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Berüchtigte Familie aus Köthen: Die Gefühle kochen hoch: So feierten die Ritters Weihnachten

stern TV dokumentiert seit 23 Jahren, wie aus den vernachlässigten, gewalttätigen Kindern der Familie Ritter alkohol- und drogenabhängige Straftäter wurden. Sohn Norman Ritter blickt auf sein verpfuschtes Leben. Und mittendrin: Mutter Karin, die sich mit der Familie "ganz normale Weihnachten" wünscht.

Familienoberhaupt Karin Ritter wünscht sich "besinnliche" Weihnachten mit ihren Kindern.

Familienoberhaupt Karin Ritter wünscht sich "besinnliche" Weihnachten mit ihren Kindern.

Aus ihrer rechtsradikalen Gesinnung haben sie nie ein Geheimnis gemacht, Gewalt und dramatische Familienverhältnisse wiederholen sich seit Generationen: Den meisten stern TV-Zuschauern dürften die Ritters aus Köthen in Sachsen-Anhalt keine Unbekannten sein. Seit 1994 berichten wir über die Familie mit sechs Kindern und mittlerweile 17 Enkelkindern, die seit Jahrzehnten einen Kreislauf aus Verwahrlosung, Gewalt und Drogen durchläuft. Mutter Karin ist arbeitslos, lebt seit vielen Jahren von Sozialhilfe. Ihre drei Söhne Andy, Christopher und Norman wurden früh straffällig, saßen mehrfach in Haft und sorgten immer wieder für Negativ-Schlagzeilen. Allein in den letzten anderthalb Jahren soll es in der Obdachlosenunterkunft in der Augustenstraße, in der die Ritters seit gut zwei Jahren leben, 99 Polizeieinsätze gegeben haben.

Obdachlosenunterkunft weiter in desolatem Zustand

Derzeit lebt Karin Ritter dort mit ihren Söhnen Norman (33), Christopher (31) und Andy (32), ihrem geschiedenen zweiten Mann Bernd Ritter und ihrem Enkelsohn David, der sich gerade in Haft befindet. Das Haus, in das die Ritters vor zwei Jahren zwangsumgesiedelt wurden, ist in einem miserablen Zustand obwohl die Stadt schon mehrfach etwas zu ändern versprochen hatte: Es schimmelt, es gibt keine richtigen Heizungen und nur eine Waschgelegenheit, Duschen fehlen gänzlich. Zuletzt hatte der Köthener CDU-Stadtrat Georg Heeg im Oktober 2017 bei stern TV erklärt, dass nun mit den Bauarbeiten begonnen werde. Bislang wurden jedoch nur die Böden der betreffenden Räumlichkeiten herausgerissen. Auf weitere Fortschritte warten die Bewohner vergeblich. Laut einem Aushang der Stadt im Flur des Hauses sei die Fertigstellung erst für September 2018 geplant. Bis dahin müssen die Ritters weiterhin auf Duschen verzichten, was sie sehr wütend macht.

Zudem hätten sie schon Stress "mit dem ersten Neger" gehabt, so die 63-Jährige. "Der kommt hier jedes Mal mit dem Telefon und grölt vor unserem Fenster rum. Und dann sind die Jungs runter gegangen und haben dem ein paar vor die Fresse gehauen, dem Neger." An der Grundeinstellung der Ritters hat sich über Jahrzehnte nichts geändert. Schon als Kinder zeigten die Jungen den Hitlergruß und erklärten, sie wollten Skinhead werden, um "einen mit dem Baseballschläger zu verdreschen". Karin Ritter wurde vor Jahren bereits wegen Volksverhetzung vorbestraft, schüchterte die Nachbarschaft mit ihren Kontakten in die Neonaziszene ein. In Köthen sind die Ritters für ihre rechtsradikale Haltung lange bekannt, die Brüder geraten deswegen immer wieder in Schlägereien. Norman ist noch immer in der Neonazi-Szene aktiv, sagt und demonstriert er.

Gewalt, Fremdenhass und verpasste Chancen: Das wurde aus den Söhnen der Familie Ritter


Weihnachtsstimmung auf Ritter-Art

Doch selbst bei Familie Ritter sollte es ein Weihnachtsfest geben – zu dem Karin Ritter stern TV am Heiligabend dazugebeten hatte: Im Flur ein Weihnachtsbaum, an der Tür ein "Willkommen"-Schild, auf dem Herd Kasseler-Gulasch, Rotkohl und Klöße und im Wohnzimmer ein Gabentisch – die Weihnachtsstimmung bei Familie Ritter wirkt befremdlich. Kann es hier besinnlich zugehen? Immerhin sind Sohn Norman und Tochter Ivonne mit Ehemann Heinz da. Die 38-jährige Ivonne hat ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter. Die zweite Tochter Karina, Mutter von neun Kindern, lebt in Brandenburg.

Die Stimmung kippt, als Ivonne versehentlich eine Schnapsflasche umstößt. Es folgen Geschrei, Geschimpfe und das übliche Vokabular, mit dem man bei den Ritters miteinander umgeht. Norman sei aggressiv, wenn er getrunken hat, erzählt Karin Ritter. "Er schlägt mich, wenn er betrunken ist." Gerade habe er gegen die Mutter "zweimal die Hand erhoben" –"Familienangelegenheiten", so Norman Ritter.

Tatsächlich aber stimmt der Gedanke an Familie und Weihnachten selbst Norman Ritter traurig. Stark alkoholisiert und unter Tränen erklärt der 33-Jährige, er vermisse seine Tochter, die "bestimmt bei der Kindsmutter" sei, "der fetten Misthure". Norman ist Vater von zwei Kindern, beide leben nicht bei ihm. Er darf sie nur zeitweilig sehen. Kürzlich sei er mit ihnen auf dem Weihnachtsmarkt gewesen, der Abschied sei sehr schwergefallen, erzählt er. Norman Ritter weint – und das nicht das einzige Mal an jenem Tag. 

Christopher Ritter (31) bewohnt in der Obdachlosenunterkunft die Wohnung nebenan. Nach mehreren Jahren im Gefängnis ist es sein erstes Weihnachten in Freiheit. Grund genug für die Ritter-Brüder, sich volllaufen zu lassen. Karin Ritter erklärt, dass die Bescherung an Weihnachten dennoch "ohne betrunkene Leute" stattfinden soll. Ihre Söhne hat sie nicht eingeplant. "Das Jahr war richtig beschissen", resümiert sie, womit sie vor allem die Beziehung zu Norman, Christopher und Andy meint: "Mit René hab ich keinen Kontakt. Mit meinem David habe ich keinen Kontakt. Und die Säufer gehen mir am Arsch vorbei. Wenn ich das gewusst hätte, dass das so schlimm wird mit Saufen, wäre ich nicht mit hergezogen."

Norman erzählt, dass er während seiner Zeit in Leipzig sechseinhalb Flaschen Schnaps getrunken habe – pro Tag. Der 33-Jährige leidet seit Längerem an einer schweren Leberzirrhose, doch das hält ihn vom Trinken nicht ab. Er wisse nicht, wozu er weiterleben solle. Norman Ritter weint abermals.

Trotz festlich geschmücktem Baum wollte in der Augustenstraße in Köthen – Weihnachtsstimmung will im Hause Ritter in Köthen nicht recht aufkommen. Zu schwer wiegt die Vergangenheit. Die Familie ist zerrissen, die jungen Männer sind generationenübergreifend dem Kreislauf aus Gewalt, Kriminalität und Drogen nicht entkommen. Selbst der 20-jährige Enkel David sitzt derzeit eine fünfmonatige Haftstrafe ab.






Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.