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Smartwatches für Kinder: Der Spion am Handgelenk: Warum die Netzagentur bestimmte Kinderuhren verbietet

Immer mehr Kinder und Eltern begeistern sich für die Smartwatches und ihre verknüpfbaren Apps. Solche Kinderuhren mit Abhörfunktion für die Eltern hat die Bundesnetzagentur jetzt verboten. Aus gutem Grund, wie stern TV zeigt.

Ein Mädchen mit einer multifunktionalen Smartwatch.

Ein Mädchen mit einer multifunktionalen Smartwatch.

Eigentlich sollen die smarten Armbanduhren Kindern und Eltern durch diverse Kontrollfunktionen mehr Sicherheit bieten. Die Uhren haben eine integrierte SIM-Karte, über die Eltern ihre Kinder kontaktieren oder sie mit einer entsprechenden App orten können. Doch vor wenigen Tagen hat die Bundesnetzagentur vermeldet, dass diese Kinderuhren, die auch eine Abhörfunktion besitzen, vernichtet werden sollen. Zudem sei ab sofort der ihr Verkauf untersagt, da die Abhörfunktion eine unerlaubte Sendeanlage sei. Gegen mehrere Angebote im Internet sei man bereits vorgegangen, hieß es in der Pressemitteilung der Behörde. Unser IT-Sicherheitsexperte Tobias Schrödel erklärt: "Alltagsgegenstände, die eine geheime, nicht sichtbare Abhörfunktion haben, sind schon seit Jahren verboten. Nichtsdestotrotz hat die Bundesnetzagentur jetzt nochmal nachgeschaut, ist fündig geworden und hat explizit darauf hingewiesen, dass diese Kinderuhren verboten sind – und auch zerstört werden müssen." Aus demselben Grund war vor einigen Monaten auch die Spielzeugpuppe "Cayla" verboten worden. stern TV berichtete. Durch eine Abhörfunktion können Nutzer einer dazugehörigen App nämlich unbemerkt das Kind und die Umgebung der Uhr abhören.

Eltern sollen Kinderuhren zerstören

Julia Borowski und ihr sechsjähriger Sohn Colin waren bisher begeistert von der Uhr, der Junge trägt sie seit knapp drei Monaten jeden Tag. Es sei seine Lieblings-Uhr, erklärt der Junge. Julia Borowski hatte die Uhr im Marketplace bei Amazon für rund 150 Euro gekauft. Die 34-Jährige legt viel Wert auf die Sicherheit von Colin: "Für uns war die GPS-Funktion sehr wichtig, dass man gucken kann, wo sich das Kind aufhält und es wirklich in der Schule angekommen ist oder etwa vom Weg abgekommen", so die Mutter. "Und auch, dass er uns im Notfall informieren kann, wenn zum Beispiel auf dem Schulweg irgendetwas ist." Dass die Uhr eine Abhörfunktion hat, wusste Julia Borowski beim Kauf nicht. Sie ist wenig begeistert davon, dass sie die kostspielige, fast neue Kinderuhr ihres Sohnes nun vernichten soll. Noch dazu verlangt die Bundesnetzagentur, dass Eltern einen entsprechenden Vernichtungsnachweis aufheben. Julia Borowski kritisiert aber vor allem die Hersteller: Ihrer Meinung nach müssten sie die verbotene Funktion oder die dazugehörige App deaktivieren.

Diesen Montag war der erste Tag seit Wochen, an dem ihr Sohn Colin die Uhr unterwegs nicht getragen hat – für sie als Mutter ein unschönes Gefühl.

Vor dem Kauf Liste der Funktionen überprüfen

Eine Herstellerliste mit den betreffenden Uhren gibt es nicht. Wer über die Anschaffung einer Smartwatch für das eigene Kind nachdenkt, sollte deshalb beim Kauf darauf achten, dass die Uhr diese Funktion nicht innehat. Julia Borowski ist erst beim zweiten Blick in die Bedienungsanleitung aufgefallen, dass diese mit der Abhörfunktion wirbt, nämlich: Geheimes Abhören der Umgebung der Uhr, ohne dass der Träger der Uhr den Anrufer hört.

Genau das kritisiert die Bundesnetzagentur: "Nach unseren Ermittlungen werden die Uhren von Eltern zum Beispiel auch zum Abhören von Lehrern im Unterricht genutzt", erklärte Jochen Homann, Präsident der Behörde.

Seit Freitag ist in Deutschland selbst der Besitz einer solchen Uhr strafbar.

Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?