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Von Kölner Kunststudent kopiert: Kleine Tasche, großer Ärger: Modelabel "Zara" macht mit fremden Zeichnungen Umsatz

Boris Schmitz traute seinen Augen kaum, als er seine Illustrationen kürzlich auf einer exklusiven Handtasche des spanischen Modelabels "Zara" sah. Der Zeichenkünstler war weder gefragt noch als Urheber beteiligt worden. Deswegen streitet der 24-Jährige jetzt mit dem Modegiganten um sein Recht.

Die Prägungen auf der Tasche von "Zara" entsprechen bis in kleinste Details den Zeichnungen des Künstlers Boris Schmitz.

Die Prägungen auf der Tasche von "Zara" entsprechen bis in kleinste Details den Zeichnungen des Künstlers Boris Schmitz.

Was Boris Schmitz gelungen ist, ist wohl der Traum vieler Designer: Bis vor einigen Tagen verkaufte die Modekette "Zara" exklusive Lederhandtaschen in Rot und Blau mit originellen Illustrationen, von denen einige aus der Feder des 24-jährigen Kunststudenten stammen. Boris Schmitz versucht neben seinem Studium als Illustrator bekannt zu werden. Er hat sich auf so genannte Einlinien-Zeichnungen spezialisiert, das bedeutet: Er zeichnet Personenportraits in einem durch, ohne den Stift abzusetzen. Eigentlich sollte er sich über den Erfolg seiner Zeichnungen bei einem großen Modelabel wie "Zara" freuen. Das Problem allerdings: Boris Schmitz wurde weder gefragt noch benachrichtigt, geschweige denn für seine Designs bezahlt. Zara hatte sich offenbar einfach auf dem Internetblog des Kölner Kunststudenten bedient, wo er seine Zeichnungen zeigt, und sie ungefragt auf die Handtaschen gedruckt.

Bisher hat der 24-Jährige rund 1000 seiner Einlinien-Portraits gezeichnet. Ein Fan seines Blogs aus Tschechien hatte Boris auf die Zeichnungen auf den Taschen aufmerksam gemacht. Die junge Frau hatte eine Tasche in einem Zara-Laden in Prag entdeckt und Boris‘ Potraits wiedererkannt – einmal links unten und einmal in der Mitte der Taschenklappe. Über die ungefragte kommerzielle Nutzung seiner Zeichnungen von seinem Künstler-Blog ist Boris Schmitz mehr als empört: "Nur weil ich meinen Laden öffne, heißt das doch nicht, dass man darin auch klauen darf", vergleicht er.

Boris Schmitz demonstriert, wie seine Einlinien-Zeichnungen entstehen.

Boris Schmitz demonstriert, wie seine Einlinien-Zeichnungen entstehen.

Taschen wurden weltweit bei Zara verkauft

Zara hat weltweit über 2.200 Filialen, die einen Jahresumsatz von rund 15,4 Milliarden Euro  machen. Boris Schmitz recherchierte und stellte fest, dass die Tasche mit seinen Illustrationen nicht nur in Deutschland für 80 Euro, sondern weltweit verkauft wurde. Nach einem Aufruf im Internet erhielt er Nachrichten aus Australien, Italien, Brasilien und China. Zara schien auch international auf Boris‘ Design zu setzen. Noch dazu hat es das Taschendesign schon zu einiger Prominenz gebracht: Selbst Königin Letizia von Spanien zeigte sich bei einem öffentlichen Termin mit der Zara-Tasche. Und: Mindestens zwei weitere Illustratoren wurden für diese Tasche um ihr Urheberrecht geprellt, keiner gab je sein Einverständnis, dass die Zeichnungen von Zara verwendet werden dürfen. Boris Schmitz geht das entschieden zu weit: "Ich bin ein kleiner Typ, der gerne zeichnet, der versucht, sich einen Namen zu machen. Und dann kommt dieses gigantische Unternehmen und nimmt sich meine Zeichnungen einfach – das geht halt nicht", so Schmitz. "Ich finde, in dem Moment, wenn meine Sachen geklaut werden, meine Unterschrift entfernt wird und die dann benutzt werden - ohne meine Erlaubnis - kriegt das eine ganz andere Dimension."

Schmitz wandte sich direkt an die Zentrale von Zara in Deutschland. Noch am gleichen Tag versuchte er  mit seiner besten Freundin Anna, die Tasche als Beweisstück bei Zara kaufen, doch das Unternehmen hatte offenbar umgehend reagiert und die Tasche aus dem Verkauf genommen.  hatte schnell reagiert. "Vor meinem Anruf war die Tasche noch online, und nach meinem Anruf, etwa um 12 Uhr, ist die Tasche immer mehr offline genommen worden", so Schmitz. Weltweit seien die Taschen binnen Stunden aus dem Verkauf verschwunden. Bei Ebay hatten die beiden noch Glück und konnten sich eine der Taschen sichern. Boris Schmitz nahm sich einen Anwalt: Philipp Opladen ist Experte für Urheberrecht und hat Zara nun abgemahnt, damit Boris Schmitz wenigstens eine finanzielle Entschädigung erhält. Zara erklärte daraufhin, in Deutschland seien nur etwa 50 Taschen mit den Zeichnungen verkauft worden. "Ich persönlich finde, dass das ein dreistes Vorgehen ist. Die Strategie, das Ganze auf kleiner Flamme zu kochen. Damit werden sie keinen Erfolg haben", so der Rechtsanwalt. Auch stern TV hätte gerne mit Zara persönlich gesprochen, doch bei diesem Thema könne man sich "leider nicht mit einem Interview beteiligen", hieß es von Seiten des Unternehmens.

Vergleichsangebot von Zara: 5.000 Euro

Live bei stern TV sprach Boris Schmitz zusammen mit seinem Anwalt Philipp Opladen über den aktuellen Stand des Rechtsstreits: Er würde sich zum einen wünschen, dass Zara ihm Geld dafür zahlen würde, dass er für sie "gearbeitet" habe, so Boris Schmitz, ebenso wichtig sei ihm aber ein Schuldeingeständnis. Was die Schadensersatzforderung angeht, so erklärte Anwalt Opladen: "Wir sind Zara ein Stück weit entgegengekommen und haben 12.500 Euro als Vergleichssumme gefordert." 
In Deutschland kostete die Tasche 80 Euro, Zara hat hier 95 Verkaufsstellen. Bei 2.200 Filialen und einem geschätzten Verkauf von nur drei Taschen pro Filiale dürfte der Streitwert wesentlich höher liegen. Die Rechtsabteilung von Inditex (Holding von Zara, Anm. d. Red.) steht in Kontakt mit den Rechtsanwälten von Boris Schmitz, um die Situation so schnell wie möglich zu klären und zu lösen, hieß es schriftlich von Seiten des Unternehmens. Philipp Opladen erklärte dazu: Zara habe sich inzwischen telefonisch gemeldet – mit einem Angebot von 5.000 Euro als Entschädigung für Boris Schmitz. Immerhin, ein gewisses Schuldbewusstsein scheint angekommen zu sein. Was die Entschädigungssumme angeht bleibt wohl noch Verhandlungsbedarf. Interessant ist auch, ob Königin Letizia von Spanien erfahren wird, dass sie eine Tasche mit gestohlenen Bildern besitzt. Falls ja, wird Zara das zu erklären haben.


Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?