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Handaufzucht eines Frischlings: Wie Wildschweinbaby Hilde den Tierpark von Lützen aufmischt

Hilde war erst eine Woche alt, als Spaziergänger den völlig verängstigten und geschwächten Frischling aus einem Abwasserrohr retteten. Inzwischen ist das Wildschweinbaby sechs Wochen alt und wieder ganz munter.

Die "Wilde Hilde" (6 Wochen) ist manchmal gar nicht so wild - sondern einfach nur niedlich. Und ganz schön neugierig!

Die "Wilde Hilde" (6 Wochen) ist manchmal gar nicht so wild - sondern einfach nur niedlich. Und ganz schön neugierig!

Die wilde Hilde ist für den Tierpark Lützen in Sachsen-Anhalt eine kleine Attraktion. Seit fünf Wochen lebt der Frischling nun dort. Das Wildschweinbaby war von seiner Mutter verstoßen worden und von Spaziergängern vollkommen hilflos und quiekend in einem Abwasserrohr eines Tagebaus entdeckt worden. Zum Glück kam das erst eine Woche alte entkräftete Schweinchen dann zu Renate Hubrich (78), die sich seitdem im Tierpark liebevoll um den Frischling kümmert - und ihn mit der Flasche aufpäppelt.

Mit den Ziegen hat Hilde schon Freundschaft geschlossen und ist längst wieder ganz munter. stern TV hat das Wildschweinbaby und seine Pflegerin in Lützen mit der Kamera besucht.



Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.