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Schokolade im Test: Diese Milchschokoladen überzeugen in Geschmack und Preis

Ob als Nervennahrung, Belohnung oder Nascherei – der Schokoladenkonsum ist hierzulande durchweg hoch. Doch gerade in der Weihnachtszeit wollen wir besonders gute Schokolade naschen. Welche Produkte am besten abschneiden, erfahren Sie hier.

Bekannte und weniger bekannte Sorten: Insgesamt hat die Stiftung Warentest 25 Schokoladen getestet.

Bekannte und weniger bekannte Sorten: Insgesamt hat die Stiftung Warentest 25 Schokoladen getestet.

Fast neun Kilogramm Schokolade vertilgt jeder Deutsche pro Jahr im Durchschnitt. Das ist in der Tat ein ganzer Berg. Dabei sind die Nasch-Persönlichkeiten höchst unterschiedlich: Während die einen langsam genießen, knabbern die anderen flux eine ganze Tafel weg. Wir naschen sie bei Kummer oder zu Feierlichkeiten, vor dem Fernseher, im Auto oder am Arbeitsplatz. Hierzulande ist die schmelzige Süßigkeit zudem besonders preiswert. Das freut vor allem in der Weihnachtszeit. Denn der Advent ist ohne Schokolade für viele kaum denkbar.

Passend zur Jahreszeit hat die Stiftung Warentest 25 Milchschokoladen getestet. Die gute Nachricht vorweg: 15 Produkte erhalten die Note "Gut". Und keins der Schokoladen-Produkte ist mit bedenklichen Mengen Schadstoff belastet. Allerdings: Ausgerechnet die mit 6,95 Euro teuerste Tafel im Test bekam als einzige ein "Ausreichend" wegen starker Nickel-Belastung. Keine einzige Schokolade ist "mangelhaft".

Testsieger hat facettenreichen Geschmack und kostet nur einen Euro

Schokoladen, die pro 100 Gramm mehr als drei Euro kosten, schneiden nicht zwingend besser ab, als die günstigen für einen Euro. "Die vier besten sind mit 1 – 1,30 Euro pro 100 Gramm sogar recht preisgünstig", sagt Swantje Waterstraat von der Stiftung Warentest. Testsieger ist "Die gute Schokolade" (1 Euro) einer Kinder- und Jugendinitiative. Grund der guten Bewertung ist aber hauptsächlich das so genannte "sensorische Urteil", das von sensorisch ausgebildeten Prüfern in einer Blindverkostung gefällt wurde, erklärt Swantje Waterstraat: "Der Geschmack, das sind Vorlieben jedes Einzelnen. Bei uns sind solche Produkte sensorisch sehr gut bewertet, die eine besondere Komplexität haben – im Geruch und Geschmack. Also Schokoladen, die nicht nur süß oder sahnig sind, sondern wie beim Testsieger besonders facettenreich nach Karamell, Sahne und Vanillenoten schmecken." Zudem sollten sich die Produkte zudem schadstofffrei sein, die vorgeschriebenen Anteile Milch und Kakao enthalten und gut verpackt und gekennzeichnet sein. In puncto Geschmack seien nur zwei Produkte im Test 'sehr gut' gewesen, so die Test-Expertin: "Die Vollmilch-Schokolade von 'Lindt', die das finale Qualitätsurteil durch eine kritische Kennzeichnung verspielt hat – und 'Die gute Schokolade', die sensorisch ebenfalls sehr gut ist, in der Deklaration aber nur 'befriedigend'."

Den gesamten Test mit allen Schokoladen und Ergebnissen im Detail finden Sie in der Dezember-Ausgabe des Magazins "test" und hier auf der Internetseite der Stiftung Warentest.

Urteil der Stiftung Warentest: Das sind die fünf besten Milchschokoladen im Test
Testsieger:   Die gute Schokolade    Von:   Plant-for-the-Planet  Preis pro 100 Gramm:   1,00 Euro  Tafelpreis:    1,00 Euro für 100 Gramm  Kakaoanteil (min.):   31 %    Sensorisches Urteil:    Die Schokolade ist hellbraun mit glatter Oberfläche und einer leicht rauen Bruchkante. Geruch und Geschmack sind komplex und intensiv sahnig. Geruch sehr nussig, karamellig, vanillig. Sehr süß. Cremig und schnell schmelzend.    Gesamturteil:   Sehr gut (1,9)   

Testsieger:   Die gute Schokolade

Von:   Plant-for-the-Planet
Preis pro 100 Gramm:   1,00 Euro
Tafelpreis:    1,00 Euro für 100 Gramm
Kakaoanteil (min.):   31 %

Sensorisches Urteil:    Die Schokolade ist hellbraun mit glatter Oberfläche und einer leicht rauen Bruchkante. Geruch und Geschmack sind komplex und intensiv sahnig. Geruch sehr nussig, karamellig, vanillig. Sehr süß. Cremig und schnell schmelzend.

Gesamturteil:   Sehr gut (1,9)
 

Kakaoverordnung schreibt Zusammensetzung vor

Wie hoch der Kakaogehalt in verschiedenen Produkten sein muss, ist übrigens gesetzlich vorgeschrieben. Die so genannte "Kakaoverordnung" von 2003 bestimmt etwa, dass Schokolade zu mindestens aus 35 Prozent aus Bestandteilen aus Kakao bestehen muss. Im Produkt sind diese Bestandteile meist Kakao und Kakaobutter. Milchschokolade muss mindestens 25 Prozent Kakaoanteil haben, Vollmilchschokolade 30 Prozent – häufig ist das aber hauptsächlich Kakaobutter. Ein Grund, weshalb diese Schokosorten besonders cremig, aber auch fettig, klebrig und süß sind. Denn echtes Kakaopulver ist nicht süß. Der Großteil bei Milchschokoladen sind also Fett und Zucker, die Milch kommt als Pulver in die Schokolade.

Nicht lange aufbewahren

Doch davon wollen wir uns nicht die Schokoladenlust vermiesen lassen. Wir naschen schließlich nicht tonnenweise – oder doch? Wer nicht gleich alles auf einmal verputzt, sollte wissen: Schokolade mag keine Wärme und keine Feuchtigkeit. Denn dann bildet sich meist ein weißlicher Fettreif aus den Kristallen der Kakaobutter. Ideale Lagertemperatur: zwischen 10 bis 15 Grad. Und: Geöffnete Schokolade am besten von anderen Lebensmitteln fern halten, vor allem im Kühlschrank. Denn sie nimmt schnell Fremdaromen an. Milchschokolade und weiße Schokolade innerhalb von sechs Monaten aufessen, angebrochene Pralinenpackungen innerhalb von 4 Wochen. Und für diejenigen, die jetzt loslaufen und gleich einen ganzen Stapel der besten Tafeln im Test kaufen, gilt: Wer losläuft und gleich einen ganzen Stapel der besten Tafeln kauft, sie aber nicht gleich verputzt, sollte wissen: Milchschokolade und weiße Schokolade innerhalb von sechs Monaten aufessen, angebrochene Pralinenpackungen innerhalb von 4 Wochen.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.