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Arabische Clans: Aussteigerin spricht bei stern TV über Zwangsheirat und die kriminellen Strukturen

Nach ihrer Zwangsheirat mit einem Mitglied eines berüchtigten libanesischen Clans erlebte Leila ein jahrelanges Martyrium. In Deutschland gelang ihr nach zwei Jahren die Flucht und sie konnte untertauchen. Bei stern TV berichtet Leila nun von den Machenschaften der Clans im Untergrund.

Nach jahrelangem Martyrium: Leila* im Interview stern TV. Sie muss unkenntlich gemacht werden, zu groß ist die Gefahr der Entdeckung. Leila spricht über den berüchtigten arabischen Clan, aus dessen Kreis sie mit einem Mitglied zwangsverheiratet wurde.

Nach jahrelangem Martyrium: Leila* im Interview stern TV. Sie muss unkenntlich gemacht werden, zu groß ist die Gefahr der Entdeckung. Leila spricht über den berüchtigten arabischen Clan, aus dessen Kreis sie mit einem Mitglied zwangsverheiratet wurde.

Leila* hat Angst, sie möchte nicht erkannt werden. Aber sie möchte sprechen – über das, was ihr in den vergangenen Jahren widerfahren ist und was sie über die Tätigkeiten der arabischen Clans in Deutschland weiß. Leila ist in Deutschland geboren, ihre Eltern stammen aus dem Libanon. Vor fünf Jahren wurde sie bei einem vermeintlichen Urlaub im Libanon völlig überraschend von ihren Eltern mit einem Clan-Mitglied zwangsverheiratet. Leila kannte den Clan, er ist auch in Deutschland berüchtigt. "Als ich den Namen gehört habe, war es mir so schaurig. Das war ganz schlimm. Und ich habe niemals gedacht, dass meine Familie je mit so einer Familie verkehren würde", erzählt die 25-Jährige.

"Es geht um Geld, vor allem aber um Macht"

Leila verbrachte zwei Jahre im Libanon, wurde von ihrem Mann eingesperrt und vergewaltigt. Dann wollte er mit einem Heiratsvisum nach Deutschland, wo er sich seiner arabischen Großfamilie anschließen konnte. "Ich glaube, das war geplant, weil ich deutsche Staatsbürgerin bin." Während der Mann sie auch hier wie eine Gefangene behandelte, erlebte die junge Frau hautnah mit, wie die Clan-Mitglieder in Deutschland agieren, sie berichtet von Kriminalität, Drogen und Gewaltverbrechen. Ihr Mann stieg ins Drogengeschäft ein. "Drogen ist bei denen das Allererste", sagt Leila. "Dann gibt es noch Frauenhandel. Dann gibt es noch Waffenhandel. Wenn jemand kommt, der etwas braucht, wird nur gefragt 'Wie viel?', und dann hat er das."

Neben der Aussicht auf großen Gewinn, gebe es aber noch einen anderen Grund - vor allem für medienwirksame Verbrechen wie der Diebstahl der 100-Kilo-Goldmünze aus dem Berliner Museum 2017, an dem ein Araber-Clan beteiligt gewesen sein soll. "Ich sage dazu einfach nur: Macht. Familie xy hat jetzt die Goldmünze. Das sind die Obersten gerade. Morgen kommt irgendeiner und reißt die Siegessäule ab. Das ist wieder etwas Stärkeres. Die haben dann das größere Sagen. Die haben dann die Macht in der Hand, jeder respektiert sie."

Nach zwei Jahren ergab sich endlich eine Gelegenheit: Leila konnte aus der Wohnung fliehen. Ihr gelang es auch, sich aus der Zwangsheirat zu befreien und unterzutauchen. Wo die 25-Jährige jetzt ist, darf niemand erfahren. Sie sagt, was ihr widerfahren ist, sei kein Einzelfall: "Wenn man bei den Clans die Tür aufmachen würde und mal mit den Frauen reden würde, sie fragen würde, hast Du selber geheiratet oder wurdest Du verheiratet. Keine Frau würde sagen, ich bin selbst dazu gekommen, ihn zu heiraten."
Leila lebt nun in ständiger Angst, sie würde nie jemanden nach Hause einladen, weil sie fürchte, dass irgendwer den Clan kennt und sie auffliegt. Was sie zurzeit macht, ob sie arbeitet - sie hält es geheim. Manchmal ist sie einsam, sagt sie. "Meine Eltern interessieren mich nicht mehr. Die, die mich interessieren sind meine jüngeren Geschwister. Ich wünsche mir, meine Geschwister wiederzusehen. Mit denen zu lachen, ohne die Angst zu haben, jetzt werde ich umgebracht."

Der Macht der Clans - eine misslungene Integrationsgeschichte?

Live in der Sendung sprach Steffen Hallaschka mit dem Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln Martin Hikel (SPD) und Benjamin Jendro von der Gewerkschaft der Polizei über ihren schwierigen Kampf gegen die arabischen Großfamilien in Berlin.


 

 * Name von der Redaktion geändert

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.