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Steuerverschwendung: Doppelbetrieb: Warum in Gotha gleich mehrere Busse dieselbe Strecke fahren

Zwei Busse, die dieselben Strecken bedienen - zur gleichen Zeit? Weil die Stadt Gotha Verträge mit zwei Busunternehmen gleichzeitig hat, werden neuerdings alle Haltestellen von beiden angefahren. Noch hirnrissiger geht es kaum, dachte sich Reporter Hinrich Lührssen und hat die Kolonne um eine weitere "Sonderfahrt" ergänzt.

Zwei Busse, die exakt die gleiche Strecke fahren, immer direkt hintereinander - was absurd klingt, ist in Gotha seit Jahresbeginn Realität. Denn: Auf 13 Linien in der Innenstadt verkehren gleich zwei Busunternehmen. Zum doppelten Betrieb war es gekommen, weil die regionale Verkehrsgemeinschaft dem bisherigen Busunternehmer nach einem Vergütungsstreit für diese Strecken gekündigt und einen anderen Anbieter beauftragt hatte. Der bisherige Unternehmer war damit allerdings nicht einverstanden. Seine Verträge laufen bis 2019, sagt er – und fährt einfach weiter. stern TV- Reporter Hinrich Lührssen hat da mal ein bisschen mitgemischt.


Aussichtslose Aussichten, klanglose Klangbrücken: Die haarsträubendsten Fälle von Steuerverschwendung in Bildern
Wurmfortsatz für 180.000 Euro: Der wunderhübsche "Lennebalkon" wurde für 180.000 Euro errichtet - eine Verlängerung einer Bahnhofsbrücke. In Finnentrop wird das Schmuckstück liebevoll "nutzloser Wurmfortsatz" genannt. Noch dazu gibt es bereits zahlreiche ähnliche Balkone in unmittelbarer Nähe über der Lenne. Statt einer sinnvollen Verbindung zum alten Ortskern habe man "für einen sechsstelligen Eurobetrag lieber eine Aussichtsplattform geschaffen, die den Normalbürger hinsichtlich der Kosten-Nutzen-Rechnung zum Verzweifeln bringt", schreiben die Freien Wähler Finnentrops in einer Pressemitteilung.

Wurmfortsatz für 180.000 Euro: Der wunderhübsche "Lennebalkon" wurde für 180.000 Euro errichtet - eine Verlängerung einer Bahnhofsbrücke. In Finnentrop wird das Schmuckstück liebevoll "nutzloser Wurmfortsatz" genannt. Noch dazu gibt es bereits zahlreiche ähnliche Balkone in unmittelbarer Nähe über der Lenne. Statt einer sinnvollen Verbindung zum alten Ortskern habe man "für einen sechsstelligen Eurobetrag lieber eine Aussichtsplattform geschaffen, die den Normalbürger hinsichtlich der Kosten-Nutzen-Rechnung zum Verzweifeln bringt", schreiben die Freien Wähler Finnentrops in einer Pressemitteilung.


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