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Kurzfilm: Donnersmarcks "Dobermann"

Am Anfang seiner Karriere als Regisseur stand ein böser Hund. Florian Henckel von Donnersmarck gewann seine ersten Preisgelder nämlich mit dem Kurzfilm "Dobermann". Exklusiv bei sternTV.de: der erste Film des Oscar-Preisträgers.

Den Oscar für "Das Leben der Anderen" habe er einem bösen Hund zu verdanken, scherzte Florian Henckel von Donnersmarck einmal. Denn auch schon seine Kurzfilme aus Studienzeiten wurden vielfach ausgezeichnet. "Dobermann" aus dem Jahr 1999 war Florian Henckel von Donnersmarcks erster Übungsfilm überhaupt auf der Hochschule für Fernsehen und Film in München.

400 Mark standen ihm zur Verfügung, die Hauptrolle übernahm ein Freund. Das vierminütige Erstlingswerk des Studenten gewann prompt zwei Filmpreise und wurde auf Festivals gefeiert. "Ganz nah am Hund und am Boden ist die Kamera, das schafft eine starke Dynamik und eine Atmosphäre, die bedrohlich und witzig zugleich ist", urteilte das Fachmagazin "film-dienst". Und Florian Henckel von Donnersmarck sagte: "Mit dem gewonnenen Geld wurde 'Das Leben der Anderen' erst möglich."

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