Black Friday 2020: 9827 aktuelle Deals, Sales, Rabatte & Gutscheine im Überblick


Für Weihnachtseinkäufe mit zahlreichen Rabatten und Schnäppchen sollten sich Online-Shopper den 27. November 2020 vormerken. Dann steht wieder die Rabattschlacht Black Friday an. Beim letzten Freitag im November handelt es sich um den traditionellen Beginn der Weihnachts-Shoppingsaison. War der erste Freitag nach Thanksgiving einst nur den US-amerikanischen Shoppern mit Deals vorbehalten, ist die Schnäppchenjagd Black Friday 2020 auch für Käufer hierzulande vollgepackt mit Sales und Sonderangeboten. Dies gilt nicht nur für zahlreiche Technik-Artikel vom TV über Kopfhörer bis hin zu den Tablets und Handys. 9827 Aktuelle Angebote, Blitzangebote und Gutscheine finden sich in unserer Übersicht.

 

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Was ist der Black Friday?

Der Black Friday, auf Deutsch auch als „Schwarzer Freitag“ bekannt, ist in den Vereinigten Staaten von Amerika traditionell der Freitag nach Thanksgiving. Thanksgiving fällt seit Jahrzehnten immer auf den vierten Donnerstag im November. Der darauffolgende Freitag, der Black Friday, gilt als Start in ein traditionelles Familienwochenende und stellt einen Monat vor Weihnachten den Beginn der Weihnachsteinkaufsaison dar. Zum Shoppingevent Black Friday 2020 bieten wieder zahlreiche Online-Shops und Läden im Einzelhandel 24 Stunden lang einmalige Schnäppchenangebote und Rabatte an. In Jahr 2020 fällt der Einkauf am Black Friday auf den 27. November.

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Was ist Thanksgiving? Thanksgiving ist das Erntedankfest in den USA und Kanada. Dessen Form weicht stark von der Tradition dieses Festes in Europa ab. Thanksgiving feiern die Amerikaner traditionell mit der ganzen Familie, zum Essen gibt es in der Regel einen gefüllten Truthahn. In den Vereinigten Staaten ist der Thanksgiving Day ein staatlicher Feiertag. Er findet immer am vierten Donnerstag im November statt. Der Tag nach Thanksgiving ist der Black Friday.

Händler verzeichnen am Schwarzen Freitag in den USA oft die höchsten Umsätze im ganzen Jahr. Inzwischen ist das Event auch in Europa und in anderen Teilen der Welt angekommen und hat sich zu einem weltweiten Phänomen in Sachen Rabattschlacht entwickelt. Viele Käufer bereiten sich bereits Tage zuvor auf den Black Friday vor, um die besten Deals und Schnäppchen abzustauben. Nicht nur stationäre Händler, sondern auch immer mehr Online-Shops wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und viele andere beteiligen sich im Jahr 2020 am Black Friday. In diesem Ratgeber gehen wir auf die Bedeutung des Tages ein und stellen in einer Übersicht teilnehmende Shops vor. Zudem halten wir einige nützliche Tipps zur Schnäppchenjagd bereit, damit der Schwarze Freitag nicht zum Nullsummenspiel wird.

Warum heißt der bekannte Shopping-Freitag vor Weihnachten Black Friday?

Black FridayViele Verbraucher stellen sich die Frage, woher der Begriff Black Friday stammt. Dazu scheiden sich die Geister. Es gibt verschiedene Theorien bezüglich des Namensursprungs. Eines ist aber klar: Keiner dieser Theorien steht in einem Zusammenhang zu dem in Deutschland bekannten Schwarzen Freitag – dieser meint den Börsencrash in New York am 24.10.1929. In New York fand dieser noch an einem Donnerstag statt, weswegen er als Black Thursday in die Geschichte der Vereinigten Staaten eingegangen ist. Aufgrund der Zeitverschiebung zwischen Deutschland und den USA fiel er auf zwei verschiedene Tage. Zu den bis heute bekannten Ursprungstheorien für den Black Friday gehören zum Beispiel:

  • Das „black“ wurde das erste Mal im Jahr 1950 verwendet und soll das erhöhte Personen- und Verkehrsaufkommen beschreiben, das in den Innenstädten zu einer einzigen schwarzen Masse verschmilzt. Die Polizei in Philadelphia soll aus diesem Grund erstmals vom sogenannten Black Friday gesprochen haben.
  • An diesem Tag haben Händler die Chance, aufgrund der enormen Umsätze ins finanzielle Plus zu kommen – oder, wie sie es selbst ausdrücken, schwarze Zahlen zu schreiben. Diese Theorie gilt bei vielen Experten als wahrscheinlichste unter allen Optionen. Zu ihr passt auch die Behauptung, dass Verkäufer am Black Friday vom Geldzählen schwarze Hände bekommen.

Sicher wissen wir nur, dass der Black Friday nicht durch den Sklavenhandel entstanden ist, wie einige Quellen nach wie vor fälschlicherweise angeben. Woher der Name aber auch stammt, die Bedeutung des Black Friday ist immer die gleiche: Shoppen, shoppen, shoppen.

Wann ist der Black Friday 2020?

Rein rechnerisch fällt der Black Friday immer auf den vierten Freitag im November oder den ersten Tag nach Thanksgiving. Damit liegt der Black Friday in Deutschland immer an einem Tag zwischen dem 23. und 29. November. Im Jahr 2018 fiel der Black Friday beispielsweise auf den 23. November und damit auf den frühestmöglichen Termin. Im Jahr 2019 mussten die Sparer dagegen bis zum 29. November warten, bis sie sich in das Schnäppchen-Paradies stürzen konnten. Der Black Friday 2020 fällt auf den 27. November.

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Perfekt für erste Weihnachtsgeschenke: Aufgrund der Nähe zum Dezember und des anschließenden Weihnachtsgeschäfts ist der Black Friday für viele Kunden eine ideale Möglichkeit, bereits erste Weihnachtsgeschenke zum Beschenken der Lieben zu kaufen.

Wie in jedem Jahr gehen Experten davon aus, dass der Black Friday auch 2020 weiter wachsen wird und sich mehr und mehr Händler an ihm beteiligen – online oder im Einzelhandel. Fachleute erwarten aber nicht nur eine größere Anzahl an Händlern, sondern auch mehr Kunden und damit eine gesteigerte Nachfrage nach Produkten am Black Friday, der die Weihnachtssaison einläutet.

Welche Bedeutung hat der Black Friday?

Der Black Friday gilt mittlerweile für den Einzelhandel in den USA und Europa als Startschuss in die Weihnachtssaison. Onlinehändler und stationäre Verkäufer rechnen an diesem Tag mit hohen Umsätzen. Viele Unternehmen locken Kunden mit Sonderangeboten und Rabattcodes schon zu den frühen Morgenstunden in ihre Läden oder auf ihre Webseite, um das Weihnachtsgeschäft anzukurbeln. Teilweise kampierten in den vergangenen Jahren Schnäppchenjäger am Black Friday in den vorausgehenden Nächten vor den Kaufhäusern, um einer der ersten zu sein, der am Schwarzen Freitag die besten Angebote und Blitzangebote ergattern kann. 2020 wird dies mit Blick auf die Corona-Pandemie vermutlich etwas anders sein.

In den Anfangsjahren in Deutschland nutzten die meisten Händler den Black Friday nur als einen von vielen weiteren Anlässen, gewissermaßen als einen Sonderschlussverkauf PLUS für den Einkauf. Entsprechend niedrig fielen die Angebote aus, die sich nur in wenigen Punkten von Schlussverkäufen zu Weihnachten, Ostern oder anderen Aktionen unterschieden. Mit zunehmender Bekanntheit des Black Friday erkannten Händler aber schnell, dass es sich lohnt, zum Black Friday besondere Schnäppchen und Angebote zu bieten – alleine deswegen, um sich an diesem Tag von der Konkurrenz abzuheben.

Black Friday 2020Die wirtschaftliche Bedeutung des Tags hat gerade in Europa in den letzten Jahren enorm zugenommen. Das bestätigt eine Angabe des HDE, dem Handelsverband Deutschlands, der in einer Pressemitteilung informierte, dass der Handel in Deutschland zum Black Friday 2019 einen Umsatz von mehr als 3 Milliarden Euro erwirtschaftete. Das entsprach einem Plus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Eine weitere Untersuchung des Verbands ergab, dass immer mehr Deutsche mittlerweile wissen, was der Black Friday ist und sich auf diesen speziell vorbereiten. Immerhin ein Drittel der Befragten gab laut HDE an, sich am Black Friday in das Einkaufsgetümmel stürzen zu wollen.

Auch die Händler selbst gaben in den letzten Jahren Erfolgsmeldungen von sich, die bestätigen, dass die Bedeutung des Black Friday immer größer wird:

  • Laut WAZ konnte das Handelshaus Otto dank des Black Friday und Cyber Monday im Weihnachtsgeschäft 2018 mehr als 250 Millionen Euro umsetzen.
  • Nach eigenen Angaben erzielte das Online-Möbelhaus „home24“ rund um den Black Friday 2018 die erfolgreichste Woche seit dem Start des Unternehmens.
  • Der US-Riese Amazon meldete ebenfalls Rekordumsätze nach den letzten Black Fridays und erklärte, dass der Black Friday und Cyber Monday zu den erfolgreichsten Verkaufstagen der bisherigen Geschichte der Firma von Gründer Jeff Bezos zählten.
  • Auch die Elektromärkte profitieren stark vom Black Friday. Laut „Ceconomy“ gelang es unter anderem den Marktführern Saturn und MediaMarkt, mit einer verbesserten Planung eine positive Umsatzentwicklung nach zuvor drei Quartalen mit rückläufigen Umsätzen zu erreichen.

Wer an weiteren Daten und Fakten rund um die wirtschaftliche Bedeutung des Black Friday interessiert ist, kann sich unter diesem Link des HDE umsehen. Darin finden Sie unter anderem Statistiken …:

  • zur Bekanntheit und Nutzung des Black Friday in den letzten Jahren.
  • zu Aktionsausgaben am Cyber Monday und Black Friday in den vergangenen Jahren.

Die Geschichte des Black Friday

In den USA ist der Black Friday seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Verkaufswesens einen Monat vor Weihnachten. Er bringt seit Jahrzehnten jedes Jahr Millionen Amerikaner dazu, sich früh am Morgen in großen Schlangen vor den Türen der Einzelhändler zu versammeln, um die besten Angebote und Blitzangebote zu ergattern. Obwohl der Black Friday anders als Thanksgiving am Tag zuvor kein offizieller Feiertag ist, hat er etwas von einem Shopping-Feiertag. Er fällt immer auf einen Brückentag zwischen Thanksgiving am Donnerstag und dem Wochenende – aus diesem Grund nehmen sich viele Amerikaner diesen Tag frei, um sich der Rabattschlacht zu stellen.

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Freier Tag in Kalifornien und Texas: In einigen Bundesstaaten in Amerika haben Angestellte im öffentlichen Dienst den sogenannten „Day after Thanksgiving“ frei. Zu diesen Bundesstaaten gehören unter anderem Kaliforniern, Texas, Florida und Washington.

Die Händler nutzen diese einmaligen Voraussetzungen und locken Schnäppchenjäger mit immer besseren Angeboten und immer früher in die eigenen Läden – teilweise öffnen Geschäfte am Black Friday sogar schon um Mitternacht. Daher verwundert es nicht, dass der Black Friday in Übersee bereits seit Jahren der umsatzstärkste Tag für den Einzelhandel ist. Viele Experten bezeichnen ihn mittlerweile als Motor des US-amerikanischen Einzelhandels. Manch ein Kunde dürfte ob der zahlreichen Angebote schnell die Übersicht verlieren.

In regelmäßigen Abständen kommt es am Black Friday auch zu echten Tumulten und Kämpfen um die besten Angebote. Zahlreiche Videos auf Plattformen wie Facebook oder YouTube zeigen jedes Jahr kaufwütige Kunden, die sich mit anderen Menschen um Produkte streiten. Das hat dazu geführt, dass viele Einzelläden mittlerweile eigene Sicherheitsleute einstellen, die mit Blick auf die Menschenmassen Tumulte und Ausschreitungen verhindern sollen, wenn die Kunden darauf setzen, rabattierte Produkte zu Schnäppchenpreisen einzukaufen.

Der Black Friday in Deutschland

In Deutschland geht die noch junge Tradition des Black Friday auf das US-Unternehmen Apple zurück. Die Kultmarke aus Kalifornien bot ihre aus den Vereinigten Staaten bekannten Black-Friday-Angebote das erste Mal im Jahr 2006 in den deutschen Apple-Stores und im Online-Shop an. Damit sorgte die Firma von Gründer Steven Jobs damals für großes Aufsehen. Der erste Black Friday in Deutschland war für Apple ein riesiger Erfolg, weswegen sich immer mehr Händler dem Beispiel des US-Riesen anschlossen.

In den ersten Jahren waren es in der Regel autorisierte Apple-Händler wie GRAVIS oder Cancorn, die den Black Friday mit ihren Angeboten in Deutschland bekannter machten. Erst ein paar Jahre später folgten große Elektronik-Händler wie Saturn, Euronics oder auch Conrad Electronics. Ab dem Jahr 2013 entdeckten auch Fashion-Stores wie Zalando, Asos oder About You die Vorteile des Black Friday für sich.

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Zu Beginn nur online: Anders als in den USA, wo dem Black Friday vor allem im Einzelhandel vor Ort eine große Bedeutung zukommt, fand der Black Friday in Deutschland in den ersten Jahren mit Ausnahme der wenigen Apple-Stores fast ausschließlich online statt. Der Erfolg lässt sich schnell mit den Vorteilen des Online-Shoppings erklären: Online-Aktionen sind für Händler ressourcensparend und können schnell umgesetzt werden.

Mit der zunehmenden Bekanntheit des Black Friday nahm aber auch der Einzelhandel den Begriff und die Aktion auf – auf diese Weise fand der Black Friday seinen Weg in den deutschen Einzelhandel und die Innenstädte der Bundesrepublik. Nach ersten Experimenten im Jahr 2015 gibt es spätestens seit dem Jahr 2016 jedes Jahr hunderte Offline-Aktionen, die rund um den Black Friday im deutschen Einzelhandel oder stationären Handel stattfinden.

Welche Shops nehmen am Black Friday teil?

Black WeekNeben den großen und bekannten Versandhändler Amazon und Ebay beteiligen sich zahlreiche Händler aus unterschiedlichen Bereichen am Black Friday 2020. Dazu zählen zum Beispiel renommierte Unternehmen wie Otto, Saturn, MediaMarkt oder Zalando. Während der Black Friday in Deutschland viele Jahre vornehmlich mit Bestellungen im Internet stattgefunden hat, hat die Verkaufsaktion mittlerweile auch den Sprung in die Shoppingmalls und Fußgängerzonen des Landes geschafft. In den großen deutschen Städten wie München, Berlin oder Hamburg konnten Nutzer in den vergangenen Jahren beobachten, wie von der kleinen Bäckerei über den Supermarkt bis hin zum Brillengeschäft alle Läden Kunden mit Black-Friday-Angeboten lockten.

In den folgenden Abschnitten wollen wir auf ein paar der bekannteren, teilnehmenden Shops am Black Friday eingehen und die Vorteile bei diesen erklären:

Black Friday bei Amazon

Der Versandriese Amazon ruft rund um den Black Friday jedes Jahr eine ganze „Cyber Week“ aus – in Anspielung auf den Cyber Monday, den Montag, der die Zeit der Sparangebote in der Regel beendet. Insgesamt sieben Tage bietet Amazon in seiner Cyberweek Sparangebote an. Das Versandhaus verspricht für diese Woche Preisnachlässe in allen Kategorien und darüber hinaus mehr als 50.000 Blitzangebote und Tagesangebote, die um bis zu 50 Prozent reduziert sein sollen.

Die besten Angebote gibt es bei Amazon nur für wenige Stunden oder nur Minuten, wenn die Deals sehr begehrt sind. Wer am Black Friday 2020 also kräftig sparen will, muss entweder schnell sein oder auf die Mitgliedschaft bei Amazon setzen – die kostenpflichtige Prime-Mitgliedschaft. Mit dieser genießen Kunden nicht nur Vorteile wie einen kostenlosen Premiumversand, sondern kommen auch früher an die Angebote am Black Friday.

Für die Nutzer bedeutet das: Wer rechtzeitig vor dem Start des Verkaufsevents Black Friday bei Amazon ein Prime-Kunde wird, kann während des Schnäppchen-Marathons von allen Vorteilen profitieren. Eine Probemitgliedschaft gibt es das erste Mal für 30 Tage kostenlos.

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Wann ist die Cyber Week bei Amazon? Die Cyber Week mit Angeboten geht bei Amazon im Jahr 2020 vom 23. November bis einschließlich 30. November 2020.

Zudem gibt es beim US-Versandhandelsgiganten bereits seit Ende Oktober 2020 die frühen Black Friday Angebote. Seither lassen sich täglich in zahlreichen Produktkategorien interessante Schnäppchen und Blitzangebote finden.

Black Friday bei MediaMarkt

MediaMarkt feiert getreu den eigenen Farben einen eigenen Shoppingtag, den Red Friday. Am Black Friday von MediaMarkt erwarten Verbraucher nach Angaben des Unternehmens Top-Angebote aus allen Bereichen der Elektronik. MediaMarkt legt den Fokus 2020 vor allem auf das Online-Geschäft und will dort bei den Marktpreisen den Rotstift ansetzen.

Erwähnenswert ist: Bei MediaMarkt gibt es den kostenlosen Media-Markt-Club. Dessen Mitglieder haben seit dem Black Friday 2018 zwei Stunden früher Zugang auf exklusive Angebote als normale Kunden. Zu diesem Jahr sollten bei MediaMarkt wieder ähnliche Voraussetzungen gelten, auch wenn das Unternehmen bis dato noch keine konkreten Angaben gemacht hat.

Wussten Sie folgendes?Weitere teilnehmende Shops am Black Friday sind unter anderem:

  • Samsung Black Weeks: Beim Samsung Black Friday und Cyber Monday können Haushalte nach Angaben des Elektronik-Unternehmens wie bereits die Jahre zuvor über mehrere Wochen von Angeboten profitieren. Im Jahr 2020 geht die „Black Week“ von Samsung von 18. bis 30. November. Auf der Webseite von Samsung können sich Verbraucher für einen Newsletter einschreiben, um als Erstes über günstige Angebote informiert zu werden. Dieses Angebot steht aber nur einer festen Anzahl an Kunden zur Verfügung, schnell sein lohnt sich also.
  • Telekom Magenta Thursday: Der Telekom Black Friday heißt beim Telekommunikationsanbieter eigentlich Magenta Thursday. Seit einigen Jahren feiert die Telekom den Black Friday mit speziellen Sonderangeboten bereits einen Tag früher. In diesem Jahr profitieren Kunden vom 27. November bis zum 30. November von günstigeren Handytarifen, Smartphones und Internet-Tarifen.
  • Otto Black Friday: Am 27. November gibt es auch bei Otto Schnäppchen und Deals im Rahmen des Otto Black Friday. Mit der Otto-App erhalten Verbraucher beim deutschen Handelsunternehmen exklusive Vorteile während des Aktionszeitraums. Die App ist kostenlos für alle iOS- und Android-Geräte wie Smartphones, Tablets und Co. verfügbar. Mit dem Otto-Newsletter verpassen Kunden nach Angaben von Otto kein Schnäppchen.
  • Apple Black Friday: Dem US-Riesen Apple haben wir es zu verdanken, dass es den Black Friday überhaupt in dieser Form in Deutschland gibt. Apple ist bis auf 2 Jahre zwischen 2014 und 2015 jedes Jahr mit eigenen Angeboten dabei und hält Nutzer mit einem Newsletter über aktuelle Angebote rund um iPhones, iPads und Macs auf dem Laufenden.
  • Idealo Black Friday: Auch bei Idealo ist am 27. November Black Friday. Im Schnitt lagen die Ersparnisse bei Idealo im Jahr 2019 bei knapp 8 Prozent. Verbraucher können sich bereits heute einen Preiswecker bei Idealo stellen. Am Black Friday bekommen sie dann angezeigt, sollte das gewünschte Produkt den festgelegten Preis erreichen oder unterschreiten.

Black Friday 2020: Online vs. Offline

In den USA ist der Black Friday in erster Linie ein Event des stationären Einzelhandels. Er findet seit Jahrzehnten offline in den Geschäften und nur am Rande online statt. Um auch online von dem Rabatt-Hype zu profitieren, hat der Internethandel in der Mitte der 2000er-Jahre mit dem sogenannten Cyber Monday eine Online-Variante des Black Friday geschaffen. Mehr zur Geschichte des Cyber Monday und den Unterschieden zum Black Friday folgen im späteren Verlauf.

In Deutschland nahm die Entwicklung bisher im Vergleich zu den USA genau den umgekehrten Weg. Nachdem das US-Unternehmen Apple im Jahr 2006 die Idee des Black Friday nach Deutschland gebracht hatte, waren es vor allem die Online-Händler, die die Aktion aufgriffen und mit ihren Rabatt-Aktionen von Jahr zu Jahr für Schnäppchenjäger bekannter machten. Zwischenzeitlich gab es zwar immer wieder einmal Experimente von Händlern, bei denen Online-Gutscheine mit Rabatten im stationären Handel verknüpft werden sollten, doch diese verfehlten zum Großteil ihre Wirkung. Die Händler hofften vergebens, dass diese Aktionen dazu taugen, höhere Umsätze zu erzielen.

Der Schnäppchentag kam erst im Jahr 2016 so richtig in den Shoppingmalls und Innenstädten der Bundesrepublik an. Seitdem ist die Zahl der teilnehmenden Shops und Filialen aber rasant gestiegen. Mittlerweile können Kunden in fast allen Bereichen Deutschlands am Black Friday zu stark reduzierten Preisen shoppen.

Welche Produkte gibt es am Black Friday günstiger?

Tipps & HinweiseDer Black Friday 2020 kommt mit großen Schritten auf uns zu. Damit Verbraucher am wichtigsten Shoppingtag des Jahres keine ärgerlichen Fehleinkäufe tätigen oder auf mittelmäßige Rabatte hereinfallen, zeigen wir an dieser Stelle auf, welche Dinge sich in der Regel gut am Black Friday kaufen lassen – und welche Käufe Nutzer eher vermeiden sollten.

Dinge, die traditionell am Black Friday günstiger sind:

  • SmartHome-Geräte: Bestimmte SmartHome-Gadgets für den Haushalt gibt es zum Black Friday oft gratis gebündelt mit größeren Geräten wie beispielsweise einem Fernseher. Wer also sowieso beispielsweise einen neuen Fernseher mit der Auflösung 4K braucht, kann sich am Black Friday mit etwas Glück einen Amazon Echo mit Alexa oder andere SmartHome-Gadgets kostenlos ins Haus holen. Dies gilt für eine Reihe von Marken im TV Bereich.
  • Fernseher: Große Anschaffungen wie Fernseher sind wie gemacht für den Black Friday. Selbst neue Modelle in 4K finden Kunden bei vielen Anbietern bereits reduziert. Im Idealfall entscheiden sich Verbraucher bereits vor dem Kauf für ein TV-Modell und vergleichen im Anschluss Deals von verschiedenen Anbietern.
  • Sonstige Technikprodukte: Auch kleinere Artikel von Boxen über Kopfhörer bis hin zu Computern lassen sich am und um den Black Friday günstiger finden.
  • Küchengeräte: Eine Produktgruppe, die am Black Friday in der Regel sehr günstig ist, sind Küchengeräte wie beispielsweise Kaffeevollautomaten. Diese gibt es oft schon ab Preisen von nur 100 oder 200 Euro. Aber auch kleinere Geräte wie Toaster, Mixer oder Reiskocher gibt es bei Anbietern teilweise für weniger als 10 Euro.
  • Videospiele: Neben Spielekonsolen sind oft Videospiele am Black Friday stark reduziert. Selbst für Spiele, die erst im Jahr 2020 auf den Markt gekommen sind, gibt es bereits attraktive Deals. Wer Spiele am Black Friday vergleichen will, sollte sich bereits im Vorfeld über die Preise an herkömmlichen Tagen informieren.

Dinge, für die Nutzer nicht auf den Black Friday warten müssen:

  • Technik von Apple: Auch wenn Apple den Black Friday einst nach Deutschland brachte, hatte der US-Riese in den letzten Jahren nur selten wirklich attraktive Deals am Black Friday im Angebot. Das betrifft in der Regel aber nur die Hauptprodukte des Unternehmens wie die iPhone Handys oder die Macs. Zusatzleistungen wie Apple Care sind teilweise beim Kauf eines neuen Produkts umsonst mit dabei.
  • Smartphones: Für neue Smartphones gab es am Black Friday oder Cyber Monday in den letzten Jahren nur selten wirklich gute Angebote – wenn, dann nur auf alte Modelle der bekannten Marken. Das neueste iPhone oder Samsung Galaxy Smartphone werden die jeweiligen Hersteller nicht vergünstigt anbieten.
  • Möbel: Zahlreiche Hersteller haben Möbel in der Vergangenheit in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr günstiger angeboten als am Black Friday. Das ist bei Haushaltsgeräten wie Backöfen, aber auch bei Kühlschränken oft der Fall. Diese Produkte am Black Friday zu kaufen, bringt Verbrauchern oft keinen besonderen Vorteil.
  • Spielzeug: Geduld ist beim Kauf vom Spielzeug schon seit Jahren eine lukrative Tugend. Im Schnitt sind Spielsachen wie Lego kurz vor Weihnachten noch einmal günstiger als beim Black Friday. Dennoch kann es sich lohnen, am Black Friday das eine oder andere Spielzeugschnäppchen zu nutzen.

Welche Produkte lohnen besonders beim Schnäppchentag im Jahr 2020?

Die Liste der Produkte, die am Black Friday 2020 zu günstigen Preisen erhältlich sein werden, sind also weit gestreut. Doch einige Produkte lohnen sich beim Schnäppchentag besonders, da bei bestimmten Produkten hohe Preisnachlässe auf den Listenpreis zu erwarten sind – so auch im Jahr 2020. Dies zeigt der Blick auf die ersten Angebote in den Tagen vor dem Black Friday. Wie schon oben angeführt, stehen insbesondere kleine Küchengeräte bei den Händlern ganz oben in der Liste mit den höchsten Rabatten. Dies zeigte sich schon im Vorfeld des Black Friday 2020, da die ersten Händler auf Küchenmaschinen wie Kaffeemaschinen, Blender, Mixer, Heißluftfritteusen oder Dampfgarer die ersten interessanten Deals und Angebote auf den Markt geworfen haben.

Zudem stehen – wie schon im Vorjahr und in den Jahren zuvor – vor allem Technikprodukte. Für Fernseher, Computer, Videospiele und vieles mehr darf mit genauso vielen Rabatten und Angeboten gerechnet werden, wie zum Beispiel für Staubsauger. Hier dürften vor allem die Staubsaugerroboter im Mittelpunkt des Interesses stehen. Medien in den USA spekulieren damit, dass es beim Black Friday 2020 beim einen oder anderen Händler TV-Geräte mit einem Rabatt von bis zu 40 Prozent auf den Listenpreis geben wird. Darauf lassen zumindest die ersten Vorab-Schnäppchen von Walmart und Co. schließen. Diese Tatsache sowie die teilweise aufgrund der Corona-Pandemie geringere Verfügbarkeit könnte dazu führen, dass bei manchen Händlern Top-Angebote recht schnell ausverkauft sind. Daher lohnt es sich im Jahr 2020, wachsam zu sein und bei guten Deals nicht zu lange zu zögern.

Interessant wird sicherlich der Bereich Videokonsolen und Videospiele sein – insbesondere nach dem Release – und Ausverkauf – der PlayStation 5 sowie der Xbox Series S. Manch ein Marktkenner rechnet damit, dass es für Spiele und Zubehör für die beiden Konsolen spezielle Black-Friday-Angebote geben wird – natürlich aber nicht für die Konsolen selbst. Gleiches gilt beispielsweise für die Nintendo Switch. Zwar lässt sich sicherlich das eine oder andere Game für die Konsole beim Black Friday 2020 vergünstigt kaufen, nicht aber die Switch selbst. Denn für diese Spielekonsole gibt es keine echte Konkurrenz, sodass Rabatte oder Deals für die Nintendo Switch nicht zu erwarten sind.

Bei Amazon wiederum dürften vor allem wieder die firmeneigenen Produkte beim Black Friday 2020 ganz oben auf der Liste der Schnäppchen, Angebote, Deals und Rabatte stehen. Wer sich ein neues Fire Tablet, einen neuen Echo oder aber einen neuen Kindle kaufen will, sollte auch in diesem Jahr beim Start der Weihnachtseinkäufe Geld sparen können.

Eine Kategorie, die in diesem Jahr besonders im Fokus stehen könnte, ist die Bekleidung. Denn mit Blick auf die Corona-Pandemie und die begrenzten Budgets einiger Käufer im Vergleich zum Vorjahr, dürfte Bekleidung nicht bei jedermann ganz oben auf der Einkaufsliste am Black Friday 2020 stehen. Genau deswegen vermuten manche Beobachter, dass es gerade im Bereich der Bekleidung enorme Schnäppchen geben könnte, um den einen oder anderen Zögerlichen doch überzeugen zu können.

Zahlreiche Produkte, die wir oben beschrieben haben, finden Verbraucher in unserer Auflistung an Angeboten weiter oben auf der Webseite. Viele dieser Modelle und Produkte haben wir bereits in eigenen, Themen-bezogenen Vergleichen unter die Lupe genommen. Nutzer können einen Blick in diese Produktbeschreibungen werfen, indem sie einfach auf den Button „Mehr Informationen“ klicken.

Black Friday 2020: So können Nutzer Preisfallen vermeiden

Cyber WeekMit der richtigen Recherche ist es möglich, am Black Friday eine ganze Stange an Geld zu sparen. Ohne eine ausführliche Recherche im Vorfeld laufen Verbraucher aber Gefahr, am Ende des Tages zu viel Geld auszugeben. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat schon vor Jahren davor gewarnt, dass nicht alle Angebote am Black Friday oder Cyber Monday auch wirklich Angebote sind. Oft verstecken sich hinter vermeintlichen Schnäppchen sogenannte Rabattfallen. Bei diesen berechnen die Anbieter die vermeintlichen Top-Angebote einfach auf die unverbindliche Preisempfehlung. Was an dieser Stelle gerne einmal untergeht: Die Produkte sind im Handel ohnehin schon günstiger zu handelsüblichen Preisen zu bekommen. Vermeintlich horrende Rabatte sind mitunter zu realtivieren.

Auf diese Weise kann es schnell unübersichtlich werden, ob es sich bei einem Angebot tatsächlich um ein Schnäppchen handelt, oder ob nur eine Rabattfalle dahintersteckt. Die Lösung für das Problem: Angebote vergleichen. Wie das Münchner News-Portal Merkur.de empfiehlt, sollte jeder Haushalt bereits Tage und Wochen vor dem Black Friday einen Blick auf die Preise der verschiedenen Produkte werfen, an denen sie interessiert sind. Dafür eignen sich Preisvergleichsportale. Oft kommt es vor, dass das gewünschte Produkt an anderer Stelle noch günstiger erhältlich ist als in den Cyber Weeks oder am Black Friday.

Die Verbraucherzentrale in Deutschland hat ebenfalls fünf Tipps gegeben, damit Nutzer beim Kauf mit Rabatt nicht danebengreifen:

  1. Nicht von angeblichen Rabatten blenden lassen: Viele der fantastischen Sparpreise beruhen auf einem Vergleich mit unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller. Kaum ein Händler nimmt aber bei den normalen Preisen Bezug auf die unverbindliche Preisempfehlung. Wie Stichproben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren offenbarten, lagen die Preisreduzierungen an Rabatttagen wie dem Black Friday statt versprochener 50 oft nur bei 20 Prozent. Das gilt natürlich nicht für alle Produkte, ist aber ein Fakt, den Nutzer im Hinterkopf haben sollten.
  2. Achtung vor dubiosen Händlern: Auf verschiedenen Handelsplätzen bieten seit Jahren dubiose Händler Produkte zu Traumpreisen an. Sollte ein Angebot extrem günstiger sein als an anderen Orten, liegt laut Verbraucherzentrale die Vermutung nahe, dass es sich um Fake-Angebote handelt. Ein Anzeichen für die Angebote ist, dass Kunden per Vorkasse zahlen müssen. Die Ware erhalten Verbraucher aber nur in den seltensten Fällen. Deswegen gilt: Verbraucher sollten auf bekannte Hersteller und Marketplaces setzen und immer per Rechnung oder Lastschrift zahlen.
  3. Preise vor dem Kauf vergleichen: Wie wir bereits erwähnt haben, sollten Sie laut Verbraucherzentrale mindestens zwei voneinander unabhängige Preissuchmaschinen nutzen, um den Preisverlauf der Produkte vor dem Black Friday zu überprüfen. So lässt sich vermeiden, dass Nutzer auf angebliche Spar-Angebote hereinfallen, die die Verbraucherzentrale als Rabattfallen bezeichnet.
  4. Nicht unter Druck setzen lassen: Ablaufende Balken oder kleiner werdende Kreise sind beliebte Marketing-Tricks, um Nutzer unter Druck zu setzen und einen Kauf zu erzwingen. Auch ablaufende Uhren sollen oft den Eindruck von Zeitdruck vermitteln. Verbraucher sollten sich aber immer mindestens die Zeit nehmen, die es dauert, einen seriösen Preisvergleich durchzuführen. Andererseits gilt es eben, auf das nächste Spar-Angebot zu warten.
  5. Widerrufsrecht nutzen: Falls die Stornierung bei einem Händler nicht klappen sollte, bleibt Verbrauchern immer der Widerruf. Dieser ist in Deutschland bei einem Online-Kauf ohne Angaben von Gründen innerhalb von 2 Wochen möglich. Es kann aber sein, dass in diesem Fall Kosten für die Rücksendung anfallen.

Versandfallen geschickt umgehen

Mindestens genauso wichtig wie Rabattfallen sind beim Black Friday Versandfallen. Wer zum Beispiel auf Amazon am Black Friday bestellen will, kann stellenweise an der Kasse enttäuscht werden. Zwar ist das gewünschte Produkt reduziert, aber an der Kasse kommen plötzlich noch ordentlich Versandkosten dazu. In Summe kann es sein, dass sich das Angebot unter den neuen Voraussetzungen nicht mehr lohnt.

Hier kann ein einfacher Trick Abhilfe leisten. Im Fall von Amazon dürfen sich Prime-Kunden auch bei bereits reduzierten Artikeln über einen kostenlosen Versand freuen. Dieser Versand für die Mitglieder dauert in der Regel selbst am Black Friday nur einen Tag. Teilweise kann es bei sehr beliebten Produkten aber auch zu Verzögerungen von einigen Tagen kommen. Hinzu kommt, dass Prime-Kunden in den vergangenen Jahren am Black Friday bereits 30 Minuten vor allen anderen die Angebote einsehen und Wunsch-Produkte reservieren konnten.

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Kostenloses Prime-Testabo für Neukunden: Wer bis jetzt noch kein Amazon-Prime-Kunde ist, kann sich eine kostenlose Probe-Mitgliedschaft über 30 Tage sichern. Diese Erstanmeldung lässt sich für Mitglieder bequem vor dem Ende der Testphase kündigen, läuft aber dennoch noch den vollen Probezeitraum weiter.

Der Cyber Monday: Eine Extra-Chance auf Schnäppchen

Der Cyber Monday, auch bekannt als Black Monday, ist wie der Black Friday ein Marketingbegriff, der den Montag nach dem amerikanischen Erntedankfest Thanksgiving beschreibt. Während der Black Friday aber, gerade in den USA, seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Vorweihnachtszeit ist, ist der Cyber Monday für Schnäppchenjäger ein relativ neues Phänomen. Das erste Mal fand der Begriff Cyber Monday im November 2005 in einer Pressemitteilung von Shop.org, dem Online-Arm des amerikanischen Einzelhandelsverbands NRF, Verwendung.

Cyber MondayNachdem die Internetnutzung Anfang der 2000er-Jahre drastisch anstieg und die User in den USA immer mehr online einkauften, bemerkte der Verband, dass am Montag nach dem Wochenende des Black Friday enorme Online-Umsätze generiert wurden. Eine Erklärung für dieses Phänomen: Viele Kunden bestellten die Angebote, die sie zum Black Friday in den Geschäften und Prospekten gesehen hatten, am darauffolgenden Montag am Arbeitsplatz, da sie dort besseres Internet hatten. Schließlich gab es zu dieser Zeit noch keine Smartphones oder Tablets und schnelles Internet war noch nicht so weit verbreitet, was Bestellungen unterwegs oder von Zuhause aus erschwerten. Eine andere Begründung zielt darauf ab, dass die Leute keine Lust hatten, sich in das Getümmel an Leuten zu stürzen und den Einkauf lieber bequem online erledigten.

Woher die Idee für den Cyber Monday letztlich aber auch stammte, er entwickelte sich in den USA schnell zur Internet-Variante des Black Friday und wurde zum Synonym für die besten Online-Rabatte des Jahres. Da sich in den kommenden Jahren immer mehr Händler am Aktionstag beteiligten, steigen die Umsätze von Jahr zu Jahr. Nach einer Untersuchung von Adobe Digital Insights, nachzulesen unter diesem Link, setzte der amerikanische Online-Handel zum Cyber Monday 2018 bereits fast 8 Milliarden US-Dollar um.

Der Cyber Monday in Deutschland
In Deutschland tauchte der Begriff Cyber Monday das erste Mal im Jahr 2010 auf, als das Online-Versandhaus Amazon auf seiner Webseite eine Rabattaktion nach amerikanischem Vorbild für seine deutschen Kunden veranstaltete. Damals bot Amazon aber erst 30 Produkte zu vergünstigten Preisen an. Die Aktion war so erfolgreich, dass Amazon die Angebote in den kommenden Jahren immer mehr ausweitete und sie auf mehrere Tage ausdehnte. Mittlerweile veranstaltet Amazon eine ganze Cyber Week samt einer Countdown-Woche und bietet auf diese Weise Jahr für Jahr hunderttausende Schnäppchen und Spar-Angebote an.

Die Begriffe Cyber Monday und Black Friday sind bei uns in Deutschland eng miteinander verbunden, da anders als in den USA der Black Friday in der Bundesrepublik noch keine lange Tradition als Offline-Event hat. Stattdessen fand er über Jahre und findet immer noch als Online-Event statt. Aus diesem Grund hat es der Cyber Monday schwer, sich als Event gegen den Black Friday zu behaupten. Trotzdem greifen immer mehr Händler auch in Deutschland den Cyber Monday auf und bieten an diesem Tag spezielle Rabatte und Gutscheine an.

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Cyber Week / Weekend oder Black Week: Die Bezeichnungen Black Friday und Cyber Monday verschwimmen in Deutschland immer mehr und werden von vielen Herstellern als ganzes Cyber Weekend oder als Cyber Week / Black Week bezeichnet. Für Kunden hat das nur Vorteile, da sie sich über mehrere Tage die besten Angebote und Rabatte sichern können, ohne zu einem bestimmten Zeitpunkt lange in einer Schlange stehen zu müssen.

Black Friday 2020: Achtung vor Scam-Angeboten!

Black Friday und Cyber Monday bieten nicht nur günstige Gelegenheiten für Schnäppchenjäger. Auch Betrüger versuchen immer wieder, den Verbraucher im Zuge der Angebotstage um sein Geld zu bringen. Viele Kunden nutzen am Black Friday und Cyber Monday Online-Angebote und Cyberkriminelle lassen nichts unversucht, um ihre Betrugsmaschen durchzuführen. Verbraucher müssen in dieser Zeit ganz genau aufpassen und sehr genau hinsehen, damit sie nicht auf die Betrügereien hereinfallen.

Phishing und gefälschte Webseiten
Das amerikanische Unternehmen McAfee, bekannt durch seine Virenscanner, berichtete, dass Cyberkriminelle im Jahr 2019 rund um die Aktionstage Black Friday und Cyber Monday mehr als zwei Milliarden Kontodaten von Online-Shoppern gestohlen haben. Wer seine Kreditkarteninformationen beim Online-Kauf preisgibt, sollte daher genau aufpassen, mit wem er es zu tun hat. Oft bauen die Kriminellen die Webseiten bekannter Anbieter nach oder sie kapern die Software kleinerer Online-Shops und lassen sich die sensiblen Daten auf diese Weise übertragen.

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Vorsicht ist geboten bei E-Mails, die vorgeblich von großen und bekannten Unternehmen stammen. Die Kunden werden in diesen Mails aufgefordert, auf einen Link zu klicken und sie werden mit besonders attraktiven Angeboten geködert. Diese Mails führen oft zu Phishing-Seiten.

So können Kunden sich schützen
Um beim Online-Kauf am Black Friday 2020 und Cyber Monday 2020 nicht Opfer eines Betruges zu werden, müssen Verbraucher genau hinschauen und aufpassen, wem sie ihre sensiblen Daten anvertrauen. Bei großen Anbietern wie Amazon, bei denen die Kontodaten bereits hinterlegt sind, ist der Kauf in der Regel sicher. Vorsicht ist geboten, wenn Nutzer sensible Daten in eine Maske eingeben müssen. Hier ist es für Betrüger leicht, die Daten abzugreifen.

Bevor Verbraucher ihre Daten eingeben, sollten sie die Seite auf ein gültiges, deutsches Impressum überprüfen. Generell sollten Verbraucher eher auf Plattformen kaufen, bei denen sie auch außerhalb der Aktionstage kaufen und bei denen die Zahlungsinformationen bereits hinterlegt sind und sie sollten es möglichst vermeiden, Bank- oder Kreditkartendaten manuell auf einer Seite einzugeben. Bei Anbietern wie Amazon, MediaMarkt oder Saturn sind Sie auch am Black Friday auf der sicheren Seite.

Bezahlmöglichkeiten wie PayPal sind deutlich sicherer, da die Daten dort so verarbeitet werden, dass Internetbetrüger nichts damit anfangen können. Aber Vorsicht, auch die Login-Seite von PayPal kann von Kriminellen nachgebaut werden. Verbraucher sollten einen Blick auf die URL werfen, um sicherzustellen, dass sie auch wirklich zu PayPal weitergeleitet wurden.

Bei E-Mails, die im Namen bekannter Anbieter für Schnäppchen-Angebote werben, sollten Verbraucher darauf achten, dass Rechtschreibung und Grammatik stimmen. Ein klares Alarmsignal: Die deutschen Umlaute werden bei gefälschten Mails oft fehlerhaft dargestellt. Die E-Mails sollten immer Kontaktinformationen, eine Adresse und eine Telefonnummer des Absenders enthalten.

Generell gilt auch und ganz besonders rund um den Black Friday und Cyber Monday die Weisheit, wenn ein Angebot zu gut aussieht, um wahr zu sein, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es nicht wahr ist. Bei besonders guten Angeboten sollten Verbraucher daher nicht sofort zuschlagen, sondern im Gegenteil besonders aufmerksam nach Hinweisen für einen Betrug Ausschau halten. Oft hilft eine kurze Google-Suche, denn mitunter sind die schwarzen Schafe bereits bekannt und es wird vor dem Angebot gewarnt.

Black Friday und das Corona-Virus

Das Corona-Virus beschäftigt im Jahr 2020 die ganze Welt. Auch am Black Friday wird das Pandemiegeschehen nicht spurlos vorbeigehen. Für Kunden bedeutet das jedoch nicht unbedingt schlechtere Deals. Wir fassen zusammen, was im Corona-Jahr 2020 beim Black Friday anders sein wird und was Kunden beim Shopping beachten sollten.

Längere Angebote
Darauf sollten Sie achtenBlack-Friday-Deals sind in der Regel für einen Zeitraum zwischen einem und 5 Tagen gültig. Aufgrund der Pandemie planen viele Anbieter, ihre Angebote auszuweiten und für einen längeren Zeitraum anzubieten. Schon in den letzten Jahren gingen die Angebote deutlich über den Zeitraum des letzten Freitags im November hinaus und erstreckten sich mitunter über den ganzen Monat. Im Corona-Jahr 2020 wird diese Entwicklung noch deutlicher zu sehen sein. Bestes Beispiel: Amazon startete schon im Oktober mit den ersten Black-Friday-Angeboten.

Mehr Online-Angebote und weniger Angebote vor Ort
Das Corona-Virus hat große Auswirkungen auf unsere Shopping-Gewohnheiten. Nicht nur die zeitweilige Schließung des Einzelhandels, auch die Angst vor einer Ansteckung und bei manchen nicht zuletzt die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes führen dazu, dass Verbraucher noch häufiger online einkaufen. Üblicherweise gibt es zum Black Friday in vielen Geschäften satte Rabatte zum Beispiel für Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Tablets oder Smartphones. Mit diesen Rabatten ist auch in diesem Jahr wieder zu rechnen, doch einige der günstigen Angebote sind 2020 nur online zu haben.

Niedrige Preise verspricht der Black Friday in jedem Jahr für beliebte Produkte wie kleinere Küchengeräte oder für CDs, DVDs und Blu-ray-Discs. Auch in diesem Jahr dürfen Kunden im Handel vor Ort mit günstigen Angeboten für diese und ähnliche Artikel rechnen. Anders bei den Elektronik-Großgeräten, haben die Geschäfte bei diesen Produkten die Möglichkeit, große Mengen zu lagern, um sicherzustellen, dass es aufgrund der Angebote nicht zu einem Massenandrang in den Geschäften kommt.

Längere Schlangen und Wartezeiten
Lange Schlangen und Wartezeiten gehören im Handel vor Ort zu jedem Black Friday dazu. Beim Black Friday 2020 müssen sich die Kunden, die nicht online einkaufen möchten, auf noch längere Wartezeiten und Schlangen einstellen. Das Einhalten der Abstandsgebote und die Begrenzung der zulässigen Anzahl an Kunden im Laden wird dazu führen, dass Kunden Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, bevor sie den Laden betreten dürfen. Die gute Nachricht dabei ist, dass sich die Warteschlangen an den Kassen deutlich verkleinern werden.

Pick-Up-Stationen dürften beliebter sein
Auch Kunden, die online einkaufen und ihre Waren vor Ort abholen, müssen sich in diesem Jahr auf längere Wartezeiten einstellen. Dieser Pickup-Service, den beispielsweise Ikea unter der Bezeichnung Click and Collect anbietet, soll es ermöglichen, ganz in Ruhe vom heimischen Sofa aus ohne Gedränge und ohne lange Wartezeiten an der Kasse zu shoppen und die Ware trotzdem am gleichen oder am nächsten Tag mit nach Hause nehmen zu können.

Am Black Friday 2020 dürften die Geschäfte selbst zwar leerer sein als in den Vorjahren, dafür jedoch dürften die Pick-Up-Stationen der Läden aufgrund der Corona-Pandemie einen Andrang erleben, die einen Pick-Up-Service anbieten. Dies bedeutet, der Kunde kann bequem von Zuhause aus online shoppen, lässt sich die Ware aber nicht zuschicken. Stattdessen sucht der Kunde selbst das Geschäft auf, um dort seine bestellten und schon vorbereiteten Waren abzuholen.

Mit Blick auf die Corona-Pandemie dürfte dieser Click-and-Collect-Service, den unter anderem Media Markt oder Saturn anbieten, ein Renner beim Black Friday 2020 werden. Denn so lässt sich sicher und bequem von Zuhause aus shoppen, dennoch muss nicht im schlimmsten Falle mehrere Tage gewartet werden, bis der neue Staubsaugerroboter, der neue Fernseher oder das neue Handy genutzt werden kann.

Weniger Betrieb im Handel vor Ort
Wer sich entscheidet, im Einzelhandel vor Ort seine Black-Friday-Einkäufe zu erledigen, dürfte sich in diesem Jahr über deutlich weniger Gedränge in den Läden freuen. Aufgrund der Corona-Regeln im November-Lockdown-Light ist nur eine bestimmte Anzahl an Kunden erlaubt. Pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche darf sich nur ein Kunde im Laden aufhalten. Für eine Verkaufsfläche von 1.000 Quadratmetern bedeutet das, dass sich gerade einmal 100 Kunden im Laden aufhalten dürfen. Kleinere Läden mit einer Verkaufsfläche von weniger als 10 Quadratmetern dürfen nur von jeweils einer Person betreten werden.

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Elektronikfachmärkte wie Media Markt oder Saturn haben im Schnitt Verkaufsflächen von etwa 2.500 bis 3.000 Quadratmetern. Nach geltenden Corona-Regeln sind dort am Black Friday 2020 nicht mehr als 250 bis 300 Kunden auf einmal erlaubt. Gemessen am üblichen Gedränge entspricht das geradezu einer gähnenden Leere zwischen den Regalen.

Dies wird nicht nur in Deutschland der Fall sein, sondern rund um den Globus. In den USA beispielsweise könnte das ersten Umfragen zufolge dafür sorgen, dass erstmals mehr Menschen online einkaufen als vor Ort im Handel. Bekanntlich entstand der Black Friday in den Vereinigten Staaten im lokalen Handel, bevor er auch online erfolgreich wurde. Das Corona-Virus könnte nun offenbar dafür sorgen, dass beim Black Friday 2020 mehr Menschen online einkaufen als in den Läden vor Ort – zum ersten Mal überhaupt.

Dies berichtete zumindest Deloitte unmittelbar vor dem Run auf die Angebote, Deals und Schnäppchen 2020. Demnach befragte das Unternehmen 1.200 Menschen, die im Oktober und November einkauften, nach ihren Plänen für den Black Friday 2020. Das Ergebnis: 58 Prozent der befragten Menschen wollten am Schnäppchentag 2020 online einkaufen. 41 Prozent hingegen wollten weiterhin traditionell in den Läden vor Ort shoppen. Im letzten Jahr waren es Deloitte zufolge noch 61 Prozent, die sich die Schnäppchen vor Ort sichern wollten.

Längere Lieferzeiten
Durch die Verlagerung der Black-Friday-Deals in den Onlinehandel müssen Verbraucher mit längeren Lieferzeiten rechnen. Die Logistik-Abteilungen der großen Online-Händler und die Paketlieferdienste werden durch die Corona-Pandemie auf eine harte Probe gestellt. Auch kleinere Online-Shops geraten bei einer außergewöhnlich großen Menge an Online-Bestellungen an ihre Grenzen und Verbraucher müssen etwas mehr Zeit einplanen und länger warten, bis die Waren bei ihnen treffen. Wer im Onlinehandel auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte seine Weihnachtseinkäufe in diesem Jahr möglichst früh erledigen. Geschenke, die nicht persönlich übergeben werden können, sollten Käufer möglichst direkt an die Beschenkten liefern lassen. Dadurch fällt ein zusätzlicher Postweg weg.

Andere Geschenke
Gemeinsame Zeit und Erlebnisse zu schenken, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In Zeiten von Corona, in denen viele Unternehmungen bis ins kommende Jahr hinein nicht planbar sind und viele kulturelle Veranstaltungen sowie Freizeitaktivitäten ausfallen müssen, sind Konzertkarten, Tickets für besondere Events oder gemeinsame Reisen jedoch sehr unsichere Geschenke. Der Handel erwartet daher, dass der Trend in diesem Jahr eher dahin gehen wird, echte Päckchen anstelle von Erlebnis-Gutscheinen unter den Baum zu legen.

FAQ: Häufige Fragen rund um den Black Friday

In den nachfolgenden Absätzen geben wir kurze und kompetente Antworten auf Fragen, die Verbraucher in Bezug auf den Black Friday immer wieder stellen:

Wann ist der Black Friday?

Der Black Friday fällt immer auf den Tag nach dem amerikanischen Erntedankfest Thanksgiving. Das ist immer ein Tag zwischen dem 23. und 29. November. Im Jahr 2020 fällt der Black Friday auf den 27. November. In den kommenden Jahren werden die Termine auf die folgenden Daten fallen:Fragezeichen

  • Black Friday 2021: 26. November 2021
  • Black Friday 2022: 25. November 2021
  • Black Friday 2023: 24. November 2021
  • Black Friday 2024: 29. November 2021
  • Black Friday 2025: 28. November 2021
  • Black Friday 2026: 27. November 2021

Wie lange sind die Black-Friday-Deals erhältlich?

Wie lange die Deals und Angebote zum Black Friday gültig sind, ist von Shop zu Shop unterschiedlich. Viele Händler bieten ihre Deals nur am Freitag selbst von 00:00 bis 24:00 Uhr an. Andere Shops wie beispielsweise Amazon oder Idealo weiten ihre Aktionen auf das ganze Wochenende aus oder veranstalten eine ganze Cyber Week oder Black Friday Woche.

Wie hoch sind die Rabatte am Black Friday?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist schwierig, da alle Rabatte und Deals von den einzelnen Händlern selbst festgelegt werden. Manche Shops bieten zum Beispiel 10 oder 20 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment, andere bieten zusätzliche Prozente auf bereits reduzierte Waren oder reduzieren einzelne Artikel deutlich gegenüber dem Normalpreis. Aus diesem Grund sind von Zeit zu Zeit sehr hohe Rabatte möglich. Bei Werbeversprechen von mehr als 90 Prozent Rabatt sollten Kunden aber immer die Augen offenhalten, da oft Betrüger hinter diesen stecken.

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Angebote immer prüfen: Es gilt, alle Angebote generell zu prüfen und nicht einfach blind zuzuschlagen, nur weil ein Anbieter mit hohen Prozenten wirbt.

Wer veranstaltet den Black Friday?

Der Black Friday ist kein Event, das von irgendjemandem veranstaltet wird. Genau wie beispielsweise Halloween ist es ein Tag, der aus der amerikanischen Kultur nach Deutschland gekommen ist und hier in den letzten Jahren immer beliebter wurde. Wie in den USA findet der Black Friday auch in Deutschland dezentral statt. Das bedeutet: Jeder Händler veranstaltet seine eigene Sale-Aktion und bietet spezielle Rabatte in seinem Online-Shop oder Ladengeschäft an.

Wie kann ich einen sicheren Shop beim Black Friday erkennen?
Verbraucher sollten beim Black Friday und Cyber Monday genauso wie an allen anderen Tagen im Jahr darauf achten, dass sie sicher einkaufen. Günstige Preise allein sind nicht aussagekräftig. Sollte es sich nicht um einen seriösen, bekannten Shop handeln, sollte darauf geachtet werden, dass der Shop beispielsweise ein Trusted-Shops-Siegel hat, bei dem sich beim Draufklicken auch tatsächlich das entsprechende Zertifikat öffnet. Zudem sollte sichergestellt werden, dass die URL tatsächlich das Original des jeweiligen Shops ist und nicht eine geklonte Version. Zudem lohnt stets ein Blick ins Impressum und die Widerrufsbelehrung. Handelt es sich um einen dem Verbraucher unbekannten Shop, lohnt sich ein Blick in Internet-Suchmaschinen, ob es das Unternehmen tatsächlich gibt oder ob es bereits Informationen über einen möglichen Betrug gibt.

Was ist die Cyber Week?

Die Cyber Week hat sich wie der Cyber Monday aus dem Vorgänger Black Friday ergeben. Die Cyber Week bei Anbietern wie Amazon bezeichnet die Woche vom Montag vor dem Black Friday bis zum darauffolgenden Montag, dem Cyber Monday. Die Cyber Week wurde ursprünglich von Amazon in Deutschland ins Leben gerufen, doch mittlerweile haben sich viele Händler und Geschäfte dem US-Riesen angeschlossen.

Kann ich Gutscheine oder Gutscheincodes am Black Friday einlösen?

Ob sich Gutscheine oder Gutscheincodes einlösen lassen, ist von Geschäft zu Geschäft unterschiedlich. Um das herauszufinden, können Verbraucher in der Regel das Kleingedruckte auf dem Gutschein lesen. Dort ist ersichtlich, ob sich ein Gutscheincode wie beispielsweise bei Idealo mit anderen Aktionen kombinieren lässt. Ansonsten hilft die alte Weisheit: Probieren geht über Studieren.

Was sind die meistgekauften Artikel am Black Friday?

Am Black Friday oder Cyber Monday verkaufen die meisten Hersteller Fashion- und Elektronikartikel. Aber auch der Kategorie „Home und Living“ mit Artikeln für Zuhause und den Garten kommt in den vergangenen Jahren eine immer größere Bedeutung zu. Letztlich ist aufgrund der großen Auswahl an Produkten und Shops aber für fast jeden Haushalt etwas Passendes dabei.

Kann ich reduzierte Artikel am Black Friday zurückgeben?
Vielen Menschen sind im Handel schon Sätze wie „Reduzierte Waren sind von der Rückgabe ausgeschlossen“ begegnet. Online allerdings findet sich dieser Spruch nie. Denn dies ist nicht erlaubt. Wer online einkauft, hat automatisch ein 14-tägiges Rückgaberecht. Dies ist auch am Black Friday der Fall – ausgenommen personalisierte Produkte. Wie beim Online-Shopping an allen anderen Tagen steht Verbrauchern auch am Black Friday das Widerrufsrecht mit 14-tägigem Rückgaberecht zur Verfügung.

Was sind Countdown-Angebote?
Immer mehr Online-Händler stellen am Black Friday Countdown-Angebote zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Angebote, die nur innerhalb eines bestimmten Zeitraumes verfügbar sind. Sie gelten nur wenige Minuten oder Stunden. Der Zeit-Countdown beziehungsweise die Uhr läuft beim jeweiligen Angebot sichtbar auf null zurück.

Black Friday 2020: Neue Rekordwerte?

Achtung: Das sollten Sie wissen!Der Black Friday 2020 wirft seit Oktober bereits seine Schatten voraus, starteten zu diesem Zeitpunkt bereits die ersten Online-Angebote rund um den wichtigsten Freitag des Jahres für Shopper. Mit Blick auf den frühen Verkaufsbeginn scheint es auf den ersten Blick möglich, dass der Black Friday 2020 neue Rekordwerte einbringt. So beispielsweise in Sachen Umsatz. Der Black Friday 2019 brachte bisher beispielsweise den höchsten Umsatz des Black Friday ein, wie diverse US-Medien mit Verweis auf Zahlen von Adobe berichteten.

Das US-Unternehmen analysiert nach eigenen Angaben über eine Billion Besuche im Internet. Diese werden demnach von mehr als 4.500 Online-Händlern registriert. Das Ergebnis im Jahr 2019: 7,4 Milliarden US-Dollar Umsatz – allein online, allein am Black Friday 2019. Diese Dimensionen wurden zuvor nie erreicht. Allein im Vergleich zu 2018 bedeutete dies ein Anstieg von 20 Prozent. Darüber hinaus sollen bei diesen 4.500 Händlern schon am Tag zuvor, am Thanksgiving 2019, Umsätze von 4,2 Milliarden US-Dollar per Computer, Smartphone und Tablet verbucht worden sein. Ebenso von einem Rekord am Black Friday im vergangenen Jahr sprach Salesforce, das den Umsatz der Online-Händler auf 7,2 Milliarden US-Dollar bezifferte.

Interessant ist dabei auch, dass die Menschen nicht nur mehr eingekauft haben, sondern auch im Schnitt mehr Geld ausgegeben haben. Der durchschnittliche Auftragswert lag nämlich 2019 am Black Friday bei 168 US-Dollar. Dies sind satte 5,9 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Dies sorgte unter anderem dafür, dass Amazon nach eigenen Angaben ein Plus von 49 Prozent am Black Friday verbuchen konnte.

Umsatzerwartungen beim Black Friday 2020 fallen gemischt aus
Allerdings: Die Umsatzerwartungen an den Black Friday 2020 fallen unterschiedlich aus, obwohl die Black-Friday-Deals nicht nur auf den Freitag, den 27.11.2020 zugeschnitten sind. Wie schon angemerkt, starteten bereits in den Wochen zuvor zahlreiche Händler mit ihren ersten Deals, Schnäppchen und Angeboten. Dennoch dürfen die Händler nach einigen Prognosen von niedrigeren Umsätzen im Jahr der Corona-Pandemie ausgehen.

Dafür sprechen zumindest die ersten Einschätzungen rund um den Globus. Nachdem der Umsatz in den vergangenen Jahren am Black Friday Jahr für Jahr gestiegen ist, dürften die Händler im Jahr 2020 froh sein, wenn der Umsatz an diesem Tag nahezu dieses Level erreicht. Unter anderem rechnen Experten damit, dass die Menschen am Black Friday vor allem notwendige Artikel wie einen neuen Kühlschrank oder neuen Laptop wie bisher kaufen. Dahingegen wird erwartet, dass Artikel wie Kleidung oder Dinge, die nicht unbedingt im Alltag benötigt werden, weniger in den Warenkörben liegen werden als noch in den vergangenen Jahren.

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg geht davon aus, dass im Jahr 2020 nicht das gleiche Wachstum zu erwarten ist am Black Friday wie beispielsweise im vergangenen Jahr. Dennoch gehen die Experten der GfK davon aus, dass es starke Angebots- und Verkaufswochen im Weihnachtsgeschäft geben wird. Insbesondere IT- und Office-Produkte sind demnach weiterhin gefragt. Ebenso gilt dies für Geräte, die das Leben erleichtern sollen., insbesondere im Bereich Unterhaltung, Kochen oder Putzen. Norbert Herzog von der GfK, Experte für technische Konsumgüter sagte dazu laut Pressemitteilung: „Mehr denn je wird in diesem Jahr das Produkt selbst und nicht das Angebot oder der Preis für Verbraucher der entscheidende Faktor sein. COVID-19 hat dazu geführt, dass sich die Kaufabsichten von ‘Möchte ich haben’ zu ‘Muss ich haben’ verschoben haben.“

Ähnlich erwartet es auch die Unternehmensberatung Simon-Kucher. Laut der Studie „Global Black Friday Forecast“ der Unternehmensberatung werden die Menschen am Black Friday 2020 und am Cyber Monday 2020 weniger Geld ausgeben als noch im Vorjahr. Laut den Erhebungen von Simon-Kucher beträgt das durchschnittliche Budget in Deutschland für beide Tage 205 Euro pro Einkäufer. Im vergangenen Jahr waren dies demnach noch 242 Euro pro Konsumenten. Befragt wurden im Oktober 2020 über 11.300 Konsumenten in 14 Ländern.

Auch die grundsätzliche Kaufbereitschaft an den beiden Tagen der Schnäppchen, Angebote und Deals hat demnach abgenommen. Nur rund 50 Prozent der Befragten planen demnach, am Black Friday und Cyber Monday 2020 einzukaufen. 2019 waren dies noch 66 Prozent. Voll im Trend liegen dürften dabei die Online-Einkäufe. Laut der Befragung im Oktober planten 57 Prozent der Konsumenten, überwiegend online einzukaufen, 46 Prozent sogar ausschließlich online. Dies sind 4 Prozent mehr als 2019. Da der teilweise Lockdown in Deutschland nach der Befragung beschlossen wurde, dürften die Zahl sogar noch höher liegen.

Handelsverband Deutschland rechnet mit deutlichem Umsatzplus
Etwas anders sieht hingegen die Prognose des Handelsverband Deutschland (HDE) aus. Denn der Verband rechnet laut einer Pressemitteilung für den Black Friday und Cyber Monday 2020 mit einem satten Plus von 18 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp sagte dazu: „Die Wachstumsraten zu Black Friday und Cyber Monday bleiben wie schon in den vergangenen Jahren hoch. Das Potential der beiden Aktionstage ist noch nicht ausgereizt.“

Nach Einschätzung des HDE plant im Jahr 2020 mehr als ein Drittel der Online-Shopper, die Aktionen, Deals und Rabatte zum Black Friday zu nutzen. Jeder Fünfte plant zudem auch, am Cyber Monday zuzuschlagen. Der Verband geht davon aus, dass am Black Friday und Cyber Monday Weihnachtseinkäufe für rund 1,2 Milliarden Euro hierzulande getätigt werden.