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Polygamie: Sex mit anderen? Warum diese Paare seit Jahren in einer offenen Beziehung leben

Für die meisten Paare ist das schwer vorstellbar: Man liebt sich, schläft aber auch mit anderen, hat One-Night-Stands oder auch Affären - und für den festen Partner ist das total okay? Keine Eifersucht? stern TV traf Paare, die in einer offenen Beziehung leben und erklären, warum es für sie trotz Liebe nur so funktioniert.

Kathrin (32) und Camilo (31) sind ein Paar. In ihrer festen Beziehung erlauben sie sich gegenseitig aber auch andere Geschlechtspartner.

Kathrin (32) und Camilo (31) sind ein Paar. In ihrer festen Beziehung erlauben sie sich gegenseitig aber auch andere Geschlechtspartner.

Ohne die offene Beziehung wären sie heute nicht mehr zusammen, sagen Kathrin (32) und Camilo (31). Die beiden Berliner sind seit über fünf Jahren ein Paar. Sie lieben sich – schlafen aber auch mit anderen. Nach einer einjährigen Affäre gingen sie eine monogame Beziehung ein, fuhren gemeinsam in den Urlaub, lernten die Familien kennen. Doch irgendetwas fehlte den beiden zum perfekten Glück.

Kathrin wurde zwischenzeitlich in Versuchung geführt, als sie einen anderen Mann kennen lernte. Aber fremdgehen? "Das macht man ja in einer monogamen Beziehung nicht", sagt Kathrin, die sich dagegen entschied. Als sich Camilo einen Seitensprung leistete, trennten sich die beiden. Da die Liebe zwischen ihnen aber blieb, hatten sie nach kurzer Zeit wieder Kontakt. "Wir wussten nicht, wie wir das lösen können: Wie können wir beide Sachen behalten – Freiheit, aber trotzdem Liebe?", erzählt Camilo. Die beiden sprachen offen und ehrlich über ihre Wünsche und Bedürfnisse, vor allem sexuell. Sie stellten schließlich fest: Eine klassische Beziehung würde bei ihnen nicht funktionieren. Und so beschäftigten sie sich näher mit dem Konzept einer offenen Beziehung. "Das hat sich natürlich erst entwickelt", sagt Kathrin. "Am Anfang hatten wir ganz viele Regeln, die wir jetzt doof finden würden. Anfangs gab es zum Beispiel feste Pärchentage, an denen wir uns gesehen haben. Die anderen Tage waren 'frei'." Auch habe es die Regel gegeben, sie dürften Sex mit anderen haben, aber keine Gefühle investieren. "Die Regel gibt es auch nicht mehr, denn das kann man ja nicht steuern und macht auch keinen Sinn." 

Verlustängste und Eifersucht gab es nur am Anfang

Kathrin und Camilo leben seit knapp drei Jahren in einer offenen Beziehung. Camilo trifft derzeit zwei andere Frauen; Kathrin hat eine längere Affäre, sie sagt: "Es ist einfach sehr bereichernd für mich, dass ich weiß, dass das nichts für eine Beziehung ist, sondern einfach nur um den Moment zu genießen, um Spaß zu haben, um gemeinsame Erfahrungen zu machen."  Eifersucht spiele kaum noch eine Rolle: "Für mich ist nur wichtig, dass Kathrin mir sagt, wenn sich ihre Gefühle zu mir verändern", sagt Camilo. "Emotional sind wir uns super treu, aber das hat für uns nichts mit sexueller Treue zu tun." Auch wenn Student Camilo spontan eine Frau kennenlernt, darf er mit ihr schlafen, das ist mit Kathrin geklärt.  "Wir dürfen solche Sachen machen, es ist heutzutage lockerer geworden. Ich denke nicht, dass Kathrin zu Hause leidet und ich habe Spaß, überhaupt nicht." Früher sei es für sie schwieriger gewesen, sagt die 32-Jährige, sie habe anfangs große Verlustängste gehabt, Gefühle, nicht gut genug zu sein. "Ganz am Anfang war das wirklich heftig, sich mit diesen Gefühlen auseinanderzusetzen, aber mittlerweile bin damit sehr entspannt."

Offene Beziehung trotz Ehe

Auch Anna (33) und Max (33) leben seit sieben Jahren dieses Beziehungsmodell. Sie sind seit sechs Jahren sogar verheiratet und führen eine offene Ehe. Beide haben One-Night-Stands und auch längere Affären. Aber kann das langfristig funktionieren? "Unsere Freunde wussten, dass wir offen leben. Nach der Heirat sind dann alle davon ausgegangen, dass das jetzt vorbei ist. Als wir mal darauf zu sprechen kamen, sind die aus allen Wolken gefallen, weil sie dachten, das wäre damals nur eine Spielerei gewesen und kein Lebensmodell für immer."

Anna Zimt sagt ehrlich, dass sie trotz der Liebe ihres Lebens auch andere Männer begehre. "Der Sex mit Max ist einfach sehr intim, sehr innig und trotzdem auch von Spannung und Erotik geprägt. Der Sex mit anderen ist vor allen Dingen dafür da, Neues zu erleben, also jemanden neu kennenzulernen, das erste Mal fremde Lippen zu küssen, dieses Prickeln zu erleben." Währenddessen habe sie zu ihrem Mann dann keinen Kontakt, ohnehin würden sie sich nicht ständig gegenseitig mitteilen, was sie machen und mit wem. Eine ihrer wichtigsten Regeln: doppelter Schutz bei der Verhütung, also durch Pille und Kondom beispielsweise.  "Das ist natürlich keine schöne Vorstellung, dass jemand von Max schwanger würde oder ich von einem anderen Mann. Das ist nicht, was wir uns wünschen. Deswegen sind wir auch sehr streng in diesem Punkt", erzählt die 33-Jährige. Als Autorin und Bloggerin teilt Anna Zimt ihre Erfahrungen mit anderen, die sich für offene Beziehungen interessieren oder den Gedanken reizvoll finden.

Kathrin und Camilo haben sich getraut, die beiden geben sich heute den Freiraum, den sie sich früher nicht erlaub haben – und lieben sich mehr denn je. "Eigentlich sind wir ein ganz normales Pärchen, mit Freiheiten und der Option auf kleine Abenteuer. Wir haben eine sehr feste Verbindung, eine tiefe Verbundenheit." Dazu gehören für beide auch gemeinsame Zukunftspläne, sie wollen heiraten und Kinder bekommen. Und beide glauben, dass sie heute zusammen so glücklich sind und noch ein Paar sind, liegt an ihrer offenen Beziehung. 

Gibt es in offenen Beziehungen nicht doch mal Eifersucht? Die spannenden Antworten der Paare

Live bei stern TV sprach Steffen Hallaschka mit Anna Zimt, Kathrin und Camilo und der Schauspielerin Cheryl Shepard über die Vor- und Nachteile offener Beziehungen. 

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.