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6 unterschiedliche Elektroroller im Vergleich – finden Sie Ihren besten Elektroroller, um abgasfrei kurze Fahrten zu erledigen – unser Test bzw. Ratgeber 2021


Wer schon einmal die fast geräuschlose Bewegung eines Elektrofahrzeugs beim Einparken verfolgt hat, versteht den Reiz des elektrischen Antriebs. Ohne Lärm und Abgase bewegen sich die Elektroroller nicht nur im dichten Straßenverkehr. Die in den Elektrorollern verbauten Elektromotoren brauchen kaum eine Wartung, sind hocheffizient und haben keinen nennenswerten Verschleiß. Das schont Ressourcen und sorgt für eine lange Lebensdauer der Elektrofahrzeuge.

Dank moderner Akkutechnik sind Reichweiten möglich, die über den durchschnittlichen Arbeitsweg hinausgehen. Deshalb ist mit einem Elektroroller fast jede Strecke in der Stadt zu bewältigen, ohne den Akku vollständig zu entleeren. Anders als E-Bikes und S-Pedelecs fahren die Elektroroller ohne Kraftaufwand seitens des Fahrers. Um ein Elektro-Moped zu fahren, ist eine Fahrerlaubnis nötig, jedoch reicht dazu der Pkw-Führerschein aus.

Der große Vergleich stellt 6 Elektroroller ausführlich vor, denn um eine Kaufentscheidung treffen zu können, ist es unerlässlich, auf zahlreiche, technische Details zu achten. Wichtige Kaufkriterien sind zum Beispiel die Art des Akkus oder die spezifische Straßenzulassung, die die Anschaffungskosten und das Einsatzgebiet beeinflussen.

Der anschließende Ratgeber geht auf die wichtigsten Ausstattungsmerkmale von Elektrorollern ein und er beinhaltet nützliche Tipps, um das passende Gefährt für sich zu finden. In einem ausführlichen FAQ-Bereich gibt es Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Elektroroller. Zum Schluss gibt es Informationen zu den Testergebnissen der Stiftung Warentest und Öko-Test.

4 Elektroroller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern im großen Vergleich

eFlux Chopper Two Elektroroller
Amazon-Bewertung
(28 Kundenbewertungen)
Motor
1.500 Watt
Reich­wei­te
35 Kilometer
Höchst­ge­schwin­dig­keit
45 Kilometer pro Stunde
Aufladedauer
6 bis 8 Stunden
Batterietyp
Lithium-Ionen-Akku
Batterie kann zum Laden her­aus­ge­nom­men werden
Gewicht
72 Kilogramm
Maximale Zuladung
170 Kilogramm
Häufige Fragen
FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon 1679,00€ Idealo 1499,99€ Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen Netto 1696,00€ Hagebau 1699,00€
elrofu EAGLE Elektroroller
Amazon-Bewertung
(12 Kundenbewertungen)
Motor
2.000 Watt
Reich­wei­te
60 Kilometer
Höchst­ge­schwin­dig­keit
45 Kilometer pro Stunde
Aufladedauer
4 bis 6 Stunden
Batterietyp
Blei-Gel-Akku oder Lithium-Ionen-Akku
Batterie kann zum Laden her­aus­ge­nom­men werden
Gewicht
110 Kilogramm
Maximale Zuladung
175 Kilogramm
Häufige Fragen
FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon 1699,00€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen
Futura Chopper X7 Schwarz Elektroroller
Amazon-Bewertung
(15 Kundenbewertungen)
Motor
2.000 Watt
Reich­wei­te
Bis 50 Kilometer
Höchst­ge­schwin­dig­keit
45 Kilometer pro Stunde
Aufladedauer
4 Stunden
Batterietyp
Lithium-Ionen-Akku
Batterie kann zum Laden her­aus­ge­nom­men werden
Gewicht
70 Kilogramm
Maximale Zuladung
183 Kilogramm
Häufige Fragen
FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon 1899,00€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen
Futura HAWK 2.0 Elektroroller
Amazon-Bewertung
(2 Kundenbewertungen)
Motor
3.000 Watt
Reich­wei­te
Bis zu 60 Kilometer
Höchst­ge­schwin­dig­keit
45 Kilometer pro Stunde
Aufladedauer
4 bis 6 Stunden
Batterietyp
Lithium-Ionen-Akku
Batterie kann zum Laden her­aus­ge­nom­men werden
Gewicht
95 Kilogramm
Maximale Zuladung
183 Kilogramm
Häufige Fragen
FAQ
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Amazon 2399,00€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen
Abbildung
Modell eFlux Chopper Two Elektroroller elrofu EAGLE Elektroroller Futura Chopper X7 Schwarz Elektroroller Futura HAWK 2.0 Elektroroller
Amazon-Bewertung
(28 Kundenbewertungen)
(12 Kundenbewertungen)
(15 Kundenbewertungen)
(2 Kundenbewertungen)
Motor 1.500 Watt 2.000 Watt 2.000 Watt 3.000 Watt
Reich­wei­te 35 Kilometer 60 Kilometer Bis 50 Kilometer Bis zu 60 Kilometer
Höchst­ge­schwin­dig­keit 45 Kilometer pro Stunde 45 Kilometer pro Stunde 45 Kilometer pro Stunde 45 Kilometer pro Stunde
Aufladedauer 6 bis 8 Stunden 4 bis 6 Stunden 4 Stunden 4 bis 6 Stunden
Batterietyp Lithium-Ionen-Akku Blei-Gel-Akku oder Lithium-Ionen-Akku Lithium-Ionen-Akku Lithium-Ionen-Akku
Batterie kann zum Laden her­aus­ge­nom­men werden
Gewicht 72 Kilogramm 110 Kilogramm 70 Kilogramm 95 Kilogramm
Maximale Zuladung 170 Kilogramm 175 Kilogramm 183 Kilogramm 183 Kilogramm
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei*
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
  Amazon 1679,00€ Idealo 1499,99€ Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen Netto 1696,00€ Hagebau 1699,00€ Amazon 1699,00€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen Amazon 1899,00€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen Amazon 2399,00€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen
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1. eFlux Chopper Two Elektroroller für zwei Personen im Chopper-Design

Der eFlux Chopper Two Elektroroller ist mit einem Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 20 Amperestunden und einer Spannung von 60 Volt ausgestattet. Für eine komplette Ladung muss er 6 bis 8 Stunden an die Steckdose angeschlossen sein. Mit einem vollständig geladenem Akku kann der Elektroroller bis zu 35 Kilometer zurücklegen. Durch einen zusätzlichen Akku lässt sich die Reichweite auf bis zu 70 Kilometer erhöhen.

Damit die Sicherheitsbestimmungen für die Straßenzulassung erfüllt sind, ist der Roller mit der vorgeschriebenen Beleuchtung ausgestattet. Die Scheinwerfer vorne und hinten sollen ausreichend Licht bieten, um bei Tag und in der Nacht gesehen zu werden. Die Schalter für Blinker, Beleuchtung und Hupe befinden sich unmittelbar neben dem Handgriff. Der E-Roller bietet für zwei Mitfahrer Platz und er ist bis zu einem maximalen Gesamtgewicht von 170 Kilogramm zugelassen.

success

Der E-Roller ist mit einem Z-Lenker ausgestattet, der ein Choppererlebnis bieten soll. Das Design des Rollers soll für authentisches Fahrvergnügen im Chopper-Style sorgen.

Der Elektroroller von eFlux hat eine Straßenzulassung. Er ist mit einem COC-Zertifikat ausgestattet, sodass er in der gesamten EU gefahren werden darf. Ein Versicherungsschild der Kaskoversicherung ist für das Fahren mit dem Elektroroller notwendig. In dem Roller sind laut Herstellerangaben Hochleistungsstoßdämpfer verbaut, die Herausforderungen wie holprige Untergründe und Steigungen problemlos meistern. Das Herzstück des E-Rollers ist ein 1.500 Watt Heckmotor.

Dem Hersteller zufolge verbindet das Cockpit eine durchdachte Funktionalität mit elegantem Design. Alle wichtigen technischen Parameter wie Akkustand oder Tacho sollen sich immer im Blick befinden. Für einen ordentlichen Grip auf der Straße sollen die 225/55-8 8-Zoll-Breitreifen sorgen.

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Wo ist es möglich, einen Elektroroller zu laden? Das Aufladen des Akkus benötigt keine besondere Steckdose. Der Akku lässt sich bei vielen Modellen mit einem Handgriff herausnehmen und an jeder Haushaltssteckdose aufladen. Elektroroller werden in der Regel mit einem Ladekabel geliefert, das immer mitgeführt werden sollte.

FAQ

Ist es möglich, zwei Akkus gleichzeitig aufzuladen, ohne die Akkus auszubauen?
Dem Hersteller zufolge ist das Aufladen von zwei Akkus gleichzeitig möglich.
Ab welchem Alter ist es erlaubt, den E-Roller zu fahren?
Das Fahren eines E-Rollers ist ab 16 Jahren möglich.
Gibt es zu dem Roller eine Bedienungsanleitung in Deutsch?
Nein, es gibt zu dem eFlux Chopper Two Elektroroller keine deutsche Bedienungsanleitung.
Benötigt der eFlux Chopper Two Elektroroller eine Hauptuntersuchung vom TÜV?
Nein, es besteht keine TÜV-Untersuchungspflicht.
Wie breit ist der Lenker und wie hoch ist der Roller inklusive Rückspiegel?
Die Lenkerbreite beträgt 70 Zentimeter und die Höhe mit Spiegel beträgt 138 Zentimeter.

2. elrofu EAGLE Elektroroller mit wählbarem Akku

Der elrofu EAGLE Elektroroller erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern. Sein Motor hat eine Leistung von 2.000 Watt und arbeitet mit einer Netzspannung von 60 Volt. Den Strom bezieht der Elektromotor von einem Blei-Gel-Akku mit einer Spannung von 60 Volt und einer Kapazität von 20 Amperestunden. Die Leistung des Akkus reicht bei Vollladung für bis zu 60 Kilometer. Nach 4 bis 6 Stunden Ladezeit ist die Batterie wieder aufgeladen. Wahlweise ist der Roller mit einem Lithium-Ionen-Akku erhältlich. Der Akku ist fest im Roller verbaut und lässt sich nicht entnehmen.

success

Der Hersteller bietet seinen Kunden an, den Roller 5 Tage lang probe zu fahren. Bei Unzufriedenheit kann der Kunde den Roller retournieren und bekommt den Kaufpreis exklusive Transportkosten zurückerstattet.

Der City-Roller zeichnet sich laut Hersteller durch eine einfache Bedienbarkeit und eine hohe Fahrstabilität aus. Scheibenbremsen, die vorne und am Hinterrad verbaut sind, sollen für sicheres Bremsen sorgen. Weitere wichtige Produktdetails im Überblick:

  • Rahmentyp: Stahlrahmen
  • Radaufhängung vorne: Teleskopgabel
  • Radaufhängung hinten: Schwinge mit Doppelfederung
  • Reifen vorne/hinten: 10 Zoll mit Schlauch
  • Sitzbank: Gepolstert, gefedert und wasserabweisend
  • Tacho: Anzeige der Geschwindigkeit in Kilometern pro Stunde und des Ladezustandes
  • Kilometer-Zähler, Kontrollleuchten für Blinker, Fernlicht und Power
  • Gasdrehgriff: Stufenlos
  • Maximale Zuladung: 175 Kilogramm
  • Eigengewicht: 110 Kilogramm
  • Farbe: Rot
  • Kosten: Unter einem Euro pro 100 Kilometer
info

Welche Sicherheits-Tipps müssen Roller-Fahrer beachten? Von Verkehrsexperten gibt es ein paar grundlegende Tipps, die E-Roller-Fahrer beachten sollten:

  • Vor der ersten Fahrt auf einem ruhigen Platz üben, bevor es auf die Straße geht
  • Die Route gut planen
  • Einen Richtungswechsel frühzeitig anzeigen
  • Hintereinander und nicht nebeneinander fahren
  • Keine abrupten Lenkbewegungen machen
  • Beide Hände während der Fahrt am Lenker lassen
 

FAQ

Lässt sich der Akku des elrofu EAGLE Elektrorollers ersetzen?
Ja, der Akku ist zum Laden zwar nicht entnehmbar, lässt sich aber bei Bedarf durch einen neuen ersetzen.
Wie hoch ist die Sitzhöhe?
Amazon-Kunden zufolge beträgt die Sitzhöhe circa 80 Zentimeter.
Gibt es den Elektroroller in anderen Farben?
Nein, den Roller gibt es nur in Rot.

3. Futura Chopper X7 Schwarz Elektroroller mit 2.000 Watt Elektromotor

Der Futura Chopper X7 Schwarz Elektroroller hat einen 2.000-Watt-Motor mit einer Leistung von 1.500 Watt. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 45 Stundenkilometer. Er ist mit zwei Sitzen in einer Höhe von 80 Zentimetern ausgestattet. Der Beifahrer kann sich an eine kleine Rückenlehne anlehnen und Fußstützen nutzen, während der Fahrer seine Füße auf das breite Trittbrett stellen kann.

Mit einer vollen Akkuladung hat der E-Roller eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern. Der Elektroroller wiegt 70 Kilogramm. Er soll sich im Auto oder im Wohnmobil überall mit hinnehmen lassen und das Handling soll leicht fallen.

Die breiten Räder mit einem Durchmesser von 10 Zoll sind laut Herstellerangaben förderlich für die Balance und sorgen für Fahrstabilität und Sicherheit. Der Futura-Roller ist mit einem Display ausgestattet, das laut Hersteller übersichtlich ist und es ermöglicht, die wichtigsten Fahrtdaten im Auge zu behalten. Der flache, 9 Kilogramm schwere 60 Volt-/20 Amperestunden-Akku wird in einer Nische unterhalb des Fahrersitzes untergebracht und über ein Kabel mit dem Motor verbunden. Der Li-Ion-Akku soll 1.000 Ladezyklen durchhalten, bevor ein neuer Akku eingesetzt werden muss. Zum Aufladen an einer handelsüblichen Steckdose soll der Akku mit nur wenigen Handgriffen abnehmbar sein.

Das Elektro-Moped ist mit einer Lichttechnik mit Standlicht, Abblendlicht, Fernlicht und Rücklicht sowie Blinker, Hupe, Reflektoren ausgestattet. Damit soll es umfangreiche Sicherheitsanforderungen erfüllen und es ist für den Straßenverkehr zugelassen. Am Vorder- und Hinterrad sind Scheibenbremsen verbaut. Der Elektroroller lässt sich mit bis zu 183 Kilogramm beladen und ist er für zwei Personen geeignet.

info

Was ist ein Ladezyklus? Der Ladezyklus oder Vollzyklus entspricht der Wiederaufladung eines entladenen Akkus – wird ein Akku vollständig entladen und wieder aufgeladen, ist ein Ladezyklus erreicht. Die Lebenszeit der Lithium-Ionen-Akkus von E-Rollern liegt meist bei 500 bis 800 Ladezyklen.

FAQ

Ist der Futura Chopper X7 Schwarz Elektroroller mit grobstolligen Reifen ausgestattet?
Nein, er hat keine grobstolligen Reifen.
Ist es erlaubt, mit dem E-Roller auf Radwegen oder Fußwegen zu fahren oder muss der Roller auf der Straße fahren?
Der Futura Chopper X7 Schwarz Elektroroller ist für die Straße zugelassen.
Welchen Luftdruck benötigen die Reifen?
Amazon-Kunden zufolge ist ein Reifendruck von 2,6 bar bei den Reifen erforderlich.
Ist es möglich, einen zweiten Akku anzubringen?
Nein, der Platz reicht lediglich für einen Akku.

4. Futura HAWK 2.0 Elektroroller mit einer Reichweite von bis zu 120 Kilometern

Der Futura HAWK Elektroroller bietet laut Hersteller ein elegantes Design, eine hochwertige Verarbeitung, eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit. Auf dem Elektroroller können zwei Personen Platz nehmen. Seine Reichweite beträgt 60 Kilometer und mit einem zusätzlichen Akku kann er eine Reichweite von bis zu 120 Kilometern erreichen. Der laut Hersteller langlebige Li-Ionen-Akku ist für 800 bis 1.000 Ladezyklen ausgelegt. Ein leerer Akku lässt sich mit dem mitgelieferten Ladegerät in 2 bis 4 Stunden wieder vollständig aufladen. Während der Fahrt lässt sich das Ladegerät im integrierten Staufach des Elektrorollers verstauen. Dadurch soll der Fahrer unabhängig von Ladestationen oder Ladesäulen bleiben.

Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor mit einer maximalen Leistung von 3.000 Watt. Dem Hersteller zufolge ist er verschleiß- und geräuscharm. Das Gewicht des Rollers beträgt 95 Kilogramm mit Akku und das zulässige Gesamtgewicht beziffert der Hersteller mit 183 Kilogramm. Dem Hersteller zufolge ist der Elektroroller umweltfreundlich, wirtschaftlich und leistungsstark. Die Stromkosten belaufen sich auf 85 Cent pro 100 Kilometer, womit der Roller laut Herstellerangaben eine angemessene Leistung bei geringem Energieverbrauch und niedrigen Kosten bieten soll. Weitere technische Eigenschaften:

  • Abnehmbare Rückenlehne
  • Maße: 190 Zentimeter Länge, 113 Zentimeter Höhe ohne Spiegel, 80 Zentimeter Sitzhöhe
  • Reifengröße: 12 Zoll
  • Integrierte Alarmanlage
  • Rekuperation – Energierückgewinnung beim Bremsen
  • Display: Batterieladezustandsanzeige, Tachometer mit Kilometer-Zähler
  • Lichttechnik: Standlicht, Abblendlicht, Fernlicht vorne und Rücklicht
  • Blinkanlage, Hupe, Lenkradschloss
  • Haupt- und Seitenständer
  • Bremsstärke manuell einstellbar
info

Was ist die Rekuperation bei Elektrorollern? Moderne Naben-Elektromotoren (sowohl Heck- als auch Frontmotoren) bieten den Vorteil der Rekuperation (lateinisch recuperare = zurückgewinnen). Mit dem Begriff wird die Energierückgewinnung bei Bremsvorgängen und Talfahrten bezeichnet. Der Elektromotor wirkt im Betrieb als Generator und speist die überschüssige Energie zurück in den Akku.

FAQ

Ist es vorgeschrieben, auf dem Futura HAWK 2.0 Elektroroller einen Sturzhelm zu tragen?
Ja, für den Elektroroller besteht Helmpflicht.
Mit welcher Netzspannung arbeitet der Akku?
Bei dem Roller ist ein 72-Volt-Akku verbaut.
Lässt sich der Roller auf 25 Stundenkilometer drosseln?
Einem Amazon-Verkäufer ist eine Drosselung möglich, doch kann kein entsprechendes Zertifikat ausgestellt werden.
Ist der Elektroroller mit Scheibenbremsen vorne und hinten ausgestattet?
Ja, der Futura HAWK 2.0 Elektroroller ist vorne und hinten mit Scheibenbremsen ausgestattet.

5. Futura FALCON Elektroroller — leise und umweltfreundlich

Der Futura FALCON Elektroroller bietet laut Hersteller ein elegantes Design kombiniert mit hochwertiger Verarbeitung und Zuverlässigkeit. Er soll genügend Platz für Fahrer und Beifahrer aufweisen. Mit dem Elektroroller sind Geschwindigkeiten von bis zu 45 Stundenkilometern möglich bei einer Reichweite von 80 Kilometern. Im Betrieb soll der Elektroroller kaum Kosten verursachen: Kfz-Steuer, TÜV-Kosten und eine Anmeldung beim Straßenverkehrsamt entfallen. Für den Roller muss der Halter eine Haftpflichtversicherung abschließen und er benötigt ein Versicherungskennzeichen. Das mitgelieferte COC-Zertifikat soll es ermöglichen, den Roller direkt bei der Versicherung anzumelden, um ein Nummernschild zu erhalten.

Der Lithium-Ionen-Akku arbeitet mit einer Spannung von 72 Volt bei einer Kapazität von 20 Amperestunden. Die laut Hersteller langlebige Batterie ist auf etwa 1.000 Ladezyklen ausgelegt und die Ladedauer beträgt zwischen 2 und 4 Stunden. Der 3.400-Watt-Elektromotor des E-Rollers soll geräuscharm und kraftvoll sein. Das sind die weiteren Produktdetails:

  • Herausnehmbarer Akku mit 9 Kilogramm Gewicht
  • Der Roller wird montiert geliefert
  • Wartungsarmer Motor
  • Gesamtgewicht: 95 Kilogramm
  • Reifengröße: 12 Zoll
  • Maximale Zuladung: 183 Kilogramm
  • Integrierte Alarmanlage
  • Standlicht, Abblendlicht, Fernlicht vorne und Rücklicht
  • Lenkradschloss
  • Haupt- und Seitenständer
info

Besteht Versicherungspflicht für Elektroroller? S-Pedelecs und Elektroroller mit maximal erreichbaren Geschwindigkeiten von über 25 Stundenkilometern sind rechtlich gesehen Kleinkrafträder und benötigen eine Betriebserlaubnis, ein Kennzeichen und einen Spiegel. Darüber hinaus besteht Schutzhelm- und Führerscheinpflicht. Für E-Scooter und E-Fahrzeuge muss eine Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

FAQ

Gibt es den Futura FALCON Elektroroller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern?
Nein, den Roller gibt es nicht mit einer geringeren Höchstgeschwindigkeit.
Ist es erforderlich, den Akku zum Laden herauszunehmen?
Nein, der Akku muss nicht zwingend entnommen werden, die Batterie soll sich auch am Roller laden lassen. Der Hersteller rät dazu, den Akku herauszunehmen, um ihn aufzuladen.
Wie viel Steigung schafft der E-Roller?
Einem Amazon-Verkäufer zufolge sind große Steigungen für den Futura FALCON Elektroroller kein Problem, da er einen starken 3.400-Watt-Motor besitzt.
Wie viel PS hat der Roller?
Einem Amazon-Verkäufer zufolge entspricht die Leistung von 3.400 Watt circa 4,4 PS (Pferdestärken).

6. Rolektro E-Trike 25 V.2 Dreirad Elektroroller — für Senioren geeignet

Der Rolektro E-Trike 25 V.2 Dreirad Elektroroller hat eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde. Sein bürstenloser Elektromotor hat eine Leistung von 1.000 Watt. Mit einer vollen Akkuladung hat der E-Roller eine Reichweite von maximal 50 Kilometern. Dem Hersteller zufolge hat der Roller einen engen Wendekreis und seine Manövrierfähigkeit erhöht sich durch den Rückwärtsgang. Zur Standardausstattung gehören unter anderem ein digitaler Tachometer, eine USB-Ladebuchse, ein Koffer, eine verstellbare Rückenlehne, zwei Kippbügel als Überrollschutz und eine Flaschenhalterung.

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Dieser elektrische Dreirad-Roller soll eine gute Lösung für Senioren und andere Personen bieten, die sich aufgrund der Fahrstabilität nicht auf 2-Rädern fortbewegen wollen oder können. Durch den Aufbau als Dreirad soll er Fahrsicherheit und Stabilität gewährleisten.

Bei angelegtem Gurt besteht für den Elektroroller keine Helmpflicht. Weitere technische Details:

  • Abmessungen (L x B x H): 150 x 70 x 105 Zentimeter
  • Akku: 60 Volt/20 Amperestunden Blei-Gel-Batterie
  • Ladezeit des Akkus: 6 bis 8 Stunden
  • Maximale Zuladung: 150 Kilogramm
  • Sitz: Verstellbar, mit Armlehnen
  • Vorhandener Stauraum: Unter dem Sitz, Koffer (Topcase)
  • Bremsen: Trommelbremse vorne und hinten
  • Ablagefach vorne
  • Stockhalter
info

Was ist das zulässige Gesamtgewicht? Das zulässige Gesamtgewicht eines Elektrorollers setzt sich aus dem Gewicht des Gefährts inklusive aller Komponenten, dem Gewicht des Fahrers und der Zuladung zusammen. In der Bedienungsanleitung befindet sich die Information, wie hoch das zulässige Gesamtgewicht sein darf.

FAQ

Bewältigt der Rolektro E-Trike Dreirad Elektroroller Steigungen von acht Prozent?
Amazon-Kunden zufolge ist das für den E-Roller kein Problem.
Ist es möglich, für den Elektroroller eine Doppelsitzbank zu bestellen, um mit zwei Personen damit zu fahren?
Nein, der Rolektro E-Trike Dreirad Elektroroller ist nur für eine Person zugelassen.
Wie viele Geschwindigkeiten hat der Roller?
Dem Fahrer stehen drei Geschwindigkeitsstufen zur Verfügung: 0 bis 6 Stundenkilometer, 0 bis 15 Stundenkilometer und 0 bis 25 Stundenkilometer.
Gibt es eine Ersatz-Batterie und lässt sich der Akku problemlos selbst auswechseln?
Die Batterien wiegen 36 Kilogramm und sind im Fahrzeug fest verbaut. Sie können nicht zum Laden entnommen werden. Das Auswechseln soll mit ein wenig technischem Verständnis ohne Probleme vonstattengehen.

Elektroroller TestWas ist ein Elektroroller?

E-Roller gibt es seit einigen Jahrzehnten im Handel. Populär sind sie erst in den vergangenen Jahren geworden. Grund dafür waren die leistungsstarken Akkus, die eine größere Reichweite erlauben. Die modernen Elektroroller sind ihren Vorgängern sowohl im Design als auch in der Reichweite einen Schritt voraus. Kraftvolle Elektromotoren mit Drehstrom und Lithium-Ionen-Batterien bieten eine attraktive Kombination. Die hohe Umweltverträglichkeit der Elektroroller lässt die Nachfrage weiter steigen.

Die Räder eines Elektrorollers verfügen über kurze Schwingungen und der Motor befindet sich unsichtbar in einem Gehäuse, meist direkt an der Hinterachse. Bei anderen Varianten ist der Motor am Gelenk der Hinterradschwinge angebracht und das Hinterrad wird durch den Zahnriemen angetrieben. Bei klassischen E-Rollern verfügt der plattförmige Rahmen über einen offenen Durchstieg. Je nach Modell wird der Fahrer durch eine Blechschürze vor Fahrtwind und Nässe geschützt. Es gibt außerdem Modelle, die sich für den Transport wie ein Klapprad zusammenfalten lassen.

Elektroroller sind mit Motoren ausgestattet, die in der Regel eine Leistung zwischen 250 und 1.000 Watt bieten. Bei kraftvolleren Motoren verfügt der Roller über mehr Kraft, jedoch sind dafür leistungsstärkere Akkus notwendig. Welche Leistung sinnvoll und erforderlich ist, hängt vom Einsatzbereich des Elektrorollers und von verschiedenen anderen Faktoren ab. Dazu gehört auch das Terrain: Leistungsschwächere Varianten bieten im Flachland meist genügend Leistung, für bergige Regionen ist eine höhere Leistung erforderlich.

Der Motor eines Elektrorollers ist wartungsarm und der Verschleiß hält sich in Grenzen, sodass der Motor eine lange Lebensdauer aufweist. Neben Elektrorollern gibt es im Handel elektrisch betriebene Zweiräder wie Pedelecs und E-Trikes (Dreirad).

Wussten Sie folgendes?Wie funktioniert ein Elektroroller?

Für die Antriebseinheit eines Elektrorollers sind drei Module erforderlich: Der Akku, der Controller und der Elektromotor. Der Akku liefert die erforderliche elektrische Energie. Der Controller steuert den Motor und stellt die individuelle Drehzahl ein. Der im Höhenbereich der Hinterradschwinge angebrachte Elektromotor sorgt für den Energietransport an das Hinterrad. Die direkte Kraftübertragung erfolgt je nach Ausführung durch Zahnriemen oder Kette.

Elektroroller nutzen Energiespeicher aus verbundenen Akkuzellen (Traktionsbatterie). Die Traktionsbatterie verfügt im Gegensatz zu anderen Batterien über eine höhere Kapazität. Ursprünglich wurde diese Art von Batterien bei Elektroautos eingesetzt. Das Batteriegewicht macht bei kleineren Elektrorollern nicht selten die Hälfte des Leergewichtes aus. Ein Gewicht von bis zu 40 Kilogramm ist bei einem Blei-Akku für Elektroroller keine Seltenheit. Die modernen Lithium-Ionen-Akkus sind nicht nur leistungsfähiger, sondern sie wiegen oft nur die Hälfte einer Blei-Batterie.

Entnehmbare Batterien bieten einige Vorteile gegenüber einem fest integrierten Akku. Vor allem in städtischen Bereichen ist es nicht immer möglich, den Roller in der Wohnung oder in der Garage abzustellen, um ihn zu laden. Transportable Akkus bieten daher einen großen Vorteil. Lithium-Ionen-Akkus lassen sich aufgrund des niedrigen Gewichts problemlos entnehmen und transportieren. In der Wohnung kann die Batterie an die Steckdose angeschlossen werden. Manche Hersteller bieten zu den Akkus Transporttaschen mit Schultergurten an.

Für das Laden werden der Elektroroller oder der Akku über das mitgelieferte Ladekabel mit einer Steckdose verbunden. Die Buchse für das Ladekabel befindet sich meist im Sitzbankbereich des Rollers. Genaue Hinweise zum Laden sind in der Bedienungsanleitung des Herstellers zu finden. Die Ladedauer beträgt je nach Modell etwa 4 bis 8 Stunden.

Wird der Elektroroller an einer öffentlichen Ladestation aufgeladen, ist ein Diebstahl nicht zu befürchten. Eine Sicherung an der Ladestation fixiert das Kabel und macht einen Diebstahl unmöglich. Während der Ladezeit empfiehlt es sich jedoch, den Roller mit einem robusten Schloss zu sichern.

Blei-Gel-Batterien oder Lithium-Ionen-Batterien haben keinen Memory-Effekt und sind ohne Vollentladung problemlos wiederaufladbar. Ein dauerhafter, minimierter Ladestand sorgt für eine längere Lebensdauer der Akkus. Von einer kompletten Entladung ist abzuraten. Der Ladestand soll im Bereich zwischen 20 und 80 Prozent liegen, um die Effektivität des Akkus voll auszuschöpfen.

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Wichtig: Wird der Lithium-Ionen-Akku über eine längere Zeitspanne gelagert, ist es erforderlich, ihn regelmäßig zu laden. Ein Kauf von Lithium-Ionen-Akkus auf Vorrat ist wegen der Alterung nicht zu empfehlen.

Der Controller oder das Steuergerät beim Elektroroller ist mit der Einspritzung beim Verbrennungsmotor gleichzusetzen. Über die Drehung am Gasgriff erhält der Controller einen elektrischen Auslöser. Der Controller wandelt die empfangenen Signale in Steuerbefehle für den Elektromotor um. In Betrieb kann sich das Steuergerät stark erhitzen und es ist daher mit Kühlrippen ausgestattet. Der Fahrtwind bringt die benötigte Abkühlung.

Der Antrieb erfolgt bei einem der Elektroroller durch den bürstenlosen Elektromotor, der verschleiß- und wartungsarm ist. Die anderen Bausteine des Elektroantriebs benötigen ebenfalls fast keine Wartung und sie arbeiten nahezu ausfallsfrei. Da bei einem Elektromotor kein Verrußen und Verölen stattfindet, bleibt der Verschleiß selbst nach langer Betriebszeit eingegrenzt. Der Antrieb erfolgt über einen Zahnriemen, eine Nabe mit Direktübersetzung oder über eine Kette, die über eine Schwinge das Hinterrad in Bewegung setzen.

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Gefahren wird ein Elektroroller wie ein herkömmliches, motorisiertes Zweirad: Der Fahrer balanciert sein Gewicht aus und führt den E-Roller mit dem Lenkrad an zwei Griffen. An den Griffen sind die Geschwindigkeitsregelung, Bremsen und gegebenenfalls die Kupplung angebracht. Beim Sitzen stellt der Fahrer seine Beine auf ein Trittbrett, wo sich bei manchen Modellen eine Rücktrittbremse befindet.

Elektroroller VergleichWas sind die Anwendungsbereiche eines Elektrorollers?

E-Roller sind umweltfreundlich, produzieren keine schädlichen Abgase und es besteht ein geringer Wartungsaufwand, da es kaum Verschleißteile gibt. Ein Elektroroller lässt sich in verschiedenen Bereichen einsetzen. Er kann zum Einkaufen, für Ausflüge oder für die Fahrt zur Arbeit genutzt werden. Die Betriebskosten sind wesentlich geringer als bei anderen Fahrzeugen.

Die Batterie lässt sich fast überall aufladen, was die E-Roller flexibel nutzbar macht. Da das Aufladen der Akkus an klassischen Haushaltssteckdosen jederzeit möglich ist, sind Strom-Tankstellen für die Nutzung eines E-Rollers nicht notwendig. So ist der Elektroroller sehr flexibel in der Verwendung. Elektroroller werden zum Beispiel in diesen Bereichen eingesetzt:

  • Für die Alltagsnutzung: Der Elektroroller bietet sich als Gefährt für den Alltag an und kann für den Weg zum Shoppen in der Stadt, für den Weg zur Arbeit, zum Termin oder für Fahrten zum Sportverein genutzt werden. Parkplatzprobleme gehören für Elektroroller-Fahrer der Vergangenheit an.
  • Nutzung als Zweitfahrzeug: Wer ein Zweitfahrzeug für kurze Strecken oder den Stadtverkehr sucht, findet in dem Elektroroller eine gute Alternative zum Pkw. Er ist deutlich günstiger und zugleich schont er die Umwelt.
  • Mobilität bei Führerscheinverlust: Nicht für jeden E-Roller ist ein Pkw-Führerschein erforderlich. Vorausgesetzt, dass der Führerscheinentzug nicht das Verbot der motorisierten Teilnahme am Straßenverkehr mit sich zieht, kann ein E-Roller bei Führerscheinverlust eine Alternative darstellen.
  • Fortbewegungsmittel für Gehbehinderte und Senioren: Für Senioren und Gehbehinderte bringen dreirädrige Elektroroller mit gedrosselter Geschwindigkeit viele Vorteile mit. Sie sind günstig im Gebrauch, als Dreirad sicher zu fahren und machen gehbehinderte Menschen und Senioren wieder mobil.

Wie hoch sind die Fixkosten eines Elektrorollers?

Anders als bei einem Roller mit Verbrennungsmotor entstehen bei einem Elektroroller keine Emissionen. Elektroroller sind deshalb in Deutschland steuerfrei, wenn sie nicht als Kleinkraftrad nach EG-Fahrzeugklasse L2e oder L1e zugelassen wurden. Darüber hinaus fallen die Versicherungen für einen Elektroroller wesentlich günstiger aus.

Bei einem Roller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde reicht ein Versicherungszeichen aus, wie es auch bei Mopeds in Verwendung ist. Die Höhe der Kosten für eine Versicherung des E-Rollers können je nach Alter des Fahrzeughalters und des Rollers unterschiedlich ausfallen. Im Schnitt liegt ein üblicher monatlicher Beitrag für eine Versicherung ohne Teilkasko im mittleren bis hohen einstelligen Preisbereich. Jüngere Halter unter 23 Jahren zahlen bei vielen Versicherungen wenige Euro mehr. Eine Teilkasko-Versicherung, die Schäden durch Unwetter, Wildunfälle oder Diebstahl begleicht, kostet einen niedrigen zweistelligen Betrag pro Monat.

success

Zu berücksichtigen sind bei einem E-Roller lediglich die Stromkosten und die Anschaffungskosten für neue Akkus.

Viel preiswerter sind dagegen die Wartungs- und Reparaturkosten für Besitzer eines Elektrorollers. Für zahlreiche Teile an einem E-Roller ist eine Wartung nicht nötig und sie weisen eine lange Lebensdauer auf.

UnterschiedeBenzinbetriebener Roller versus Elektroroller – wo liegen die größten Unterschiede?

Ein Roller mit Verbrennungsmotor ist im Vergleich zu einem Elektroroller leistungsstärker und er lässt sich an jeder Tankstelle auftanken. Das ist bequem und spart Zeit, es kostet jedoch im Vergleich zur strombetriebenen Variante mehr Geld. Ein weiterer Nachteil eines Rollers mit Verbrennungsmotor ist, dass er relativ laut ist und umweltschädliche Abgase erzeugt. Dafür hat der Fahrer kein Problem mit der Reichweite.

Verglichen mit einem Roller mit Verbrennungsmotor ist ein E-Moped deutlich umweltfreundlicher. Es verbraucht lediglich Strom, ist leise im Betrieb und produziert keine Abgase. Der Nachteil ist, dass sich der Akku nicht überall aufladen lässt. Vor allem in ländlichen Regionen sind Ladestationen eine Seltenheit und nicht überall steht eine Steckdose zur Nutzung bereit. Anders in Großstädten – hier gibt es zahlreiche Gelegenheiten zum Auftanken. Darüber hinaus gibt es immer mehr Modelle mit herausnehmbarem Akku, der zu Hause aufgeladen werden kann. Die Reichweite eines E-Rollers ist durch die Akkukapazität begrenzt. Das sind die Vor- und Nachteile der beiden Varianten:

Vor- und Nachteile des Rollers mit Verbrennungsmotor 

  • Hohe Reichweite
  • Gute Motorleistung
  • Kann überall getankt werden
  • Produziert umweltschädliche Abgase
  • Laut im Betrieb

Vor- und Nachteile des Elektrorollers

  • Günstiger Verbrauch
  • Leise im Betrieb
  • Gut für die Stadt geeignet
  • Umweltfreundliche Alternative
  • Geringere Reichweite
  • Wenig Ladestationen

Der beste ElektrorollerDie wichtigsten Informationen und Fakten zum Elektroroller

Elektroroller sind maximal 45 Stundenkilometer schnell: Elektroroller erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 25 oder 45 Kilometern pro Stunde. Im Vergleich zu Rollern mit Verbrennungsmotor haben die E-Roller eine geringere Leistung, die bei circa 2.000 Watt liegt und keine höheren Geschwindigkeiten zulässt. Wer sich mit einer höheren Geschwindigkeit von 50, 70 oder 120 Stundenkilometern fortbewegen möchte, muss ein anderes Transportmittel wie zum Beispiel einen Roller mit Verbrennungsmotor wählen.

E-Roller als Ein- und als Zweisitzer: Im Handel gibt es sparsame Einsitzer für eine Person und Zweisitzer mit zusätzlichem Sitz für eine Begleitperson. Um flexibler zu bleiben, empfiehlt sich die Zweisitzer-Variante. Der Zweisitzer sollte über einen leistungsstarken Motor mit mehr als 2,5 PS verfügen, um zwei Personen problemlos befördern zu können.

Eine kurze Ladedauer macht den Elektroroller schnell wieder einsatzbereit: Je kürzer die Ladedauer, desto schneller ist der Akku wieder betriebsbereit. Bei den meisten Modellen liegt die Ladedauer in einem Bereich von 4 bis 8 Stunden.

Verschiedene Reichweiten: Die Reichweite ist abhängig von der Akkuleistung und der Motorleistung. Die meisten E-Roller bieten mindestens eine Reichweite von 30 Kilometern, was für den Stadtverkehr in den meisten Fällen ausreichend ist. Es gibt Modelle mit bis zu 120 oder 160 Kilometern Reichweite, die eine Fahrt weiterer Strecken ermöglichen. Bei Vollgasfahren oder bei häufigen Steigungen verringert sich die Reichweite. Mit einem Ersatzakku lässt sich die Reichweite je nach Akkukapazität verdoppeln.

Klassisches Design oder Retro-Stil für einen Elektroroller?

Beim Design bieten die Hersteller verschiedene Varianten zur Auswahl. Es gibt Elektroroller, die wie die klassischen Roller aussehen und Retro-Modelle. Hier die wichtigsten Merkmale:

Klassischer Elektroroller

  • Ähnelt optisch den herkömmlichen Rollermodellen
  • Klare Linie und Design
  • Dezentes Aussehen
  • In zahlreichen Farbvariationen erhältlich

Retro-E-Roller

  • Im Retro-Design gehalten
  • Verspielter Look
  • Optisch ein Hingucker
  • Verschiedene Farben erhältlich

Welche Elektroroller-Arten gibt es?

Im Handel gibt es verschiedene Arten von Elektrorollern.

Mofa-Elektroroller

Mofa-Roller bieten eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde. Sie haben eine Drosselung oder ermöglichen es, eine Drosselung vorzunehmen, um die Höchstgeschwindigkeit zu begrenzen. Nach der Aufhebung der Drosselung ist eine maximale Geschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde möglich. Die Fahrerlaubnis muss der Höchstgeschwindigkeit entsprechen.

  • Bereits ab einem Alter von 15 Jahren fahrbar
  • Gedrosselte Elektroroller sind auf 45 Kilometer pro Stunde erweiterbar (ab 16 Jahren fahrbar)
  • Für Fahrradwege zugelassen
  • Keine praktische Fahrprüfung erforderlich
  • Preisgünstiger Versicherungsschutz
  • Umweltfreundlich
  • Als Ein- und Zweisitzer erhältlich
  • Im Vergleich zu Mofas ohne Drossel-Möglichkeit teurer in der Anschaffung
  • Drosselung und Entdrosselung verursachen zusätzliche Kosten

Kleinkraftrad-Elektroroller: Kleinkraftrad-Elektroroller haben eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde und zum Führen ist die Führerscheinklasse AM erforderlich. Die Nennleistung darf maximal 400 Watt betragen, damit der Roller als Kleinkraftrad gilt.

  • Mit Fahrerlaubnis ab 16 Jahren fahrbar
  • Lässt sich oft zum Mofa-Elektroroller umbauen, um zum Beispiel an jüngere Geschwister übergeben zu werden
  • Überwiegend Zulassung für zwei Personen vorhanden
  • Mit Drosselung (falls möglich) Wertsteigerung für den Wiederverkauf
  • Dürfen nicht auf Fahrradwegen benutzt werden
  • Führerscheinklasse AM ist teurer als eine Mofa-Prüfbescheinigung
  • Bei Führerscheinentzug nicht als mobile Alternative zulässig

Leichtkraftrad-Elektroroller: Elektroroller in dieser Kategorie haben eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde und verfügen höchstens über 1.110 Kilowatt Nennleistung.

  • Ab einem Alter von 16 Jahren fahrbar
  • Für Autobahnfahrten zugelassen
  • Steuerfreier Unterhalt
  • Führerscheinklasse Klasse A1 zum Führen erforderlich
  • Ein gutes Einstiegsmodell für zukünftige Motorradfahrer
  • Meist viel höhere Anschaffungs- und Unterhaltskosten als Mofa- und Kleinkraftrad-Elektroroller
  • Drosselmöglichkeit meist nicht vorhanden
  • Höhere Kosten für die Führerscheinprüfung (A1)
  • Muss vom Straßenverkehrsamt zugelassen werden (zusätzlich höhere Kosten für Fahrzeugkennzeichen)

Faltbarer Elektroroller: Ein faltbarer Elektroroller ist ein motorisiertes Zweirad, das je nach Modell Höchstgeschwindigkeiten zwischen 20 und 45 Kilometern pro Stunde erreicht und gut geeignet ist für das platzsparende Verstauen und den Transport. Faltbar ist der Roller meist in der Karosserie-Mitte und manche Modelle lassen es zu, das Hinterrad unter den Sitz/die Sitzbank zu klappen.

  • Je nach Modell lässt sich die Länge beim Falten um bis zu 50 Prozent reduzieren
  • Platzsparende Lagerung
  • Häufig leichter als die anderen Elektroroller-Arten
  • Problemlos im Pkw oder Wohnmobil unterzubringen
  • Guter Begleiter im Campingurlaub
  • Oftmals instabil und mit schlechteren Fahreigenschaften
  • Je nach Modell geringerer Sitzkomfort

Hybrid-Elektroroller: Ein Hybrid-Elektroroller ist mit einem Elektromotor und einem Verbrennungsmotor ausgestattet. Je nach Bedarf lässt sich die eine oder andere Motorart wählen.

  • Längere Reichweiten
  • Geringes Risiko, aufgrund von leerem Tank oder Akku, liegenzubleiben
  • Ein Klick reicht zum Umstellen
  • Steigungen sind mit Verbrennungsmotor besser überwindbar
  • Vereinigt alle Vorteile von Verbrennungsmotoren und Elektromotoren
  • Höheres Gewicht fördert einen höheren Verbrauch
  • Teuer in der Anschaffung

Darauf sollten Sie achtenWas ist beim Kauf eines Elektrorollers zu beachten?

  1. Die Verarbeitung und die Qualität: Eine gute Qualität setzt sich aus einer guten Verarbeitung, rostfreien Materialien, fehlerfreier Produktion, robuster Bauweise und einer hochwertigen Ausstattung zusammen. Sie ist ein wichtiges Kaufkriterium, da die Qualität maßgeblich für die Lebensdauer ist. Klappernde Fahrzeugteile, lockere Pedale, schnelles Rostansetzen und Störungen im Betrieb können den Fahrspaß mindern oder das Fahren unmöglich machen. Darüber hinaus steigt das Unfallrisiko. Obwohl Qualitäts-Elektroroller in der Regel teurer in der Anschaffung sind, lassen sich langfristig gesehen die Reparaturkosten sowie viel Zeit und Nerven einsparen.
  2. Die Reichweite: Je nach Verwendung und Einsatz ist die Reichweite eines der bedeutendsten Kaufkriterien für einen Elektroroller. Roller mit einer zu geringen Reichweite können für Pendler, die jeden Tag zur Arbeit fahren, ungeeignet sein. Eine hohe Reichweite ist immer von Vorteil. Gute Werte liegen bei 60 Kilometer und mehr.
  3. Die Akku-Ladedauer: Wem Flexibilität und Spontanität bei der Nutzung Elektrorollers wichtig sind, der sollte auf die Akku-Ladedauer achten. Dauert das Aufladen 6 oder mehr Stunden, müssen die Pläne oft angepasst werden. Annehmbare Ladedauer-Werte liegen unter 5 Stunden und die besten Ladezeiten betragen weniger als 3 Stunden.
  4. Der Einbau des Akkus: E-Roller gibt es mit festmontierten und herausnehmbaren Batterien. Falls kein geeigneter und/oder sicherer Abstellplatz für den Elektroroller zur Verfügung steht oder es an einem Stromanschluss mangelt, ist ein herausnehmbarer Akku die bessere Option. Er kann bequem im Wohnzimmer aufgeladen werden und die Sorgen über einen Diebstahl des Akkus entfallen. Fest verbaute Akkus sind empfehlenswert, wenn ein diebstahlsicherer Abstellplatz vorhanden ist. Es sollte sich ein Stromanschluss zum Aufladen in direkter Nähe des Stellplatzes befinden.
  5. Das Gewicht: Ein Elektroroller mit höherem Gewicht bietet in der Regel eine bessere Fahrstabilität, die auf die erhöhte Bodenhaftung vor allem bei höherer Geschwindigkeit zurückzuführen ist. Das höhere Gesamtgewicht macht sich jedoch im Verbrauch und bei Steilfahrten bemerkbar. Elektroroller haben oft Probleme mit Steigungen. Kommt ein hohes Gewicht dazu, verringert sich die mögliche Geschwindigkeit mit jedem zusätzlichen Kilogramm. Leichtere Elektroroller verbrauchen weniger und haben oft eine höhere Reichweite.
  6. Die Reifen: Elektroroller sind meist mit verhältnismäßig kleinen Reifen und Felgen ausgestattet. Kleinere Reifen reagieren empfindlicher auf Einflüsse wie Unebenheiten oder plötzliche Lenkbewegungen. Das Fahrgefühl kann zum Teil stark eingeschränkt werden, was in Kombination mit minderer Qualität und schlechten Fahreigenschaften zusätzlich verstärkt wird. Unter zu kleiner Reifengröße leidet vor allem die Fahrsicherheit.
  7. Die Beinfreiheit: Hier ist die Körpergröße ausschlaggebend. Am besten ist es, den Elektroroller ausprobieren, um zu erfahren, ob genügend Beinfreiheit vorhanden ist.
  8. Der Komfort: Ein hoher Komfort ist ein wichtiges Kaufkriterium bei der Wahl eines Elektrorollers. Eine Sitzbank bietet mehr Sitzkomfort als ein einfacher Sattel, sofern sie eine feste Polsterung und ergonomisch geformte Seiten für die Oberschenkel bietet. Der Lenker sollte einen ausreichenden Abstand zum Körper haben, sodass die Arme beim Fahren bequem gehalten werden können. Die Lenkerbreite sollte dem Abstand entsprechen, der zwischen den gerade ausgestreckten Armen besteht. Ist der Lenker zu schmal oder zu breit, leiden die Schultergelenke. Die Bedienelemente sollen sich in griffbereiter Nähe befinden und leicht zu bedienen sein. Für einen zusätzlichen Komfort sorgen eine Handyhalterung und/oder eine Getränkehalterung.
  9. Elektroroller bestellenDie Antriebsart: Es gibt drei Antriebsarten: Zahnriemenantrieb, Direktantrieb und Kettenantrieb. Der Kettenantrieb wird in der Regel ausschließlich bei Mofa-Elektrorollern eingesetzt. Ketten- und Zahnriemenantrieb haben den Nachteil, dass es zu einer Antriebsverzögerung kommt, weil die Geschwindigkeit nur langsam aufgebaut werden kann. Ein Direktantrieb am Hinterrad ist die bessere Wahl. Er verspricht eine geringe Antriebsverzögerung und eine höhere Beschleunigung.
  10. Der Starter: Elektroroller sind mit Kickstarter oder Elektrostarter oder mit beiden Optionen erhältlich. Beim Kickstarten ist mehr Knie-Schwung erforderlich. Bei Knieproblemen ist ein Elektrostarter die bessere Wahl. Es kann jedoch bei schwachem Akku dazu kommen, dass der Elektrostarter den Motor nicht mehr zum Laufen bringt. Elektroroller mit Kick- und Elektrostarter bieten für den Fahrer mehr Sicherheit.
  11. Die Akku-Bauart: Die Akkus für einen Elektroroller sind entweder Blei-Akkus, Blei-Gel-Akkus oder Lithium-Ionen-Akkus. Blei-Akkus wiegen deutlich mehr als Lithium-Ionen-Akkus, was den Verbrauch der Elektroroller steigert. Reine Blei-Akkus entladen sich gleichmäßig selbst im Stand. Die meisten Blei-Gel-Akkus haben keinen Memory-Effekt und entladen sich beim Nichtgebrauch nicht. Das Gleiche gilt für Lithium-Akkus. Sie sind leichter, doch auch weniger robust und verlieren bei Kälte an Kapazität.
  12. Die zulässige Zuladung: Elektroroller eignen sich zum Transportieren von Gegenständen, wie zum Beispiel Einkaufstüten. Wichtig ist, einen Blick auf die maximale Zuladung zu werfen. Sie variiert meist zwischen 150 und 180 Kilogramm, manche Modelle schaffen 200 Kilogramm.
  13. Die Rekuperation: Einige Elektroroller können sich während der Fahrt durch die Bremsenergie zum Teil wieder selbst aufladen. Das verlängert die Laufzeit des Akkus und die Reichweite.

Wartung und Pflege des Elektrorollers

Damit der Elektroroller lange hält, muss er regelmäßig gepflegt und gewartet werden. Der Wartungsaufwand ist bei einem E-Roller im Vergleich zu einem Motorroller deutlich geringer. Der Antrieb ist einfach aufgebaut und die Teile sind langlebig, was sich in den geringen Betriebskosten widerspiegelt. Die folgenden Pflegetipps können helfen, den E-Roller gut in Schuss zu halten:

  • Den Akku pflegen: Eine gute Pflege des Akkus trägt zu einer längeren Haltbarkeit und einer höheren Reichweite des Rollers bei. Zum Aufladen des Akkus ist ausschließlich das vom Hersteller bereitgestellte Ladegerät zu nutzen. Andernfalls können die Akkuzellen zerstört werden und der Akku kann zur Gefahrenquelle werden. Die Nutzung eines anderen Ladegeräts als vom Hersteller empfohlen kann außerdem die Gewährleistung des Herstellers zunichtemachen. Die Batterie sollte niemals leergefahren werden, um eine Tiefenentladung zu vermeiden. Detaillierte Hinweise zur Nutzung und Pflege der Batterien sind in der Bedienungsanleitung des Herstellers zu finden. Die Garantiezeit auf Akkus beträgt meist 6 Monate.
  • Schutz vor Regen und Nässe: Die meisten Hersteller weisen ihre E-Roller als wasserbeständig aus, dennoch ist ein Schutz vor Nässe und Regen empfehlenswert. Der Roller sollte an einem trockenen Platz aufbewahrt werden und ein abschließbarer Bereich erhöht den Schutz vor Diebstahl. Zur Not helfen eine Faltgarage oder eine Regenabdeckung.
  • Regelmäßige Kontrollen durchführen: Es empfiehlt sich, die tragenden Elemente des Fahrwerks, die Reifen und die Federung regelmäßig zu überprüfen. Vor Fahrtbeginn ist die Überprüfung von Reifendruck und Profil sowie der einwandfreien Funktion der Lenkung und der vorschriftsmäßigen Funktion der Scheinwerfer, Rücklichter und Blinklichter obligatorisch.
  • Bei winterlichen Temperaturen: Bei niedrigen Außentemperaturen verringert sich die Reichweite des Rollers. Vor allem Lithium-Ionen-Akkus büßen bei niedrigen Temperaturen an Kapazität ein. Entnehmbare Akkus können Abhilfe schaffen. Sie können im Haus aufbewahrt werden, vor Fahrtantritt in den Roller eingesetzt und am Ziel wieder herausgenommen werden, um sie vor Kälte zu schützen.
  • Die Reinigung des Elektrorollers: Eine schonende Reinigung ist zu empfehlen. Ätzende Reiniger sind bei der Pflege eines Rollers tabu. Die Hersteller empfehlen, einen schonenden Neutral-Reiniger und einen weichen Lappen zu verwenden. Die Beleuchtung muss sauber sein und einwandfrei funktionieren. Ersatzlampen mitzuführen ist empfehlenswert.
  • Undichtigkeiten kontrollieren: Bei der Reinigung des Rollers sollte darauf geachtet werden, dass im Gehäuse oder an den Lampen keine Risse vorhanden sind. Ansonsten kann bei der Reinigung oder durch Regen Wasser eindringen.

Elektroroller Test und VergleichDas ist beim Fahren des Elektrorollers zu beachten

Optisch sehen Elektroroller wie Roller mit Verbrennungsmotor aus. Unterschiede gibt es in der Bauweise, die bei einem E-Roller von anderen Zweirädern abweicht. Die Räder sind kleiner, die Federwege kürzer und einen Knieschluss bieten die Elektroroller nicht an. Die Sitzhaltung eines Rollerfahrers ist aufrechter als die des Motorradfahrers. Die Differenz entsteht durch den tiefer gelegenen zentralen Punkt.

Der Bremsvorgang ist bei einem Elektroroller spezifisch: Das Vorderrad wird durch die Scheibenbremse verzögert. Vor allem bei Bergfahrten lässt die Bremsleistung einer Scheibenbremse kaum nach. Anders als bei einem Motorrad leitet das Hinterrad des Elektrorollers bei Bremsbeginn bis zu 70 Prozent der Bremskraft auf die Straße. Aus diesem Grund sollten die Fahrer zuerst das Hinterrad stärker abbremsen.

Anfänger bremsen meist von Beginn an gleich stark mit der Vorderradbremse, was bei einer Blockade zu einem Sturz führen kann. Bei einer Blockade des Vorderrads muss die Vorderradbremse möglichst schnell gelöst werden. Ein blockierendes Hinterrad ist für den Fahrer weniger gefährlich, weil die Übertragung von Lenkkräften entfällt. Zu einer Gewichtsverlagerung kommt es erst im weiteren Bremsverlauf. Mit 15 bis 20 Prozent wird das Vorderrad belastet und das Hinterrad um den gleichen Wert entlastet. In dem Moment können beide Räder etwa gleich stark abgebremst werden.

Bei einer Bremsung ist deshalb in erster Linie das Hinterrad abzubremsen, das Vorderrad wird lediglich leicht dosiert eingesetzt. Verlagert sich das Fahrzeuggewicht auf das Vorderrad, ist die Vorderbremse stärker anzuziehen. Um in Gefahrensituationen richtig und sicher reagieren zu können, ist es wichtig, die Notbremsung gut zu beherrschen. Die unterschiedlichen Bremsmanöver können auf einem leeren Parkplatz geübt werden. Darüber hinaus kann ein Sicherheitstraining behilflich sein.

Fahrten in Kurven sollen ebenso geübt werden, da die Fahrdynamik bei einem Elektroroller anders ist als bei anderen Zweirädern. Je kleiner die Räder, desto weniger wird das Gefährt bei gerader Fahrt stabilisiert. Der Vorteil der kleineren Bereifung ist die enorme Wendigkeit des Elektrorollers. Der tiefe Schwerpunkt bewirkt, dass der Roller minimalen Bewegungen durch die Lenkung problemlos folgt und sich genau um enge Kurven lenken lässt.

Achtung: Das sollten Sie wissen!Sicherheit beim Fahren mit einem Elektroroller

Elektroroller steigern die Mobilität und machen weder durch Abgase noch durch Lärm von sich reden. Sie eignen sich für viele Altersgruppen, unter anderem für Senioren sind Elektroroller ein populäres und komfortables Fortbewegungsmittel. Kupplung, Getriebe und Gangschaltung gibt es bei einem E-Roller nicht. Lediglich der Gasdrehgriff ist vorhanden. Bei vielen Elektrorollern ist eine Variomatik vorhanden. Sie trägt zu einem besseren Drehmoment und einer höheren Höchstgeschwindigkeit bei. Die Drehzahl ändert sich stufenlos.

Einer der größten Vorteile der Elektroroller ist die leise Motorarbeit, die im Vergleich zu einem lauten Verbrennungsmotor als angenehmer wahrgenommen wird. Die ruhigen Fahrgeräusche fordern eine Umstellung des Fahrers: Während andere motorisierte Zweiräder von den Verkehrsteilnehmern gut gehört werden, ist von einem Elektroroller wenig zu hören. Das kann die Sicherheit beeinträchtigen. Aus diesem Grund sollte beim Elektroroller öfter die Hupe benutzt werden, um auf sich aufmerksam zu machen. Kommen auf einer Tour Steigungen und Gefälle vor, empfiehlt sich eine gute Planung. Bei mehreren zur Verfügung stehenden Strecken sollte immer die Route mit einer möglichst kleinen Steigung gewählt werden.

Ein geringes Gewicht des Rollers und des Fahrers erhöhen die Reichweite. Bei gemeinsamen Fahrten sollte der Elektroroller mit dem kräftigsten Motor den größten Teil des Gepäcks erhalten. Ein starker Gegenwind trägt ebenfalls zur Herabsetzung der Reichweite bei. Falls Fahrmodifikationen zur Auswahl stehen, lässt sich die Reichweite durch den Eco-Modus erhöhen.

Internet oder Fachhandel: Wo sind Elektroroller erhältlich?

Elektroroller gibt es im Fachhandel vor Ort oder im Internet zu kaufen. Im Zweiradfachgeschäft vor Ort ist die Auswahl oft sehr gering. Manche Hersteller ziehen aus Kostengründen den Direktvertrieb vor und beliefern den Fachhandel nicht. Sofern eine persönliche Beratung im Fachgeschäft vor Ort vorhanden ist, bezieht sie sich meist ausschließlich auf die vom Händler präsentierten Modelle. Der Vorteil des Kaufs im Fachgeschäft ist, dass der Elektroroller begutachtet und Probe gefahren werden kann.

Online ist ein weitaus größeres Angebot an Elektrorollern vorhanden. Anhand von Kundenrezensionen lassen sich die Stärken und Schwächen eines Modells schnell identifizieren. Die Erfahrungsberichte von anderen Käufern geben ein umfassendes Bild von der Qualität des Fahrzeugs. Wenn der passende Elektroroller gefunden wurde, lässt sich der Kauf online mit wenigen Klicks absolvieren.

Der Kauf im Internet hat den Vorteil, dass der Elektroroller bis vor die Haustür geliefert wird. Der Kauf kann an 7 Tagen der Woche rund um die Uhr stattfinden und der Käufer ist nicht dazu verpflichtet, das Produkt zu behalten – ihm steht ein 14-tägiges Rückgaberecht zu.

Kurzinformation zu führenden Roller-Herstellern

UNU: UNU stellt robuste und zuverlässige Elektroroller her. Die eingebauten Akkus lassen sich herausnehmen und zu Hause aufladen.

Rolektro: Rolektro ist ein deutscher Hersteller von Fahrzeugen im Bereich der E-Mobilität. Zum breiten Produktspektrum gehören unter anderem hochwertige Elektroroller. Vor allem für Einsteiger sollen die Angebote der Marke Rolektro interessant sein.

Cycle Union: Cycle Union ist ein deutscher Hersteller von Elektrorollern mit Sitz in Oldenburg. Die Firma bietet ihre Roller unter vier verschiedenen Marken an und setzt vor allem auf qualitativ hochwertige Produkte. Um die Sicherheit der eigenen Modelle weiter verbessern zu können, betreibt das Unternehmen ein eigenes Testlabor. Funktionalität und zeitgemäßes Design sind die Markenzeichen von Cycle Union.

Vespa Piaggio: Vespa Piaggio ist einer der führenden Motorroller-Hersteller. Seit den 50/60er Jahren entwickelte sich Vespa zu einer weltweit verbreiteten Marke. Das italienische Unternehmen bietet seit 2017 die klassische Vespa-Version mit Elektromotor an.

FragezeichenFAQ – interessante Fragen rund um den Elektroroller

  1. Ab welchem Alter darf ein Elektroroller gefahren werden? In Deutschland ist das Fahren mit dem E-Roller ab 14 Jahren erlaubt. Ein Führerschein ist dafür nicht nötig. Elektroroller mit Straßenzulassung lassen sich ab 15 Jahren auf öffentlichen Straßen fahren, sofern sie nicht schneller als 25 Kilometer pro Stunde sind.
  2. Ist ein Kennzeichen für einen Elektroroller erforderlich? Das Versicherungskennzeichen aus Blech wird bei Elektrorollern durch eine Versicherungsplakette ersetzt. Die Farbe der Versicherungsplaketten (grün, schwarz und blau) wechselt mit jedem Verkehrsjahr, so wie es früher bei den Blechschildern der Fall war.
  3. Wo lässt sich ein Elektroroller reparieren? Die großen Hersteller wie Peugeot, Piaggio oder Kumpan bieten Reparaturhilfe über die stationären Vertriebsstellen. Viele bekannte Marken stellen Listen mit geeigneten Werkstätten zur Verfügung. Im Handel gibt es jedoch viele Marken und Modelle, bei denen unklar ist, wer Garantie oder Service übernimmt. Bei den günstigen Elektrorollern ist das Risiko eines irreparablen Schadens relativ groß.
  4. Gibt es Elektroroller gebraucht zu kaufen oder zu mieten? In vielen Großstädten gibt es E-Roller zum Mieten. Einen Elektroroller zu mieten, lohnt sich vor allem dann, wenn das Gefährt nur sehr selten genutzt wird. Wer mit dem Gedanken spielt, einen Elektroroller zu kaufen, kann mit einem Miet-Roller erste Erfahrungen sammeln.
  5. Welcher Führerschein ist für einen Elektroroller erforderlich? Für ein Elektro-Mofa mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde ist eine Mofa-Prüfbescheinigung (Mindestalter 15 Jahre) nötig. Mit dem Führerschein Klasse B ist es erlaubt, Elektroroller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde zu fahren. Für einen Elektroroller mit höherer Geschwindigkeit ist ein Führerschein Klasse A1 erforderlich.
  6. Wo darf der Elektroroller fahren? Elektroroller ab einer Höchstgeschwindigkeit von 20 bis 25 Kilometer pro Stunde dürfen auf der Straße fahren. Ab einer Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde dürfen Elektrorollerfahrer die Autobahn benutzen.

Tipps & HinweiseGibt es einen Elektroroller-Test der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest veröffentlichte im September 2019 Testergebnisse des ADAC, der sieben Elektroroller unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren geprüft hat. Geprüft wurden die Ladezeiten, Reichweiten und Fahreigenschaften der Roller. Die Tester wiesen vor allem auf die Bedeutung der Akkukapazität hin, die für die Reichweite verantwortlich ist. Die Testergebnisse sind hier kostenpflichtig abrufbar.

Hat Öko-Test einen Elektroroller-Test durchgeführt?

Aus dem Jahr 2012 stammt ein Bericht von Öko-Test zum Thema Elektroroller. Der Bericht enthält viele nützliche Informationen und Tipps zum Thema Elektroroller. Öko-Test zeigt darin die Stärken und Schwächen des E-Rollers auf. Der Bericht steht hier kostenlos zur Verfügung.

Glossar

Akku
Der Akkumulator oder die Batterie ist als Energielieferant das Herzstück und Schlüsselkomponente eines Elektrofahrzeugs. Von der Akkuleistung hängt die Reichweite ab. Moderne Akkus basieren auf der Lithium-Ionen-Technik, die eine hohe Energiedichte und Lebensdauer ermöglicht und viele Ladezyklen garantiert.
Akkukapazität
Die Kapazität eines Akkus wird in der Einheit Amperestunden angegeben. Ein Akku mit einer Kapazität von einer Amperestunde bietet eine Stunde lang eine Stromstärke von einem Ampere. Für die Reichweite eines Elektrorollers ist die gespeicherte Energie in Wattstunden ausschlaggebend.
Antrieb
Der Antrieb ist das Gesamtsystem aus Elektromotor, Akku, Ladetechnik und Ansteuerung.
COC-Zertifikat
Die Abkürzung COC steht für Certificate of Conformity und gibt an, wie sich eine bestimmte Ware zu anerkannten Normen verhält. Das Zertifikat dient dazu, die Zulassung eines Produkts auf internationalen Märkten zu erleichtern.
Ladestation
Eine Ladestation ermöglicht es, den Akku eines Elektrorollers durch Verbinden mit einem Übertragungskabel aufzuladen, ohne ihn dafür entnehmen zu müssen. Ladestationen sind meist einer Zapfsäule für konventionelle Kraftstoffe nachempfunden. Sie sind entweder öffentlich oder nicht-öffentlich zugänglich und bestehen in der Regel aus einer Steckdose, an der das Fahrzeug über eine Kabelverbindung mit dem Ladegerät aufgeladen werden kann.
Ladezeit
Die Dauer des Ladevorgangs hängt von zwei Punkten ab: Von der maximal möglichen Ladeleistung in Kilowatt und von der Batteriekapazität des Fahrzeugs in Kilowattstunden. Die Ladedauer wird berechnet, indem die Batteriekapazität durch die Ladeleistung geteilt wird. Das Ergebnis ist die Ladedauer in Stunden. Die Ladeleistung eines Elektrorollers wird durch die schwächste Komponente im System bestimmt. Wenn die Ladesäule beispielsweise 20 Kilowatt leistet, die Technik im Fahrzeug und das Ladekabel lediglich 3,6 Kilowatt ermöglichen, ist die Ladung lediglich mit 3,6 Kilowatt möglich.
Lithium-Ionen-Batterie
Lithium-Ionen-Batterien sind nicht wiederaufladbare oder wiederaufladbare Batterien, bei denen Lithium als aktives Material eingesetzt wird. Als Lösungsmittel dienen Elektrolyte. Lithium-Ionen-Akkus besitzen die höchste Energiedichte und sie speichern fast doppelt so viel Energie wie gleich große NiMH-Akkus. Sie vertragen in der Regel mehr als 500 Ladezyklen.
Netzspannung
Die Netzspannung bezeichnet die von den Energieversorgern in den Stromnetzen bereitgestellte elektrische Spannung, die zur Übertragung elektrischer Leistung eingesetzt wird.
Pedelec
Der Begriff steht für „Pedal Electric Cycle“ und ist die Bezeichnung für E-Bikes, die bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde einen Motor als Tretunterstützung bieten. In Deutschland sind sie rechtlich einem Fahrrad gleichgestellt und müssen Fahrradwege benutzen, sofern ausgewiesen.
Reichweite
Die Reichweite ist die Distanz, die ein E-Roller mit einer Akku-Ladung zurücklegen kann. Die Reichweite wird neben der Akkukapazität von externen Faktoren wie der Geländebeschaffenheit, den Temperaturen, der Zuladung, dem Gegenwind oder dem Fahrergewicht beeinflusst.
Topcase
Ein Topcase ist ein Behälter, der oben auf dem Gepäckträger eines Motorrades oder -rollers angebracht wird.
Watt
Watt (W) ist die Einheit für elektrische Leistung. Die Ladeleistung eines Elektrofahrzeugs wird in Kilowatt (kW) angegeben.

Elektroroller-Liste 2021: Finden Sie Ihren besten Elektroroller

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