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GKV oder PKV?: Was Sie über die Krankenversicherungen wissen sollten

stern TV hat einige wichtige Fragen und Antworten zur Gegenüberstellung von GKV und PKV zusammengestellt.

Kann ich die Krankenversicherung frei wählen?

Nein. Jeder Arbeitnehmer, der weniger als 59.400 Euro brutto verdient, muss sich in der gesetzlichen Kasse pflichtversichern. Nur Beamte und Selbständige, sowie Arbeitnehmer mit einem Jahreseinkommen von mehr als 59.400 Euro über mindestens zwei Jahre können sich in einer privaten Krankenversicherung versichern. Wer zu dieser Gruppe gehört, kann sich aber auch freiwillig in einer gesetzlichen Krankenkasse versichern. Bei welcher Krankenkasse oder Versicherungsgesellschaft Sie sich versichern, ist allerdings Ihre Wahl. Ein Vergleich lohnt sich.

Was bietet die gesetzliche Krankenversicherung?

Anders als in der privaten Krankenversicherung ist die Aufnahme in die gesetzliche Krankenversicherung nicht von einer Gesundheitsprüfung abhängig, selbst bereits Kranke werden versichert. Die GKV bietet zudem Leistungen, die es in der privaten Krankenversicherung nicht gibt. Etwa die Möglichkeit, Ehepartner oder Kinder beitragsfrei mitzuversichern. Außerdem umfasst der Leistungskatalog der GKV bestimmte Leistungen, die bei der PKV nicht selbstverständlich sind oder extra versichert werden müssen. Etwa Mutterschaftsgeld, beitragsfreie Elternzeit, Haushaltshilfen zur häuslichen Krankenpflege, Krankengeld bei Krankheit eines Kindes, Psychotherapien oder Anschlussheilbehandlungen.

Sind alle gesetzlichen Krankenkassen gleich?

Nein. Zwar haben alle Kassen ein gesetzlich festgelegtes Leistungspaket, wodurch die Leistungen zu 95 Prozent gleich sind. Unterschiede gibt es jedoch im Service (z. B. Kursangebote, Gesundheitsförderungsangebote, Beratung) und in freiwilligen Mehrleistungen für die Versicherten, zum Beispiel verbesserte häusliche Krankenpflege, Haushaltshilfen oder Schutzimpfungen. Wenige Krankenkassen haben in der Vergangenheit von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag zu erheben, während andere darauf verzichtet haben.

Was kostet die gesetzliche Krankenversicherung?

In der gesetzlichen Kasse zahlt jedes Pflichtmitglied den einheitlichen Beitragssatz von 14,6 Prozent des Bruttolohns. 7,3 Prozent davon übernimmt der Arbeitgeber. Bei einem Jahresverdienst von 53.100 Euro (4.425 Euro monatlich) ist der höchste Beitragssatz erreicht: 646,05 Euro. Wer mehr verdient, zahlt nicht noch mehr. Bei Arbeitslosen übernimmt die Agentur für Arbeit die Beiträge. Bei Rentnern oder Berufsunfähigen richtet sich die Höhe der Beiträge nach den Einkünften und fällt meist entsprechend geringer aus.

Für wen ist die private Krankenversicherung geeignet?

Die meisten Arbeitnehmer sind in der gesetzlichen Krankenkasse am besten aufgehoben – und je nach Einkommen (unter 59.400 Euro/Jahr) ohnehin an die gesetzliche Kasse gebunden. Fast immer empfehlenswert ist die private Krankenversicherung für Beamte und Beihilfeberechtigte. Denn für sie und Familienangehörige wird ein großer Anteil (zwischen 50 und 80 Prozent) der Krankheitskosten durch die Beihilfe (Zuschuss des Dienstherren) übernommen. Alle anderen sollten sich vor einem Wechsel individuell von einem neutralen Berater beraten lassen. Gerade für Familien, ältere Personen und solche mit Vorerkrankungen ist die PKV laut Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten nicht empfehlenswert. Das Fazit des Bundes: Nur für sehr wenige ist die private die richtige Versicherung.

Was kostet die private Krankenversicherung?

Die Höhe der monatlichen Beiträge richtet sich nach Alter, Geschlecht und nach dem Gesundheitszustand der versicherten Person bei Vertragsabschluss. Außerdem nach dem gewählten Tarif und etwaigen Zusatztarifen oder -leistungen, die man wählen kann. Im Basistarif beträgt der Beitrag  derzeit 657 Euro zuzüglich Pflegeversicherung. Für alle, die nicht Beamte bzw. Beihilfeberechtigte sind oder enorm gut verdienen ist die private Krankenversicherung auf Dauer kostspielig. In der PKV sind die Beiträge nicht einkommensabhängig, das bedeutet: Sie schlagen selbst bei Arbeitslosigkeit, schlechter Auftragslage bei Selbständigen, in der Elternzeit oder bei geringerem Einkommen als Frührentner, Erwerbsunfähiger oder Rentner mit den vollen Beträgen zu Buche. Im Alter müssen Sie mit höheren Monatsbeiträgen rechnen Deshalb sollten Sie mit der Entscheidung zu einem Wechsel in die private Krankenversicherung vorsichtig sein. Der Bund der Versicherten weist darauf hin: Wenn Sie die GKV einmal verlassen, können die Beiträge in der PKV im Alter ins Unermessliche steigen. Wenn die Versicherung bestimmte Risiken nicht abdeckt, fallen im Krankheitsfall möglicherweise auch dafür noch Kosten an, die Sie selbst tragen müssen.

Wie kann ich von der privaten zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln?

Ein Wechsel zurück in die GKV ist nicht einfach und kann nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen. Als Arbeitnehmer ist eine Rückkehr in die GKV nur möglich, wenn Ihr Einkommen wieder unter die Pflichtversicherungsgrenze von 59.400 Euro Jahreseinkommen sinkt. Bei Bezug von Arbeitslosengeld/Hartz IV als unter 55-Jähriger kommen Sie ebenfalls wieder zurück in die gesetzliche Krankenversicherung. Sind Sie über 55 Jahre oder älter, können Sie grundsätzlich nicht mehr zurück in die GKV. Auch nicht als Arbeitsloser mit Anspruch auf Arbeitslosengeld oder als Rentner. Nur wenige Personen über 55 Jahre, die keine Absicherung bei Krankheit haben, aber zuletzt in der GKV waren oder dieser zuzuordnen sind, können sich - vorausgesetzt sie erfüllen die Vorversicherungszeiten - wieder in der Gesetzlichen versichern. Dafür müssten Sie laut Bund der Versicherten mindestens zwölf Monate pflichtversichert oder in den letzten fünf Jahren mindestens 24 Stunden in der GKV versichert gewesen sein. Eine professionelle Beratung ist zwingend erforderlich, denn ein Wechsel zurück kann auch scheitern. In dem Fall können Sie laut Bund der Versicherten von Ihrem privaten Krankenversicherer verlangen, ohne erneute Gesundheitsprüfung zu gleichen Tarifbedingungen versichert zu werden.

Was kann ich tun, wenn meine Beiträge in der Privatversicherung zu teuer werden?

Wer einmal in die private Krankenversicherung gewechselt ist, hat es schwer, dort wieder herauszukommen (siehe vorherige Frage). Dennoch steigen die Beiträge oftmals mit den Jahren - und werden manchmal gar unbezahlbar (Monatsbeiträge von mehr als 1000 Euro). In diesen Fällen hilft allenfalls ein Wechsel in einen anderen Tarif innerhalb der privaten Krankenversicherung, die so genannten Sozialtarife (Quelle: PKV):

StandardtarifBasistarif
Für Versicherte, die schon vor 2009 privat versichert warenFür Versicherte, die sich ab 2009 privat versichert haben (Aufnahmezwang)
Beitragsbegrenzung in Höhe des GKV-Höchstbeitrags von 646,05 EuroBeitragsbegrenzung in Höhe des GKV-Höchstbetrags, zuzüglich durchschnittlichem Zusatzbeitrag (2018: 690 Euro/Monat)
Leistungen ähnlich wie in der gesetzlichen KrankenversicherungLeistungen ähnlich wie in der gesetzlichen Krankenversicherung
ca. 45.000 Versicherteca. 30.000 Versicherte

Seit 2009 gibt es außerdem den so genannten Notlagentarif; Neuabschlüsse des Standardtarifs gibt es nicht mehr. Bei einem Tarifwechsel in den Basistarif müssen Sie allerdings meist Abstriche bei den Leistungen machen. Im Notlagentarif sind die Einschnitte noch herber: Zwar Zahlen die Versicherungsnehmer nur noch einen Minestbeitrag von bis zu 100 Euro, dafür schrumpfen die Leistungen aber auf ein Minimum:

Notlagentarif
Für nicht zahlungsfähige Versicherte
Beiträge bis zu maximal 100 Euro pro Monat
Leistungen und Arztbesuche nur im Notfall und bei akuten Beschwerden. Nicht gedeckt sind z.B. Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen für Erwachsene, Zahnersatz, Physiotherapie, Psychotherapie, teils Krankenhausaufenthalte
103.200 Versicherte bereits

Wo kann ich mich unabhängig beraten lassen?

Eine unabhängige Beratung bieten die örtlichen Verbraucherzentralen, der Bund der Versicherten und behördlich zugelassene Versicherungsberater, die nicht vermitteln dürfen.

Bund der Versicherten e.V.
Tiedenkamp 2
24558 Henstedt-Ulzburg

Telefon: 04193 94222 (für Nichtmitglieder)
E-Mail: info@bundderversicherten.de
Internet: www.bundderversicherten.de

Die örtlichen Verbraucherzentralen bieten unabhängige Beratungen gegen Gebühr an. Welche Zentrale für Sie zuständig ist, finden Sie auf der gemeinsamen Seite aller Verbraucherzentralen:
www.verbraucherzentrale.de

Ebenfalls gegen Honorar beraten unabhängige Versicherungsberater vom Bundesverband der Versicherungsberater e.V. (BVVB):
www.bvvb.de


Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?
Gerneralvollmacht und Insichgeschäft
Wir sind 3 Kinder und 2 haben Generalvollmacht. Unser Bruder hat Vorkaufsrecht eingetragen für die Elterliche Wohnung. Unsere Mutter ist im Mai 2016 gestorben, meinem Bruder war der Vater zu stressig im Haus also kam er 4 Tage nach Mutter s Tod ins Pflegeheim. Ich fragte meinen Bruder der in dem Haus wohnt wo auch die Eltern lebten was nun mit der Wohnung geschieht. Mein Bruder erklärte die bleibt leer es kommen keine Fremden ins Haus. Ich ging mit meiner Vollmacht zum Notar und fragte nach da in der Vollmacht geschrieben war den Besitz ordentlich verwalten. Ich bekam vom Notar die Auskunft vermieten oder verkaufen und wir benötigen einen Gutachter. Mein Bruder bekam 3 Wochen später von dem selben Notar die gleiche Information. Ein paar Tage später schickte mir mein Bruder eine Mail, er möchte die Wohnung kaufen, schickte mir ein leeres Dokument mit das ich unterschreiben soll und zu diesem Betrag geht dann die Wohnung an ihn über. Er wollte ein Gutachten bei der Gemeinde erstellen lassen wo seine ganzen Freunde im Ausschuss sitzen. Ich hab das natürlich nicht unterschrieben und wir holten (der andere Bruder und ich ) einen Gutachter. Die Wohnung mit 93 qm, riesigem Garten, Stellplatz, 2 Fam. Haus zentrale Lage mit S-Bahn-Anbindung wurde geschätzt auf 139.000 Euro. Also kam der nächste Kaufvertrag meines Bruders zu dem Wert.Mit dem Wert waren wir ebenso nicht einverstanden, warum verkauft man eine Wohnung zum Gutachterwert wenn man auf dem freien Markt einen total anderen Preis erzielt ! WIr setzten die Wohnung in Immoscout und hatten eine feste Kaufzusage für 218.000 Euro ! Hatten von unserem Bruder einen Termin gesetzt bekommen zum 30.11.16 sollen wir nachweisen wie wir einen Preis um die 200.000 erzielen wollen. Wir hatten unserem Bruder die Kaufzusage vor dem gesetzten Termin gesendet und boten ihm an die Wohnung für 200.000 Euro zu kaufen. Noch vor Ablauf und nach unserem Angebot kam von der Gegenseite .. tut uns leid die Wohnung ist seit 15.11.16 vermietet auf 3 Jahre ohne Kündigungsrecht von beiden Seiten, somit ist der Verkauf nicht mehr möglich ..... so nun kam der Hammer, das Schloss wurde ausgetauscht und ich kam weder in den Garten noch ins Haus. Wir haben Klage gestellt ! Bis der Termin auf dem Gericht endlich kam, wurde von unserem Bruder 3 x verschoben kam die Hiobsbotschaft bei dem Termin.. unser Bruder fuht im April 17 zu einem Notar, 100 km von unserem Wohnort und verkaufte sich die Wohnung mit seiner Vollmacht selbst zum Preis von 160.000 Euro... . ...58.000 Euro weniger als wir auf dem freien Markt bekommen hätten und natürlich steckt er ab diesem Termin die Miete ein. Wir haben Klage beim Landgericht gestellt...und jetzt kommt der Witz.. er kommt damit wahrscheinlich durch .. Wertgutachten waren 139.0000 Euro, wir hätten 218.000 Euro bekommen Differenz 58.000 Euro und er darf bis 30 % abweichen ! Was ist das denn für ein Gesetz .. Im Testament stand alles zu gleichen Teilen und wir sollen das Vorkaufsrecht unseres Bruders beachten.... 1, 16.08.17 starb Vater ! Rechtzeitig die Wohnung aus dem Erbe geholt ! Weiss jemand einen Rat ?