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Spektakuläre Suche, bedeutender Fund : Deutscher Höhlentaucher entdeckt in Mexiko längste Unterwasserhöhle der Welt

Robert Schmittner tauchte 14 Jahre lang in einem Labyrinth aus Höhlen unter der mexikanischen Halbinsel Yucatan. Sein Ziel: Der Beweis, dass zwei der größten Höhlen dort unten miteinander verbunden sind. Am 10. Januar fand er diese eine Stelle. Eine weltweite Sensation. stern TV war am Tag der Entdeckung mit der Kamera dabei.

Auch heute noch werden bislang unentdeckte Höhlen auf der Erde gefunden. Doch die Entdeckung dieser Unterwasserhöhle gilt weltweit als Sensation – ertaucht von einem Deutschen. Robert Schmittner aus dem fränkischen Rothenbuch hatte es sich zur Aufgabe gemacht, eine immer vermutete aber nie gefundene Verbindung der beiden großen Unterwasserhöhlen Dos Ojos und Sac Actun unter der mexikanischen Halbinsel Yucatan zu finden. 14 Jahre lang erforschte der gelernte Forstwirt mit seinen Tauchkollegen das unwegsame Höhlensystem, verbrachte unzählige Stunden unter Wasser – weit unter der Erdoberfläche. Mit Sauerstofflaschen, Lampen, Rückholseilen und komplizierten Kartografien. Ein Paradies unter der Erde, für jeden Taucher ein Traum. Und dennoch extrem gefährlich. Hunderte von ihnen ließen in dem riesigen Unterwasserlabyrinth bereits ihr Leben. "Jeder muss wissen, wann es genug ist und er umkehren sollte. Wenn Du in Panik gerätst, ist das dein sicherer Tod", sagt Robert Schmittner, selbst vierfacher Vater.

Robert Schmittner (43) entdeckte nach 14 Jahren intensiver Erforschung in Mexiko eine bisher unbekannte Unterwasserhöhlen-Verbindung.

Robert Schmittner (43) entdeckte nach 14 Jahren intensiver Erforschung in Mexiko eine bisher unbekannte Unterwasserhöhlen-Verbindung.

Schätze, Skelette, Nachlässe der Maya-Kultur: Eine Entdeckung mit unermesslicher archäologischer Bedeutung

Am 10. Januar dieses Jahres fand der 43-Jährige dann endlich die Stelle, die beide Höhlensysteme verbindet – und somit aus zwei Höhlen eine macht. Sie ist mit 347 Kilometern nun die längste Unterwasserhöhle der Welt. Und Robert Schmittner hat sie dazu gemacht! "Es ist einfach großartig. Jetzt wissen wir, durch diese Verbindung, dass alles zusammen gehört", sagt der Archäologe Dr. Guillermo de Anda des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte in Mexiko. "Stellen Sie sich die Bedeutung eines Reservoirs voller archäologischer Schätze vor, die dort seit über 15.000 Jahren erhalten sind. Alles an einem Ort. Es ist ein Traum, der für Wissenschaftler und Archäologen wahrgeworden ist."

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