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Stuttgart 21: 15 Millionen Euro aus Steuergeldern für Umsiedlung von Eidechsen

In Stuttgart entstehen derzeit wahre Eidechsenparadiese mit dem klangvollen Namen "Habitat". In bester Wohnlage dürfen sich die Tiere über ihr neues Zuhause freuen. Der Grund: Die Bahn will in ihrem bisherigen Siedlungsgebiet für Stuttgart 21 bauen. Doch die Eidechsen sind streng geschützt...

Eine neue Siedlung nur für die Mauereidechsen.

Eine neue Siedlung nur für die Mauereidechsen.

Es hat den klangvollen Namen "Habitat" und dürfte für die Eidechsen auch genau das sein: Ein schönes neues Zuhause. Für 15 Millionen Euro - größtenteils deutsche Steuergelder. Dass das Projekt Stuttgart 21 für den neuen Großbahnhof ein Millionen verschlingendes Bauvorhaben ist, ist hinlänglich bekannt. Was aber haben Eidechsen damit zu tun? Die streng geschützte Mauereidechse lebt teilweise in dem Gebiet, genauer gesagt in den Gleisbetten, die von der Deutschen Bahn für Stuttgart 21 saniert werden müssen. Das dürfte das Reptil tatsächlich stören. Deshalb muss für die Tiere ein neues Wohngebiet erschlossen werden. Oder besser gesagt gebaut. Unter anderem ein 31.000 Quadratmeter großes Eidechsen-Habitat in Stuttgarts bester Wohnlage auf dem Killesberg.

stern TV war in Stuttgart unterwegs - auf den Spuren der Eidechsen und der Löcher, in denen unsere Steuergelder dort verschwinden.

Sie kennen auch ein Beispiel? 
Dann schreiben Sie an steuern@sterntv.de

Hunderte Millionen Euro: Die haarsträubendsten Fälle von Steuergeldverschwendung in Bildern
Astronomische Kosten für Busbahnhof: In Leverkusen entsteht derzeit ein neuer Busbahnhof. Das futuristische Bauwerk soll der ganze stolz der Stadt werden. Das geplante Dach erinnert dabei nicht nur an ein Ufo, auch die Kosten steigen in astronomische Höhen. Mit satten 3,5 Millionen Euro soll es den Steuerzahler nun fast doppelt so viel wie ursprünglich geplant kosten. Dabei stehen bislang immernoch nur die ersten Pfeiler. Was sagen Planer, Politiker und Bürger der 160.000-Einwohner-Stadt zu dem Riesenprojekt? Ein Thema am Mittwochabend bei stern TV.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.