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Gewalttätig über Generationen: Familie Ritter aus Köthen: Ein verstörendes Porträt

Diese Familie hat stern TV 2017 nicht das erste Mal beschäftigt und verstört. Bereits seit 1994 dokumentieren wir, wie aus vernachlässigten, gewalttätigen Kindern am Ende alkohol- und drogenabhängige Straftäter wurden. Ein verstörendes Familienporträt.

Aus ihrer rechtsradikalen Gesinnung machen sie kein Geheimnis, Gewalt und dramatische Familienverhältnisse wiederholen sich seit Generationen: Seit 1994 berichtet stern TV über Familie Ritter aus Köthen in Sachsen-Anhalt, die seit Jahrzehnten als Schrecken der Stadt gilt. Mutter Karin ist arbeitslos, lebt seit Jahren von Sozialhilfe und ist wegen Volksverhetzung vorbestraft. Auch ihre Söhne werden früh straffällig, sitzen mehrfach in Haft und sorgen immer wieder für Negativ-Schlagzeilen: In den vergangenen anderthalb Jahren finden in ihrer Unterkunft 99 Polizeieinsätze statt – in jeden ist mindestens ein Mitglied der Familie Ritter involviert. Wie das Leben der Ritters mittlerweile aussieht, hat stern TV in diesem Jahr gezeigt.

Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?