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DSL Geschwindigkeit – Jetzt testen mit dem Speed-Test

Eine DSL Verbindung ist heute der Standard wenn es um das Surfen im Internet geht. Vor einigen Jahren reichte der Schmalbandzugang per Modem oder ISDN noch aus, um seine E-Mails zu checken oder einfache Webseiten zu öffnen. Da ging es aber in sehr gemächlichem Tempo zur Sache, heutzutage reicht das allerdings nicht mehr aus. In Zeiten wo fast jeder Haushalt einen Smart TV zuhause stehen hat oder gerne Filme und Musik aus dem Internet streamt oder downloadet, wird eine schnelle und stabile DSL Leitung mit entsprechender Geschwindigkeit benötigt.

Das DSL erreicht mittlerweile deutlich höhere Geschwindigkeiten als es je mit dem Modem oder der ISDN Verbindung möglich war. Im Schnitt erreicht eine gute Leitung DSL Geschwindigkeiten von 6 bis 32 Mbit pro Sekunde. Schneller ist das VDSL mit einem Speed von 50 bis über 150 Mbit pro Sekunde. Noch rasanter geht es bei Kabel DSL zu, mit bis zu 400 Mbit/s.

Mit solchen Bandbreiten bauen sich die Webseiten sehr schnell auf, Filme lassen sich binnen weniger Minuten downloaden oder ohne Aussetzer streamen, also online anschauen. Gleiches gilt für den Upload, also wenn Filme etwa auf YouTube oder Facebook hochgeladen werden sollen. Selbst das Internet Fernsehen ist problemlos mit einer DSL Geschwindigkeit nutzbar. Welche DSL Geschwindigkeit für die persönlichen Bedürfnisse benötigt wird, hängt von Ihrem Surfverhalten ab.

Heutige DSL Geschwindigkeiten waren vor Jahren noch undenkbar

Bis vor wenigen Jahren lagen die Internet Geschwindigkeiten bei einem anlogen Modem bei gerade mal 56 Kbit/s und bei einem ISDN Modem bei 64 bis 128 Kbit/s. Heute reicht die DSL Geschwindigkeit bei einem Breitbandanschluss von durchschnittlichen 1024 Kbit/s bei einer DSL 1000 Leitung bis zu 250.000 Kbit/s bei der VDSL 250 Leitung. Die höheren DSL Geschwindigkeiten lassen sich mit dem VDSL (Very High Speed DSL) oder dem Glasfaser Kabel DSL erreichen, der sogar bis zu 500.000 Kbit/s bei der Kabel DSL 500 Leitung liefert.

Jedoch kommt nicht immer die versprochene Geschwindigkeit an, da diese oft abhängig von den örtlichen Gegebenheiten ist. Daher sollte jeder Kunde seine DSL Geschwindigkeit über den Anbieter prüfen lassen, was letztendlich wirklich an Speed erreicht werden kann.

DSL Geschwindigkeit – So schnell sind die Internetanschlüsse

Downloadspeed Uploadspeed
Anschluss max. Kbit/s max. MBit/s max. MB/s max. Kbit/s max. MBit/s max. MB/s
DSL 1000 1024 1,0 0,1 128 0,1 0,0
DSL 2000 1048 1,0 0,1 256 0,3 0,0
DSL 6000 6016 6,0 0,8 576 0,6 0,1
DSL 16000 16000 16,0 2,0 1024 1,0 0,1
SDSL 2000 2048 2,0 0,3 2048 2,0 0,3
VDSL 25 25000 25,0 3,1 5000 5,0 0,6
VDSL 50 50000 50,0 6,3 10000 10,0 1,3
VDSL 100 100000 100,0 12,5 40000 40,0 5,0
VDSL 250 250000 250,0 31,3 50000 50,0 6,3
Kabel 100 100000 100,0 12,5 6000 6,0 0,8
Kabel 500 500000 500,0 62,5 50000 50,0 6,3

DSL 6000: Die DSL-Geschwindigkeit für den Normal-Surfer

In den meisten Fällen reicht dem Internetnutzer ein DSL Anschluss mit 6 oder 8 Mbit/s vollkommen aus. Mit dieser Geschwindigkeit lässt es sich gut im Web stöbern, Einkäufe und Bankgeschäfte erledigen, zu chatten, bloggen und E-Mails abzurufen. Selbst Videos auf YouTube laufen mit der 6000 DSL Geschwindigkeit gut und meist ohne Aussetzer. Allerdings sollte hierfür schon die nächsthöhere Geschwindigkeitsstufe gewählt werden.

DSL 16000: Ein weit verbreiteter Standard für die ganze Familie

DSL Verfügbarkeit testenMit dem DSL 16000 lassen sich praktisch alle Multimedia Anwendungen im Internet nutzen. Über einem W-LAN Router können sich alle Familienmitglieder in das Home Netzwerk einbuchen und bequem surfen, telefonieren, chatten oder bloggen. Problematisch wird es nur, wenn zu viele Nutzer gleichzeitig breitbandige Anwendungen nutzen wollen, dann kann es teilweise zu kleineren Aussetzern kommen.

VDSL: Das Non-Plus Ultra mit Bandbreiten von 50 Mbit/s oder mehr

Mit einem VDSL Anschluss brauchen sich die Nutzer eigentlich keine Gedanken mehr über die DSL Geschwindigkeit machen. Mit einem Speed von 25 Mbits/s bis 100 Mbits/s ist selbst Video on Demand in HD Qualität problemlos möglich. VDSL Anschlüsse werden oft mit Triple Play angeboten worin Internet, Telefonie und Fernsehen gemeinsam in einem Anschluss abgewickelt werden.

Kabel, Glasfaser oder LTE: Dies sind die schnellen DSL-Alternativen

Da viele Anwendungen immer datenhungriger werden, bauen die führenden Internetanbieter ihre Netze immer weiter aus. Kabelanbieter wie Unitymedia oder Kabel Deutschland haben das vor einiger Zeit sofort erkannt und bieten heute schon Anschlüsse mit 400 Mbit/s oder mehr an. Auch Glasfaserkabel direkt bis in die Wohnung gelegt, versprechen extrem schnelles Internet. Hier spricht man auch von FTTH oder einem Fiber to the Home Anschluss.

In den ländlichen Regionen haben leider viele Bewohner oft das Nachsehen bei DSL, müssen aber auch hier nicht auf schnelles Internet verzichten. Der Mobilfunkstandard LTE kommt problemlos auf eine 100 Mbit/s Geschwindigkeit. Und wenn dies auch nicht verfügbar ist, kann eine Satelliten Internetverbindung zurückgriffen werden und zwar überall.

Wenige Meter können beim DSL Speed entscheidend sein

Der Internetspeed hängt von vielen Bedingungen ab und häufig kann die gebuchte DSL Geschwindigkeit nicht geliefert werden. Entscheidend für den Speed ist die Entfernung zum Verteiler und dabei können oft wenige Meter entscheidend über die tatsächliche Geschwindigkeit sein.

Abstand zum Verteiler entscheidend für DSL Geschwindigkeit

Bei einem DSL-Anschluss ist die Geschwindigkeit der Verbindung von der Entfernung bis zur nächsten Verteilerstelle abhängig. Als Faustformel gilt hier: Je größer der Abstand, desto weniger Bandbreite kommt beim Kunden an. Hier können zwei Meter den Unterschied zwischen einer 32 Mbit/s DSL Leitung oder 16 Mbit/s DSL Leitung ausmachen. Selbst das Aufstocken auf einen anderen DSL Tarif würde das Ergebnis nicht verändern, da die Kabellänge bis zum Verteiler immer noch die gleiche ist. Hier würde nur ein Umstieg auf eine andere Technologie wie etwa Kabel Internet einen Geschwindigkeitszuwachs bringen. Bei der Glasfaser Technologie ist die Entfernung zur Vermittlungsstelle allerdings nicht so bedeutend wie bei einer DSL Leitung.

Neue Techniken wie VDSL für mehr Geschwindigkeit

Das Netz ist mittlerweile in vielen Regionen bereits auf VDSL-Technik aufgerüstet. Mit bis zu 100 Mbit/s oder sogar 200 Mbit/s mit dem Glasfasernetz kann der Kunde wunderbar im Internet surfen. Unser Stern DSL Verfügbarkeits-Check sagt Ihnen, welche DSL Geschwindigkeit in ihrer Region möglich ist. Auch Alternativen wie LTE oder Satelliten Internetverbindungen werden berücksichtigt. Deshalb lohnt es sich regelmäßig einen DSL Vergleich zu machen, um zu prüfen welche schnelle Technik inzwischen am eigenen Wohnort verfügbar ist.

Quelle: Statista

DSL Geschwindigkeit mittels DSL Speedtest überprüfen

Die Geschwindigkeit der DSL Leitung kann übrigens stark variieren, etwa zu bestimmten Stoßzeiten wie abends, wenn die meisten Menschen Feierabend haben und sich dann in einer Vielzahl vom Sofa oder Schreibtisch aus ins Internet einbuchen. Aber auch alte oder überlastete Hardware kann die Verbindung deutlich verlangsamen. Daher immer regelmäßig Software-Updates prüfen und aufspielen oder den W-LAN Router auf den letzten Stand bringen. Repeater können ebenfalls Abhilfe bei einer langsamen Internetverbindung schaffen. Wie schnell die DSL Geschwindigkeit wirklich ist, kann direkt mit einem DSL Speedtest überprüft werden.

Mit unserem DSL Verfügbarkeitscheck lässt sich leicht feststellen, welche Zugangstechniken am derzeitigen oder künftigen Wohnort nutzbar sind. Zusätzlich empfiehlt sich vor einem Umzug mit den neuen Nachbarn zu sprechen, welche DSL Geschwindigkeiten verfügbar sind.

Welcher Breitbandzugang am besten passt

DSl Geschwindigkeit: Das ist möglichDSL ist nicht überall verfügbar und daher müssen Sie manchmal auf alternative Internet-Lösungen wie Sat- oder Funkverbindungen ausweichen. Welcher Zugang ist der beste und was wird dafür benötigt? Welche Zugänge in bestimmten Regionen am besten sind, lässt sich durch unseren Stern DSL Vergleich eigentlich sehr schnell herausfinden. Besonders für Vielsurfer und Internetnutzer mit sehr hohem Datenaufkommen sind heute die DSL oder Breitbandverbindungen via Kabel mit der Datenflat äußerst beliebt. Hier können nach Belieben Videos- oder Musik gestreamt, per Messanger Dienste telefoniert oder mit dem Smart-TV in HD-Qualität ferngesehen werden.

In Regionen, wo kein schnelles DSL Internet oder Breitbandkabel zur Verfügung steht, bietet sich ein LTE oder UMTS Mobilfunktarif an. Diese sind mittlerweile, im Gegensatz zu früher, erheblich günstiger und stellen somit eine ernstzunehmende Alternative dar. Auch hier sind Daten-Flatrates erhältlich, aber diese unterscheiden sich oft deutlich im Preis. Es gibt in einzelnen Regionen aber auch Funklösungen die auf WLAN oder WiMAX Basis angeboten werden. Diese festinstallierten Anlagen sind jedoch nur auf das jeweilige Gebiet beschränkt und lassen sich, anders als LTE oder UMTS, nicht mobil nutzen.

WLAN Hotspots setzen sich ebenfalls immer mehr durch. Diese werden von den Providern als öffentliche WLAN-Zugänge angeboten, mit denen sich über das Smartphone, Tablet oder Notebook schnell im Internet surfen lässt. Hotspots sind meist in Ballungsgebieten in einer Vielzahl verfügbar. In besonders abgelegenen Gegenden kann meist nur über eine Satelliten Internetverbindung schnell gesurft werden. Jedoch sind die Übertragungswege sehr lang, da die Verbindung über Satelliten im Weltraum zustande kommt. Daher dauert der Seitenaufbau recht lange. Dies kann bei Anwendungen, bei denen es auf geringe Reaktionszeiten ankommt, zu Problemen führen.

Welche Zugangsgeräte werden benötigt?

  • DSL Internet: Für das DSL Internet wird neben dem Telefonanschluss ein DSL-Modem benötigt. In der Regel enthält heute der Internet-Router bereits das DSL-Modem. Durch den Router mit bis zu 4 LAN Anschlüssen lassen sich mehrere PCs anschließen. Über das W-LAN Modul lassen sich zusätzlich Smartphones, Tablets, Notebooks, Smart-TVs verbinden und drahtlos im Internet surfen.
  • Kabel Internet: Hier wird ein rückkanalfähiges Kabelmodem, das speziell vom Kabelanbieter geliefert wird, benötigt. Meistens ist zudem noch ein Router und WLAN Modul eingebaut mit dem mehrere PCs und drahtlose Geräte wie Smartphones, Tablets oder SMART-TVs im Internet surfen können.
  • LTE/UMTS Internet: Hier wird ein UMTS-Modem, die es als Einschubkarte oder PC-Karte gibt, benötigt. Auch USB-UMTS Adapter die eine Verbindung zum Funknetzwerk herstellen können, sind eine Alternative. Durch ein WLAN Modul kann mit mehreren PCs auf die LTE Internetverbindung zugegriffen werden. Alternativ lassen sich aber auch die meisten aktuellen LTE- oder UMTS Handys als Modem nutzen. Die Verbindung kann hier durch ein USB Kabel oder WLAN Hotspot hergestellt werden.
  • Satelliten Internet: Genau wie beim Satelliten TV wird auch hier ein spezieller Receiver und eine Satelliten-Antenne benötigt. Diese müssen über einen Rückkanal verfügen, da bereits seit einigen Jahren auch der Rückkanal über den Satelliten selber läuft. Je größer also die Satellitenschüssel auf dem Dach oder im Garten ist, umso stabiler ist der Empfang. Das Wetter spielt jedoch auch eine große Rolle und die Verbindung kann unter Umständen bei starkem Regen oder Schneefall unmöglich sein. Auch wird die Geschwindigkeit einer DSL Verbindung nicht erreicht. Alle erforderlichen Geräte sind meist im Internettarif enthalten und werden über die monatliche Grundgebühr finanziert.
  • WLAN Internet: Mit praktisch jedem WIFI-tauglichen Gerät wie Smartphone, Laptop oder Tablet kann an den so genannten Hotspots kabellos im Internet gesurft werden. Aber Achtung, nur an kostenlosen WLAN Hotspots ist das Surfen gebührenfrei, bei den kostenpflichtigen Hotspots ist ein Vertrag mit dem entsprechenden Provider nötig. Mit den Zugangsdaten die in einer Anmeldemaske abgefragt werden, kann dann losgesurft werden.
    Wichtig beim WLAN Hotspot ist eine verschlüsselte Verbindung, da sonst Daten von Hackern gegriffen werden können!
  • WiMAX Internet: Für diese Funktechnologie werden meist die entsprechenden WiMAX Funkmodems im Paket zusammen mit dem Internet Breitbandzugang angeboten. Unbedingt vorher überprüfen ob es am gewünschten Standort eine entsprechende Funkversorgung gibt.

Fazit

Wenn Sie lediglich E-Mails abends lesen oder gelegentlich Facebook nutzen möchten und keine großen Dateien aus dem Internet laden, reicht eine 6.000 DSL Geschwindigkeit vollkommen aus. Jedoch ist die 16.000 DSL Geschwindigkeit für größere Familien oder Wohngemeinschaften die deutlich bessere Wahl. Speziell dann, wenn mehrere Leute gleichzeitig auf das Internet zugreifen, ist eine größere Bandbreite von enormem Vorteil.

Bei Nutzung von IPTV oder SMART-TVs ist eine DSL Geschwindigkeit ab 50 Mbit oder mehr nötig. Je größer der Haushalt oder je mehr Nutzer das Internet gleichzeitig nutzen, umso mehr Bandbreite wird letztendlich auch benötigt. Daher ist die Geschwindigkeit der DSL Leitung auch so ungemein wichtig. Den für Sie passenden Tarif erhalten Sie nach Eingabe einiger Daten schnell und unkompliziert über unseren Tarifrechner.