11 verschiedene 3D-Drucker für den privaten Gebrauch und mehr im Vergleich – unser Test bzw. Ratgeber 2020


Eigene kreative Ideen in einem dreidimensionalen Objekt verwirklichen, diverse Haushaltsutensilien, Ersatzteile oder Spielzeug direkt von zu Hause aus entstehen lassen – 3D-Drucker für private Anwender eröffnen ein breites Spektrum an teilweise unerwarteten Möglichkeiten. Noch vor wenigen Jahren gingen hochwertige 3D-Printer für vierstellige Summen über die Ladentheke. Mittlerweile gibt es gute 3D-Drucker bereits für Preise unter 300 Euro. So entwickeln sich diese Drucker im Schnellverfahren vom Spielzeug für einen Technik-Nerd zum unverzichtbaren Zubehör für private Haushalte oder kleinere und größere Unternehmen. Neuere 3D-Drucker bestechen durch ihre einfache Handhabung und durch eine hohe Druckqualität.

Doch welche 3D-Drucker zählen zu den beliebtesten Geräten? Im großen 3D-Drucker-Vergleich finden Leser eine Antwort auf diese Frage. Wir stellen 11 Produkte aus dieser Kategorie vor, informieren über den Aufbau, das Funktionsprinzip und die Einsatzbereiche eines 3D-Druckers. In einem ausführlichen Ratgeber stellen wir die Funktionsweisen von 3D-Printern vor und gehen auf wichtige Kaufkriterien ein. Im anschließenden FAQ-Bereich beantworten wir zahlreiche Fragen rund um den 3D-Printer und schließen unseren Ratgeber wie gewohnt mit den Hinweisen darauf, ob die Stiftung Warentest und das Verbrauchermagazin Öko Test bereits einen 3D-Drucker-Test durchgeführt haben.

Unsere Favoriten: 4 ausgereifte 3D-Drucker im Vergleich

ANYCUBIC MEGA-S 3D-Drucker
Amazon-Bewertung
(1.197 Kundenbewertungen)
Typ
FDM
Gewicht
14,5 Kilogramm
Abmessungen
40,5 x 41,0 x 45,3 Zentimeter
Druckgeschwindigkeit
20 - 100 Millimeter pro Sekunde
Schichtstärke
0,05 - 0,3 Millimeter
Düsendurchmesser
0,4 Millimeter
Maximales Bauvolumen
21,0 x 21,0 x 20,5 Zentimeter
Software
Cura
Filament
TPU, PLA, ABS; HIPS, WOOD
Drucktemperatur
260 Grad Celsius
Kompatibilität
Keine Angabe
Besonderheit
Doppelte z-Achsen-Schnittmotoren
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
amazon318,49€ IdealoPreis prüfen OttoPreis prüfen EbayPreis prüfen
ANYCUBIC Mega Pro 3D-Drucker
Amazon-Bewertung
(148 Kundenbewertungen)
Typ
FDM
Gewicht
15,0 Kilogramm
Abmessungen
40,5 x 41,0 x 45,3 Zentimeter
Druckgeschwindigkeit
20 - 100 Millimeter pro Sekunde
Schichtstärke
0,05 - 0,3 Millimeter
Düsendurchmesser
0,4 Millimeter
Maximales Bauvolumen
21,0 x 21,0 x 20,5 Zentimeter
Software
Cura
Filament
PLA, ABS, HIPS, HOLZ
Drucktemperatur
260 Grad Celsius
Kompatibilität
Keine Angabe
Besonderheit
Übersichtliches Display, schnelle Montage mit acht Schrauben
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
amazon449,99€ IdealoPreis prüfen OttoPreis prüfen Ebay139,00€
BIBO 2 3D-Drucker
Amazon-Bewertung
(50 Kundenbewertungen)
Typ
FDM
Gewicht
14 Kilogramm
Abmessungen
46,7 x 35,7 x 37,4 Zentimeter
Druckgeschwindigkeit
Keine Angabe
Schichtstärke
0,05 - 0,3 Millimeter
Düsendurchmesser
0,4 Millimeter
Maximales Bauvolumen
21,4 x 18,6 x 16,0 Zentimeter
Software
Simplify3D, Repetier-Host, Cura
Filament
ABS, PLA, TPU, HIPS
Drucktemperatur
270 Grad Celsius
Kompatibilität
Windows, Mac, Linux
Besonderheit
Doppelter Extruder, Kopierfunktion, Gravur-Modul, WLAN
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
amazon599,00€ IdealoPreis prüfen OttoPreis prüfen EbayPreis prüfen
GEEETECH A20M 3D-Drucker
Amazon-Bewertung
(79 Kundenbewertungen)
Typ
FDM
Gewicht
8,8 Kilogramm
Abmessungen
44,2 x 44,7 x 48,0 Zentimeter
Druckgeschwindigkeit
bis 120 Millimeter pro Sekunde
Schichtstärke
0,05 - 0,3 Millimeter
Düsendurchmesser
0,4 Millimeter
Maximales Bauvolumen
25,5 x 25,5 x 25,5 Zentimeter
Software
EasyPrint 3D, Simplify 3D, Cura, Repetier-Host
Filament
ABS, PLA, PVA, HIPS
Drucktemperatur
250 Grad Celsius
Kompatibilität
Windows, Mac, Linux
Besonderheit
Filament-Detektor, Doppelextruder
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
amazon399,00€ Idealo295,00€ OttoPreis prüfen EbayPreis prüfen
Abbildung
Modell ANYCUBIC MEGA-S 3D-Drucker ANYCUBIC Mega Pro 3D-Drucker BIBO 2 3D-Drucker GEEETECH A20M 3D-Drucker
Amazon-Bewertung
(1.197 Kundenbewertungen)
(148 Kundenbewertungen)
(50 Kundenbewertungen)
(79 Kundenbewertungen)
Typ FDM FDM FDM FDM
Gewicht 14,5 Kilogramm 15,0 Kilogramm 14 Kilogramm 8,8 Kilogramm
Abmessungen 40,5 x 41,0 x 45,3 Zentimeter 40,5 x 41,0 x 45,3 Zentimeter 46,7 x 35,7 x 37,4 Zentimeter 44,2 x 44,7 x 48,0 Zentimeter
Druckgeschwindigkeit 20 - 100 Millimeter pro Sekunde 20 - 100 Millimeter pro Sekunde Keine Angabe bis 120 Millimeter pro Sekunde
Schichtstärke 0,05 - 0,3 Millimeter 0,05 - 0,3 Millimeter 0,05 - 0,3 Millimeter 0,05 - 0,3 Millimeter
Düsendurchmesser 0,4 Millimeter 0,4 Millimeter 0,4 Millimeter 0,4 Millimeter
Maximales Bauvolumen 21,0 x 21,0 x 20,5 Zentimeter 21,0 x 21,0 x 20,5 Zentimeter 21,4 x 18,6 x 16,0 Zentimeter 25,5 x 25,5 x 25,5 Zentimeter
Software Cura Cura Simplify3D, Repetier-Host, Cura EasyPrint 3D, Simplify 3D, Cura, Repetier-Host
Filament TPU, PLA, ABS; HIPS, WOOD PLA, ABS, HIPS, HOLZ ABS, PLA, TPU, HIPS ABS, PLA, PVA, HIPS
Drucktemperatur 260 Grad Celsius 260 Grad Celsius 270 Grad Celsius 250 Grad Celsius
Kompatibilität Keine Angabe Keine Angabe Windows, Mac, Linux Windows, Mac, Linux
Besonderheit Doppelte z-Achsen-Schnittmotoren Übersichtliches Display, schnelle Montage mit acht Schrauben Doppelter Extruder, Kopierfunktion, Gravur-Modul, WLAN Filament-Detektor, Doppelextruder
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf
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1. ANYCUBIC MEGA-S 3D-Drucker für 1,75-Millimeter-Filamente

Der ANYCUBIC MEGA-S 3D-Drucker arbeitet mit der Drucktechnologie FDM, kurz für Fused Deposition Modeling, und hat einen modularen Aufbau. Dieser sorgt nach Angaben des Herstellers für eine schnelle Montage und einen raschen Druckbeginn. Der 3D-Drucker hat ein Bauvolumen von 21,0 x 21,0 x 20,5 Zentimetern und besteht aus einem steifen Rahmen aus Vollmetall, der die Stabilität der Maschine verbessern und die Präzision verbessern soll. Doppelte Z-Achsen-Schnittmotoren sorgen laut Hersteller für die Synchronisation, um die Druckgenauigkeit zu optimieren und die Wahrscheinlichkeit von Druckfehlern zu verringern. Ein starker Extruder soll dabei helfen, ein besseres Druckergebnis zu erreichen.

success

Geeignet für zahlreiche 1,75-Millimeter-Filamente: Der ANYCUBIC MEGA-S 3D-Drucker fördert nach Angaben des Herstellers das Material durch eine solide Filamentführung und das gesamte mechanische Konzept und ist für 1,75-Millimeter-Filamente geeignet. Dazu zählen unter anderem TPU, ABS, PLA oder WOOD.

Der Drucker hat ein Ultrabase-Druckbett für eine starke Haftung und ein einfaches Abnehmen des Objekts nach dem Abkühlen. Er ist mit einem Touchscreen ausgestattet, der bedienerfreundlich sein und sich in mehreren Sprachen steuern lassen soll. Ein Filament-Sensor pausiert den Druck, wenn das Filament leer oder gebrochen ist. Im Falle eines Stromausfalls pausiert der 3D-Drucker automatisch und gibt Anwendern die Option, auf einen Klick die Arbeit wieder fortzuführen. Das Gerät arbeitet mit einer Druckgeschwindigkeit von 20 bis 100 Millimetern pro Sekunde und hat eine Schichtauflösung von 0,05 bis 0,3 Millimetern. Der 3D-Drucker misst 40,5 x 41,0 x 45,3 Zentimeter und kommt in einem Lieferpaket mit einem Gewicht von knapp 14,5 Kilogramm.

info

Wie funktioniert die Drucktechnologie FDM? Die Drucktechnologie FDM, kurz für Fused Deposition Modeling, ist bei 3D-Drucker für den Heimgebrauch stark verbreitet. Es handelt sich um einen geschützten Eigennamen der Firma Stratasys, weswegen viele Hersteller alternativ den Namen FFF für Fused Filament Fabrication nutzen. Bei der Technik wird geschmolzener Kunststoff aus dem Extruder ausgegeben, das 3D-Objekt aus miteinander verschmelzenden Schichten aufgebaut und durch Abkühlung gehärtet. Statt Kunststoff kann meistens auch geschmolzenes Metall verwendet werden. Weitere Informationen zu dieser und anderen Drucktechnologien gibt es in unserem Ratgeber im Anschluss an die Produktbeschreibungen.

FAQ

Welcher Temperatur hält der ANYCUBIC MEGA-S 3D-Drucker stand?
Der 3D-Drucker erreicht eine Betttemperatur von 80 bis 100 Grad Celsius. Der Extruder wird maximal 260 Grad Celsius heiß. Der Drucker eignet sich laut Hersteller für den Betrieb in einer Umgebungstemperatur von 8 bis 40 Grad Celsius.
Welche Konnektivität hat das Modell?
Der ANYCUBIC MEGA-S 3D-Drucker lässt sich über einen USB-Port verbinden und bietet Platz für eine SD-Karte.
Gibt es eine Garantie auf den 3D-Drucker?
Ja, der Hersteller gewährt nach eigenen Angaben eine Garantie von 3 Monaten auf den Druckerkopf, 6 Monaten auf das Druckbett und 1 Jahr auf die restlichen Teile.
Welchen Düsendurchmesser hat dieser 3D-Drucker?
Dieses Modell hat Düsen mit einem Durchmesser von knapp 0,4 Millimetern.
Mit welchen Eingabeformaten ist der Drucker kompatibel?
Dieser Drucker bietet laut Hersteller eine Kompatibilität zu den Formaten .STL, OBJ, .DAE und .AMF.

2. ANYCUBIC Mega Pro 3D-Drucker mit Touchscreen und hohem Druckbereich

Der ANYCUBIC Mega Pro 3D-Drucker arbeitet mit der Drucktechnologie FDM und ist ein Multifunktionsdrucker, der laut Hersteller die Funktionen des 3D-Drucks und der Lasergravur kombiniert. Käufer erhalten den Drucker in zwei großen Teilen, die sich mit nur acht Schrauben in wenigen Minuten zusammenzusetzen lassen sollen. Die Anleitung ist laut der Firma ANYCUBIC benutzerfreundlich, das benötigte Werkzeug ist beigefügt. Mit einem leicht zu bedienenden und übersichtlich gestalteten 3,5-Zoll-Touchscreen lässt sich das Gerät steuern. Der Drucker verfügt über ein beheiztes Bett mit einer Glasschicht und patentierter Beschichtung auf der Oberfläche. Er soll auf diese Weise eine gute Haftung bei den Druckmaterialien PLA, ABS oder HIPS bieten.

success

Sehr großes Bauvolumen: Der ANYCUBIC Mega Pro 3D-Drucker bietet ein Bauvolumen von 21,0 x 21,0 x 20,5 Zentimetern im Druckformat und von 22,0 x 14,0 Zentimetern im Gravurformat. Letzteres soll sich für Bereiche wie Dekoration, individuelle Gestaltung oder Kunstdesign eignen.

Der 3D-Drucker bietet eine automatische Erkennung der Filamente und legt eine automatische Pause ein, sobald das Filament abläuft. Anschließend nimmt er den Prozess mit nur einem einzigen Klick wieder auf. Das Modell ist laut Hersteller für den Mehrfarbendruck geeignet und verfügt über die Funktion „Smart Auxiliary Leveling“. Diese ermittelt laut Hersteller automatisch den Nivellierungspunkt der Plattform und warnt mit einem Signalton vor der Höhe des Druckkopfes während des Nivellierens. Er besteht aus einem starren Metallrahmen und arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 100 Millimetern pro Sekunde. Der Drucker hat Abmessungen von 40,5 x 41,0 x 45,3 Zentimetern und ein Eigengewicht von knapp 15,0 Kilogramm.

info

Wo lässt sich ein 3D-Drucker einsetzen? Heutige 3D-Drucker eignen sich im privaten Bereich primär für den Modellbau und als Hobby. Die generativen Fertigungsverfahren finden darüber hinaus seit Jahren in der Lebensmittelindustrie und Medizin Verwendung. Auch bei der Umsetzung von schulischen oder studentischen Projekten kann ein 3D-Drucker sinnvoll sein.

FAQ

Ist das Druckbett bei diesem Modell beheizt?
Ja, für eine bessere Haftung gehört zur Ausstattung des ANYCUBIC Mega Pro 3D-Druckers ein beheizbares Druckbett.
Wie groß ist die Schichtauflösung?
Dieser 3D-Drucker erreicht für mehr Genauigkeit eine Auflösung von 0,05 Millimetern.
Welche Materialien kann ich beim ANYCUBIC Mega Pro 3D-Drucker benutzen?
Neben den Klassikern wie PLA und ABS ist zum Beispiel auch „Holz“ einsetzbar.
Legt der Hersteller dem Modell ein Starter-Paket an Filamenten bei?
Ja, Käufer erhalten nach Angaben des Herstellers 1 Kilogramm schwarzes Filament.
Welchen Filamentdurchmesser soll ich bei diesem Gerät nutzen?
Die gängige Größe von 1,75 Millimetern eignet sich laut Hersteller optimal.

3. BIBO 2 3D-Drucker mit Doppeldruckfunktion und Gravurmodul

Der BIBO 2 3D-Drucker nutzt das Fused-Deposition-Modeling-Verfahren, kurz FDM. Je nach Wunsch lassen sich die Filamente von diesem oder anderen Herstellern einsetzen. Der empfohlene Durchmesser des Filaments beträgt 1,75 Millimeter. Dank einer Auflösung von bis zu 0,05 Millimetern sollen sich filigrane Objekte mit angemessener Präzision formen lassen. Der 3D-Drucker hat eine automatische Filament-Erkennung, die pausiert, wenn die Fadenspule während des Druckens ausgeht. Auf diese Weise können Anwender eine neue Spule einlegen. Er bietet ein Bauvolumen von 21,4 x 18,6 x 16,0 Zentimetern und ist mit den Betriebssystemen Windows, macOS und Linux kompatibel.

success

Zweifacher Extruder und Gravurmodul: Der BIBO 2 3D-Drucker verfügt über einen zweifachen Extruder, sodass Verbraucher bei Bedarf unter anderem die Kopie-Funktion für gleichzeitiges Drucken von zwei gleichen Objekten nutzen können. Zum anderen lässt sich eine der beiden Düsen mit einem mitgelieferten Gravurmodul aufrüsten, um die Oberflächen je nach Bedarf anspruchsvoll zu gestalten.

Das beheizbare Druckbett muss nicht mehr nivelliert werden, das ist laut Hersteller ab Werk bereits erfolgt. Zu den kompatiblen Filamenten gehören ABS, PLA, TPU und HIPS. Der Drucker hat einen Rahmen aus 6 Millimeter starkem Aluminium und ist mit einem Vollfarb-Touchscreen ausgestattet. Mit der integrierten Netzwerkfunktion lässt sich der Druck über das Smartphone oder einen Laptop steuern. Weitere Konnektivitätsoptionen sind ein USB-Port und ein Slot für eine SD-Karte. Das Modell hat eine Druckschichtauflösung von 0,05 bis 0,3 Millimetern. Der Drucker misst 46,7 x 35,7 x 37,4 Zentimeter und bringt ein Gewicht von knapp 14,0 Kilogramm auf die Waage.

info

Worin unterscheiden sich die Druckmaterialien? Für den Einsatz von FDM-Druckern gibt es eine Reihe von hitzeverformbaren Kunststoffen, sogenannten Thermoplasten. Diese unterscheiden sich im Schmelzpunkt, in der Haftung und der Zähigkeit. Aus diesem Grund lassen sich nicht alle Materialien in allen Geräten verwenden. Die bekanntesten Thermoplasten sind ABS und PLA, die mit fast allen 3D-Druckern dieser Druckart kompatibel sind. Ob Verbraucher andere Thermoplaste wie Nylon verwenden dürfen, entnehmen sie immer den Angaben des Herstellers in der Produktbeschreibung.

FAQ

Ist der BIBO 2 3D-Drucker WLAN-fähig?
Laut Hersteller ist ein WLAN-Modul im Lieferumfang dabei, jedoch als ein nur zeitweise verfügbares Extra.
Ist die Software mit Linux kompatibel?
Ja, die Software ist nicht nur mit iOS und Windows, sondern auch mit diesem Betriebssystem kompatibel.
Wie ist die maximale Objektgröße für die Kopierfunktion?
Anwender können mit dem BIBO 2 3D-Drucker Objekte bis zu einer Länge oder einer Größe auf der X-Achse von 33 Millimetern kopieren.
Kann ich Ersatzteile für dieses Modell erhalten?
Insofern es nicht um Nachbestellung von Filamenten als Verbrauchsmaterial geht, wenden sich Käufer direkt an den Hersteller.
Welche Software ist mit diesem 3D-Drucker kompatibel?
Laut Hersteller lassen sich zum Beispiel die Repetier-Software, Simplify3D oder Cura nutzen.

4. GEEETECH A20M 3D-Drucker mit Mischfarbendruck und Doppelextruder-Design

Der GEEETECH A20M 3D-Drucker wird als Bausatz in einem modularen Design verschickt und lässt sich nach Angaben des Herstellers in nur drei Schritten einfach installieren. Er ist mit einem Doppelextruder ausgestattet und bietet Anwendern 4 Drucktypen mit unterschiedlichen Farbkombinationen: Einfarben-, Zweifarben-, Farb- und Mischfarben-Druck. Die V-förmigen Räder und Schienen an jeder Achse sind aus verschleißfestem Aluminium hergestellt und können laut Hersteller das Druckgeräusch stark reduzieren. Das Modell arbeitet mit der Drucktechnologie FDM und ist unter anderem für die Filamente ABS, PLA, PVA und HIPS mit einem Durchmesser von 1,75 Millimetern geeignet.

success

Praktischer Filament-Detektor: Der GEEETECH A20M 3D-Drucker ist mit einem Erkennungssystem ausgestattet, das Anwender auffordert, den Faden zu wechseln, falls der Drucker in der Luft läuft oder die Spule leer ist. Dieses Gadget soll das sogenannte „bootlose“ Drucken vermeiden und die Druckzufriedenheit erhöhen.

Mit der Funktion „Pause fortsetzen“ lässt sich der Druckstatus in Echtzeit speichern und der Druck an der Stelle fortsetzen, an der er gestoppt wurde. Das Modell arbeitet mit einer Druckgeschwindigkeit von maximal 120 Millimetern pro Sekunde und einer Genauigkeit von ungefähr 0,1 Millimetern. Der 3D-Drucker ist mit den Betriebssystemen Windows, macOS und Linux und den Steuerungs-Softwares EasyPrint 3D, Simplify 3D, Cura oder Repetier-Host kompatibel. Er wird mit einem optionalen WLAN-Modul und einem USB-Kabel geliefert und hat einen Slot für eine SD-Karte. Die Maschine hat Maße von 44,2 x 44,7 x 48,0 Zentimetern und bringt ein Nettogewicht von circa 8,8 Kilogramm auf die Waage.

info

Welche Rolle spielt die Geschwindigkeit eines 3D-Druckers? Eine Fixierung auf Schnelligkeit sollte nicht der primäre Fokus sein, da mit der Geschwindigkeit in der Regel auch die Fehleranfälligkeit steigt. Dennoch sollte ein moderner 3D-Drucker in der Lage sein, einen Testwürfel mit zwei Zentimetern Kantenlänge in weniger als einer halben Stunde zu drucken. Interessant ist es, wenn ein Drucker über zwei Extruder verfügt. Das sorgt zwar nicht für eine schnellere Geschwindigkeit, ermöglicht aber die gleichzeitige Nutzung von zwei Druckmaterialien und spart auf diese Weise Zeit ein.

FAQ

Aus welchem Material besteht der Rahmen des GEEETECH A20M 3D-Druckers?
Der Rahmen ist aus Aluminium gefertigt und soll deswegen sehr gut gegen Verschleißerscheinungen geschützt sein.
Welchen Durchmesser haben die Düsen des 3D-Druckers?
Der GEEETECH A20M 3D-Drucker hat einen Düsendurchmesser von 0,4 Millimetern.
Welche Druckfläche bietet das Modell?
Der Drucker ermöglicht eine Druckfläche von 25,5 x 25,5 x 25,5 Kubikzentimetern.
Kommt der Drucker bereits montiert an?
Nein, es handelt sich um einen Bausatz, der sich laut Hersteller aber in drei schnellen Schritte mit der Hilfe einer Bedienungsanleitung aufbauen lässt.
Mit welcher Drucktechnologie arbeitet dieses Modell?
Der 3D-Drucker arbeitet mit dem FDM-Verfahren.

5. TRONXY XY-2 PRO 3D-Drucker mit Sensor für automatische Nivellierung

Der TRONXY XY-2 PRO 3D-Drucker arbeitet mit der Drucktechnologie FDM und wird halbmontiert geliefert. Er ist mit einem automatischen Füllstandsensor ausgestattet, der die Nivellierung des heißen Druckbetts gewährleisten und die Druckgenauigkeit verbessern soll. Er ermöglicht eine Druckgröße von 25,5 x 25,5 x 26,0 Millimetern und arbeitet mit einer maximalen Druckgeschwindigkeit von 100 Millimetern pro Sekunde. Eine Fadenschlagerkennung erinnert den Benutzer rechtzeitig daran, die Filamente auszutauschen, um Unfälle zu vermeiden. Dieser 3D-Drucker unterstützt die Druckmaterialien PLA, ABS und PETG. Der Rahmen des Druckers besteht aus verschleißgeschütztem Aluminium und Blech. Er hat eine Düsengröße von 0,4 Millimetern.

success

Sehr schnelle Erhitzung: Das Druckbett des TRONXY XY-2 PRO 3D-Druckers kann laut Hersteller in einer Zeitspanne von nur 5 Minuten eine Temperatur von bis zu 110 Grad Celsius erreichen und die Temperaturanforderungen des speziellen Fadens von 120 Grad Celsius erfüllen.

Die Hauptplatine und der Druckkopf des 3D-Druckers benötigen laut Hersteller nur eine Kabelverbindung. Das Gerät ist mit einem 3,5-Zoll-Touchscreen in Farbe ausgestattet, das eine Auflösung in HD bietet und sich einfach bedienen lassen soll. Falls die Stromversorgung während eines Druckvorgangs unerwartet unterbrochen wird, wird die Aufgabe automatisch beendet und kann später an diesem Punkt fortgesetzt werden. Der Drucker ist mit dem Betriebssystem Windows kompatibel und eignet sich für die Schneidesoftware „Tronxy Slicer“ und die Betriebssoftware Repetier-Host. Die Maschine hat Abmessungen von 47,8 x 45,5 x 52,0 Zentimetern und ein Eigengewicht von knapp 8,5 Kilogramm.

info

Wie groß können Objekte aus einem 3D-Drucker sein? Der Druckbereich ist bei 3D-Druckern abhängig von der genutzten Drucktechnologie beschränkt. Die meisten FDM-Modelle bieten mehr als 20 Zentimeter Platz in alle Richtungen, große Modelle selbst bis zu 30 Zentimeter. 3D-Drucker mit der seltener verwendeten SLA-Technik haben ihre Grenzen in der Regel bei rund 15 Zentimetern in Tiefe und Breite und knapp 20 Zentimetern in der Höhe. Weitere Informationen zu Druckgröße und Druckvolumen erfahren Leser in unserem Ratgeber im Anschluss an die Produktbeschreibungen.

FAQ

Wie schnell arbeitet der TRONXY XY-2 PRO 3D-Drucker?
Dieser 3D-Drucker arbeitet mit einer Geschwindigkeit zwischen 20 und maximal 100 Millimetern pro Sekunde.
Hat der 3D-Drucker einen Touchscreen?
Ja, der TRONXY XY-2 PRO 3D-Drucker ist mit einem HD-Touchscreen mit einer Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll ausgestattet.
Muss ich den Drucker selbst installieren?
Ja, der 3D-Drucker wird vom Hersteller nur halbmontiert geliefert. Käufer sollen aber in der Lage sein, den Drucker in drei schnellen Schritten aufzubauen.
Welche Druckmaterialien unterstützt dieses Modell?
Der 3D-Drucker unterstützt die Druckmaterialien PLA, ABS und PETG.

6. LABISTS DE-3D-1 3D-Drucker mit Metallrahmen für 1,75-Millimeter-Filament

Der LABISTS DE-3D-1 3D-Drucker wird mit einer Glasplatte auf einem beheizten Bett geliefert, wodurch sich nach Angaben des Herstellers das Problem der Verkrümmung löst und eine hohe Druckqualität gewährleistet ist. Er ist mit einem starren Metallrahmen ausgestattet, die die Stabilität der Maschine verbessern soll. Der Drucker verfügt über einen automatischen Nivellierungssensor mit 25 Punkten. Dieser kann nach Angaben des Herstellers den Abstand von der Düse zum Druckbett überwachen. Eine manuelle Nivellierung soll über ein entsprechendes Rad ebenfalls möglich sein. Das Heizbett des 3D-Druckers kann in nur 5 Minuten die gewünschte Temperatur erreichen. Eine Beschichtung an der Oberfläche soll Schaden am Druckbett optimal vermeiden.

success

Schnelles Fortsetzen des Druckvorgangs: Der LABISTS DE-3D-1 3D-Drucker hat einen integrierten Filament-Detektor, der sich bei einem Stromausfall oder Filamentbruch die zuletzt aufgezeichnete Position des Extruders merken kann. Laut Hersteller lässt sich der Druckvorgang nach der Wiederherstellung einfach fortsetzen.

Mit seiner Druckgröße von 22,0 x 22,0 x 25,0 Zentimetern bietet der 3D-Drucker dem Benutzer ein großes Bauvolumen. Das Gerät soll sich über einen leicht zu bedienenden und übersichtlich gestalteten Touchscreen mit einer Steuerung in mehreren Sprachen bedienen lassen. Der Drucker verwendet einen Zweiradextruder, der laut Hersteller das Risiko einer Düsenverstopfung stark reduziert. Er unterstützt 1,75-Millimeter-Filamente und die Druckmaterialien PLA und ABS. Der Drucker hat einen SD-Karten-Slot für Speicherkarten mit bis zu 8 Gigabyte. Das Modell hat Abmessungen von 44,0 x 42,0 x 48,0 Zentimetern und ein Eigengewicht von knapp 9,6 Kilogramm.

info

Welche Aufgabe übernimmt der Extruder? Ein Extruder ist ein Fördergerät, das nach dem Funktionsprinzip der Archimedischen Schraube feste bis dickflüssige Massen unter hohem Druck und bei hoher Temperatur gleichmäßig aus einer formgebende Öffnung, zum Beispiel einer Düse, herauspresst. Dieses Verfahren wird in der Chemie auch als Extrusion bezeichnet. Bei einem 3D-Drucker schmilzt der Extruder Kunststoffe auf und trägt sie durch eine formgebende Düse aus.

FAQ

Kann ich die Temperatur des Heizbetts einstellen oder regulieren?
Ja, laut Hersteller kann das Heizbett des LABISTS DE-3D-1 3D-Druckers manuell eingestellt oder reguliert werden.
Welche Sprache hat das Touchscreen des LABISTS DE-3D-1 3D-Druckers?
Das Touchscreen ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch steuerbar.
Wie kann ich Druckaufträge erteilen?
Das ist bei diesem 3D-Drucker entweder über den SD-Karten-Slot oder über einen PC per Kabelverbindung möglich.
Kann das Druckerbett automatisch nivelliert werden?
Ja, das Druckerbett kann automatisch nivelliert werden.

7. ERYONE Thinker SE 3D-Drucker mit beschichtetem Glasbett

Der ERYONE Thinker SE 3D-Drucker hat ein Druckbett mit einer Glasoberfläche, die mit Waben beschichtet ist. Auf diese Weise sollen die Druckmaterialien leichter abfallen. Die Rückseite des Bettes ist mit Wärmedämmaufklebern ausgestattet, die die Heizleistung des heißen Bettes sicherstellen sollen. Der 3D-Drucker ist mit dem TMC2208 V 1.2 Schrittmotortreiber und leisen Lüftern ausgestattet, die die Lärmemission auf durchschnittlich 49 Dezibel verringern und die Laufruhe der Motoren und die Druckqualität verbessern. Das speziell entwickelte Heizbett kann laut Hersteller hohe Stromstärken unterstützen und ein Brennen des Motherboards verhindern – das gewährleistet einen stabilen und sicheren Betriebszustand.

success

Kompatibel mit automatischen Niveausensoren: Der ERYONE Thinker SE 3D-Drucker enthält eine vormontierte Halterung unter der Extruder-Zuführung, die für BL-Touch- und Näherungsschalter-Sensoren geeignet ist. Auf diese Weise soll der 3D-Drucker in der Lage sein, die automatische Nivellierung zu nutzen. 

Dank eines eingebauten Superkondensators und einer speziellen Schaltung kann das Motherboard des 3D-Druckers nach versehentlichem Ausschalten oder einem Stromausfall die Höhe der z-Achse speichern. Das bedeutet, der Drucker ermöglicht eine Speicherung in Echtzeit und das Fortsetzen des Druckvorgangs nach dem Ausfall. Er hat eine Druckgröße von 30,0 x 30,0 x 40,0 Zentimetern und arbeitet mit einer Geschwindigkeit von maximal 120 Millimetern pro Sekunde und einer Genauigkeit von 0,05 Millimetern. Er ist mit den Betriebssystemen Windows, macOS und Linux kompatibel und unterstützt unter anderem die Druckmaterialien PLA, TPU und PETG. Der Drucker misst 51,0 x 41,5 x 62,5 Zentimeter und bringt circa 13,7 Kilogramm auf die Waage.

info

Welche Rolle spielt die Software? Das mit einem 3D-Drucker zu druckende Objekt muss in einem Designprogramm erstellt und gespeichert werden. Die Datei wird anschließend von einer sogenannten „Slicer“-Software verarbeitet, damit sie der 3D-Drucker lesen kann. Die meisten Hersteller setzen auf Open-Source-Lösungen – quelloffene Programme, die die Community weiterentwickeln kann. Vereinzelt setzen Anbieter aber auch auf proprietäre Software.

FAQ

Welche Software unterstützt der ERYONE Thinker SE 3D-Drucker?
Dieser Drucker unterstützt unter anderem die bekannte Software Repetier-Host, Cura und Simplify 3D.
Mit welcher Technologie arbeitet der Drucker?
Der ERYONE Thinker SE 3D-Drucker arbeitet mit der Drucktechnologie Fused Deposition Modeling, kurz FDM.
Hat der Drucker einen SD-Karten-Slot?
Ja, dieses Modell ist mit einem solchen Slot für SD-Karten mit maximal 8 Gigabyte Speicherplatz ausgestattet.
Kann ich über meinen PC Druckaufträge erteilen?
Ja, das ist bei diesem 3D-Drucker über die Verbindung per USB-Kabel möglich.

8. Creality Ender 3 3D-Drucker mit Open-Source-Format

Der Creality Ender 3 3D-Drucker wird mit mehreren zusammengebauten Teilen geliefert. Anwender brauchen nach Angaben des Herstellers nur knapp 30 Minuten, um die Teile zu montieren. Der Drucker arbeitet mit der Drucktechnologie FDM und einer Geschwindigkeit von maximal 180 Millimetern pro Sekunde. Er bietet eine Druckgröße von 22,0 x 22,0 x 25,0 Zentimetern und ist für 1,75-Millimeter-Filamente geeignet, unter anderem für das Druckmaterial PLA. Er verfügt über ein sicherheitsgeschütztes Netzteil und benötigt laut Hersteller nur 5 Minuten, um das Heizbett auf 110 Grad Celsius zu erhitzen. Nach eigener Aussage bietet die Firma Creality einen Garantie-Anspruch von 1 Jahr.

success

Patentierte Technologie: Der Creality Ender 3 3D-Drucker ist mit einem Extruder ausgestattet, der das Risiko von Verstopfungen dank einer patentierten Technologie erheblich reduzieren soll. Ein V-Slot mit einem POM-Laufrad soll darüber hinaus für ein geräuschloses und langlebiges Fahren sorgen.

Der 3D-Drucker hat eine „Resume-Print“-Funktion, die die Ausdrucke bei einem Stromausfall zwischenspeichert und den Druckvorgang später wieder reibungslos aufnehmen kann. Der Drucker kann entweder online oder über einen SD-Karten-Slot offline arbeiten. Er hat einen Düsendurchmesser von 0,4 Millimetern und arbeitet mit einer Genauigkeit von +/- 0,1 Millimeter. Er unterstützt die Dateiformate STL, OBJ und G-Code ist mit einer Open-Source-Software kompatibel. Die Maschine hat Abmessungen von 44,0 x 41,0 x 46,5 Zentimetern und bringt ein Eigengewicht von circa 8,6 Kilogramm auf die Waage.

info

Wie können die Daten bei einem 3D-Drucker übertragen werden? Daten können bei den meisten 3D-Druckern auf mehrere Arten übertragen werden. So ist eine direkte Verbindung zum PC über ein USB-Kabel fast immer möglich. Bei der Netzwerk-Konnektivität kann es Unterschiede geben, da einige Drucker über eine WLAN-Funktion und andere über einen Netzwerkkabel-Anschluss verfügen. Viele Geräte können zudem die Daten von einer herkömmlichen SD-Speicherkarte auslesen.

FAQ

Welche Arten der Datenübertragung stehen zur Verfügung?
Beim Creality Ender 3 3D-Drucker ist ein microSD-Kartenslot und ein USB-Kabel für den Anschluss an den PC vorhanden.
Welches Motherboard hat der Creality Ender 3 3D-Drucker?
Dieser 3D-Drucker ist mit einem V1.1.4 Motherboard ausgestattet.
Welches Filament ist mit dem Drucker kompatibel?
Dieser 3D-Drucker ist mit 1,75-Millimeter-PLA-Filamenten kompatibel.
Welche Technologie nutzt der 3D-Drucker?
Das Modell nutzt die Drucktechnologie FDM.

9. Bresser REX 3D-Drucker mit WLAN und integrierter Kamera

Der Bresser REX 3D-Drucker ist nach Angaben des Herstellers ein hochwertiger Monochrom-Drucker mit einer patentierten Extruder-Bauform, die einen schnellen und unkomplizierten Tausch und Wechsel der Materialien ermöglicht. Er ist mit einem HEPA-Filter für saubere Umgebungsluft ausgestattet und hat ein geschlossenes Druckgehäuse mit Verschluss-Sensor und beheizbarer, wechselbarer Druckplatte. Er ist laut Hersteller für alle gängigen Filamente wie PLA, ABS und PETG geeignet. Er bietet maximale Druckmaße von 15,0 x 15,0 x 15,0 Zentimetern und arbeitet mit einer Flashprint-Software. Er ist mit den Betriebssystemen Windows, macOS und Linux und den Programme „Slic3r“, „Cura“ und „Skeinforge“ kompatibel.

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WLAN und integrierte Kamera: Der Bresser REX 3D-Drucker hat eine Online-Überwachungskamera im Gehäuse integriert, um den Druckvorgang extern überwachen zu können. Die Bedienung erfolgt über ein intuitives Touch-Display mit Anbindung über WLAN, USB oder Cloud-Funktion. 

Der 3D-Drucker hat eine automatische Filament-Erkennung und eine automatische Druckpause, wenn das Filament leer läuft. Er arbeitet mit einer Druckgeschwindigkeit von maximal 100 Millimetern pro Sekunde und ist an den drei Seiten mit Beobachtungs-Sichtfenstern ausgestattet, durch die sich der Druck beobachten lässt. Mitgeliefert wird Käufern laut Hersteller je ein Filament-Paket mit je 300 Gramm schwarzen und weißen Rollen. Der weitere Lieferumfang des Bausets besteht aus zwei Extruderdüsen, einem flexiblen Druckbett, einem Spachtel, Schmierfett, einem Netzstecker und einer Bedienungsanleitung. Die Maschine misst 38,0 x 38,8 x 40,5 Zentimeter und wiegt inklusive Zubehör knapp 9,0 Kilogramm.

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Wie schwer und groß sollte ein 3D-Drucker sein? Die Abmessungen eines 3D-Druckers hängen von der Bauweise ab. FDM-Drucker haben eine Kastenbauweise, die den Vorteil bringt, dass die Thermoplast-Spulen sicher im Gehäuse untergebracht sind. Kompakte Geräte messen deswegen teilweise nur 40 x 40 x 40 Zentimeter, die meisten Drucker sind aber ein wenig größer. Die massivsten 3D-Drucker wiegen um die 20 Kilogramm, in der Regel bringen 3D-Drucker aber um die 10 Kilogramm auf die Waage. 

FAQ

Wie laut arbeitet der Bresser REX 3D-Drucker?
Der Drucker hat eine Leise-Druck-Funktion und kommt auf maximal 45 Dezibel.
Hat der 3D-Drucker einen internen Speicher?
Ja, der Bresser REX 3D-Drucker hat einen internen Speicher von 8 Gigabyte.
Wie groß dürfen die Filamente sein?
Dieser 3D-Drucker ist mit 1,75-Millimeter-Filamenten kompatibel.
Wird der Drucker mit Filamenten geliefert?
Ja, im Lieferumfang der Maschine befinden sich zwei Filament-Pakete mit jeweils 300 Gramm schwarzen und weißen Rollen.

10. Flashforge 1169 Finder 3D-Drucker in ansprechendem Design

Der Flashforge 1169 Finder 3D-Drucker bietet nach Angaben des Herstellers einen optimalen Mix aus Leistung, Handhabung und Preis. Er hat ein ansprechendes Design, das ohne störende Ränder oder Ecken daherkommt. Auf dem 3,5-Zoll-Touchscreen in bis zu 16 Sprachen lässt sich schon vor dem Druck ein 3D-Modell der Druckdatei sehen. Der 3D-Drucker bietet eine Auflösung von 0,1 bis 0,2 Millimetern und einen Bauraum von 14,0 x 14,0 x 14,0 Zentimetern. Nach Angaben des Herstellers bietet der Drucker einen ultraleisen Betrieb und hat einen integrierten 4G-Speicher. Er ist mit den Betriebssystemen Windows, und macOS kompatibel.

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Sehr hohe Druckgeschwindigkeit: Der Flashforge 1169 Finder 3D-Drucker legt mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 200 Millimetern pro Sekunde ein überdurchschnittlich hohes Tempo vor. Anwender sollten aber beachten: Je höher die Druckgeschwindigkeit ist, desto mehr nimmt die Druckqualität in der Regel ab.

Der 3D-Drucker hat eine Reihe von Siegeln und Zertifizierungen, darunter eine CE-Kennzeichnung, eine ISO9001-Zertifizierung und ein FCC-Zertifikat aus den USA. Eine professionelle Einzelextruder-Struktur soll Verstopfungen effektiv vermeiden. Das Gerät arbeitet mit der Drucktechnologie FDM und einer Druckgenauigkeit von 0,1 Millimetern. Der Drucker hat einen Düsendurchmesser von 0,4 Millimetern und ist mit einer Flashprint-Software kompatibel. Er hat Abmessungen von 42,0 x 42,0 x 42,0 Zentimetern und kommt mit einer Hersteller-Garantie von 90 Tagen. Zum Gewicht macht der Hersteller keine Angaben.

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Worauf soll ich bei der Benutzung eines 3D-Druckers achten? Bei der Arbeit mit einem 3D-Drucker gibt es eine Reihe an Risikofaktoren, die Anwender zu beachten haben – zum Beispiel die auf über 100 Grad Celsius erhitzte Druckplatte. Worauf es noch zu achten gilt, erfahren Leser in unserem Kaufratgeber im Anschluss an die Produktbeschreibungen.

FAQ

Ist dieser 3D-Drucker mit Windows kompatibel?
Laut Hersteller ist die Kompatibilität mit Windows XP, Windows Vista und Windows 8.7 gegeben.
Kann ich mit dem Flashforge 1169 Finder 3D-Drucker vom USB-Stick drucken?
Ja, der Drucker bietet Anwendern diese Möglichkeit.
Kann ich den Flashforge 1169 Finder 3D-Drucker in ein Netzwerk einbinden?
Ja, dieses Modell ist laut Hersteller ohne Probleme netzwerkfähig.
Ist das Druckbett beheizt?
Nein, bei diesem 3D-Drucker ist das Druckbett nicht beheizt.

11. Comgrow Creality Ender 3 3D-Drucker – Druckerbausatz mit großem Bauraum

Der Comgrow Creality Ender 3 3D-Drucker ist ein Bausatz für einen 3D-Drucker, der laut Hersteller sehr einfach bedient werden kann und sich mit einer guten Verarbeitungsqualität auszeichnet. In weniger als 2 Stunden soll der kompakte 3D-Drucker aufgebaut sein. Dem Drucker liegt ein Filament von 5 Metern im Lieferumfang bei, das laut Hersteller aber nur für eine stark begrenzte Menge ausreicht. Integrierte Stangpressen verhindern nach Angaben des Herstellers das Risiko einer Verstopfung. V-förmige Räder sollen das Bewegen beständig und nahezu geräuschlos machen. Das Druckbett erreicht in weniger als 5 Minuten eine Temperatur von 110 Grad Celsius.

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Ideal für zahlreiche Projekte: Egal, ob im künstlerischen Design, in der Architektur oder auch in der Bildung und bei der Umsetzung von DIY-Projekte – mit dem Comgrow Creality Ender 3 3D-Drucker sind zahlreiche Projekte in der Praxis möglich.

Der Drucker ist aus einem Aluminiumrahmen gefertigt und bietet einen Bauraum von 22,0 x 22,0 x 25,0 Zentimetern. Er arbeitet mit einer maximalen Geschwindigkeit von 180 Millimetern pro Sekunde und hat einen Düsendurchmesser von 0,4 Millimetern. Er ist mit den Materialien ABS; PLA und TPU kompatibel. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Filament ein Spachtel, ein Seitenschneider und eine SD-Speicherkarte mit 8 Gigabyte. Der Drucker hat ein verbessertes Design mit nur einem Extruder. Er misst 44,0 x 41,0 x 46,5 Zentimeter und bringt ein Eigengewicht von knapp 8 Kilogramm auf die Waage.

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Wie reinige und pflege ich einen 3D-Drucker? Der 3D-Druck ist eine exakte Angelegenheit, weswegen Verschmutzungen schnell stören und zum Misslingen des Projekts führen können. Bei FDM-Druckern sorgt das beheizte Druckbett dafür, dass die unteren Kunststoffschichten nicht ankleben. Bei unbeheizten Druckbetten können aber Rückstände zurückbleiben, die Anwender entfernen müssen. Die Oberfläche sollte generell mit ein wenig Spülmittel oder Reinigungsalkohol gereinigt werden. Weitere Informationen gibt es in unserem Ratgeber im Anschluss an die Produktbeschreibungen.

FAQ

Wie hoch ist die Auflösung beim Comgrow Creality Ender 3 3D-Drucker?
Mit 0,1 bis 0,4 Millimetern liegt die Auflösung laut Hersteller im Standardbereich.
Wie schnell kann dieser 3D-Drucker arbeiten?
Die Geschwindigkeit des Comgrow Creality Ender 3 3D-Druckers lässt sich auf bis zu 180 Millimeter pro Sekunde einstellen.
Welches Filament passt am besten?
Der Hersteller empfiehlt PLA-Filamente. Da die Druckplatte beheizt ist, lassen sich aber auch ABS-Filamente verwenden.
Welche Software liegt dem Gerät bei?
Im Lieferumfang des 3D-Druckers finden Anwender die bekannte Software Cura.

Was ist ein 3D-Drucker?

Der moderne 3D-Druck hat ein klar formuliertes Ziel: Er will weg vom Image, dass nur ausgebildete Ingenieure oder ambitionierte Nerds etwas mit einem dreidimensionalen Drucker anfangen können, und rein in den Hobbykeller oder das Arbeitszimmer eines jeden Haushalts. Dementsprechend richten die Anbieter auf dem Druckermarkt auch ihr derzeitiges Angebot aus und bieten einen 3D-Drucker-Bausatz teilweise für 300 Euro oder noch weniger an.

3D-Drucker TestWährend der herkömmliche Tintenstrahl- oder Laserdrucker digitale Informationen auf Papier, Pappe oder weitere zweidimensionale Träger überträgt, wandelt ein 3D-Drucker die in einem entsprechenden Format gespeicherten Informationen in dreidimensionale Objekte um. Dabei baut der Drucker das Objekt schichtweise aus einem in der Regel auf hohe Temperatur erhitzten, fadenförmigen Kunststoff auf.

Es existieren zwar weitere technische Ansätze, jedoch nutzen die 3D-Drucker für Privatanwender in den meisten Fällen dieses Verfahren. Die Form der Objekte spielt keine große Rolle, der Bauraum des 3D-Printers gibt aber die maximale Objektgröße vor. Das verwendete Material hängt von der Bauweise des Geräts ab.

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Was ist 3D-Druck? Der 3D-Druck ist als additive oder generative Fertigung oder als Rapid Prototyping, generell Rapid-Technologie genannt, bekannt. In diesem 3D-Drucker-Vergleich beschäftigen wir uns ausschließlich mit den 3D-Druckern für private Anwendung. Die industriellen Anlagen lassen wir außer Acht und gehen nicht ausführlich auf die Einsatzmöglichkeiten in der Industrie ein.

Welche 3D-Druck-Verfahren gibt es?

Wussten Sie folgendes?Beim 3D-Druck gibt es verschiedene Drucktechniken. Die meisten modernen Modelle für den Consumer-Bereich verwenden die Drucktechnologie „Fused Deposition Modeling“, kurz FDM. In den vergangenen Jahren hat sich darüber hinaus die Technologie „Fused Filament Fabrication“, kurz FFF, als echte Alternative zum FDM-Druck etabliert. Bei beiden Druckverfahren handelt es sich um sogenannte Schichtschmelzverfahren, bei denen das dreidimensionale Objekt aus Kunststoff oder anderen Materialien schichtweise aufgebaut wird. Durch den Einfluss von hohen Temperaturen bis zu 300 Grad Celsius wird das Filament flüssig und lässt sich in nahezu jede Form bringen. In der Luft verfestigt sich das Material anschließend wieder.

Weitere 3D-Druck-Verfahren, die bei Modellen für den Alltagsgebrauch eher selten zum Einsatz kommen, sind unter anderem diese:

  • STL / SLA: Die Stereolithografie mit einem Laser, kurz STL oder SLA, gilt als die Mutter aller 3D-Druck-Verfahren. Ausgangsbasis dieser Produktionsform ist ein mit flüssigem Photopolymer gefülltes Becken. Dieser Kunststoff hat eine spezielle Eigenschaft – er erstarrt nach einer gewissen Belichtungszeit. Um mit diesem Verfahren ein Objekt zu erzeugen, werden die einzelnen Layer eines 3D-Modells mit der Hilfe eines Lasers auf die Oberfläche des flüssigen Materials projiziert. Unter dessen Oberfläche wird zuvor ein bewegliches Druckbett positioniert. Die erste Schicht erstarrt und befestigt das Objekt ans Druckbett. Anschließend zieht ein mechanischer Arm das Modell um die Höhe eines Layers nach unten, damit sich oberhalb erneut flüssiges Material sammeln kann. So wird der Vorgang wiederholt, bis das gehärtete Objekt aus dem Bad genommen wird und aushärtet. Das SLA-Verfahren wird aufgrund der hohen Materialkosten seltener genutzt, erzeugt in der Theorie aber eine höhere Druckqualität.
  • DLP: Nach dem gleichen Prinzip der Stereolithografie funktioniert auch das DLP-Verfahren. DLP steht kurz für „Digital Light Processing“. Hier wird als Lichtquelle jedoch kein Laser, sondern ein DLP-Projektor verwendet. Jüngste Projekte, die in der Regel als Open Source zur Verfügung stehen, haben dieses Prinzip bei vielen handelsüblichen Beamern realisiert.
  • 3DP: Das 3DP-Verfahren verwendet Pulver als Grundlage für den 3D-Druck. Ein 3DP-Printer verfügt über einen oder mehrere Druckköpfe, die ähnlich wie bei einem typischen Tintenstrahldrucker funktionieren. Anstelle von Tinte wird aber ein flüssiger Klebstoff, ein sogenanntes Bindemittel, auf eine Pulverschicht aufgetragen. Als Datengrundlage dienen die einzelnen 2D-Layer eines zerlegten 3D-Modells. Einer der großen Vorteile dieses Verfahrens ist die Möglichkeit, einfach überhängende Strukturen zu erstellen. Außerdem ist der 3DP-Druck sehr ressourcenschonend, da nicht verklebtes Pulver mithilfe einer Luftpistole entfernt und nach dem Sieben für den nächsten Druck verwendet werden kann.
  • SLS: Ähnlich wie der 3DP-Druck funktioniert auch das SLS-Verfahren, kurz für „Selective Laser Sintering“. Auch bei diesem Verfahren liegt das Druckmaterial in Pulverform vor. Im Unterschied zum 3DP-Druck werden die einzelnen Layer aber nicht mit einem flüssigen Klebstoff, sondern mithilfe eines Hochleistungslasers, auch CO2-Laser genannt, unter einer Schutzatmosphäre verschmolzen. Das bietet die Option, neben Kunststoffen auch Materialien wie Metalle, Keramiken und Sand zu verarbeiten.
  • EBM / EBAM: Beim Elektronenstrahlschmelzen, kurz EBM oder EBAM, werden nach einem ähnlichen Prinzip wie bei den oben erklärten Pulver-Verfahren pulverförmige Metalle über einen steuerbaren Elektronenstrahl unter Vakuum verschmolzen. Das Vakuum verhindert einen Einschluss von Sauerstoff in das Objekt. Auf diese Weise entstehen sehr feste, metallische Objekte, die oft einen sehr komplexen Aufbau haben. Das Verfahren bietet die Möglichkeit, Metalle mit hohem Schmelzpunkt wie beispielsweise Titan zu verarbeiten.
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Poly- und Multijet-Verfahren: Je nach der Anzahl der Düsen in einem 3D-Drucker lässt sich von einem Poly- oder Multijet-Verfahren reden. Mehrere Düsen steigern die Druckgeschwindigkeit, ermöglichen die gleichzeitige Erstellung von zwei gleichen oder unterschiedlichen Objekten und eine synchrone Verwendung von verschiedenen Materialien.

Die FDM- oder FFF-Verfahren haben sich bei den 3D-Druckern für private Anwender zum einen aus Kostengründen, zum anderen aber auch angesichts von relativ geringen Gesundheitsrisiken, etabliert. Die meisten Modelle auf dem Markt sind deswegen sogenannte FDM-Drucker.

Vorteile und Anwendung eines 3D-Druckers

3D-Drucker VergleichDer zentrale Vorteil eines eigenen 3D-Druckers liegt auf der Hand: Es ist nach der einmaligen Anschaffung eines dreidimensionalen Druckers günstiger und einfacher, Objekte selbst zu drucken, anstatt sie in Auftrag zu geben. Das erkennen immer mehr Unternehmen, die einen immer größeren Teil Prototype oder fertige Produkte per 3D-Druck herstellen.

Dabei handelt es sich derzeit in der Regel noch um Dinge wie Schrauben oder anderes Werkzeug, die auch für den privaten Gebrauch sehr nützlich sein können. Immer mehr Deutsche nutzen ihren 3D-Drucker außerdem online, um passende Handyhüllen oder Fotorahmen zu erstellen.

Den Anwendungsbereichen sind schlussendlich nur durch eigene Kreativität und das maximale Bauvolumen und die verfügbaren Materialien Grenzen gesetzt. Mit der 3D-Scan-Option lassen sich bereits existierende Modelle einscannen und beliebig oft ausdrucken – beispielsweise Schlüssel, Bauteile oder Spielzeug.

Der spannendste Bereich ist für die Wissenschaft und Forschung aber die medizinische Verwendung des Druckers. So lassen sich bereits heute aus Gewebefasern einzelne Organe beziehungsweise Organteile drucken. Dieser Bereich ist Stand heute für private Anwender noch unzugänglich, doch die Wissenschaft entwickelt sich so rapide, dass der 3D-Druck bereits in wenigen Jahrzehnten große Vorteile für jeden einzelnen von uns bieten könnte.

Das sind die Vor- und Nachteile eines 3D-Druckers im Überblick:

  • Geringer Materialverbrauch
  • Hohes Potenzial in Bereichen wie Medizin, Leichtbautechnik und der Digitalisierung von Prozessketten
  • Nachhaltiger und umweltschonender Druck
  • Frei skalierbare Objekte möglich
  • Individualisierung und Design-Freiheiten
  • Lange Fertigungszeiten, kleine Aufbaugeschwindigkeit
  • Begrenztes Bauvolumen
  • Nachbearbeitung oft notwendig
  • Hohe Stückzahlen noch nicht wirtschaftlich
  • Materialeigenschaften abhängig vom Druckverfahren teilwese sehr unterschiedlich

Die verschiedenen 3D-Druckerarten

In diesem 3D-Drucker-Vergleich haben wir verschiedene Arten von 3D-Druckern unter die Lupe genommen, darunter bereits vollständig vorgefertigte 3D-Printer und etliche Bausätze für Tüftler und Kenner, aber auch für den Laien. In den folgenden Absätzen wollen wir die einzelnen Druckerarten detailliert vorstellen und auf deren Vor- und Nachteile eingehen.

Unterschiede1. Der fertige 3D-Printer

Ein großer Teil der 3D-Drucker, die derzeit auf dem Markt sind, sind bereits fertige 3D-Printer. Bei diesen müssen Käufer selbst nur noch wenige Handgriffe unternehmen, um den Drucker in Betrieb zu nehmen. Das dauert im Regelfall je nach Bauset und Herstellers nur 5 bis 30 Minuten. Anwender erhalten ihre Daten mittels eines mitgeschickten USB-Sticks oder einer SD-Karte, die sie nach dem Druck an ihren Computer anschließen können.

Bei einigen Modellen gibt es eine WLAN-Verbindung zwischen Drucker und PC oder Smartphone oder die Vorgänge lassen sich über eine eigene App steuern. Es ist immer wichtig zu wissen, mit welchen Betriebssystemen die Software kompatibel ist – die meisten 3D-Drucker haben eine Kompatibilität mit Windows, macOS und Linux.

Das sind die Vor- und Nachteile von fertigen, vormontierten 3D-Druckern:

  • Perfekt geeignet für Einsteiger
  • Umständlicher Aufbau entfällt
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Einlegen des Filaments teilweise kompliziert
  • Auf Software-Kompatibilität achten

2. 3D-Drucker-Bausatz

Für den Tüftler und „Nerd“ ist ein 3D-Drucker-Bausatz die richtige Lösung. Dabei kommt der Drucker in vielen verschiedenen Einzelteilen an, die Anwender in Eigenregie zusammenfügen müssen. Aber keine Angst: Mittels der praktischen Bauanleitung und zahlreichen YouTube-Videos ist es bisher noch jedem gelungen, den 3D-Drucker aufzubauen.

Dennoch sollten Anwender für diesen Vorgang je nach Modell einige Stunden Arbeit einplanen. Für den hohen Zeitaufwand haben sie aber auch gewisse Vorteile: Verbraucher können auf diese Weise die Arbeitsweise des Druckers besser nachvollziehen, kennen ihn nach dem Aufbau genau und sparen sich meist ein hübsches Sümmchen, da Bausätze in der Regel billiger sind als fertig montierte 3D-Drucker.

Das sind die Vorteile von 3D-Drucker-Bausätzen:

  • Perfekt für Tüftler und „Nerds“
  • Besseres Verständnis des Druckers
  • Fast immer günstiger als fertige Modelle
  • Komplizierter Aufbau
  • Hoher Zeitaufwand

3. Multiple 3D-Drucker

Diese Drucker lassen sich mit Fug und Recht als „Alleskönner“ bezeichnen. Anders als ein herkömmlicher 3D-Drucker arbeitet ein multipler 3D-Drucker nicht nur mit einer Technik und einem Material – er bedient sich mehrerer Techniken und Materialien. Für die Forschung ergeben sich mit diesen Modellen ganz neue Wege für die Zukunft.

Für den Hausgebrauch sind multiple 3D-Drucker noch nicht konzipiert, bislang stehen sie ausschließlich der Forschung und Wissenschaft zur Verfügung. In näherer Zukunft könnten dann die ersten Unternehmen auf multiple, dreidimensionale Drucker setzen. Das ist derzeit aber noch Zukunftsmusik.

Das sind die Vor- und Nachteile von multiplen 3D-Druckern:

  • Echte „Alleskönner“
  • Ermöglichen neue Druckwege für die Zukunft
  • Nutzen mehrere Techniken und Materialien gleichzeitig
  • Noch nicht für den Hausgebrauch geeignet
  • Bisher ausschließlich für Forschung gedacht

Welche Materialien kommen bei einem 3D-Drucker zum Einsatz?

Der beste 3D-DruckerWeiter unten in der Tabelle gibt es eine kurze Übersicht über die am häufigsten verwendeten Filamente. An dieser Stelle bieten wir eine ausführlichere Liste der Werkstoffe für einen FDM- oder FFF-3D-Drucker an:

  • Polyactide, PLA: Diese synthetischen Polyester-Fasern lassen sich in einem mehrstufigen Prozess aus Zucker synthetisieren. In der ersten Stufe erfolgt eine Fermentierung des Zuckers zur Milchsäure und im nächsten Schritt die Polymerisierung der Milchsäure. PLA-Filamente entwickeln während der Bearbeitung keine unangenehmen Gerüche und lassen sich beliebig umformen. Die Polyactide sind für die Verwendung im Außenbereich aber meist nur bedingt geeignet. Vorteilhaft ist wiederum, dass die PLA-Objekte biologisch abbaubar sind – wenngleich nur mithilfe einer industriellen Anlage.
  • Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere, ABS: Bei diesem Zungenbrecher handelt es sich um thermoplastische Elastomere, synthetisch hergestellte Kunststoffe. ABS-Objekte zeichnen sich durch eine hohe Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen aus, darunter auch hohen Temperaturen und der Einwirkung von Flüssigkeiten. Negativ sind ein unangenehmer Geruch und die Temperaturempfindlichkeit während der Herstellung zu erwähnen.
  • Thermoplastisches Elastomer, TPE: TPE ist ein weiteres synthetisches Polymer, das sich durch eine sehr hohe Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen auszeichnet.
  • High Impact Polystyrene, HIPS: HIPS sind thermoplastische Polyamide, durch Kautschuk modifizierte Polystyrole. HIPS punktet mit hoher Schlagfestigkeit und findet unter anderem als Trägermaterial für die 3D-Drucker-Objekte Anwendung.
  • Acrylester-Styrol-Acrylnitril, ASA: ASA-Filamente sind Polymere, deren Eigenschaften denen von ABS-Filamenten sehr ähnlich ausfallen.
  • Holzfilament, Laywood oder ähnlich: Die Markennamen lauten von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, das Prinzip ist gleich: Dieses Filament stellt flüssiges Holz, eine Mischung aus recyceltem Holz und Polymeren, dar. Das Holzfilament ermöglicht, Objekte in Holzoptik mit typischer Textur und Jahresringen zu kreieren.

Worauf muss sich beim Kauf eines 3D-Druckers achten?

Achtung: Das sollten Sie wissen!Es gibt einige wichtige Kriterien, die Verbraucher beachten sollten, wenn sie einen 3D-Drucker kaufen wollen. Die Marke des richtigen 3D-Druckers ist noch eine der weniger wichtigen Fragen. Es gibt andere Faktoren, die eine bedeutend wichtigere Rolle spielen. Diese stellen wir in den folgenden Absätzen ausführlich vor:

  • Drucktechnik und Einsatzzweck: Mit einem 3D-Drucker lassen sich viele Dinge anfertigen, vom Schlüsselanhänger über Stifthalter bis hin zu Figuren und Ersatzteilen. Wer aber mit sehr filigranen Kreationen plant, sollte sich über die Drucktechnik des Modells Gedanken machen. Sowohl ein FDM- als auch ein SLA-Drucker erreichen zwar eine hohe Druckqualität, doch mit feinen Details und Strukturen wird de Stereolithografie besser fertig. Die Arbeit mit SLA-Geräten resultiert aber auch in mehr Aufwand – sowohl bei der Nachbearbeitung der gedruckten Objekte als auch bei der Reinigung und Pflege des Druckers. Auch der Aufpreis eines SLA-Druckers muss es dem Anwender wert sein. FDM-Drucker sind günstiger, erfordern kaum Aufwand für die Reinigung und drucken einfachere Formen sehr gut. Nur komplexe Kreationen gelingen nicht immer.
  • Druckmaße und Druckvolumen: Der Druckbereich ist bei allen dreidimensionalen Druckern beschränkt, bei 3D-Drucker mit SLA-Technik aber mehr als bei FDM-Geräten. Bei der Stereolithografie wird das Harz vor dem Druckvorgang in den Behälter gegeben. Bei großen Modellen kann das Druckvolumen bis zu 4 Liter umfassen, bei kompakten Geräten oft nur 2 Liter. Die Objekte können nicht allzu groß sein, da die Breite und Tiefe bei rund 15 Zentimetern liegen, die Höhe bei deutlich unter 20 Zentimetern. Auf der Druckplatte von FDM-Geräten ist mehr Platz, selbst kompakte Geräte bieten 20 Zentimeter Platz in alle Richtungen. Mit einer großen FDM-Variante lassen sich ohne Probleme Objekte mit einer Breite und Tiefe von 30 x 30 Zentimetern drucken. Nur die Druckhöhe ist meistens auf knapp 20 Zentimeter begrenzt. Da ein FDM-Drucker das Filament von einer Spule bezieht, umfasst das Druckvolumen bei kleineren Geräten knapp 8 bis 10 Liter. Große Modelle können bis zu 20 Liter Kunststoff verarbeiten.
  • Geschwindigkeit und Dual-Extruder: Trotz aller technischen Fortschritte in den letzten Jahren braucht ein 3D-Druck nach wie vor seine Zeit. Einen Testwürfel mit 2 Zentimetern Kantenlänge, die einfachste Objektform, drucken schnelle Geräte für den privaten Gebrauch in knapp unter einer halben Stunde. Im Durchschnitt dauert es aber eher doppelt so lange. SLA-Drucker brauchen generell länger als FDM-Drucker, da das Objekt im Anschluss noch gereinigt und zur Aushärtung mit UV-Licht bestrahlt werden muss. Eine Fixierung auf die Schnelligkeit ist aber sowieso wenig sinnvoll, da mit der Geschwindigkeit des 3D-Drucks auch die Fehleranfälligkeit steigt. Interessant ist es, wenn ein 3D-Drucker über zwei Extruder verfügt. Das sorgt zwar nicht für schnellere Geschwindigkeiten, doch Anwender können zwei verschiedene Sorten von Druckmaterialien gleichzeitig nutzen. Auf diese Weise lässt sich ein Objekt zweifarbig drucken oder der zweite Extruder mit wasserlöslichem Material für die Stütztstrukturen befüllen.
  • Ausstattung: Beim Druck mit flüssigem Kunststoff muss die Temperatur stimmen. Das ist für die unteren Schichten wichtig, da diese über das Gelingen des Druckvorgangs entscheiden. Ein Großteil der FDM-Drucker verfügt deswegen über ein beheiztes Druckbett. Fehlt dieses, was nur bei wenigen Modellen auf dem Markt der Fall ist, kann für den Druck nur PLA-Kunststoff verwendet werden. SLA-Drucker arbeiten technisch anders, hier ist eine beheizte Druckplatte nicht notwendig. Bei FDM-Druckern muss vor dem Druck der Drucktisch kalibriert, also der Idealabstand zwischen Druckdüse und Druckbett eingestellt werden. Das ist manuell machbar, einfacher ist aber eine automatische Tischkalibrierfunktion. Diese ist in der Regel nur bei teureren Modellen verbaut. Hilfreich kann die Fähigkeit eines 3D-Druckers sein, Prognosen über die Druckzeit und das benötigte Druckmaterial anzustellen. Über diese Funktion verfügen mittlerweile fast alle dreidimensionalen Printer.
  • Software und Datenübertragung: Das zu druckende Objekt in einem 3D-Drucker muss in einem 3D-Designprogramm erstellt und gespeichert werden. Die Datei wird im Anschluss von einer sogenannten „Slicer“-Software verarbeitet, damit sie der 3D-Printer lesen kann. Die meisten Hersteller setzen bei dieser Software auf Open-Source-Lösungen, bei denen Anwender den Quellcode einsehen und weiterentwickeln können. Vereinzelt setzen Anbieter aber auch auf proprietäre Software. Wer nicht mit mehreren Druckern gleichzeitig arbeitet, kann sich in der Regel mit beiden Lösungen anfreunden, die Open-Source-Software bietet aber mehr Kontrolle. Daten können bei 3D-Printern auf mehrere Arten übertragen werden – eine direkte Verbindung zum PC über ein USB-Kabel ist aber fast immer möglich. Manche Geräte haben eine WLAN-Funktion, andere nur einen Netzwerkkabel-Anschluss. Andere Geräte wiederum können Daten von einer SD-Karte auslesen. Praktisch ist, wenn sich der 3D-Druck nicht nur über den PC, sondern auch am Gerät selbst starten lässt.
  • Gewicht und Größe: Die Abmessungen eines 3D-Druckers hängen von dessen Bauweise ab. Teure 3D-Printer werden oft in Form einer Box gebaut. Bei SLA-Geräten ist das sowieso der Fall, da der Druck unter einer vor UV-Licht geschützten Abdeckung stattfinden muss. Bei FDM-Druckern hat die Kastenbauweise den Vorteil, dass die Thermoplast-Spulen sicher im Gehäuse untergebracht sind. Kompakte Geräte messen deswegen teils nur 40 x 40 x 40 Zentimeter, viele Modelle sind aber größer. Günstige Geräte arbeiten mit einer offenen Druckplatte, einem Gestell für den Extruder und der Materialspule an der Spitze des Geräts. Diese 3D-Drucker haben eine kleine Basis mit rund 50 x 50 Zentimetern, sind aber bis zu 80 Zentimeter hoch. Die massivsten 3D-Printer auf dem Markt bringen um die 20 Kilogramm auf die Waage, kompakte Varianten wiegen in etwa die Hälfte.

Folgende Filamente sind aktuell weit verbreitet:

FilamentBeschreibung
PLAPolyactide (PLA) basieren auf Maisstärke und sind somit biologisch abbaubar. Sie sind ABS hinsichtlich der Verwendung ziemlich ähnlich, aber deutlich weniger geruchsintensiv bei der Verarbeitung.
ABSEin ABS-Filament besteht aus Acrylnitril, Butadien und Styrol und lässt sich nach dem Druck leicht bearbeiten. Negativer Aspekt: Unangenehmer Geruch beim Druckvorgang.
NylonNylon dürfte den meisten von Ihnen aus der Verwendung bei Kleidung bekannt sein. Der Nachteil von Nylon: Es lässt sich nach dem Druckvorgang nur schwer bearbeiten.
Laywood/LaybrickModelle aus Laywood lassen sich - wie der Name vermuten lässt - nach dem Druck wie Holz nachbearbeiten.

Laybrick eignet sich dagegen vor allem für Architekturmodelle.

Bekannte Hersteller und Marken im Überblick

Bei vielen technischen Geräten ergibt es für Verbraucher angesichts des Stands der Technologie Sinn, auf einen No-Name-Hersteller zu setzen, da dieser preislich deutlich günstiger ist als die großen Marken. Bei 3D-Druckern ist der Erwerb eines Markenmodells aber sinnvoll, da sich Verbraucher bei Problemen mit dem Modell an einen guten Kundenservice wenden können. An dieser Stelle stellen wir 4 bekannte Hersteller und Marken vor:

  • Anycubic: Die „Shenzhen Anycubic Technology Co.“, in Deutschland einfach nur als Anycubic bekannt, ist ein chinesischer Hersteller von 3D-Druckern. Er wurde im Jahr 2015 gegründet und hat eine große Auswahl an FDM- und SLA-Druckern im Angebot. Anycubic-Drucker zählen zu den beliebtesten 3D-Druckern im unteren Preissegment. Nach eigener Aussage beschäftigt das Unternehmen derzeit knapp 200 Mitarbeiter.
  • Geeetech: Geeetech ist ein chinesischer Open-Source-Elektronikhersteller, der sich in den vergangenen Jahren auf Open-Source-3D-Drucker spezialisiert hat. Es ist nach eigener Aussage eines der größten 3D-Druckerunternehmen im Reich der Mitte und produziert pro Jahr mehr als 100.000 dreidimensionale Drucker. Das Unternehmen wurde im Jahr 2011 gegründet und hat seinen Sitz in Shenzhen.
  • Bresser: Bresser ist ein deutscher Hersteller und Distributor von optischen Geräten wie Mikroskopen, Ferngläsern oder Teleskopen, der sein Sortiment seit einigen Jahren um 3D-Printer erweitert hat. Die Firma hat ihren Sitz in Rhede Nordrhein-Westfalen und wurde im Jahr 1957 gegründet. Nach eigener Aussage beschäftigt Bresser derzeit knapp 100 Mitarbeiter und erwirtschaftet pro Jahr einen Umsatz von circa 39 Millionen Euro.
  • EOS: Die EOS GmbH mit Hauptsitz in Krailling bei München ist einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich der Laserintertechnologie, einem generativen Fertigungsverfahren, auch als 3D-Druck bekannt. EOS hat maßgeblich zur Entwicklung und Verbreitung dieser Technologie in den letzten Jahren beigetragen. Das Unternehmen existiert seit 1989 und beschäftigt derzeit knapp unter 1.000 Mitarbeitern.

FAQ: Häufige Fragen rund um 3D-Drucker

FragezeichenIn den nachfolgenden Absätzen geben wir kompetente und kompakte Antworten auf Fragen, die Verbraucher in Bezug auf den 3D-Druck und 3D-Drucker häufig stellen:

Welcher 3D-Drucker ist der beste?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist schwierig, da sie von den individuellen Anforderungen eines Verbrauchers an den 3D-Drucker abhängt. Während ein „Tüftler“ einen Bausatz erwerben will, um die Technik des Druckers nachvollziehen zu können, wollen pragmatischere Kunden lieber einen bereits vormontierten Drucker erwerben. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich Käufer vor dem Erwerb eines 3D-Druckers im Klaren sind, wie ihre Anforderungen an das Produkt aussehen. Im Anschluss lässt sich ein Blick in unsere Produktbeschreibungen werfen und der persönliche Testsieger krönen.

Wo kann ich einen 3D-Drucker kaufen?

Einen 3D-Drucker können Verbraucher entweder in einem Elektronikfachgeschäft vor Ort oder im Internet erwerben. Der Kauf vor Ort bietet den Vorteil, dass Kunden eine persönliche Beratung von einem geschulten Fachpersonal erhalten und die Größe, das Gewicht und die weiteren Aspekte des Druckers selbst abschätzen können. Die Auswahl an Geräten ist bei Online-Händlern aber deutlich größer. Online lassen sich die 3D-Drucker auf einen Blick vergleichen und es besteht Zugriff auf zahlreiche Rezensionen anderer Kunden. Darüber hinaus lässt sich der Einkauf bequem zu jeder Tages- und Nachtzeit vom heimischen Sofa aus erledigen.

Wie baue ich einen 3D-Drucker auf und wie steuere ich das Gerät?

Wer einen Drucker-Bausatz erworben hat, muss einiges an Bastelarbeit erledigen. Er oder sie muss mit einem Zeitaufwand von einigen Stunden rechnen, dafür lassen sich die Funktionen und der Aufbau des Druckers besser kennenlernen. Die kompatible Software liefert der Hersteller in der Regel auf einer SD-Karte mit. Alternativ können Anwender weitere „Slicer“-Software aus dem Internet downloaden – zahlreiche Programme stehen kostenlos zur Verfügung. Mehrere Modelle sind für eine einfache Anbindung an das Internet WLAN-fähig. Die Software ist auf der integrierten Festplatte des 3D-Druckers zu installieren, die Steuerung erfolgt in den meisten Fällen weitgehend intuitiv via Touchscreen.

Wo finde ich Ideen und Vorlagen für meinen 3D-Drucker?

Vielleicht das Schwierigste bei der Arbeit mit einem 3D-Drucker ist es, eigenständig ein Objekt zum Drucken zu entwerfen. Teilweise kann dabei ein 3D-Scanner helfen, welcher ein vorhandenes Objekt erfasst und die Angaben in elektronische Daten umwandelt. Ansonsten bieten die Software und zahlreiche Online-Plattformen wie zum Beispiel „Thingiverse“ kostenlose und kostenpflichtige Vorlagen zum Kaufen oder Streamen an. Kreative Verbraucher können auch eigene Kreationen auf solchen Plattformen anbieten.

Wie lange dauert der Druckvorgang?

Anwender müssen sich beim 3D-Druck in Geduld üben, denn der Herstellungsprozess nimmt in der Regel einige Stunden in Anspruch. Die Geschwindigkeit hängt von der Größe des Objekts, dem Material und der Komplexität der Form ab.

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Flexible Geschwindigkeit: Bei den meisten 3D-Druckern können Anwender die Geschwindigkeit flexibel einstellen. Sie sollten aber daran denken, dass die höhere Geschwindigkeit mit Verlusten bei der Präzision einhergeht. Viele Hersteller empfehlen Geschwindigkeiten von rund 60 Millimetern pro Sekunde. Verbraucher sollten ihren Drucker testen, um festzustellen, welche Druckgeschwindigkeit beim konkreten Modell optimal ist.

Soll ich einen 3D-Drucker in offener oder geschlossener Bauweise kaufen? 

3D-Printer in einer wirklich geschlossenen Bauweise gibt es relativ selten am Markt – bei diesen handelt es sich um Modelle mit einer integrierten Laserquelle. 3D-Drucker, die mit Filamenten arbeiten und das FDM- oder FFF-Verfahren nutzen, erhalten Käufer entweder in einer offenen oder einer halbgeschlossenen Bauweise. Auf die Qualität des Druckergebnisses hat die Bauweise nur bedingt Einfluss, wobei die temperatursensiblen ABS-Filamente mit den halbgeschlossenen 3D-Druckern kompatibel sind. Bei einem Printer in offener Bauweise profitieren Anwender von einer Rundum-Ansicht auf das Objekt, weswegen solche Modelle unter anderem für Bildungszwecke eine gute Idee sind.

Soll es ein 3D-Drucker mit beheizbarer Druckplatte sein? 

Einige 3D-Drucker auf dem Markt nutzen ein Druckbett ohne Heizung. Das ist an sich kein Problem und wirkt sich auf die Anschaffungskosten positiv aus, schränkt zugleich aber die mögliche Materialauswahl auf PLA-Filamente ein. Für die Verwendung von ABS-Filamenten ist eine beheizbare Platte notwendig.

Was kostet ein 3D-Drucker? 

Die Preisspanne bei 3D-Druckern ist sehr breit. Einerseits gibt es am Markt günstige Geräte für weniger als 300 Euro, die sich vorrangig an kreative junge Nutzer richten. Für Preise im mittleren dreistelligen Bereich erhalten Verbraucher andererseits ein Modell, das zufriedenstellende Qualität liefert, aber in der Regel nur über einen kleinen Bauraum verfügt. Wer einen 3D-Drucker für semiprofessionellen Einsatz sein oder ihr Eigen nennen will, sollte bereit sein, dafür einen Preis im höheren dreistelligen Bereich zu zahlen.

Was tue ich, wenn der 3D-Drucker nicht richtig funktioniert?

Bei einem 3D-Drucker handelt es sich um ein komplexes technisches Gerät, das ein Laie zwar leicht steuern, aber nicht unbedingt instand setzen kann. Falls der 3D-Printer nicht wie gewünscht funktioniert, sollten sich Verbraucher an den Verkäufer wenden. Zahlreiche Online-Verkäufer bieten Service-Hotlines, welche sie in der Regel mit kompetenten Mitarbeitern besetzen. Insofern lohnt sich der Kauf eines Markengeräts, da Käufer bei No-Name-Produkten oft mit keinem Service zu rechnen haben.
Tipps & Hinweise

Gibt es einen 3D-Drucker-Test der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat im Oktober 2020 einen Test mit 3D-Drucker ausgeführt. Dabei wurden acht Modelle getestet. Diese lagen in einem Preisbereich zwischen 275 und 1.000 Euro. Dass dabei nicht alle der 3D-Drucker überzeugen konnten, lesen Interessierte auf dieser Seite im Detail nach. Die Stiftung Warentest stellt die ausführlichen Testergebnisse gegen Zahlung einer geringen Gebühr zur Verfügung.

Ist ein 3D-Drucker-Test von Öko Test vorhanden?

Die Thematik des 3D-Drucks scheint auch noch nicht bei den Kollegen der Öko Test angekommen zu sein. Das bekannte Verbrauchermagazin hat das Thema noch in keiner Ausgabe unter die Lupe genommen. Auch hier ist es an der Zeit, einen ausführlichen Test der neuesten Modelle durchzuführen. Denn die Thematik der 3D-Drucker wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit nicht kleiner werden – Anwender sollten eher das Gegenteil erwarten, denn wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung.

Glossar

ABS
ABS ist die Abkürzung für Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere. Dabei handelt es sich um thermoplastische Kunststoffe, die sich mit einer hohen Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen auszeichnen.
Bauvolumen
Das Bauvolumen eines 3D-Druckers ist bei vielen Herstellern unter dem Begriff Bauraum bekannt. Er ist von Modell zu Modell und Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.
Druckbett
Das Druckbett ist der Bereich eines 3D-Druckers, auf dem die Objekte schichtweise aufgebaut werden. Abhängig vom Druckertyp verhält sich das Druckbett still oder bewegt sich. Bei FDM-Druckern ist es in der Regel beheizt.
Extruder
Extruder sind Fördergeräte, die nach dem Funktionsprinzip der Archimedischen Schraube die flüssige Kunststoffmasse unter hohem Druck und hoher Temperatur aus der formgebenden Druckdüse herauspressen.
FDM
Die Abkürzung FDM steht für Fused Deposition Modeling. Sie bezeichnet ein Fertigungsverfahren aus dem Bereich des 3D-Drucks, mit dem ein Werkstück schichtweise aus einem schmelzfähigen Kunststoff aufgebaut wird.
Filament
Filament ist das thermoplastische Ausgangsmaterial für 3D-Drucker. Es kommt in Drahtform auf Rollen konfektioniert im FDM-Verfahren zum Einsatz.
HIPS
HIPS ist die Abkürzung für High Impact Polystyrene, ein durch Kautschuk modifiziertes, hochschlagfestes Polystyrol. Sie finden als Trägermaterial für 3D-Druck-Objekte Anwendung.
Millimeter pro Sekunde
Millimeter pro Sekunde ist eine Einheit für die Geschwindigkeit, die sich von der Basiseinheit Meter pro Sekunde ableitet. Die Definition: Ein Objekt, das sich eine Sekunde lang mit 1 mm/s bewegt, legt eine Strecke von einem Millimeter zurück.
OBJ
OBJ ist ein offenes Dateiformat zum Speichern von dreidimensionalen geometrischen Formen. Es wurde von Wavefront entwickelt und wird von zahlreichen 3D-Grafikprogrammen unterstützt.
Open-Source
Als Open Source wird Software bezeichnet, deren Quelltext öffentlich und von Dritten eingesehen, geändert und genutzt werden kann. Sie kann in der Regel kostenlos genutzt werden.
PETG
PETG oder Polyethylenterephtalat ist ein thermoplastischer Kunststoff aus der Familie der Polyester und hat als Filament den Ruf, die Vorteile von ABS und PLA in einem Material zu kombinieren.
PLA
PLA, Polyactide oder Polymilchsäuren sind synthetische Polymere, die zu den Polyestern zählen. Als Filament ist PLA biologisch abbaubar und lässt sich beliebig verformen.
PVA
PVA ist die Abkürzung für Polyvinylalkohol, einen thermoplastischen Kunststoff, der als Filament mit vielen 3D-Druckern kompatibel ist.
SD-Karte
Eine SD-Karte oder Secure Digital Memory Card ist ein digitales Speichermedium, das nach dem Prinzip der Flash-Speicherung arbeitet. Sie kann von einem Host wie einem 3D-Drucker ausgelesen werden, um Daten zu übertragen.
STL
Die STL-Schnittstelle ist eine Schnittstelle vieler Systeme, die geometrische Informationen dreidimensionaler Datenmodelle für die Fertigung mittels additiver Fertigungsverfahren wie 3D-Druck bereit.
TPU
TPU oder thermoplastisches Urethan ist ein elastisches und transparentes Filament aus der Gruppe der Polyurethan-Kunststoffe.
USB
Der Universal Serial Bus, kurz USB, ist ein serielles Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen Geräten.

3D-Drucker-Liste 2020: Finden Sie Ihren besten 3D-Drucker

Platzierung Produkt Datum Preis  
1. ANYCUBIC MEGA-S 3D-Drucker 10/2020 318,49€ Zum Angebot
2. ANYCUBIC Mega Pro 3D-Drucker 10/2020 449,99€ Zum Angebot
3. BIBO 2 3D-Drucker 10/2020 599,00€ Zum Angebot
4. GEEETECH A20M 3D-Drucker 10/2020 399,00€ Zum Angebot
5. TRONXY XY-2 PRO 3D-Drucker 10/2020 259,99€ Zum Angebot
6. LABISTS DE-3D-1 3D-Drucker 10/2020 237,99€ Zum Angebot
Unser Tipp:

Unser Tipp:

  • ANYCUBIC MEGA-S 3D-Drucker