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Depot Vergleich 2018 – Jetzt das beste Aktiendepot finden und online eröffnen

Die deutschen Sparer gelten seit jeher als wenig aktienaffin und ausgesprochen sicherheitsorientiert, was bis vor einigen Jahren durchaus auch ausreichte, um ansehnliche Sparerfolge zu erzielen. Allerdings leiden alle festverzinsten Sparanlagen unter den seit Jahren extrem niedrigen Zinsen, sodass selbst die einst bevorzugte klassische Lebensversicherung massiv unter Druck gerät. Im Gegenzug haben die Aktienmärkte allen teilweise heftigen Schwankungen zum Trotz auf lange Sicht immer einen Wertzuwachs realisiert.

So empfehlen sich demnach nicht nur Einzelwerte, sondern vor allem auch Fonds und andere Finanzinstrumente als Alternative. Dreh- und Angelpunkt für den Handel mit Wertpapieren ist das Depot, also ein spezielles Konto, das den Zugriff auf die gewünschten Märkte erlaubt und die Verwaltung der Assets ermöglicht. Im Folgenden erfahren Sie alle relevanten Fakten zum Wertpapierdepot, wie Sie im Depot Vergleich das zu Ihren Präferenzen passende auswählen können und sich Schritt für Schritt in den Aktienhandel einarbeiten können.

Sparer denken langsam um: Aktienhandel immer wichtiger

Ein Blick auf die Struktur des Geldvermögens der deutschen Sparer zeigt das enorme Potenzial, das sich der Aktienhandel noch erobern kann:

Quelle: Statista

Depot Vergleich: Jetzt bestes Depot finden und online eröffnenIm Jahr 2016 hatten die Sparer demnach nur 9,3 Prozent ihres Geldvermögens in Investmentfonds und 6,7 Prozent in Aktien investiert. Seither scheint ein Umdenken einzusetzen, was nicht zuletzt den geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) geschuldet sein dürfte: Um die Wirtschaft nach der Finanzkrise wieder anzukurbeln, hält die EZB die Leitzinsen seit Jahren auf einem extrem niedrigen Niveau, teilweise wurden sogar Strafzinsen verhängt. In diesen Fällen erhielten Sparer weniger wieder ausgezahlt, als sie ursprünglich investiert hatten.

Festverzinsliche Geldanlagen, wie Tages– oder Festgeld, aber auch kapitalbildende Lebens- oder Rentenversicherungen erwirtschaften somit seit langer Zeit so niedrige Zinsen, dass der Geldwert des angesammelten Kapitals sukzessive schwindet. Die Inflationsraten sind oft genug deutlich höher als die Renditen, die die einst bevorzugten Anlageinstrumente überhaupt noch einspielen können. So ist es nicht verwunderlich, dass sich in immer mehr Depots Investmentfondsanteile und in zunehmendem Maße auch Einzelaktien finden. Die ING hat dazu eine Auswertung der bei ihr geführten Depots veröffentlicht:

Auf den ersten Blick mag der relativ geringe Bestand an Aktien in den Depots jüngerer Anleger irritieren, der zweite Blick bringt aber Klarheit: Hier werden ETFs bevorzugt, also passiv gemanagte Fonds, die die großen Indizes nachbilden und eine attraktive Rendite generieren. Und trotzdem ist die Entwicklung durchaus bemerkenswert, scheint der Aktienhandel doch so langsam auch für deutsche Sparer interessanter zu werden. Umso wichtiger ist es, sich intensiv mit der Materie auseinanderzusetzen.

Das Wertpapierdepot: Dreh- und Angelpunkt für den Aktienhandel

Zunächst sollen einige wichtige Fragen rund um das Depot beantwortet werden:

Was ist ein Depot?

Das Wort „Depot“ kommt aus dem Französischen und bedeutet in etwa Lager oder Sammelstelle. Das lässt sich auch gut auf das Aktiendepot übertragen, werden doch dort die erworbenen Wertpapiere gelagert, verwaltet und gehandelt. Die Zeiten, in denen Aktien oder andere Papiere per Post verschickt und anschließend in einem Schließfach oder Tresor gelagert wurden, sind lange vorbei – heute erfolgen die Transaktionen online. Voraussetzung ist jedoch ein Depot, das im Prinzip wie ein Girokonto geführt wird. Die Unterschiede: Das Guthaben besteht aus Wertpapieren und Geldbeträge lassen sich nur von einem Referenzkonto auf das Depotkonto und retour transferieren. Das Depotkonto wiederum eröffnet den Zugang zu verschiedenen Handelsplätzen und wird somit zum Ausgangs- und Zielpunkt von Aktienkäufen oder -verkäufen.

Wo eröffne ich ein Depot?

Die meisten Banken bieten eigene Depotkonten an, über die sich Aktien und andere Wertpapiere handeln lassen. Es gibt aber durchaus auch günstigere Alternativen, wie beispielsweise ein reines Online Depot bei einem spezialisierten Broker – die Bandbreite der Möglichkeiten ist also enorm. Nicht nur in puncto Kosten unterscheiden sich die Depots, sondern vor allem auch in der Auswahl der handelbaren Papiere und Finanzprodukte sowie frequentierten Handelsplätze. Und die Unterschiede können sich unter dem Strich deutlich bemerkbar machen: Kostet eine Order bei einem Anbieter 5 Euro, können das bei einem anderen bereits 50 Euro sein. Einige Broker berechnen ihre Gebühren abhängig vom Transaktionswert, andere vereinbaren Festbeträge – hier haben Sie die Qual der Wahl.

Damit kommen die Anbieter den unterschiedlichen Ansprüchen ihrer Trader entgegen: Es gibt spezielle Depots für Kleinsparer, die nur in größeren Abständen zu- oder verkaufen, während andere wiederum deutlich mehr Transaktionen mit größerem Volumen tätigen. Um sich in der Vielfalt der Möglichkeiten zurechtzufinden, empfiehlt sich ein fundierter Online Depot Vergleich: Hier geben Sie Ihre Anforderungen an ein Depotkonto ein, um daraufhin eine Liste mit allen aktuellen Angeboten zu erhalten. Wie Sie am besten mit einem solchen Depot Vergleich umgehen, können Sie in den nächsten Punkten ausführlich nachlesen.

Wie eröffne ich ein Depot?

Bestes Aktiendepot finden und online eröffnenSie wählen im Aktiendepot Vergleich einen geeigneten Anbieter aus und lassen sich direkt auf dessen Webseite leiten. Dort erledigen Sie alle Formalitäten zur Eröffnung des Depotkontos. Dazu zählt auch die Angabe eines Referenzkontos, von dem aus Sie Guthaben auf das Depotkonto überweisen – und umgekehrt. Sobald alle Schritte erledigt sind, können Sie Ihr Depotkonto mit einer Überweisung aktivieren. Das Kapital steht Ihnen nur zum Trading zur Verfügung: Sie können Aktien und Wertpapiere online erwerben und in der Folge verkaufen, der jeweils aktuelle Stand wird dann in Ihrem Depot aufgelistet.

Wie viele Aktien sind in einem Depot möglich?

Die Anzahl ist nicht begrenzt, allerdings sollten Sie die große Vielfalt an verfügbaren Aktien zur Diversifizierung, also Risikostreuung, nutzen. Sich nur auf einige wenige Unternehmen zu konzentrieren, erhöht das Verlustrisiko. Sinnvoller ist es, auf unterschiedliche Branchen, Regionen und Unternehmensgrößen zu setzen. Im Abschnitt Aktien für Anfänger finden Sie dazu einige wichtige Tipps, die Ihnen beim Einstieg in den Aktienhandel Orientierung geben.

Was kann ich in einem Depot alles handeln?

Welche Wertpapiere und Finanzinstrumente in einem Depot gehandelt werden können, hängt vom Anbieter ab: Es gibt spezielle Depots, die sich auf Aktien sowie verschiedene Renten- und Investmentfonds und ETFs konzentrieren, andere bieten auch Anleihen sowie innovativen Finanzinstrumente, wie zum Beispiel binäre Optionen, CFD oder Forex. Hier sind auch spezielle Formen des Tradings möglich, wie beispielsweise Social Trading. Eine weitere relativ neue Form der Geldanlage ist das Crowdinvesting, für das ebenfalls auf der jeweiligen Online Plattform ein Depotkonto eingerichtet werden muss. Ausschlaggebend sind also Ihre Intentionen – bei Bedarf können Sie ohne Probleme mehrere Depots parallel führen, vor allem wenn es sich grundsätzlich um kostenlose Depotkonten handelt.

Auf was muss ich beim Depot achten und welches ist das Beste?

Diese Frage ist nicht in einem Satz zu beantworten, zu viele Kriterien spielen hier eine Rolle. Wollen Sie sich nicht mit aufwendigen Recherchen belasten, empfiehlt sich ein fundierter Depot Vergleich: Ihre Vorgaben sorgen für die Selektion der in Frage kommenden Depotkonten, die anhand der von Ihnen gesetzten Prioritäten bewertet und entsprechend in einer Ergebnisliste präsentiert werden. Schon diese Auflistung macht deutlich, wie groß die Unterschiede am Markt sind. Sie sparen sich nicht nur den zeitlichen Aufwand, sondern unter dem Strich auch Gebühren, wenn Sie das zu Ihrem Trading passende Depot auswählen.

Zunächst sind einige Eingaben von Ihnen erforderlich, die Ihren geplanten Aktienhandel näher beschreiben:

  • Durchschnittliches Volumen je Order in Euro
    Das Odervolumen errechnet sich aus der Stückzahl der zu handelnden Aktien, die mit dem Einzelpreis in Euro multipliziert wird. Anhand dieser Größe sortiert der Depot Vergleichsrechner aus, welche Anbieter überhaupt in Frage kommen. Beachten Sie bitte, dass zu kleine Ordervolumen selten lukrativ sind: Erwerben Sie beispielsweise 30 Aktien zu jeweils 10 Euro, beträgt das Ordervolumen 300 Euro. Sollten Sie diesen Bestand zu einem späteren Zeitpunkt mit einem Gewinn von zehn Prozent verkaufen, dürfen Sie nur mit einem kleinen Profit rechnen – es fallen noch die Transaktionskosten und natürlich Steuern an.
  • Anzahl der Order pro Jahr
    Ein weiterer Aspekt ist die Intensität, mit der Sie dem Aktienhandel nachgehen wollen: Mit der steigenden Anzahl der Transaktionen wächst auch die Bedeutung der Kosten – natürlich in Abhängigkeit vom Ordervolumen. Umso wichtiger ist es, bei einer hohe Orderzahl einen günstigen Broker zu finden. Die besten Anbieter belohnen aktive Trader in der Regel mit kostenlosen Order-Angeboten. In Frage kommen dann auch maximierte Gebühren oder Flatrates. Sollten Sie sich eher mit Investmentfonds befassen wollen, widmen Sie ihr Augenmerk dem Ausgabeaufschlag, der die Gebühr ersetzt.
  • Anteil der online platzierten Transaktionen
    Grundsätzlich sind Depots bei spezialisierten Online Brokern günstiger als die von den Filialbanken angebotenen. Sollten Sie generell Ihren Aktienhandel online abwickeln wollen, können Sie durchaus auf diese Spezialisten zurückgreifen – alle anderen Wertpapiergeschäfte sind heutzutage ganz einfach nicht mehr schnell genug. Wollen Sie auf Marktentwicklungen reagieren und Schwankungen geschickt ausnutzen, kommen Sie um den Online Aktienhandel sowieso nicht herum. Selbst bei einer Orderaufgabe per Telefon können Sie nicht sicher sein, wann die Order genau ausgeführt wird. Darüber hinaus stehen Ihnen bei den Spezialisten einige interessante Instrumente zur Risikominimierung zur Verfügung, mit deren Handhabung Sie sich auf den Plattformen Schritt für Schritt vertraut machen können.
  • Durchschnittliches Depotvolumen
    Ihr exaktes Depotvolumen berechnen Sie, indem Sie die Anzahl der Wertpapier mit dem jeweiligen Einzelpreis multiplizieren und dem Ergebnis die freie Liquidität auf Ihrem Depot hinzurechnen. Wählen Sie erstmals einen Broker aus, gehen Sie am besten von dem Betrag aus, den Sie anfangs für Ihren Aktienhandel einsetzen wollen. Diese Größenordnung beeinflusst das Ranking der in Frage kommenden Depots, da die Broker ihre Angebote auf unterschiedliche Kundensegmente zuschneiden: Planen Sie beispielsweise, zwischen 5.000 und 10.000 Euro über Ihr Depot zu investieren, kommen andere Depotkonten in Frage, als wenn Sie mit größeren Beträgen agieren wollen.
Steigen Sie neu in den Aktienhandel ein, empfiehlt sich ein unabhängig vom Depotvolumen kostenlos geführtes Depot. Ohne einen Mindestanlagebetrag können Sie sich Schritt für Schritt in die komplexe Materie einarbeiten und wichtige Erfahrungen sammeln.

Sobald Sie alle Informationen in den Depot Vergleich eingegeben haben, listet Ihnen der Rechner alle in Frage kommenden Angebote auf. Nutzen Sie die Ergebnisse aus dem Online Depot Test, um sich schnell und sicher auf dem Markt zu orientieren. Die folgenden Hinweise helfen Ihnen dabei.

Depot Vergleich: Die wichtigen Qualitätskriterien seriöser Broker

Wenn Sie sich durch die Ergebnisliste arbeiten, um ein zu Ihrem Anlageverhalten passendes Depot zu finden, achten Sie bitte auf folgende Punkte:

  • Deutschsprachiges Angebot
    Das Online Angebot des Brokers sollte in deutscher Sprache verfügbar sein – und das in ansprechender Qualität. Hier geht es um Ihr Geld und Sie sollten sich in jedem Punkt sicher sein. Da regelmäßig neue Anbieter auf den Markt drängen, werden Sie mit Sicherheit auch auf Plattformen stoßen, die ihren Geschäftsbereich erst vor kurzer Zeit auf Deutschland ausgedehnt haben und noch in Englisch vorgehen. Beantworten diese Anbieter trotzdem alle Ihre Fragen und kommen Sie in diesem Umfeld zurecht, könnte sich eine interessante Alternative ergeben.
  • Auswahl der Handelsplätze
    Beachten Sie bei Ihrer Entscheidung die angebotenen Handelsplätze, auf die Sie über den Broker Zugriff erhalten. Es sollten neben den deutschen auch internationale Börsenplätze wie New York, London oder Tokyo sein. Bei Bedarf sollte Ihr Broker auch den außerbörslichen Handel ermöglichen.
  • Fondsauswahl
    Sollten Sie sich in auf unterschiedliche Fonds konzentrieren wollen, ist die vom Broker angebotene Auswahl wichtig. Neben den gängigen Renten- und Investmentfonds sollten auch Indexfonds und ETFs zum Portfolio gehören, da diese mit ausgesprochen niedrigen Kostenstrukturen erfahrungsgemäß hohe Renditen erwirtschaften. Beachten Sie bitte die Höhe der Ausgabeaufschläge, da diese Ihren Gewinn unter dem Strich schmälern.
  • Transparente Depotgebühren
    Ein weiteres Kriterium sind die Gebühren für die unterschiedlichen Transaktionen, die der Anbieter detailliert und klar erläutern sollte. Legen Sie dabei Wert auf die für Teilausführungen und Stornierungen anfallenden Gebühren, die Ihr Trading erheblich verteuern könnten. Das Depotkonto selbst sollte am besten kostenlos geführt werden, sodass Sie sich ausschließlich auf die Transaktionskosten konzentrieren können. Erwägen Sie bitte auch die Depots, die Ihnen einen Festpreis für alle Ordergebühren anbieten. Damit wären Sie in Ihrem Trading unabhängig. Sollten Sie Investmentfonds handeln wollen, achten Sie bitten auf den Ausgabeaufschlag.
  • Einlagensicherung und Regulierung
    Um Ihr Vermögen zu schützen, achten Sie bitte darauf, dass Ihr Depot der Einlagensicherung nach den hohen EU-Standards unterliegt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Regulierung des Brokers durch eine EU-Finanzaufsichtsbehörde. Dies stellt nämlich sicher, dass das Guthaben auf Ihrem Depot auf treuhänderisch geschützten Konten geführt wird. Sollte der Broker in finanzielle Schieflage geraten, bleibt Ihr Vermögen davon unberührt.
  • Kostenloses Musterdepot
    Ein Musterdepot eröffnet Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Anlagestrategien zu testen: Sie können ohne den Einsatz von echtem Geld verschiedene Transaktionen simulieren und die Entwicklung der Wertpapiere beobachten. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Brokers darauf, dass Ihnen dieses wichtige Instrument zur Verfügung gestellt wird.
  • Serviceangebote
    Über das eigentliche Trading hinaus sollte Ihr Broker auch begleitende Dienstleistungen, wie beispielsweise zur Kündigung oder zum Umzug des Depots, anbieten – und das kostenlos. Während Anlageempfehlungen nur bedingt nützlich sind, da sie allen eingeloggten Anlegern zur Verfügung stehen, können aktuelle Informationen zu den Märkten, aus Wirtschaft und Politik eine wichtige Quelle für Ihr Trading sein. Sie können auf diese Weise Ihre Chancen besser einschätzen. Darüber hinaus stellen seriöse Online Broker durchaus Anleitungen oder ein Schulungsangebot bereit, das Ihnen den Einstieg in den Aktien- oder Fondshandel erleichtert. Zu den wichtigen Fragen zählen beispielsweise:

    • Wie kaufe ich Aktien?
    • Welche Ordertypen stehen dafür zur Auswahl?
    • Wie können Risiken minimiert werden?

Anhand der Anleitungen erlernen Sie Schritt für Schritt, wie Sie erfolgreiche Aktien handeln können.

Für jeden Anspruch das passende Aktiendepot

Das Angebot an Wertpapierdepots ist ausgesprochen breit gefächert, wie Sie den Ergebnislisten entnehmen können. So können die unterschiedlichsten Ansprüche optimal bedient werden – vom professionellen Börsenhändler bis hin zum privaten Anleger, der seine Fonds und Aktien effektiv verwalten will. Sie haben also die Chance, Ihre Anlageentscheidungen ganz eigenständig zu treffen und dem Geldwertverlust durch die Inflation wirksam entgegenzuwirken. Die Aktienmärkte versprechen durchaus interessante Gewinne – vor allem im Vergleich zu den konventionellen Anlageformen wie Sparbücher, Tages- oder Festgelder. Natürlich können Sie Ihr Trading ganz individuell gestalten: Es ist nicht notwendig, dass Sie täglich intensiv mit Fonds oder Aktien handeln – aber es ist mit einem passenden Depot möglich. Entwickeln Sie am besten Ihre eigene Anlagestrategie, die Sie ganz genau auf Ihr Risikoprofil, Ihre Präferenzen und Ihre finanziellen Möglichkeiten zuschneiden können.

Aktien kaufen für Anfänger – so gehen Sie vor

Die Welt der Finanzmärkte ist durchaus faszinierend, aber eben auch komplex und riskant. Mit dem Depot Vergleich haben Sie den ersten Schritt geschafft, nun gilt es, sich näher mit der Materie zu befassen. Bereiten Sie sich auf das Trading sorgfältig vor und stellen Sie einige Regeln auf, die Sie konsequent einhalten:

  1. Finanzieller Rahmen
    Stellen Sie sich zunächst die Frage, wie viel Geld Sie grundsätzlich einsetzen wollen. Diesen Betrag sollten Sie übrig haben, also nicht kurzfristig für Ausgaben benötigen. Vor allem aber sollten Sie keinesfalls mit fremdem oder geliehenem Geld Aktien handeln wollen, Sie setzen sich dadurch einem kontraproduktiven Erfolgsdruck aus. Starten Sie mit einem zu kleinen Betrag, erschwert das nicht nur die Risikostreuung durch ein Splitten des Betrags auf unterschiedliche Wertpapiere. Angesichts der zu erwartenden Transaktionskosten und Gebühren sinken die Chancen auf interessante Renditen. Sollten Sie weniger als 5.000 Euro investieren können, empfehlen sich zunächst Fonds – ansonsten verdienen an Ihrem Aktienhandel in erster Linie die Broker.
  2. Verfügbare Zeit
    Die nächste Überlegung sollte dem Zeitaufwand gelten, den Sie in den Aktienhandel investieren wollen. Fundierte Anlageentscheidungen bedürfen einer Fülle an Informationen. Sie sollten also Zeit zum Studium der Presse, der Prognosen von Experten und vor allem der relevanten Unternehmenskennzahlen, wie beispielsweise dem Kurs-Gewinn-Verhältnis, dem Kurs-Buchwert-Verhältnis sowie der Eigenkapitalrendite, einplanen. Nur so erhalten Sie ein umfassenden Eindruck vom Potenzial einer Aktie, alles andere wäre leichtsinnig.
  3. Risiko und Rendite
    Diese zwei Aspekte hängen eng zusammen: Wollen Sie eine möglichst hohe Rendite erzielen, müssen Sie auch große Risiken eingehen – und das unabhängig von der Art der Wertpapiere. Allerdings haben die Menschen eine unterschiedliche Einstellung zum Risiko. Können und wollen die einen spekulieren und haben dafür auch die liquiden Mittel, fühlen sich die anderen wohler mit eher ausgeglichenen Chancen und Risiken, auch wenn das natürlich niedrigere Gewinne einbringt. Beim Aktienhandel können Sie unterschiedliche Risiko-Varianten umsetzen: Konzentrieren Sie sich auf die großen und seit Jahren erfolgreichen Unternehmen, reduzieren sich das Risiko einer Insolvenz und damit des Totalausfalls auf der einen Seite, aber eben auch der extrem hohen Gewinne auf der anderen Seite. Setzen Sie auf Startups in Tech-Unternehmen, können Sie natürlich schnell enorme Renditen generieren – aber eben auch alles verlieren. Finden Sie hier Ihren eigenen Weg, mischen Sie die Aktien in Ihrem Depot so, dass Sie einen guten Ausgleich schaffen und bleiben Sie Ihrer Strategie treu.
  4. Kontrolle der Emotionen
    Dieser Punkt ist essenziell wichtig: Im Aktienhandel haben Emotionen nichts zu suchen, hier zählen nur Fakten und kühle Überlegungen. Natürlich kann ein Trading sich auch anders entwickeln, als Sie das erwartet hatten. Setzen Sie sich für diese Fälle klare Limits, die Ihnen helfen, Ihre Verluste zu begrenzen – und das vor allem in turbulenten Zeiten an der Börse. Diese Grenzen sollten aber für beide Richtungen der Kursentwicklungen gelten, denn auch kräftig anziehende Aktienkurse können zu emotionalen Fehlentscheidungen führen. Das Timing ist im Aktienhandel ausschlaggebend – natürlich immer in Abhängigkeit von der persönlichen Strategie.

Depot Vergleich abgeschlossen – erfolgreich in den Aktienhandel starten

  • Traden Sie nur mit wirklich liquiden Mitteln – und keinesfalls mit geliehenem Geld.
  • Erarbeiten Sie sich eine zu Ihnen passende Anlagestrategie und setzen Sie diese konsequent um.
  • Informieren Sie sich umfassend und wählen Sie nur die Assets aus, die Sie auch verstehen.
  • Streuen Sie Ihr Kapital auf verschiedene Wertpapiere, um die Risiken zu minimieren.
  • Lassen Sie sich nicht von Emotionen leiten – im Aktienhandel gewinnt der kühl kalkulierende Kopf.

Als Alternative steht Ihnen auch die Möglichkeit des Crowdinvesting zur Verfügung.