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Habe ich eine Angststörung?

Ist Ihre Ängstlichkeit normal und natürlich? Oder leiden Sie vielleicht an einer behandlungsbedürftigen Angststörung? Mit diesem offiziellen und wissenschaftlich fundierten Schnelltests können Sie herausfinden, wie Ihre seelische Verfassung ist.

Angst ist ein natürliches Gefühl, das unser Überleben sichert. Ohne sie würden wir Risiken eingehen und unsere Gesundheit oder unser Leben gefährden. Angst kann aber auch krankhaft werden. 

Wie äußert sich eine Angststörung?

Eine Generalisierte  ist die häufigste Form und äußert sich in Sorgen, Angst und Katastrophengedanken, was passieren könnte und aus Sicht des Betroffenen in dem Moment sogar als wahrscheinlich eingeschätzt wird. Die Ängste beziehen sich meist auf mehrere Lebensbereiche wie Arbeitsplatz, Beziehung, Finanzen und dauern Monate an. Typische Symptome sind: Ruhelosigkeit, leichte Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, erhöhte Muskelspannung, Schlafstörungen. Die Ängste und Sorgen treten meist zusammen mit körperlichen Reaktionen wie Schwitzen und Muskelspannung auf.

Betroffene versuchen ihre Ängste zu unterdrücken, wodurch sie sich noch mehr damit beschäftigen und es oft zu Konzentrationschwächen und zwangsläufig zu Fehlern kommt - im Sinne des Betroffenen wieder eine Katastrophe. Dadurch entsteht ein Teufelskreis aus Sorgen, Ängsten und körperlichen Stressreaktionen, der nur schwer durchbrochen werden kann.

Bei einer Panikstörung leiden Betroffene unter regelrechten Attacken, die zunächst eine Erkrankung vermuten lassen. Die Menschen selbst vermuten durch die Beschwerden während eines solchen Angstanfalles, dass etwas gefährliches gar lebensbedrohliches im Körper passiert und schneller Hilfe bedarf - nicht selten landen die Patienten deshalb in der Notaufnahme. Eine Panikattacke dauert meist 10-30 Minuten. Sie tritt plötzlich und unerwartet auf und ist ebenfalls mit Katastrophengedanken und massiver Angst verbunden. Typische Symptome dabei sind: Schwindel, Herzklopfen und -rasen, Schweißausbruch, Übelkeit, Zittern oder Kribbeln, Beklemmungsgefühl, Atemnot, Brustschmerzen, Entfremdungsgefühl gegenüber sich selbst, Todesängste.

Merkmale einer krankhaften Angst sind:

  • eine der Situation unangemessene Angstreaktion
  • die Angstreaktionen dauern an, obwohl die vermeintliche Gefahr vorüber ist
  • der Mensch kann sich die Angst nicht erklären, sie aber auch nicht Mindern oder bewältigen
  • die Lebensqualität wird beeinträchtigt

Selbsttest

Mithilfe des Schnelltests, dem so genannten "Generalized Anxiety Disorder Screener 7" (GAD-7) können Sie eine erste Einschätzung Ihrer momentanen allgemeinen Ängstlichkeit vornehmen. Er ist der Internetseite der Schön Kliniken entnommen. Deutscher Autor dieses wissenschaftlichen Tests ist Prof. Dr. Bernd Löwe (Chefarzt und Psychologe der Schön Klinik Hamburg Eilbek) 

BITTE BEACHTEN SIE: Dieser Online-Test ersetzt keine fachliche Diagnose. Wenden Sie sich dazu bitte an Ihren Hausarzt, an einen Facharzt oder Psychotherapeuten.

Wie oft fühlten Sie sich im Verlauf der letzten 14 Tage durch die folgenden Beschwerden beeinträchtigt?

    Nervosität, Ängstlichkeit oder Anspannung


    Was sagt die Test-Auswertung aus?

    Etwa 90 Prozent der Bevölkerung weisen eine gesunde Ängstlichkeit auf. Man macht sich Sorgen über das Wetter oder ängstigt sich davor, nachts allein nach Hause zu gehen. Beschäftigen Sie sich aber tagtäglich mit Gedanken wie 'Jetzt könnte mir oder einem geliebten Menschen etwas Schlimmes passieren', und halten die Angstzustände und Katastrophengedanken längere Zeit an, dann könnte es sich schon um eine behandlungsbedürftige Angststörung handeln. Kommen Symptome wie beispielsweise Herzrasen, Schweißausbrüche, Übelkeit oder Atemnot hinzu, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn dann leiden Sie an einer Angststörung.

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