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Alternativen zu Payback: Cashback und andere Rabattmöglichkeiten

Durchschnittlich hat jeder Deutsche vier Karten in seiner Geldbörse immer dabei – bei 28 Millionen ist eine davon die Payback-Karte. Doch Payback ist nicht das einzige Rabatt- und Sparsystem für Verbraucher. Hier ist eine Übersicht.

Cashback-Portale

Das Verbrauchermagazin Finanztest hat Cashback-Portale unter die Lupe genommen und mit Rabattkarten verglichen. Das Ergebnis: Die Cent­beträge von Payback und Co. fallen im Vergleich zu Cashback-Systemen geringer aus. Cashback bedeutet frei über­setzt „Geld zurück“. Sie geben häufig drei bis acht Prozent Rabatt – manchmal sogar mehr als zehn. Vorausgesetzt, man bestellt online. Weiterer Vorteil von Cashback: Es sind meist wesentlich mehr attraktive Onlinehändler ange­schlossen. Etwa beim Anbieter Shoop (ehemals Qipu), der mit 72 der 100 umsatz­stärksten Online­-Shops Deutsch­lands kooperiert, wie Zalando, Otto oder Tchibo. Bei Payback sind 57 der umsatz­stärksten Shops angeschlossen, bei Deutsch­land­card und Miles&More noch weniger. 

Tipp: Bei allen Potalen, auf denen man sich registriert, gilt aber die Regel: Das Kleingedruckte gut durchlesen. Denn bei manchen verfallen gesammelte Punkte unverhältnismäßig schnell wieder. Informieren Sie sich auch, was mit Ihren Daten geschieht und wie sie gespeichert werden. Für die Anmeldung sollten die E-Mailadresse und ein Passwort ausreichen. Die Kontodaten sind erst nötig, wenn Sie sich das Geld auszahlen lassen wollen. 

Wie funktioniert Cashback?

Wer mit Cashback sparen will, muss sich auf der Seite des gewählten Portals lediglich mit Email-Adresse und Passwort registrieren. Vor jedem Kauf bei einer Partnerseite muss man fortan den Umweg über sein Cashback-Konto nehmen oder ein spezielles Browser-Plugin installieren. So sammelt sich auf dem Benutzerkonto ein Rabattguthaben an, dass man sich auszahlen lassen kann.

Effektiv sparen kann man natürlich nur, wenn viele Shops mitmachen - idealerweise auch die, die man häufig nutzt.

Welche Cashback-Portale gibt es?

Shoop ist mit seiner Auswahl an angeschlossenen partnern und Online-Shops am besten aufgestellt. Zudem fand Finanztest keine offensichtlichen Nachteile in den AGBs – und bewertete das Portal am besten. 

Andasa hat nur vier umsatzstarke Shops weniger im Programm. Neben unterdurchschnittlichen Rabatten verfällt bei Kündigung hier aber das Guthaben unter 30 Euro ersatzlos.

iGraal ist fast ähnlich gut aufgestellt und hat 65 umsatzstarke Unternehmen im Programm. Gleicher Nachteil: Bei Kündigung verfällt das Guthaben unter 20 Euro, ebenso, wenn der Kunde das Portal nicht mehr nutzt.

Prozent­haus24 listet durchschnittlich viele Kooperationspartner und bietet durchschnittliche Rabatte.

Außerdem: Tamola, Cashee oder Aklamio

Geld-zurück-Aktionen

Bei so genannten Geld-zurück oder Cashback-Aktionen von Herstellern oder Marken bekommen Sie den Kaufpreis - oft inkl. Porto - erstattet, wenn Sie den Kassenbon für das Produkt einschicken oder ihn einscannen und auf der Homepage des Herstellers hochladen. Tipp auch hier: Die Teilnahmebedingungen vorher genau ansehen. Die Aktionen werden gerne genutzt, um Kunden später mit erbung zu bombardieren.

Couponing

Noch hat das so genannte "Couponing" in Deutschland nicht dieselbe Verbreitung, wie in den USA. Hierzulande ist es Unternehmen erst seit 2001 wieder erlaubt, auf diese Weise Rabatte zu gewähren. Wer Coupons und Rabattmarken aber geschickt einsetzt, kann durchaus einige Euros auf seinen Einkauf sparen. Mit Coupons kann man eine Preisreduzierung erreichen, oder beispielsweise zwei Produkte zum Preis von einem erhalten. Ideal ist es, aktuelle Sonderangebote mit Coupons zu kombinieren. 
Ausführliche Informationen, wie an Coupons kommen und sie am besten einsetzen, haben wir hier für Sie.

Shopping-Clubs: Markenware zum Schnäppchenpreis

Im Gegensatz zu üblichen Online-Shops bieten Shopping-Clubs wie vente-privee.com, Amazon BuyVIP, Brands4Friends oder myPrivateBoutique in regelmäßigen Abständen Markenware per Aktion. Sie stammt meist aus Überproduktion und Sie erhalten die Ware als registrierter Benutzer bis zu 70 Prozent günstiger. Auch hier muss man sich registrieren, vor allem, um über alle Aktionen informiert zu werden. 

Preise trotz Rabatten vergleichen

Oft zeigt sich aber – ob durch Punkte-Rabatt bei oder Internetaktionen: Wer die Preise online vergleicht, findet die Produkte irgendwo immer zu diesem Preis – oder sogar günstiger. Also lassen Sie sich nicht blenden. Wenn Sie genau wissen, was Sie haben wollen (z.B. einen bestimmten Mixer, einen Staubsauger oder eine Reisetasche), sollten Sie die Preise auf Vergleichsportalen wie billiger.de, guenstiger.de, Idealo oder Preisvergleich.de checken. Einige Cashback-Anbieter bieten übrigens Zusatzmodule, mit denen Sie im Browser noch einfacher nach den höchsten Rabatten suchen können.