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Das Phantom: Auf der Suche nach einer Mörderin

Der brutale Mord an der Heilbronner Polizistin Michele Kiesewetter stellt die Polizei bis heute vor Rätsel. Der einzige Hinweis am Tatort sind DNA-Spuren, die beweisen: Das Phantom ist eine Frau. Sie ist eine hochkriminelle Täterin, deren DNA-Spuren 39-mal gefunden wurden.

Das Phantom wird unter anderem mit sechs Morden in Verbindung gebracht. Doch auch bei banalen Einbrüchen und Diebstählen in Deutschland, Frankreich und Österreich fand man Gen-Spuren. Frank Huber leitet die sogenannte Soko "Parkplatz". Er berichtete bei Günther Jauch über den aktuellen Stand der Ermittlungen.

Die Sonderkommission "Parkplatz" sucht nach Zeugen rund um den Heilbronner Polizistenmord. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Phantoms führen, ist eine Belohnung in Höhe von 300.000 Euro ausgesetzt.

Links können Sie nachlesen, wo die DNA-Spur der mysteriösen Frau in den letzten 15 Jahren überall aufgefunden wurde.

1993

Mai, Idar-Oberstein: Mord an Rentnerin Lieselotte Schlenger. Die 62-Jährige wurde brutal mit einem Blumendraht erdrosselt. Da zu diesem Zeitpunkt die DNA-Analysetechnik noch nicht so weit entwickelt war, kam die Polizei erst nach dem zweiten Mord an den genetischen Fingerabdruck der gesuchten Frau.

2001

März, Freiburg: Mord am 61-Jährigen Josef Walzenbach. Auch er wurde erdrosselt - mit mehreren Gürteln. Nach diesem Fall ließ die Kripo noch einmal die gesammelten Asservate im Mordfall Schlenger untersuchen. Und es gab einen Treffer: An einer Kaffeetasse aus Lieselotte Schlengers Wohnung fanden die Ermittler eine DNA-Spur, die auch in der Wohnung von Josef Walzenbach aufgetaucht war.

Oktober, Gerolstein

: Die DNA-Spur des Phantoms wurde an einer Heroinspritze entdeckt.

Oktober, Mainz-Budenheim

: Hier muss das Phantom einen Wohnwagen aufgebrochen haben. Dort fand die Polizei ihre DNA an einem Keks.

2003

Januar, Dietzenbach: Einbruch in ein Büro

Dezember, Heilbronn

: Das Phantom stahl einen PKW, ihre DNA-Spur fand sich an dessen Tankdeckel.

2004

April, Freiburg: Einbruch in ein Büro

September, Arbois/Frankreich

: Nach einem Überfall auf vietnamesische Edelsteinhändler entdeckte die Polizei die DNA an einer Spielzeugpistole.

Oktober, Steinach/Österreich

: Aufbruch eines Gartenhauses

2005

Februar, Ansfelden/Österreich: Versuchter Einbruch in einen Lebensmittelmarkt

Mai, Bad Ischl (Worms)

: Einbruch in ein Firmengebäude

Mai, Worms

: Nach einem Streit zwischen zwei Brüdern wurde die DNA der gesuchten Frau auf einem Projektil gefunden. Das war erstaunlich, da vorher nicht bekannt war, dass DNA auch nach Gebrauch einer Patrone noch auf dem Projektil nachweisbar ist.

Juli 2005 bis September 2006, Karlsruhe und diverse Orte in Österreich

: Dem Phantom wurden insgesamt elf Delikte nachgewiesen, so etwa diverse Diebstähle und Einbrüche in Autohäuser, Hotels und Gaststätten.

2006

Oktober, Saarbrücken: Nach einem Einbruch am 3. Oktober 2006 in ein Wohn- und Geschäftshaus im Saarbrücker Stadtteil Burbach wurden DNA-Spuren der Frau an einem Stein entdeckt. Hier konnten Zeugen zum ersten Mal eine Täterbeschreibung abgeben, doch die Person auf dem Phantombild ist männlich. Die Polizei geht davon aus, dass das Phantom hier einen Mittäter hatte.

Dezember, Dietach/Österreich

: Einbruch in ein Firmengebäude

2007

März, Gallneukirchen/ Österreich: Einbruch in ein Optikergeschäft

April, Heilbronn

: Die Polizistin Michele Kiesewetter wurde am 25. April gegen 14 Uhr auf der Theresienwiese von zwei unbekannten Tätern durch Kopfschüsse getötet, ihr Kollege lebensgefährlich verletzt. Die DNA-Spur des Phantoms wurde am Streifenwagen entdeckt.

Mai, Imst/ Österreich

: Aufbruch eines Autos

August, Kornwestheim

: Aufbruch eines Gartenhauses

2008

Januar, Heppenheim: Drei georgische Autohändler wurden erschossen. Die mutmaßlichen Täter Talip O. und Ahmed H. beschuldigen sich gegenseitig des Mordes. Im weißen Ford Escort von Talip O. fand die Polizei auch die DNA des Phantoms. Nach derzeitigem Stand war sie an der Tötung der Georgier aber nicht direkt beteiligt. März, Quierschied, Tholey, Niederstellen: Homejacking und Einbruch in ein stillgelegtes Hallenbad

April, Oberestenfeld-Gronau

: Einbruch in eine Wohnung

Mai, Saarhölzbach

: Bei einem Einbruch in ein Vereinsheim wurde eine Putzfrau überfallen, die später jedoch angab, von einem Mann niedergeschlagen worden zu sein. Auch hier geht die Polizei davon aus, dass das Phantom einen Mittäter hatte.

Oktober, Weinsberg

: Die Krankenpflegerin Diana Pawlenko wurde in einem Wasserauffangbecken tot aufgefunden. Die Polizei kennt die Todesursache, gibt sie aber nicht bekannt. Im Auto von Pawlenko wurde die DNA der Unbekannten entdeckt.

Oktober, Mannheim

: Die DNA-Spur des Phantoms wurde an einer Wohnungstür in einem Acht-Familienhaus gefunden. Dabei soll ein 29-jähriger Serbe einen 36 Jahre alten, aus Russland stammenden Besucher, mit einem Küchenmesser am Hals verletzt haben.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.