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Überraschungsgast in der Küche: Plätzchen backen mit Johann Lafer – die besten Tipps und Rezepte

Gemeinsames Plätzchen backen hat für viele in Deutschland Tradition. Familie Tinschmann staunte aber nicht schlecht, als wir zusammen mit Sterne-Koch Johann Lafer vor der Tür standen, um mit den Kindern Weihnachtsgebäck zu zaubern. Welche super Kniffe der Profi dabei hatte, zeigt stern TV.

Johann Lafer und Stefan Uhl backen mit den Tinschmanns.

Johann Lafer und Stefan Uhl backen mit den Tinschmanns.

Zarte Vanillekipferl, selbstgemachte Zimtsterne oder Nussgebäck – leckere Plätzchen gehören genauso zur Adventszeit wie Tannengrün, Kerzen und Deko. stern TV wollte in diesem Jahr wissen: Welches sind die allerbeliebtesten Plätzchen der Deutschen? Und welche Familie hat das leckerste Weihnachtsplätzchen selbst gebacken? Um diese Fragen zu klären, hat sich Reporter Stefan Uhl einen Profi an die Seite geholt und mit Sternekoch Johann Lafer Familien überrascht. Bei Familie Tinschmann hat er dann gleich selbst Hand angelegt und gemeinsam mit den Kindern und Eltern leckere Plätzchen gebacken.

Rezept "Stollenkonfekt" von Güldane Altekrüger

Rezept "Bethmännchen" von Katrin Bruns

 

Und hier noch ein paar Profi-Tipps für Ihre Weihnachtsbäckerei:

Knetteig verarbeiten

Fertig gekneteten Teig portionsweise in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen. Vor der Weiterverarbeitung mindestens 1/2 Stunde warten. Dann immer nur die Portion aus dem Kühlschrank nehmen, die Sie in dem Moment auf der Arbeitsplatte verarbeiten können. Beim Ausrollen und Ausstechen zügig arbeiten, denn der Teig darf nicht zu warm werden.

Klebeteig

Bei Mürbeteig sollte man nicht am Fett sparen. Und zum Ausrollen bloß nicht zu viel Mehl auf die Arbeitsplatte streuen, denn das macht den Teig schnell trocken, die Plätzchen werden unten staubig und verlieren an Geschmack. Wenn es trotzdem klebt, den Knetteig einfach zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen.

Ausstech-Plätzchen

Vor dem Ausrollen des Teiges die Arbeitsfläche von Teigresten reinigen und gleichmäßig leicht mit Mehl bestreuen. Die Ausstechformen sollten Sie so setzen, dass möglichst wenige Teigreste überbleiben. Knetteig wird durch erneutes Zusammenkneten und Ausrollen auf der bemehlten Fläche immer trockener und brüchiger. Damit der Teig sich besser aus der Ausstechform löst, die Förmchen gelegentlich in Mehl tauchen.

Gleichmäßig wie beim Profi

Wer die Plätzchen so gleichmäßig in der Höhe wie die Profis bekommen möchte, besorgt sich im Baumarkt zwei flache Kanthölzer. Rechts und links neben den Teig legen, Nudelholz auf den Hölzern ansetzen und dazwischen ausrollen.

Backzeit

Trotz konkreter Angaben sollten Sie Ihre Plätzchen während der Backzeit gut im Auge behalten. Jeder Backofen ist nämlich anders. Lassen Sie die Kekse im Ofen nicht bräunen, sondern holen Sie sie stets goldgelb heraus und nehmen Sie sie dann sofort vom Backblech. Denn: Auf dem heißen Backblech backen sie nach und verlieren ihre Zartheit. Sie werden nur knüppelhart.

Zucker- und Schokoladenguss

Besorgen Sie sich ein oder zwei Lebensmittelfarben oder Sirup. Sowohl Zuckerguss als auch Kuvertüre lassen sich damit Färben – und das macht beim Verzieren viel her. Wer auf chemische Farben verzichten will, kann natürlich färben mit Rote-Bete-Pulver, Spirulina (grün) oder Kurkuma oder Safran (gelb). Für besonders weißen Zuckerguss den Puderzucker nicht mit Wasser anrühren, sondern geschlagenes Eiweiß unterziehen.

Aufbewahrung

Für die Lagerung empfiehlt sich eine ausreichend große Metalldose, damit es nicht zu viele Schichten geben muss und die Kekse aufeinander pappen. Das kann Zwischenpapier übrigens auch verhindern. Die verschiedenen Sorten immer getrennt aufbewahren. Sind die Plätzchen einmal hart geworden, einfach einen kleinen ungeschälten Apfel in die Dose legen, dann werden sie wieder weich.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.