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Anschlussfinanzierung Vergleich – Jetzt mit günstigen Zinsen weiter finanzieren

Jeder, der schon einmal ein Haus finanziert hat oder einen Bekannten hat, der eine solche Finanzierung abgeschlossen hat, kennt die Situation: Wenn der Baukredit nach Ende der vereinbarten Sollzinsbindung abgelaufen ist, ist die Immobilie in den meisten Fällen noch nicht vollständig abbezahlt. Es bleibt stattdessen eine gewisse Restschuld übrig, für die Sie als Kreditnehmer dann eine Anschlussfinanzierung aufnehmen müssen. Haben Sie vor fünf oder zehn Jahren Ihre ursprüngliche Baufinanzierung abgeschlossen, können Sie bei einer heutigen Finanzierung von deutlich besseren Bauzinsen profitieren. Denn die Entwicklung der Bauzinsen ist in den letzten Jahren absolut positiv für die Kreditnehmer.

Im Gegensatz dazu, was viele Deutsche hierzulande meinen, sind Sie aber keinesfalls dazu verpflichtet, die Anschlussfinanzierung bei der Bank zu tätigen, bei der Sie Ihre erste Baufinanzierung abgeschlossen haben. Zwar ist die Bank drei Monate vor Ablauf der Sollzinsbindung gesetzlich dazu angehalten, Ihnen ein Angebot für eine Anschlussfinanzierung vorzulegen. Doch es liegt ganz an Ihnen, ob Sie dieses Angebot annehmen oder stattdessen mit dem Finanzierungsrechner des Stern ein besseres Angebot finden wollen. Denn dank des Anschlussfinanzierung Vergleich des Stern haben Sie sehr gute Chancen, ein Angebot einer Bank zu finden, welches Ihnen bessere Konditionen anbietet.

Dazu sollten Sie jedoch wissen, welche Optionen Sie bei einer Anschlussfinanzierung überhaupt haben und welche davon in welcher Situation Sinn machen. Dafür haben wir vom Stern Ihnen diesen Ratgeber erstellt, in dem wir Ihnen die wichtigsten Fragen zum Thema „Anschlussfinanzierung“ beantworten.

Was ist eine Anschlussfinanzierung?

Anschlussfinanzierung: Jetzt Top Angebote mit Niedrig-Zins sichernIn aller Regel legen Sie beim Abschluss einer Baufinanzierung bzw. eines Baukredits die Konditionen nicht für die gesamte Laufzeit der Finanzierung fest, sondern nur für einige Jahre – meist zwischen fünf und zwanzig Jahren. Es ist jedoch nicht unrealistisch, dass es über 30 Jahre dauert, bis eine Immobilie vollständig abbezahlt ist. So kommt häufiger die Situation vor, dass Sie nach dem Ende der Zinsbindung über bspw. zehn Jahre noch eine offene Restschuld haben. Um diese Schuld zu tilgen, benötigen Sie eine Anschlussfinanzierung. Heißt also konkret: Sie unterschreiben entweder bei derselben oder bei einer anderen Bank einen neuen Vertrag mit neuer Zinsbindung.

Gerade, wenn Sie Ihre Finanzierung vor ein paar Jahren bereits abgeschlossen haben, können Sie dank der positiven Entwicklung der Bauzinsen bares Geld sparen. Somit zahlen Sie während der nächsten Zinsperiode deutlich weniger für Ihre Finanzierung. Ihr gespartes Geld können Sie dann in die Tilgung investieren oder für andere Zwecke verwenden.

Die Planung einer guten Anschlussfinanzierung

Es ist wichtig, die Planung für eine Anschlussfinanzierung rechtzeitig zu starten. Rechtzeitig heißt, dass Sie damit am besten bereits im letzten Jahr Ihrer urspünglichen Zinsbinung beginnen und zwar am besten ein paar Monate vor dem tatsächlichen Ende. Das sollte Ihnen genügend Zeit verschaffen, um sich über das aktulle Zinsniveau und die Bauzinsentwicklung zu informieren.

Im Regelfall ist die Bank dazu verpflichtet, Ihnen drei Monate vor Ablauf der Sollzinsbindung ein Angebot für eine Anschlussfinanzierung zu schicken. Spätestens jetzt sollten Sie das Zepter in die Hand nehmen und sich mit unserem Anschlussfinanzierung Vergleich verschiedene Angebote einholen. Ihr Vorteil bei diesem Vorgehen: So können Sie bestens einschätzen, wie sich das Angebot Ihrer bisherigen Bank im Vergleich mit den Konditionen aus unserem Baurechner schlägt. Unter Umständen können Sie die Angebote aus unserem Rechner auch bei Ihrer Bank vorlegen und so ein besseres Angebot erzwingen.

Welche Finanzierungsarten gibt es?

Welche Finanzierungsarten Ihnen bei einer Anschlussfinanzierung zur Verfügung stehen, kommt darauf an, wann Sie sich dafür entscheiden, eine solche Finanzierung zu tätigen. Am Ende der Zinsbindung haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Prolongation: Fortführung der Baufinanzierung bei der Hausbank
  • Umschuldung: Wechsel mit Kreditrechner zu günstigerem Anbieter

Bereits vor Ablauf der Zinsbindung haben Sie mithilfe eines Forward-Darlehens die Möglichkeit, sich gute Bauzinsen bei der Prolongation oder Umschuldung zu sichern. Wofür sollten Sie sich also entscheiden? In folgender Tabelle wollen wir Ihnen die Finanzierungsarten genauer vorstellen.

Finanzierungsart Beschreibung Vorteile Nachteile
Prolongation Die klassische Variante der Anschlussfinanzierung. Hier bleiben Sie bei Ihrer ursprünglichen Bank und schließen einen neuen Vertrag zu neuen Konditionen ab. Sie erhalten dabei spätestens drei Monate vor Ablauf der Zinsbindung Ihr persönliches Prolongations-Angebot. 1. Keine weitere Bonitätsprüfung

2. Keine Änderungen im Grundbuch

3. Bank hat bereits alle wichtigen Unterlagen

Mit dem Baurechner des Stern finden Sie fast immer ein Angebot mit besseren Bauzinsen.
Umschuldung Wollen Sie dagegen nach Ablauf der ersten Finanzierung den Anbieter wechseln, handelt es sich um eine Umschuldung. Meist machen Sie dies aufgrund der besseren Konditionen bei einer Alternativbank. Lesen Sie hierfür auch unseren speziellen Umschuldungs-Ratgeber. 1. Günstigere Finanzierung

2. Ersparnis dank besserer Zinsen

1. Bearbeitungs-gebühren können anfallen

2. Evtl. neue Bonitätsprüfung notwendig

Forward-Darlehen Mit diesem Darlehen sichern Sie sich die besten Zinsen bereits im Voraus, maximal über fünf Jahre. Sie frieren den Zins quasi über die noch verbleibende Zeit der Sollzinsbindung ein und schließen im Anschluss eine Finanzierung zu diesem Zinssatz ab. Lesen Sie dazu auch unseren speziellen Forward-Darlehen Ratgeber. 1. Absicherung gegen steigende Zinsen

2. Größere Planungssicherheit

1. Berechnung eines Zinsaufschlags

2. Keine Möglichkeit, sich später eventuell niedrigere Zinsen zu sichern.

Diese Schritte sollten Sie beachten!

Wenn Sie eine Anschlussfinanzierung abschließen wollen, sollten Sie also schrittweise vorgehen, um so auszutesten, wie Sie das maximale Einsparungspotential heraus holen können. Wir haben Ihnen dafür eine schrittweise Anleitung erstellt.

Schritt 1: Angebote einholen und vergleichen

Holen Sie sich bitte mindestens drei bis sechs Monate vor dem Ende der Sollzinsbindung Angebote von Ihrer Hausbank und alternativen Anbietern ein. Dafür sollten Sie den Stern-Rechner im Anschlussfinanzierung Vergleich nutzen. Vergleichen Sie die Angebote sorgfältig und berechnen Sie, welches Angebot sich am ehesten für Sie lohnt. Nehmen Sie sich dafür gerne ein paar Minuten mehr Zeit. Achten Sie auch auf Nebenkosten wie bspw. Notarkosten und vergleichen Sie nicht ausschließlich den Bauzins!

Schritt 2: Mit der Hausbank verhandeln

Auch wenn das erste Angebot Ihrer Hausbank deutlich zu hoch ist, sollten Sie weiter mit ihr verhandeln. Denn die Konditionen einer Anschlussfinanzierung sind auch immer Verhandlungssache. Können Sie die guten Konditionen eines anderen Anbieters auch bei Ihrer ursprünglichen Bank erhalten, dann schlagen Sie zu. So sparen Sie sich eine etwaige Bonitätsprüfung und Wechselkosten und sparen sich zudem das Ausfüllen von vielen Formularen.

Schritt 3: Evtl. Kündigungsrecht prüfen

Prüfen Sie zudem, ob Sie eventuell ein Sonderkündigungsrecht bei Ihrer alten Baufinanzierung besitzen und so von den derzeit guten Zinsen profitieren können. Dieses Recht besitzen Sie etwa automatisch, wenn Ihre Finanzierung bereits zehn Jahre oder länger läuft. Sonst fällt bei einer Kündigung eine sog. Vorfälligkeitsentschädigung an.

Schritt 4: Richtige Zinsbindung wählen

Sie sollten versuchen, sich einen günstigen Bauzins mit einer möglichst langen Zinsbindung zu sichern. Bei einem schlechteren Zins wählen Sie dagegen bitte eine kürzere Laufzeit, um flexibel zu bleiben und so schnell auf Kurswechsel reagieren zu können.

FAQ: Wichtige Fragen zur Anschlussfinanzierung

In diesem FAQ-Bereich wollen wir vom Stern Ihnen weitere Fragen beantworten, die bei einer Anschlussfinanzierung immer wieder gestellt werden.

Welche Kosten fallen an?

Das kommt ganz darauf an, für welche Art einer Anschlussfinanzierung Sie sich entscheiden. Bleiben Sie bei Ihrer ursprünglichen Hausbank (Prolongation), fallen eigentlich keine weiteren Kosten an. Sie haben nun einfach einen neuen Vertrag mit neuen Konditionen und neuem Bauzins. Schulden Sie dagegen am Ende der Sollzinsbindung des ersten Vertrags um, fallen dabei Notar- und Grundbuchkosten für die Übertragung der Grundschuld an (meist ~0,15% der Darlehenssumme).

Wie ist das Bauzinsniveau?

Die Entwicklung bei den Bauzinsen ist in den letzten Jahren für die Verbraucher sehr positiv. Aufgrund des niedrigen Leitzinsniveaus der europäischen Zentralbank (EZB) kann man auch bei den Bauzinsen einen stetigen Abwärtstrend erkennen. Die Zeiten sind also günstig, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Wie bei jedem anderen Kredit auch, ob Autokredit oder Schnellkredit, müssen Sie gewisse Voraussetzungen erfüllen, um eine Anschlussfinanzierung bei einer neuen Bank gewährt zu bekommen. Bei einer Prolongation gilt das meist nicht, da Sie die Anforderungen ja bereits bei der Aufnahme des ersten Vertrags erfüllt haben. Folgende Voraussetzungen sind bei jeder seriösen Bank Pflicht:

  • Regelmäßiges und ausreichendes Einkommen
  • Volljährigkeit
  • Keine negativen Schufa-Einträge
  • Gehaltsnachweise der letzten drei Monate
  • je nach Bank weitere Bedingungen …