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Gasvergleich 2020 – jetzt Gasanbieter vergleichen und bis zu 750 Euro sparen


Mit dem fossilen Energieträger Gas wird in ungefähr der Hälfte aller deutschen Haushalte geheizt und Warmwasser aufbereitet. Der Preis für Gas ist so volatil wie die Aktienkurse. Seit 20 Jahren können Verbraucher ihren Gasversorger frei wählen und bares Geld sparen. Dank Internet ist der Wechsel zwischen den Versorgern so einfach wie nie zuvor und in wenigen Minuten erledigt. Der kleine Aufwand lohnt, denn laufend bieten die Gasversorger neue attraktive Tarife an. Mit einem regelmäßigen Vergleich der Konditionen in einem Vergleichsportal lassen sich die Betriebskosten für Haus oder Wohnung spürbar senken und Geld sparen. Unser Tarifrechner macht den Gaspreisvergleich und den Gasanbieterwechsel denkbar einfach.

Der Tarifrechner bietet einen stets aktuellen Überblick über die Konditionen und Gaspreise einzelner Anbieter. Vor allem gegen Ende der Laufzeit eines Vertrages empfiehlt sich ein Blick auf die Gasanbieter mit dem Vergleichsrechner. Das gilt auch, wenn Ihr bisheriger Versorger eine Preiserhöhung ankündigt, die gegebenenfalls ein Sonderkündigungsrecht mit sich bringt. Freuen Sie sich bei einem Gaswechsel über Wechselprämien, sichern Sie sich mit Preisgarantien gegen unvorhersehbare Preissteigerungen ab und nutzen Sie den Wechselservice mit einem einfachen Wechselformular, der Ihnen von vielen Gas-Anbietern beim Gasanbieterwechsel angeboten wird. Dies vereinfacht das Wechseln des Gasanbieters.

Die Preisentwicklung von Gaspreisen für Haushaltskunden in Deutschland

GasvergleichZwar wurde 1998 die Liberalisierung der Energiemärkte beschlossen, doch bis Anfang der 2000er-Jahre blieb der deutsche Gasmarkt in Händen weniger großer Versorger, die die Preise bestimmten und zudem an den Erdölpreis koppelten. In Ermangelung von Alternativen konnten Privatkunden damals kaum einen Preisvorteil erzielen. Erst die Initiative des Bundeskartellamtes 2006 zwang die Gasanbieter zu größerer Preistransparenz und einem leichten Wechsel ihrer Kunden zu anderen Anbietern. Es war schließlich die Klagewelle des Kartellamtes gegen die großen Versorger, die zu einem echten Wettbewerb im Gasmarkt mit erheblichem Sparpotenzial für die Endverbraucher führte. Seither ist das Wechseln der Gasanbieter einfach möglich. Dies wirkte sich auch auf die Gaspreisentwicklung aus.

Die daraufhin einsetzenden Schwankungen bei den Gaspreisen lassen sich folgendermaßen nachzeichnen:

Es handelt sich bei diesen Angaben um Euro-Cent pro Kilowattstunde im Bereich der Grundversorgung. Die folgende Grafik zeigt dies anschaulich:

Quelle: Statista

Einflussfaktoren auf den Gaspreis

Tipps & HinweiseGaspreise sind so volatil wie Aktienkurse, weil auch Gas an der Börse gehandelt wird, etwa an der Leipziger Energiebörse, der „European Energy Exchange“, kurz EEX. Sie ist die größte Energiebörse Europas. Neben Langzeitverträgen über Jahrzehnte, spielen kurzfristige Liefervereinbarungen zwischen den Gasförder-Unternehmen und den Versorgern eine immer größere Rolle. Die Versorger wollen flexibel auf die Nachfrage reagieren können, wenn beispielsweise ihre Kunden durch einen milden Winter wesentlich weniger Gas verbrauchen als bei einem Mehrverbrauch in sehr kalten Wintermonaten mit einer langen Heizsaison. Die Bedeutung der riesigen über- und unterirdischen Gaslager schwand zu Gunsten einer „just-in-time“-Lieferung von Gas. Darüber hinaus spielen auch andere Faktoren eine Rolle:

  • Die Ölpreisbindung
    Den Preis für Erdgas machten die Versorger lange Zeit vom Ölpreis anhängig. Wurde Öl teurer, stieg auch der Gaspreis und umgekehrt. Der Bundesgerichtshof kippte diese Preisbindung der Erdgasanbieter jedoch im Frühjahr 2010. Die Gasversorger müssen dem Endkunden transparent die Preisbildung darstellen, urteilten die Richter. Diese Regelung gilt allerdings nicht für die Preise, die die Versorger den Gasförderunternehmen an den Gasbörsen zahlen. Da die Versorger höhere Preise an ihre Kunden weiterreichen, besteht eine gewisse Ölpreisbindung also weiterhin.
  • Politische Unruhen
    Deutschland bezieht Gas lediglich aus drei Ländern: Russland, Norwegen und den Niederlanden. Über ein Drittel kommt vom weltweit größtem Gasproduzenten der Welt: Russland. Wie beim Öl beeinflussen politische Unruhen in den Lieferländern direkt den Gaspreis. So führte der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland zu Lieferengpässen und damit zu höheren Preisen für westeuropäische Endverbraucher. Die wichtigste Gaspipeline Richtung Westen führt durch die Ukraine. Als Russland die Gaslieferungen an die Ukraine einstellte und nur noch die für Europa bestimmte Gasmenge einspeiste, kam es kurz zu Lieferengpässen und einem leichten Preisanstieg.
  • Pipeline-Ausbau
    Zusätzliche Pipelines, die durch sichere Länder verlegt werden, wirken sich beruhigend auf den Gasmarkt aus. Ein Hoffnungsträger ist die neue TAP-Pipeline, die die EU ab 2019/2020 von Aserbaidschan aus mit Gas versorgen und nicht über russisches Gebiet verlaufen wird. Die Ostsee-Pipeline Nordstream II soll dagegen Gas direkt von Russland nach Europa fördern. Da Transitländer so umgangen werden, könnte dies zu einer höheren Versorgungssicherheit führen. Kritiker sehen in dem Projekt jedoch eine zu große wirtschaftliche Abhängigkeit Deutschlands und Europas von Russland.
  • Gasförderung
    Die „Energy Watch Group“ sieht im Jahre 2020 das Erdgas-Fördermaximum erreicht. Danach werden die Gaspreise mit hoher Wahrscheinlichkeit steigen. Obwohl alternativ das sogenannte Fracking Abhilfe schaffen könnte, sind die Risiken dieser Fördermethode bisher nicht vollständig bekannt. Vor allem in dicht besiedelten Gebieten wie Europa gilt das Fracking als äußerst risikoreich, da es zu starken Veränderungen der geologischen Strukturen kommen kann.
  • Gas-Besteuerung
    Zwar weist die Statistik einen relativ konstanten Steuersatz von circa 24 Prozent des Gaspreises aus. Ab 2021 kommt noch die CO2-Steuer hinzu. Dennoch steigen die Steuerbelastungen der Verbraucher, wenn sich der Gaspreis nach oben bewegt.

Der Gasvergleich als wirksame Maßnahme gegen steigende Gaspreise

Gasanbieter VergleichBis Mitte 2016 hatten sich die Einkaufspreise für Erdgas an der Leipziger Energiebörse rückläufig entwickelt. Bis Ende 2018 konnten Gaskunden von sinkenden Preisen profitieren. Seit 2019 schlagen indes die deutlich gestiegenen Einkaufspreise der Energieversorger auf die Endkundenpreise durch. Viele Gaskunden dürften bereits im vergangenen Jahr eine Tariferhöhung beziehungsweise Preiserhöhung um bis zu 10 Prozent erhalten haben. Und voraussichtlich werden die Gaspreise weiter anziehen, nicht nur wegen steigender Einkaufspreise, sondern auch wegen steigender Steuern. Vor allem wenn die Preise nach oben gehen, lohnt für Verbraucher ein Vergleich der Energieanbieter und der Wechsel des Anbieters.
Die Wechselfreudigkeit kann sogar den Gasmarkt aktiv beeinflussen, denn je mehr Menschen zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln, desto dringender müssen die teuren Lieferanten ihre Preise nach unten anpassen. Biogas ist zwar derzeit recht teuer, doch werden wahrscheinlich in den nächsten Jahren weitere Biogasanlagen entstehen, die eine Vergärung von Biomasse in größerem Umfang zulassen. Mittel- und langfristig wird sich auch Biogas dem Preisniveau von Erdgas annähern.

Mit einem Gasvergleich zu einem besseren Gaspreis

Ein Gaswechsel des Anbieters nach einem Gaspreisvergleich kann eine jährliche Ersparnis von mehreren Hundert Euro mit sich bringen. Der Gaspreis setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:

  1. Einkauf und Vertrieb: 50 Prozent
  2. Netzentgelte, Messungen und Abrechnungen: 25 Prozent
  3. Steuern und Abgaben wie Gassteuer, Konzessionsabgabe und Mehrwertsteuer: 25 Prozent

Anders als beim Preis für den Strom, bei dem die Steuern gut die Hälfte des Preises ausmachen, beträgt die Steuerlast beim Gaspreis „nur“ ein Viertel des Gesamtpreises. Ebenfalls einen Viertelpreis bekommen die Netzbetreiber für den Bau und die Wartung der Leitungsnetze. Zudem gibt es diesen Betrag für die Netzbetreiber für die Bereitstellung der Gaszähler und die Ablesung der Zählerstände. Die restliche Hälfte des Preises geht den Gasanbietern zu. Genau das ist der Grund, warum der Gasanbietervergleich für Endkunden so interessant ist. Der Gasversorger kann in den Bereichen Einkauf und Vertrieb von Gas weitgehend frei kalkulieren, was ihm wirtschaftliche Spielräume verschafft. Damit sind Gaslieferanten in der Lage, in einen starken Wettbewerb zu treten und Tarife zu höchst unterschiedlichen Konditionen anzubieten.

Deshalb lohnt sich der Gasvergleich

Das sollten Sie sich merken!Die von der Politik beschlossene Öffnung des Gasmarktes hat im Ergebnis zu mehr als 950 Gasversorgern mit über 10.000 Gastarifen geführt. Nie zuvor hatten die Kunden mehr Auswahl und damit Marktmacht. Je nach Wohnort stehen jedem Verbraucher ungefähr 90 Tarifmodelle im Gaspreisvergleich zur freien Auswahl. Zahlreiche Verbraucher haben die Möglichkeit des Preisvergleichs bereits mit Erfolg genutzt. Die Wechselbereitschaft hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht.

Im Jahre 2015 haben mehr als eine Million Haushalte mit Gasanschluss den Anbieter gewechselt. Das entspricht in etwa 10 Prozent aller Gasanschlüsse in Deutschland. Im Zuge weiterer Preissteigerungen werden wahrscheinlich immer mehr Verbraucher auf einen Wechsel des Gasanbieters setzen und mit dem Gasanbieterwechsel und Neuabschluss eines Vertrages Vorteile und Prämien beziehungsweise Bonuszahlungen wie den lukrativen Sofortbonus, Neukundenbonus, kurze Vertragslaufzeiten sowie Nettopreisgarantien in Anspruch nehmen. Inzwischen sind es nur noch circa 20 Prozent der privaten Verbraucher, die ihr Gas von einem der drei großen Gaslieferanten beziehen.

Dieser Gasvergleich gibt Ihnen genauso wie der Stromvergleich die komfortable Möglichkeit, mithilfe von Filterkriterien die Liste der Gasanbieter und deren Tarifbedingungen auf Ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Unter Angabe weniger Kriterien wie dem bisherigen Verbrauch, der Größe der zu beheizenden Fläche sowie der Postleitzahl lösen Sie einen Gasvergleich aus.

Wann kann ich meinen Gasanbieter wechseln?

UnterschiedeWechselwillige fragen sich oft, ob sie ihren Gasanbieter jederzeit wechseln können. Damit verbindet sich die Frage: Zu welchem Zeitpunkt muss ich meinem Gasanbieter kündigen, um sparen zu können? Die Antwort darauf ist abhängig von Ihrem bisherigen Vertrag.

Damit gehen verschiedene Kündigungsfristen einher:

  • Regionale Grundversorger: Wer nicht genau weiß, von wem er das Gas bezieht, hat wahrscheinlich einen Vertrag mit dem Grundversorger seiner Stadt oder Region. Da Strom und Gas ein vom Staat garantiertes Grundbedürfnis sind, liefern lokale Grundversorger die Energie ganz automatisch in Haus oder Wohnung. Neben den Grundversorgern gibt es viele privatwirtschaftliche Gasversorger, die auch als alternative Gasversorger bezeichnet werden. Sie liefern nicht alternatives Gas, sondern sind Alternativen zu den meist teuren Grundversorgern. Wird das Gas vom Grundversorger Ihrer Region bezogen, liegt die Frist zur Kündigung bei 2 Wochen. Sie können also jederzeit unter Einhaltung dieser Frist bei Ihrem regionalen Grundversorger kündigen, wenn Ihnen der Grundversorgungstarif zu teuer ist.
  • Anbieterwechsel: Sind Sie bereits einen Vertrag mit einem alternativen Gasanbieter eingegangen, ist damit in den meisten Fällen eine Mindestvertragslaufzeit von beispielsweise 12 Monaten verbunden. Außerdem bringt solch ein Gasvertrag eine längere Kündigungsfrist mit sich, die in den Unterlagen festgehalten ist. Normalerweise kann ein Gas-Liefervertrag bei einem alternativen Anbieter zur Belieferung mit Gas frühestens 6 Monate und spätestens 3 Wochen vor dem Vertragsende gekündigt werden. Auch wenn keine Versorgungslücke droht, sollten Sie beim Wechselprozess stets auf die Fristen achten.
  • Rechte zur Sonderkündigung: Kündigt der Gasversorger eine Gaspreiserhöhung an, besteht in vielen Fällen ein außerordentliches Kündigungsrecht (Sonderkündigungsrecht) und somit die Möglichkeit zum Wechseln zu einem Alternativanbieter beziehungsweise zur Kündigung beim jetzigen Versorger. Auf dieses Recht muss der Versorger in einer schriftlichen Ankündigung hinweisen. Danach bleiben 2 Wochen Zeit, um den bisherigen Gastarif außerordentlich zu kündigen.
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Vielfach übernimmt der neue Gasanbieter die Kündigung in im Auftrag des Kunden. Voraussetzung für diesen Wechselservice ist, dass der Kunde die Fristen korrekt beachtet.

Die erreichbare Kostenersparnis durch einen Gasvergleich

Eine belastbare Antwort auf diese Frage kann der Gasanbieter-Vergleich nur dann geben, wenn die folgenden Größen als Eingabe-Informationen vorliegen:

  1. Wohnungsgröße
  2. Durchschnittlicher Jahres-Gasverbrauch
  3. Kosten des bisherigen Tarifs

Im Jahre 2014 hat die Stiftung Warentest die erreichbare Kostenersparnis bei den Gastarifen für die größten deutschen Städte getestet. Vorausgesetzt wurde dabei ein jährlicher Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden. Dieser Gasvergleich ergab folgende maximal möglichen Beträge, die sich pro Vertragsjahr sparen lassen:

  1. Leipzig: 755 Euro
  2. Frankfurt am Main: 481 Euro
  3. Köln: 433 Euro

Dies legt nahe: Je eher Sie den Gasvergleich durchführen, um sich für Ihren günstigsten Gastarif und neuen Vertragsbeginn zu entscheiden, desto früher können Sie mit dem Sparen beginnen. Wenn Sie das Sparpotential richtig nutzen, bleibt Ihnen mit dem Lieferbeginn des neuen Anbieters mehr Geld für andere Anschaffungen oder den Lebensunterhalt.

FAQ

Bringt die Preisgarantie eines Gastarifs Vorteile mit sich?
In den meisten Fällen ja. Solange die Gaspreise steigen, profitieren Sie von Ihrem fest vereinbarten Gas-Preis beim Unternehmen über die genannte Laufzeit. Lediglich, wenn es zu einem Preisverfall von Gas kommt, zahlen Sie unter Umständen einen Preis über dem Marktdurchschnitt durch die Preisfixierung bei einer längeren Vertragslaufzeit. Die Garantie bezieht sich auch nur auf den Gaspreis, etwaige Steuererhöhungen oder Abgaben werden weiterhin durchgereicht.
Wie lange sollte ich die Laufzeit meines Gastarifs wählen?
Das hängt von Ihrer persönlichen Situation und vom jeweiligen Tarif ab. Sind Sie wechselfreudig und führen regelmäßig einen Gasvergleich durch, lohnt eine kurze Laufzeit von 3 oder 6 Monaten. Das trifft auch bei Gastarifen mit Preisgarantie zu. Längere Laufzeiten von 12 oder 24 Monaten lohnen sich beispielsweise dann, wenn Sie für Ihre Kundentreue in Sachen Vertragslaufzeit mit Prämien durch den Gasanbieter belohnt werden. Hier lohnt ein genauer Blick in die Vertragsunterlagen.
Besteht die Gefahr, bei einem Wechsel des Gasanbieters ohne Gasversorgung dazustehen?
Dank des Energiewirtschaftsgesetzes besteht diese Gefahr nicht. Dieses Gesetz legt fest, dass automatisch der örtliche Grundversorger einspringt, falls der neue Gas-Anbieter die Gasversorgung nicht rechtzeitig zum Kündigungstermin übernehmen kann. Nachdem Ihr neuer Gasanbieter die Gasversorgung regulär übernommen hat, erhalten Sie als Neukunde eine Rechnung von Ihrem Grundversorger, die Sie wie gewohnt begleichen. Übrigens übernimmt der regionale Gasversorger auch in einem möglichen Insolvenzfall Ihres privaten Gasanbieters.
Kann ich meinen bisherigen Gasanbieter bei einem Umzug beibehalten?
Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Ziehen Sie beispielsweise in eine andere Region, in der ihr regionaler Grundversorger nicht tätig ist, können Sie wahrscheinlich nicht Ihren bisherigen Gasvertrag beibehalten. Ansonsten gilt: Prüfen Sie rechtzeitig vor Ihrem Umzug, ob Ihr bisheriger Versorger an Ihre neue Adresse Gas liefert. Mindestens 6 Wochen vor Ihrem Umzug, sollten Sie alle Formalitäten mit Ihrem bisherigen Lieferanten abklären, um Schwierigkeiten zu vermeiden.

Wie funktioniert der Gasvergleich?

Zur konkreten Durchführung des Vergleichs von Gastarifen sind nur wenige Angaben für unseren Gasvergleichsrechner nötig. Für den Gasvergleich geben Sie folgende Kriterien an:

  • Ihre Postleitzahl
  • Ihren Jahresverbrauch in Kilowattstunden

Ihren Jahresverbrauch können Sie kinderleicht Ihrer letzten Gasrechnung, Jahresabrechnung oder Endabrechnung entnehmen oder daraus abschätzen. Es gibt weitere Richtwerte neben der Gasabrechnung, an denen Sie sich orientieren können. Dazu gehören:

  • Ob es um eine Wohnung oder ein Einzelhaus geht
  • Wie groß die Wohnfläche ist
  • Das Baujahr des Gebäudes, um auf Rückschlüsse auf die Dämmung zu ziehen

Aus diesen Betrachtungen wurden die folgenden Richtwerte für den Energieverbrauch pro Vertragsjahr für die Beheizung abgeleitet:

  • Wohnung mit 30 Quadratmetern Wohnfläche: 3.500 kWh
  • Wohnung mit 50 Quadratmetern Wohnfläche: 5.000 kWh
  • Wohnung mit 100 Quadratmetern Wohnfläche: 12.000 kWh
  • Einfamilienhaus: 20.000 bis 35.000 kWh

Später beim Gaswechsel benötigen Sie dann weitere Informationen für den neuen Anbieter, wie beispielsweise die Zählernummer und Zählerstand des Gaszählers.

Ist ein Gasvergleich kostenlos möglich?

Wussten Sie folgendes?Der Vergleich der Gasanbieter mithilfe unseres Gasvergleichsrechners ist für private als auch für gewerbliche Kunden kostenlos. Das gilt unabhängig davon, ob Sie einen Preisvergleich zur Information oder einen solchen Vergleich mit anschließendem Anbieterwechsel durchführen.

Darüber hinaus ist unser Gasvergleich mit folgenden Aspekten verknüpft:

  • Unverbindlichkeit: Sie können die Gasanbieter beliebig oft vergleichen, auch ohne zu Wechseln.
  • Anonymität: Um die Anbieter zu vergleichen, ist keine Eingabe persönlicher Daten erforderlich. Erst mit der Entscheidung zum Gasanbieterwechsel hinterlegen Sie ein Minimum von Kontaktdaten. Diese Daten werden nicht an unbeteiligte Dritte weitergegeben.
  • Übersichtlichkeit und Vollständigkeit: Die Ergebnisliste des Gasvergleichs entspricht auch bei Anwahl einschränkender Kriterien dem aktuellen Stand. Es werden alle Anbieter Ihrer Region einbezogen. Ein separates Einholen weiterer Angebote ist überflüssig.
  • Unbürokratischer Gasanbieterwechsel: Falls Sie sich für einen Anbieterwechsel entscheiden, können Sie diesen online durchführen. Der neue Versorger kümmert sich in der Regel um die zeitgerechte Kündigung des Altvertrages.
  • Neutralität: Es wird im Zuge des Gasvergleichs kein Versorger bevorzugt behandelt beziehungsweise absichtlich im Ranking nach vorne gesetzt. Es sind allein Ihre Kriterien, die über die Reihenfolge in der Ergebnisliste entscheiden.
  • Zeitvorteil: Unser umfassender Gasvergleich basiert auf wenige Eingabedaten und ist in wenigen Minuten erledigt.

Lohnt sich der Gasvergleich für Mieter?

In der Regel ist der Vermieter einen Vertrag mit einem Gasanbieter eingegangen. Über diese Vereinbarung wird die Mietwohnung mit Gas beliefert. Die Kosten dafür gibt der Vermieter an Sie als Mieter weiter. Manchmal ist noch eine Hausverwaltung dazwischen geschaltet und die Mieter bekommen ihre Gasrechnung im Rahmen der Mietnebenkosten präsentiert. Dennoch ist es das gute Recht des Mieters, seinen Vermieter auf einen günstigeren Gasanbieter aufmerksam zu machen, wenn er mithilfe des Gasvergleichs fündig geworden ist. Sie als Mieter dürfen Ihren Vermieter dazu auffordern, den Gasanbieter zu wechseln.

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Der Deutsche Mieterbund weist darauf hin, dass ein Vermieter rechtlich dazu verpflichtet ist, bei der Gasversorgung seines Hauses auf möglichst günstige Konditionen zu achten. Insofern lässt sich ein Gasanbieterwechsel gegebenenfalls rechtlich durchsetzen. Der Gasvergleich ist ein Vorteil für alle Mieter eines Hauses, die in der Sache als Solidargemeinschaft auftreten können.

Was hat es mit der Gas-Preisgarantie auf sich?

Führen Sie mit unserer Hilfe einen Gaspreis-Vergleich durch, werden Ihnen alle Tarife übersichtlich vorgestellt. Der Überblick enthält einige besonders wichtige Infos wie den Gas-Lieferanten, die mögliche Ersparnis, Prämien, Neukundenbonus und Sofortbonus, aber auch die Nettopreisgarantie. Doch was bedeutet diese Nettopreisgarantie bei Gas genau?

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Die Preisgarantie bei einem Gastarif schützt über den vereinbarten Zeitraum vor eventuellen Preissteigerungen. Mit dieser verbraucherfreundlichen Garantie lassen sich die monatlichen Gaskosten über die Laufzeit von beispielsweise 12 Monaten besser kalkulieren. Da die Energiepreise im Jahresmittel normalerweise steigen, treffen sind solche Garantien wahrscheinlich eine gute Wahl. Ausgenommen von der Garantie sind jedoch etwaige Steuererhöhungen oder andere Abgaben jenseits des eigentlichen Gaspreises.

Doch aufgepasst: Sinken die Gaspreise, zahlen Sie unter Umständen über einige Monate mehr für Ihr Gas als die üblichen Marktpreise hergeben. Deshalb empfehlen wir: Entscheiden Sie sich für einen Gastarif mit Preisgarantie über eine möglichst kurze Mindestvertragslaufzeit. Somit bleiben Sie flexibel und könnten Ihren Gasvertrag bei einem Preisverfall von Gas in absehbarer Zeit zu günstigeren Konditionen eingehen.

Preisgarantien federn viele Gasanbieter durch einen leicht höheren Gaspreis ab. Der monatliche Abschlag fällt also von vornherein etwas höher aus, um eventuelle Preisschwankungen auszugleichen. Außerdem lohnt ein Blick in das Kleingedruckte, denn fast alle Anbieter von Gas geben die Erhöhung von Steuern und Abgaben auch bei preisgebundenen Tarifen an Sie als Verbraucher mit einer Preiserhöhung weiter.

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Fazit: Im Normalfall lohnt das Eingehen eines Gastarifs mit Preisgarantie. Voraussetzung ist ein ausführlicher Vergleich aller Gasanbieter sowie eine relativ kurze Mindestlaufzeit.

Die Vor- und Nachteile einer Preisgarantie bei einem Gas-Liefervertrag zusammengefasst:

  • Bei Preisanstiegen bleibt der vereinbarte Preis erhalten
  • Das gilt über die gesamte Laufzeit
  • Meist wird eine Preisgarantie über 12 Monate gewährt
  • Auch bei Versorgungsengpässen müssen Sie keine Preissteigerungen befürchten
  • Saisonale Schwankungen im Gaspreis umgehen Sie
  • Sollte der Gaspreis günstiger ausfallen, zahlen Sie trotzdem den höheren Preis
  • Das kann auch über mehrere Monate passieren
  • Erhöhungen der Steuern und Abgaben werden trotz Preisgarantie unter Umständen an Sie weitergereicht

Ist ein Gasvergleich für Ökogas oder Biogas sinnvoll?

GasanbietervergleichDie Option Ökogas oder Biogas können Sie durch einen Auswahl-Klick bei unserem Gastarifrechner einstellen. Als Ergebnis dieses Gasvergleichs erscheinen sämtliche Ökogas und Biogastarife, die die Ökogasanbieter in Ihrer Region anbieten. Sie können davon ausgehen, dass es inzwischen in allen deutschen Regionen mehrere günstige Gastarife im Bereich Ökogas und Biogas zur Auswahl gibt. Sie werden im Gasanbietervergleich feststellen, dass die „grünen“ Gastarife oftmals nicht teurer sind als andere Tarife für konventionelles Erdgas. Insbesondere diejenigen Verbraucher, die das Gas bisher über einen Grundversorger bezogen, erreichen durch einen Gasvergleich eine erhebliche Kostenreduzierung. Ein Blick auf das Einsparpotenzial zeigt: Mehrere Hundert Euro können Sie jährlich sparen.

Was beinhalten der Grundpreis und der Arbeitspreis?

Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie sich die Kosten für den Gasbezug zusammensetzen. Unterschieden wird zwischen dem Grundpreis und dem Arbeitspreis. Somit bezahlen Sie nicht nur den Rohstoff Gas, sondern es fallen weitere Kosten an. Der Grundpreis beinhaltet die Kosten des Netzbetreibers sowie den Grundpreis der Netznutzung der Gasnetze. Der Arbeitspreis beinhaltet den Energiepreis, die Erdgassteuer, die Konzessionsabgaben für Gas sowie den Arbeitspreis der Netznutzung.

Es gibt einige Anbieter, die auf die Erhebung einer Grundgebühr weitestgehend verzichten. In diesem Fall liegen meistens die Arbeitspreise exorbitant hoch, darauf sollten Sie beim Vergleich der Gasanbieter achten. Manchmal lohnt es sich, eine höhere Grundgebühr in Kauf zu nehmen, wenn dafür der Arbeitspreis überzeugend ist.

Beim Gasanbietervergleich müssen Sie stets Grundgebühr und Arbeitspreis miteinander verbinden. Verbrauchen Sie im Durchschnitt wenig Gas, können Sie einen etwas höheren Arbeitspreis in Kauf nehmen, wenn dafür die Grundgebühr niedrig ist oder gar nicht erhoben wird. Diese Herangehensweise lohnt sich oftmals für Single-Haushalte und Haushalte, in den selten gekocht wird.

Wie kann ich Kubikmeter in Kilowattstunden umrechnen?

Wahrscheinlich ist Ihnen bereits aufgefallen, dass Ihre Rechnung den Gasverbrauch in Kilowattstunden (kWh) ausweist, während Ihr Gaszähler in Kubikmeter (m3) misst. Das liegt daran, dass Gase – also auch Erdgas – in Volumeneinheiten gemessen werden. Wollen Sie also Ihre Rechnung des Vertragsjahres überprüfen oder den voraussichtlichen Jahresverbrauch bestimmen, müssen Sie Ihren Gasverbrauch von Kubikmetern in Kilowattstunden umrechnen. Dafür benötigen Sie jedoch auch den Brennwert und die Zustandszahl. Beide Werte werden in Einzelfällen auf Ihrer Rechnung ausgewiesen. Heutzutage finden Sie aber oftmals nur noch einen Faktor, der sich aus beiden Werten errechnet vor.

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  • Werden auf Ihrer Rechnung Brennwert und Zustandszahl angegeben, nutzen Sie die folgende Formel: kWh = m3× Brennwert × Zustandszahl.
  • Ist das nicht der Fall, führen Sie die Umrechnung mit dieser Formel durch: kWh = m3× Faktor.

Weitere Kriterien beim Vergleich der Gasanbieter

Gas VergleichEin Gasvergleich sollte unbedingt die „Weiteren Vertragsbedingungen“ einschließen. Zu diesem Zweck gibt es bei unserem Gasvergleichsrechner die folgenden Einstellmöglichkeiten beziehungsweise Voreinstellungen mit Blick auf die einzelnen Tarifkonditionen:

  • Preisgarantie
  • Laufzeit und Kündigungsfrist
  • Zahlungsmodalitäten/Zahlweise
  • Automatische Vertragsverlängerung
  • Vergünstigungen wie Boni
  • Paketpreise
  • Öko- und Biogastarife
  • Zertifikate und Gütesiegel als Beleg der Seriosität des Gasanbieters

Mehr zum Thema „Gasanbieter wechseln“ mit dem Fokus auf die Filtereinstellungen können Sie in einem weiteren Beitrag auf STERN.de nachlesen.

Und noch ein paar häufige Fragen …

Was hat es mit den kWh-Paketen auf sich?
Gastarife mit einem kWh-Paket beinhalten eine vorher vereinbarte Menge an Gas, die Sie über den Vertragszeitraum im Pakettarif verbrauchen können. Es handelt es sich also um eine Art Gas-Flat. Solange nur das vereinbarte Volumen an Gas verbraucht wird, entstehen keine weiteren Kosten. Ist der Gas-Verbrauch höher, wird der zusätzliche Verbrauch laut Pakettarif an Gas in Rechnung gestellt.
Lohnt sich die Zahlung meines Gastarifs via Vorkasse?
Normalerweise wird der Gasvertrag durch monatliche Abschlagszahlungen erfüllt. Manche Gasversorger bieten aber als Zahlungsweise auch die Vorkasse-Zahlung an. Dann wird der vereinbarte Preis für einige Monate im Voraus eingezogen, was oft durch Boni belohnt wird. In den meisten Fällen bringt die Zahlungsweise Vorkasse keine Nachteile mit sich. Wird der Anbieter allerdings insolvent, kann der bereits gezahlte Betrag verloren sein. Dann übernimmt zwar Ihr örtlicher Grundversorger die Versorgung mit Gas, aber den Verbrauch müssen Sie erneut bezahlen. Auf der anderen Seite droht bei einem solchen Gasvertrag keine hohe Nachzahlung.
Kann ich meinen Gasversorger trotz negativer Schufa-Auskunft wechseln?
Anders als die regionalen Grundversorger haben private Gas-Anbieter keine Verpflichtung alle Kunden mit Gas zu beliefern. Sollte Ihr Schufa-Score nicht besonders hoch ausfallen, kann eine alternativer Anbieter Ihren Antrag aufgrund mangelnder Bonität ablehnen. Gegen einen Versuch der Antragsstellung trotz negativer Schufa-Auskunft spricht nichts. Im schlimmsten Fall wird der Wechselantrag des möglichen Neukunden abgelehnt. Dann bleiben Sie halt bei Ihrem regionalen Grundversorger.

Empfehlungen der Stiftung Warentest in Bezug auf einen Gasvergleich

FragezeichenDie unabhängige Verbraucherorganisation empfiehlt ausdrücklich den regelmäßigen Gasvergleich. Um tatsächlich eine finanzielle Entlastung zu erzielen, sollten Sie auf folgende Tarifbedingungen achten:

  • Die Vertragslaufzeit sollte nach Möglichkeit nicht länger als 12 Monate sein.
  • Die Kündigungsfrist sollte höchstens 6 Wochen betragen.
  • Die Zahlungsweise ist durch monatliche Abschläge gekennzeichnet.
  • Vorkasse und Kautionen sollten vermieden werden.
  • Einmalige Rabatte oder Boni wie der Wechselbonus oder Neukundenbonus beim Gaswechsel könnten erhöhte Arbeitspreise mit sich bringen. Zudem sorgen Wechselboni und Neukundenboni mitunter zu einer langfristigen Vertragsbindung.
  • Paketpreise beziehungsweise Pakettarife sind selten zugunsten des Verbrauchers gestaltet und von daher mit Vorsicht zu genießen.

Fazit:

Wir empfehlen Ihnen einen regelmäßigen Gasvergleich anzustellen. Schließlich entwickelt sich der Gasmarkt schnell und ist starken Preisschwankungen unterworfen. Insbesondere zum Ende eines bestehenden Vertrages sollten Sie einen Vergleich der Gasanbieter anstellen. Dann ist es besonders einfach, den Gasanbieter zu wechseln. Bereits durch die Eingabe Ihrer Postleitzahl sowie des bisherigen Jahresverbrauchs erhalten Sie ein brauchbares Ergebnis. Geben Sie weitere Suchkriterien an, verfeinern Sie die Suche und finden noch schneller zu einem günstigen Gasanbieter, der Ihren Erwartungen und Ihrem Verbrauchsverhalten am ehesten entspricht.