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Bestattung Kosten 2020 – Jetzt unverbindliches Angebot zur Vorsorge für Beerdigungskosten online erhalten

Der Todesfall eines geliebten Menschen trifft die Angehörigen fast immer völlig unvorbereitet. Während Sie sich jetzt am liebsten nur noch zurückziehen und in aller Ruhe trauern möchten, wollen zu allem Überfluss auch noch diverse Aufgaben von Ihnen erledigt werden – allen voran die Planung und Organisation der Bestattung.

Hierbei müssen Sie nicht nur beachten, dass die Wünsche der verstorbenen Person so gut wie möglich berücksichtigt werden, sondern auch die Beerdigungskosten sollten sich in einem Rahmen bewegen, der nicht das zur Verfügung stehende Budget sprengt. Aber vielleicht haben Sie in dieser Situation überhaupt nicht die Kraft, um von Bestatter zu Bestatter zu ziehen und entsprechende Angebote einzuholen?

In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, sich ganz einfach online ein unverbindliches Angebot für eine Beisetzung einzuholen. Auf dem Internetportal des Anbieters mymoria, den wir Ihnen im folgenden Artikel gerne im Detail vorstellen möchten, gibt es eben diese Möglichkeit und die Angebotserstellung erfolgt selbstverständlich kostenlos. In unserem Ratgeber zum Thema Bestattung gehen wir außerdem auf die wichtigsten Fragen rund um das sensible Thema ein. Was darf eine Beerdigung kosten? Welche Bestattungsarten gibt es? Dies sind nur einige der Punkte, auf die Sie hier eine Antwort erhalten werden. Zudem informieren wir Sie darüber, ob die Stiftung Warentest oder Öko Test einen Bestattungsanbieter-Test durchgeführt haben.

Bestattung planen: Worauf sollte ich generell achten?

BestattungsvorsorgeAm besten ist es, wenn sich die zu bestattende Person bereits zu Lebzeiten selbst mit dem Thema Sterben und Tod auseinandergesetzt und schriftlich hinterlassen hat, auf welche Weise die Bestattung durchgeführt werden soll und welche besonderen Wünsche es gibt. Leider ist dies nicht immer der Fall und somit werden die Angehörigen nicht selten vor einige schwierige Entscheidungen gestellt. Generell gibt es einige wichtige Punkte, die bei der Vorbereitung einer jeden Bestattung beachtet werden sollten. Damit Sie im Ernstfall nicht erst recherchieren müssen, sondern sich auf das Wesentliche konzentrieren können, haben wir im Folgenden eine Checkliste für Sie zusammengestellt:

  1. Wer soll bestattet werden? Dies ist erstmal der allerwichtigste Punkt. So kann es sich schließlich zum einen um die Bestattung eines kürzlich verstorbenen Angehörigen handeln – oder aber Sie möchten selbst rechtzeitig vorsorgen und entsprechende Vorbereitungen für Ihre eigene Beerdigung treffen. Sollte letzteres der Fall sein, dann können Sie alle weiteren Fragen selbst am besten beantworten. Bei anderen Personen müssen Sie mit den Informationen arbeiten, die Ihnen zum entsprechenden Zeitpunkt vorliegen.
  2. Wo soll die Beisetzung stattfinden? Von großem Vorteil ist es, wenn Sie wissen, wo die letzte Ruhestätte der verstorbenen Person sein soll und wo gegebenenfalls der Trauergottesdienst beziehungsweise die Trauerfeier stattfinden soll. Bei älteren Menschen, die ihr Leben lang im gleichen Ort gelebt haben, wird der dortige Friedhof die naheliegende Option sein. Doch gerade in der heutigen Zeit, in der die Menschen immer häufiger umziehen, ist die Zuordnung nicht mehr so leicht.
  3. Welche Art der Bestattung wird gewünscht? Neben der klassischen Erdbestattung gibt es heutzutage mehrere offiziell erlaubte Varianten der Beerdigung. Dazu zählt nicht nur die Feuerbestattung, sondern auch eine Seebestattung oder eine Baumbestattung sind im Bereich des Möglichen. Hier ist es Gold Wert, wenn gesicherte Informationen darüber vorliegen, was der letzte Wille war.
  4. Wird eine bestimmte Art von Sarg oder Urne gewünscht? Sehr hilfreich ist es, wenn Sie bei einer herkömmlichen Erdbestattung genau wissen, welche Art von Sarg gewünscht wird. Ähnlich sieht es bei einer Feuerbestattung mit der Urne aus. Hat die verstorbene Person sehr gut vorgesorgt, dann existieren Sarg oder Urne vielleicht sogar schon.
  5. Gibt es konkrete Vorstellungen in Bezug auf Grabstein und Grabgestaltung? Manche Menschen haben sehr genaue Vorstellungen davon, wie ihr Grab einmal aussehen soll. Während der eine es eher schlicht mag, möchten andere ein Grab haben, das weniger bescheiden ist. Hierbei ist wiederum der letzte Wille des Verstorbenen der alles entscheidende Faktor, denn nur darum geht es.
  6. BestattungSind Wünsche zur Musikauswahl oder zu Trauerreden bekannt? Menschen, die ihr Leben lang seriös gewesen sind, werden sich wahrscheinlich eine klassische kirchliche Bestattung mit entsprechenden Beiträgen eines Pfarrers oder Predigers wünschen, während andere lieber eine freie Trauerrednerin oder einen freien Trauerredner auf Ihrer Bestattung sehen möchten. Ähnlich unterschiedlich können die Vorstellungen in Bezug auf die Musik sein. Am einfachsten ist es für die Angehörigen auch hier, je mehr Wünsche der verstorbenen Person konkret überliefert sind.
  7. Soll es eine öffentliche Bestattung sein oder soll sie eher im privaten Rahmen stattfinden? Dies ist ein besonders wichtiger Punkt. Denn sollte eine öffentliche Bestattung gewünscht sein, dann dürfen Sie es als Angehöriger nicht versäumen, die Öffentlichkeit im Rahmen einer Traueranzeige in der Lokalzeitung über Ort und Zeitpunkt der Bestattung aufmerksam zu machen. Soll es hingegen eine Beisetzung im engsten Familienkreis sein, dann sind solche Maßnahmen nicht nötig.
  8. In welchem Rahmen dürfen sich die Beerdigungskosten bewegen? Neben all den genannten Punkten gibt es natürlich einen, der von absolut zentraler Bedeutung ist. Denn danach richten sich letztendlich alle anderen Dinge. Seien Sie also so realistisch wie möglich bei der Klärung der Frage, was die Beerdigung kosten darf. Ein unbegrenztes Budget steht hier schließlich nur den wenigsten zur Verfügung und es ist niemandem geholfen, wenn Sie sich über alle Maßen verschulden, nur um die Bestattungskosten für einen lieben Menschen stemmen zu können.

Neben den genannten Punkten sollten Sie sich auch Stichwörter wie Sterbeurkunde und Überführung notieren, insofern so etwas unter Umständen notwendig ist. So hart es also auch klingen mag, die finanzielle Komponente sollten Sie bei der Durchführung einer Bestattung nicht vergessen. Deshalb macht es Sinn, die Preise zu vergleichen. Denn die gleichen Leistungen bekommen Sie mittlerweile online oftmals wesentlich günstiger als beim Bestatter vor Ort. Denn am Ende steht doch vor allem ein Wunsch: der verstorbenen Person einen möglichst würdigen Abschied aus dieser Welt zu ermöglichen.

Was ist der Unterschied zwischen Beisetzung und Beerdigung? Häufig werden diese beiden Begriffe synonym benutzt, ebenso wie Bestattung. Wenn es aber ganz genau genommen werden soll, gibt es ein paar kleine Unterschiede. So bezieht sich der Begriff Beisetzung explizit auf den Vorgang, bei dem der Sarg des Verstorbenen in das Grab gebracht wird oder die entsprechende Urnenbeisetzung stattfindet. Unter Bestattung hingegen versteht man die gesamte Veranstaltung, welche beispielsweise auch die Trauerfeier beinhaltet. Der Begriff Beerdigung hingegen wird nur dann benutzt, wenn es sich um eine Erdbestattung handelt.

Individuelles Angebot: So ermitteln Sie die Beerdigungskosten online

Anstatt verschiedene Bestatter vor Ort persönlich aufzusuchen oder im Zustand tiefer Trauer herumtelefonieren zu müssen, sollten Sie sich für die wesentlich einfachere und unkompliziertere Variante entscheiden. Über die Onlineplattform von mymoria können Sie sich nach der Beantwortung von lediglich fünf Fragen ein individuelles Angebot unterbreiten lassen.

BeerdigungskostenGehen Sie einfach auf der Startseite des Anbieters auf den Button mit der Aufschrift „Bestattung planen“ und schon geht es mit dem Fragebogen los. Um die Sicherheit Ihrer Daten müssen Sie sich im Übrigen keine Gedanken machen, denn die Datenübertragung erfolgt SSL-verschlüsselt. Die Daten werden lediglich für die Angebotserstellung genutzt.

Zunächst einmal müssen Sie angeben, was der Anlass Ihrer Anfrage ist. Steht ein Todesfall höchstwahrscheinlich in Kürze bevor, ist bereits eine Person verstorben oder handelt es sich um eine Vorsorgemaßnahme? Im nächsten Schritt müssen Sie anklicken, um wen es geht, als zum Beispiel den Vater, die Mutter oder einen anderen Verwandten beziehungsweise Bekannten. Danach wird abgefragt, wo sich die entsprechende Person gerade befindet. Klicken Sie anschließend an, welche Art der Bestattung gewünscht wird, also beispielsweise eine Erdbestattung oder eine Feuerbestattung.

Im letzten Schritt werden Sie dazu aufgefordert, aus drei Varianten eine Auswahl zu treffen. Soll es ein unbegleiteter Abschied werden, bei dem sich die Beerdigungskosten sehr im Rahmen halten? Oder wird ein klassischer Abschied mit Elementen wie Blumen, Gästen und einem Trauergespräch gewünscht? Wenn es ein großer Abschied werden soll, werden auch noch Dinge wie Trauerredner, Anzeige und Karten berücksichtigt. Geben Sie jetzt noch Ihre persönlichen Daten an und gehen Sie auf „Angebot jetzt einsehen“, um sich das Angebot anzeigen zu lassen.

Die größte Schwierigkeit bei der Organisation einer Bestattung ist es wohl, auf der einen Seite möglichst alle Wünsche der verstorbenen Person umzusetzen und auf der anderen Seite mit dem zur Verfügung stehenden Budget klarzukommen. Insofern kann es kein Fehler sein, nach einem preisgünstigen Angebot zu schauen, sodass die Beerdigungskosten im Rahmen bleiben und es dennoch ein würdiger Abschied wird.

Welche Arten der Beisetzung gibt es?

BeisetzungEine Bestattung muss schon lange nicht mehr zwangsläufig auf die ganz klassische Art und Weise auf einem Friedhof erfolgen. Die Menschen sind schließlich verschieden und dementsprechend gibt es unterschiedliche Wünsche, was die letzte Ruhe angeht. Das Schöne ist, dass in der heutigen Zeit auch diverse alternative Bestattungsarten möglich sind. Im Folgenden möchten wir Ihnen kurz vier der beliebtesten Varianten etwas detaillierter vorstellen:

  • Erdbestattung: Noch immer ist die klassische Erdbestattung die am häufigsten gewählte Form der Beisetzung. Dabei wird der Verstorbene zunächst in einen Sarg gebettet, welcher dann in komplettem Umfang in das Erdreich eingesenkt wird. Eine Erdbestattung ohne Sarg ist in Deutschland im Normalfall nicht erlaubt, da eine Sargpflicht besteht. Bei dieser Bestattungsform gibt es ein klassisches Grab auf dem Friedhof, welches die Angehörigen aufsuchen können. Dies ist meist mit einem Grabstein und Blumenschmuck verziert.
  • Feuerbestattung: Bei dieser Art der Bestattung wird der Verstorbene in einem Krematorium eingeäschert. Die Asche wird in eine Urne gegeben, welche hinterher in einem dafür vorgesehenen Bereich des Friedhofs aufgestellt wird. Die Feuerbestattung wird auch als Urnenbestattung bezeichnet. Hierbei haben die Angehörigen zwar auch einen Ort, den Sie zum Trauern oder Gedenken besuchen können. Allerdings entfällt der mitunter recht hohe Aufwand für die Grabpflege wie bei einem klassischen Grab. Viele Menschen entscheiden sich unter anderem deshalb für die Feuerbestattung, weil Sie Ihre Hinterbliebenen nicht unnötig belasten möchten.
  • Seebestattung: Eine beliebte Alternative zur Erdbestattung oder gewöhnlichen Urnenbestattung ist die Seebestattung. In früheren Zeiten stand diese Art der Bestattung nur ausgewählten Personen wie Seeleuten offen. Mittlerweile kann sich jedoch jeder dafür entscheiden. Dabei wird die Asche in eine biologisch abbaubare Urne gefüllt und dann im Rahmen der Trauerzeremonie dem Meer übergeben. Dabei sind einige Regeln zu beachten. So ist die Seebestattung nicht in sämtlichen Gewässern erlaubt und es dürfen beispielsweise keine Blumengebinde oder Trauerkränze ins Wasser geworfen werden. Das Verstreuen von Blumen oder Blumenblättern ist hingegen erlaubt. Für eine Seebestattung entscheiden sich oft besonders mit der Natur verbundene Menschen oder Personen, die bewusst kein festes Grab an einem bestimmten Ort haben möchten.
  • Baumbestattung: Die Baumbestattung ist eine Form der Bestattung, die sich ebenfalls unter naturverbundenen Menschen steigender Beliebtheit erfreut. Sie läuft nach einem ähnlichen Prinzip ab wie die Seebestattung. Nach dem Krematorium wird die Asche in einer biologisch abbaubaren Urne unter einem Baum beigesetzt. Dies kann zum Beispiel in speziell zu diesem Zweck eingerichteten Bereichen auf Friedhöfen geschehen oder aber in einem sogenannten FriedWald oder RuheForst. Wie bei der Seebestattung fallen weder Kosten noch Aufwand für die Grabpflege an. Wenn Interesse an einer Baumbestattung besteht, dann lohnt es sich, sich vorab mit den verschiedenen Varianten genauer vertraut zu machen und dann zu entscheiden, was für einen selbst am stimmigsten erscheint.

Bestattungsvorsorge

Alleine zu den schon aufgeführten Bestattungsarten ließen sich noch so viele weitere Einzelheiten aufzählen, weshalb es auf jeden Fall Sinn macht, genauer in die Materie einzutauchen – im Idealfall bereits im Rahmen der Vorsorge. Neben den genannten Varianten können Sie sich für einige weitere entscheiden. Gerade im Bereich der Naturbestattung gibt es immer mehr Möglichkeiten. Wer Fan von bestimmten Fußballvereinen ist, der kann sich auf speziellen Friedhöfen neben weiteren Vereinsmitgliedern beerdigen lassen. Für manch einen mag auch eine komplett anonyme Bestattung reizvoll erscheinen, wohingegen die Sozialbestattung wohl etwas ist, das niemand wirklich anstrebt.

Sollten Sie religiös sein, dann stehen neben der christlichen Bestattung zum Beispiel auch eine muslimische Bestattung, eine jüdische Bestattung oder ein buddhistisches Begräbnisritual zur Auswahl. Im asiatischen Raum ist die sogenannte Himmelsbestattung weit verbreitet, auch wenn wir Europäer damit weniger vertraut sind. Bei einer Luftbestattung wird die Asche der verstorbenen Person vom Boden, einem Hubschrauber, Flugzeug oder Heißluftballon aus in der Luft verstreut. Oder haben Sie jemals schon von einer Diamantbestattung gehört?

Nicht jede Art der Bestattung ist in Deutschland von Seiten der Behörden erlaubt. Wenn Sie sich also für bestimmte und eher exotischere Variante interessieren sollten, gilt es immer erst nochmal zu überprüfen, ob Sie sich mit diesem Wunsch hierzulande auch in einem legalen Rahmen bewegen. In anderen Ländern gelten – nicht zuletzt aufgrund kultureller Unterschiede – häufig ganz unterschiedliche Gesetze im Hinblick auf das Thema Bestattung.

Welche Vorteile und Nachteile hat klassische Erdbestattung?

Da es sich bei der klassischen Erdbestattung noch immer um die mit Abstand am meisten gewählte Form der Bestattung handelt, möchten wir darauf gerne in einem eigenen Abschnitt genauer eingehen. Denn viele stellen sich die Frage: Welche Vor- und Nachteile bringt diese Art der Beisetzung eigentlich mit sich? Wir hoffen, dass Ihnen die folgende Übersicht weiterhelfen kann bei der Entscheidungsfindung, ob die Erdbestattung nun eine gute Wahl ist oder vielleicht eher nicht.

  • Der Leichnam muss nicht verbrannt werden – für alle, die dies ablehnen
  • Die Hinterbliebenen haben einen festen Ort für Trauer und Erinnerung
  • Der verstorbenen Person wird auf einem Grabstein gedacht
  • Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten des Grabs mit Blumen und mehr
  • Ehepartner/Lebenspartner können nebeneinander die letzte Ruhe finden
  • Auch Familiengräber sind möglich
  • Erhöhte Beerdigungskosten durch einen teuren Sarg
  • Großer Aufwand für die Grabpflege, speziell wenn die Angehörigen weiter weg wohnen
  • Kontinuierliche Kosten, die durch die Grabpflege entstehen

Klar ist: Solche Überlegungen sollten Sie im Grunde genommen nur dann anstellen, wenn es darum geht, für Ihr eigenes Ableben Vorsorge zu treffen. Denn wenn Ihr verstorbener Angehöriger zum Beispiel auf gar keinen Fall eine Erdbestattung haben möchte und diesen Wunsch sehr deutlich geäußert hat, dann gilt es diesen auch zu respektieren und im Rahmen des Machbaren umzusetzen.

Wird hingegen unbedingt Wert auf eine Erdbestattung gelegt, dann haben Sie zumindest bei den Beerdigungskosten noch einen gewissen Spielraum. Sollte es mit dem zur Verfügung stehenden Budget tatsächlich eng werden, können Sie im Zweifelsfall etwa auf einen günstigeren Sarg ausweichen oder die Trauerfeier weniger aufwändig gestalten.

Eine Erdbestattung erfolgt in der Regel bereits wenige Tage nach dem Eintritt des Todesfalls und höchstens 8 Tage danach. Daher ist eine gewissenhafte Planung wichtig, sodass Sie zum Beispiel rechtzeitig die Trauerfeier organisieren und alle relevanten Personen von Ort und Datum dieser in Kenntnis setzen.

Erdbestattungen können entweder in einem Wahlgrab oder in einem herkömmlichen Reihengrab erfolgen. Bei letztgenannter Variante bekommen Sie von der Friedhofsverwaltung einen freien Grabplatz zugewiesen. Die Pachtzeit von Gräbern beträgt meist zwischen 20 und 25 Jahren, je nach den lokalen Regelungen. Wer sich für ein Wahlgrab entscheidet, kann den Grabplatz nach der genannten Frist verlängern.

Glossar zum Thema Bestattung

Sterbeurkunde

Die Sterbeurkunde ist ein wichtiges Dokument, wenn der Tod eines Menschen bei Ämtern und Behörden abgewickelt werden soll. Sie wird vom entsprechend zuständigen Standesamt des Sterbeorts ausgestellt, was je nach Auslastung der Mitarbeiter von wenigen Werktagen bis zu 14 Tagen dauern kann. Sie benötigen die Sterbeurkunde, um den Verstorbenen zum Beispiel bei Institutionen wie Krankenkasse, Rentenversicherung oder auch seiner Bank ordnungsgemäß abzumelden. Um die Sterbeurkunde ausgestellt zu bekommen, müssen Sie einige andere Dokumente wie die Totenbescheinigung, den Personalausweis und die Geburtsurkunde des Toten vorlegen. Bewahren Sie die Sterbeurkunde unbedingt auch nach Erledigung sämtlicher Formalitäten an einem sicheren Ort sorgfältig auf.

Totenschein

Der Totenschein ist eine öffentliche Urkunde, die Sie in Deutschland benötigen, um eine Sterbeurkunde zu erhalten und infolgedessen die Bestattung organisieren zu können. Ausgestellt wird der Totenschein von einem Arzt, der vorher eine gründliche Untersuchung durchgeführt und den Tod der betreffenden Person festgestellt hat. Auf dem Dokument vermerkt werden nicht nur Zeit und Ort des Todesfalls, sondern auch die entsprechenden Personalien. Auch Todesursache und Todesart werden auf dem Totenschein festgehalten. Bei letztgenannter Angabe geht es darum, ob es sich um einen natürlichen Tod handelt oder eine Fremdeinwirkung stattgefunden hat. Der Todesschein wird mitunter auch als Todesbescheinigung oder Leichenschauschein bezeichnet.

Bestattungspflicht

In Deutschland gibt es mit dem Bestattungsgesetz einen ganz klaren rechtlichen Rahmen, der Zuständigkeiten und Ablauf beim Eintritt eines Todesfalls regelt. So besteht hierzulande eine Bestattungspflicht. In deren Rahmen sind die Angehörigen einer verstorbenen Person dazu verpflichtet, für eine ordnungsgemäße Bestattung zu sorgen. Die Erben sind zudem dazu verpflichtet, die Beerdigungskosten zu tragen. Was eine „ordnungsgemäße Bestattung“ bedeutet, ist im Gesetz ebenfalls eindeutig geregelt. So gilt in Deutschland grundsätzlich eine Friedhofspflicht. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel und so sind zum Beispiel die Seebestattung und die Baumbestattung unter bestimmten Umständen ebenso zugelassene Formen der Bestattung.

Leichenschau

Nachdem ein Todesfall eingetreten ist, muss als allererstes eine Leichenschau durch einen fachkundigen Arzt durchgeführt werden. So besagt es in Deutschland das Gesetz. Im Rahmen der Leichenschau erfolgt zum einen die Feststellung des Todes, zum anderen werden aber auch Todesursache und Todesart bestimmt. Der Arzt stellt auch den Totenschein aus, welcher wiederum Voraussetzung dafür ist, um beim Standesamt eine offizielle Sterbeurkunde zu bekommen. Diese brauchen Sie, um diverse bürokratische Aufgaben erledigen zu können, aber auch für die Planung und Durchführung der Bestattung.

Kostentragungspflicht

Die gesetzliche Kostentragungspflicht besagt, dass die Erben oder Unterhaltspflichtigen der verstorbenen Person auch für die Beerdigungskosten aufkommen müssen. Hierzu wird im Regelfall dann das Erbe hinzugezogen. Sollte es sich um eine Erbengemeinschaft handeln, erfolgt ein Abzug der Bestattungskosten vom Gesamterbe. Nur in Ausnahmefällen ist es möglich, dass das Sozialamt die Bestattungskosten übernimmt oder sogar der Staat an dieser Stelle einspringt. Dies wird nur der Fall sein, sofern es keine Angehörigen gibt oder Sie als einziger Angehöriger nicht nur von der Bestattungspflicht, sondern auch von der Kostentragungspflicht befreit sind.

Bestattungsverfügung

Wer nicht möchte, dass nach dem eigenen Tod andere darüber entscheiden, wo und auf welche Weise die Bestattung stattfindet, der sollte schon zu Lebzeiten unbedingt über die Erstellung einer Bestattungsverfügung nachdenken. Darin lassen sich ganz konkrete Wünsche für die eigene Beisetzung schriftlich festhalten. Die Hinterbliebenen sind bei Eintritt des Todes dann im Rahmen ihrer Möglichkeiten dazu verpflichtet, diesen Wünschen nachzukommen.

In den meisten Fällen sind die Hinterbliebenen sogar sehr dankbar über eine solche Verfügung, da sie dank dieser genau wissen, was sich die verstorbene Person für ihre Bestattung gewünscht hat. So muss nicht weiter darüber gerätselt werden, welche Bestattungsart zum Beispiel dem Wunsch des Verstorbenen entspricht. Auch kleine Details wie etwa zu Punkten wie Trauerredner, Musik oder der Gästeliste der Trauerfeier können im Rahmen einer Bestattungsverfügung festgehalten werden.

Grabrede

Zentrales Element einer Bestattung ist die Trauerrede. Sie wird am Grab im Rahmen der Trauerfeier gehalten. Wer die Rede halten muss, ist nirgendwo festgeschrieben. Häufig übernimmt diesen Part ein Geistlicher oder ein professioneller Trauerredner. Es ist aber auch möglich, dass ein Angehöriger der verstorbenen Person die Grabrede hält. Aufgrund der emotionalen Komponente sollten Sie es sich vorab sehr gut überlegen, ob Sie sich in dieser Ausnahmesituation die Herausforderung zutrauen. Im Zweifelsfall ist es keine Schande, einen Trauerredner zu engagieren, mit dem der Inhalt der Rede im Vorfeld schließlich auch genau besprochen werden kann.

Was kostet eine Beerdigung?

Tipps & HinweiseEine der am häufigsten gestellten Fragen von Angehörigen nach einem Todesfall in der Familie ist tatsächlich: Was kostet eine Beerdigung? Das ist absolut verständlich. Denn neben der Trauer und der emotionalen Belastung kommt nun auch noch die Ungewissheit hinzu, ob die Bestattung in finanzieller Hinsicht gestemmt werden kann. Vor allem möchten die Angehörigen den letzten Willen des Verstorbenen dabei berücksichtigen, der möglicherweise im Rahmen einer Bestattungsverfügung bestimmte Dinge und Wünsche festgehalten hat.

Wie hoch die Beerdigungskosten im Endeffekt liegen werden, lässt sich dennoch kaum pauschal sagen. Denn es kommt auf viele verschiedene Komponenten an, die eine Rolle spielen. Soll die Bestattung in einem Sarg erfolgen und wenn ja, gibt es diesbezüglich besondere Wünsche des Toten? Oder ist eine Urnenbeisetzung gewünscht? Vielleicht soll es ja sogar eine Seebestattung sein.

Was die Beerdigung kosten wird, das wird letztendlich aber auch von Faktoren wie zum Beispiel der Auswahl des Blumenschmucks, der Anzahl der Gäste oder der Beauftragung eines professionellen Trauerredners beeinflusst. Auch wenn pauschale Aussagen über Summen wie bereits angedeutet kaum seriös sein können, so lässt sich doch sagen, dass Sie bei den Beerdigungskosten mindestens mit mehreren tausend Euro rechnen müssen. Je nachdem, wie viele Sonderwünsche es gibt, ist die Skala selbstverständlich nach oben nahezu offen.

Bestattungsplanung

Sollte es Ihnen unter gar keinen Umständen möglich sein, die Bestattungskosten für Ihren Angehörigen zu tragen und auch kein entsprechendes Erbe vorhanden sein, das sich für diesen Zweck nutzen ließe, dann sollten Sie so schnell wie möglich mit den zuständigen Sozialbehörden bei Ihnen vor Ort Kontakt aufnehmen.

Wozu ist eine Sterbegeldversicherung gut?

Beerdigung KostenWer seine Angehörigen im Falle des eigenen Todes nicht mit Beerdigungskosten belasten möchte, der hat die Möglichkeit, eine sogenannte Sterbegeldversicherung abzuschließen. Diese Maßnahme hat den Zweck, dass eben diese Versicherung im Ernstfall die Kosten der Bestattung übernimmt und die Hinterbliebenen sich diesbezüglich keine Sorgen machen müssen. Gerade dann, wenn Sie besondere Wünsche für Ihre Beisetzung haben, die die Bestattungskosten in die Höhe treiben, kann der Abschluss einer solchen Versicherung Sinn machen. Denn auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Ihre Vorstellungen umgesetzt werden können.

Die Sterbegeldversicherung funktioniert so, dass Sie bereits zu Ihren Lebzeiten einen festgelegten Betrag einzahlen. Tritt dann eines Tages der Ernstfall ein, dann erfolgt die Auszahlung der mit der Versicherung vereinbarten Summe an die Angehörigen. Damit können diese dann sämtlich zu tätigenden Ausgaben rund um die Bestattung stemmen. Der Abschluss einer Sterbegeldversicherung kann aber auch dann Sinn machen, wenn es keine Angehörigen gibt und Sie sich ansonsten Sorgen machen müssten, dass nur eine möglichst kostengünstige Bestattung durchgeführt wird. Die Versicherungssumme einer Sterbegeldversicherung liegt in der Regel in einem Rahmen zwischen etwa 2.500 und 12.000 Euro.

Bitte beachten: Beamte haben nach wie vor gemäß dem Beamtenversorgungsgesetz einen Anspruch auf Sterbegeld in der doppelten Höhe ihrer Dienstbezüge. Für Arbeitnehmer können solche Regelungen unter bestimmten Umständen auch noch bestehen, sofern Vereinbarungen dazu im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag festgehalten wurden.

Wie läuft eine Bestattung mit mymoria ab?

Sollten Sie sich dafür entscheiden, eine anstehende Bestattung über die Onlineplattform mymoria organisieren zu wollen, dann gibt es einige gute Gründe für diese Entscheidung. Denn hier geben Sie alles in professionelle Hände und erhalten einen festen Ansprechpartner, der den ganzen Prozess von Anfang bis Ende begleitet. Die Kosten dürften fast immer deutlich unter dem liegen, was einzelne Anbieter vor Ort von Ihnen verlangen.

BestattungskostenZudem gibt es umfangreiche Möglichkeiten, um individuelle Wünsche umzusetzen – bis hin zu alternativen Bestattungsarten und Bestattungen im Ausland. Doch wie genau läuft das Ganze ab? Hier in wenigen Stichpunkten die wichtigsten Fakten zum Ablauf:

  • Planen Sie am heimischen Rechner in aller Ruhe eine Bestattung, die zu den Wünschen der betroffenen Person passt und auch im Rahmen des vorhandenen Budgets bleibt.
  • Nach der Beantwortung weniger Fragen erhalten Sie ein unverbindliches und transparentes Angebot mit allen anfallenden Kosten. Nun können Sie ohne Druck überlegen, ob Sie dies annehmen möchten.
  • Wenn Sie das Angebot von mymoria überzeugt hat, können Sie die nächsten Schritte persönlich mit einem Mitarbeiter am Telefon besprechen.
  • Auf Grundlage Ihrer Wünsche und Angaben kümmert sich der Anbieter um die Organisation der Bestattung. Auch behördliche Formalitäten können auf Wunsch erledigt werden.

Gibt es einen Bestattungsanbieter-Test bei der Stiftung Warentest und Öko Test?

FragezeichenWenn es um eine glaubwürdige und seriöse Einschätzung zu den verschiedensten Verbraucherschutzthemen geht, genießt die Stiftung Warentest seit vielen Jahrzehnten einen ausgezeichneten Ruf. Millionen von Verbrauchern vertrauen auf die Ergebnisse der von den Experten der Stiftung durchgeführten Produkttests. Doch wie sieht es beim Thema Bestattung aus? Gibt es zum Beispiel einen Bestattungsanbieter-Test?

Einen solchen Test können Sie auf der Seite der Stiftung Warentest zwar nicht finden. Dafür gibt es aber ein umfangreiches Infopaket rund um die Bestattungsvorsorge. Zu den Inhalten zählen eine Begutachtung von Treuhandverträgen, eine Bestattungsverfügung als Formular, ein Überblick über verschiedene Bestattungsformen sowie diverse Tipps für den Trauerfall. Auch auf dieser Seite finden sich nützliche Infos rund um das Thema Bestattungen. Beim Magazin Öko Test hingegen können Sie einen Test von 200 Sterbegeldversicherungen finden.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Bestattung

Rund um das Thema Bestattung können schnell eine Menge Fragen anfallen. Die wichtigsten davon haben wir in diesem FAQ-Bereich für Sie zusammengefasst und geben kurze und prägnante Antworten.

FAQ

Wie viel kostet eine Bestattung?

Die Bestattungskosten setzen sich aus mehreren Bereichen zusammen. Da wären zum einen die Bestatterleistungen, zu denen zum Beispiel Punkte wie Überführung, Sarg oder Urne, Totenbekleidung oder Aufbahrung zählen. Allein dafür können schnell mehrere tausend Euro anfallen. Hinzu kommen Fremdleistungen wie die Leichenschau, gegebenenfalls Kosten für das Krematorium, Traueranzeigen, Trauerredner und Blumenkränze. Auch hier können im Nu Kosten in Höhe von ein paar tausend Euro entstehen. Schließlich kommen noch die Friedhofsgebühren dazu. Neben den Beisetzungsgebühren fallen auch Grabnutzungsgebühren und Gebühren für die Nutzung der Trauerhalle an, wobei dies je nach Ort unterschiedlich geregelt ist. Unter dem Strich können die Beerdigungskosten somit schnell in die Nähe des fünfstelligen Bereichs steigen.

Was gibt es für Bestattungen?

Neben der klassischen Erdbestattung und der Feuerbestattung, auch als Urnenbestattung bezeichnet, gibt es heutzutage noch einige Auswahlmöglichkeiten mehr. Da wären zum einen die anonyme Erdbestattung sowie die anonyme Feuerbestattung. Aber auch eine Seebestattung, eine Baumbestattung sowie weitere Formen der Naturbestattung erfreuen sich mittlerweile einer immer größeren Beliebtheit.

Wie schnell muss eine Bestattung stattfinden?

Im deutschen Bestattungsgesetz ist genau festgeschrieben, innerhalb welches Zeitraums hierzulande eine Bestattung durchgeführt werden muss. Die Regelung besagt, dass die Beerdigung frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes durchgeführt werden darf und spätestens innerhalb von 8 Tagen nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen hat. Unter bestimmten Umständen kann es gegebenenfalls Ausnahmen geben.

Was kostet eine Urnenbeisetzung komplett?

Eine Urnenbeisetzung ist vom Grundsatz her eher günstiger als eine Erdbestattung. So können Sie bei der günstigsten Form, der anonymen Feuerbestattung, bereits mit Gesamtkosten von um die 2.000 Euro rechnen. Sofern das Ganze jedoch in einem gehobeneren Rahmen mit Trauergästen und einem entsprechenden Programm stattfinden soll, können Sie davon ausgehen, dass Sie noch einige Tausender drauflegen müssen.

Welche Blumen kann ich zu einer Beerdigung mitnehmen?

Diese Frage wird zwar häufig gestellt, jedoch lässt sich darauf keine pauschale Antwort geben. Grundsätzlich passen zum Beispiel Rosen, Nelken, Tulpen oder Narzissen zu einer Bestattung. Jedoch kann es durchaus sein, dass beispielsweise der Verstorbene oder die Hinterbliebenen bestimmte Wünsche haben, was die Blumen oder Blumenkränze angeht. Sollten Sie sich nicht sicher sein, kann es niemals falsch sein, einmal vorsichtig nachzufragen.

Welche Kleidung zur Beerdigung tragen?

Allgemein üblich ist es in Deutschland und im europäischen Kulturkreis, dass die Trauergäste zu einer Beerdigung in dunkler, möglichst schwarzer Kleidung erscheinen, um dadurch ihrer Trauer um den geliebten Menschen Ausdruck zu verleihen. Das bedeutet, dass bei den Herren ein schwarzer Anzug immer eine gute Wahl ist, wobei darunter ein weißes Hemd getragen werden kann. Damen entscheiden sich gerne für ein schwarzes Kleid. Auch Schuhe, Krawatte, Strümpfe oder Schals sollten entsprechend in dunklen Farbtönen ausgewählt werden, um ein harmonisches Gesamterscheinungsbild zu erreichen. Mit dieser Kleidungswahl machen Sie auf keinen Fall etwas falsch – es sei denn, es wird ausdrücklich ein anderer Dresscode zur Bestattung gewünscht.

Wer zahlt die Beerdigungskosten?

Nach einem Todesfall stellt sich für viele nach dem ersten Schock und der Trauer erstmals die Frage, wer die Bestattungskosten bezahlen muss. In Deutschland ist dies im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) eindeutig geregelt. Dort heißt es in Paragraph 1968: „Der Erbe trägt die Kosten der Beerdigung des Erblassers.“ Wenn Sie also der rechtmäßige Erbe der verstorbenen Person sind, dann ist es Ihre Aufgabe, die Beerdigungskosten zu übernehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie vorher ein gutes oder weniger gutes persönliches Verhältnis zum Verstorbenen hatten. Nur unter bestimmten Voraussetzungen, etwa bei finanziellen Härtefällen, ist es möglich, dass Sozialamt oder Staat einspringen und die Kosten für die Beisetzung übernehmen. Vorher werden diese Kosten erst einmal vom möglichen Erbe abgezogen.

Fazit: Bestattung planen per Mausklick und Kosten senken

Wenn ein geliebter Mensch verstirbt, ist das für alle von uns eines der schlimmsten Ereignisse, die überhaupt vorstellbar sind. Umso näher Ihnen der Verstorbene stand, desto größer wird die Trauer sein. Doch leider müssen selbst in einer solchen Extremsituation gewisse Dinge geregelt werden. Allen voran geht es um die zügige Organisation der Bestattung. Denn hier duldet alleine schon der Gesetzgeber keinen allzu langen Aufschub. Es ist also wichtig, dass Sie zeitnah handeln. Dabei sollten Sie sich jedoch Hilfe und Unterstützung dazu holen und es sich so einfach wie möglich machen.

Eine sinnvolle Idee kann es da sein, die Bestattung per Mausklick vom heimischen Rechner aus zu planen und alles in die Wege zu leiten. Dazu bietet zum Beispiel das Onlineportal von mymoria eine sehr gute Möglichkeit. Denn hier erhalten Sie eine Rundum-Betreuung aus kompetenter Hand. Je nachdem, was Sie wünschen, wird von den Mitarbeiten des Serviceanbieters die gesamte Organisation der Bestattung übernommen. Am besten lesen Sie sich in aller Ruhe selbst durch, was das alles im Detail beinhalten kann. Auf jeden Fall können Sie auch, was die Beerdigungskosten angeht, auf diese Weise einiges sparen.

Bestattungsvorsorge

Ein Tipp zum Schluss: Auch wenn der eigene Tod ein extrem unangenehmes Thema ist, spricht einiges dafür, sich schon zu Lebzeiten genau damit auseinanderzusetzen. Denn jetzt haben Sie es noch selbst in der Hand, Ihre Wünsche für Ihre Bestattung schriftlich festzuhalten – am besten in Form einer Bestattungsverfügung. Somit sind Ihre Hinterbliebenen später an diese Verfügung gebunden, und vermutlich werden sie Ihnen ganz einfach dankbar dafür sein, dass sie dadurch wissen, welchen Rahmen Sie sich für Ihre Bestattung wünschen. Denn hierbei geht es nicht nur um die Art der Bestattung, sondern viele weitere Punkte wie etwa die Musikauswahl oder die Auswahl eines Trauerredners spielen mit hinein und wollen allesamt bedacht werden.