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Ungewöhnliche Freundschaft: Wilde Umarmung: Wie Valentin Grüner zum Lebensgefährten einer Löwin wurde

Vor zehn Jahren wanderte Valentin Grüner aus Konstanz nach Botswana aus, um dort Wildhüter zu werden. Als er ein von seiner Mutter verstoßenes Löwenbaby mit der Flasche aufzog, entwickelte sich zwischen ihm und der Löwin eine enge Bindung. Was das für beide irgendwann bedeuten würde, sollte sich erst vor Kurzem herausstellen.

Bilder einer Freundschaft: Wilde Umarmung: Wie Valentin Grüner zum Lebensgefährten einer Löwin wurde
Umarmung von einer ausgewachsenen, 200 Kilogramm schweren Löwin:  Was bizarr wirkt ist für Valentin Grüner (noch) ganz normal. 

Umarmung von einer ausgewachsenen, 200 Kilogramm schweren Löwin:  Was bizarr wirkt ist für Valentin Grüner (noch) ganz normal. 

Vor zehn Jahren wanderte Valentin Grüner aus Konstanz nach Botswana aus, um dort Wildhüter zu werden. In Maun in Botswana arbeitet er auf der Grassland Safari, einer Rinderfarm, die ein großes Stück Land für Problemraubtiere zu Verfügung stellt. Als er ein von seiner Mutter verstoßenes Löwenbaby an sich nahm und mit der Flasche aufzog, entwickelte sich zwischen ihm und der Löwin im Laufe der Zeit eine enge Bindung. "Sie war 10 Tage alt und hat 10 Kilo gewogen. Ich musste ihr erst einmal einen Tropf dranhängen, damit sie überhaupt auf die Beine kam, sie konnte anfangs nicht mal an der Flasche nuggeln, so schwach war sie", erzählt der 31-Jährige. Wenige Monate später begannen Valentin und Sirga, gemeinsam ausgedehnte Spaziergänge zu machen, stundenlang streiften sie gemeinsam durch die Wildnis. "Die ganzen Spaziergänge in der Savanne – das war wie Gassi gehen mit einem unerzogenen Hund. Ich habe aber nie versucht sie zu trainieren. Sie rennt durch die Gegend wie sie will. Sie will einfach rennen, Tiere scheuchen. Am Anfang war das ganz entspannt, da ging das ein paar Stunden am Tag. Aber am Ende musste es den ganzen Tag und die halbe Nacht sein."

Videos der ungewöhnlichen Freundschaft gingen um die Welt. Etwa von der stürmischen Umarmung, mit der die mittlerweile 200 Kilogramm schwere Löwin ihren menschlichen Freund zu begrüßen pflegt. Was bizarr wirkt ist für Valentin Grüner (noch) ganz normal. Inzwischen ist "Sirga" allerdings eine wahre "Wucht". Die sechseinhalbjährige Löwin ist zu groß geworden, um noch außerhalb ihres Geheges zum "Spielen" oder auf die Pirsch zu gehen. Momentan lebt sie in einem 100 Quadratmeter-Wildgehege. Eigentlich müsste das Raubtier jetzt ausgewildert werden, da sie jedoch keine Angst vor Menschen hat, könnte sie in dem von Touristen besuchten Gebiet jemanden Fremdes zu nahe kommen und möglicherweise umbringen. Deshalb will Valentin Grüner bei seiner Ranch in Botswana nun ein 20 Quadratkilometer großes privates Reservat errichten. "Wir bauen ein Paradies auf für Sirga. Das ist im Moment das oberste Ziel, dass Sirga rauskommt", so der Wildhüter. "Das Reservat, dass sie kriegen soll ist so groß, das theoretisch ein wildes Rudel dort leben kann. Wenn sie raus geht, hat sie genau so viel Platz, wie ein wilder Löwe. Hoffentlich wird sie noch ein oder zwei finden."

stern TV hat Valentin Grüner und seine Sirga in Botswana besucht und das ungewöhnliche Verhältnis zwischen der erwachsenen Löwin und dem jungen Ranger dokumentiert. Wie er sich die Zukunft für seine Sirga vorstellt und welche Pläne er sonst noch für das Wildtierreservat hat, hat Valentin Grüner live bei Steffen Hallaschka in der Sendung erzählt.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.