11 Elektro-Scooter im Vergleich – finden Sie Ihren besten E-Scooter mit satter Leistung & vielen Features – unser Test bzw. Ratgeber 2020


Kaum etwas ist nervtötender, als sich morgens mit dem Auto durch den dichten Verkehr zur Arbeit zu quälen. Wenn es in der Blechlawine dann noch stockt und gar nichts mehr geht, ist mancher Arbeitstag schon gelaufen, bevor das Büro oder die Uni überhaupt erreicht sind. Entspannt geht definitiv anders! Doch es geht deutlich bequemer – und vor allem schneller: mit einem Elektro-Scooter. Elegant und geräuschlos schiebt sich der E-Tretroller am Autostau vorbei. Alternative: Mit Bus und Bahn bis in die Nähe des Büros. Dann den Roller ausklappen und auf dem Elektro-Scooter den letzten Kilometer zum Ziel flitzen – ganz ohne lästige Parkplatzsuche.

Nicht nur der Weg zur Arbeit oder zur Uni kann mit dem Elektro-Scooter leicht bewältigt werden. Im Urlaub, auf dem Campingplatz oder dem Hafengelände sind die Elektroroller ebenfalls nützlich, um schnell von A nach B zu kommen. Als Freizeitvergnügen bringt der Tretroller vor allem eins: Fahrspaß. Doch welche Elektro-Scooter sind tatsächlich alltagstauglich? In unserem Vergleich nehmen wir 11 verschiedene Modelle genau unter die Lupe. Aber Achtung: Nicht alle Elektro-Scooter im Handel sind für den Straßenverkehr zugelassen!

In einem umfangreichen Ratgeber gehen wir danach auf die wichtigsten Ausstattungsmerkmale von E-Rollern ein und geben Verbrauchern nützliche Tipps, um das passende Gefährt zu finden. In einem ausführlichen FAQ-Bereich beantworten wir die häufigsten Fragen zum Thema Elektro-Scooter ein. Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf die Testsieger von Öko-Test und Stiftung Warentest.

4 kompakte E-Scooter im großen Vergleich

Xiaomi Mi 1S Elektro-Scooter
Amazon-Bewertung
(3.112 Kundenbewertungen)
Marke
Xiaomi
Maße
108 x 43 x 114 Zentimeter
Gewicht
12,5 Kilogramm
Max. Tragegewicht
100 Kilogramm
Akku-Ladezeit
5,5 Stunden
Geschwindigkeit
Bis 25 Kilometer pro Stunde
Max. Reichweite
30 Kilometer
Leistung in Watt
600 Watt maximal, 300 Watt Nennleistung
Straßenzulassung
Besonderheiten
KERS-System, Multifunktions-Dashboard, Intelligente Schutzfunktionen
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon449,00€ Idealo352,72€ OttoPreis prüfen Computeruniverse141,90€ Ebay289,99€ Galaxus352,52€ discount24368,30€ Jacob418,05€
Miweba eFlux Lite Two Elektro-Scooter
Amazon-Bewertung
(3 Kundenbewertungen)
Marke
Miweba
Maße
105 x 45 x 113 Zentimeter
Gewicht
10,8 Kilogramm
Max. Tragegewicht
120 Kilogramm
Akku-Ladezeit
6 Stunden
Geschwindigkeit
Bis 30 Kilometer pro Stunde
Max. Reichweite
25 bis 30 Kilometer
Leistung in Watt
500 Watt Spitzenleistung, 350 Watt Dauerleistung
Straßenzulassung
Besonderheiten
3 Stufen verstellbarer Lenker, 8-Zoll-Vollgummireifen, Cruise-Control-System
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
429,99€
Segway Ninebot ES1 Elektro-Scooter
Amazon-Bewertung
(326 Kundenbewertungen)
Marke
Segway
Maße
102 x 43 x 113 Zentimeter
Gewicht
11,3 Kilogramm
Max. Tragegewicht
100 Kilogramm
Akku-Ladezeit
3,5 Stunden
Geschwindigkeit
Bis 20 Kilometer pro Stunde
Max. Reichweite
25 Kilometer
Leistung in Watt
250 Watt
Straßenzulassung
Besonderheiten
Keine sichtbaren Kabel, ABS-Mechanik, Schutzklasse IP54
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
AmazonPreis prüfen Idealo317,80€ OttoPreis prüfen Ebay398,99€ XXXLutz419,90€ Hervis499,99€
Miweba eFlux Lite One Elektro-Scooter
Amazon-Bewertung
(129 Kundenbewertungen)
Marke
Miweba
Maße
105 x 46 x 113 Zentimeter
Gewicht
10,8 Kilogramm
Max. Tragegewicht
120 Kilogramm
Akku-Ladezeit
6 Stunden
Geschwindigkeit
Bis 30 Kilometer pro Stunde
Max. Reichweite
30 Kilometer
Leistung in Watt
500 Watt
Straßenzulassung
Besonderheiten
Mit Licht, klappbar, energieeffizient dank Rekuperation
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
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AmazonPreis prüfen IdealoPreis prüfen OttoPreis prüfen EbayPreis prüfen
Abbildung
Modell Xiaomi Mi 1S Elektro-Scooter Miweba eFlux Lite Two Elektro-Scooter Segway Ninebot ES1 Elektro-Scooter Miweba eFlux Lite One Elektro-Scooter
Amazon-Bewertung
(3.112 Kundenbewertungen)
(3 Kundenbewertungen)
(326 Kundenbewertungen)
(129 Kundenbewertungen)
Marke Xiaomi Miweba Segway Miweba
Maße 108 x 43 x 114 Zentimeter 105 x 45 x 113 Zentimeter 102 x 43 x 113 Zentimeter 105 x 46 x 113 Zentimeter
Gewicht 12,5 Kilogramm 10,8 Kilogramm 11,3 Kilogramm 10,8 Kilogramm
Max. Tragegewicht 100 Kilogramm 120 Kilogramm 100 Kilogramm 120 Kilogramm
Akku-Ladezeit 5,5 Stunden 6 Stunden 3,5 Stunden 6 Stunden
Geschwindigkeit Bis 25 Kilometer pro Stunde Bis 30 Kilometer pro Stunde Bis 20 Kilometer pro Stunde Bis 30 Kilometer pro Stunde
Max. Reichweite 30 Kilometer 25 bis 30 Kilometer 25 Kilometer 30 Kilometer
Leistung in Watt 600 Watt maximal, 300 Watt Nennleistung 500 Watt Spitzenleistung, 350 Watt Dauerleistung 250 Watt 500 Watt
Straßenzulassung
Besonderheiten KERS-System, Multifunktions-Dashboard, Intelligente Schutzfunktionen 3 Stufen verstellbarer Lenker, 8-Zoll-Vollgummireifen, Cruise-Control-System Keine sichtbaren Kabel, ABS-Mechanik, Schutzklasse IP54 Mit Licht, klappbar, energieeffizient dank Rekuperation
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf
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1. Xiaomi Mi 1S Elektro-Scooter mit App-Anbindung und bis zu 30 Kilometer Reichweite

Kompakt und leicht kommt der Xiaomi Mi 1S Elektro-Scooter um die Ecke. Solide 12,5 Kilogramm bringt der elegante China-Import aus unserem Vergleich auf die Waage. Im Rahmen soll eine leichte Aluminiumlegierung aus der Luftfahrttechnik verbaut worden sein. Dazu lässt sich der Mi 1S laut Hersteller binnen 3 Sekunden aufbauen. Auch das Zusammenklappen soll in Sekundenschnelle möglich sein.

info

Was ist ein Elektro-Scooter?
Ein Elektro-Scooter oder E-Scooter ist ein per Akku betriebenes Zweirad ohne Pedale. Im Aufbau ähnelt ein Elektro-Roller einem herkömmlichen Tretroller. Statt sich permanent mit einem Bein abstoßen zu müssen, hilft beim E-Scooter ein fest verbauter Akku, der einen Elektromotor mit Energie versorgt. Mittlerweile spielen E-Scooter im Netzwerk der Elektromobilität – insbesondere in großen Städten – eine wichtige Rolle. Beliebt sind sie vor allem auf kurzen Strecken.

Angetrieben wird der matt-graue Tretroller von einem Lithium-Ionen-Akku Typ 18650, der Energie für maximal 30 Kilometer Fahrspaß liefern soll. Danach muss er neu geladen werden. Beim Griff haben sich die Entwickler für thermoplastisches Gummi, kurz TPR, entschieden. Das soll nicht nur griffig sein, sondern selbst Fahrer mit weniger Fingerspitzengefühl beim sanften Schalten unterstützen. Nach Firmen-Angaben bringt dieser Elektro-Scooter im Sportmodus 20 Kilometer pro Stunde auf die Straße.

success

Effizientes KERS-System: Der Xiaomi Mi 1S Elektro-Scooter ist mit dem kinetischen System zur Rückgewinnung von Energie, kurz KERS, ausgerüstet. Ein Prinzip, das die Bewegungsenergie aus jedem Bremsvorgang und jedem Freilauf ohne Motorunterstützung in verwendbare elektrische Energie umwandeln.

Auch bei der Sicherheit haben sich die Entwickler des Mi S1 Gedanken gemacht. Der Lichtkegel der 2-Watt-Frontscheinwerfer wurden so konzipiert, das entgegenkommende Fußgänger nicht geblendet werden. Das rote Rücklicht mit Zusatz-Reflektor blinkt, sobald der Bremsgriff gezogen wird. Die beiden Räder wurden mit 8,5-Zoll-Luftreifen und gelochten Bremsscheiben bestückt. Ein E-Anti-Blockier-System im Vorderrad ermöglicht die bereits angesprochene Energie-Rückgewinnung. Das Besondere am Bremssystem: Um schnell und sicher zum Stehen zu kommen, werden die beiden Bremsen nicht gleichzeitig, sondern nacheinander aktiviert.

Die wichtigsten Infos rund um die Fahrt mit dem Mi S1 liefert ein Multifunktions-Dashboard mit nur einer Taste für sämtliche Funktionen. In Echtzeit zeigt das Display neben der Geschwindigkeit auch die Leistung an. Zudem sind weitere Fahrdaten ablesbar. Via Bluetooth kann der Fahrer den Mi S1 mit der Mi-Home-App verbinden, um die Fahrdaten zu überprüfen oder die Einstellungen des integrierten Tempomats anzupassen. Die App überwacht zudem sechs Funktionen, die den Akku beispielsweise vor einem Kurzschluss, Überladung oder Schäden aufgrund extremer Temperaturen schützen sollen.

info

Wie ist ein Elektro-Scooter aufgebaut?

Das Herzstück eines Elektro-Scooters ist ein bürstenloser Elektromotor. Eine Lithium-Ionen- oder Blei-Säure-Batterie stellen die notwendige Energie bereit. Über einen Controller wird die Drehzahl des Motors reguliert. Batterie und Akku sind in der Regel fest im Rahmen des E-Scooters verbaut. Der E-Roller selbst besteht aus einem Trittbrett, das auf zwei bereiften Rädern montiert ist. Gesteuert wird ein Elektro-Scooter über eine Lenkstange mit Griffen. Weitere Details zum Aufbau und der Funktionsweise eines E-Scooters haben wir im ausführlichen Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich zusammengefasst.

FAQ

Welche Abmessungen hat der Xiaomi Mi 1S?
Ausgeklappt ist dieses Modell 108 Zentimeter lang. Die Lenkerhöhe beträgt laut Hersteller 114 Zentimeter. Der Lenker selbst ist 43 Zentimeter breit. Im zusammengeklappten Zustand wird die Höhe mit 49 Zentimetern angegeben.
Wie lange dauert die Aufladung des Akkus?
Ein kompletter Ladezyklus soll 5,5 Stunden dauern.
Ist der E-Scooter gegen Spritzwasser geschützt?
Ja, der Mi S1 hat die Schutzklasse IP54. Diese besagt, dass der Elektro-Tretroller vor Staub und Spritzwasser geschützt ist.
Wie lange hält der Akku?
Laut Hersteller liegt die Lebensdauer bei etwa 500 Ladezyklen, wenn der E-Scooter konstant mit einer Leistung von 70 Prozent und mehr betrieben wird.
Wie schwer darf der Nutzer des E-Scooters maximal sein?
Nutzer dürfen höchstens 100 Kilogramm wiegen.

2. Miweba eFlux Lite Two Elektro-Scooter mit bis zu 30 Kilometern Reichweite

Der Miweba eFlux Lite Two Elektro-Scooter ist mit 10,8 Kilogramm einer der leichtesten in unserem Vergleich. Ein in der Radnabe verbauter Hubmotor mit 500 Watt Maximalleistung und einer Dauer-Power von 350 Watt beschleunigt den Roller laut Hersteller auf eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Gespeist wird die Maschine von einem 36-Volt-Lithium-Ionen-Akku, der Energie für 25 bis 30 Kilometer bereithält und binnen 6 Stunden wieder voll einsatzbereit ist. Der Rahmen wurde aus einer Aluminium-Legierung gefertigt und kann mit bis zu 120 Kilogramm belastet werden.

Die am Vorderrad montierte Wirbelstrombremse arbeitet mit dem bereits erwähnten KERS-System. Eine klassische Fußbremse am Hinterrad macht das Bremssystem des eFlux Lite Two komplett. Die 8-Zoll-Vollgummireifen haben die Entwickler mit einem Stoßdämpfer-System ausgestattet. Mit dem kompakten LED-Scheinwerfer vorn sowie insgesamt fünf LEDs am Hinterrad, dem Trittbrett und den Lenkerenden ist der eFlux auch in der Dämmerung und nachts nicht zu übersehen.

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Cruise-Control-System: Der Miweba eFlux Lite Two Elektro-Scooter ist mit einem Tempomat ausgestattet, den der Hersteller selbst als „Cruise-Control-System“ bezeichnet. Ähnlich wie in Autos hält der E-Scooter konstant das voreingestellte Tempo.
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Der 10,8 Kilogramm leichte E-Scooter von eFlux hat keine Straßenzulassung und darf nur auf alternativen, nicht-öffentlichen Straßen und Wegen gefahren werden!

FAQ

Was sind die Abmessungen des Miweba eFlux Lite Two?
Der Elektro-Scooter ist 105 Zentimeter lang und etwa 45 Zentimeter breit. Die maximale Lenkerhöhe wird mit 113 Zentimetern angegeben.
Wie groß ist der E-Scooter zusammengefalteten Zustand?
Zusammengeklappt ist der E-Scooter 98 Zentimeter lang, 13,5 Zentimeter breit und 30 Zentimeter hoch.
Welches maximale Gewicht darf der Nutzer haben?
120 Kilogramm.
Ist der Lenker des E-Scooters in der Höhe verstellbar?
Ja, der Lenker des Miweba eFlux Lite Two kann in drei Stufen zwischen 92 und 115 Zentimetern verstellt werden.

3. Segway Ninebot ES1 Elektro-Scooter mit bis zu 25 Kilometern Reichweite

Der E-Scooter Segway Ninebot ES1 ist ein Kurzstreckenspezialist. Der von einem Lithium-Ionen-Akku gespeiste 250-Watt-Elektromotor beschleunigt den Roller auf bis zu 20 km/h. Nach maximal 25 Kilometer muss der Akku an die Steckdose. Beachtliche 3,5 Stunden später ist der Speicher wieder voll und der Nutzer kann sich wieder dem Fahrgefühl widmen. Es sei denn, Nutzer rüsten den Ninebot ES1 mit einem zweiten Akku auf. Dann kommen sie mit maximal 25 km/h etwa 45 Kilometer weit.

Die Entwickler von Segway haben ihrem Kickscooter ein sogenanntes One-Push-Faltsystem verpasst. Mit nur einem Handgriff soll sich der 11,3 Kilogramm leichte Roller zusammenklappen lassen.

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Unsichtbare Kabel: Der Segway Ninebot ES1 Elektro-Scooter hat keine sichtbaren Verbindungskabel und wirkt deshalb sehr aufgeräumt und schlicht. Auch das LED-Beleuchtungssystem und ein zusätzlicher Reflektor wurden smart in den Rahmen integriert.

Auch bei den mit Vollgummireifen bestückten Rädern setzt Segway auf Sicherheit. Vorn speichert eine elektronische Bremse mit ABS die Energie aus Bremsvorgängen und Leerlauf und schickt sie zurück ins System. Klassisch, mit dem Fuß auf dem Hinterrad, kann die Bremswirkung noch verstärkt werden. Kleine Stoßdämpfer am 8-Zoll-Vorderrad sollen zudem Schläge absorbieren. Beim Hinterrad hat sich der Hersteller für einen Durchmesser von 7,5 Zoll entschieden. Die IPX-Schutzklasse IP54 verhindert, dass Schmutz und Spritzwasser ins Gehäuse des Ninebot ES1 eindringen.

Wie viele seiner rollenden Kollegen kann der Segway-Scooter per Bluetooth mit einem Smartphone gekoppelt werden. Ein Tempomat regelt die Geschwindigkeit. Drei unterschiedliche Fahrmodi sollen den Fahrspaß erhöhen – allerdings nicht auf deutschen Straßen, denn dafür ist der Kickscooter nicht zugelassen. Auch Kinder sollten die Finger davonlassen. Der Hersteller empfiehlt ein Alter von mindestens 14 Jahren. Schwergewichte von mehr als 100 Kilogramm überfordern den Scooter ebenfalls, da dies das Maximalgewicht zur Benutzung des E-Scooters ist.

info

Was sagt die IPX-Schutzklasse aus?

Die International-Protection-Codes, kurz IP-Codes, geben Auskunft zur Wasserdichte, sowie dem Schutz vor Fremdkörpern und Berührungen. Für Elektro-Scooter sind in erster Linie die (Spritz)-Wasserresistenz und der Schutz vor Fremdkörpern relevant. Die erste Stelle nach der Abkürzung IP gibt an, wie sicher das Gerät vor Fremdkörpern, beispielsweise Staub und Schmutz, ist. Die zweite Ziffer steht für die Wasserschutzklasse. Ist nur eine der beiden Stellen von Bedeutung, wird die andere mit einem „X“ belegt. So stößt man bei E-Scootern meist auf die Kombination IP54.

FAQ

Schreibt der Hersteller für den Segway Ninebot ES1 ein Mindestalter vor?
Ja, Fahrer müssen laut Hersteller ein Mindestalter von 14 Jahren haben. Ein Führerschein ist nicht erforderlich.
Was sind die Abmessungen des Elektro-Scooters?
Der Segway Ninebot ES1 Elektro-Scooter ist fahrbereit 102 Zentimeter lang und 43 Zentimeter breit. Die Lenkerhöhe wird in der Beschreibung mit 113 Zentimetern angegeben. Eingeklappt ist der Elektroroller 113 Zentimeter lang, 43 Zentimeter breit und 40 Zentimeter hoch.
Wie viele Fahrmodi hat der E-Scooter?
Der Elektro-Scooter hat nach Angaben des Herstellers die drei Fahrmodi Eco, Standard und Sport.
Kann ich das Fahrzeug absperren?
Ja, laut Hersteller lässt sich das Modell über die Segway-App absperren.

4. Miweba eFlux Lite One Elektro-Scooter – robust und leicht

Der Miweba eFlux Lite One Elektro-Scooter ist der kleine Bruder des Lite Two. Mit 10,8 Kilogramm ist er einer der leichtesten in unserem Vergleich. Der in der Radnabe verbaute Elektromotor mit 500 Watt Maximalleistung und einer Dauer-Power von 350 Watt schafft bei dem Roller eine Beschleunigung laut Hersteller auf bis zu 30 km/h. Gespeist wird die Maschine von einem 36-Volt-Lithium-Ionen-Akku, der Energie für 25 bis 30 Kilometer bereithält und binnen 6 Stunden wieder voll einsatzbereit ist. Der Rahmen wurde aus einer Aluminium-Legierung gefertigt und kann mit bis zu 120 Kilogramm belastet werden.

Die am Vorderrad montierte Wirbelstrombremse arbeitet mit dem KERS-System. Eine klassische Fußbremse am Hinterrad macht das Bremssystem des eFlux Lite One komplett. Die 8-Zoll-Vollgummireifen haben die Entwickler mit einem Stoßdämpfer-System ausgestattet. Ein kompakter, am Lenker-Display integrierter, LED-Scheinwerfer vorn kann zugeschaltet werden. Der Elektro-Scooter ist dank der „EasyFold“-Funktion in nur wenigen Sekunden zusammenklappbar und in vier verschiedenen Farbdesigns, unter anderem Schwarz-Blau und Schwarz-Gelb, erhältlich.

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Wirbelstrombremse mit KERS: Der Miweba eFlux Lite One Elektro-Scooter ist am Vorderrad mit einer Wirbelstrombremse ausgestattet. Das sogenannte KERS wandelt Bremsenergie in elektrische Energie um, auf die der Akku später wieder zugreifen kann. Die Bremse soll verschleißfrei sein. Die von Magnetfeldern erzeugten Wirbelströme bringen den Scooter zum Stehen.

Weitere Daten zu den Fahreigenschaften:

  • Produktgewicht: 10,8 Kilogramm
  • Maximale Zuladung: 120 Kilogramm
  • 8-Zoll-Vollgummireifen
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Wann besitzen Elektro-Scooter eine Straßenzulassung?

Um für den öffentlichen Verkehr in Deutschland zugelassen zu werden, müssen Elektro-Scooter zahlreiche Anforderungen erfüllen. Dazu gehört ein maximales Eigengewicht von 55 Kilogramm. Die Scooter dürfen eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde nicht überschreiten, müssen mit zwei unabhängig voneinander funktionierenden Bremsen und einem Motor mit weniger als 500 Watt Leistung ausgestattet sein. Darüber muss der E-Scooter nach den Vorschriften der StVZO ausgestattet sein und darf festgelegte Abmessungen nicht überschreiten. Welche Anforderungen ein E-Scooter in Deutschland für eine Straßenzulassung erfüllen muss, lesen Nutzer etwas weiter unten im Ratgeber dieses Vergleichs.

FAQ

Welches Gewicht hält der Elektro-Scooter maximal aus?
Die maximale Zuladung des Miweba eFlux Lite One Elektro-Scooters wird vom Hersteller mit 120 Kilogramm angegeben.
Wie bremst dieser E-Roller?
Der Elektro-Scooter verfügt über eine verschleißfreie Wirbelstrombremse vorn und eine klassische Fußtrittbremse hinten.
Ist ein Ladegerät im Lieferumfang enthalten?
Ja.
Welche Maße hat der E-Scooter zusammengeklappt?
Im gefalteten Zustand ist der Elektro-Scooter 98 Zentimeter lang, 13,5 Zentimeter breit und ca. 30 Zentimeter hoch.

5. Trekstor e.Gear EG31 Elektro-Scooter mit Straßenzulassung

Der Trekstor e.Gear EG31 Elektro-Scooter erfüllt sämtliche Anforderungen und Auflagen der Behörden und darf gemäß StVZO auf deutschen Straßen betrieben werden. Auch in Österreich und der Schweiz ist das Modell für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Er ist mit einem 350 Watt starken Motor ausgestattet, der seine Energie von einem 36-Volt-Akku mit einer Kapazität von 6 Amperestunden oder 216 Wattstunden bezieht. Mit einem 70 Kilogramm schweren Passagier und idealen äußeren Bedingungen soll eine volle Akkuladung für eine Reichweite von bis zu 18 Kilometern reichen. Der Akku kann nach Angaben des Herstellers nicht ausgetauscht werden. Bereift ist der Elektro-Scooter mit 8,5-Zoll-Vollgummirädern für einen guten Fahrkomfort.

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Mindestalter 14 Jahre: Per Gesetz dürfen E-Scooter unter den bereits erwähnten Voraussetzungen erst ab einem Alter von 14 Jahren im öffentlichen Straßenverkehr betrieben werden. Ein Führerschein muss für Fahrten mit dem Trekstor e.Gear EG31 Elektro-Scooter demnach nicht vorgelegt werden.

Trekstor empfiehlt eine Schutzausrüstung inklusive Helm bei der Nutzung des Elektro-Scooters. Einen Schutzhelm der Marke „uvex“ im Wert von knapp 50 Euro legt der Hersteller beim Kauf seines E-Scooters kostenlos obendrauf.

Dank einer bequemen Klapp-Funktion kann dieser Elektroroller aus unserem Vergleich platzsparend zusammengelegt und transportiert werden. Er ist alternativ in einer Variante mit einem Akku mit einer Kapazität von 7,5 Amperestunden verfügbar. Der E-Scooter von Trekstor ist mit einer Stoßdämpfung und leistungsstarken Scheibenbremsen ausgestattet. Am Lenker haben die Entwickler ein kleines LED-Display integriert. Weitere Eckdaten dieses Modells:

  • Maximales Tragegewicht: 120 Kilogramm
  • Eigengewicht: Circa 14,5 Kilogramm
  • Datenblatt im Lieferumfang als Ersatz für die Allgemeine Betriebserlaubnis
info

Was ist die StVZO?

Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, kurz StVZO, ist eine Rechtsverordnung des Bundes, die in Deutschland unter anderem die Zulassung von Kraftfahrzeugen regelt. Sie legt die Regeln für sämtliche Teilnehmer am Straßenverkehr auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen fest. Um mit einem Elektro-Scooter am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, muss dieser eine Allgemeine Betriebserlaubnis nach StVZO haben. Diese muss vom Fahrer mitgeführt und auf Verlangen vorgelegt werden.

FAQ

Ist der Lenker des Trekstor e.Gear EG31 Elektro-Scooters höhenverstellbar?
Nein, der Lenker hat laut Hersteller eine Höhe von 121 Zentimetern und ist nicht in der Höhe verstellbar.
Ist der Elektro-Scooter wasserdicht?
Der Trekstor e.Gear EG31 Elektro-Scooter hat die Schutzklasse IP54 und ist gegen Spritzwasser geschützt. Dennoch sollten Verbraucher größeren Pfützen und Wasserlöchern ausweichen.
Hat der E-Scooter von Trekstor eine Straßenzulassung?
Ja, Verbraucher dürfen den E-Roller ab einem Alter von 14 Jahren legal auf deutschen Straßen nutzen.
Welche Informationen zeigt das Display an?
Das integrierte Display zeigt laut Hersteller unter anderem die Geschwindigkeit und den Batterieladestatus an.

6. Denver SCK-5300 Elektro-Scooter – elektrischer Roller für Kids in vier Farbdesigns

Der E-Scooter Denver SCK-5300 des Herstellers „Denver Electronics“ ist mehr Spielzeug als nützliches Fortbewegungsmittel. Denn es ist ein Kick-Scooter für Kids, unterstützt von einem 100 Watt starken elektrischen Motor. Er wird über einen Lithium-Ionen-Akku mit 21,6 Volt und einer Kapazität von immerhin 2 Amperestunden betrieben. Die Ladezeit liegt bei knapp 2,5 Stunden und bei vollem Akku bringt es der E-Scooter auf überschaubare 6 Kilometer pro Stunde. Nach maximal 6 Kilometern muss der Akku wieder an die Steckdose. Der Rahmen besteht aus Aluminium, das Radmaterial aus Polyurethan. Der faltbare Elektro-Scooter lässt sich einfach transportieren und hat 5-Zoll-Reifen.

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Maximales Fahrergewicht: Der Denver SCK-5300 Elektro-Scooter ist ein Roller für Kids und darf nur mit einem maximalen Gewicht von 50 Kilogramm belastet werden.

Der Elektro-Scooter ist nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Er hat eine rutschfeste Trittfläche und wird mit einem Ladegerät geliefert. Eine Anzeige für die Geschwindigkeit oder den Ladestatus der Batterie hat der Hersteller nicht verbaut. Das Modell wiegt nur 5,6 Kilogramm und ist in vier verschiedenen Farbdesigns erhältlich: Blau, Pink, Schwarz und Weiß. Kinder ab 6 Jahren können den Roller nutzen. Das maximale Alter gibt Denver Electronics mit 14 Jahren an. Es wird empfohlen, dass die Eltern dabei sind, wenn der Nachwuchs auf dem Roller unterwegs ist.

info

Was gibt es bei der Reichweite von Elektro-Scootern zu beachten?

Die Reichweite eines elektrischen Scooters liegt derzeit je nach Hersteller und Modell zwischen 20 und 50 Kilometern. Modelle für Kinder liegen deutlich darunter. Verbraucher sollten aber berücksichtigen, dass es sich bei den Angaben der Hersteller um Werte handelt, die in der Theorie erreichbar wären. Die reale Reichweite hängt maßgeblich von der aktuellen Zuladung, den Besonderheiten der gewählten Strecke und den äußeren Bedingungen ab. In der Regel liegt die Reichweite bei etwa 75 bis 80 Prozent des nominellen Wertes.

FAQ

Ist ein Ladegerät im Lieferumfang des Denver SCK-5300 Elektro-Scooter enthalten?
Ja, nach Angaben des Herstellers ist ein passendes Ladegerät enthalten.
Darf ich den E-Scooter als Erwachsener fahren?
Nein, es handelt sich beim Denver SCK-5300 Elektro-Scooter um einen elektrischen Tretroller für Kinder mit einer maximalen Belastung von 50 Kilogramm.
Welche Abmessungen hat der Elektro-Scooter?
Der SCK-5300 ist 85 Zentimeter hoch, 74 Zentimeter lang und knapp 14 Zentimeter breit.
Aus welchem Material besteht das Gerät?
Der E-Scooter besteht aus einem Alu-Rahmen, die meisten anderen Bauteile sind aus Kunststoff.

7. Kugoo ES2 Elektro-Scooter mit bis zu 25 Kilometer Laufleistung

Der Kugoo ES2 Elektro-Scooter ist ein faltbarer Elektro-Roller und in zwei verschiedenen Farbdesigns – Schwarz und Weiß – erhältlich. Der 350 Watt starke Elektromotor ermöglicht im Zusammenspiel mit dem Akku eine Reichweite von bis zu 25 Kilometern. Drei einstellbare Geschwindigkeitsstufen sorgen für unterschiedlichen Fahrspaß. Die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Akkukapazität von 7,5 Amperestunden. Maximal beschleunigt das Gefährt auf 25 Kilometer pro Stunde. Steigungen von bis zu 15 Prozent soll der ES2 ohne Probleme bewältigen. Laut Hersteller kann der aus einer stabilen und leichten Alu-Legierung gefertigte Elektro-Scooter in nur 3 Sekunden zusammengeklappt werden. Gefaltet ist der E-Scooter etwa 112 Zentimeter lang, 33 Zentimeter hoch und 43 Zentimeter breit.

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Integrierter USB-Anschluss: Der Kugoo ES2 Elektro-Scooter wird mit einem integrierten USB-Anschluss geliefert. So können das Smartphone oder andere mobile Endgeräte auch unterwegs mit Strom versorgt werden.

Dieser Elektro-Scooter aus unserem Vergleich kann via Bluetooth mit der App des Herstellers gekoppelt werden. Das Gerät hat eine Doppelbremsanlage, bestehend aus einer Elektrobremse und einer Scheibenbremse sowie ein beleuchtetes Chassis für Nachtfahrten. Der E-Scooter ist mit einem LED-Front-Scheinwerfer ausgestattet. Die Räder wurden mit 8,5-Zoll-Reifen bestückt. Die Ladezeit des Akkus soll zwischen 4 und 6 Stunden liegen. Der ES2 von Kugoo hat in Deutschland keine Straßenzulassung. Weitere wichtige Eckdaten dieses Modells:

  • Eigengewicht: 16 Kilogramm
  • Maximale Belastung: 100 Kilogramm
  • LED-Display mit Anzeige wichtiger Fahrtdaten
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Wie lange hält der Akku eines Elektro-Scooters?

Wie lange der Akku eines E-Scooters Energie liefert, hängt maßgeblich von der Wartung, der Pflege und dem Akkutyp ab. Bei der Lebensdauer von Akkus oder Batterien sprechen Hersteller weniger von Monaten oder Jahren, sondern vielmehr von einer bestimmten Anzahl Ladezyklen. Blei-Akkus haben in der Regel eine Lebensdauer von 250 bis 300 Ladezyklen. Lithium-Akkus haben je nach Typ eine deutlich höhere Lebenserwartung mit 1.000 bis 1.500 Ladezyklen. Auf lange Sicht sind Lithium-Akkus deswegen der günstigere und zugleich umweltfreundlichere Akkutyp.

FAQ

Wie hoch ist das Gewicht des Kugoo ES2 Elektro-Scooters?
16 Kilogramm.
Handelt es sich um eine Luftbereifung oder Hartgummi-Reifen?
Laut Hersteller handelt es sich bei den Reifen des Kugoo ES2 Elektro-Scooters um Luftreifen mit guter Stoßdämpfung.
Hat der Elektro-Scooter ein Rücklicht?
Ja, ein Rücklicht und Reflektoren sind integriert.
Wie lange habe ich Garantie auf Motor und Batterie?
Die Garantiezeit auf Motor, Batterie, Controller und Gehäuse beträgt 12 Monate, auf die LED-Anzeige nur 6 Monate.

8. Scoot One E7 Elektro-Scooter mit Straßenzulassung und Klappmechanismus

Der Scoot One E7 Elektro-Scooter ist mit einem 350 Watt starken Motor ausgestattet, hat einen Frontantrieb und erreicht nach Angaben des Herstellers eine Spitzengeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde. Die Energie bezieht der Motor von einem Lithium-Ionen-Akku des Herstellers Panasonic, der herausnehmbar ist und sich außerhalb des Elektrokleinstfahrzeugs innerhalb von 3 bis 4 Stunden vollständig aufladen lässt. Der elektrische Tretroller hat pro Ladung eine Reichweite von 15 bis 20 Kilometern und ist mit 8,5-Zoll-Luftreifen ausgestattet. Durch den „EasyFold“-Klappmechanismus und das geringe Transportgewicht von nur 13,7 Kilogramm lässt sich der Roller leicht zusammenklappen und transportieren.

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Halterung für Nummernschild: Der Scoot One E7 Elektro-Scooter hat in Deutschland eine Straßenzulassung und eine Allgemeine Betriebserlaubnis des Kraftfahrbundesamts. Für das Nummernschild hat der Hersteller eine praktische Halterung am Hinterrad vorgesehen.

Der Elektro-Scooter hat integrierte Scheiben- und zusätzliche Reibungsbremsen. Helle LED-Scheinwerfer sollen in Kombination mit einem zuschaltbaren Rücklicht zu jeder Tageszeit für eine gute Sichtbarkeit sorgen. Daten wie die Geschwindigkeit und der Akkustand können bequem auf dem integrierten Display abgelesen werden. Zusätzliche Features sind eine im Bremsgriff integrierte Klingel, der Diebstahlschutz und der klappbare Seitenständer.

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Muss ich für einen Elektro-Scooter eine Versicherung abschließen?

Ja, wer seinen Elektro-Scooter auf öffentlichen deutschen Straßen nutzen will, benötigt eine offizielle Straßenzulassung. Ohne eine Kfz-Haftpflichtversicherung für das Kleinstelektrofahrzeug ist keine Zulassung in Deutschland möglich. Anstelle eines echten Kennzeichens erhalten Halter eines E-Scooters eine Klebeplakette, die sie hinten am Scooter anbringen müssen. Einige Modelle haben eine spezielle Halterung für diese Plaketten.

FAQ

Gehört ein Schloss zum Lieferumfang des Scoot One E7 Elektro-Scooters?
Nein, im Lieferumfang des E-Scooters ist kein Schloss enthalten. Laut Hersteller eignen sich normale Fahrradschlösser, da der Innendurchmesser an der Öse des Scooters 2,5 Zentimeter beträgt.
Welche Reichweite hat der Elektro-Scooter?
Unter normalen Bedingungen wie ebener Strecke und einem Nutzergewicht von maximal 85 Kilogramm schafft der Scoot One E7 Elektro-Scooter mit einer Akkuladung 15 bis 20 Kilometer.
Wie breit ist die Standfläche?
Die Trittfläche des Elektro-Scooters ist 14,5 Zentimeter breit.
Welchen Luftdruck sollten die Reifen haben?
Nach Angaben des Herstellers benötigen die Reifen einen Luftdruck zwischen 2,5 und 3 Bar.

9. Markboard Elektro-Scooter – Klapp-Modell, das bis zu 30 Kilometer pro Stunde schafft

Der Markboard Elektro-Scooter aus unserem Vergleich ist ein klappbares Rollermodell für Erwachsene. Bei diesem Elektroroller steht ausreichend Power zur Verfügung: Der 350-Watt-Motor bringt den Scooter auf eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Kilometern pro Stunde. Die schafft das Markboard-Modell im sogenannten Sport- oder Hochgeschwindigkeits-Modus. Im Normal-Modus sind bis zu 20 km/h möglich. Der Langsam-Modus lässt gemütliche 10 Kilometer pro Stunde zu. Ein zusätzliche Energie-Spar-Modus soll zumindest 15 km/h möglich machen. Der Elektro-Scooter ist mit 8-Zoll-Reifen aus Vollgummi bestückt, deren Oberfläche laut Hersteller nicht nur rutsch- sondern auch verschleißfest ist.

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Effektive Bremssystemebene: Statt Scheibenbremsen haben die Entwickler beim Markboard eine Magnetbremse am Vorderrad mit einer physischen Bremse am Hinterrad kombiniert. Der Bremsweg aus voller Fahrt soll mit diesen Bremssystem bei etwa vier Metern liegen.

Auf einem LCD-Display können wichtige Fahrdaten wie die zurückgelegte Strecke, der Ladezustand des Akkus oder die aktuelle Geschwindigkeit abgelesen werden. Der E-Scooter soll eine effiziente Stoßdämpfung haben und für verschiedene Straßentypen geeignet sein. Energie bezieht das Modell von einem Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 7,5 Amperestunden. Mit einem einfachen Klappsystem soll sich der Roller einfach transportieren und lagern lassen. Der Scooter hat keine Straßenzulassung in Deutschland. Weitere wichtige Eckdaten dieses Modells:

  • Beleuchtung vorn und hinten
  • Eigengewicht: etwa 11 Kilogramm
  • Belastbarkeit: bis zu 120 Kilogramm
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Gibt es eine Helmpflicht auf Elektro-Scootern?

Nein, der Gesetzgeber in Deutschland schreibt für Elektro-Scooter wie für Fahrräder keine Helmpflicht vor. Fast alle Hersteller, Verbraucherschützer und Ärzte in der Bundesrepublik empfehlen Fahrern aber, den Kopf bei Fahrten zu schützen, da selbst Stürze bei niedrigen Geschwindigkeiten schwere Kopfverletzungen zur Folge haben können.

FAQ

Kann ich den Markboard Elektro-Scooter ohne E-Antrieb fahren?
Ja, der Markboard-Scooter kann auch als klassischer Roller benutzt werden.
Wie kann ich die Geschwindigkeit des Scooters anpassen?
Ja, und zwar über eine App für das Smartphone.
Hat dieser Elektro-Roller eine Bluetooth-Funktion?
Ja.
Wie lange dauert der Ladevorgang?
Laut Hersteller dauert es zwischen 3 und 4 Stunden bis der Akku vollständig geladen ist.

10. Nilox Doc Eco 2 Elektro-Scooter mit 2 Stunden Akku-Ladezeit

Der elektrische Tretroller Nilox Doc Eco 2 ist mit einen 250-Watt-Elektromotor ausgerüstet. Bei idealen Bedingungen erreicht das Gefährt aus chinesischer Produktion eine Höchstgeschwindigkeit von 18 Kilometern pro Stunde. Energie bezieht der Motor von einer 36-Volt-Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 2,6 Amperestunden. Die Aufladezeit soll bei 2 Stunden liegen. Bis zu 15 Kilometer am Stück können mit diesem Elektro-Scooter zurückgelegt werden. Der Roller ist mit 8-Zoll-Rädern bestückt und in den Designs Schwarz und Weiß erhältlich. Der Fahrer sollte nach Angaben des Herstellers ein Mindestgewicht von 20 Kilogramm haben.

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One-Man-Show: Der Nilox Doc Eco 2 Elektro-Scooter wurde laut Hersteller für den Transport von maximal einer Person konzipiert. Verbraucher dürfen das Fahrzeug niemals mit zwei oder mehr Personen verwenden. Der Hersteller empfiehlt eine geeignete Schutzausrüstung sowie einen Helm.

Ein passendes Ladegerät und eine Bedienungsanleitung gehören zum Lieferumfang des Elektro-Scooters. Der Scooter ist nach Angaben des Herstellers nicht für öffentliche Straßen oder Wege zugelassen. Er soll gegen Spritzwasser geschützt sein und lässt sich laut Hersteller mit nur wenigen Handgriffen für einen einfachen Transport zusammenklappen. Der Rahmen wurde aus leichtem und stabilem Aluminium gefertigt. Eine Federung hat der Scooter nicht.

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Darf ich meinen Elektro-Scooter in der Bahn mitnehmen?

Ja, laut Stiftung Warentest ist es in der Regel gestattet, einen Elektro-Scooter in zusammengeklapptem Zustand in Bus oder Bahn mitzunehmen. In den Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs gelten sie als kostenfreies Handgepäck. Im Zweifel sollten sich Verbraucher beim Busfahrer oder dem Bahnpersonal absichern.

FAQ

Darf ich den Nilox Doc Eco 2 Elektro-Scooter auf Radwegen oder Fußwegen benutzen?
Nein, der E-Scooter hat in Deutschland keine Straßenzulassung und darf deshalb nicht auf Rad- und auf Fußwegen betrieben werden.
Ist der E-Scooter für Fahrten im Gelände oder auf Feldwegen geeignet und hat den entsprechenden Fahrkomfort?
Laut Hersteller übersteht der Roller Fahrten abseits asphaltierter Wege. Komfortabel ist das aber nicht, weil der Roller keine Federung hat.
Wie schwer ist dieser E-Scooter?
Der Nilox Doc Eco 2 Elektro-Scooter hat ein Eigengewicht von 8,5 Kilogramm.
Aus welchem Material ist der Rahmen gefertigt?
Der Rahmen des Elektro-Scooters besteht aus Aluminium.

11. Colorway CX900 Elektro-Scooter für Jugendliche und Erwachsene

Der Elektro-Scooter Colorway CX900 ist ein trendiges Zweirad für Erwachsene und Jugendliche. Die patentierten Stoßdämpfer sind aus Stahl gefertigt, der sonst beim Bau von Flugzeugtragflächen verwendet wird. Er ist mit einem 380 Watt starken Motor ausgestattet, der auf zwei verschiedene Geschwindigkeitsmodi eingestellt werden kann: Ein herkömmlicher Modus, der Tempi bis 15 Kilometer pro Stunde ermöglicht und ein sportlicher Modus, der den Scooter bis auf 25 Kilometer pro Stunde beschleunigt. Seine Energie bezieht der Motor von einer 36-Volt-Lithium-Batterie mit einer Kapazität von 7,5 Amperestunden. Der Strom reicht unter idealen Bedingungen für insgesamt 30 Kilometer. Die Ladezeit des Akkus soll bei knapp 4 Stunden liegen.

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Praktische App-Funktion: Der Colorway CX900 Elektro-Scooter ist über eine App steuerbar, die Verbraucher via Scan eines QR-Codes oder unter dem Namen „Colorway Plus“ im Google-Play- oder App-Store downloaden können. Über Bluetooth verbindet sich der Scooter mit dem Smartphone. So kann der Nutzer die wichtigsten Fahrdaten aktuell verfolgen, den Batteriestatus prüfen oder in einen anderen Geschwindigkeitsmodus wechseln.

Auch die Ingenieure von Colorway setzen bei ihrem E-Scooter auf ein kombiniertes Bremssystem aus elektronischer Magnetbremse vorn und einer klassischen Scooter-Bremse hinten.

Das schwimmende Pedal und die Räder der elastischen 8,5-Zoll-Vollreifen sollen Stöße auf unebenen Straßen und Wegen abfangen. Die Reifen sind mit Polyurethan gefüllt. Das soll geplatzten Reifen und Pannen vorbeugen. Der Elektro-Scooter ist nach Schutzklasse IP54 gegen Spritzwasser geschützt und wird mit einem Handbuch und einem Ladegerät geliefert. Gut sichtbare Rücklichter sollen die Sicherheit auf Straßen erhöhen. Der E-Scooter hat keine Zulassung für öffentliche Straßen und Wege in Deutschland.

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Gibt es eine Promillegrenze bei Elektro-Scootern?

Ja, für E-Scooter-Fahrer gelten in Deutschland dieselben Alkoholgrenzwerte wie für Autofahrer. Das bedeutet: Wer einen Elektro-Scooter mit 0,5 bis 1,09 Promille fährt und keine alkoholbedingte Anfälligkeit zeigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kassiert einen Bußgeldbescheid und teilweise Fahrverbot oder Punkte in Flensburg. Sobald Sie als Fahrer eines E-Scooters mit einem Blutalkoholwert von mehr als 1,1 Promille erwischt werden, wird das als Straftat geahndet und verfolgt.

FAQ

Hat der Colorway CX900 Elektro-Scooter eine Straßenzulassung?
Nein, dieser Elektro-Scooter hat keine Zulassung für öffentliche Straßen und Wege in Deutschland.
Ist der Elektro-Scooter wasserfest?
Nein. Der Colorway CX900 Elektro-Scooter ist zwar gegen Spritzwasser geschützt, tiefes Wasser sollten Verbraucher aber vermeiden.
Kann ich den Akku aus dem Roller entnehmen?
Nein, der Akku ist fest im Roller verbaut und kann nur am Elektro-Scooter aufgeladen werden.
Wie kann ich die Geschwindigkeit manuell einstellen?
Über eine eigens entwickelte App in zwei Stufen – mit Voll- und Teilgasstellung.

Was ist ein Elektro-Scooter?

Elektro-Scooter Test und VergleichEin Elektro-Scooter – auch E-Scooter, Elektro-Roller oder Elektro-Tretroller genannt – ist ein elektrisches Zweirad ohne Pedale zur Beförderung von Privatpersonen. In seinem Aufbau ähnelt ein Elektro-Tretroller einem Roller ohne Elektroantrieb, wobei manche Modelle zusätzlich einen Sitz haben. Elektro-Scooter sind ein zentraler Bestandteil des modernen Elektromobilität-Netzwerks. Insbesondere auf Kurzstrecken sind diese Fahrzeuge für Verbraucher eine lohnenswerte Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Fachleute ordnen Elektro-Scooter zusammen mit Elektro-Boards, Segways und E-Wheels der noch nicht offiziell anerkannten Klasse der Kleinstelektrofahrzeuge zu. Ein alternativer Name lautet Personal Light Electric Vehicle, abgekürzt PLEV. Abzugrenzen sind Elektro-Scooter von den Elektro-Motorrollern, die manchmal ebenfalls als Scooter bezeichnet werden. Die Motorroller sind wesentlich robuster, größer und erreichen höhere Geschwindigkeiten. Auch ihre Reichweite übersteigt die der Elektro-Scooter bei Weitem.

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Um sich mithilfe eines elektrischen Rollers fortzubewegen, müssen Sie sich im Unterschied zu einem mechanischen Tretroller nicht mit einem Bein abstoßen. Sie können die Fahrt je nach Ausführung Ihres Fahrzeugs entweder stehend oder sitzend antreten.

Wie ist ein Elektro-Scooter aufgebaut?

Unabhängig von Modell und Hersteller ist der Aufbau eines Elektro-Rollers weitgehend gleich. Das Herzstück des Scooters ist ein sogenannter bürstenloser Elektromotor. Die Energie liefert entweder ein Blei-Säure- oder ein Lithium-Ionen-Akku. Über einen Controller kann die gewünschte Motordrehzahl eingestellt werden.

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Sowohl die Batterie als auch der Akku sind in der Regel fest im Rahmen des Elektro-Scooters verbaut.

Der Rahmen besteht aus einem Trittbrett, das auf zwei hintereinander positionierten Rollen ruht. Die beiden Rollen sind bei den meisten Elektro-Scootern gleich groß. Zum Steuern dient eine in der Regel höhenverstellbare Lenkung. Ein höhenverstellbarer Sitz ist nur bei einigen ausgewählten Elektro-Rollern auf dem Markt vorhanden.

An welche Nutzer richten sich Elektro-Scooter?

Die Kleinstelektrofahrzeuge sind ein wichtiges Element der E-Mobilität und entsprechend für eine breite Nutzergruppe konzipiert. Von den Vorzügen eines Elektro-Scooters profitieren unter anderem Pendler, deren Arbeitsweg nur wenige Kilometer lang ist. Die Leichtgewichte unter den Elektro-Scootern sind eine sinnvolle Ergänzung zu den Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Keine offizielle Mobilitätshilfe: Für Personen mit Gehbehinderung sind Elektro-Scooter nicht geeignet. Die Zweiräder sind keine Alternative zu einem Elektromobil oder ähnlichen Mobilitätshilfen.

Kinder unter 14 Jahren dürfen diese Kleinstelektrofahrzeuge nur unter Aufsicht eines Erwachsenen benutzen. Um einen Elektro-Scooter mit Straßenzulassung im Straßenverkehr zu nutzen, ist kein Führerschein erforderlich.

Welche Elektro-Scooter-Modelle gibt es im Handel?

Elektro-Scooter VergleichElektromobilität ist in. Vor allem, weil die Antriebe der entsprechenden Fahrzeuge eine umweltfreundliche Alternative zum Verbrennungsmotor sind. Im Handel hoch im Kurs sind sogenannte PLEVS (Personal Light Electric Vehicles), etwas vereinfacht auch Elektro-Roller genannt. Unterschieden werden die Modelle anhand des Antriebs und der Ausstattung. Folgende Modelle stehen bei den Verbrauchern am höchsten im Kurs:

  • Elektro-Scooter ohne Sitz: Diese Minifahrzeuge mit Elektroantrieb kommen meist in einem klassischen Tretroller-Look daher. Ein solcher E-Scooter bietet Verbrauchern die Möglichkeit, sich stehend mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 Kilometern pro Stunde fortzubewegen. Die Modelle zeichnen sich in der Regel durch ein relativ geringes Eigengewicht aus und sind mit wenigen Ausnahmen faltbar.
  • Elektro-Roller mit Sitz: Diese Modelle ermöglichen das Fahren sowohl im Sitzen als auch im Stehen. Der Sitz ist in der Regel höhenverstellbar und kann ohne großen Zeit- und Kraftaufwand abgenommen werden. Die PLEVs mit Sitz verfügen in den meisten Fällen über eine Straßenzulassung und sind daher mit mehreren Sicherheitsfeatures ausgestattet.
  • E-Tretroller für Kinder: Neben den beiden Hauptgruppen ist eine vergleichsweise kleine Nebengruppe von Kinder-E-Scootern auf dem Markt. Diese Roller kommen häufig in einem kindgerechten Look daher und haben eine maximale Tragkraft von etwa 50 Kilogramm. Was die Sicherheit und den Komfort betrifft, können die wenigsten E-Tretroller für Kinder mit dem Fahrkomfort der Modelle für Erwachsene mithalten.

Die wesentlichen Vorteile und Nachteile eines Elektro-Scooters

Im Folgenden erörtern wir Vorteile und Nachteile von Elektro-Rollern im Vergleich mit klassischen E-Bikes. In der linken Spalte finden Sie die Vorteile der E-Scooter gegenüber den Bikes. Rechts die Punkte, bei denen die motorisierten Roller den Vergleich gegen die Bikes verlieren.

  • Kompakte Bauweise, mobil und wendig
  • Platzsparend faltbar, bequem im öffentlichen Verkehr oder im Auto zu transportieren
  • Kaum Kraftaufwand beim Fahren nötig, Verbraucher müssen lediglich die Balance halten statt in die Pedale zu treten
  • Günstiger Preis
  • Eingeschränkte Reichweite, für längere Strecken nicht geeignet
  • Vergleichsweise langsam – max. Geschwindigkeit bei etwa 30 km/h

Welche Features gehören zur Ausstattung eines Elektro-Scooters?

Achtung: Das sollten Sie wissen!Das Funktionsprinzip eines elektrischen Tretrollers ist unabhängig von Modell und Hersteller identisch. Im Gegensatz dazu fällt die Ausstattung der Scooter oft unterschiedlich aus. Wir haben die relevanten Ausstattungsmerkmale von Elektro-Scootern zusammengestellt und erklären, was das jeweilige Feature bedeutet:

  • Elektromotor:In den aktuellen Modellen sind in der Regel verschleißarme, bürstenlose Elektromotoren verbaut. Die Leistungsaufnahme eines Scooter-Motors bewegt sich zwischen 350 und 1.000 Watt. Es gilt: Je höher die maximale Wattleistung, desto schneller beschleunigt das Fahrzeug und desto leichter meistert der Roller eine größere Steigung. Die einfache Formel: Ein leistungsstarker Motor treibt den Scooter auch mit großer Zuladung den Berg hinauf. Bei schwächeren Motoren stößt der Roller schneller an seine Grenzen.
  • Batterie / Akku: Als Energiequelle dient dem Elektro-Roller entweder eine klassische Blei-Säure-Batterie oder, immer häufiger, eine moderne Lithium-Ionen-Batterie. Die Lithium-Ionen-Akkus sind nicht nur langlebiger, sondern auch deutlich leichter. Nur dank der Lithium-Ionen-Akkus bleiben viele Elektro-Scooter unter dem handlichen Leergewicht von etwa 10 Kilogramm. Meist sind die Akkus fest im Rahmen des Geräts verbaut und lassen sich nicht zum Aufladen herausnehmen – Ausnahmen bestätigen an dieser Stelle die Regel.
  • Luftbefüllte Reifen: Fast alle modernen Elektro-Tretroller rollen auf robusten und wartungsarmen Gummireifen durch Deutschland. Die meisten Hersteller montieren Reifen, die per Hand aufgepumpt werden können. Einige Modelle fahren mit stabilen und vermeintlich pannenresistenten Vollgummireifen. Wer Gewicht sparen will, ist hier eher schlecht beraten, denn die Vollgummiräder sind deutlich schwerer als Gummireifen.
    Das sollten Sie sich merken!

  • Nutzbremse, Rekuperation, KERS: Ein Prinzip, das vor allem bei höherpreisigen Modellen verbaut wird. Bei dem aus der Formel 1 bekannten Prinzip machen sich die Entwickler den Bremsvorgang zu Nutze. Das sogenannte KERS (Kinetic Energy Recovery System) wandelt kinetische, also Bewegungsenergie, nicht in thermische, sondern in elektrische Energie um. Diese Energie wird im Akku zwischengespeichert und kann später wieder abgerufen werden. Mit anderen Worten: Der Akku lädt sich bei jedem Bremsvorgang minimal wieder auf. Das Prinzip wird auch als „KERS-Technik“ bezeichnet und kam von 2009 bis 2014 im Automobil-Rennsport zum Einsatz.
  • Sitz: Weiter oben im Ratgeber haben wir darauf hingewiesen, dass einige Elektro-Scooter mit einem Sattel oder Sitz ausgestattet sind. Der Sitz ähnelt in seiner Form einem klassischen Fahrradsattel. Der Nutzer kann den Sitz in der Regel an seine Körpergröße anpassen. Meist sind die Sitze abnehmbar, sodass auch stehendes Fahren möglich ist. Elektro-Scooter mit Sitz haben in der Regel eine Straßenzulassung. Detaillierte Informationen über die aktuelle Gesetzeslage hinsichtlich der Straßenzulassung von Elektro-Rollern finden Sie etwas weiter unten.
  • Ladegerät und Ladekabel: Zubehör, das standardmäßig zu jedem E-Scooter mitgeliefert wird. Die Ladezeiten der Akkus bewegen sich je nach Modell zwischen 2 und 8 Stunden. Tipp: Die Batterien der Elektro-Roller können sowohl an der heimischen Steckdose als auch an einer öffentlichen Ladestation für Elektro-Fahrzeuge aufgeladen werden.
  • Bord-Computer: Elektro-Roller der Mittel- und Oberklasse, ob mit und ohne Sitz, haben einen Bord-Computer oder eine LED-Anzeige. Dieses Gerät, das meist am Lenker montiert wird, zeigt neben der aktuellen Geschwindigkeit auch die gefahrene Strecke und den Batterieladestand an.
  • Beleuchtung, Scheinwerfer: Ein Halogen- oder LED-Scheinwerfer vorn und ein Bremslicht an der Rückseite gehören zu den wichtigsten Sicherheitsfeatures und sind bei Elektro-Scootern mit Straßenzulassung Pflicht. Fast alle Elektro-Roller verfügen über mindestens einen Scheinwerfer an der Lenkung und einen Rückstrahler hinten. Einige Hersteller statten ihre Roller mit zusätzlichen Rückstrahlern an der Lenkung und den Seiten der Trittfläche aus.
  • Elektro-Scooter TestKorb: Weniger sportlichen Elektro-Scooter mit Sitz bieten Verbrauchern eine praktische Möglichkeit, ihre Einkäufe, einen Rucksack oder die Arbeitstasche in einem Drahtkorb zu verstauen. Die meisten Hersteller verzichten aber zugunsten einer sportlichen Optik auf dieses nützliche Ausstattungselement.
  • Bremsen vorn und hinten: Die meisten Modelle von Elektro-Scootern verfügen über mechanische Scheibenbremsen am Vorder- und Hinterrad. An der Lenkung sind in der Regel zwei Handbremsanlagen angebracht. Einige E-Scooter besitzen nur eine Handbremse, was die Bremswirkung deutlich verringert.
  • Stoßdämpfer: Stoßdämpfer gehören zur Standardausstattung eines Elektro-Scooters. Je besser und ausgeklügelter dieses Zubehör verbaut ist, desto weniger Stöße übertragen Trittbrett und Rahmen des Rollers in unwegsamem Gelände auf den Fahrer.
  • Rutschfeste Trittfläche: Standfestigkeit ist das A und O beim Fahren mit einem E-Scooter. Das wissen die Hersteller. Eine rutschfeste Trittfläche ist bei modernen Elektro-Scootern Standard.
  • Faltbar: Die meisten Modelle, die derzeit auf den Markt kommen, können ohne zusätzliches Werkzeug meist mit wenigen Handgriffen auf ein praktisches Packmaß zusammengefaltet werden. Diese Besonderheit ist für leichtgewichtige Tretroller ohne Sitz entscheidend. Nur platzsparend faltbare PLEVs können effizient in das urbane E-Mobilitätsnetzwerk eingebunden werden.

Hinweis: Eine Hupe und ein Blinker gehören eher selten zur Ausstattung von Elektro-Rollern, sind aber bei Modellen der Oberklasse teilweise integriert.

Haben Elektro-Scooter eine Straßenzulassung?

Wussten Sie folgendes?Die E-Tretroller oder Elektro-Scooter gehören inzwischen in den urbanen Milieus zum Lebensstil. Die rechtliche Lage rund um die wendigen und umweltfreundlichen Kleinstelektrofahrzeuge, auch PLEVs genannt, war aber lange ungeklärt. Zunächst bekamen E-Scooter mit einer Motorleistung von 500 Watt und mehr, sowie Beleuchtung und einem Sitz eine offizielle Straßenzulassung. Fahrten mit den leichteren E-Scootern waren streng genommen illegal, wurden von den Behörden aber lange geduldet.

2019 kam endlich Bewegung in die Sache und die Behörden legalisierten auch die leichten PLEVs. Für den öffentlichen Straßenverkehr sind seitdem Elektro-Roller zugelassen, die folgende Anforderungen erfüllen:

  • Maximales Eigengewicht: 55 Kilogramm
  • Höhe: maximal 140 Zentimeter
  • Breite: maximal 70 Zentimeter
  • Länge: maximal 200 Zentimeter
  • Geschwindigkeit zwischen 6 und 20 Stundenkilometern
  • Zwei voneinander unabhängige Bremsen, (Hand- und Fußbremse)
  • Motorleistung bis maximal 500 Watt
  • Beleuchtung, darunter eine abnehmbare Variante
  • Seitlich angebrachte Lichtreflektoren
  • Lenkstange
Mit dem letzten Punkt schließt der Gesetzgeber alle, darunter auch elektrisch betriebene, Fortbewegungsmittel ohne Lenkung – wie beispielsweise Hoverboards – von der Straßenzulassung aus. In den Produktbeschreibungen haben wir einzelne Produkte vorgestellt, die noch vor der Neuregelung produziert wurden. Diese dürfen nicht auf öffentlichen Straßen und Wegen betrieben werden. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld von mehreren hundert Euro, ein Fahrverbot von einem Monat und / oder Punkte in Flensburg.

Um einen Elektroscooter fahren zu dürfen, muss keine Mofa-Prüfung mehr abgelegt werden. Auch ein Führerschein wird nicht benötigt. E-Scooter-Piloten sind dazu verpflichtet, mit ihrem Kleinstelektrofahrzeug ausschließlich Fahrradwege zu befahren. Diese Änderung wurde der Bundesregierung durch den Bundesrat zur Auflage gemacht, um dem Gesetz endgültig zuzustimmen. Fehlt eine Fahrradstraße, dürfen Fahrer von E-Scootern auch auf die Straße ausweichen.

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Helmpflicht nein, Empfehlung ja: Seitens des Gesetzgebers besteht bei E-Tretrollern ähnlich wie bei den E-Bikes keine Helmpflicht. Organisationen wie der ADAC empfehlen Nutzern von E-Tretrollern aber dringend, sich mit einem Helm zu schützen. Dieser Empfehlung des ADAC sollten sich verantwortungsvolle Menschen anschließen.

Ab dem 14. Lebensjahr ist die Nutzung aller zugelassenen Elektro-Tretroller ohne Einschränkungen erlaubt. Auch hier weicht der Bundesrat vom ursprünglichen Gesetzentwurf des Bundesverkehrsministeriums ab. Danach war zunächst vorgesehen, dass bereits Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr langsamere PLEVs bis 12 Kilometer pro Stunde nutzen dürfen.

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Versicherung notwendig: Verbraucher sollten daran denken, eine Kfz-Haftpflichtversicherung für ihr Kleinstelektrofahrzeug abzuschließen. Diese ist zwingend vorgeschrieben. Ohne eine Versicherung ist keine Zulassung möglich. Nutzer erhalten anstelle eines amtlichen Kennzeichens eine Klebeplakette, die sie gut sichtbar am hinteren Teil des Elektro-Scooters angebracht werden muss.

Kaufratgeber – so finden Verbraucher den passenden E-Scooter

E-Scooter kaufenUnser Leitfaden soll Verbrauchern dabei helfen, in nur fünf Schritten einen Elektro-Scooter zu finden, der ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht:

  1. Wunschausführung wählen: Im ersten Schritt sollten Verbraucher ihre Wunschausführung wählen. Wer mit mehr Komfort fahren und von einer Straßenzulassung profitieren will, sollte sich nach einem Elektro-Scooter mit Sitz umsehen. Wer sich ein schlankes Modell wünscht, das er oder sie überall mitnehmen kann, sollte den Fokus auf einen faltbaren E-Tretroller ohne Sitz legen.
  2. Die Leistungsaufnahme: Im zweiten Schritt geht es darum, einen E-Scooter mit der entsprechenden Leistung zu finden. In der Regel leisten die Elektromotoren 300 Watt und mehr. Grundsätzlich gilt: Je höher die Leistung, desto stärker ist die Beschleunigung des Fahrzeugs, desto besser ist das Fahrverhalten bei Steigungen und umso höher ist die maximal mögliche Zuladung. Für Elektro-Roller mit einem leistungsstarken Motor muss in der Regel ein höherer Preis bezahlt werden.
  3. Auf die Traglast achten: Die Traglast ist von Modell zu Modell recht unterschiedlich und ist vor allem für schwere Menschen wichtig. Manche Elektro-Roller haben mit einer Zuladung von 150 Kilogramm keine Probleme, andere verweigern bereits bei 85 Kilogramm den Dienst. Verbraucher sollten sich über diesen Aspekt informieren, bevor sie einen Elektro-Scooter erwerben.
  4. Reichweite analysieren: Im vierten Schritt sollten Verbraucher überlegen, wie viele Kilometer sie täglich mit dem E-Scooter zurücklegen. Die Reichweite eines elektrischen Tretrollers liegt je nach Modell zwischen 20 und 50 Kilometern. Berücksichtigt werden muss, dass die Produktspezifikationen nur die nominellen Werte nennen. Die reale Reichweite hängt maßgeblich von der aktuellen Zuladung und von den Besonderheiten der gewählten Strecke ab. In der Praxis beträgt die Reichweite meist circa 75 bis 80 Prozent des nominellen Wertes.
  5. Verkehrstauglichkeit beachten: Wer mit seinem Elektro-Scooter außerhalb des Privatgrundstücks fahren will, sollte auf die Verkehrstauglichkeit des Gefährts achten. Mindestausstattung: Helle Scheinwerfer vorn und Bremslichter hinten, einwandfrei funktionierende Bremsanlagen und ein Tachometer. Im Zweifel sollten sich Verbraucher direkt beim Hersteller erkundigen, ob das jeweilige Modell in Deutschland für die Nutzung auf öffentlichen Straßen und Wegen zugelassen ist. In der Regel liefert die Produktbeschreibung aber schon die Information, ob das Modell eine Allgemeine Betriebserlaubnis, kurz ABE, in der Bundesrepublik Deutschland hat.

Bekannte Hersteller und Marken im Überblick

Die besten E-ScooterEgal, ob auf dem eigenen Grundstück oder auf öffentlichen Straßen: Ein E-Scooter muss sauber verarbeitet, sicher und mit Beleuchtungselementen ausgestattet sein. Renommierte Hersteller wie Segway oder Xiaomi haben sich in vielen Jahren das Vertrauen der Verbraucher erarbeitet. Ebenso gibt es Gefährte von Firmen und Marken wie Moovi, Velix, Egret, den Metz Moover oder den BRLN von The-Urban. Bei No-Name-Marken, die Produkte zu sehr günstigen Preisen verkaufen, sollten Käufer aber lieber zwei Mal hinschauen. Wir stellen an dieser Stelle drei bekannte Hersteller und Marken im Bereich der E-Scooter vor:

  • Segway: Das US-amerikanische Unternehmen Segway ist seit der Übernahme im Jahr 2015 eine Tochter des chinesischen Herstellers Ninebot. Das Unternehmen wurde im Juli 1999 gegründet und hat sich seit der Gründungszeit auf die Produktion von elektrischen Zweirädern spezialisiert. Der Begriff Segway steht noch heute für elektrisch angetriebene Einpersonen-Transportmittel mit zwei Rädern, die auf einer Achse liegen. Das Unternehmen hat seinen Sitz derzeit in Bedford im US-Bundesstaat New Hampshire.
  • Miweba: Das mittelständische deutsche Unternehmen Miweba mit Sitz in Breitengüßbach in Bayern wurde im Jahr 2006 von den beiden Geschäftsführern Manfred und Michael Weichert gegründet. Derzeit beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 80 Mitarbeiter am Standort in der Nähe von Bamberg. Monatlich soll Miweba zwischen 25.000 und 40.000 Warensendungen an mehr als 2 Millionen Kunden verschicken. Zum Sortiment des Unternehmens zählen neben Elektro-Scootern unter anderem Outdoor-Whirlpools und Kinderfahrzeuge.
  • Xiaomi: „Xiaomi Tech“ ist ein chinesischer Elektronik-Hersteller, der im Jahr 2010 von Lei Jun gegründet und im Dezember 2013 kurzzeitig sogar Marktführer bei Smartphones im Reich der Mitte war. Der Technik-Riese fertigt Handys, Notebooks und Co. und ist vor einigen Jahren in den Markt der Elektrokleinstfahrzeuge eingestiegen. Unter der Marke „Mi“ vertreibt Xiaomi verschiedene Elektro-Roller mit Straßenzulassung in Deutschland.

FAQ: Antworten auf häufige Fragen rund um Elektro-Scooter

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Welcher ist der beste Elektro-Scooter?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist schwierig, da sie von den Anforderungen des Verbrauchers an einen Elektro-Scooter abhängt. Während Verbraucher A an einem E-Scooter mit Straßenzulassung interessiert ist, sucht Verbraucher B nach einem leistungsstarken Modell, mit dem er oder sie auf dem Privatgrundstück herumflitzen kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich Kaufinteressierte vor dem Erwerb eines Elektro-Scooters darüber klar werden, welche ihrer Anforderungen das Modell unbedingt erfüllen soll. Erst danach lohnt sich ein Blick in unsere Produktbeschreibungen, um dort den persönlichen Testsieger zu küren.

Wo kann ich einen Elektro-Scooter kaufen?

Einen Elektro-Scooter können Verbraucher in spezialisierten Fachgeschäften vor Ort oder in Elektrofachmärkten wie Saturn oder MediaMarkt vor Ort erwerben. Der Kauf im Laden vor Ort bietet den Vorteil, dass Kaufinteressierte eine persönliche Beratung von einem geschulten Mitarbeiter erhalten und die Maße und das Gewicht des Produkts selbst in Augenschein nehmen können. Die Alternative ist der Online-Kauf, bei dem Verbraucher von einer deutlich größeren Auswahl profitieren. Zudem können mehrere Produkte auf einen Blick miteinander verglichen werden. Der Kauf ist bequem vom heimischen Sofa aus möglich. Zahlreiche Kundenrezensionen geben möglichweise Aufschluss darüber, wie sich das Produkt in der Praxis schlägt. In der Regel sparen Verbraucher im Internet auch den einen oder anderen Euro.

Benötige ich für den E-Scooter eine Haftpflichtversicherung?

Ja, eine Versicherung für Elektro-Scooter ist für die Zulassung des Gefährts in Deutschland Pflicht. Bevor Verbraucher mit einem E-Scooter am Straßenverkehr teilnehmen, benötigen sie eine Versicherungsplakette, die im hinteren Bereich des Scooters sichtbar angebracht werden muss. Sie besteht aus drei Ziffern und drei Buchstaben. Die jährlichen Kosten für den Versicherungsschutz eines elektrischen Scooters belaufen sich auf einen Preis von etwa 40 Euro.

Gibt es eine Helmpflicht auf E-Rollern?

Nein, eine Helmpflicht besteht auf E-Scootern wie bei E-Bikes oder herkömmlichen Fahrrädern nicht. Da Verbraucher auf den Gefährten aber Geschwindigkeiten wie auf einem Bike erreichen, empfehlen alle Hersteller und Verbraucherschutzorganisationen, für den Fall eines Sturzes einen Fahrradhelm zu tragen. Jugendliche sollten sich zudem mit Knie- und Ellenbogenschützern ausrüsten.

Wie gefährlich sind Elektro-Scooter?

Seit dem offiziellen Start der Elektro-Scooter auf deutschen Straßen im Jahr 2019 steigt die Zahl der Unfälle, in die E-Scooter verwickelt sind. Das hebt die Bedeutung eines Helms und einer guten Schutzausrüstung auf dem elektrischen Tretroller hervor. Laut Statistischem Bundesamt registrierte die Polizei in Deutschland im ersten Quartal 2020 insgesamt 251 Unfälle mit E-Scootern, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden. Damit spielen E-Scooter auf deutschen Straßen bisher eine eher kleine Rolle im Unfallgeschehen. Hierbei handelt es sich aber um eine Momentaufnahme ein Jahr nach der offiziellen Zulassung von E-Scootern.

Wer darf einen E-Scooter fahren?

Elektro-Scooter dürfen in Deutschland auf öffentlichen Wegen nur von Personen gefahren werden, die mindestens 14 Jahre alt sind. Die Höchstgeschwindigkeit für zugelassene Scooter darf 20 Kilometer pro Stunde nicht überschreiten. Ursprünglich war vorgesehen, dass E-Roller bereits ab einem Alter von 12 Jahren benutzt werden dürfen, wenn das Gefährt nicht schneller als 12 Kilometer pro Stunde fährt. Diesem Gesetzesentwurf schob der Bundesrat aber einen Riegel vor.

Wo darf ich mit einem Elektro-Scooter fahren?

Hat der Elektroscooter keine offizielle Straßenzulassung, darf er in der Öffentlichkeit nicht gefahren werden, sondern nur auf Privatgelände. Falls eine Zulassung vorliegt, dürfen Elektro-Roller auf markierten Radwegen fahren. Nur im Notfall soll auf die Straße ausgewichen werden. In allen Fällen gilt, dass E-Scooter einzeln hintereinanderfahren müssen, sich nicht an andere Fahrzeuge anhängen und Verbraucher nicht freihändig fahren dürfen. Da die Verordnung viel Spielraum lässt, können Städte und Gemeinden E-Scooter-Verbote für Fußgängerzonen, Radwege, Radfahrstreifen und Gehwege festlegen.

Gibt es einen Elektro-Scooter-Test der Stiftung Warentest?

Darauf sollten Sie achten

Im März 2020 nahmen sich die Experten von Stiftung Warentest erstmals Elektro-Scooter vor. Diese hatten zum Testzeitpunkt einen Preis von 400 bis 1.170 Euro. In einem Elektro-Scooter-Test schauten sich die Experten sieben Modelle mit Straßenzulassung genauer an. Dabei konnten die E-Scooter von Moovi, SXT, Trekstor, Walberg, iconBIT, IO Hawk und SoFlow nicht überzeugen. Zwei der Modelle im Preissegment zwischen 400 bis 1.170 Euro erhielten die Note „Befriedigend“, die fünf anderen erhielten sogar nur das Prädikat „Mangelhaft“.

Besonderes Augenmerk legten die Prüfer bei den klappbaren Elektro-Tretrollern für den Privatgebrauch auf die Haltbarkeit, Handhabung, Sicherheit und Schadstoffe. Auch wenn viele E-Scooter bei den praktischen Prüfungen weitgehend überzeugen konnten, reichte es unter dem Strich nicht für Bestnoten – unabhängig vom Preis. Was die Tester im Detail an den verschiedenen Modellen kritisierten, und wer im Fazit Testsieger wurde, können Verbraucher an dieser Stelle gegen eine geringe Gebühr nachlesen.

Der neue Trend E-Scooter-Verleih – die Stiftung Warentest hat getestet

Wenige Wochen nachdem E-Scooter in Deutschland offiziell zugelassen wurden, hat die Stiftung Warentest im September 2019 vier Elektro-Scooter-Verleihern getestet. Bei den Verleihern handelte es sich um die Anbieter Voi, Tier, Lime und Circ in Berlin. Im Schnellcheck der Warentester ging es bei den Testergebnissen um Fragen wie: Welcher E-Roller fährt am besten? Wie funktionieren die Apps der Anbieter? Welche Nutzerdaten werden beim Verleih abgefragt? Leisten die Miet-Scooter einen Beitrag bei der Verkehrswende?

Drei Tester der Stiftung Warentest waren unterwegs und mieteten bei den genannten Verleihern einen Elektroscooter, um die Berliner Innenstadt zu erkunden. Zufrieden waren sie demnach mit dem Fahrspaß auf ebenem Untergrund. Auf Kopfsteinpflaster mussten sie ihre Touren teilweise aber unterbrechen und führten dafür Sicherheitsbedenken an. Welche E-Roller die Tester insgesamt überzeugen konnte und was sie von den vier Anbietern in Bezug auf die Nutzerfreundlichkeit der Apps und den Umgang mit den Kundendaten halten, lesen Sie, wenn sie diesem Link folgen. Hinweis: Der Artikel ist wie der Elektro-Scooter-Test hinter einer Paywall versteckt.

Gibt es einen Testsieger im Elektro-Scooter-Test des Verbrauchermagazins Öko-Test?

Seit Jahrzehnten testet das Verbrauchermagazin Öko-Test verschiedene Produkte und Dienstleistungen, um seine Leser bei der Kaufentscheidung zu unterstützen. Häufig beschäftigen sich die Tester mit Produkten aus den Bereichen „Lifestyle“, „Kosmetik“ und „Familie“. Ein umweltfreundlicher und gesunder Lebensstil gehört zu den Lieblingsthemen des Magazins, die E-Mobilität zählt ebenfalls dazu. 2012 nahmen die Experten mehrere Elektro-Motorroller unter die Lupe und lobten deren Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und den geringen Lärmpegel dieser Gefährte. Ein Elektro-Scooter-Test von Öko-Test und ein entsprechendes Fazit zu den Elektroscooter lässt aber bis dato noch auf sich warten.

Glossar

ABE
Die Allgemeine Betriebserlaubnis, kurz ABE, ist die behördliche Erlaubnis zum Betrieb von Kraftfahrzeugen. Eine ABE kann vom Verbraucher beim Kraftfahrt-Bundesamt, kurz KBA, beantragt werden.
ABS
Das Antiblockiersystem, kurz ABS, ist ein technisches System für mehr Fahrsicherheit und weniger Verschleiß an den Laufflächen der Reifen. ABS wirkt beim Bremsen des Fahrzeugs einem möglichen Blockieren der Räder durch Reduzierung des Bremsdrucks entgegen.
Amperestunde
Eine Amperestunde ist die Ladungsmenge, die innerhalb einer Stunde durch einen Leiter fließt, wenn der elektrische Strom konstant 1 Ampere beträgt. Die Einheit wird genutzt, um die Kapazität von Batterien oder Akkus anzugeben.
Bluetooth
Bluetooth ist ein in den 1990er-Jahren durch die Bluetooth Special Interest Group entwickelter Industriestandard für die Datenübertragung über kurze Distanz per Funktechnik.
Bürstenloser Motor
Ein bürstenloser Motor oder Brushless-Motor ist ein Elektromotor ohne Kohlebürsten und damit einhergehende Schleifkontakte. Bei bürstenlosen Motoren besteht zwischen dem beweglichen Rotor und dem feststehenden Stator kein elektrischer Kontakt.
Controller
Mit dem Controller wird ein Schaltwerk bezeichnet, das bei Elektromotoren zur Drehzahlregelung oder der Strombegrenzung dient. Der Begriff leitet sich vom englischen Wort 'to control' ab, was so viel wie steuern oder regeln bedeutet.
Cruise-Control-System
Cruise-Control-System ist der englische Begriff für den Tempomaten, der in vielen E-Scootern verbaut ist. Es handelt sich um eine Vorrichtung, die die Drehzahl des Motors so regelt, dass das Fahrzeug eine vom Fahrer vorgegebene Geschwindigkeit einhält.
Elektro-Scooter
Ein Elektro-Scooter oder E-Scooter ist ein Elektrokleinstfahrzeug, das einem Tretroller ähnelt, aber nicht durch Treten, sondern von einem Elektromotor angetrieben wird. Eine Fortbewegung durch Treten ist weiterhin möglich.
IP-Schutzklasse
Die Abkürzung IP steht für International Protection. Es handelt sich um eine Schutzart, die die Eignung von elektrischen Betriebsmitteln für verschiedenen Umgebungsbedingungen wie Schmutz oder Spritzwasser angibt.
Kapazität
Die elektrische Kapazität ist eine physikalische Größe aus dem Bereich der Elektrotechnik. Bei Akkus und Batterien nutzt der Hersteller die Kapazität für die Angabe der maximalen Ladungsmenge, die in ihnen gespeichert werden kann. Sie wird in der Einheit Amperestunden angegeben.
KERS-System
Das Kinetic-Energy-Recovery-System, kurz KERS, ist ein meist elektrisches System zur Rückgewinnung von Bremsenergie. Es kam in der Formel 1 von 2009 bis 2013 zum Einsatz und ist deswegen vielen Verbrauchern ein Begriff.
Lithium-Ionen-Batterie
Lithium-Ionen-Akku ist der Oberbegriff für Akkus und Batterien auf der Basis von Lithium-Verbindungen in allen drei Phasen der elektrochemischen Zelle. Chemisch gesprochen bedeutet das, dass die reaktiven Materialien in der negativen und positiven Elektrode und der Elektrolyt Lithium-Ionen enthalten.
Radnabenmotor
Ein Radnabenmotor ist ein Motor, der direkt in das Rad eines Fahrzeugs eingebaut ist und gleichzeitig die Radnabe trägt. Ein Teil des Motors überträgt das erzeugte Drehmoment auf das Rad, mit der er umläuft.
Polyurethan
Polyurethane sind Kunststoffe, die aus der Polyadditionsreaktion von Dialkoholen oder Polyolen mit Polyisocyanaten entstehen. Anwendung finden sie unter anderem in Lacken, Beschichtungen und Klebstoffen.
Scheibenbremsen
Bei einer Scheibenbremse werden die Bremsbeläge gegen die auf der Nabe liegende Bremsscheibe gedrückt. Unterschieden wird zwischen mechanischen Scheibenbremsen, die über einen Bodenzug bremsen, und hydraulischen Scheibenbremsen mit einer Bremsflüssigkeit.
StVZO
Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, kurz StVZO, ist eine Rechtsverordnung des Bundes, die technische und formale Bedingungen für Fahrzeuge enthält, die es für die Zulassung zum öffentlichen Straßenverkehr erfüllen muss.
Volt
Volt ist die internationale Maßeinheit für die elektrische Spannung.
Wattstunde
Die Wattstunde ist eine Maßeinheit der Arbeit beziehungsweise der Energie. Eine Wattstunde entspricht der Energie, die ein System mit einer Leistung von einem Watt in einer Stunde aufnimmt oder abgibt.
Wirbelstrombremse
Eine Wirbelstrombremse ist eine verschleißfreie Bremse, die die von Magnetfeldern verursachten Wirbelströme in bewegten Metallscheiben zur Bremsung nutzt.

Elektro-Scooter-Liste 2020: Finden Sie Ihren besten Elektro-Scooter

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