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Die besten 11 Autoalarmanlagen zur Absicherung des Autos im Vergleich – 2019 Test und Ratgeber

Wenn Sie ein älteres Auto wie zum Beispiel einen Oldtimer fahren oder stolzer Besitzer eines Wohnmobils sind, dann kennen Sie das Problem vielleicht. Alarmanlage – Fehlanzeige. Serienmäßig werden diese Vorrichtungen nämlich erst seit einigen Jahren verbaut. Wenn Sie einen Neuwagen fahren, dann haben Sie meistens schon eine Autoalarmanlage drin, es sei denn, es handelt sich um ein eher günstiges Fahrzeug. Doch trotz Alarmanlage fehlt auch den Neuwagen meist ein entscheidendes Detail – der GPS-Tracker. Komplett ausgerüstet und vollkommen zufriedenstellend sind die vom Werk verbauten Geräte also ebenfalls nicht. Da hilft nur eins – nachrüsten.

Doch das Angebot an Autoalarmanlagen, die nachträglich eingebaut werden können, ist groß. Es gibt große und kleine, laute und leise, mit und ohne GPS. Bei einigen entfällt die lästige Verkabelung, bei anderen sollte genügend Sachkenntnis und handwerkliches Geschick vorhanden sein. Viele bringen noch zusätzliche interessante Features mit. In unserem großen Vergleich haben wir uns daher die elf besten Alarmanlagen für das Auto vorgenommen. Im Ratgeber zu Autoalarmanlagen weisen wir auf viele wichtige Details hin, die Sie beim Kauf beachten sollten.

Die 4 besten Autoalarmanlagen im großen Vergleich auf STERN.de

Blaupunkt BPT1500+ Basic Autoalarmanlage
Produktgewicht
440 Gramm
Größe
6,4 x 5 x 2,2 Zentimeter
Wegfahrsperre
Fernbedienung
Erschütterungssensor
Schutz vor
Diebstahl, Einbruch, Beschädigung
Besonderheiten
Europaweite Ortung, Genauigkeit weniger als 5 Meter, Alarmmeldung beim Abschleppen des Fahrzeugs
Zum Angebot
Erhältlich bei
239,00€ 259,95€
Cadillock Alarm CL-A Autoalarmanlage
Produktgewicht
880 Gramm
Größe
13,9 x 11 x 3 Zentimeter
Wegfahrsperre
Fernbedienung
Erschütterungssensor
Schutz vor
Diebstahl, Einbruch, Beschädigung
Besonderheiten
Installation ohne Eingriff in das Bordnetz, auch bei Entwendung des Autoschlüssels ist der Schutz gewährleistet
Zum Angebot
Erhältlich bei
128,95€ 149,95€
Car Alarm 2-Way-Autoalarmanlage
Produktgewicht
658 Gramm
Größe
Keine Angabe
Wegfahrsperre
Fernbedienung
Erschütterungssensor
Schutz vor
Diebstahl, Einbruch, Beschädigung
Besonderheiten
Kein Einbau nötig, interne und externe Sirene, 2-Wege-Fernbedienung, Finde-mein-Auto-Funktion
Zum Angebot
Erhältlich bei
189,00€ Preis prüfen
JOM 7106 Autoalarmanlage
Produktgewicht
780 Gramm
Größe
Keine Angabe
Wegfahrsperre
Fernbedienung
Erschütterungssensor
Schutz vor
Diebstahl, Einbruch, Beschädigung
Besonderheiten
Anschluss für Blinker und Kofferraumdeckel, Erschütterungssensor mit einstellbarer Empfindlichkeit
Zum Angebot
Erhältlich bei
31,95€ 34,75€
Abbildung
Modell Blaupunkt BPT1500+ Basic Autoalarmanlage Cadillock Alarm CL-A Autoalarmanlage Car Alarm 2-Way-Autoalarmanlage JOM 7106 Autoalarmanlage
Produktgewicht
440 Gramm 880 Gramm 658 Gramm 780 Gramm
Größe
6,4 x 5 x 2,2 Zentimeter 13,9 x 11 x 3 Zentimeter Keine Angabe Keine Angabe
Wegfahrsperre
Fernbedienung
Erschütterungssensor
Schutz vor
Diebstahl, Einbruch, Beschädigung Diebstahl, Einbruch, Beschädigung Diebstahl, Einbruch, Beschädigung Diebstahl, Einbruch, Beschädigung
Besonderheiten
Europaweite Ortung, Genauigkeit weniger als 5 Meter, Alarmmeldung beim Abschleppen des Fahrzeugs Installation ohne Eingriff in das Bordnetz, auch bei Entwendung des Autoschlüssels ist der Schutz gewährleistet Kein Einbau nötig, interne und externe Sirene, 2-Wege-Fernbedienung, Finde-mein-Auto-Funktion Anschluss für Blinker und Kofferraumdeckel, Erschütterungssensor mit einstellbarer Empfindlichkeit
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
239,00€ 259,95€ 128,95€ 149,95€ 189,00€ Preis prüfen 31,95€ 34,75€

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1. Blaupunkt BPT1500+ Basic Autoalarmanlage – GPS-Tracker inklusive SIM-Karte

Das BPT1500+ Ortungsgerät von Blaupunkt ist keine Alarmanlage im eigentlichen Sinne. Dennoch können Sie das Gerät als Diebstahlsschutz verwenden. Es handelt sich um ein kleines Gerät, das mit Hilfe eines GPS-Moduls sowie einer SIM-Karte auf Prepaid-Basis die Bewegungen Ihres Fahrzeugs aufzeichnet. Mit Hilfe einer App für das Smartphone können nach dem Einbau verschiedene Funktionen genutzt werden. Hierzu zählen folgende Meldungen:

  • Das Verlassen eines vorher definierten Bereichs
  • Abschleppen des Fahrzeugs
  • Manipulation des GPS-Systems
  • Verlassen eines Landes
  • Geschwindigkeitsalarm
  • Alarm bei Erschütterungen

Die Mobilfunk-Karte, die im Lieferumfang enthalten ist, ist ohne Grundgebühr und auch die Nutzung der Webplattform über die App ist kostenfrei. Abgerechnet werden nur die von Ihnen durchgeführten Positionsabfragen und Alarmmeldungen.

Sie haben die Wahl – entweder werden Sie per SMS über einen Alarm informiert oder das System meldet sich per E-Mail.

Die Installation der Blaupunkt BPT1500+ Basic Autoalarmanlage ist einfach. Der Tracker muss mit der Batterie des Fahrzeugs sowie mit der vorhandenen Elektronik verkabelt werden. Durch die geringe Größe lässt es sich versteckt zum Beispiel im Innenraum des Motors einbauen. Außerdem sollten Sie die GPS- und Mobilfunk-Antenne ausrichten. Dank einer fest verbauten Backup-Batterie sendet das Gerät auch dann noch, wenn die Stromzufuhr über die KFZ-Batterie unterbrochen wird.

Beim Kauf erhalten Sie ein Startguthaben von 10 Credits. Für eine automatische Alarmmeldung wird ein Credit fällig, wenn Sie selbst eine aktive Abfrage machen, zahlen Sie zwei Credits. Die jährliche Mindestabnahme liegt bei 50 Credits, diese kosten 25 Euro.

Laut verschiedener Nutzer bei Amazon geht der Einbau mit Hilfe der deutschen Anleitung schnell und einfach von der Hand. Sie können aber natürlich auch eine Fachwerkstatt mit dem Einbau beauftragen.

2. Cadillock Alarm CL-A Autoalarmanlage – keine Verkabelung dank Erschütterungs-Sensor

Die Cadillock Alarm CL-A Autoalarmanlage bietet zweifachen Schutz. Die mitgelieferte Sirene schreckt potentielle Autoknacker ab und zudem verhindert eine elektronische Wegfahrsperre das Starten des Fahrzeugs. Die Türen, die Motorhaube, der Kofferraum sowie der Innenraum sind geschützt. Bei der Installation muss keine zusätzliche Elektroverkabelung vorgenommen werden und ein Eingriff ins Bordnetz erfolgt ebenfalls nicht.

Durch die beiden Fernbedienungen kann die Alarmanlage ein- und ausgeschaltet werden. Das hat den Vorteil, dass die Diebe auch bei der Entwendung des Schlüssels die Anlage nicht deaktivieren können.

Der Cadillock Alarm ist sowohl für die Installation in älteren, als auch in neueren Fahrzeugen mit dem CAN-Bus geeignet.

Die elektronische Wegfahrsperre ist so konzipiert, dass sie auch nach der Aktivierung dem Fahrzeug genügend Energie zur Verfügung stellt, um wichtige Bord-Systeme mit Strom zu versorgen. Somit verlieren Navigationsgeräte oder Autoradios nicht ihre Einstellungen und Daten, aber das Fahrzeug kann trotzdem nicht gestartet werden.

Damit die Türen ausreichend geschützt sind und der Alarm auch wirklich funktioniert, ist die Anlage mit einem Erschütterungs-Sensor ausgestattet. Die Empfindlichkeit kann eingestellt werden, damit sie nicht bereits schon reagiert, wenn ein schwerer LKW an dem parkenden Fahrzeug vorbeifährt. Gleichzeitig ist Ihr Auto damit gegen Vandalismus geschützt, denn der Sensor reagiert auch dann, wenn zum Beispiel eine Scheibe eingeschlagen wird. Somit können Sie sich auch gegen den Diebstahl von Wertgegenständen wie Navigationsgerät oder Autoradio ausreichend schützen.

3. Car Alarm 2-Way-Autoalarmanlage – keine Installation notwendig

Bei dieser Alarmanlage handelt es sich ebenfalls um ein Gerät, dass nicht mit der vorhandenen Bordelektronik verbunden werden muss. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn es sich bei dem zu sichernden Fahrzeug um ein älteres Modell handelt. Das eigentliche Herzstück ist mit einer Funk-Antenne zum Ein- und Ausschalten, einem roten Blitzlicht sowie einem Li-Ion-Akku ausgestattet. Es wird einfach im Innenraum platziert, zum Beispiel in der Mittelarmlehne der Rückbank, der Mittelkonsole oder per Clip an der Sonnenblende.

Außerdem ist eine Sirene mit dabei. Diese wird im Motorraum an die Batterie angeschlossen. Hierfür sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Lediglich zwei Kabel müssen Sie mit dem Plus-Pol der Batterie sowie mit Masse verbinden und schon ist die Sirene einsatzbereit.

Die Car Alarm 2-Way-Autoalarmanlage arbeitet mit zwei verschiedenen Sensoren, die einerseits auf Erschütterungen und andererseits auf die Veränderung des Luftdrucks im Innenraum reagieren. Sobald eine Tür geöffnet wird, legt die Anlage los. Einige Zusatzfunktionen bieten noch mehr Komfort:

  • 1. Die Fernbedienung arbeitet mit Vibrations- und Akustik-Alarm
  • 2. Mit der „Finde mein Auto“-Funktion kann die Sirene für 2 Sekunden eingeschaltet werden
  • 3. Der Akku der Alarmanlage kann im Auto aufgeladen werden
Die Alarmanlage verfügt zwar weder über eine Wegfahrsperre, noch über ein GPS-System, kann dafür aber in jedes Fahrzeug eingebaut werden.

Der große Vorteil der Car Alarm 2-Way-Anlage ist die vergleichsweise sehr einfache Installation. Die beiden Sensoren können Sie stufenlos einstellen, so dass die Empfindlichkeit individuell regelbar ist.

4. JOM 7106 Autoalarmanlage mit ZV-Ansteuerung

Bei dieser Alarmanlage scheiden sich die Geister. Die Grundausstattung und die Funktion der JOM 7106 sind im Prinzip gut. Allerdings ist der Einbau für einen Laien quasi unmöglich. Wenn Sie nicht in der Lage sind, den elektronischen Schaltplan Ihres Fahrzeugs zu lesen und zu verstehen, sollten Sie den Einbau auf jeden Fall von einem Fachmann machen lassen.

Bei dieser Anlage handelt es sich nämlich um ein Gerät, das an das Zentralverriegelungs-System des Fahrzeugs angeschlossen wird. Das hat natürlich den Vorteil, dass Sie die ZV mit den mitgelieferten Fernbedienungen steuern können. Das ist praktisch, wenn Ihr Fahrzeug eine solche Funktion noch gar nicht hat. Allerdings wird dadurch der Einbau komplizierter.

Ausgestattet ist die JOM 7106 Autoalarmanlage mit einem einstellbaren Erschütterungs-Sensor sowie einem 2-Stufen-Alarm. Wenn es zu einer leichten Erschütterung kommt, gibt es einen Voralarm, der schnell wieder beendet ist. Kommt es jedoch zu heftigen Stößen, Schlägen gegen das Auto oder gar einem Anheben des KFZ, wird der Hauptalarm ausgelöst. Das gilt natürlich auch, wenn bei aktivierter Alarmanlage die Türen geöffnet werden.

Neben der praktischen ZV-Anbindung können Sie auch Ihre Blinkanlage mit verkabeln, so dass Sie beim Aktivieren oder Deaktivieren der Anlage eine optische Bestätigung bekommen.

Durch den Anschluss der Blinkanlage wird das Auffinden Ihres Autos, zum Beispiel in einem Parkhaus, zum Kinderspiel.

Zum Lieferumfang gehören zwei Klappschlüssel inklusive Funk-Sender sowie Musterrohlinge für Ihre Autoschlüssel. Fahrzeugspezifische Rohlinge müssen jedoch separat besorgt werden. Hierbei hilft Ihnen der Autohändler Ihres Vertrauens.

5. DOMETIC MagicSafe MS 660 Autoalarmanlage – modulares System beliebig erweiterbar

Die DOMETIC MagicSafe MS 660 Autoalarmanlage überwacht Türen, Motorhaube, Kofferraum sowie den Innenraum. Das Besondere an ihr ist, dass das System mit Ultraschall-Sensoren arbeitet, so dass die Türen des Fahrzeugs nicht extra mit Kabeln abgesichert werden müssen. Dennoch ist die Installation kein Kinderspiel. Sie sollten den Einbau durch eine Fachwerkstatt in Erwägung ziehen, wenn Sie unsicher sind.

Es können bis zu 15 Funk-Kontaktschalter eingebaut werden, so dass Sie zum Beispiel eine vorhandene Dachbox ebenfalls mit dem System verbinden und damit gegen Diebstahl absichern können. Die Alarmzentrale wird im Motorraum mit Hilfe von Kabeln an die Batterie angeschlossen. Die Ultraschall-Sensoren sind deaktivierbar.

Der Alarm wird über die Fahrzeughupe sowie über die Blinkanlage des Autos ausgelöst. Somit muss keine separate Sirene installiert werden. Im Lieferumfang des Grundpakets sind das Steuergerät, zwei Handsender, ein elektronischer Schlüssel, ein Motorhauben-Kontaktschalter, zwei Ultraschall-Sensoren, das dazugehörige Ultraschall-Modul sowie die benötigten Anschlusskabel, Befestigungs- und Montagematerial.

Zusätzliche Funk-Sensoren, um weitere Türen abzusichern, können bequem nachbestellt und nachträglich dem System hinzugefügt werden.

Über die Funk-Fernbedienung können Sie die unterschiedlichen Funktionen der Alarmanlage getrennt voneinander ein- und abschalten. Außerdem gibt es eine Panikfunktion. Den Alarm können Sie auf Knopfdruck auch mit dem Handschalter auslösen. Dieser hat eine Reichweite von 20 Metern.

Da die Anlage modular aufgebaut ist, können Sie weitere Funktionen nutzen. Hierfür ist jedoch Zubehör notwendig. Der Hersteller liefert auf Wunsch eine Sirene, Funk-Bewegungsmelder, weitere Magnet-Kontaktschalter, Fenster-Kontaktsender und Handsender.

6. ELRO CAR1 Universelle Autoalarmanlage – einfaches Gerät für den Zigarettenanzünder

Vom Hersteller ELRO aus China kommt die CAR1 Alarmanlage. Sie besteht aus nur zwei Teilen – dem Hauptsensor für den Motorraum, der gleichzeitig die Sirene darstellt, sowie einem Sensor für den Innenraum, der mit Hilfe der 12 Volt-Buchse des Zigarettenanzünders mit Strom versorgt wird. Die Energieversorgung der Sirene erfolgt per Kabel, die Sie an die Batterie anklemmen müssen.

Die Sensoren reagieren auf Erschütterungen und Vibrationen sowie auf Luftdruckveränderungen. Es gibt ein paar Fahrzeuge, die damit nicht zurechtkommen. Das gilt besonders für neuere Modelle, bei denen während des Stillstands des Autos ein Luftaustausch stattfindet (damit sich beispielsweise das Fahrzeug im Sommer nicht zu sehr aufheizt).

Von vielen Nutzern, die die ELRO CAR1 Universelle Autoalarmanlage bereits installiert und ausprobiert haben, wird bemängelt, dass die Sirene viel zu leise sei. Schon bei einem Abstand von 20 Metern vom Fahrzeug sei der Alarm nicht mehr zu Hören.

Die Empfindlichkeit der Sensoren lässt sich stufenlos regeln. Hier gilt es, durch Herumprobieren die für Ihr Fahrzeug passende Einstellung zu finden.

Bemängelt wurde in den Rezensionen außerdem die mitgelieferte Anleitung, die nur unzureichend ins Deutsche übersetzt worden ist. Offenbar hatten einige Nutzer Schwierigkeiten mit dem Einbau. Die Anleitung war in diesen Fällen jedoch keine große Hilfe. Es handelt sich um eine Alarmanlage aus dem untersten Preissegment, so dass Sie mit Abstrichen bei Qualität und Installation rechnen müssen.

7. CARLOCK OBD100 Autoalarmanlage – Fahrzeugüberwachung für das OBD-System

Das On-Board-Diagnose-System, kurz OBD, befindet sich in nahezu allen Autos, die nach 1996 gebaut worden sind. Mit Hilfe dieses Systems werden in der Kfz-Werkstatt normalerweise Fehlercodes ausgelesen, um eine genaue Diagnose abgeben zu können. Fehlerhafte Sicherungen und Relais werden genauso erkannt wie andere elektronische Feinheiten. Dieses System macht sich CARLOCK mit der Fahrzeugüberwachung zunutze.

Der Nachteil ist natürlich deutlich erkennbar – ältere Fahrzeugmodelle können diese Alarmanlage nicht nutzen, da die OBD-Schnittstelle fehlt. Für alle anderen Fahrzeuge ist die CARLOCK OBD100 Autoalarmanlage allerdings eine interessante Alternative zu anderen Alarm-Systemen, vor allem, was den Preis angeht. Es handelt sich nur um einen kleinen Adapter, der an die OBD-Schnittstelle gesteckt wird. Diese befindet sich bei allen Autos an anderer Stelle.

Prüfen Sie vor dem Kauf des CARLOCK Systems, ob Ihr Fahrzeug eine ODB-Schnittstelle hat und ob diese frei zugänglich ist.

CARLOCK ist ein Echtzeit-Tracking-System, das Ihr Auto beobachtet und Sie über alle auffälligen Aktivitäten informiert. Dies geschieht durch eine App für Android oder iOS. Folgende Alarme werden an Ihr Smartphone weitergeleitet:

  • Der Motor des Autos wird gestartet
  • Jede unübliche Vibration wird gemeldet
  • Das CARLOCK System wird vom Auto entfernt
  • Das Auto wird bewegt

Ein weiteres praktisches Feature ist, dass Sie genau beobachten können, wie sich andere Fahrer mit dem Fahrzeug verhalten, sollten Sie es verliehen haben. Das ist besonders bei Teenagern interessant. Finden Beschleunigungsrennen statt? Abruptes und starkes Abbremsen? Werden die Kurven besonders scharf genommen?

Durch die Installation an der OBD-Buchse hat CARLOCK noch einige andere Vorteile. So können Sie erfahren, ob der Batteriestand niedrig ist oder ein unüblicher Batterieverbrauch stattfindet. Die Informationen kommen im Alarmfall per SMS. Diese sind kostenpflichtig und werden über ein Prepaid-System abgerechnet.

8. AMG CarPro-TeC Autoalarm-System + GPS – ohne Installation einfach ins Handschuhfach legen

Wer sich als Laie an den Einbau einer Alarmanlage macht, kommt schnell an seine Grenzen. Wenn auch Sie sich zu dieser Kundengruppe zählen, dann sind fest installierbare Alarmanlagen nur dann etwas für Sie, wenn Sie den Einbau von einem Fachmann durchführen lassen. Mit dem AMG CarPro-TeC gibt es aber ein System auf dem Markt, das so gut wie ohne Installation auskommt.

Der Sensor wird einfach nur in das Handschuhfach oder unter den Sitz gepackt, schon ist die Alarmanlage einsatzbereit. Der integrierte Akku hält das System ohne Stromversorgung 14 Tage funktionsfähig und kann über die 12 Volt-Buchse des Fahrzeugs wieder aufgeladen werden. Die Sensoren reagieren sowohl auf Erschütterung als auch auf die Veränderung des Luftdrucks, wenn zum Beispiel Türen und/oder Fenster geöffnet werden.

Lediglich die mitgelieferte Sirene muss mit Strom versorgt werden, doch auch das ist in der Regel kein großes Problem. Alle Kabel werden mitgeliefert und die Anleitung sorgt dafür, dass Sie das AMG CarPro-TeC Autoalarm-System + GPS mit der Batterie verbinden können. Zwei Funk-Fernbedienungen schalten die Anlage ein oder aus.

Es ist eine separate Sim-Karte nötig, um alle Funktionen der Anlage voll nutzen zu können. Diese ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Alle ausgelösten Alarme bekommen Sie bequem per SMS oder mit Hilfe der kostenfreien App angezeigt. Außerdem ist GPS-Tracking inklusive, so wissen Sie immer, wo sich Ihr Fahrzeug in diesem Moment befindet. Die AMG-Anlage ist für alle Fahrzeugtypen geeignet, egal aus welchem Baujahr diese stammen.

9. Technaxx TX-100 Autoalarmanlage – einfachstes Gerät im Vergleich

Bei der Technaxx TX-100 Auuoalarmanlage handelt es sich um die wohl einfachste Variante eines Alarm-Systems. Es besteht aus nur einem einzigen Gerät, das mit einem Akku ausgestattet ist und den Innenraum des Fahrzeugs mit Hilfe eines Bewegungs-Sensors überwacht. Im Falle eines Alarms ertönt eine Sirene und ein Blinklicht schaltet sich ein. Der Hersteller gibt an, dass die Sirene nur im Innenraum zu hören ist und sich daher nur zur Abschreckung von potentiellen Dieben eignet.

Der Akku kann über die 12 Volt-Buchse des Fahrzeugs neu aufgeladen werden. Dieser Vorgang dauert zwischen 4 und 5 Stunden, wenn der Akku komplett leer ist. Gesteuert wird die Anlage mit Hilfe einer Fernbedienung, die im Lieferumfang enthalten ist.

Das Gerät verfügt über zwei USB-Buchsen, so dass Sie zum Beispiel Ihre Handys auch aufladen können, wenn die Anlage in der 12 Volt-Buchse angeschlossen ist.

Der Akku hat eine Standby-Zeit von bis zu 6 Tagen, wie der Hersteller angibt. Da das Gerät sehr einfach konzipiert ist, handelt es sich um einen echten Preisschlager. Allerdings sollten Sie beachten, dass TX-100 kein Ersatz für eine vollwertige Alarmanlage darstellt. Als zusätzliche Sicherung für den Fall, dass eine fest verbaute Anlage außer Betrieb gesetzt wurde, eignet sich das kleine Gerät aber allemal.

10. OCS.tec Control M-198 Autoalarmanlage – auf alle Fahrzeugtypen eingestellt

Bei Alarmanlagen, die voll verkabelt werden müssen, gibt es meistens ein Problem – nicht alle Fahrzeuge können mit der Anlage ausgestattet werden. Bei der OCS-tec Control M-198 Autoalarmanlage wurde entsprechend vorgesorgt. Damit alle Fahrzeugtypen bedient werden können, bekommen Sie gleich vier vorbereitete Kabelbäume mitgeliefert, so dass das System quasi mit allen Fahrzeugen kompatibel ist.

Die Alarmanlage ist mit vielen verschiedenen Sensoren ausgestattet. Sie können Türen und Fenster damit verkabeln, die Kofferraumklappe und die Motorhaube. Außerdem ist die Anlage auf Erschütterungen programmiert. Die Empfindlichkeit können sie stufenlos regeln. Enthalten sind zwei formschöne Funk-Fernbedienungen.

Außerdem kann die Anlage mit der vorhandenen Zentralverriegelung gekoppelt werden, damit Sie nur noch eine Fernbedienung benutzen müssen. Die Sender haben eine Reichweite von bis zu 100 Metern und die mitgelieferte Sirene für den Motorraum ist spritzwassergeschützt.

Sie können beim gleichen Hersteller eine passende ZV für Ihr Fahrzeug gleich mitbestellen.

Die Anleitung ist in deutscher Sprache verfügbar. Wie bei allen fest zu verkabelnden Alarmanlagen gilt jedoch – wenn Sie Laie bezüglich Fahrzeugelektronik sind, dann lassen Sie den Einbau lieber in einer Fachwerkstatt machen.

11. Akhan 100A68 Autoalarmanlage – für die Verbindung mit der Zentralverriegelung

Ebenfalls nicht für den Einbau durch Laien vorgesehen ist die Akhan 100A68 Autoalarmanlage, denn hier müssen Sie die vorhandene Zentralverriegelung mit dem System verbinden. Außerdem müssen Sie elektrische Arbeiten am Zündschloss vorbereiten.

Diese Alarmanlage kann nur in Betrieb gesetzt werden, wenn Ihr Auto über eine Zentralverriegelung verfügt.

Da es mehrere Arten von Zentralverriegelungen gibt, sollten Sie vorher klären, ob es sich um eine positiv oder negativ gesteuerte Verriegelung handelt oder um eine elektropneumatische Zentralverriegelung. Außerdem kann es sein, dass sich Ihre Verriegelung nur von der Fahrerseite aus bedienen lässt. Für diesen Fall müssten Sie einen Stellmotor an der Fahrertür nachrüsten. Außerdem sollten Sie über die elektronischen Schaltpläne Bescheid wissen.

Die Funktion der Alarmanlage wird über die Zentralverriegelung gesteuert. Öffnen Sie das Auto, schaltet sich die Alarmanlage ab. Beim Verschließen des Fahrzeugs wird sie aktiviert. Durch eine große Sirene, die im Motorraum installiert wird, macht sich die Anlage im Alarmierungsfall bemerkbar. Es handelt sich um eine Anlage, die bereits seit mehreren Jahren zum Verkauf angeboten wird. Neue Komfortfunktionen, wie GPS-Tracking oder SMS-Benachrichtigungen fehlen. Dafür ist die Alarmanlage jedoch schon recht günstig zu bekommen.

Alarmanlagen in Autos im Wandel der Zeiten

Autoalarmanlagen TestEs ist vor allem in den 1980er und 1990er Jahren zu vielen Autodiebstählen gekommen. Damals war es für einen ausgebufften Dieb noch wesentlich einfacher, ein Fahrzeug mit einer neuen Seriennummer auszustatten und Fahrzeugbriefe zu fälschen. Heutzutage werden aber nicht nur ganze Fahrzeuge gestohlen, sondern auch einzelne Autoteile. Hintergrund: So können günstig eingekaufte Unfallautos schnell mit geklauten Teilen wieder restauriert werden.

Besonders beliebt sind hier die Blechteile der Front, wie Schürzen oder Kotflügel, sowie die Windschutzscheibe, Türen und Airbag-Systeme. Eine erfahrene Diebesbande schafft es innerhalb von wenigen Minuten, die wichtigsten Teile aus Ihrem Fahrzeug herauszuholen. Wenn Sie dann am nächsten Morgen in Ihr Auto steigen wollen, fehlen Türen, das Lenkrad und der Schaltknauf.

Mit modernen Alarmanlagen lässt sich hier aber vorbeugen. Wenn Sie ein älteres Fahrzeug fahren, sind Sie besonders gefährdet, in das Visier von Teiledieben zu kommen. Solche Autos verfügen über keine Alarmanlage und die Autoteile sind sehr beliebt, da sie, wenn überhaupt noch, sehr selten zu bekommen sind.

In eine solche Kategorie fallen bereits Fahrzeuge wie der VW Golf I oder sein Nachfolger, der VW Golf II. Zwar können Sie Verschleißteile wie Bremsen oder Stoßdämpfer noch ohne Probleme auf dem freien Markt bekommen. Blechteile aber wie Kotflügel, Motorhauben oder Türen sind in angemessener Qualität rar und teuer.

Diese Autos sind vor über 30 Jahren gebaut worden und verfügten ab Werk über keine Alarmanlage. Nachrüsten empfiehlt sich hier also auf jeden Fall. Das gleiche gilt natürlich in einem noch höheren Maße für Oldtimer oder selteneren Autos wie dem Opel Manta oder vergleichbaren Modellen.

Die verschiedenen Alarmanlagen-Systeme im Vergleich

Autoalarmanlagen VergleichGrundsätzlich können zwei verschiedene Alarm-Systeme unterschieden werden:

  • Alarmanlagen, die fachgerecht verkabelt und installiert werden müssen
  • Alarmanlagen, die ohne aufwändige Installation funktionieren

Beide haben Vor- und Nachteile. Die einfachere Variante ist ganz klar die Alarmanlage, die Sie nicht extra einbauen und verkabeln müssen.

Alarmanlagen ohne feste Installation

Auch in unserem Vergleich haben wir Alarmanlagen aufgelistet, die Sie nicht durch einen Fachmann einbauen lassen müssen. Oftmals muss nur die Sirene, die im Motorraum befestigt und lediglich mit der Batterie verbunden wird, verkabelt werden. Die Alarmzentrale ist als Einzelteil einfach irgendwo im Innenraum versteckt. Sie reagiert auf bestimmte Reize, die von den verbauten Sensoren abhängen. Diese wären:

  • Beste AutoalarmanlageBewegungs-Sensor
  • Infrarot-Sensor
  • Erschütterungs-Sensor
  • Luftdruck-Sensor

Der Erschütterungs-Sensor reagiert also darauf, ob das Auto bewegt wird. Bereits wenn sich eine Tür öffnet, kann die Anlage in den Alarm-Modus versetzt werden. Die Empfindlichkeit des Sensors lässt sich im Normalfall einstellen. Haben Sie ihn zu empfindlich justiert, könnte der Alarm bereits losgehen, wenn ein großer LKW an dem parkenden Fahrzeug vorbeifährt. Das ist natürlich nicht in Ihrem Sinne. Daher müssen die Sensoren getestet werden, bevor Sie die Alarmanlage in Betrieb nehmen. Manche Anlagen verfügen über einen Voralarm. Dieser heult nur kurz auf, wenn die erste Erschütterung registriert wird. Dadurch werden potentielle Diebe schon abgeschreckt, bevor Sie das Auto aufknacken.

Bewegungs- und Infrarot-Sensoren reagieren auf Bewegung im Fahrzeug, also erst, nachdem die Tür schon offen ist. Dann heult die Sirene los und soll die Diebe verscheuchen. Bei einem Luftdruck-Sensor wird permanent der Luftdruck im Wageninneren gemessen. Verändert sich dieser, zum Beispiel durch das Öffnen einer Tür oder dem Einschlagen einer Scheibe, geht der Alarm auch schon los.

Alarmanlagen für den festen Einbau und zum Verkabeln

Bei diesen Alarmanlagen handelt es sich um teilweise recht komplizierte, aber höchst wirksame Anlagen. Sie werden mit der Elektronik des Fahrzeugs verbunden. Damit kann sogar die Zentralverriegelung gesteuert werden. Sobald eine Tür sich öffnet, geht der Alarm los. Die zuständigen Sensoren werden aber nicht nur in den Türen, sondern auch im Kofferraum und an der Motorhaube installiert.

Wichtig hierbei ist, dass der Einbau von jemanden vorgenommen wird, der sein Handwerk versteht. Wenn Sie sich mit der Elektronik Ihres Autos nicht auskennen, sollten Sie lieber zu einem Fachhändler fahren, der den Einbau für Sie übernimmt. Dann gehen Sie auf Nummer sicher.

GPS als Gimmick – und als Backup

Autoalarmanlagen Test und VergleichEinige der hier verglichenen Alarmanlagen haben als besonderes Gimmick einen GPS-Sender integriert. Dadurch sind Sie in der Lage, jederzeit den Standort Ihres Fahrzeugs festzustellen. Falls es dem Dieb also doch gelingen sollte, trotz Alarmanlage Ihr Auto zu stehlen, können Sie immer abrufen, wo sich Ihr Auto gerade befindet.

Das funktioniert über eine spezielle App, die Sie auf das Smartphone herunterladen und installieren können. Allerdings ist hierfür eine Sim-Karte für die Alarmzentrale notwendig. Je nach System können Sie eine eigene nehmen, beispielsweise eine Prepaid-Karte eines beliebigen Anbieters, oder aber es gibt eine spezielle, die mitgeliefert wird und unter Umständen noch Extrakosten verursachen kann. So ist es bei der Blaupunkt BPT1500+ Basic oder der AMG CarPro-TeC. Beide Systeme verschicken im Notfall sogar eine SMS oder eine E-Mail. Das Ganze wird gerne als Backup benutzt, falls die eigentliche Alarmanlage aus irgendeinem Grund versagt.

Die Alarmanlage nachrüsten trotz vorhandener Werksanlage

Tipps & HinweiseSelbst, wenn Sie ein modernes Auto fahren, in dem bereits eine Alarmanlage ihren Dienst verrichtet, kann das Nachrüsten einer weiteren Anlage durchaus interessant und sinnvoll sein. Denn bei den bereits installierten Systemen kann es Ihnen passieren, dass die potentiellen Diebe genau wissen, wie Sie den Alarm umgehen können.

Haben Sie aber noch eine weitere Anlage installiert, von der die Diebe nichts wissen, wird es sehr viel schwerer, diese ebenfalls noch zu umgehen. Daher ist die Zusatzinstallation einer weiteren Anlage zum Nachrüsten auch dann eine gute Idee, wenn Ihr Fahrzeug bereits ab Werk über eine Alarmanlage verfügt.

Alarmanlage mit Wegfahrsperre

Es gibt viele Alarmanlagen zum Nachrüsten, bei denen eine automatische Wegfahrsperre in Gang gesetzt wird, sobald der Alarm ausgelöst wurde. Das funktioniert meist durch die Unterbrechung der Stromzufuhr zum Fahrzeug. Das kann jedoch nur bei solchen Anlagen funktionieren, die mit der Elektronik des Autos verbunden sind.

Die Wegfahrsperre verhindert, dass jemand das Auto starten kann, wenn der Alarm aktiviert worden ist. Nicht zu verwechseln mit dem Lenkradschloss, dass sich bei abgezogenem Zündschlüssel automatisch aktiviert und von findigen und erfahrenen Autodieben innerhalb von Sekunden überwunden werden kann.

Aber auch eine elektronische Wegfahrsperre ist nicht vor Manipulationen gefeit. Es dauert unter Umständen aber ziemlich lange, bevor ein Autodieb dieses Hindernis überwunden hat. Das schreckt viele Diebe nachhaltig ab.

Alarmanlagen für den Zigarettenanzünder

AutoalarmanlageImmer wieder gibt es Alarmanlagen für den Zigarettenanzünder auf dem Markt. Diese sind meistens nur mit einem einzigen Anschluss versehen und geben einen akustischen Warnton ab, wenn sich im Innenraum etwas bewegt. Modernere Geräte verfügen über einen Luftdruck-Sensor, damit der Alarm bereits losgeht, wenn die Tür sich öffnet.

Allerdings sind solche Anlagen für Diebe eigentlich kein Hindernis, da sie schon von außen klar identifiziert werden können. Allein auf ein solches System können Sie sich nicht verlassen. Gegen einen Dieb, der es auf Ihr Auto abgesehen hat, wirken diese Anlagen nicht. Sie können höchstens als Ergänzung bereits bestehender Anlagen verwendet werden.

Achtung: Nicht alle Anlagen sind für alle Fahrzeuge geeignet

UnterschiedeBesonders bei den fest einzubauenden Anlagen sind diverse Dinge vor dem Kauf zu bachten. Denn nicht alle Systeme eignen sich für jedes Fahrzeug. Es wird unterschieden in:

  • 1. Anlagen, die mit einer Zentralverriegelung gekoppelt werden müssen
  • 2. Anlagen, die an die Fahrzeugelektronik angeschlossen werden
  • 3. Anlagen, die über das OBD-System verfügen

Bei allen drei Merkmalen gilt, dass Fahrzeuge bis zu einem bestimmten Baujahr oder eines bestimmten Modells nichts mit dieser Anlage anfangen können.

Die Zentralverriegelung

Die Funktion einer Zentralverriegelung ist klar. Sobald eine Tür des Fahrzeugs abgeschlossen wird, schließen auch die anderen Türen automatisch. Bei älteren Fahrzeugen geschieht dies meist mit einem pneumatischen System, bei neueren Modellen läuft das elektronisch ab. Eine Funk-Fernbedienung löst ebenfalls den Mechanismus aus.

Es gibt allerdings auch Kraftfahrzeuge, deren Zentralverriegelung nur dann funktioniert, wenn an der Fahrerseite auf- beziehungsweise abgeschlossen wird. Bestimmte Alarmanlagen können aber nur eingebaut werden, wenn die Zentralverriegelung an allen Türen funktioniert. Sollten Sie dem keine Beachtung schenken, können teure Umbauten die Folge sein.

Einige Alarmanlagen setzen das Vorhandensein einer ZV voraus. Ohne diese funktioniert auch die Anlage nicht. Daher gilt, vor dem Kauf unbedingt informieren, ob eine Zentralverriegelung notwendig ist, oder nicht.

Fahrzeugelektronik

Autoalarmanlagen kaufenNicht alle Fahrzeuge, vor allem die älteren, verfügen über eine Bordelektronik, mit der eine Anlage betrieben werden kann. Seriöse Hersteller führen eine Kompatibilitätsliste aller Fahrzeuge, die mit der vertriebenen Alarmanlage funktionieren. Hier sollten Sie also unbedingt einen Blick drauf werfen.

Das ist vor allem bei Anlagen wichtig, die fest ins Auto eingebaut werden und somit eine professionelle Installation benötigen.

OBD-System

Über ein OBD-System verfügen nur Autos ab dem Baujahr 1997. Es handelt sich um eine Schnittstelle, mit der die Kfz-Werkstatt Fehlercodes des Fahrzeuges auslesen kann. So kann festgestellt werden, ob es Probleme mit dem ABS, der Klimaautomatik oder dem Getriebe gibt. Und auch manche Alarmanlagen nutzen diese Schnittstelle.

Das bedeutet für Sie, dass Sie diese Alarmanlagen nur dann verwenden können, wenn Ihr Auto über eine entsprechende Schnittstelle verfügt. Das ist auch für Fahrzeuge nach 1997 nicht immer selbstverständlich. Hier hilft der kurze Anruf beim Vertragshändler, der genau nachschauen kann, ob Ihr Auto über die entsprechende Schnittstelle verfügt.

Alarmanlagen und ihre Vor- und Nachteile

Eine Alarmanlage einzubauen, ist nicht immer ein Kinderspiel. Manche Modelle machen es Ihnen sehr leicht, wieder andere sehr schwer. Vor- und Nachteile haben aber alle Anlagen:

  • Mit einer Alarmanlage können Sie viel beruhigter schlafen
  • Die Modelle ohne Einbau können auch von Laien installiert werden
  • Einfache Anlagen gibt es bereits für wenig Geld in Onlineshops zu kaufen
  • Es gibt Anlagen, die nur von Profis korrekt eingebaut werden können

Vor dem Kauf – auf diese Dinge sollten Sie achten

Achtung: Das sollten Sie wissen!Es gibt einige Punkte, die Sie vor dem Kauf einer Alarmanlage zum Nachrüsten beachten sollten:

  • Wie beliebt ist der Hersteller der Anlage und ist diese Marke bereits auf dem Markt etabliert?
  • Wurde die Anlage bereits in Test-Magazinen oder Online-Portalen getestet?
  • Gibt es Rezensionen oder Experten-Meinungen zu den Anlagen
  • Wie sieht es mit dem Kundenservice aus – wird Support nach dem Kauf überhaupt angeboten?
  • Kann für die Anlage passendes Zubehör erworben werden und ist die Anlage gegebenenfalls erweiterbar?

Mechanische Hilfsmittel zur Ergänzung der Alarmanlage

Es gibt aber nicht nur elektronische Hilfsmittel, um Ihr Auto vor Diebstahl und/oder Einbruch zu schützen. Auch im mechanischen Bereich kann hier ergänzend Abhilfe geschaffen werden. Diese ersetzen jedoch auf keinen Fall die elektronischen Systeme.

Lenkradsperre

Hierbei handelt es sich um eine Metallkonstruktion, die Sie am Lenkrad befestigen. Damit wird das Lenken verhindert. Sie ist teilweise als Bügel ausgeführt. Dieser wird an der A-Säule, der Mittelkonsole oder Ähnlichem anschlagen, sobald ein Lenkversuch unternommen wird. Einige sind auch als Haken konzipiert, der zwischen Lenkrad und einem der Fußpedale eingehängt wird.

Die Lenkradsperre dient zur wirksamen Abschreckung in dem Fall, wenn die elektronischen Systeme überwunden worden sind oder versagen. Die Montage ist jedoch umständlich und wird daher gerne vergessen.

Parkkralle

Die klassische Parkkralle ist eine Metallkonstruktion, die an einem der Räder angebracht wird und ein Wegfahren verhindern soll.

Auch die Parkkralle wirkt als Abschreckung, falls die eigentliche Anlage versagt. Hier gilt ebenfalls, dass eine Benutzung auf Grund der umständlichen Montage oft vergessen wird.

Ventilwächter

Hierbei handelt es sich um Kappen, die auf die Reifenventile aufgesetzt werden. Sobald das Fahrzeug bewegt wird, verlieren die Reifen Luft.

Ein Ventilwächter ist gefährlich, denn sollte der Dieb ihn nicht bemerken, kann er ins Schleudern geraten und dabei sich und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Die Schäden an den Reifen sind ohnehin vorprogrammiert.

Lenksäulensperre

Eine Sperre, die nur von einem Fachbetrieb eingebaut werden sollte. Damit wird das Drehen des Lenkradss und das Starten des Motors verhindert.

Die Lenksäulensperre ist sinnvoll, wenn die eigentliche Anlage außer Betrieb gesetzt worden ist. Es besteht ein großer Montageaufwand und vor jedem Verlassen des Fahrzeugs muss die Sperre mit einem Schlüssel aktiviert werden.

Schalthebelsperre

Auch hier kann der Einbau nur von einem Fachbetrieb vorgenommen werden. Bei eingelegtem Rückwärtsgang wird dadurch das Schalten in einen anderen Gang verhindert.

Die Schalthebelsperre ist ebenfalls sinnvoll, wenn die elektronischen Systeme versagen. Aber auch diese Sperre muss jedes Mal vor dem Verlassen des Fahrzeugs mit einem Schlüssel aktiviert werden.

Felgenschloss

Ein Radbolzen von jedem Reifen wird durch eine separate Schraube ersetzt, die nur mit einem bestimmten Aufsatz wieder entfernt werden kann. Raddiebstahl soll damit verhindert beziehungsweise erschwert werden.

Kompetente Diebe haben immer eine Anzahl von möglichen Varianten vorrätig. Besonders bei älteren Felgen ist ein Felgenschloss kaum erfolgversprechend.

Alarmanlagen können vor Diebstahl und Vandalismus schützen

FragezeichenKeine Frage, Alarmanlagen für Autos sind eine sinnvolle Sache. Selbst dann, wenn Ihr Fahrzeug bereits über eine fest eingebaute Anlage ab Werk verfügt. Diebe werden immer pfiffiger und haben längst Mittel und Wege gefunden, solche Anlagen schnell und zuverlässig außer Kraft zu setzen.

Haben Sie dann vorgesorgt und eine eigene Anlage eingebaut, zum Beispiel mit einem GPS-Tracker oder einer SIM-Karte, sind Sie plötzlich im Vorteil. Das gilt auch für Diebe, die es nur auf bestimmte Teile abgesehen haben. Diese lassen sich meistens mit sehr einfachen Ausführungen abschrecken.

Zu beachten ist, dass manche Alarmanlagen nur von Profis eingebaut werden sollten. Damit stellen Sie die Funktionalität sicher und brauchen sich darum keine Gedanken machen.

Gibt es einen Autoalarmanlagen-Test bei Stiftung Warentest?

Bei der Stiftung Warentest hat es bisher noch keinen Test von Alarmanlagen für das Auto gegeben. Zwar sind schon viele Haus-Alarmanlagen getestet worden, aber Kfz-Alarmanlagen blieben bisher außen vor. Sollte sich dies ändern, werden wir natürlich den entsprechenden Test nachliefern.

Gibt es einen Autoalarmanlagen-Test bei Öko Test?

Auch bei Öko Test konnten wir keinen entsprechenden Produkttest finden. Auch hier bleiben wir dran und informieren Sie, sofern Öko Test einen Test zu Autoalarmanlagen zur Verfügung stellt.

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