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Rechtsradikale Ritters aus Köthen: Zwangsräumung: Zwei Dutzend Polizisten müssen Umzug der Familie Ritter sichern

Schon lange beklagt Karin Ritter ihre Wohnsituation: Die Obdachlosenunterkunft in Köthen, die sie unter anderem mit ihren Söhnen Norman, Christopher und Andy bewohnt, ist nicht nur wegen zahlreicher Polizeieinsätze berüchtigt. Sondern auch wegen unsäglicher Verhältnisse. Nun musste Familie Ritter vorübergehend umziehen. stern TV war dabei.

Umzug unter Protest: Norman Ritter mit Polizeibeamten hinter dem Haus der Köthener Augustenstraße.

Umzug unter Protest: Norman Ritter mit Polizeibeamten hinter dem Haus der Köthener Augustenstraße.

Ortswechsel für Karin Ritter und ihre Söhne: Die berüchtigte Familie aus Köthen wird zwangsumgesiedelt. Und obwohl Karin Ritter die Wohnsituation seit Jahren selbst bemängelt, erfolgte der Umzug nur unter Protest.

Erst im Juni hatte sich die 64-Jährige mit einem Hilferuf an stern TV gewandt: Sie und ihre 18-jährige Enkelin Jasmin, die bei ihr in der Obdachlosenunterkunft in der Augustenstraße lebt, würden von ihren Söhnen Norman und Christopher massiv bedroht. Auch gehe es mit dem Einbau der lange geforderten sanitären Einrichtungen nicht voran, weil die gewaltbereiten Brüder die Bauarbeiter bedroht haben sollen. Tatsächlich hatten die Baufirmen die beschlossene Sanierung des Objektes daraufhin abgebrochen, die Mitarbeiter hatten Angst vor Norman und Christopher. Die Polizei ist seit Jahren regelmäßig bei den Ritters im Einsatz. Dass vor allem der 33-jährige Norman und der 31-jährige Christopher extrem gewaltbereit sind, ist lange bekannt. Als stern TV René (12), Norman (9), Andy (8) und Christopher (7) 1994 das erste Mal traf, hatten die Grundschüler gerade die Wohnung einer Nachbarin verwüstet und die Frau mit einem Baseballschläger malträtiert – ohne jede Reue. Ihren unreflektierten Hass auf Ausländer und Nazi-Parolen posaunten die Kinder schon damals groß heraus. Die kriminellen Karrieren nahmen ihren Lauf, gepaart mit rechtem Gedankengut und Alkohol. Fast alle Söhne von Karin Ritter saßen mehrfach im Gefängnis.

Erst Umzug, dann Haftstrafen

Als wir Karin Ritter vor zwei Wochen zuletzt trafen, standen Norman und Christopher gerade wieder vor Gericht. "Es soll wohl jetzt um Hasen gehen, die Norman totgemacht haben soll", vermutet die 64-Jährige. "Der Norman soll wohl einen bestialisch abgestochen haben." Vor dem Amtsgericht Köthen ging es jedoch nicht um tote Hasen. Die Anklagepunkte lauten: Widerstand gegen die Staatsgewalt in besonders schwerem Fall, Körperverletzung, Diebstahl und Beleidigung. Christopher soll zwei Jahre und acht Monate ins Gefängnis, Norman bekommt neun Monate. Da das Urteil nicht sofort rechtskräftig wird, durften die Brüder zunächst nach Hause – zurück in die Augustenstraße zu Karin Ritter. Die Frau will allerdings schon lange nicht mehr mit ihren Söhnen zusammen leben. "Ich will nicht mehr mit denen unter einem Dach wohnen, in der Wohnung, wo wir jetzt hinsollen. Dann geht das wieder los mit der Sauferei und der Randaliererei."

Das Haus, das für Karin Ritter, ihre Söhne und die anderen Bewohner der Obdachlosenunterkunft vorgesehen ist, liegt nur wenige Kilometer entfernt in der Adolf-Kolping-Straße in Köthen. Erst letzte Woche hatte es dort einen Großbrand gegeben. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus. Karin Ritter hatte versucht beim Amtsgericht eine einstweilige Verfügung gegen die Umsiedlung zu erwirken, doch das Gebäude wurde als bewohnbar erklärt. Die Ritters müssen umziehen – vorübergehend. Um die Sanierung der Sanitäranlagen in der Augustenstraße setzen zu können, sollen die gewaltbereiten Brüder und Karin Ritter dort nicht leben. Am Dienstag früh morgens stehen also sieben Polizeifahrzeuge mit 27 Polizisten in der Augustenstraße bereit, um die Familie aus dem Haus zu holen. Karin Ritter will nicht gehen. "Ich bin krank", protestiert sie. Noch acht Stunden später steht sie in ihrer bereits leergeräumten Wohnung. Sie verlässt als letzte die Obdachlosenunterkunft. Immerhin: Widerstand gegen die Staatsgewalt, Körperverletzungen, Gewaltausbrüche, das hat es an diesem Tag nicht gegeben. Den 27 Polizisten sei dank. In Köthen regt sich derweil bereits Protest gegen den Umzug der Ritters: In unmittelbarer Nähe liegt eine Grundschule.

Gewalt, Fremdenhass und verpasste Chancen: Das wurde aus den Söhnen der Familie Ritter
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.