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Die besten 6 All-in-One-PCs im Vergleich – Monitor & Computer in einem Gerät – 2019 Test und Ratgeber

Die klassischen Desktop-PCs mit Tower verschwinden immer mehr aus privaten Haushalten. Heutzutage erfreuen sich Laptops und Notebooks großer Beliebtheit. Die handlichen Rechner sind mobil. Sie können diese problemlos von Zimmer zu Zimmer transportieren oder in die Tasche stecken und beispielsweise mit in die Uni nehmen. Es gibt jedoch Aufgaben, für die ein größerer Bildschirm oder einfach mehr Leistung gefragt sind. Bei rechenintensiver Bild- oder Videobearbeitung stoßen normale Laptops oft an ihre Grenzen.

Das Gleiche gilt für viele Spiele. Zwar gibt es spezielle Gaming-Laptops, doch diese sind preislich im höheren Segment angesiedelt. Eine gute Lösung für einen Stand-Arbeitsplatz bietet Ihnen der All-in-One-PC. Diese Rechner nehmen kaum Platz ein und bringen je nach Konfiguration eine gute Performance mit, ähnlich einem Desktop-PC. Zudem sind viele All-in-One-PCs ein optisches Highlight.

In unserem großen All-in-One-PC Vergleich auf STERN.de stellen wir Ihnen 6 Rechner mit unterschiedlicher Ausstattung und von verschiedenen Herstellern vor. Wir zeigen die Stärken der einzelnen Geräte auf, beleuchten aber auch eventuell vorhandene Schwächen. Zusätzlich finden Sie in unserem Ratgeberteil weiterführende Informationen und hilfreiche Tipps. Unser Vergleich soll Ihnen die Kaufentscheidung erleichtern, falls Sie sich einen All-in-One-PC zulegen möchten.

Die 4 besten All-in-One-PCs im großen Vergleich auf STERN.de

Apple iMac, 27″ mit 1 TB Fusion
Prozessor
Intel Quad Core i5, 3,4 GHZ
Grafikkarte
Radeon Pro 570 mit 4 GB VRAM
Festplatte
1 TB Fusion Drive
Betriebssystem
macOS Sierra 10.12
Anschlüsse
4x USB-A 3.0, 2x Thunderbolt 3, 1x Gb LAN, 1x Cardreader (SDXC), 1x Klinke
Arbeitsspeicher (RAM) Größe
8 GB
Bildschirmdiagonale
27 Zoll
Auflösung
5.120 x 2.880 Pixel
Touchscreen
Gewicht
9,4 kg
Besonderheiten
Retina 5K-Display
Zum Angebot
Erhältlich bei
1556,90€ Preis prüfen
HP 22-b050ng (X0Y27EA) 21,5 Zoll All-in-One-Desktop-PC
Prozessor
AMD Quad Core A6-7310
Grafikkarte
AMD Radeon R4
Festplatte
1 TB HDD
Betriebssystem
Windows 10 Home
Anschlüsse
2x USB 2.0, 2x USB 3.0, Kopfhörer/Mikrofon kombiniert, 3-in-1-Speicherkartenlesegerät, HDMI-Ausgang 1.4
Arbeitsspeicher (RAM) Größe
4GB RAM
Bildschirmdiagonale
21,5 Zoll
Auflösung
1.920 x 1.080 Pixel
Touchscreen
Gewicht
8 kg
Besonderheiten
Inklusive Maus und Tastatur (kabelgebunden)
Zum Angebot
Erhältlich bei
399,00€ Preis prüfen
Lenovo Ideacentre AIO 520 mit 128 GB, 27 Zoll All-in-One-Desktop-PC
Prozessor
Intel Core i5-8400T
Grafikkarte
AMD Radeon RX 550
Festplatte
1 TB HDD + 128 GB SSD
Betriebssystem
Windows 10 Home
Anschlüsse
USB Typ C, USB 3.0, USB 3.1, 2 x USB 2.0, HDMI-Eingang, HDMI-Ausgang, 3-in-1-Lesegerät für Speicherkarten (SD, SDHC, SDXC), LAN, Audio-/Mikrofon-Kombianschluss
Arbeitsspeicher (RAM) Größe
8 GB
Bildschirmdiagonale
27 Zoll
Auflösung
2.560 x 1.440 Pixel
Touchscreen
Gewicht
8,83 kg
Besonderheiten
Hochauflösendes 4K/QHD-Display, versenkbare Webcam, inklusive kabelloser Maus und USB-Tastatur
Zum Angebot
Erhältlich bei
999,00€ Preis prüfen
HP Envy Curved 34-b151ng, 34 Zoll All-in-One-PC
Prozessor
Intel Core i5+ 8400T
Grafikkarte
NVIDIA® GeForce® GTX 1050
Festplatte
16GB Intel Optane Cache + 2TB HDD
Betriebssystem
Windows 10 Home
Anschlüsse
4x USB-A 3.0, 1x Thunderbolt 3, 1x HDMI 2.0, 1x HDMI-In 2.0, 1x Gb LAN, 1x Cardreader (SD/​SDHC/​SDXC), 1x Klinke
Arbeitsspeicher (RAM) Größe
16 GB
Bildschirmdiagonale
34 Zoll
Auflösung
3.440 x 1.440 Pixel
Touchscreen
Gewicht
17,7 kg
Besonderheiten
Curved Display, kabelloses Laden des Smartphones, inklusive kabelloser Maus und Tastatur von HP
Zum Angebot
Erhältlich bei
1939,00€ Preis prüfen
Abbildung
Modell Apple iMac, 27″ mit 1 TB Fusion HP 22-b050ng (X0Y27EA) 21,5 Zoll All-in-One-Desktop-PC Lenovo Ideacentre AIO 520 mit 128 GB, 27 Zoll All-in-One-Desktop-PC HP Envy Curved 34-b151ng, 34 Zoll All-in-One-PC
Prozessor
Intel Quad Core i5, 3,4 GHZ AMD Quad Core A6-7310 Intel Core i5-8400T Intel Core i5+ 8400T
Grafikkarte
Radeon Pro 570 mit 4 GB VRAM AMD Radeon R4 AMD Radeon RX 550 NVIDIA® GeForce® GTX 1050
Festplatte
1 TB Fusion Drive 1 TB HDD 1 TB HDD + 128 GB SSD 16GB Intel Optane Cache + 2TB HDD
Betriebssystem
macOS Sierra 10.12 Windows 10 Home Windows 10 Home Windows 10 Home
Anschlüsse
4x USB-A 3.0, 2x Thunderbolt 3, 1x Gb LAN, 1x Cardreader (SDXC), 1x Klinke 2x USB 2.0, 2x USB 3.0, Kopfhörer/Mikrofon kombiniert, 3-in-1-Speicherkartenlesegerät, HDMI-Ausgang 1.4 USB Typ C, USB 3.0, USB 3.1, 2 x USB 2.0, HDMI-Eingang, HDMI-Ausgang, 3-in-1-Lesegerät für Speicherkarten (SD, SDHC, SDXC), LAN, Audio-/Mikrofon-Kombianschluss 4x USB-A 3.0, 1x Thunderbolt 3, 1x HDMI 2.0, 1x HDMI-In 2.0, 1x Gb LAN, 1x Cardreader (SD/​SDHC/​SDXC), 1x Klinke
Arbeitsspeicher (RAM) Größe
8 GB 4GB RAM 8 GB 16 GB
Bildschirmdiagonale
27 Zoll 21,5 Zoll 27 Zoll 34 Zoll
Auflösung
5.120 x 2.880 Pixel 1.920 x 1.080 Pixel 2.560 x 1.440 Pixel 3.440 x 1.440 Pixel
Touchscreen
Gewicht
9,4 kg 8 kg 8,83 kg 17,7 kg
Besonderheiten
Retina 5K-Display Inklusive Maus und Tastatur (kabelgebunden) Hochauflösendes 4K/QHD-Display, versenkbare Webcam, inklusive kabelloser Maus und USB-Tastatur Curved Display, kabelloses Laden des Smartphones, inklusive kabelloser Maus und Tastatur von HP
Erhältlich bei
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1. Apple iMac, 27 Zoll mit 1 TB Fusion – der Kultige in drei verschiedenen Konfigurationen

Der erste iMac war Wegbereiter für alle All-in One-PCs. Damals noch in knubbeliger Form und bunt, verhalf das innovative Produkt dem Unternehmen Apple schnell zu einem Kultstatus. Inzwischen erinnert beim iMac nichts mehr an die Anfänge.

Wie Sie es von der Kultmarke gewohnt sind, ist der Apple iMac mit 27-Zoll-Bildschirm sehr stylisch im Design. Nicht nur das Äußere überzeugt, auch die „inneren Werte“ stimmen. Ein Intel Quad Core i5 mit einer Taktung von 3,4 Gigahertz liefert ausreichend Rechenleistung. Reichen Ihnen die 8 Gigabyte RAM nicht aus, können Sie den Speicher problemlos erweitern: Öffnen Sie einfach die Klappe an der Rückseite.

Hier finden Sie vier frei zugängliche SO‑DIMM-Steckplätze. Hinter dem 27-Zoll-Retina-5K-Display versteckt sich eine leistungsstarke Radeon Pro 570-Grafikkarte mit dezidierten 4 Gigabyte VRAM. Eine Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixeln sorgt für Schärfe. Eine Milliarde Farben werden unterstützt. Der Blick auf den Bildschirm ist also ein wahres Fest für die Augen.

Über einen der beiden Thunderbolt 3 (USB–C)-Anschlüsse können Sie den Apple iMac bei Bedarf problemlos um ein weiteres 5K-Display erweitern.

Über Mangel an Speicherplatz für Ihre Arbeiten müssen Sie sich keine Sorgen machen. Der Apple iMac ist mit einem 1 Terrabyte großen Fusion Drive ausgestattet. 4 USB-A 3.0-Anschlüsse erlauben zusätzliche Speichermedien. Gewohnt intuitiv ist das Betriebssystem von Apple. Vorinstalliert ist macOS Sierra 10.12. Tastatur und Maus sind leider nicht im Lieferumfang enthalten. Diese Komponenten müssen Sie gesondert erwerben.

Weitere Varianten des Apple iMac 27 Zoll unterscheiden sich in der Prozessorgeschwindigkeit und in der Größe des Fusion Drive. Der Preis ist wie bei Apple-Geräten üblich recht hoch. Hier spielt eben auch der Kultstatus eine Rolle.

2. HP 22-b050ng (X0Y27EA) 21,5 Zoll All-in-One-Desktop-PC – das Schnäppchen im Vergleich

Das Schnäppchen in unserem Vergleich auf STERN.de ist der HP 22-b050ng. Mit einem 21,5 Zoll-Display ist er kleiner als die anderen vorgestellten Modelle. Verbaut ist ein AMD Quad-Core A6-7310 APU-Prozessor und eine AMD Radeon R4-Grafikkarte. Die Auflösung schafft maximal Full HD. Für die 4 Gigabyte RAM-Speicher wurden DDR3-Speicher genutzt. Platz für Ihre Arbeiten finden Sie ausreichend auf der 1 Terrabyte großen HDD. Der HP 22-b050ng All-in-One-PC ist in unserem Vergleich das mit Abstand günstigste Gerät.

Für den wirklich niedrigen Preis müssen Sie jedoch auch Abstriche machen. Bei Office-Anwendungen oder beim Surfen im Internet macht der HP 22-b050ng, was er soll. Rechenintensive Spiele werden jedoch genauso wenig flüssig laufen wie umfangreichere CAD-Programme oder Software zur Bild- oder Videobearbeitung. Ein Teil der Kunden beschrieb das Gerät insgesamt als sehr langsam

Viele Nutzer bemängeln den Geräuschpegel des All-in-One-PCs. Die Festplatte gibt offenbar ständig ein tiefes Brummen von sich. Zudem wird beschrieben, dass die Lüftung sehr laut wäre.

Mit im Lieferumfang enthalten ist eine USB-Tastatur sowie eine optische USB-Maus. Beide Zubehörkomponenten sind passend zum Rechner in schlichtem Weiß gehalten. Der All-in-One-PC kommt also startklar zu Ihnen nach Hause. Sie müssen ihn nur auspacken und anschließen.

3. Lenovo Ideacentre AIO 520 mit 128 GB, 27 Zoll All-in-One-Desktop-PC

In dem edlen und schlanken Gehäuse des Lenovo Ideacentre AIO 520 verbirgt sich viel Leistung. Der Intel Core i5-8400T-Prozessor der 7. Generation mit 1,7 Gigahertz wird von einem 8 Gigabyte-Arbeitsspeicher unterstützt. Das nahezu randlose, 27 Zoll große 4K/QHD-Display liefert dank der AMD Radeon RX550 ein brillantes Bild.

Für ausreichend Speicherplatz sorgen eine 1 Terrabyte große HDD in Kombination mit einer 128 Gigabyte großen SSD-Festplatte. Zusätzlich ist ein DVD-Brenner als optischer Speicher verbaut. Als Betriebssystem läuft Windows 10 Home auf dem Lenovo Ideacentre AIO 520. Dank des integrierten Feldmikrofons können Sie den Sprachassistenten Cortana nicht nur direkt vor dem Rechner, sondern im ganzen Raum nutzen.

Eine Besonderheit stellt die Webcam dieses All-in-One-PCs dar. Sie erlaubt nicht nur die Anmeldung mit Windows Hello über eine biometrische Gesichtserkennung. Die Webcam lässt sich auch bei Nichtgebrauch im Gehäuse versenken.

Bestellen Sie den Lenovo Ideacentre AIO 520, wird Ihnen eine passende Tastatur sowie eine Maus gleich mitgeliefert. Beide sind kabellos. Die benötigten Batterien sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Sie können nach dem Auspacken des Geräts also gleich starten.

4. HP Envy Curved 34-b151ng, 34 Zoll All-in-One-PC – eine kurvige Schönheit

Ein richtiges Schmuckstück ist der HP Envy Curved 34-b151ng für Ihren Arbeitsplatz zu Hause. Der mit 34 Zoll deutlich größere Bildschirm überragt alle anderen Modelle in unserem Vergleich auf STERN.de. Zudem verfügt der HP Envy über ein Curved Display. Da ein gebogener Bildschirm besser an die Krümmung des Auges angepasst ist, erscheint der Abstand zwischen Bildmitte und Bildrand zu den Augen annähernd gleich. Dadurch sind die Bilder auf einem solchen Monitor weniger verzerrt. Zudem reduzieren sich die Augenbewegungen beim Arbeiten an einem Curved Monitor. Auch bei längerem Blick auf das Display bleiben die Augen entspannt.

Ausreichend Power für alle anfallenden Arbeiten bietet der Intel Core i5+ 8400T. Ein gestochen scharfes Bild wird durch eine Nvidia GeForce GTX 1050 mit 4 Gigabyte DDR5 gewährleistet. Im Zusammenspiel meistern die beiden Komponenten auch anspruchsvolle Anwendungen. Eigentlich müssten sogar sehr rechenintensive Spiele flüssig und ohne Ruckeln auf dem HP Envy Curved 34-b151ng laufen.

Der HP Envy Curved 34-b151ng ist mit einer riesigen 2 Terrabyte HDD bestückt. Zudem ist der All-in-One-PC mit einer neuartigen Speichertechnologie ausgestattet, einem 16 Gigabyte Intel Optane. Dieser fungiert als zusätzlicher Cache-Speicher und optimiert und beschleunigt das System merklich.

Dass der HP Envy Curved 34-b151ng ein All-in-One-PC der Oberklasse ist, zeigt sich auch in den vielen Details und der liebevollen Verarbeitung. Die Rückseite des schlanken Gehäuses ist im gleichen dunklen, eleganten Holz-Dekor gehalten wie der formschöne Standfuß. Für einen klaren Klang sorgen Quad-Lautsprecher und anderen Audiokomponenten von Bang & Olufsen.

Die zahlreichen Anschlüsse sind gut erreichbar an der Rückseite des Standfußes untergebracht. Ein weiteres nettes Detail ist die im Fuß integrierte Ladestation für Ihr Smartphone. Ist dieses kompatibel, können Sie Ihr Mobilgerät künftig während der Arbeit durch einfaches Auflegen laden. So viel All-in-One-PC hat seinen Preis. Der HP Envy Curved 34-b151ng ist das teuerste Produkt in unserem Vergleich. Dafür ist dann aber auch eine kabellose Maus und Tastatur von HP im Lieferumfang enthalten.

5. Acer Aspire C24-860, 23,8 All-in-One-Desktop-PC – das Leichtgewicht im Vergleich

Der nächste Kandidat, den wir Ihnen in unserem All-in-One-PC Vergleich auf STERN.de vorstellen möchten, ist der Acer Aspire C24-860. Das 23,8 Zoll große Display schafft mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln Full HD-Qualität. Sein Intel Core i3-7130U-Prozessor ist mit 2,7 Gigahertz getaktet. Zudem sind 8 Gigabyte DDR4 SDRAM verbaut. Nicht nur die CPU ist schwächer als die der Vergleichsprodukte.

Die Grafikkarte, eine Intel® HD Graphics 620, ist für Office-Anwendungen sicherlich ausreichend. Nicht allzu aufwendige Bildbearbeitung sollten Sie damit ebenfalls bewerkstelligen können. Als Gaming-PC ist der Acer Aspire C24-860 jedoch nicht geeignet. Die Ausstattung reicht für die meisten modernen Spiele nicht aus. Als Prozessor-Grafikkarte ohne eigenen Grafikspeicher greift die Grafikkarte auf den System-RAM zurück.

Mit einem HDMI-, zwei USB 3.1 Type-C- und zwei USB 2.0-Anschlüssen sowie einem Kartenleser sind ausreichend Schnittstellen vorhanden. Die 1 Terrabyte große HDD sollte genug Platz für Anwendungen und Dateien bieten. Als Betriebssystem ist Windows 10 Home installiert, eine kabellose Tastatur sowie eine Maus werden mitgeliefert. Der Acer Aspire C24-860 ist also sofort startklar, wenn er bei Ihnen zu Hause ankommt. Das Auspacken wird leicht fallen. Mit nur 3 Kilogramm Gewicht ist der Acer Aspire ein regelrechtes Leichtgewicht.

Acer bietet diesen All-in-One-PC in weiteren Varianten an. Sie können wählen zwischen drei verschiedenen CPUs. Beim Speicherplatz haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen HDD-Größen und hybridem Speicher, also einer Kombination aus HDD und SSD. Brauchen Sie für Ihre Anwendungen nicht so viel Arbeitsspeicher, wird auch ein Modell mit nur 4 Gigabyte RAM angeboten.

6. HP 24-e053ng, 23,8 Zoll All-in-One-Desktop-PC im Vergleich

Als weiterer All-in-One-PC aus dem Hause HP stellt sich der HP 24-e053ng dem Vergleich mit seinen Konkurrenten. Deutlich günstiger als sein großer Bruder reicht auch die Ausstattung bei weitem nicht an die des HP Envy Curved 34-b151ng heran.

Verbaut ist ein Intel Core i3-7100U mit zwei Kernen, 2,4 Gigahertz Taktung und 3 Megabyte Cache. Die Grafikausgabe auf das 23,8 Zoll große Display übernimmt eine Intel HD-Grafikkarte 630. Wie im vorher beschriebenen Produkt angegeben, handelt es sich dabei ebenfalls um eine Prozessor-Grafikkarte ohne eigenen Grafikspeicher.

Aufgrund der Konfiguration eignet sich der HP 24-e053ng hauptsächlich für Office-Anwendungen sowie zum Surfen im Internet. Aufwendige Spiele werden an der Grafik scheitern. Rechenintensive Bild- oder Videobearbeitung werden kaum Freude machen.

Die schnelle SSD bietet 256 Gigabyte Platz für Ihre Programme und Daten. Sollte Ihnen der Speicherplatz nicht ausreichen, greifen Sie auf die 25-Gigabyte-Cloudspeicher-„Dropbox for free“ zurück. Alternativ schließen Sie ein externes Speichermedium über einen der beiden USB 2.0 oder der beiden USB 3.0-Schnittstellen an.

Ein HDMI-Ausgang 1.4 ist vorhanden. Zusätzlich verfügt der HP 24-e053ng über einen integrierten DVD-Writer. Mit im Lieferumfang enthalten sind Tastatur und Maus von HP. Allerdings sind beide Komponenten kabelgebunden. Bevorzugen Sie kabellose Eingabegeräte, können Sie diese über Bluetooth mit dem All-in-One-PC verbinden.

Was ist ein All-in-One-PC?

Ein All-in-one-PC ist kurz gesagt die platzsparende Variante eines Desktop-PCs. Alle Komponenten, die sich beim klassischen Desktop-PC im Tower befinden, sind beim All-in-One-PC hinter dem Display verbaut. Es handelt sich also um Monitor und PC in einem. Der Tower ist überflüssig. Nur Ein- und Ausgabegeräte wie Maus und Tastatur oder ein Drucker müssen über Schnittstellen angeschlossen oder kabellos verbunden werden. Da alle Rechenkomponenten darin verbaut sind, ist ein All-in-One-PC deutlich schwerer als ein einfacher Monitor.

Die Idee, Monitor und Rechner als Einheit zu bauen, ist nicht neu. Bereits 1984 brachte die Firma Apple den ersten All-in-One-PC auf den Markt: Beim Macintosh waren PC und Bildschirm fest miteinander verbunden. Ein Kassenschlager war das Modell damals noch nicht. Den Durchbruch schaffte der All-in-One-PC dann 1998 mit einem anderen Apple-Gerät, dem ersten iMac.

Meilenstein in der Computertechnologie
Der iMac war eine Revolution auf dem Computermarkt und ein Meilenstein in der Entwicklung der Computertechnologie. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte nicht nur die Funktionalität. Das neuartige Design – ein farbiges, transparentes Gehäuse und eine dreieckige Form – verhalf dem iMac und schließlich auch dem Unternehmen Apple zum Kultstatus.

iMacBereits im Jahr 2002 wurde der iMac mit dem Modell G4 dann flach, zuerst allerdings nur der Bildschirm. Dieses Zwischenstadium ist auch als Sunflower-Mac bekannt: Der Bildschirm wurde fest auf die halbkugelförmige Rechnereinheit verbaut. Später verschwand der Rechner dann komplett hinter dem Display. Die heutige Form des iMac besteht mit kleineren Abweichungen seit 2004 und gilt als Standard für alle All-in-One-PCs: Ein Bildschirm, hinter dem alle Komponenten verbaut sind, und der auf einem einfachen Fuß steht.

Heutzutage sind alle All-in-One-PCs mit flachen Bildschirmen ausgestattet. Das schränkt den Platz für die Technik enorm ein. Ähnlich wie bei einem Laptop ist die technische Ausstattung in vielen Fällen nicht ganz so leistungsstark wie bei einem klassischen Tower-PC. Hochpreisige Modelle sind jedoch inzwischen so ausgefeilt und durchdacht, dass Sie kaum mehr Abstriche machen müssen.

Warum ein All-in-One-PC: Vor- und Nachteile

Ein All-in-One-PC enthält alle Komponenten eines Stand-PCs. Allerdings ist der Platz hinter dem Display deutlich begrenzter als in einem Tower. Deshalb müssen hier teilweise Abstriche gemacht werden. Ein All-in-One-PC hat eine Menge Vorteile. Die Nachteile möchten wir allerdings nicht unerwähnt lassen.

  • 1. Vorteile

Der offensichtlichste Vorteil ist sicherlich die Platzersparnis aufgrund der kompakten Form. Haben Sie nur einen kleinen Arbeitsplatz zur Verfügung, ist ein All-in-One-PC eine gute Lösung. Möchten Sie mit Ihrem Arbeitsplatz in ein anderes Zimmer umziehen, geht das mit einem All-in-One-PC leichter als mit einer herkömmlichen Feststation. Die Geräte sind schneller ab- und wieder aufgebaut als ein Tower-PC. Außerdem wiegen All-in-One-PCs weniger und Sie müssen weniger Kabel lösen und wieder einstecken. Sie sind also bei der Standortwahl deutlich flexibler als mit einer Feststation.

Meist entfällt der Kabelsalat, der sich bei Tower-PCs in der Regel unweigerlich bildet. Zumindest das Kabel zum Monitor entfällt. Zudem werden All-in-One-PCs in den allermeisten Fällen mit kabellosen Eingabegeräten genutzt. Es gibt weniger Schnittstellen, an die Sie ein kabelgebundenes Gerät anschließen können – was gleichzeitig aber auch ein Nachteil ist. WLAN und Bluetooth sind allerdings Standard.

Bei All-in-One-PCs werden in der Regel hochwertige Monitore mit einer hohen Auflösung verbaut. Das erlaubt langes und präzises Arbeiten ohne Ermüdung der Augen. Nicht unerheblich ist der Stromverbrauch als Argument für einen All-in-One-PC. Die Geräte arbeiten sparsamer als ein Tower-PC. Nicht zuletzt spielt vielleicht auch die elegante Optik eine Rolle, wenn Sie sich für den Kauf eines All-in-One-PCs entscheiden.

  • 2. Nachteile

Wo es Vorteile gibt, gibt es in den allermeisten Fällen auch eine Kehrseite der Medaille – die Nachteile. So ist dies auch der Fall bei All-in-One-PCs. Der vordergründigste Nachteil eines All-in-One-PCs ist der vergleichsweise hohe Preis. Solche Geräte sind teurer als Tower-PCs mit ähnlicher Ausstattung. Wie bereits erwähnt, sind All-in-One-PCs generell mit weniger Schnittstellen ausgestattet. Es ist einfach weniger Platz dafür da. Möchten Sie viele weitere Geräte anschließen, müssen Sie sich mit einem Hub behelfen.

Der schwerwiegendste Nachteil eines All-in-One-PCs ist wahrscheinlich, dass ein Aufrüsten sich in den allermeisten Fällen entweder sehr schwierig gestaltet oder überhaupt nicht möglich ist. Gerade bei Apple-Geräten sind viele Komponenten fest verbaut, etwa die Festplatten.

Ein Umstieg von einer HDD zu einer schnelleren SSD ist so gut wie ausgeschlossen. Eventuell können Sie die RAM tauschen oder nachrüsten – mehr geht nicht, wenn Sie nicht sehr technikaffin sind. Bei anderen Herstellern ist ein Nachrüsten unter Umständen begrenzt möglich. Dann bedeutet eine solche Maßnahme zumindest viel Arbeit und vor allem Know-how. Sie können nicht einfach das Gehäuse entfernen wie bei einem Tower und alle verbauten Teile sind gut erreichbar.

Hier sind also Profis oder ausgewiesene Tüftler gefragt. In der Tatsache, dass ein All-in-One-PC anders aufgebaut ist als ein herkömmlicher Desktop-PC liegt ein weiterer Nachteil. Ist eine Komponente defekt, können Sie dieses Teil nicht austauschen. Schlimmstenfalls ist dann der ganze PC nicht mehr zu gebrauchen, etwa bei einem Defekt im Bereich des Displays. Dann müssen Sie in eine Neuanschaffung investieren. Zur besseren Übersicht fassen wir die Vor- und Nachteile eines All-in-One-PCs noch einmal übersichtlich für Sie zusammen.

Vor- & Nachteile:

  • Kompakt und platzsparend
  • Hochwertige Displays
  • Moderne Hardware
  • Benutzerfreundlich dank kabelloser Tastatur und Maus
  • Modernes Design
  • Vergleichsweise hoher Preis
  • Weniger Schnittstellen
  • Aufrüstung, wenn überhaupt, nur sehr begrenzt möglich
  • Bei Defekt eines Bauteils Austausch kaum möglich

Für wen eignet sich ein All-in-One-PC?

All-in-One-PCs hatten zu Beginn keinen leichten Stand. Der Rechner im Monitor verwendet viele Komponenten, die auch in Laptops verbaut werden. Viele Verbraucher entscheiden sich deshalb eher gleich für einen Laptop, da dieser einfach in die Tasche gesteckt und mitgenommen werden kann. Der Nachteil eines Laptops gegenüber einem All-in-One-PC ist jedoch offensichtlich: Das Display ist deutlich kleiner.

Die Vorzüge und Schwächen des All-in-One-PCs legen eigentlich schon die Zielgruppe für diese Rechner fest. Wer wenig Platz hat und den Rechner für alltägliche Arbeiten zu Hause braucht wie beispielsweise Studenten, ist mit einem All-in-One-PC bestens bedient. Basteln Sie gerne und legen großen Wert auf technische Raffinesse, ist ein solches „Alles-unter-einem-Dach“-Gerät ungeeignet. Gamer finden zwar inzwischen auch All-in-One-PCs von MSI, einem Hersteller, der sich auf die Produktion von Gamer-PCs spezialisiert hat.

Dennoch werden passionierte Spieler in absehbarer Zeit kaum auf die Rechner-Monitor-Einheit zurückgreifen. Diese Nutzer möchten bei den einzelnen Komponenten unabhängig und immer auf dem neuesten Stand sein. Dazu ist einfaches Auf- und Nachrüsten wichtig. Und das ist bei einem All-in-One-PC eben nicht gegeben.

All-in-One-PC kaufen: Darauf sollten Sie achten

Achtung: Das sollten Sie wissen!Haben Sie den Kauf eines All-in-One-PCs ins Auge gefasst, fällt die Entscheidung für einen bestimmten Hersteller oder ein spezielles Modell sicher nicht leicht. Die Auswahl ist groß. Zudem unterscheiden sich die unterschiedlichen All-in-One-PCs sehr voneinander. Augenfällig sind im ersten Moment die enormen Preisunterschiede bei den verschiedenen Geräten auf dem Markt. Es gibt ein paar Anhaltspunkte, auf die Sie bei der Wahl Ihres neuen Arbeitsplatzes achten sollten. Als kleine Entscheidungshilfe haben wir die wichtigsten Aspekte beim Kauf für Sie übersichtlich zusammengestellt.

Der Prozessor – das Herz des Computers

Der Prozessor, auch CPU genannt, ist das Herzstück eines jeden Computers. Eigentlich ist es treffender, vom Gehirn des Computers zu sprechen. Denn der Prozessor macht die eigentliche Rechenarbeit und steuert dazu alle anderen Komponenten wie etwa die Grafikkarte, die Festplatte oder den Arbeitsspeicher. Er ist maßgeblich für die Rechenleistung und die Geschwindigkeit eines PCs verantwortlich – und ohne Prozessor läuft kein PC. Zum besseren Verständnis erklären wir kurz den Aufbau moderner Prozessoren und wie Sie die Bezeichnungen interpretieren können.

  • Kern

Heutige Prozessoren bestehen aus mehreren Kernen. Bestimmt haben Sie schon den Begriff „Core“ gelesen. Das ist die gängige Bezeichnung für einen einzelnen Prozessorkern. Ein Quad Core-Prozessor besteht folglich aus vier separaten Prozessor-Kernen.

  • Taktrate

Die Taktfrequenz eines Prozessors wird in Gigahertz oder kurz in GHz angegeben. Diese Zahl bezeichnet, wie schnell jeder einzelne Kern eines Prozessors arbeitet. Ist beispielsweise eine Taktrate von 2,4 Gigahertz angegeben, kann jeder Kern 2,4 Milliarden Arbeitsschritte abarbeiten – pro Sekunde.

Eine gute Rechenleistung ist ausschlaggebend für die Performance eines Computers. Je nachdem, welche Aufgaben Sie mit Ihrem All-in-One-PC erledigen möchten, bestimmt der verbaute Prozessor, ob das Gerät diese Anforderungen überhaupt erfüllen kann. Einfach Office-Anwendungen erfordern weniger Rechenleistung als aufwendige Video-Bearbeitung oder komplexe Spiele. Marktführer im Bereich der Prozessoren sind die beiden Hersteller Intel und AMD.

Der Arbeitsspeicher – das Kurzzeitgedächtnis des PCs

Ist der Prozessor das Gehirn des Computers, so könnten Sie den Arbeitsspeicher als das Kurzzeitgedächtnis des Rechners bezeichnen. Im „Random Access Memory“, wofür die gebräuchliche Bezeichnung RAM für den Arbeitsspeicher steht, werden alle Prozesse und Programme gespeichert, die im Moment in Gebrauch sind. Durch die Speicherung im RAM kann der Prozessor deutlich schneller darauf zugreifen.

Die Einheit, in der die Größe des RAM angegeben wird, ist Gigabyte. Je größer der Arbeitsspeicher ist, umso flüssiger laufen die Anwendungen auf Ihrem Computer. Auch hier ist es wieder entscheidend, welche Aufgaben Sie mit Ihrem All-in-One-PC erledigen möchten. Dabei sollten Sie beachten, dass etwa 2 Gigabyte RAM alleine vom Betriebssystem Windows vereinnahmt werden.

bester All-in-One-PCFür eine Office-Anwendung oder einfache Recherche im Internet werden 4 Gigabyte RAM ausreichen. Komplexere Anwendungen werden damit jedoch sehr langsam laufen, Filme werden ruckeln. Moderne Programme benötigen 8 Gigabyte RAM. Laden Sie mehrere Anwendungen gleichzeitig, brauchen Sie ebenfalls 8 Gigabyte RAM, um flüssig und ohne lange Wartezeiten arbeiten zu können.

Möchten Sie komplexe Spiele auf Ihrem All-in-One-PC zum Laufen bringen, sollten Sie auf eine Ausstattung mit 16 Gigabyte RAM achten. Das gilt auch, wenn Sie mehrere leistungsintensive Programme parallel starten möchten. Sind Sie im professionellen Grafik- oder Videobereich tätig, brauchen Sie auf jeden Fall viel Arbeitsspeicher.

Display und Auflösung – gute Ansichten

Die meisten All-in-One-PCs sind mit hochwertigen Displays ausgestattet. Die meisten Modelle bieten ein 16:9-Format. Somit können Sie Ihren All-in-One-PC bestens als Fernseher verwenden. Stimmt die Rechenleistung und der Arbeitsspeicher, ist die Nutzung von Streaming-Diensten also kein Problem. Bei der Auflösung gibt es Unterschiede. Der Wert wird in Pixel angegeben und beschreibt, aus wie vielen Pixeln der Darstellung des Bildes besteht. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe, die im Zusammenhang mit dem Bildschirm stehen.

  • Full-HD

Hat ein Bildschirm eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel, spricht man von Full HD. HD steht dabei für „High Definition“. Bei einem All-in-One-PC sollte Full HD der Mindestanspruch sein, um eine gute Bildqualität genießen zu können.

  • Ultra HD oder 4K

Rechnerisch vervierfacht sich die Auflösung bei Ultra HD, auch 4K genannt. Die Auflösung von 4K beträgt 3.840 x 2.160 Pixel, also jeweils die doppelte Pixelanzahl als bei Full HD. Durch die höhere Auflösung werden Bilder gestochen scharf.

  • 5K

Mit 5K wird eine Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixeln ermöglicht. Schärfer geht es kaum. Gerade bei professioneller Bildbearbeitung ist eine hohe Auflösung von Vorteil.

  • Retina-Display

„Retina“ bezeichnet keine bestimmte Eigenschaft oder Besonderheit eines Displays. Es handelt sich vielmehr um einen Marketing-Begriff. Erfunden hat den Begriff das Unternehmen Apple. Displays mit einer hohen Pixeldichte bekommen von Apple den Beinamen „Retina“, zu deutsch „Netzhaut“. Laut Apple soll das menschliche Auge auch bei starker Vergrößerung eines Bildes nicht in der Lage sein, die einzelnen Pixel zu erkennen.

  • Curved Display

In der Beschreibung eines unserer Vergleichsprodukte haben wir schon kurz angerissen, worum es sich bei einem Curved Display handelt. Im Gegensatz zu einem Flachbildschirm ist ein Curved Display gekrümmt. Gerade bei sehr großen PC-Monitoren bietet diese Technik viele Vorteile. Sitzen Sie vor Ihrem PC, ist der Abstand zwischen Ihren Augen und den Seiten des Monitors annähernd gleich dem zur Bildschirmmitte. Sie haben den ganzen Monitor im Blick, Ihre Augen müssen als weniger über das Bild „wandern“. Das ermöglicht Ihnen längeres Arbeiten am PC ohne Ermüdung Ihrer Augen.

Ein wesentliches Kriterium für Ihre Entscheidung ist natürlich auch die Bildschirmgröße. Die gängige Bildschirmgröße bei All-in-One-PCs liegt zwischen 24 Zoll und 27 Zoll.

Bei noch größeren Bildschirmdiagonalen wird das Arbeiten vor dem Monitor eher anstrengend. Sie können durch die kurze Distanz zum Bildschirm nicht mehr das gesamte Bild erfassen, ohne Augen oder Kopf zu bewegen. Bei sehr großen Bildschirmdiagonalen ist auf jeden Fall ein Curved Display empfehlenswert.

Viele Hersteller bieten All-in-One-PCs mit Touchscreen an. Die Bedienung ohne Tastatur und Maus hat sich seit Smartphone und Tablet durchgesetzt und ist hier auch äußerst komfortabel. Bei All-in-One-PCs ist diese Technologie jedoch nicht zwangsläufig hilfreich. Aufgrund des großen Bildschirms wird die Bedienung mit der Maus wahrscheinlich praktischer und schneller sein. Zudem steht der Bildschirm aufrecht.

Nutzen Sie den Touchscreen, besteht eventuell die Gefahr, dass der Rechner umfällt. Das gilt besonders, wenn Kinder recht ungestüm damit umgehen. Touchscreens werden Sie nur bei Windows-Rechnern finden. Beim iMac verzichtet Apple traditionell auf diese Bedienungsart.

Microsoft hat die Touchscreen-Technologie in seinem Surface Studio noch weiterentwickelt. Das 28 Zoll-Diplay dieses All-in-One-PCs lässt sich kippen und somit quasi als Zeichenbrett nutzen. Die Eingabe erfolgt über Touch und ein zusätzliches Tool, das auch direkt auf den Bildschirm aufgelegt werden kann.

Die Grafikkarte – Karte oder Chip?

Die Grafikkarte sorgt für einen schnellen Bildaufbau. Dieser ist wichtig, wenn viele Bilddaten verarbeitet werden müssen. Die Grafikkarte erhält die Daten vom Prozessor und wandelt diese so um, dass daraus ein Bild auf dem Display entsteht.

All-in-One-PC VergleichDa All-in-One-PCs aufgrund ihrer Bauart wenig Platz für Hardware bieten, lohnt sich ein Blick auf die Komponente Grafikkarte. Bei diesem Baustein lässt sich viel Platz sparen. Wie in Laptops werden in All-in-One-PCs häufig keine separaten Grafikkarten verbaut, sondern lediglich Grafik-Chips, die direkt auf dem Prozessor sitzen. Für normale Office- und Desktop-Anwendungen reicht ein solcher Grafik-Chip sicherlich aus. Planen Sie die Nutzung aufwendiger Grafik oder möchten Sie den All-in-One-PC eventuell auch fürs Gaming verwenden, sieht es anders aus. Dann sollten Sie auf eine getrennte und leistungsstarke Grafikkarte setzen.

Die Schnittstellen – oft Mangelware

Die Anzahl der Schnittstellen ist bei einem All-in-One-PC aufgrund des begrenzten Platzes geringer als bei einem herkömmlichen Desktop-PC. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass der inzwischen übliche USB-3-Standard unterstützt wird. Dieser leitet die Daten schneller zum angeschlossenen Gerät als ein USB-2-Anschluss. Ebenfalls nützlich ist ein HDMI-Anschluss. Je mehr Schnittstellen vorhanden sind, umso mehr externe Geräte können Sie anschließen. Bluetooth und WLAN gehören zur Standardausrüstung.

Die Festplatte – Platz für Programme und Daten

Speicherplatz können Sie eigentlich nie genug haben. Dabei sollten Sie nicht nur die Daten im Auge haben, die Sie selbst sichern möchten. Betriebssysteme und Anwendungen werden immer umfangreicher und nehmen deshalb auch immer mehr Platz auf der Festplatte ein. Ein großes Speichermedium ist also auf jeden Fall von Vorteil. Doch es kommt nicht nur auf die Größe an. Es gibt verschiedene Varianten und Kombinationen.

  • HDD – das klassische „Hard Disk Drive“l

Eine moderne HDD bietet viel Speicherplatz. Ein bis zwei Terrabyte sind inzwischen Standard. Das klingt zwar viel, ein großer Teil des vorhandenen Speicherplatzes nehmen dabei jedoch Betriebssystem und installierte Anwendungen ein. Speichern Sie nur Text-Dateien, nehmen diese nicht viel Platz ein. Filme oder Grafiken dagegen kommen schnell auf viele Gigabyte.

  • SSD – das schnelle „Solid State Drive“

Die SSD ist der HDD in Bezug auf schnellen Zugriff auf die Daten deutlich überlegen. Zudem verbrauchen diese Festplatten weniger Strom. Gerade für Laptops ist das ein wichtiger Aspekt. Leider sind SSD-Platten wesentlich teurer als HDD. Um die Kosten im Rahmen zu halten, werden in der Regel nur SSD mit einer Größe von 256 Gigabyte verbaut. Ein weiterer Nachteil der SSD gegenüber der HDD liegt in der Wiederbeschreibbarkeit. Eine HDD können Sie theoretisch beliebig oft löschen und andere Daten aufspielen. Machen Sie das mit einer SSD, wird diese mit der Zeit immer langsamer.

  • Hybrid – Kombination aus HDD und SSD

Die komfortabelste Lösung ist eine Kombination von HDD und SSD. Die Bootpartition und wichtige Anwendungen liegen auf der SSD. Dank der kurzen Zugriffszeit fährt der PC schnell hoch und die Programme laden zügig. Eigene Daten speichern Sie auf der HDD, ebenso eher unwichtige und seltener gebrauchte Anwendungen.

  • Intel-Optane-Speicher – der Beschleuniger

All-in-One-PC TestDer Intel-Optane-Speicher ist eine neue Technologie, die eigentlich alle Vorgänge im PC beschleunigt. In Kombination mit einer HDD fungiert der Optane-Speicher als zusätzlicher Cache. Damit der Computer schnell darauf zugreifen kann, werden hier häufig verwendete Anwendungen oder Dateien abgelegt. Verwendet wird die 3D-XPoint -Technologie. Dies erlaubt das Speichern großer Datenmengen auf kleinem Raum sowie hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten. Das Besondere an diesem Speicher: Er behält die Daten auch dann, wenn die Stromzufuhr unterbrochen, also der PC ausgeschaltet wird.

Erweiterungen – sehr begrenzte Möglichkeiten

Sind Sie kein passionierter Schrauber, achten Sie beim Kauf von vornherein auf die für Sie beste Ausstattung. Erweiterungen sind bei All-in-One-PCs in den seltensten Fällen ohne viel Aufwand und entsprechende Kenntnisse möglich. Bei manchen Modellen sind die RAM-Steckplätze noch einfach und gut erreichbar. Verfügt der Rechner lediglich über einen Grafik-Chip, ist eine spätere Aufrüstung mit einer separaten Grafikkarte nicht möglich. Ein Wechsel der Festplatte ist eine Herausforderung, wenn überhaupt machbar. Ein iMac ist ein in sich geschlossenes System. Hier ist ein Aufrüsten bis auf eine eventuelle Erweiterung der RAM in Eigenregie nicht realisierbar.

Einen All-in-One-PC selbst konfigurieren – ist das möglich?

Viele Hersteller bieten All-in-One-PCs in verschiedenen Konfigurationen an. Ist die für Sie passende Konfiguration nicht dabei, können Sie über einige Internetseiten Ihren Wunsch-All-in-One-PC selbst zusammenstellen. Sie können dort bei jeder Komponente die von Ihnen bevorzugte Variante wählen. Am Ende kommt Ihr All-in-One-PC so zu Ihnen nach Hause, wie Sie ihn konfiguriert haben. Möchten Sie Ihren Computer als Gamer-PC nutzen, ist eine individuelle Zusammenstellung der Komponenten auf jeden Fall sinnvoll.

Gibt es einen All-in-One-PC Test der Stiftung Warentest?

FragezeichenStiftung Warentest hat sich mit dem Thema beschäftigt und einen der All-in-One-PC Test durchgeführt. Allerdings liegt der Test schon eine Weile zurück. In der Ausgabe 12/2010 veröffentlichte die Verbraucherorganisation das Ergebnis. Stiftung Warentest hatte damals fünf Bildschirmrechner genau unter die Lupe genommen und Laptops gegenübergestellt. Die detaillierten Testergebnisse können Sie hier auf der Webseite von Stiftung Warentest nachlesen.

Da kaum ein Technologiebereich einem solch schnellen Wandel unterliegt wie der der Computer und Mobilgeräte, ist der All-in-One-PC Test von Stiftung Warentest leider nicht mehr als aktuell anzusehen. In den letzten acht Jahren wurden die Geräte enorm weiterentwickelt – und das in fast allen Komponenten. Weder die Displays, noch die Prozessoren oder die Festplatten von damals sind mit dem Stand der heutigen Technologie vergleichbar. Sollte Stiftung Warentest in absehbarer Zeit einen aktuellen All-in-One-PC Test durchführen, informieren wir Sie gerne an dieser Stelle über den neuesten Stand der Testergebnisse.

Gibt es einen All-in-One-PC Test von Öko Test?

Öko Test führt ebenfalls regelmäßig Tests zu vielen Elektronikgeräten durch. Die Spezialisten des Verbrauchermagazins haben sich jedoch bisher leider noch keinem All-in-One-PC Test gewidmet. Das ist insofern erstaunlich, da gerade die Computertechnologie ein sehr großer und weiterhin wachsender Markt ist. Sobald auch Öko Test einen All-in-One-PC Test durchgeführt hat, erfahren Sie die Ergebnisse selbstverständlich hier bei uns.

All-in-One-PCs-Liste 2019: Finden Sie Ihren besten All-in-One-PC

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