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+++ Spenden-Ticker +++: Hilferufe nach stern-Bericht über Behandlung traumatiserter Kinder

Hilfsorganisationen warnen vor Eskalation in Nahost +++ Straßenkinder aus Delhi danken stern-Lesern mit Weihnachtsgruß +++ Südsudanesen glauben nicht an "sichere Zukunft" +++ Neues von der Stiftung stern im Spenden-Ticker.

"Gewalt ist ein Schrei nach Hilfe": Traumatherapeut Andreas Krüger über Kinder, die dauernd ausrasten

"Gewalt ist ein Schrei nach Hilfe": Traumatherapeut Andreas Krüger über Kinder, die dauernd ausrasten

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Hilfe gegen Hunger, Hoffnung für bedürftige Kinder, Stipendien für eine bessere Zukunft: Die Stiftung stern unterstützt zahlreiche karitative Initiativen im In- und Ausland. In unserem Spenden-Ticker halten wir Sie darüber auf dem Laufenden, wo die Not in diesem Jahr besonders groß ist, wie die Stiftung sich engagiert und wie Sie mit Ihrem Geld dabei helfen können.

+++ 6. Februar: Hilferufe nach stern-Bericht über Behandlung traumatiserter Kinder +++

Nachdem Traumatherapeut Andreas Krüger im stern geschildert hatte, wie er Kinder behandelt, die vernachlässigt, geprügelt oder missbraucht wurden, riefen Hilfesuchende aus ganz Deutschland in seinem Therapiezentrum Ankerland in Hamburg an. Denn es gibt viel zu wenig Experten wie ihn. Dabei sind sie bitter nötig: Misshandelte Kinder werden häufig zu Tätern – und erkranken als Erwachsene oft schwer.

"Wir können nicht früh genug helfen", sagt Krüger. Doch Ankerland kämpft finanziell ständig ums Überleben. Die Stiftung stern unterstützt Ankerland mit Ihren Spenden.

Die Stiftung stern leitet Ihre Spenden an Ankerland weiter: IBAN DE90 2007 0000 0469 9500 01, BIC DEUTDEHH – Stichwort „Ankerland“

+++ 8. Januar: Hilfsorganisationen warnen vor Eskalation am Golf und in Nahost +++

Angesichts der jüngsten Konfrontation zwischen den USA und dem Iran warnen Hilfsorganisationen vor einer weiteren Eskalation des Konflikts in der Region. "Jede Verschärfung oder ein neuer militärischer Konflikt wäre eine Tragödie", sagte Rudi Tarneden, Sprecher von Unicef Deutschland. Allein im Irak gebe es ohnehin rund vier Millionen Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen seien, davon rund die Hälfte Kinder und Jugendliche.

Die Hilfsorganisation Norwegian Refugee Council (NRC) wies darauf hin, dass in der Region auch 24 Millionen Jemeniten und zwölf Millionen Syrer lebten, die unter Kriegsfolgen litten. Eine zusätzliche Konfrontation zwischen internationalen Mächten und Regionalmächten würde für die "zum Reißen gespannten Rettungsleinen" das Ende bedeuten, erklärte NRC-Chef Jan Egeland. In den besetzten Palästinensergebieten gebe es zwei Millionen Hilfsbedürftige, im Iran allein drei Millionen hilfsbedürftige Afghanistan-Flüchtlinge.

+++ 2. Januar: Straßenkinder aus Delhi bedanken sich mit Weihnachtsgruß bei stern-Lesern +++

Mit dieser Weihnachtskarte haben sich Schüler des Project Sunshine für die Spenden der stern-Leser bedankt

Mit dieser Weihnachtskarte haben sich Schüler des Project Sunshine für die Spenden der stern-Leser bedankt

Rund 270 Straßenkinder hat der Schneider Kuku Arora aus der indischen Millionenstadt Delhi zusammen mit seiner Frau Priti unter die Fittiche genommen. Er meldet sie bei staatlichen Schulen an und versorgt sie mit Lernmaterial, Essen und Räumen, um Hausaufgaben zu machen. Viele der Kinder schaffen so ihr Abitur, manche können sogar studieren.

Nach einem Bericht des stern über das von Arora ins Leben gerufene "Sunshine Project" spendeten stern-Leser der Hilfsinitiative einen fünfstelligen Betrag. Mit dem Geld konnten dringend benötigte Sanitäranlagen gebaut werden, um noch mehr Kinder von der Straße zu holen. Kurz vor Weihnachten bedankten sich rund 200 der Schülerinnen und Schüler mit einer selbst gestalteten Karte beim stern und bei seinen Lesern. "Wir alle vom Projekt Sunshine möchten Ihnen sehr für Ihre Unterstützung danken und wünschen Ihnen ein sehr glückliches neues Jahr und gesegnete Weihnachten", heißt es auf dem Gruß aus Delhi.

Die Stiftung stern unterstützt das "Sunshine Project" in Delhi. Bitte spenden Sie an: IBAN DE90 2007 0000 0469 9500 01 – BIC DEUTDEHH – Stichwort "Sunshine Project"; www.stiftungstern.de

+++ 2. Januar: Südsudanesen glauben laut Welthungerhilfe-Chef nicht an "sichere Zukunft" +++

Ohne langfristigen Frieden im Südsudan haben die Menschen in dem Krisenland der Welthungerhilfe zufolge kaum Chancen auf ein Leben unabhängig von humanitärer Hilfe. "Der Bürgerkrieg hat die Menschen in die Abhängigkeit getrieben", sagte Mathias Mogge, der Generalsekretär der Welthungerhilfe, der Deutschen Presse-Agentur. Die Lage sei extrem instabil und die Menschen hätten so viel Flucht und Vertreibung erlebt, dass sie "nicht mehr an eine sichere Zukunft" glaubten. Zudem sei der Staat so abwesend wie in "kaum einem anderen Land". Die NGOs übernehmen demnach oft Aufgaben des Staates. "Wenn Hilfe kommt, kommt diese von der internationalen Gemeinschaft, nicht vom Staat." 

Der Südsudan erlangte 2011 als jüngster Staat der Welt die Unabhängigkeit vom Sudan. Doch nur zwei Jahre später brach ein neuer Konflikt zwischen Präsident Salva Kiir und seinem Ex-Vize Riek Machar aus, der bislang Zehntausende Todesopfer gefordert und ein Drittel der Bevölkerung - rund vier Millionen Menschen - in die Flucht getrieben hat. Die Widersacher unterschrieben 2018 ein Abkommen und verpflichteten sich zur Bildung einer Einheitsregierung, die Frist dafür wurde aber bereits mehrmals verschoben, zuletzt bis Februar.

mad/DPA/AFP