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Rücktritt der NRW-Agrarministerin: Nach Schweineskandal: Druck auf die Ministerin bewegt Christina Schulze Föcking zum Rücktritt

Kaum zwei Wochen nach der Vereidigung von Landwirtschaftministerin Schulze Föcking veröffentlichten Tierschützer bei stern TV Aufnahmen aus ihrem Familienbetrieb, die erschreckten. Dem monatelangen Druck hielt die NRW-Ministerin nun nicht mehr stand – und trat am Dienstag von ihrem Amt zurück.

Christina Schulze Föcking (Archivbild)

Christina Schulze Föcking (Archivbild): Erstmals in die Kritik geriet die NRW-Umwelt- und Agrarministerin nach einem stern TV-Bericht über die Schweinehaltung in ihrem Familienbetrieb.

Nach monatelangem Druck der Opposition und anonymen Drohungen ist Christina Schulze Föcking (CDU) von ihrem Amt als Landwirtschafts- und Umweltministerin Nordrhein-Westfalens zurückgetreten. Bereits wenige Tage nach ihrer Vereidigung am 30. Juni letzten Jahres war die neue Ministerin erstmals in die Kritik geraten: Aktivisten von tierretter.de e.V. hatten zusammen mit stern TV Bilder aus dem Steinfurter Mastbetrieb der Familie von Schulze Föcking öffentlich gemacht. Daraufhin gab es einen Sturm der Entrüstung.

Sie hatte ihr Amt unter dem Versprechen angetreten, sich für mehr Verständnis für die Landwirte einsetzen zu wollen. Das war glaubwürdig, immerhin war sie selbst Landwirtin: Vor ihrer Ernennung zur Ministerin drehte sich ihr Job vor allem um die Schweinemast. Die CDU-Politikerin war bis zwei Wochen vor ihrer Ernennung noch zu 50 Prozent an dem betreffenden Mastbetrieb in Steinfurt beteiligt, zur anderen Hälfte ihr Ehemann. Neben Schweinen, die beinahe vorbildlich gehalten wurden, filmten die Tierschützer dort aber auch kranke Schweine, die in einem abseitigen Stall untergebracht waren. Die Tiere hatten sich sich offenbar unter anderem gegenseitig verletzt, einige Schweine humpelten mit entzündeten Gelenken und Beulen. Für die Schwere der Verletzungen und die fragwürdige Haltung der kranken Tiere – kein Frischwasser, verdreckte Boxen, Infektionsrisiko, hohe Ammoniakwerte – musste sich der Hof Schulze Föcking erklären. Die Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen letztlich eingestellt, weil sie keine Straftat feststellen konnte. Doch der öffentliche Druck auf die Ministerin hielt an.

Kritisiert wurde Christina Schulze Föcking vor wenigen Wochen dann erneut, weil sie nach 14 Jahren die bundesweit einzige "Stabsstelle Umweltkriminalität" in ihrem Ministerium schloss. Angeblich, um die Arbeit umzuorganisieren und so die Bekämpfung der Umwelt- und Verbraucherschutzkriminalität zu stärken. Die Stabstelle hatte zuletzt auch ein Aktenordner mit dem Titel "Schweinehaltung Betrieb Schulze Föcking - Stern TV am 12.07.2017" angelegt. Vorwürfe der Opposition, die Auflösung der Stabsstelle hänge damit zusammen, wies die Ministerin zurück. Nach Recherchen des WDR soll sich Christina Schulze Föcking in der Folge jedoch mehrfach in Widersprüche verstrickt haben, was die Begründung der Auflösung angeht.

Ministerin persönlich bedroht

Ihen Rücktritt gab Christina Schulze Föcking am Dienstag im Düsseldorfer Landtag bekannt und erklärte, sie stehe zu allen getroffenen Entscheidungen. "In den vergangenen Monaten und Wochen habe ich jedoch in anonymen Briefen und ganz offen im Internet Drohungen gegen meine Person, meine Gesundheit und mein Leben erfahren." Der Preis ihres politischen Amtes sei auch für ihre Familie zu hoch, so die Ministerin in einer Erklärung.

Derweil wollen die Landtagsfraktionen von SPD und Grünen über einen Untersuchungsausschuss beraten, der die Vorwürfe gegen Schulze Föcking aufarbeiten soll.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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