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Gewalt an Schulen: Statistiken: Wird die Jugend in Deutschland immer brutaler?

Die Diskussion über Jugendgewalt in Deutschland kocht. Die Berichterstattung über Fälle von brutalen Übergriffen der vergangenen Wochen sorgen deutschlandweit für Empörung und Besorgnis: Sind Jugendliche in den letzten Jahren gewalttätiger geworden? Sitzt das Messer lockerer als früher?

Wird die Jugend immer brutaler? Nein – und Ja: Während die Zahl der schweren Gewalttaten junger Menschen seit 2010 tendenziell immer weiter sinkt, nimmt die Gewalt an Schulen – zumindest in einigen Bundesländern – laut aktueller Daten zu. Eine Statistik, die Gewalttaten an Schulen bundesweit erhebt, gibt es bisher nicht. Von Experten und Lehrerverbänden wird sie nach den zahlreichen Fällen der letzten Zeit jedoch gefordert.

JahrVerurteilte Jugendliche und Heran- wachsende wegen Straftaten gegen das Leben... wegen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung... gefährlicher Körper- verletzung
2010145104614.011
2011110109512.872
2012105102310.741
2013889048477
2014799176906
2015699046114

Quellen: Statistisches Bundesamt 2015 und 2016.

Nordrhein-Westfalen, Bayern und Berlin verzeichnen Gewaltanstieg an Schulen

Laut polizeilicher Kriminalstatistik von Nordrhein-Westfalen gibt es in seit 2015 einem Anstieg der Straftaten an Schulen in NRW, von 25.596 (2015) auf 27.541 (2017). Die Zahl der Körperverletzungen stieg um mehr als 400 Fälle (2017: 4343), Nötigung und Bedrohung um über 200 Fälle (1031). Das Bayerische Landeskriminalamt verzeichnete ebenfalls eine Zunahme von angezeigten Gewalttaten an Schulen um 18,7 Prozent. Auch in Berlin sei es in den letzten beiden Jahren vor allem an Brennpunktschulen zu einem deutlichen Anstieg an Gewaltdelikten gekommen. Berlin ist zudem das einzige Bundesland, das in seiner Kriminalitätsstatistik das "Tatmittel Messer" explizit verzeichnet. Während die Zahl der Messerdelikte dort bis 2014 zunächst sank, nahm sie 2015 und 2016 wieder zu.

Lehrer empfinden zunehmende Gewaltbereitschaft der Schüler

Auch die gefühlte Bedrohung nimmt vor allem unter Lehrern zu. So ergab eine forsa-Umfrage aus dem Jahr 2016 des Verbandes für Bildung und Erziehung: 55 Prozent der befragten Lehrkräfte sagten, dass es in den letzten fünf Jahren an ihrer Schule Fälle gab, in denen Lehrer direkt beschimpft, bedroht, beleidigt, gemobbt oder belästigt wurden. Selbst betroffen war ein Viertel der Befragten.

Fälle, in denen Lehrkräfte körperlich angegriffen wurden, wussten 21 Prozent zu berichten. Davon hatten sechs Prozent der Lehrkräfte selbst Erfahrungen mit tätlichen Angriffen gemacht, wie Schlagen, Schütteln, Stoßen, Treten, Boxen, mit Gegenständen werfen, an den Haaren ziehen oder Prügeln.

Gewalt an Schulen nimmt laut Lehrkräften zu

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.