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Kleinkinder am Smartphone: Wie Sie den Umgang mit Apps regeln können

Nie zuvor kamen Kinder so früh und intensiv mit Medien in Berührung. Besonders beliebt: Apps auf Smartphone oder Tablet. Ist der Umgang geregelt, können sie ein Gewinn sein. Hier finden Eltern Tipps.

Vor Vollendung des zweiten Lebensjahres verstehen Kinder nicht, was sie da tun und sind von den Anzeige-Geschwindigkeiten auf Smartphone und Tablet schnell überfordert. Ab zwei Jahren können Kinder diese Medien eine halbe Stunde pro Tag nutzen, raten Medienpädagogen.
Nichts für Einjährige

Vor Vollendung des zweiten Lebensjahres verstehen Kinder nicht, was sie da tun und sind von den Anzeige-Geschwindigkeiten auf Smartphone und Tablet schnell überfordert. Ab zwei Jahren können Kinder diese Medien eine halbe Stunde pro Tag nutzen, raten Medienpädagogen.

© Foto:Colourbox
Inzwischen gibt es hunderte spezieller Apps für Kinder, z. B. auf Seiten wie kinderapp.com, kinderappgarten.de, iphonekinderapps.de oder kinderappsandroid.de. Die Palette reicht von animierten Bilderbüchern bis hin zu Lernspielen. Doch aufgepasst: Qualität und Altersempfehlungen unterscheiden sich! Achten Sie außerdem auf Folgendes:
Kindgerechte Apps

Inzwischen gibt es hunderte spezieller Apps für Kinder, z. B. auf Seiten wie kinderapp.com, kinderappgarten.de, iphonekinderapps.de oder kinderappsandroid.de. Die Palette reicht von animierten Bilderbüchern bis hin zu Lernspielen. Doch aufgepasst: Qualität und Altersempfehlungen unterscheiden sich! Achten Sie außerdem auf Folgendes:

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In ihrer Qualität unterscheiden sich die Apps erheblich. Nur wenige sinnvolle und gut gestaltete Anwendungen sind kostenlos. Gute Kinder-Apps sind einfach aufgebaut, wirken nicht überladen, sind werbefrei und haben einen Lerneffekt. Hochwertige Anwendungen kosten zwischen zwei und vier Euro.
Qualität erkennen

In ihrer Qualität unterscheiden sich die Apps erheblich. Nur wenige sinnvolle und gut gestaltete Anwendungen sind kostenlos. Gute Kinder-Apps sind einfach aufgebaut, wirken nicht überladen, sind werbefrei und haben einen Lerneffekt. Hochwertige Anwendungen kosten zwischen zwei und vier Euro.

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Kinder brauchen nicht zwanzig verschiedene Apps. Ähnlich wie bei Spielzeugen reichen drei bis vier gute, mit denen sich das Kind gerne beschäftigt. Im Kleinkindalter entdecken sie die Spiele immer wieder aufs Neue und profitieren von Wiederholungen. Setzen Sie auf Klasse statt Masse.
Klasse statt Masse

Kinder brauchen nicht zwanzig verschiedene Apps. Ähnlich wie bei Spielzeugen reichen drei bis vier gute, mit denen sich das Kind gerne beschäftigt. Im Kleinkindalter entdecken sie die Spiele immer wieder aufs Neue und profitieren von Wiederholungen. Setzen Sie auf Klasse statt Masse.

© Foto:Colourbox
Wenn Sie eine Anwendung aus dem App-Store herunterladen, achten Sie auf die Altersangaben. Gerade bei Bilderbuch-Apps und bei Lernspielen spielt das eine wichtige Rolle, wenn die Spiele ihren Zweck erfüllen und weder langweilen noch überfordern sollen.
Altersangaben beachten

Wenn Sie eine Anwendung aus dem App-Store herunterladen, achten Sie auf die Altersangaben. Gerade bei Bilderbuch-Apps und bei Lernspielen spielt das eine wichtige Rolle, wenn die Spiele ihren Zweck erfüllen und weder langweilen noch überfordern sollen.

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Überzeugen Sie sich selbst davon, wie gut eine App ist. Verlassen Sie sich nicht allein auf Beschreibungen und Empfehlungen. Bevor Sie Ihr Kind daran spielen lassen, spielen Sie die Anwendung selbst einmal komplett durch. Am besten machen Sie sich im Anschluss gemeinsam mit ihrem Kind mit der App weiter vertraut.
Selbst ausprobieren

Überzeugen Sie sich selbst davon, wie gut eine App ist. Verlassen Sie sich nicht allein auf Beschreibungen und Empfehlungen. Bevor Sie Ihr Kind daran spielen lassen, spielen Sie die Anwendung selbst einmal komplett durch. Am besten machen Sie sich im Anschluss gemeinsam mit ihrem Kind mit der App weiter vertraut.

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Achten Sie darauf, dass die Apps möglichst keine Werbung enthalten oder so genannte In-App-Käufe erlauben, über die mit wenigen Fingertipps zusätzliche Inhalte gekauft werden können. Sollten solche Kauf-Verknüpfungen enthalten sein, sorgen Sie am besten dafür, dass die Internetverbindung des Geräts blockiert ist.
Keine Werbung und In-App-Käufe

Achten Sie darauf, dass die Apps möglichst keine Werbung enthalten oder so genannte In-App-Käufe erlauben, über die mit wenigen Fingertipps zusätzliche Inhalte gekauft werden können. Sollten solche Kauf-Verknüpfungen enthalten sein, sorgen Sie am besten dafür, dass die Internetverbindung des Geräts blockiert ist.

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Hochwertige Anwendungen für Kleinkinder wie Bilderbuch-Apps und Lernspiele können Sie gut gemeinsam nutzen. Tun Sie das! Das fördert den Lerneffekt und die Kommunikation mit Ihrem Kind. Spielt Ihr Kind später allein, bleiben Sie in der Nähe, falls es Fragen hat.
Gemeinsam nutzen

Hochwertige Anwendungen für Kleinkinder wie Bilderbuch-Apps und Lernspiele können Sie gut gemeinsam nutzen. Tun Sie das! Das fördert den Lerneffekt und die Kommunikation mit Ihrem Kind. Spielt Ihr Kind später allein, bleiben Sie in der Nähe, falls es Fragen hat.

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Beschränken Sie im Kleinkind- und Vorschulalter die Zeit der Mediennutzung auf insgesamt eine Stunde – inklusive Fernsehen und Filme schauen. Für ihre Entwicklung brauchen Kinder vielfältige Sinneserfahrungen in der echten Welt mit Bewegung, Anfassen, "echten" Fingerfertigkeiten und anderen Kindern. Echte Stifte oder Puzzle sind noch immer besser als computeranimierte!
Zeit beschränken

Beschränken Sie im Kleinkind- und Vorschulalter die Zeit der Mediennutzung auf insgesamt eine Stunde – inklusive Fernsehen und Filme schauen. Für ihre Entwicklung brauchen Kinder vielfältige Sinneserfahrungen in der echten Welt mit Bewegung, Anfassen, "echten" Fingerfertigkeiten und anderen Kindern. Echte Stifte oder Puzzle sind noch immer besser als computeranimierte!

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Die Faszination der Geräte ist so groß, dass Eltern geneigt sind, jedem Quengeln und bei jeder Gelegenheit nachzugeben. Bleiben Sie konsequent. Regeln Sie die Momente bewusst, es sollte etwas Besonderes bleiben. Bei langen Wartezeiten, etwa oder auf Reisen, sind Apps und Filme auf den Geräten eine gute Beschäftigungsmöglichkeit. Auch, weil man dann nicht zig Bilderbücher und Spiele mitschleppen muss.
Bewusst nutzen

Die Faszination der Geräte ist so groß, dass Eltern geneigt sind, jedem Quengeln und bei jeder Gelegenheit nachzugeben. Bleiben Sie konsequent. Regeln Sie die Momente bewusst, es sollte etwas Besonderes bleiben. Bei langen Wartezeiten, etwa oder auf Reisen, sind Apps und Filme auf den Geräten eine gute Beschäftigungsmöglichkeit. Auch, weil man dann nicht zig Bilderbücher und Spiele mitschleppen muss.

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Am einfachsten wird ein gezieltes Ansteuern der ausgesuchten Apps, wenn Sie auf dem Smartphone oder Tablet eine "Spielecke" oder einen Ordner mit den Apps anlegen, auf die das Kind zugreifen darf. Alle anderen Anwendungen sollten tabu sein. Blocken können Sie sie so:
Spielecke einrichten

Am einfachsten wird ein gezieltes Ansteuern der ausgesuchten Apps, wenn Sie auf dem Smartphone oder Tablet eine "Spielecke" oder einen Ordner mit den Apps anlegen, auf die das Kind zugreifen darf. Alle anderen Anwendungen sollten tabu sein. Blocken können Sie sie so:

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Um Ihr Gerät, Ihr Kind und Ihren Geldbeutel zu schützen, können Sie Einstellungen vornehmen, um Ausflüge ins Internet oder zu anderen Anwendungen zu unterbinden. Etwa, indem Sie unter Einstellungen bestimmte Anwendungen per PIN schützen (Apple), Bluetooth und Internetverbindung deaktivieren oder den Flugmodus einstellen.
Gerät schützen

Um Ihr Gerät, Ihr Kind und Ihren Geldbeutel zu schützen, können Sie Einstellungen vornehmen, um Ausflüge ins Internet oder zu anderen Anwendungen zu unterbinden. Etwa, indem Sie unter Einstellungen bestimmte Anwendungen per PIN schützen (Apple), Bluetooth und Internetverbindung deaktivieren oder den Flugmodus einstellen.

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Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.