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Ordervolumen
Order pro Jahr
Anteil Online Order
Ø Depotvolumen
  • Unbegrenzte Einlagensicherung
  • Bonus möglich
  • Kostenlose Depotführung
  • Mit Neukunden Aktionen

Online Broker Vergleich 2020 – Jetzt den besten Broker auf STERN.de finden

Das untere Zitat von Niels Nauhauser, einem Finanzexperten der Verbraucherzentrale in Baden-Württemberg, stammt zwar bereits aus dem Jahr 2014, beschreibt aber sehr genau, weswegen in der heutigen Zeit immer häufiger Online-Broker anstelle von klassischen Filialbanken ins Spiel kommen, wenn es um den Handel mit Wertpapieren und Aktien geht. In Zeiten, in denen das Sparen für Verbraucher aufgrund niedriger Zinsen oder teilweise sogar Negativzinsen immer unattraktiver wird, spielen mehr und mehr Deutsche mit dem Gedanken, in den Wertpapierhandel einzusteigen, da dort teils deutlich höhere Renditen locken. Wer sich für den Online-Broker-Vergleich interessiert, wird bereits nach einer kurzen Recherche auf den Begriff des Online-Brokers stoßen.

Online-Broker agierten früher ausnahmslos auf dem Börsenpaket als Händler im Auftrag Dritter, mittlerweile hat sich das Online-Broker-Geschäft aber immer mehr ins World Wide Web verlagert. Aktuell stehen zahlreiche Online-Broker bereit, um als Ihr Partner Order auf den diversen Handelsplätzen des Internets auszuführen. Denn durch die zunehmende Digitalisierung eröffnen sich für den normalen Verbraucher vollkommen neue Möglichkeiten, schnellere, einfachere und lukrativere Transaktionen an verschiedenen Börsen durchzuführen.

Eine Wertpapierorder zu den regulären Kosten einer Filialbank abzuwickeln ist ungefähr so, als würden Sie einen Brief per Taxi verschicken.Niels Nauhauser, Finanzexperte Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

BrokerIn der heutigen Zeit müssen Sie sich unter einem Online-Broker keine einzelne Person mehr vorstellen, wie etwa einen Versicherungsmakler oder Baufinanzierungs-Experten. Vielmehr handelt es sich bei den meisten Brokern im Online-Broker-Vergleich um klassische Dienstleistungsunternehmen. Nicht selten bieten auch große Banken solch einen Service im Rahmen eines dort anzulegenden Depots an. Welches Angebot die besten Konditionen mit sich bringt, erfahren Sie in nur wenigen Minuten, indem Sie den Online-Broker-Vergleich auf unserer Webseite nutzen.

Des Weiteren erhalten Sie jede Menge Wissen rund um das Thema, wenn Sie sich die folgenden Absätze unseres Ratgebers durchlesen. Dabei gehen wir nicht nur auf die beste Art eines Wertpapierhandels bzw. einer Depotführung ein, sondern erklären Ihnen auch grundlegende Anlagestrategien und verraten Ihnen, ob sich die Stiftung Warentest und Öko Test bereits mit dem Thema „Online-Broker“ in einem Test beschäftigt haben. Los geht es mit einem Überblick darüber, was Sie in unserem Ratgeber alles erwartet.

Der Online-Broker-Vergleich im Überblick

  • Ein Online-Broker dient heutzutage als verlängerter Arm eines Kunden, der gerne Aktiengeschäfte oder Wertpapierhandel tätigen will. Privatpersonen benötigen auch heute noch einen Broker, der als Vermittler oder Zwischenhändler agiert, wenn Sie an der Börse in Aktion treten wollen. Er bildet quasi das Zwischenglied zwischen Ihnen als Anleger auf der einen sowie den Börsen auf der anderen Seite.
  • Sie können als Privatperson keinesfalls ausschließlich mit Wertpapieren, Aktien oder Anleihen handeln – alle diese Begriffe finden Sie in unserem Glossar kompakt erklärt. Auch sogenannte Termingeschäfte, etwa auf Rohstoffe, Wasser oder Energie, stehen in letzter Zweit immer höher im Trend.
  • Der Dienst eines Brokers ist selbstverständlich nicht umsonst. Sie bekommen ja auch keine günstige Baufinanzierung ohne eine Provision des Vermittlers. Ein guter Online-Broker bekommt für seine Tätigkeiten eine Courtage, die Sie auf vielen Webseiten auch unter dem schönen Begriff Brokertage finden. Wie genau diese Beteiligung aussieht, ist von Broker zu Broker stark verschieden – weswegen sich ein Online-Broker-Vergleich in jedem Fall anbietet.
  • Mit dem Online-Broker-Vergleich auf dieser Webseite finden Sie in nur drei Schritten den passenden Broker für Ihr Vorhaben. Wie Sie den Vergleichsrechner im Detail verwenden, haben wir Ihnen direkt im Anschluss an diese Übersicht detailliert erklärt. Die komplette Prozedur finden Sie außerdem in allen Details weiter unten in unserem Ratgeber.
  • Die richtige Strategie – langfristig, mittelfristig oder kurzfristig – ist bei jeder Geldanlage entscheidend. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre richtige Strategie finden und was Sie dabei in puncto Sicherheit unbedingt beachten sollten. Im FAQ-Bereich geben wir Ihnen zudem kompakte Antworten auf die wichtigsten Fragen, welche Verbraucher im Online-Broker-Vergleich immer wieder stellen.

Online-Broker-Vergleich effektiv nutzen: So gehen Sie vor!

Online Broker VergleichWer ist der aktuell beste Broker? Wo soll ich mein Online-Depot idealerweise anlegen? Brauche ich schon Online-Broker-Erfahrungen? Und welche Kosten erwarten mich bei einem guten Online-Broker? Diese Fragen können Sie sich dank der Hilfe unseres Vergleichsrechners in wenigen Minuten selbst beantworten. Die Bedienung des Rechners ist auch für Laien sehr einfach und im Grunde genommen selbsterklärend, wie Sie feststellen werden.

Dennoch zeigen wir Ihnen an dieser Stelle in einer Kurzanleitung, wie Sie den Online-Broker-Vergleich am effektivsten nutzen. Wer sich für eine ausführliche Betrachtung dieses Vorgangs interessiert, kann für weitere Informationen einen Blick in unseren Ratgeber weiter unten werfen. Wer allerdings nur ein paar Minuten Zeit hat, sollte sich an diese Schritte halten:

  1. Werfen Sie einen Blick auf unseren Online-Broker-Rechner, der immer oben auf der Webseite fest verankert ist. Tragen Sie dort das gewünschte Ordervolumen – also die Höhe des Wertes für die aufgegebenen Order – in das erste Feld der Suchmaske ein.
  2. Geben Sie im nächsten Feld ein, wie viele Order Sie pro Jahr anpeilen. Anschließend gehen Sie weiter zur dritten Eingabemaske und geben dort ein, wie hoch der Anteil der Online-Order prozentual gesehen sein soll.
  3. Geben Sie nun nur noch das durchschnittliche Depotvolumen in das letzte Feld unserer Suchmaske ein. Klicken Sie anschließend auf den Button „Vergleich starten“, um den Online-Broker-Vergleich zu beginnen.
  4. Sie gelangen nun auf eine Übersichtsseite mit verschiedenen Ergebnissen. Vergleichen Sie die besten Ergebnisse auf dieser Liste sorgfältig miteinander und achten Sie dabei auf alle Faktoren, die wir Ihnen in unserem Ratgeber bereits erklärt haben oder noch erklären werden.
  5. Sie haben Ihren bevorzugten Online-Broker gefunden? Perfekt! Jetzt gelangen Sie über die Schaltfläche „zum Anbieter“ direkt zum gewünschten Unternehmen. Dort können Sie nun Ihr Depot beantragen. Wie Sie dabei vorgehen, erklären wir Ihnen in einem eigenen Absatz unseres Ratgebers.

Der größte Vorteil des Online-Broker-Vergleichs ist, dass Sie die einzelnen Parameter auch dann noch individuell verändern können, wenn Sie die Ergebnisliste bereits vor sich haben. So können Sie sowohl das Ordervolumen als auch die gewünschte Anzahl an Orders und das durchschnittliche Depotvolumen im Nachhinein verändern und sehen direkt, wie sich das auf die Angebote der Online-Broker im Vergleich auswirkt.

Eine besondere Bedeutung sollten Sie im Vergleich außerdem der Spalte „Testsiegel“ zukommen lassen. Darin sehen Sie, ob das jeweilige Depot ein Testsiegel hat und wenn ja, von wem es stammt und wie gut es ist – gemessen an maximal 5 Sternen.

Wenn Sie sich bei einem oder mehreren Faktoren unsicher sind, empfehlen wir Ihnen, zunächst den kompletten Ratgeber ausführlich zu lesen, um das notwendige Wissen zu sammeln. Anschließend können Sie dann Ihre Angaben treffen. Alternativ können Sie unsere Empfehlungen verwenden, die bereits in den entsprechenden Suchmasken eingetragen sind.

Glossar: Begriffe rund um das Thema Broker

Sie haben den „Wolf of Wall Street“ mit Leonardo diCaprio gesehen und wissen bereits alles über Online-Broker und deren Geschäfte? Wie Sie selbstverständlich wissen, gibt dieser zwar unterhaltsame Film die genauen Verhältnisse auf dem Trading-Markt nicht ideal wieder, es geht vielmehr um auf den ersten Blick verwirrende Bezeichnungen und Worte. An dieser Stelle finden Sie daher einige wichtige Begriffe, die Sie zuordnen können sollten, wenn Sie sich im Folgenden unseren ausführlichen Ratgeber zum Thema Online-Broker-Vergleich durchlesen oder direkt mit Ihren ersten Online-Broker-Erfahrungen durchstarten wollen.

Aktien

Bei Aktien handelt es sich um Anteile an einem Unternehmen, die Sie als Anleger kaufen können. Wenn das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich ist, profitieren auch die Aktionäre in Form von steigenden Börsenkursen und entsprechender Aktiengewinne. Auf der anderen Seite ist jedoch immer das Risiko da, dass der Aktienkurs sinkt und eine Aktie daher an Wert verliert. Für die meisten Deutschen sind Aktien auch heute noch der Einstieg in die Welt des Online-Tradings. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen auf klassische Formen der Geldanlage versprechen sie eine relativ sichere Alternative für mehr Rendite und höheren Ertrag.

Anleihen

Eine Anleihe ist technisch gesprochen ein fest verzinstes Wertpapier. Ein typisches Beispiel für Anleihen sind etwa Staatsanleihen wie die bekannten Bundeswertpapiere. Bei diesen leihen Sie dem Staat grob gesagt durch einen Kauf über einen Online-Broker Geld und erhalten nach einer festgelegten Laufzeit einen festen Zinsgewinn, nachdem der Staat seine Anleihe wieder zurückgekauft hat – dazu verpflichtet er sich vor Beginn des Vertrags. Im Gegensatz zu Aktien sind Anleihen und gerade Staatsanleihen eine sehr sichere Anlageform. Auch Banken oder verschiedene Unternehmen bieten Ihnen als Privatperson Anleihen an. Sie sollten vor jeder Anleihe immer prüfen, wie gut das Unternehmen wirtschaftlich auf den Beinen steht, bevor Sie sich für eine Investition entscheiden.

Assets

Assets stehen für verschiedene Bereiche, verschiedene 'Finanzinstrumente', in denen Sie als Trader aktiv werden können. Typische Beispiele für Assets im Kontext der Online-Broker wären etwa Anleihen, Aktien, Rohstoffe oder auch Devisen. Auch Kryptowährungen haben in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Wir können Ihnen empfehlen, die gesamte Anlagesumme möglichst breit zu streuen, wobei Sie Ziele wie Rentabilität, Liquidität und Sicherheit im Hinterkopf behalten sollten – mehr dazu weiter unten im ausführlichen Ratgeber. Verschiedene Assetklassen bieten Ihnen hier die Möglichkeit einer Streuung.

CFDs

Die Abkürzung CFD steht für 'Contract for Difference' und kommt ursprünglich aus dem Englischen. Ein CFD ist eine Zahlungsvereinbarung, deren Wert sich aus der Differenz der Kurse des Basiswerts, etwa einer Währung oder einer Aktie, zum Zeitpunkt des Verkaufs beziehungsweise Kaufs des CFDs ergibt. Das Besondere an CFDs ist, das Sie diesen Basiswert noch nicht einmal selbst besitzen müssen, um entsprechende Wetten abzuschließen. Sie können stattdessen auch mit einem Setzen auf steigende oder sinkende Kurse Renditen erzielen. Das Verlustrisiko ist beim Handel mit CFDs hoch, weswegen sich diese Anlageform nur bedingt für absolute Anfänger eignet. Der Handel mit CFDs wird außerdem meist über eigene darauf spezialisierte CFD-Broker abgewickelt.

Depot(-Volumen)

Ein Depot oder genauer gesagt ein Wertpapierdepot ist im Bankwesen ein Konto, über das Wertpapierorder wie Kauf, Verkauf oder Übertragung abgewickelt und Wertpapierbestände verbucht werden. Bei Investmentfonds ist auch die Bezeichnung Anlagedepot üblich. Unter dem Begriff Depotvolumen wird der aktuelle wertmäßige Bestand der Wertpapiere eines Verbrauchers bezeichnet, die er oder sie in seinem oder ihrem Depot hat. Oder um es einfacher zu sagen: Der entsprechende Wert in Euro gibt an, wie viel Ihre Wertpapiere zum jetzigen Zeitpunkt insgesamt wert sind. Bei der Suche nach einem passenden Online-Broker sollten Sie unbedingt wissen, wie hoch Ihr durchschnittliches Depotvolumen sein wird.

Derivate

Bei Derivaten handelt es sich um Finanzprodukte, deren Entwicklung direkt vom Preis eines anderes Finanzprodukts beeinflusst wird. Das heißt, dass Sie letztlich mit einem Derivat darauf spekulieren, wie sich der Preis eines anderen Finanzprodukts in naher Zukunft entwickelt. Ein typisches Beispiel wäre das Wetten auf steigende oder fallende Aktienkurse eines Unternehmens. Wenn Sie auf fallende Kurse tippen und dieser Fall eintritt, streichen Sie meist eine ordentliche Rendite ein. Tritt aber das Gegenteil ein, verlieren Sie das eingesetzte Kapital zumindest zum Großteil. Das Risiko bei dieser Anlageform ist daher entsprechend hoch, was Ihnen als Verbraucher unbedingt bewusst sein muss.

ETFs

Hinter dem Kürzel ETF versteckt sich die Bezeichnung 'Exchange Traded Funds', bei denen es sich um börsengehandelte Indexfonds handelt. Das heißt: Als Verbraucher setzen Sie nicht nur auf eine einzelne Aktie, sondern auf einen ganzen Index. Ein ETF bildet genau jene Werte ab, die auch zum entsprechenden Index zählen. Ein Beispiel ist etwa DAX 30, zu dem die 30 größten Unternehmen in Deutschland zählen. Das Verlustrisiko ist bei ETFs aufgrund der breiten Streuung vergleichsweise gering, weswegen sie eine interessante Option für Sie als Privatanleger sind. Weitere Vorteile: Der Aufwand ist geringer als bei einem Investment in herkömmliche Fonds und auch die laufenden Kosten halten sich meist in Grenzen.

Fonds

Bei Fonds handelt es sich um eine vergleichsweise sichere Art der Geldanlage in Wertpapiere, die Sie über einen Online-Broker in Auftrag geben können. Dennoch ist die Rendite bei Fonds deutlich höher als bei Tagesgeldkonten oder Festgeldkonten, bei denen Sie heutzutage glücklich sein müssen, wenn Sie überhaupt noch eine Rendite erhalten. Fonds zeichnen sich durch eine breite Streuung des Kapitals aus, wodurch das Risiko eines Totalverlusts deutlich sinkt. Wenn Sie Ihr Geld auch noch in verschiedene Fonds investieren, sind Sie hier auf der sicheren Seite. Beispiele für Fonds wären etwa klassische Immobilienfonds oder Aktienfonds, aber auch Rentenfonds oder seit einiger Zeit sogenannte Ökofonds.

Forex

Forex ist nur ein anderes Wort für den Devisenmarkt oder Fremdwährungsmarkt, welcher ein Teil des Finanzmarktes ist, an welchem Devisenangebot und Devisennachfrage aufeinander treffen und zu einem ausgehandelten Devisenkurs getauscht werden. Als Anleger investieren Sie also in Devisen beziehungsweise Währungen, um mit diesen zu handeln. Hier winken durch entstehende Hebeleffekte teils immens hohe Gewinne, das Risiko ist aber dementsprechend hoch. Wer sich auf dieses Terrain wagen will, sollte sich auf den Devisenmärkten also sehr gut auskennen und eine gute Strategie besitzen, um erfolgreich zu traden. Im Vergleich finden Sie eine Vielzahl an spezialisierten Forex-Brokern, wenn Sie in den Bereich voll einsteigen wollen.

Order

Ein zentraler Begriff beim Trading sind die Orders. Hinter einer Order verbirgt sich nichts anderes als Ihre Anfrage beziehungsweise Ihr Auftrag an einen Online-Broker, einen bestimmten Auftrag für Sie auszuführen. Der Broker muss eine Order bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ausführen, ehe sie wieder verfällt. Bei Online-Brokern ist es üblich, dass Sie eine Order über das Internet – etwa über unseren Online-Broker-Vergleich – abgeben. Es gibt unterschiedliche Arten von Orders wie Stop- und Limit-Orders, bei denen der Broker Verkäufe oder Käufe nur bis zu einem vorgegebenen Kurs durchführen soll.

Was ist ein Online-Broker?

Bei einem Online-Broker stellen sich die meisten Verbraucher einen Mann im Anzug vor, der in seinem Büro sitzt und versucht, seine Kunden mit Gesprächstricks überteuerte Aktien anzudrehen. Die Filmlandschaft in den letzten Jahren hat dazu beigetragen, dass sich ein bestimmtes Bild von einem Online-Broker etabliert hat. Heutzutage können Sie sich unter einem Broker, ob online oder nicht, aber nicht mehr eine einzige Person vorstellen, sondern ein Unternehmen, das in Ihrem Auftrag Wertpapiergeschäfte erledigt.

Um es kurz zu sagen: Ein Online-Broker dient als verlängerter Arm des Kunden. Auch heute noch benötigen Sie als Privatperson einen Broker, der gewissermaßen als eine Art Vermittler oder Zwischenhändler fungiert, wenn Sie an den Märkten in Aktion treten wollen. Dabei bildet der Online-Broker quasi das Bindeglied zwischen Ihnen als Anleger auf der einen und den Börsen auf der anderen Seite.

Ein Online-Broker erleichtert Ihnen als privater Anleger den Zugang zu den Börsenmärkten sowie zu allen wichtigen Informationen, die Sie benötigen, um im Online-Trading erfolgreich zu sein.

Der Service eines Online-Brokers ist selbstverständlich nicht umsonst. Er erhält für seine Tätigkeiten eine Courtage, wie ein Immobilienmakler eine Provision für eine Immobilienvermittlung verlangen würde. Diese Courtage wird oft auch als Brokerage bezeichnet. Wie genau diese Beteiligung am Ende des Tages aussieht, ist von Broker zu Broker stark verschieden. Und hier liegt auch Ihr Einsparungspotenzial, wenn Sie den Online-Broker-Vergleich auf unserer Webseite nutzen. So finden Sie stets den besten Online-Broker für Ihre Bedürfnisse.

Broker VergleichViele deutsche Banken, ob Direktbanken oder Filialbanken, bieten heutzutage einen Online-Broker-Service an. Es gibt aber auch Online-Broker, die sich rein auf diese Tätigkeit konzentriert haben, welche Sie ebenfalls im großen Broker-Vergleich finden können. Für das Trading an sich setzen aber alle Anbieter gleichermaßen mittlerweile auf entsprechend programmierte Computer anstelle von echten Menschen – ein Grund mehr, weswegen das Bild vom Anzug-tragenden Broker, der mit einem Headset telefonierend durch die Welt läuft, nicht mehr gänzlich zutreffend ist.

Womit können Sie über einen Broker handeln?

Das moderne Trading bietet Ihnen als Anleger vielfältige Möglichkeiten, wenn Sie die Dienste eines Online-Brokers in Anspruch nehmen. Ob Aktien, Derivate, Anleihen oder Fonds: Wer sich noch nicht ausführlich mit den Möglichkeiten des Tradings beschäftigt hat, wird überrascht sein, wie viele Optionen Ihnen zur Verfügung stehen. An dieser Stelle wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick darüber geben, womit Sie über eine solche Plattform genau handeln können. Dazu zählen:

  • Anleihen
  • Aktien
  • Derivate
  • CFDs
  • ETFs
  • Forex
  • Fonds
  • Rohstoffe

Die Bandbreite an Optionen ist überwältigend. Sie sollten aber nicht der Versuchung unterliegen, mit zu vielen Dingen auf einmal zu starten. Manche Bereiche wie etwa der Devisenmarkt sind nicht für den Laien, sondern nur für erfahrene Trader gedacht. Als Anfänger sollten Sie sich dagegen lieber Schritt für Schritt an die unterschiedlichen Möglichkeiten herantasten. Im Idealfall bietet Ihnen ein Online-Broker zum Start ein umfangreiches Paket mit Erläuterungen, Informationen und Tipps, damit Sie schnell in die Thematik eintauchen können. Merken Sie sich in jedem Fall: Investieren Sie zum Start nur überschaubare Summen, bis Sie sich sicher genug fühlen, um ein größeres Projekt anzugehen.

Bei Forex, Fonds und Derivat verstehen Sie momentan gar nichts? Dann werfen Sie zunächst einen Blick in unser Glossar direkt über diesem Absatz, in welchem wir die wichtigsten Begriffe bezüglich des Online-Tradingmarktes erklärt haben.

Grundlegende Funktionen eines Online-Brokers

Achtung: Das sollten Sie wissen!Damit Sie die enorme Bedeutung eines guten Online-Brokers im modernen Trading verstehen, stellen wir Ihnen zunächst die wichtigsten Funktionen eines Brokers vor. Und noch einmal, falls Sie diese Formulierungen verwirren: Online-Broker sind nicht einzelne Personen, sondern digitale Plattformen, die besonderen Ansprüchen gerecht werden müssen beziehungsweise besondere Funktionen erfüllen müssen. Dazu zählen:

  • IT-Lösung für den Wertpapierhandel: Die Ansprüche an Broker haben sich über die Jahre stark geändert. Mittlerweile muss ein guter Online-Broker eine stabil funktionierende Plattform für den Online-Handel mit unterschiedlichen Assets zur Verfügung stellen. Diese Plattformen erinnern einerseits an das bei vielen Verbrauchern bewährte Online-Banking, müssen andererseits aber auch mit den relevanten Handelsplätzen verbunden sein, um die jeweilige Order dort platzieren zu können. Die Anforderungen an Zuverlässigkeit und Sicherheit sind sehr hoch, da sich der Wettbewerb angesichts der wachsenden Anzahl an Online-Brokern immer weiter verschärft. Im gleichen Atemzug hat sich aber eine Spezialisierung herausgebildet, die sich auf die Konditionen und die so angesprochenen Zielgruppen bezieht. Das heißt: Während sich die Online-Broker von bekannten Banken stark mit klassischen Werten und eigenen Wertpapieren befassen, bieten Ihnen diese Broker innovative Finanzinstrumente und Derivate an.
  • Informationsquelle für Trader und Anleger: Eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des passenden Online-Brokers ist das Informationsangebot der Plattform. Als Anleger können Sie eine ausführliche Einführung in die Funktionsweise der Plattform erwarten. Dazu zählen etwa Informationen zu den Basiswerten wie Kursen und Dividendenzahlungen, aber auch hochwertige Live-Charts mit gängigen Indikatoren und statistischen Hilfsmitteln, Benchmark-Vergleichen und Analyse-Angeboten. Darüber hinaus gewährt Ihnen ein guter Online-Broker im Online-Broker-Vergleich eine reibungslose Depotführung, eine exakte Abwicklung Ihrer Orders und eine korrekte Abrechnung der Abgeltungssteuer. Heutzutage beanspruchen Anleger auch innovative Lösungen wie das Trading direkt vom Smartphone und detaillierte Produkt-Portfolios.
  • Zugelassene Stelle zur Führung von Depots: Online-Broker benötigen in der heutigen Zeit eine offizielle Zulassung als Partner der diversen Handelsplätze, um in den Handel mit Wertpapieren einzugreifen. Zudem müssen Sie nachweisen, dass Sie eine Zulassung zur Führung von Depots erhalten haben. Das ist einerseits gesetzliche Vorschrift, gibt Ihnen als Kunde andererseits aber auch ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit. Der große Vorteil von Online-Brokern ist, dass Sie hier als Kunde per einfachem Mausklick Ihre Orders selbst auslösen können und somit noch mehr persönlichen Einfluss auf Ihre Aufträge haben. Dank der Online-Broker-Plattformen war es für normale Deutsche noch nie so einfach, im Wertpapierhandel mitzumischen und im Idealfall richtig gute Renditen einzustreichen.

Online-Broker vs. Filialbank

Bei einem Depot oder Depotkonto handelt es sich um ein Bankkonto, durch das Sie mit Wertpapieren handeln können. Mit diesem Konto können Sie also Fonds, Anleihen, Aktien und Co. kaufen oder verkaufen. Sie haben in Deutschland die Möglichkeit, Ihr Depot entweder über Ihre Hausbank oder über einen Online-Broker laufen zu lassen. Für welche Option Sie sich persönlich entscheiden, hängt von den Leistungen ab, auf welche Sie Wert legen.

  • Online-Broker: Bei einem Online-Broker führen Sie ein Online-Depot, bei dem Sie alle Geschäfte per Telefon oder über das Internet durchführen. Oftmals haben sich Online-Broker auf einen bestimmten Bereich spezialisiert, etwa CFDs oder ETFs, und können hier mit einem besonderen Wissen punkten, das Sie bei einer Hausbank in dieser Form womöglich nicht erhalten.
  • Hausbank: Hier profitieren Sie von einer Filiale vor Ort, in der Sie mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner ein individuelles Gespräch führen und alle Geschäfte abwickeln können. Die Hausbank verfügt meist über ein größeres Leistungsspektrum als Online-Broker, hat aber nicht immer detaillierte Informationen zu einzelnen Randspektren.
Online-Broker überzeugen meist mit deutlich niedrigeren Gebühren für die Führung eines Depots. Doch selbst wer bei einer Filialbank bleibt, muss nicht auf diesen Kosten sitzen bleiben. Fragen Sie Ihren Berater nach einem günstigeren Depot-Modell und wechseln Sie zum Online-Banking – das spart Ihnen Jahr für Jahr eine Menge Geld, wenn Sie in das Wertpapiergeschäft einsteigen wollen.

Vor- und Nachteile von Online-Brokern

Bevor sie sich die Frage stellen, welcher denn der beste Broker auf dem Markt ist, stellen sich die meisten Verbraucher erst einmal die Frage, ob ein Online-Broker denn überhaupt etwas für sie ist. Hier kann es helfen, die wesentlichen Vorteile und Nachteile eines seriösen Online-Brokers gegenüberzustellen. In der folgenden Übersicht haben wir genau das für Sie getan:

  • Niedrige Gebühren für Depotführung und Orders
  • Handel sowohl auf nationalen wie auch auf internationalen Handelsplätzen
  • Ortsunabhängiger Zugriff auf Ihr Depot für schnellere Reaktionen auf das Marktgeschehen
  • Teilnahme am außerbörslichen Direkthandel möglich
  • Oft: Spezielle Informationen zu Randbranchen oder -spektren
  • Meist keine individuelle Anlageberatung wie in einer Filialbank
  • Erhöhtes Verlustrisiko für unerfahrene Anleger und Trade
  • Sie müssen sich selbst in die Thematik einlesen – teilweise daher hoher Zeitaufwand möglich

Für Neukunden starten verschiedene Online-Broker immer wieder spezielle Aktionen und locken mit attraktiven Prämien. Sie sollten zwar nicht alleine aufgrund einer tollen Prämie zu einem bestimmten Online-Broker gehen, sofern Sie aber zwischen zwei Brokern hin und her schwanken, können diese Prämien den Ausschlag für eine Seite geben. Wenn Sie direkt den Online-Broker-Vergleich starten, erfahren Sie noch heute, welche Plattformen Ihnen aktuell die attraktivsten Neukundenkonditionen anbieten.

Der Depotwechsel kompakt erklärt

Online BrokerWer auf der Suche nach einem verbraucherfreundlichen Depot ist, schaut zunächst einmal auf den Preis. Die Depot-gebende Bank sollte möglichst auf Kosten für die Depotführung verzichten, da Sie bei den meisten Online-Brokern keine Kosten für die Depotführung haben.

Zudem sollten Sie nur moderate Gebühren dafür zahlen, wenn Sie eine größere Summe auf einmal in Fonds oder ETFs anlegen. Da nicht jeder eine Menge Geld auf der hohen Kante hat, sollten Sie auch die Möglichkeit haben, in kleinen monatlichen Raten in ETFs anzusparen. Diese Leistung sollte keinen Verbraucher mit Blick auf die Gebühren zu sehr belasten.

Wichtig ist zudem, dass sich die Benutzeroberfläche des Depots an Privatanleger richtet. Hier sind zahlreiche Online-Broker mittlerweile auf einem sehr guten Niveau angelangt. Sie sollte leicht zugänglich sein, sodass auch Sparer gut zurechtkommen, die nur hin und wieder Fonds kaufen oder einfach regelmäßige Raten in einen Sparplan stecken wollen. Online-Depots, welche Sparer zum Spekulieren aufrufen, sollten Sie dagegen gar nicht erst beachten.

Welches Depot passt zu Ihnen?

Das sollten Sie sich merken!Damit Sie das richtige Depot für Ihre Bedürfnisse finden, überlegen Sie im Voraus, was Ihnen persönlich wichtig ist. Wollen Sie möglichst wenig zahlen oder lieber alle Informationen auf einen Blick haben? Dementsprechend sollten Sie entweder auf eine Online-Broker-Plattform setzen oder doch lieber ein Depot bei Ihrer Hausbank eröffnen.

  • Die mit Abstand günstigsten Preise zahlen Sie bei Online-Brokern, also spezialisierten Wertpapierhändlern im Internet. Dort zahlen Sie immer den gleichen Betrag: Egal, wie viel Geld Sie anlegen wollen. In einem solchen Depot verwahren Sie aber wirklich nur Ihre Wertpapiere, andere Bankgeschäfte sind nicht möglich.
  • Wer seine Finanzen lieber auf einen Blick sehen will, sollte ein Depot bei einer Direktbank eröffnen. Wenn Sie dort bereits ein Konto besitzen, können Sie das Depot sehr schnell freischalten. Das ist praktisch, kostet aber etwas mehr. Bei vielen Banken ist die Depotführung zwar mittlerweile kostenlos, jedoch nicht bei allen. Die Ordergebühren sind bei den meisten Banken großteils in Ordnung. Wenn Sie größere Summen anlegen wollen, steigen sie aber teilweise deutlich an.

Wer sich grundsätzlich nicht für einen Online-Broker-Dienst interessiert, sondern alles über eine Bank erledigen will, hat immer noch die Wahl zwischen einer Bankfiliale vor Ort – wie etwa den Stadtsparkassen – oder einer Direktbank im Internet. Wie viel ein Filialkunde beim Depot bei einem Wechsel zu einer Direktbank einsparen kann, sehen Sie in der folgenden Tabelle. Darin haben wir verglichen, was es kostet, für 5.000 Euro Wertpapiere zu kaufen und uns die Kosten bei einer typischen Direktbank und der Stadtsparkasse München angesehen:

 Online-BankStadtsparkasse München
Ankauf Wertpapier 5.000 Eurocirca 7 Eurocirca 50 Euro plus Spesen
Verwahrung Wertpapiere keine Kostencirca 36 Euro pro Jahr
Kosten bei 10 Jahren Haltedauer circa 7 Eurocirca 400 Euro

Wie eröffne ich ein Online-Depot?

Wenn Sie sich für einen Anbieter entschieden haben, müssen Sie das Online-Depot nur noch eröffnen. Wie Sie bei einem Online-Broker hier vorgehen, erklären wir Ihnen weiter unten in unserer schrittweisen Anleitung. Falls Sie das Depot bei einer Direktbank führen wollen und dort bereits über ein eigenes Konto verfügen, müssen Sie in der Regel nicht noch einmal Ihre Identität nachweisen. Als Neukunde kommen Sie um einige wesentliche Angaben aber nicht herum. Es handelt sich dabei meist um persönliche Angaben wie die Anschrift, die Kontoverbindung oder auch das Gehalt.

Am Ende des Vorgangs ist als Neukunde noch ein Nachweis der Identität erforderlich. Die meisten Banken bedienen sich dafür noch immer des bekannten PostIdent-Verfahrens, bei dem Sie mit Ihrem Antrag zur Depoteröffnung zu einem Postschalter gehen und sich dort ausweisen. Alternativ können Sie bei vielen Direktbanken auch am VideoIdent-Verfahren teilnehmen, bei dem Sie einen Video-Call mit einem Mitarbeiter der Bank führen.

Der Depotanbieter prüft Ihre Unterlagen und schaltet erst im Anschluss das Depot frei. Bis Sie Ihr Depot bei einer Bank tatsächlich nutzen können, dauert es teilweise 2 Wochen oder länger. Bei Online-Broker-Plattformen geht das deutlich schneller.

Wie wechsele ich mein Online-Depot?

Sie wollen Ihren Depotanbieter wechseln, weil Sie mit Ihrem alten Anbieter unzufrieden sind? Das geht relativ leicht von der Hand. Eröffnen Sie dafür zunächst ein Depot bei einem anderen seriösen Online-Broker oder einer anderen Bank. Die meisten Anbieter bieten Ihnen hier einen Umzugsservice oder Depotwechselservice an. Dazu füllen Sie ein Formular aus, welches den neuen Anbieter ermächtigt, die Wertpapiere Ihres alten Depots zu übertragen.

Bei immer mehr Banken und Brokern können Sie den Kontowechsel auch komplett online bewerkstelligen. Dazu geben Sie beim neuen Broker den Namen Ihrer bisherigen Bank und Ihre Depotnummer dort in ein Online-Formular ein. Wenn Sie nur einzelne Wertpapiere übertragen wollen, müssen Sie die ISIN – die Identifikationsnummer – bereithalten.

Die Kosten beim Online-Broker-Vergleich

Bester Online BrokerUm direkt in den Handel einsteigen zu können, benötigen Sie einen passenden Online-Broker mit dem optimalen Depot für Ihr Trading. Die Auswahl ist gerade in der heutigen Zeit enorm, da sich neben den Broker-Plattformen der etablierten Banken auch unabhängige Dienstleister mit speziellen Angeboten – häufig für Randspektren – empfehlen. Umso schwieriger ist es für den normalen Verbraucher, die relevantesten Unternehmensdaten, die Ausrichtung und natürlich die Konditionen der einzelnen Online-Broker zu recherchieren. Hier hilft Ihnen ein seriöser Online-Broker-Vergleich schnell weiter.

Bevor Sie sich jedoch direkt in den Vergleich stürzen und erste Online-Broker-Erfahrungen sammeln, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wie Ihre Anforderungen überhaupt aussehen. Stellen Sie sich dafür Fragen wie:

  • Auf welchen Handelsplätzen will ich definitiv aktiv werden?
  • Mit welchen Assets will ich handeln?
  • Welche Summen will ich bewegen?
  • Wie intensiv will ich Online-Trading betreiben?
  • Welche Serviceleistungen und Hilfsmittel wie Risiko-minimierende Instrumente benötige ich?

Eine weitere Frage dient dem Standort des Brokers, dieser sollte nämlich Deutsch sprechen, wenn Sie mit der Trading-Sprache Nummer eins, Englisch, nicht gut genug vertraut sind. Erst, wenn Sie sich ein klares Bild zu Ihren Anforderungen verschafft haben, können Sie einen Anbietervergleich konstruktiv angehen. Und das bedeutet, einen Blick auf die Kosten der Online-Broker zu werfen. Ermitteln Sie die folgenden Positionen für jeden Anbieter und stellen Sie diese im Vergleich gegenüber, um den besten Online-Broker zu finden:

Kostenfaktor 1: Depotführung

Theoretisch ist es möglich, dass ein Online-Broker Kosten für die Depotführung verlangt. Die Meinungen zu diesem Thema gehen auseinander. Fakt ist aber, dass heutzutage nur noch sehr wenige Anbieter solche Gebühren aufrufen. Bei der überwiegenden Mehrheit an Online-Brokern ist die Depotführung zu 100 Prozent kostenlos. Achten Sie im Online-Broker-Vergleich daher darauf, nicht unbedingt einen Broker zu erwischen, bei dem das anders ist.

Kostenfaktor 2: Ordergebühren

Während Depotgebühren nur einmal im Jahr anfallen, wenn überhaupt, erheben Online-Broker für jede Order eine Provision dafür, dass sie die Aufträge entsprechend Ihrer Vorgaben ausführen. Das ist der größte und wichtigste Posten bei den Kosten für Online-Broker, dem Sie die meiste Beachtung schenken sollten. Denn: Die Gebühren am Markt gehen hier teilweise sehr stark auseinander, sodass Sie alle Offerten immer in Abhängigkeit von Ihrem individuellen Trading prüfen sollten.

So bieten einige Broker Fest- oder Maximalpreise an, was bei einem intensiven Trading interessant ist. Andere Broker bieten wiederum die Option, eine bestimmte Anzahl an Transaktionen kostenlos als „FreeBuys“ auszuführen, auch das kann sich für so manchen Verbraucher lohnen. Ausschlaggebend ist letztlich aber immer, wie Ihr Trading aussehen soll. Wollen Sie nur gelegentlich kaufen oder verkaufen, können Sie auf einen Broker mit günstigen Ordergebühren für wenige Orders zurückgreifen.

Daher ist es für einen effizienten Online-Broker-Vergleich unerlässlich, dass Sie die genaue Anzahl Ihrer Orders in einem Jahr einschätzen können. Treffen Sie diese Angabe im Rechner also unbedingt nach einer ausreichenden und sinnvollen Überlegung.

Kostenfaktor 3: Weitere Gebühren

Neben den zwei wesentlichen Kostenpunkten, die wir Ihnen oben aufgezählt haben, gibt es weitere Kostenfaktoren, die mal eine größere und mal eine kleinere Rolle spielen. Es handelt sich dabei um:

  • Verwahrungsgebühren: Diese Kosten erhebt ein Online-Broker, um die Wertpapiere im Depot zu verwahren.
  • Börsengebühr: Dieser Begriff fasst gleich mehrere Kosten zusammen, unter anderem die Courtage der Börsenspezialisten und die Gebühren für die Nutzung des jeweiligen Handelsplatzes.
  • Limit Orders: Oft haben Sie die Option, einen Kurs vorzugeben, den Sie für den Kauf eines Wertpapiers maximal zahlen wollen. Dafür können bei so manchem Online-Broker aber Kosten entstehen.

So finden Sie in nur drei Schritten einen seriösen Online-Broker

Beste BrokerSie wissen bereits, zu welchem Broker Sie gehen wollen und benötigen daher keine Hilfe bei der Entscheidungsfindung? Umso besser! Den meisten Verbrauchern geht es allerdings anders und diesen können wir unseren kostenlosen Online-Broker-Vergleich ans Herz legen. Auf diese Weise finden Sie spielend leicht heraus, welcher Anbieter für Sie persönlich die beste Wahl ist.

Auch, wenn Sie bereits einen bestimmten Broker im Auge haben, kann es definitiv nicht schaden, sich einmal das Angebot von konkurrierenden Anbietern anzusehen. Vielleicht entdecken Sie bei der Recherche eine Lösung, die noch besser für Sie geeignet ist und die Ihnen gar nicht bewusst war? Es gibt zahlreiche gute Argumente, weswegen viele Verbraucherschützer und Börsenexperten den Vergleich unterschiedlicher Broker für Privatpersonen empfehlen. Hier sind die wichtigsten:

  • Hohes Maß an Sicherheit
  • Kostenlos und unverbindlich
  • Transparent und einfach zu bedienen
  • Beantragung beim Broker nur einen Mausklick entfernt
  • Übersicht der Suchergebnisse mit allen wichtigen Details

Wenn Sie Glück haben, profitieren Sie bei Ihrem bevorzugten Broker sogar von attraktiven Aktionen für Neukunden – das können wir aber leider nicht grundsätzlich versprechen. Auf jeden Fall ist es mit dem kostenlosen Online-Broker-Vergleich ein leichtes, einen Online-Broker zu finden, der zu Ihren Bedürfnissen passt. Wie Sie beim Vergleich vorgehen, erklären wir Ihnen in der folgenden Anleitung.

Wie Sie den Rechner im Detail verwenden, haben wir Ihnen bereits zu Beginn des Ratgebers erklärt. Aber selbstverständlich ist der Vorgang einer Depot-Eröffnung mit der Nutzung des Rechners noch längst nicht abgeschlossen. In diesen drei Schritten gehen wir daher auch drauf ein, was im Anschluss an die Nutzung unseres Vergleichsrechners passiert – und wie wenig nötig ist, um ein Depot bei einem Online-Broker zu eröffnen.

1. Schritt: Daten in Vergleichsrechner eingeben

Tipps & HinweiseDamit Sie überhaupt passende Suchergebnisse für Ihre Zwecke erhalten, ist es im ersten Schrift notwendig, Ihre Daten wie oben beschrieben in die Suchmaske einzugeben. Dabei handelt es sich um die folgenden Angaben:

  • Ordervolumen
  • Vermutliche Order-Anzahl pro Jahr
  • Anteil der Online-Order
  • Durchschnittliches Depotvolumen, geschätzt

Nachdem Sie alle Angaben getätigt haben, gehen Sie auf den Button „Jetzt vergleichen“, um den Vergleichsrechner zu aktivieren.

2. Schritt: Entscheidung treffen

Nun haben Sie bereits wenige Augenblicke nach dem Start des Vergleichsrechners alle relevanten Suchergebnisse in Form einer übersichtlichen Tabelle aufgelistet. Das erleichtert Ihnen die weitere Vergleichsarbeit ungemein, da Sie die Online-Broker mit den attraktivsten Konditionen ganz oben finden. Vergleichen Sie dennoch nicht nur die obersten zwei, sondern mehrere Anbieter im Detail miteinander, um Ihren persönlichen Favoriten zu ermitteln.

Das ist vielleicht der wichtigste Schritt im gesamten Prozess. Nehmen Sie sich daher auf jeden Fall ein paar Minuten Zeit, vergleichen Sie sorgfältig und treffen Sie keine überhastete oder überstürzte Entscheidung.

3. Schritt: Online-Depot beantragen

Sie sind sich bei Ihrer Auswahl sicher? Dann klicken Sie nun auf die Schaltfläche „zum Anbieter“ in der richtigen Spalte. Der Vergleichsrechner leitet Sie auf direktem Wege zu Ihrem zukünftigen Online-Broker weiter, wo Sie das entsprechende Depot beantragen können. Wie Sie dabei vorgehen, haben wir Ihnen weiter oben im Ratgeber bereits ausführlich erklärt.

Nachdem Sie alle Unterlagen und benötigten Informationen vom Online-Broker erhalten haben, können Sie nach einer kurzen Wartezeit von maximal 2 Wochen direkt loslegen. Wir raten Ihnen als Anfänger dazu, erst einmal kleinere Investments zu tätigen, bis Sie den Dreh heraus haben. Anschließend können Sie höhere Summen einsetzen.

Bester Broker: Richtige Strategie finden, auf Sicherheit achten

Bei jedem Anbieter finden Sie den Depoteröffnungsantrag entweder als PDF-Datei hinterlegt oder er erfolgt online in Form einer Eingabemaske. Im Rahmen des Antrags fragt der Online-Broker nicht nur die persönlichen Daten ab, sondern Sie müssen auch Angaben zu Ihren bisherigen Erfahrungen mit Kapitalanlagen machen. Seit der Einführung des MiFID – der Richtlinie für Märkte und Finanzinstrumente – im Jahr 2018 können Sie bei Geldanlagen zwischen 7 Risikoklassen unterscheiden:

RisikoklasseRisikoBeispiele
Risikoklasse 1Maximale SicherheitTagesgeld, Sparbriefe, Bausparverträge
Risikoklasse 2SicherheitsorientiertKapitallebensversicherung, Rentenfonds mit ausgezeichneter Bonität
Risikoklasse 3Konservativ sicherheitsorientiertFestverzinsliche Wertpapiere, Mischfonds
Risikoklasse 4Solide ertragsorientiertAktien, Aktienfonds, ETFs
Risikoklasse 5Konservativ wachstumsorientiertOTC Aktien, Aktien aus Drittländern, Währungsanleihen
Risikoklasse 6Spekulativ wachstumsorientiertOptionsscheine, Futures, Dividendenfonds
Risikoklasse 7Extrem spekulativHedgefonds, Branchenfonds, Drittländerfonds

Theoretisch darf nun jeder Anleger, der seine Erfahrung mit Risikoklasse 2 angibt, keine Papiere aus der Risikoklasse 7 kaufen. Zumindest müssen Sie bei den meisten Online-Brokern und Banken dann eine Erklärung unterschrieben, dass Sie auf eigene Verantwortung handeln und Ihnen das Risiko bewusst ist.

Wenn Sie eine Angabe zu Ihren Erfahrungen mit Kapitalanlagen verweigern, kann Ihnen ein Online-Broker bestimmte Geschäfte verweigern.

Beachten Sie das „magische Dreieck“

Das magische Dreieck einer jeden Geldanlage kann Ihnen dabei helfen, die passenden Ziele zu stecken und anhand dieser eine Strategie zu entwickeln. Das Dreieck setzt sich aus drei Bereichen zusammen: Liquidität, Rendite und Sicherheit. Es ist aber nur möglich, zwei dieser drei Bereiche miteinander zu verbinden. Vor der Erstellung eines Kontos müssen Sie sich demnach überlegen, auf welche beiden Aspekte Sie am meisten Wert legen.

Dazu ein Beispiel: Möchten Sie Ihr Geld sicher anlegen und immer über eine hohe Liquidität verfügen, fällt die Rendite im Vergleich eher gering aus. Wollen Sie dagegen maximale Rendite und hohe Liquidität, verzichten Sie auf Sicherheit und so weiter.

Damit Sie Ihre Ziele erreichen, sollten Sie zudem immer auf ausreichende Diversifikation achten. Nutzen Sie daher auf gar keinen Fall nur eine einzige Anlagemöglichkeit, sondern verteilen Sie Ihr Vermögen auf mehrere Anlagearten. Haben Sie etwa Aktien gekauft, sollten Sie einen Teil Ihres Geldes auf Festgeldkonten oder andere Arten von Wertpapieren verteilen. Falls Sie nun Geld durch schlechte Aktien verlieren, haben Sie dennoch einen großen Teil Ihres Vermögens sicher angelegt.

FAQ: Hier finden Sie kompetente Antworten auf Ihre Fragen

Was ist ein Online-Broker überhaupt?

Unter dem Begriff wird allgemein ein Dienstleister verstanden, der für Sie an der Börse oder auf anderen Handelsplattformen aktiv wird und in Ihrem Auftrag Handelsschritte ausführt. In diesem Zusammenhang sprechen Online-Broker von Orders. Broker können persönlich in Kontakt mit dem Kunden stehen, meist nehmen Sie Aufträge aber per Telefon oder immer häufiger online entgegen. Heutzutage gibt es zahlreiche Online-Broker, die Plattformen im Internet geschaffen haben, auf denen Computer die Broker aus Fleisch und Blut ersetzt haben.

Gibt es versteckte Kosten bei Online-Brokern?

Nicht wirklich, allerdings sollten Sie immer auf die Höhe der Ordergebühren achten, wie wir bereits im Ratgeber erklärt haben. Teilweise können aber weitere Kosten anfallen, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind. Das können Gebühren für eine Änderung des Limits oder ähnliche Anpassungen sein. Von Zeit zu Zeit können auch Börsengebühren anfallen. Wir würden diese Kosten aber nicht als 'versteckte Kosten' bezeichnen.

Wie sicher ist mein Depot beim Online-Broker?

Bei einem Depot gilt, dass Sie als Kontoinhaber auch stets der Eigentümer bleiben. Dadurch haben Sie einen Herausgabeanspruch und können verlangen, dass Ihnen die Bank Ihre Wertpapiere ausgibt. Handelt die Bank hier nicht ordnungsgemäß und kann die Wertpapiere nicht mehr herausgeben, haben Sie einen Entschädigungsanspruch. Dieser liegt bei 90 Prozent der Gesamtsumme oder maximal bei 20.000 Euro.

Unterliegt mein Depot der Einlagensicherung?

Üblicherweise nicht, da sich die Einlagensicherung nur auf Einlagen bezieht, die direkt bei der Bank getätigt werden. Allerdings sind Ihre Aktien dennoch vor der Insolvenz der jeweiligen Bank geschützt, da diese nur bei der Bank verwahrt werden. Meldet das Geldinstitut Insolvenz an, muss es die Wertpapiere an die Kunden herausgeben.

Wie viel Cash sollte ich in meinem Depot halten?

An dieser Farge scheiden sich auch in Expertenkreisen die Geister. Etliche Experten raten Ihnen dazu, 100 Prozent zu investieren, andere wiederum empfehlen einen Cash-Anteil von 10 oder manchmal 15 Prozent. Sinnvoll ist es in jedem Fall, einen kleinen Cash-Anteil im Depot zu halten, damit Sie bei einem überraschenden Ereignis schnell reagieren können. Bedenken Sie aber, dass dieser Anteil keine Zinsen bringt, er gilt nur als Reserve und Liquidität für Sie.

Wozu brauche ich einen Online-Broker?

Ein Online-Broker bietet Ihnen gegenüber einer klassischen Filialbank einige Vorteile, wenn es darum geht, beim Handel mit Wertpapieren auf Kursschwankungen zeitnah zu reagieren. Online-Broker fungieren wie eine Art Schnittstelle zwischen Ihnen als Kunde und den verschiedenen Handelsplätzen.

Gibt es einen Online-Broker Test der Stiftung Warentest?

FragezeichenDie Stiftung Warentest zählt zu den größten Verbraucherschutzorganisationen in Deutschland und hat sich bei den meisten Deutschen einen sehr guten Ruf erarbeitet. Daher ist es ein gutes Zeichen für alle Verbraucher, dass die Stiftung Warentest bereits mehrere interessante Tests rund um das Thema Anlagen veröffentlicht hat. Zuletzt stand ein Test der Wertpapier-Depots an.

Bei diesem Test im Oktober 2019, den Sie hier finden, wurden 34 Banken und Sparkassen anhand eines Modelldepots getestet. Dabei stellten die Experten der Verbraucherorganisation fest, dass Anleger mit einem einfachen Wechsel des Wert­papierdepots oft mehrere Hundert Euro im Jahr sparen können. Im Test erklärt die Stiftung Warentest, wo Anleger weniger für den Verkauf und Kauf von Wert­papieren und ETFs bezahlen.

Fazit: Die Kosten sind längst nicht alles!

Grundsätzlich können Sie nicht denjenigen Online-Broker als den „besten Online-Broker“ bezeichnen, welcher Ihnen die geringsten Kosten präsentiert. Denn noch mehr Faktoren als der reine Preis spielen in diesem Bereich eine gewichtige Rolle, soviel ist zu 100 Prozent sicher. Eine günstige Handelsplattform, die aber in allen anderen Bereichen schlecht abschneidet, bringt Ihnen nicht viel. Worauf sollten Sie im Online-Broker-Vergleich also noch achten?

Gerade als Anfänger ist ein umfangreiches Serviceangebot deutlich wichtiger als der Preis, damit Sie sich schnell in die Thematik einarbeiten können. Ideal sind kostenlose Demokonten, Simulationen und allgemeine Informationen rund um das Thema Trading. Zudem sollten Sie allgemein auf die Ausstattung des Brokers achten, dass dieser auch die von Ihnen bevorzugten Handelsplätze beinhaltet.

Damit Sie sich einen Überblick über die Vor- und Nachteile verschiedener Online-Broker verschaffen können, sollten Sie den Online-Broker-Rechner auf unserer Webseite nutzen. Überstürzen Sie allerdings nichts, wenn Sie die Leiste mit den Suchergebnissen vor sich haben und lassen Sie sich bei der Wahl des passenden Anbieters Zeit. Wenn die Kosten bei einem guten Anbieter dann auch noch niedrig sind, ist das die Kirsche auf der Sahnetorte.