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Missbrauch: Das Trauma der Kindheit überwinden - eine Frau spricht über die schrecklichen Erinnerungen

Hinter Hanna Frey liegt das, was viele als „verlorene Kindheit“ bezeichnen würden. In den ersten sechs Jahren ihres Lebens lebte sie mit ihren Geschwistern in einem Elternhaus, das geprägt war von Verwahrlosung, Gewalt und Missbrauch. Der aktuelle Fall von Lügde weckt auch in ihr Erinnerungen.

Hanna Frey wurde als Kind jahrelang missbraucht. Heute hat sie das Trauma überwunden.

Hanna Frey wurde als Kind jahrelang missbraucht. Heute hat sie das Trauma überwunden.

Hanna Frey hat erlebt, was viele als "verlorene Kindheit" bezeichnen würden. Als Kind wuchs sie in einem Umfeld der Verwahrlosung, Alkoholsucht und Gewalt auf. Ihr Spielplatz: eine Müllkippe nahe des Hauses, wo sie damals eine einarmige Puppe fand. Ihr einziges Spielzeug – das war Hannas Realität. Als Mädchen erlebte Hanna Frey sexuellen Missbrauch durch ihre eigene Mutter. Wenn sie Liebhaber mit nach Hause brachte, holte sie ihre Tochter dazu und missbrauchte sie.

Hanna Frey lebte als Kind mit fünf älteren Geschwistern in einer Familie, in der Verwahrlosung, Gewalt und Alkoholprobleme an der Tagesordnung waren. Erst mit sechs Jahren holte das Jugendamt sie aus der Familie und brachte sie in ein Kinderheim.

Hanna Frey lebte als Kind mit fünf älteren Geschwistern in einer Familie, in der Verwahrlosung, Gewalt und Alkoholprobleme an der Tagesordnung waren. Erst mit sechs Jahren holte das Jugendamt sie aus der Familie und brachte sie in ein Kinderheim.

"Dann lag sie mit diesen Männern im Bett und hat sich "vergnügt" und hat mich in diese Spielchen mit eingebunden", erzählt Hanna Frey. Auch ein weiterer Familienangehöriger habe sich später an ihr immer wieder vergangen. 

Als das Jugendamt sie aus der Familie rausholte, war Hanna bereits gebrochen. Doch letztlich sie schaffte sie es, das Trauma ihrer Kindheit und Jugend hinter sich zu lassen. Heute ist sie seit 20 Jahren verheiratet, hat selbst vier Kinder und zwei Enkel. Die Opferrolle habe sie vor langer Zeit abgelegt, sagt sie. Bei stern TV sprach Hanna Frey darüber, was der Missbrauch mit ihr machte - und wie sie es dennoch schaffte, sich ein normales Leben aufzubauen und das Grauen ihrer Kindheit zu überwinden. 

stern TV-Studiotalk vom 06.02.2019: Missbrauchsopfer und Buchautorin Hanna Frey: "Der Glaube an mich selber war entscheidend"
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.