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Amokfahrt von Münster: "Es liegt der Verdacht nahe, dass Jens R. eine paranoide Schizophrenie hatte"

Die Ermittlungen und Mutmaßungen gingen seit der Amokfahrt von Jens R. in Münster in viele Richtungen. "Warum?" fragt sich ganz Deutschland. stern TV hat mit Menschen gesprochen, die diese Frage zumindest zum Teil beantworten können. Den Opfern hilft das allerdings wenig.

Er ist Kellner im "Kiepenkerl": Michael Palm musste die Amokfahrt in nächster Nähe erleben.

Er ist Kellner im "Kiepenkerl": Michael Palm musste die Amokfahrt in nächster Nähe erleben.

Die Amokfahrt von Jens R. in Münster liegt nun vier Tage zurück. Der 48-Jährige tötete zwei Menschen, verletzte Dutzende und nahm sich noch im Auto mit einer Pistole selbst das Leben. Michael Palm musste all das aus nächster Nähe mit ansehen. Er ist Kellner in dem Restaurant "Großer Kiepenkerl", auf dessen Terrasse der Amokfahrer an jenem Tag raste. Wenige Sekunden vor der Attacke habe er noch selbst mitten auf dem Platz gestanden, bevor Gäste an einem Tisch am Rand habe zahlen wollen: "Diese Menschen haben mit quasi das Leben gerettet", sagt der Kellner noch immer sichtlich mitgenommen. Bei stern TV schilderte Michael Palm am Mittwoch, wie er die Momente erlebte: "Tische und Gäste sind teilweise durch die Gegend geflogen", so der 37-Jährige. "Ich glaube, dass ich diese Bilder wohl nicht mehr vergessen werde." Palm meint damit wohl auch das Bild, wie Jens R. noch im Auto die Pistole gegen sich richtete. Das sei zwar furchtbar gewesen, aber in dem Moment habe er nur realisiert, dass von dem Mann und seiner Waffe keine weitere Gefahr ausging. "Das Leid drum herum tat mir viel mehr weh und ist viel mehr in meinem Kopf drin, als der Schuss des Täters. Denn in diesem Moment war es irgendwo auch eine Befreiung – zu wissen, dass er mit dieser Waffe nicht auch noch andere Leute erschießen kann." Ihn habe bei all dem Schrecken vor allem die Solidarität der Münsteraner geholfen, der Zusammenhalt und die vielen Hilfskräfte, auch freiwillige, die gleich vor Ort waren.

Feuerwehrmann wird zu eigenem Restaurant bestellt

Dazu zählte auch Moritz Ludorf: Er ist Geschäftsführer im Kiepenkerl und Mitglied der freiwilligen Feuerwehr. Als er an diesem Tag gerufen wurde, führte der Einsatz zu seinem eigenen Lokal. Ihn beschäftigt mittlerweile am meisten, wie die Angestellten das Geschehen verkraften und verarbeiten können: "Die Mitarbeiter haben ein großes Bedürfnis, darüber zu sprechen. Wir haben uns in großer Runde ausgetauscht, um zu schauen, was die Mitarbeiter erlebt haben und wie wir das aufarbeiten können." Am Mittwoch haben die Mitarbeiter der Kiepenkerl-Gaststätten gemeinsam noch eine Schweigeminute abgehalten – und dann wiedereröffnet.

Für Moritz Ludorf und die Angestellten sei es zu den ohnehin schon traumatischen Ereignissen eine ziemliche Belastung gewesen, dass sie unmittelbar nach der Tat Spekulationen und Gerüchten ausgesetzt zu sein, kritisierte der Gastwirt bei stern TV: "Es sind viele Sachen an uns herangetragen worden, die wir klarstellen wollen. Es hieß, der Täter hätte am Tag zuvor noch auf unserer Terrasse gesessen; dann hieß es, er habe bei uns gearbeitet – das entspricht alles nicht den Tatsachen." Das seien schlicht Gerüchte, die sich einfach weiter verbreiten würden und weder den Betroffenen noch den Mitarbeitern helfen, so der 27-Jährige. 

Aufmerksamkeit auf Täter wird Opfern nicht gerecht

Michael Palm und Moritz Ludorf sind nur zwei der vielen Menschen, die von der schrecklichen Amokfahrt in Münster Zeuge werden mussten. Noch immer werden viele Menschen in Krankenhäusern oder von Seelsorgern behandelt. Zwei Menschen verloren ihr Leben. Noch immer fragt sich ganz Deutschland, was einen Menschen zu so einer Tat bewegt. Es gab Spekulationen, Ermittlungen und Erklärungsversuche. Insbesondere, seit ein 92 Seiten umfassender "Abschiedsbrief" von Jens R. vorliegt, den er Tage vor der Tat an mehrere Bekannte verschickt haben soll und in dem er sein Umfeld für sein Scheitern und seine Situation verantwortlich macht. "Es liegt der Verdacht nahe, dass Jens R. unter einer paranoiden Schizophrenie gelitten hat. Das gesamte Schreiben ist vom Aufbau her symptomatisch", so Psychologe und Verhaltenstherapeut Dr. Christian Lüdke

zu stern TV. Es sei jedoch "kein Abschiedsbrief im klassischen Sinne, sondern eine Art Lebensbeichte", analysierte der Psychologe. Der Bericht sei sehr detailliert, es gäbe auch etliche Wiederholungen: "Was ich mit Sicherheit sagen kann: Der Verfasser dieses Schreibens hat einen Komplex von schweren psychischen Störungen. Es zeigen sich eine ganze Reihe von Merkmalen wie Verfolgungswahn, Misstrauen und Aggressionen, die typisch sind bei beispielsweise einer paranoiden Schizophrenie."

Inzwischen ist bekannt, dass Jens R. vor der Tat nach psychologischer Hilfe gesucht hat, auch bereits in Behandlung war. Die große Aufmerksamkeit, die er durch die Amokfahrt verbunden mit seinem Suizid bekommt, mag Teil seines perfiden Denkens gewesen sein. Den Opfern wird das indes nicht gerecht. Sie sollten es sein, um die sich gekümmert wird. Therapeut Christian Lüdke sagte, dass es für Augenzeugen und Opfer nun Zeit sei, zur Ruhe zu kommen und Abstand zu bekommen, "denn diese schrecklichen Bilder brennen sich sehr tief ein."

Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?