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Gasvergleich 2019 – jetzt Gasanbieter vergleichen und bis zu 750 Euro sparen

Mit dem fossilen Energieträger Gas wird in ungefähr der Hälfte aller deutschen Haushalte geheizt und das Warmwasser aufbereitet. Doch der Preis für Gas ist so volatil, wie Sie es von den Aktienkursen kennen. Diese Schwankungen werden von den Gaslieferanten teilweise sofort oder mit Verzögerungen an Sie als Verbraucher weitergereicht. Daher können Sie durch einen Gasanbieter-Vergleich oder auch Gasvergleich viel Geld sparen. Außerdem bringen die Gasversorger ständig attraktive Tarife an den Start, sodass ein regelmäßiger Gasvergleich lohnt.

Damit verschaffen Sie sich im Handumdrehen einen Überblick über vorhandene Tarife, damit verbundene Gaspreise sowie Sparmöglichkeiten. Vor allem gegen Ende der Laufzeit eines aktuellen Vertrages empfiehlt sich ein Gasanbieter-Vergleich mit unserem Vergleichsrechner. Das gilt auch, wenn Ihr bisheriger Versorger eine Preiserhöhung ankündigt, die gegebenenfalls ein Sonderkündigungsrecht mit sich bringt. Freuen Sie sich bei einem Wechsel über attraktive Boni, sichern Sie sich mit Preisgarantien gegen unvorhersehbare Preissteigerungen ab und nutzen Sie den Wechselservice, der Ihnen von zahlreichen Gas-Anbietern angeboten wird!

Die Preisentwicklung von Gaspreisen für Haushaltskunden in Deutschland

GasvergleichDie Schwankungsbreiten der Gaspreise sind deutlich größer als bei den Strompreisen. Als im Jahre 1998 die Liberalisierung der Energiemärkte beschlossen wurde, waren zunächst ein Vergleich der Gasanbieter und ein Anbieterwechsel noch nicht möglich. Seinerzeit bot der Markt keinen wirklichen Wettbewerb, da die großen Anbieter die Gaspreise bestimmten. Ein Preisvorteil wäre von daher schwer zu erzielen gewesen. Ein Wettbewerb zwischen den deutschen Anbietern entwickelte sich erst durch die Initiative des Bundeskartellamtes am 01. April 2006.

Die daraufhin einsetzenden Schwankungen bei den Gaspreisen lassen sich folgendermaßen nachzeichnen:

Es handelt sich bei diesen Angaben um Euro-Cent pro Kilowattstunde im Bereich der Grundversorgung. Die folgende Grafik zeigt dies anschaulich:

Quelle: Statista

Einflussfaktoren auf den Gaspreis

Tipps & HinweiseDie Gaspreise ändern sich aufgrund verschiedener Faktoren. So spielen beispielsweise saisonale Aspekte in die Preisentwicklung hinein. In den Wintermonaten ist demnach der Preis für Gas oftmals höher als in den Sommermonaten. Demzufolge ist der Preis immer dann höher, wenn eine starke Nachfrage besteht. Darüber hinaus spielen andere Faktoren eine Rolle. Diese zeigen wir Ihnen im Folgenden auf:

  • Die Ölpreisbindung
    Der Erdgaspreis war über lange Zeit fast automatisch an den Ölpreis gekoppelt. Der Bundesgerichtshof entschied jedoch im Frühjahr 2010, dass dieses Vorgehen den Gasversorgern untersagt ist. Dennoch ist nicht sicher, ob die Verbindung zwischen dem Öl- und dem Gaspreis vollständig aufgehoben wurde.
  • Politische Unruhen
    Da sehr viel Gas aus Russland, Norwegen und den Niederlanden nach Deutschland importiert wird, hatte beispielsweise die Ukraine-Krise einen nicht zu übersehenden Einfluss auf den Gaspreis. Vielfach wird kritisiert, dass sich Deutschland in zu großem Umfang von russischen Gaslieferungen abhängig macht. Andererseits gilt Russland als einer der größten Gaslieferanten überhaupt.
  • Pipeline-Ausbau
    Zusätzliche Pipelines, die durch sichere Länder verlegt werden, wirken sich beruhigend auf den Gasmarkt aus. Ein Hoffnungsträger ist die neue TAP-Pipeline, die die EU ab 2019/2020 von Aserbaidschan aus mit Gas versorgen und nicht über russisches Gebiet verlaufen wird.
  • Gasförderung
    Die „Energy Watch Group“ sieht im Jahre 2020 das Erdgas-Fördermaximum erreicht. Danach werden die Gaspreise mit hoher Wahrscheinlichkeit steigen. Obwohl alternativ das sogenannte Fracking Abhilfe schaffen könnte, sind die Risiken dieser Fördermethode bisher nicht vollständig bekannt. Vor allem in dicht besiedelten Gebieten wie Europa gilt das Fracking als äußerst risikoreich, da es zu starken Veränderungen der geologischen Strukturen kommen kann.
  • Gas-Besteuerung
    Zwar weist die Statistik einen relativ konstanten Steuersatz von circa 24 Prozent des Gaspreises aus. Dennoch steigen die Steuerbelastungen der Verbraucher, wenn sich der Gaspreis nach oben bewegt.

Der Gasvergleich als wirksame Maßnahme gegen steigende Gaspreise

Gasanbieter VergleichDie Einkaufspreise für Erdgas haben sich während der letzten Jahre rückläufig entwickelt. Sie als Gaskunde konnten davon kaum profitieren. Voraussichtlich werden in Zukunft die Gaspreise stetig anziehen, was der zunehmenden Verknappung der Ressource Gas geschuldet ist. Dennoch können Sie sich als Verbraucher solchen Tendenzen durch einen Gasanbieter-Vergleich, gefolgt von einem Wechsel des Gasanbieters, zumindest kurzfristig entziehen.

Mit dieser Maßnahme beeinflussen Sie sogar den Gasmarkt aktiv, denn je mehr Menschen zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln, desto dringender müssen die teuren Lieferanten ihre Preise nach unten anpassen. Mittel- und langfristig können wir davon ausgehen, dass sich auch Biogas dem Preisniveau von Erdgas annähern wird. Biogas ist zwar aktuell recht teuer, doch werden wahrscheinlich in den nächsten Jahren weitere Biogasanlagen entstehen, die eine Vergärung von Biomasse in größerem Umfang zulassen.

Mit einem Gasvergleich zu einem besseren Gaspreis

Ein Wechsel des Anbieters nach einem Gasvergleich kann eine jährliche Ersparnis von mehreren Hundert Euro mit sich bringen. Dafür sollten Sie wissen, aus welchen Komponenten sich der Gaspreis zusammensetzt. Die Zahlenangaben bezeichnen die ungefähren Anteile:

  1. Einkauf und Vertrieb: 50 Prozent
  2. Netzentgelte, Messungen und Abrechnungen: 25 Prozent
  3. Steuern und Abgaben wie Gassteuer, Konzessionsabgabe und Mehrwertsteuer: 25 Prozent

Anders als beim Strompreis greift der Staat beim Gas „nur“ ein Viertel des Gesamtpreises ab. Ebenfalls einen Viertelpreis bekommen die Gasnetzbetreiber für den Bau und die Wartung der Leitungsnetze und für die Bereitstellung der Zähler und deren Ablesung. Die restliche Hälfte des Preises geht den Gasanbietern zu. Genau das ist der Grund, warum der Gasanbieter-Vergleich für für Sie als Kunde so interessant ist. Der Gasversorger kann in den Bereichen Einkauf und Vertrieb von Gas weitgehend frei kalkulieren, was ihm wirtschaftliche Spielräume verschafft. Damit sind Gaslieferanten in der Lage, in einen starken Wettbewerb zu treten und Ihnen Tarife zu höchst unterschiedlichen Konditionen anzubieten.

Deshalb lohnt sich der Gasvergleich

Das sollten Sie sich merken!Im Ergebnis hat Ihnen in Deutschland die Öffnung des Gasmarktes mehr als 950 Gasversorger mit über 10.000 Gastarifen beschert. Je nach Wohnort stehen jedem Verbraucher ungefähr 90 Tarifmodelle im Gasvergleich zur freien Auswahl. Zahlreiche Verbraucher haben diese Möglichkeit bereits mit Erfolg genutzt. Die Wechselbereitschaft hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht.

Im Jahre 2015 haben mehr als eine Million Haushalte mit Gasanschluss den Anbieter gewechselt. Das entspricht in etwa 10 Prozent aller Gasanschlüsse in Deutschland. Demnach liegt das Potenzial für wechselwillige Gasverbraucher bei 90 Prozent. Im Zuge weiterer Preissteigerungen werden wahrscheinlich immer mehr Verbraucher auf einen Wechsel des Gasanbieters setzen und damit Vorteile wie Sofortboni, Boni für Neukunden, kurze Vertragslaufzeiten sowie Nettopreisgarantien in Anspruch nehmen. Inzwischen sind es nur noch circa 20 Prozent der privaten Verbraucher, die ihr Gas von einem der drei größten Gaslieferanten beziehen.

Unser Gasvergleich gibt Ihnen genauso wie der Stromvergleich die komfortable Möglichkeit, mithilfe von Filterkriterien die Liste der Gasanbieter und deren Tarifbedingungen auf Ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Unter Angabe weniger Kriterien wie dem bisherigen Verbrauch, der Größe der zu beheizenden Fläche sowie der Postleitzahl lösen Sie einen Gasvergleich aus.

Wann kann ich meinen Gasanbieter wechseln?

UnterschiedeWechselwillige fragen sich oft, ob sie ihren Gasanbieter jederzeit wechseln können. Damit verbindet sich die Frage: Zu welchem Zeitpunkt muss ich meinem Gasanbieter kündigen, um eine Ersparnis in Anspruch zu nehmen? Die Antwort darauf ist abhängig von Ihrem bisherigen Gas-Vertrag. Damit gehen verschiedene Kündigungsfristen einher:

  • Alternative Anbieter: Sind Sie bereits einen Vertrag mit einem alternativen Gasanbieter eingegangen, ist damit in den meisten Fällen eine Mindestvertragslaufzeit von beispielsweise 12 Monaten verbunden. Außerdem bringt solch ein Vertrag eine Kündigungsfrist mit sich, die Sie in den Versorgungsbedingungen nachlesen können. Normalerweise können Sie Ihren Gas-Vertrag bei einem alternativen Anbieter frühestens 6 Monate und spätestens 3 Wochen vor dem Vertragsende kündigen.
  • Regionale Grundversorger: Beziehen das Gas vom Grundversorger Ihrer Region, liegt die Kündigungsfrist bei 2 Wochen. Sie können also jederzeit unter Einhaltung dieser Frist bei Ihrem regionalen Grundversorger kündigen.
  • Sonderkündigungsrechte bei alternativen Anbietern: Kündigt ihr alternativer Gasversorger eine Preiserhöhung an, besteht in vielen Fällen ein Sonderkündigungsrecht. Auf dieses Recht werden Sie seitens Ihres bisherigen Versorgers in der Ankündigung hingewiesen. Dann bleiben Ihnen 2 Wochen Zeit, um Ihren bisherigen Gastarif zu kündigen.
Vielfach übernimmt Ihr neuer Gasanbieter die Kündigung in Ihrem Auftrag. Voraussetzung dafür ist, dass Sie eventuelle Fristen beachten. Läuft jedoch die Kündigungsfrist innerhalb weniger Tage ab oder nutzen Sie das Recht auf Sonderkündigung, sollten Sie selbst die Kündigung veranlassen.

Die erreichbare Kostenersparnis durch einen Gasvergleich

Eine belastbare Antwort auf diese Frage kann der Gasanbieter-Vergleich nur dann geben, wenn die folgenden Größen als Eingabe-Informationen vorliegen:

  1. Größe der Wohnfläche
  2. Durchschnittlicher Jahres-Gasverbrauch
  3. Kosten des bisherigen Tarifs

Im Jahre 2014 hat die Stiftung Warentest die erreichbare Kostenersparnis bei den Gastarifen für die größten deutschen Städte getestet. Vorausgesetzt wurde dabei ein jährlicher Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden. Dieser Gasvergleich ergab folgende maximal möglichen Ersparnisse pro Jahr:

  1. Leipzig: 755 Euro
  2. Frankfurt am Main: 481 Euro
  3. Köln: 433 Euro

Dies legt nahe: Je eher Sie den Gasvergleich durchführen, um sich für Ihren günstigsten Gastarif zu entscheiden, desto früher können Sie mit dem Sparen beginnen. Damit  bleibt Ihnen mehr Geld für andere Anschaffungen oder den Lebensunterhalt.

FAQ

Bringt die Preisgarantie eines Gastarifs Vorteile mit sich?

In den meisten Fällen ja. Solange die Gaspreise steigen, profitieren Sie von Ihrem fest vereinbarten Gas-Preis über die genannte Laufzeit. Lediglich, wenn es zu einem Preisverfall von Gas kommt, zahlen Sie unter Umständen einen Preis, der über dem Marktdurchschnitt liegt.

Wie lange sollte ich die Laufzeit meines Gastarifs wählen?

Das hängt von Ihrer persönlichen Situation und vom jeweiligen Tarif ab. Sind Sie wechselfreudig und führen regelmäßig einen Gasvergleich durch, lohnt eine kurze Laufzeit von 3 oder 6 Monaten. Das trifft auch bei Gastarifen mit Preisgarantie zu. Längere Laufzeiten von 12 oder 24 Monaten lohnen sich beispielsweise dann, wenn Sie für Ihre Kundentreue mit Boni durch den Gasanbieter belohnt werden.

Besteht die Gefahr, bei einem Wechsel des Gasanbieters ohne Gasversorgung dazustehen?

Dank des Energiewirtschaftsgesetzes besteht diese Gefahr nicht. Dieses Gesetz legt fest, dass Sie im Falle dessen, dass Ihr neuer Gas-Anbieter die Gasversorgung nicht rechtzeitig zum Kündigungstermin übernehmen kann, automatisch vom örtlichen Grundversorger mit Gas versorgt werden. Nachdem Ihr neuer Gasanbieter die Gasversorgung regulär übernommen hat, erhalten Sie eine Rechnung von Ihrem Grundversorger, die Sie wie gewohnt begleichen.

Kann ich meinen bisherigen Gasanbieter bei einem Umzug beibehalten?

Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Ziehen Sie beispielsweise in eine andere Region, in der ihr regionaler Grundversorger nicht tätig ist, können Sie wahrscheinlich nicht Ihren bisherigen Vertrag beibehalten. Ansonsten gilt: Prüfen Sie rechtzeitig vor Ihrem Umzug, ob Ihr bisheriger Versorger an Ihre neue Adresse Gas liefert. Mindestens 6 Wochen vor Ihrem Umzug, sollten Sie alle Formalitäten mit Ihrem bisherigen Lieferanten abklären, um Schwierigkeiten zu vermeiden.

Wie funktioniert der Gasvergleich?

Zur konkreten Durchführung des Vergleichs von Gastarifen sind nur wenige Angaben für unseren Gasvergleichsrechner nötig. Für den Gasvergleich geben Sie folgende Kriterien an:

  • Ihre Postleitzahl
  • Ihren Jahresverbrauch in Kilowattstunden

Ihren Jahresverbrauch können Sie leicht Ihrer letzten Gasrechnung entnehmen oder daraus abschätzen. Es gibt weitere Richtwerte, an denen Sie sich orientieren können. Dazu gehören:

  • Ob es um eine Wohnung oder ein einzeln stehendes Haus geht
  • Um wie viele Quadratmeter Wohnfläche es sich handelt
  • Das Baujahr des Gebäudes, um auf Rückschlüsse auf die Dämmung zu ziehen

Aus diesen Betrachtungen wurden die folgenden Richtwerte für den Energieverbrauch pro Jahr für die Beheizung abgeleitet:

  • Wohnung mit 30 Quadratmetern Wohnfläche: 3.500 kWh
  • Wohnung mit 50 Quadratmetern Wohnfläche: 5.000 kWh
  • Wohnung mit 100 Quadratmetern Wohnfläche: 12.000 kWh
  • Einfamilienhaus: 20.000 bis 35.000 kWh

Ist ein Gasvergleich kostenlos möglich?

Wussten Sie folgendes?Der Vergleich der Gasanbieter mithilfe unseres Gasvergleichsrechners ist für private als auch für gewerbliche Kunden völlig kostenlos. Das gilt unabhängig davon, ob Sie einen Gasvergleich zur Information oder einen solchen Vergleich mit anschließendem Anbieterwechsel durchführen. Darüber hinaus ist unser Gasvergleich mit folgenden Aspekten verknüpft:

  • Unverbindlichkeit: Sie können die Gasanbieter beliebig oft vergleichen, ohne deshalb einen konkreten Wechsel vollziehen zu müssen.
  • Anonymität: Um die Anbieter zu vergleichen, ist keine Eingabe persönlicher Daten erforderlich. Erst mit der Entscheidung zum Anbieterwechsel hinterlegen Sie ein Minimum von Kontaktdaten. Diese Daten werden nicht an unbeteiligte Dritte weitergegeben.
  • Übersichtlichkeit und Vollständigkeit: Die Ergebnisliste des Gasvergleichs entspricht auch bei Anwahl einschränkender Kriterien dem aktuellen Stand. Es werden alle Anbieter Ihrer Region einbezogen. Ein separates Einholen weiterer Angebote ist überflüssig.
  • Unbürokratischer Gasanbieterwechsel: Falls Sie sich für einen Anbieterwechsel entscheiden, können Sie diesen online durchführen. Der neue Versorger kümmert sich in der Regel um die zeitgerechte Kündigung des Altvertrages.
  • Neutralität: Es wird im Zuge des Gasvergleichs kein Versorger bevorzugt behandelt beziehungsweise absichtlich im Ranking nach vorne gesetzt. Es sind allein Ihre Kriterien, die über die Reihenfolge in der Ergebnisliste entscheiden.
  • Zeitvorteil: Unser umfassender Gasvergleich basiert auf wenige Eingabedaten und ist in wenigen Minuten erledigt.

Lohnt sich der Gasvergleich für Mieter?

In der Regel ist der Vermieter einen Vertrag mit einem Gasanbieter eingegangen. Über diese Vereinbarung wird die Mietwohnung mit Gas beliefert. Die Kosten dafür gibt der Vermieter an Sie als Mieter weiter. Manchmal ist noch eine Hausverwaltung dazwischen geschaltet und die Mieter bekommen ihre Gasrechnung im Rahmen der Mietnebenkosten präsentiert. Dennoch ist es das gute Recht des Mieters, seinen Vermieter auf einen günstigeren Gasanbieter aufmerksam zu machen, wenn er mithilfe des Gasvergleichs fündig geworden ist. Sie als Mieter dürfen Ihren Vermieter dazu auffordern, den Gasanbieter zu wechseln.

Der Deutsche Mieterbund weist darauf hin, dass ein Vermieter rechtlich dazu verpflichtet ist, bei der Gasversorgung seines Hauses auf möglichst günstige Konditionen zu achten. Insofern lässt sich ein Gasanbieterwechsel gegebenenfalls rechtlich durchsetzen. Der Gasvergleich ist ein Vorteil für alle Mieter eines Hauses, die in der Sache als Solidargemeinschaft auftreten können.

Was hat es mit der Gas-Preisgarantie auf sich?

Führen Sie mit unserer Hilfe einen Gaspreis-Vergleich durch, werden Ihnen alle Tarife übersichtlich vorgestellt. Der Überblick enthält einige besonders wichtige Infos wie den Gas-Lieferanten, die mögliche Ersparnis, Neukunden- und Sofortboni, aber auch die Nettopreisgarantie. Doch was bedeutet diese Nettopreisgarantie bei Gas genau?

Mithilfe der Preisgarantie bei Ihrem Gastarif schützen Sie sich über den vereinbarten Zeitraum gegen eventuelle Preissteigerungen. Somit können Sie über die Laufzeit von beispielsweise 12 Monaten vom gleichen Gaspreis ausgehen und besser Ihre monatlichen Ausgaben kalkulieren. Da die Energiepreise im Jahresmittel normalerweise steigen, treffen Sie mit solch einer Garantie wahrscheinlich eine gute Wahl.

Doch aufgepasst: Kommt es zu einer gegenläufigen Entwicklung und die Gaspreise sinken, zahlen Sie unter Umständen über einige Monate mehr für Ihr Gas als die üblichen Marktpreise hergeben. Deshalb empfehlen wir: Entscheiden Sie sich für einen Gastarif mit Preisgarantie über eine möglichst kurze Mindestvertragslaufzeit. Somit bleiben Sie flexibel und könnten Ihren Vertrag bei einem Preisverfall von Gas in absehbarer Zeit zu günstigeren Konditionen eingehen.

Des Weiteren können Sie davon ausgehen, dass viele Gasanbieter mit Preisgarantie eine mögliche Erhöhung des Gaspreises bereits einkalkuliert haben. Der monatliche Abschlag fällt also von vornherein etwas höher aus, um eventuelle Preisschwankungen auszugleichen. Außerdem lohnt ein Blick in das Kleingedruckte, denn fast alle Anbieter von Gas geben die Erhöhung von Steuern und Abgaben auch bei preisgebundenen Tarifen an Sie als Verbraucher weiter.

Fazit: Im Normalfall lohnt das Eingehen eines Gastarifs mit Preisgarantie. Voraussetzung ist ein ausführlicher Vergleich aller Gasanbieter sowie eine relativ kurze Mindestlaufzeit.

Die Vor- und Nachteile einer Preisgarantie bei einem Gas-Liefervertrag zusammengefasst:

  • Bei Preisanstiegen bleibt der vereinbarte Preis erhalten
  • Das gilt über die gesamte Laufzeit
  • Meist wird eine Preisgarantie über 12 Monate gewährt
  • Auch bei Versorgungsengpässen müssen Sie keine Preissteigerungen befürchten
  • Saisonale Schwankungen im Gaspreis umgehen Sie
  • Sollte der Gaspreis günstiger ausfallen, zahlen Sie trotzdem den höheren Preis
  • Das kann auch über mehrere Monate passieren
  • Erhöhungen der Steuern und Abgaben werden trotz Preisgarantie unter Umständen an Sie weitergereicht

Ist ein Gasvergleich für Öko- oder Biogas sinnvoll?

GasanbietervergleichDiese Option können Sie durch einen Auswahl-Klick bei unserem Gasrechner einstellen. Als Ergebnis dieses Gasvergleichs erscheinen  sämtliche Öko- und Biogastarife, die in Ihrer Region angeboten werden. Sie können davon ausgehen, dass es inzwischen in allen deutschen Regionen mehrere günstige Gastarife zur Auswahl gibt. Sie werden dabei feststellen, dass die „grünen“ Gastarife oftmals nicht teurer sind als andere Tarife für konventionelles Erdgas. Insbesondere diejenigen Verbraucher, die das Gas bisher über einen Grundversorger bezogen, erreichen durch einen Gasvergleich eine erhebliche Kostenreduzierung. Mehrere Hundert Euro Ersparnis sind so jedes Jahr möglich.

Was beinhalten der Grundpreis und der Arbeitspreis?

Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie sich die Kosten für den Gasbezug zusammensetzen. Unterschieden wird zwischen dem Grundpreis und dem Arbeitspreis. Somit bezahlen Sie nicht nur den Rohstoff Gas, sondern es fallen weitere Kosten an. Der Grundpreis beinhaltet die Kosten des Netzbetreibers sowie den Grundpreis der Netznutzung. Der Arbeitspreis beinhaltet den Energiepreis, die Erdgassteuer, die Konzessionsabgaben für Gas sowie den Arbeitspreis der Netznutzung.

Es gibt einige Anbieter, die auf die Erhebung einer Grundgebühr weitestgehend verzichten. In diesem Fall liegen meistens die Arbeitspreise exorbitant hoch, darauf sollten Sie beim Vergleich der Gasanbieter achten. Manchmal lohnt es sich, eine höhere Grundgebühr in Kauf zu nehmen, wenn dafür der Arbeitspreis überzeugend ist.

Beim Gasanbieter-Vergleich müssen Sie stets Grundgebühr und Arbeitspreis miteinander verbinden. Verbrauchen Sie im Durchschnitt wenig Gas, können Sie einen etwas höheren Arbeitspreis in Kauf nehmen, wenn dafür die Grundgebühr niedrig ist oder gar nicht erhoben wird. Diese Herangehensweise lohnt sich oftmals für Single-Haushalte und Haushalte, in den selten gekocht wird.

Wie kann ich Kubikmeter in Kilowattstunden umrechnen?

Wahrscheinlich ist Ihnen bereits aufgefallen, dass Ihre Rechnung den Gasverbrauch in Kilowattstunden (kWh) ausweist, während Ihr Gaszähler in Kubikmeter (m3) misst. Das liegt daran, dass Gase – also auch Erdgas – in Volumeneinheiten gemessen werden. Wollen Sie also Ihre Rechnung überprüfen oder den voraussichtlichen Jahresverbrauch bestimmen, müssen Sie Ihren Gasverbrauch von Kubikmetern in Kilowattstunden umrechnen. Dafür benötigen Sie jedoch auch den Brennwert und die Zustandszahl. Beide Werte werden in Einzelfällen auf Ihrer Rechnung ausgewiesen. Heutzutage finden Sie aber oftmals nur noch einen Faktor, der sich aus beiden Werten errechnet vor.

  • Werden auf Ihrer Rechnung Brennwert und Zustandszahl angegeben, nutzen Sie die folgende Formel: kWh = m3× Brennwert × Zustandszahl.
  • Ist das nicht der Fall, führen Sie die Umrechnung mit dieser Formel durch: kWh = m3× Faktor.

Weitere Kriterien beim Vergleich der Gasanbieter

Gas VergleichEin Gasvergleich sollte unbedingt die „Weiteren Vertragsbedingungen“ einschließen. Zu diesem Zweck gibt es bei unserem Gasvergleichsrechner die folgenden Einstellmöglichkeiten mit Blick auf die einzelnen Tarifkonditionen:

  • Preisgarantie
  • Laufzeit und Kündigungsfrist
  • Zahlungsmodalitäten
  • Automatische Vertragsverlängerung
  • Vergünstigungen wie Boni
  • Paketpreise
  • Öko- und Biogastarife
  • Zertifikate und Gütesiegel als Beleg der Seriosität des Gasanbieters

Mehr zum Thema „Gasanbieter wechseln“ mit dem Fokus auf die Filtereinstellungen können Sie in einem weiteren Beitrag auf STERN.de nachlesen.

Und noch ein paar häufige Fragen …

Was hat es mit den kWh-Paketen auf sich?

Gastarife mit einem kWh-Paket beinhalten eine vorher vereinbarte Menge an Gas, die Sie über den Vertragszeitraum verbrauchen können. Es handelt es sich also um eine Art Gas-Flat. Solange Sie nur das vereinbarte Volumen an Gas verbrauchen, kommen keine weiteren Kosten auf Sie zu. Schießen Sie aber beim Gas-Verbrauch über das Ziel hinaus, wird Ihnen der zusätzliche Verbrauch an Gas in Rechnung gestellt.

Lohnt sich die Zahlung meines Gastarifs via Vorkasse?

Normalerweise erfüllen Sie Ihren Vertrag durch monatliche Abschlagszahlungen. Manche Gasversorger bieten aber auch die Vorkasse-Zahlung an. Dann entrichten Sie den vereinbarten Preis für einige Monate im Voraus, was teilweise durch Boni belohnt wird. In den meisten Fällen bringt die Vorkasse keine Nachteile mit sich. Wird Ihr Anbieter allerdings insolvent, kann der bereits gezahlte Betrag verloren sein. Dann übernimmt zwar Ihr örtlicher Grundversorger die Versorgung mit Gas, aber den Verbrauch müssen Sie erneut bezahlen.

Kann ich meinen Gasversorger trotz negativer Schufa-Auskunft wechseln?

Anders als die regionalen Grundversorger haben private Gas-Anbieter keine Verpflichtung alle Kunden mit Gas zu beliefern. Sollte Ihr Schufa-Score nicht besonders hoch ausfallen, kann eine alternativer Anbieter Ihren Antrag aufgrund mangelnder Bonität ablehnen. Gegen einen Versuch der Antragsstellung trotz negativer Schufa-Auskunft spricht nichts. Im schlimmsten Fall wird Ihr Antrag abgelehnt. Dann bleiben Sie halt bei Ihrem regionalen Grundversorger.

Empfehlungen der Stiftung Warentest in Bezug auf einen Gasvergleich

FragezeichenDie unabhängige Verbraucherorganisation empfiehlt ausdrücklich den regelmäßigen Gasvergleich. Um tatsächlich eine finanzielle Entlastung zu erzielen, sollten Sie auf folgende Tarifbedingungen achten:

  • Die Vertragslaufzeit sollte nach Möglichkeit nicht länger als 12 Monate sein.
  • Die Kündigungsfrist sollte höchstens 6 Wochen betragen.
  • Die Zahlungsweise ist durch monatliche Abschläge gekennzeichnet.
  • Vorkasse und Kautionen sollten vermieden werden.
  • Einmalige Rabatte oder Boni könnten erhöhte Arbeitspreise oder eine langfristigen Vertragsbindung mit sich bringen.
  • Paketpreise sind selten zugunsten des Verbrauchers gestaltet und von daher mit Vorsicht zu genießen.

Fazit:

Wir empfehlen Ihnen einen regelmäßigen Gasvergleich anzustellen. Schließlich entwickelt sich der Gasmarkt schnell und ist starken Preisschwankungen unterworfen. Insbesondere zum Ende eines bestehenden Vertrages sollten Sie einen Vergleich der Gasanbieter anstellen. Dann ist es besonders einfach, den Gasanbieter zu wechseln. Bereits durch die Eingabe Ihrer Postleitzahl sowie des bisherigen Jahresverbrauchs erhalten Sie ein brauchbares Ergebnis. Geben Sie weitere Suchkriterien an, verfeinern Sie die Suche und finden noch schneller zu einem günstigen Gasanbieter, der Ihren Erwartungen und Ihrem Verbrauchsverhalten am ehesten entspricht.