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Nach stern TV-Talentsuche : Topmodel, Student, alleinerziehender Vater: So meistert dieser junge Mann seinen Alltag

Eigentlich wollten wir Jan Müller als Newcomer-Model für die stern-TV-Reportage "Von der Straße auf den Catwalk" casten. Doch der junge Mann meldete sich nicht mehr. Jetzt wissen wir, warum: Er ist alleinerziehender Vater eines kranken Mädchens.

Neben Studium und Model-Job kümmert sich Jan Müller (27) intensiv um sine Tochter, die an einer starken Entwicklungsverzögerung leidet.

Neben Studium und Model-Job kümmert sich Jan Müller (27) intensiv um sine Tochter, die an einer starken Entwicklungsverzögerung leidet.

Jan Müller ist ein gutaussehender 27-Jähriger. Kein Wunder also, dass der junge Mann als Model arbeitet. stern TV traf ihn zum ersten Mal vor anderthalb Jahren, als Modelscout Yannis Nikolaou in Hamburg für uns für das Projekt "Von der Straße auf den Catwalk" nach neuen Talenten suchte. Damals stach Jan Müller dem Talentsucher Nikolaou direkt ins Auge. Und auch Jan sagte damals, er werde sich auf jeden Fall melden. Doch dazu sollte es nicht kommen. Jan Müller, alias "Peter", ließ nichts von sich hören. Wir wissen inzwischen warum:

Mit seinen 27 Jahren ist Jan Müller alleinerziehender Vater einer behinderten Tochter. Die Siebenjährige hat einen seltenen Gendefekt, wodurch ein Chromosom nicht richtig ausgebildet ist. Die Folge: Das Kind hat eine Gaumenspalte, einen Herzfehler, sie ist kleinwüchsig, spricht noch nicht und zeigt insgesamt starke Entwicklungsverzögerungen. "Ich habe mich nie gefragt: Warum ausgerechnet mein Kind?", sagt Jan Müller. "Die Dinge passieren einfach. Und ich bin dafür auch ein Stück weit dankbar, denn ich habe durch Amina auch einen Riesenschritt nach vorne gemacht und mir persönlich auch in meiner Entwicklung geholfen."

Ein gutes Netzwerk und gesunder Menschenverstand

Mit Aminas Mutter war Jan Müller nur kurz zusammen, eine Schwangerschaft sei eigentlich nicht geplant gewesen, erzählt er. Als die kleine Amina dann zur Welt kam, zerbrach die Beziehung der Eltern an der enormen Herausforderung. Das Mädchen lebte zunächst bei der Mutter. Doch die war mit dem Kind überfordert, so dass Jan Müller per Gericht durchsetzte, dass Amina dauerhaft bei ihm lebt. Seit dem vierten Lebensjahr der Kleinen hat er das alleinige Sorgerecht. "Man wächst da hinein", so der Vater. "Mit gesundem Menschenverstand kann man die richtigen Entscheidungen treffen."

Ohne Unterstützung allerdings würde er den Alltag als Vater, Student und Model allerdings nicht so leicht bewältigen können. Mittlerweile hat sich der 27-Jährige ein ganzes Netzwerk aufgebaut aus Menschen, die gerne einspringen, wenn er Termine an der Uni oder im Modeljob hat. Ohne das würde es nicht gehen, räumt er ein. "Ich kann ja auch schlecht sagen, ich packe mein Kind mal dahin, ich nehme mein Kind mal hier mit. Ein Kind braucht eine gewohnte Umgebung." Und auf Amina trifft das besonders zu. Deshalb versuche er, die Fototermine immer so schnell wie möglich zu erledigen.

Beim Fotoshooting: Alleinerziehnder Vater Jan Müller vor der Kamera

Von der Straße auf den Catwalk – mit sechsmonatiger Verspätung

Für Jan Müller sind die Fotoshootings inzwischen einträgliche Jobs – und eine willkommene Abwechslung zwischen Studium und Vatersein. Erst als er die stern TV-Modelserie letzten Sommer im Fernsehen sah, erinnerte er sich an das Zusammentreffen mit Yannis Nikolaou in Hamburg und nahm Kontakt auf. Mit sechsmonatiger Verspätung. Kurz darauf startete er richtig durch. Barcelona, Mailand, London. stern TV hat ihm bei einem Cover-Shooting der mexikanischen GQ in Hamburg besucht. "Durch Amina weiß ich, dass innere Schönheit viel, viel wichtiger ist", so der 27-Jährige. "Ich nutze das Modeln einfach, um Geld zu verdienen, um eine gute Basis für uns zu schaffen und in relativ kurzer Zeit viel Geld zu verdienen. Damit ich meiner Tochter später vielleicht ein schöneres Leben ermöglichen kann."

Der Weg von der Straße auf den Catwalk hat für Jan Müller mit etwas Verspätung doch noch geklappt. Trotzdem steht er mit seiner kleinen Tochter jeden Tag vor großen Herausforderungen. Es ist ihm wichtig, neben Studium und Job möglichst viel Zeit mit Amina zu verbringen. Diesen Sommer kommt die Siebenjährige in die Schule. Jan Müller hofft, dass sie bis dahin vielleicht endlich "Papa" sagen kann.

Kontakt zu Jan Müller

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.