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Experiment: Hypnose: Männer erleben Regelschmerzen – und halten es kaum aus

Die monatliche Menstruation ist für viele ein Tabu-Thema, über das möglichst wenig geredet wird. Auch Männer haben so ihre Probleme damit. Vor allem können sie mit den Beschwerden der Frauen während der Periode schlecht umgehen. Auch, wenn sie sie selbst einmal zu spüren bekommen. 

"Das ist etwas, was einmal im Monat bei Frauen passiert", hat uns ein Mann auf der Straße gesagt. Ein anderer erklärte: "In so einer Zeit sind Frauen sehr sensibel." Beide Männer haben Recht – und doch wissen sie nicht so richtig viel darüber, geben sie selbst zu. Der Grund: Die weibliche Menstruation ist zwischen Männern und Frauen noch immer irgendwie ein "komisches Thema", über das man im Detail einfach nicht spricht.

Dreiviertel aller Frauen haben zeitweise leichte bis mäßig starke Beschwerden bei ihrer Regelblutung. Jede zehnte Frau leidet so stark unter ihrer Periode, dass sie in dieser Zeit kaum arbeiten oder einer Tätigkeit nachgehen kann. Doch über die Jahre entwickelt jede Frau eigene Strategien – und kommt mehr oder minder damit klar.  Männern hingegen fehlt jegliche Vorstellung davon, was Regelbeschwerden bedeuten. Ihnen ist es meist schon unangenehm, von der Periode einer Frau überhaupt zu erfahren – geschweige denn, darüber zu sprechen.

Was denken Männer über das Thema? Glauben Sie den Frauen, wenn sie über Beschwerden klagen oder von "wirklich starken Schmerzen" im Unterleib sprechen? stern TV hat Männer dazu zwei Tage lang in einer Umfrage befragt, gut 2000 Freiwillige haben bisher teilgenommen. So haben sie geantwortet:

Sofern Sie eine Partnerin haben oder hatten: Leidet / litt Ihre Partnerin unter Menstruationsbeschwerden oder -schmerzen?

70 % sind sich sicher: Ja, sie hat/hatte immer Beschwerden;
25 % glauben, sie hat/hatte manchmal Beschwerden;
5 % meinen, dass dem nicht so war.

Zum Vergleich: Von den bisher 12.000 Frauen, die an der Umfrage tailnahmen, gaben 79 % an, jedes Mal Menstruationsbeschwerden zu haben, 19 % manchmal und nur 2 % sagen "Nie".

Und wie stark schätzen Männer die Regelschmerzen Ihrer Partnerin auf einer Skala von 0 bis 10 ein? Im Durchschnitt liegt der Schmerz nach Männereinschätzung bei 6,4 (Laut Frauen: 7,6).

Sprechen Sie mit Ihrer Partnerin oder mit Ihnen nahe stehenden Frauen (Schwester, Tochter etc.) über die Regelblutung und Menstruationsbeschwerden?

"Ja, wir sprechen offen darüber" sagt die Hälfte der Männer (49 %);
"Ja, aber nicht im Detail" sagen 40 %.

Immerhin sagen auch 11 % der Männer: "Nein, das Thema ist mir unangenehm und ich vermeide es."

Echte Schmerzen oder Anstellerei?

Wie denken Sie ganz persönlich darüber? Wenn meine Partnerin / eine Frau über Menstruationsbeschwerden klagt, dann ...

… habe ich Mitleid mit ihr: 63 %

… frage ich mich manchmal, ob das wirklich so schlimm ist: 26 %

… ist mir das unangenehm: 5 %

… finde ich das nervig: 6 %

Natürlich handelt es sich bei der Umfrage um keine empirische Auswertung, sondern um Angaben von Männern, die freiwillig teilgenommen haben – ebenso wie bei folgendem Experiment:

Sind die Beschwerden wirklich so heftig, wie Frauen immer tun?

Das durften einige Männer nun selbst erfahren: Star-Mentalist und Hypnotiseur Jan Becker hat Männer für stern TV in einem eindrucksvollen Hypnose-Experiment spüren lassen, wie sich Menstruationsschmerzen anfühlen.

Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.