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Blütenhonig im stern TV-Test: Die Deutschen lieben ihren Honig – doch welcher ist der beste?

Er sieht aus wie flüssiges Gold und schmeckt einfach jedem. Aber keine Nation liebt Honig so sehr, wie wir Deutschen. Die Geschmäcker sind dabei höchst verschieden. Und zwar nicht nur bei den Verbrauchern, sondern auch beim Blütenhonig aus dem Supermarkt, wie unsere Lebensmitteltester festgestellt haben.

Bienenhonig gilt auch als "flüssiges Gold".

Bienenhonig gilt auch als "flüssiges Gold".

Goldgelb, süß – und so lecker! Rund ein Kilogramm Honig verzehrt jeder von uns durchschnittlich pro Jahr. Das ist laut Landwirtschaftsministerium angeblich Weltrekord. Die Geschmäcker sind dabei höchst verschieden. Manche schwören auf Besonderheiten wie Raps-, Klee-, Akazien- oder Tannenhonig. Die Honige dürfen aber nur so genannt werden, wenn dem Honig klar zuzuordnen ist, wo die Bienen ihn gesammelt haben. Das schreibt die so genannte Deutsche Honig-Verordnung von 2004 vor. Die meisten Honigliebhaber greifen trotzdem zum allgemeinen "Blütenhonig". Ist die Herkunft nämlich nicht genau zu belegen oder handelt es sich um industrielle Mischungen verschiedener Honige, wird er "Blütenhonig" genannt. Denn klar dürfte sein: Die Bienen haben ihn zumindest aus Blütennektar gesammelt.

Rückstände von gentechnisch veränderten Pflanzen in Honigen nachweisbar

In Bio- oder Supermärkten und bei Discountern gibt es dutzende Sorten "Blütenhonig": günstige Discounter-Honige und teure Markenprodukte. Honig ist nicht gleich Honig. Im Gegensatz zum Deutschen Imkerhonig wird der Blütenhonig im Supermarkt oft in der ganzen Welt zusammengekauft. Nur 20 bis 30 Prozent des Honigbedarfs der Deutschen werden aus unserem Land gedeckt. Angaben wie "aus EU und nicht EU-Ländern" finden sich deshalb häufig auf der Etikett der Supermarkt-Honige; damit sind Mischungen aus chinesischem, mexikanischem, kanadischem, kubanischem oder eben deutschem Honig gemeint. Marika Harz von der Landwirtschaftskammer in Münster erklärt: "Es sind im Prinzip Mischungen aus verschiedenen Honigen. Durch eine Art Cuvée versuchen die Hersteller immer wieder das gleiche Produkt ins Marktregal zu bekommen. Die verschiedenen Honige werden so lange gemischt, bis es funktioniert."

Mexiko ist einer der Hauptexporteure von Honig, dort sind aber auch gentechnisch veränderte Pflanzen in der Landwirtschaft erlaubt, was sich auf den Honig niederschlagen könnte. "Wer keine gentechnisch veränderten Produkte kaufen will, sollte auch bei Honig auf die Deklaration achten und lieber reinen deutschen Honig kaufen", sagt Prof. Hauke Hiltz. "In Deutschland gibt es keine gentechnisch veränderten Pflanzen im Freilandanbau, folglich ist deutscher Honig auch frei von Rückständen."

Bären würden Penny-Honig kaufen (und alle anderen auch)

Honig ist immer ein reines Naturprodukt und darf keine weiteren Zusätze enthalten. Gibt es aber dennoch Qualitäts- oder Geschmacksunterschiede? Das hat stern TV zusammen mit Prof. Hauke Hiltz und seinem Laborteam der Hochschule Bremerhaven untersucht. Die Lebensmittelexperten haben die Honige mehreren Labortests unterzogen, das Preis-Leistungs-Verhältnis und den Geschmack bewertet. In Fachlaboren ließ Professor Hilz außerdem nach Rückständen von Medikamenten oder Gentechnik suchen. Positiv: In keinem Blütenhonig finden sich Pestizide oder Antibiotika über den erlaubten Werten. Jedoch fanden sich Spuren von  gentechnisch veränderten Pflanzen in den Produkten von Penny, ALDI, Edeka und REWE. Das ist zwar erlaubt, "trotzdem wollen einige Leute in Deutschland keine genetisch modifizierten Pflanzen haben und essen. Für sie wäre es zumindest wichtig, dass gekennzeichnet wäre, woher genau die Honigsorten in dem Produkt kommen", so Hauke Hiltz.

Den Geschmackstest hat stern TV zunächst einem der Top-Experten überlassen: Brillenbär Pablo aus dem Duisburger Zoo musste sich in Blindverkostung entscheiden. Sein Favorit: der Sonnentau-Honig von Penny. Gleich danach hat sich Pablo aber auch auf alle anderen Sorten gestürzt. Bärenhunger oder sind alle Honigsorten so gut? Die Lebensmitteltester aus Bremerhaven jedenfalls haben im Sensoriklabor nach Geruch, Aussehen, Konsistenz und Geschmack bewertet: Im Sensorik-Test besonders gut abgeschnitten haben Langnese Flotte Biene Wildblütenhonig (1,10 Euro/100g), Nektarquell von REWE (0,66 Euro/100g) und der Gut und Günstig-Blütenhonig (0,54 Euro/100g). Letzterer beweist: Guter und leckerer Honig muss nicht teuer sein.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.