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8 unterschiedliche Gins im Vergleich – finden Sie Ihren besten Gin mit einem angenehmen Wacholder-Geschmack – unser Test bzw. Ratgeber 2021


Gin ist ein Wacholderschnaps, der bereits im 17. Jahrhundert in England getrunken wurde. Im Laufe der Jahre machte sich Gin, einst nur billiger Branntwein oder Medizin bei Magenbeschwerden, als aromatisches Destillat und Barklassiker einen internationalen Namen. Die hochprozentige Spirituose mit intensivem Wacholderaroma feierte in den letzten Jahren in Kombination mit Tonic Water einen fulminanten Siegeszug – sowohl in der Kneipenszene als auch in der eigenen Hausbar. Gin enthält neben Wacholderbeeren oft viele weitere pflanzliche Zutaten, sogenannte Botanicals, die ihm einen äußerst vielseitigen Geschmack verleihen. Als Gin Tonic wird er häufig mit Limettenschale oder einer Gurkenscheibe und Eiswürfeln serviert. Aufgrund seiner Frische ist er ein beliebtes Sommergetränk.

Der folgende Vergleich beschreibt 8 Ginsorten ausführlich und geht auf deren Inhaltsstoffe, den Geschmack und die Besonderheiten ein. Wie wird Gin hergestellt? Worauf gilt es, beim Kauf zu achten? Wie erkennt ein Laie einen guten Gin? Der auf den Vergleich folgende Ratgeber beantwortet weitere Fragen zum Gin und liefert eine Übersicht zu den beliebtesten und wichtigsten Ginsorten, Drinks und Geschmacksrichtungen. Abschließend wird darüber informiert, ob die Stiftung Warentest oder das Verbrauchermagazin Öko-Test einen Gin-Test durchgeführt haben.

4 aromatische Ginsorten im großen Vergleich

The Illusionist Dry Gin
Amazon-Bewertung
(82 Kundenbewertungen)
Marke
The Illusionist
Gin-Sorte
Dry Gin
Inhalt
0,5 Liter
Ab 18 Jahren zugelassen
Lieferumfang
Eine Flasche Gin, sechs Flaschen Thomas Henry Tonic Water
Alkoholgehalt
45 Volumenprozent
Anzahl der Botanicals
16 Botanicals
Herkunftsland
Deutschland
Farbe
Blau in der Flasche, Rosa in Tonic Water
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon 40,98€ Otto Preis prüfen Idealo 29,80€ Ebay 30,99€ myTime 34,99€
Bombay Sapphire London Dry Gin
Amazon-Bewertung
(4.356 Kundenbewertungen)
Marke
Bombay
Gin-Sorte
London Dry Gin
Inhalt
1,0 Liter
Ab 18 Jahren zugelassen
Lieferumfang
Eine Flasche Bombay Sapphire London Dry Gin
Alkoholgehalt
40 Volumenprozent
Anzahl der Botanicals
10 Botanicals
Herkunftsland
Großbritannien
Farbe
Klar
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon 21,49€ Otto Preis prüfen Idealo 21,35€ Ebay 24,89€ myTime 29,99€
Edinburgh Gin Rhubarb & Ginger Gin
Amazon-Bewertung
(293 Kundenbewertungen)
Marke
Edinburgh Gin
Gin-Sorte
Infused Gin
Inhalt
0,7 Liter
Ab 18 Jahren zugelassen
Lieferumfang
Eine Flasche Edinburgh Gin
Alkoholgehalt
40 Volumenprozent
Anzahl der Botanicals
14 Botanicals
Herkunftsland
Schottland, Großbritannien
Farbe
Rosa
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon 36,65€ Otto Preis prüfen Idealo Preis prüfen Ebay Preis prüfen
Fieldfare Diemel Dry Gin
Amazon-Bewertung
(69 Kundenbewertungen)
Marke
Fieldfare
Gin-Sorte
Dry Gin
Inhalt
0,5 Liter
Ab 18 Jahren zugelassen
Lieferumfang
Eine Flasche Diemel Gin
Alkoholgehalt
45 Volumenprozent
Anzahl der Botanicals
21 Botanicals
Herkunftsland
Deutschland
Farbe
Klar
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon 34,50€ Otto Preis prüfen Idealo Preis prüfen Ebay Preis prüfen
Abbildung
Modell The Illusionist Dry Gin Bombay Sapphire London Dry Gin Edinburgh Gin Rhubarb & Ginger Gin Fieldfare Diemel Dry Gin
Amazon-Bewertung
(82 Kundenbewertungen)
(4.356 Kundenbewertungen)
(293 Kundenbewertungen)
(69 Kundenbewertungen)
Marke The Illusionist Bombay Edinburgh Gin Fieldfare
Gin-Sorte Dry Gin London Dry Gin Infused Gin Dry Gin
Inhalt 0,5 Liter 1,0 Liter 0,7 Liter 0,5 Liter
Ab 18 Jahren zugelassen
Lieferumfang Eine Flasche Gin, sechs Flaschen Thomas Henry Tonic Water Eine Flasche Bombay Sapphire London Dry Gin Eine Flasche Edinburgh Gin Eine Flasche Diemel Gin
Alkoholgehalt 45 Volumenprozent 40 Volumenprozent 40 Volumenprozent 45 Volumenprozent
Anzahl der Botanicals 16 Botanicals 10 Botanicals 14 Botanicals 21 Botanicals
Herkunftsland Deutschland Großbritannien Schottland, Großbritannien Deutschland
Farbe Blau in der Flasche, Rosa in Tonic Water Klar Rosa Klar
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf
Erhältlich bei*
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
  Amazon 40,98€ Otto Preis prüfen Idealo 29,80€ Ebay 30,99€ myTime 34,99€ Amazon 21,49€ Otto Preis prüfen Idealo 21,35€ Ebay 24,89€ myTime 29,99€ Amazon 36,65€ Otto Preis prüfen Idealo Preis prüfen Ebay Preis prüfen Amazon 34,50€ Otto Preis prüfen Idealo Preis prüfen Ebay Preis prüfen
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1. The Illusionist Dry Gin im Set mit sechs Flaschen Thomas Henry Tonic und Farbwechsel

In diesem Gin-Tonic-Set sind eine Flasche mit 0,5 Liter The Illusionist Dry Gin und sechs Flaschen Thomas Henry Tonic mit jeweils 0,2 Litern enthalten. Der Hersteller beschreibt den Gingeschmack als eine Mischung aus erdig-würziger Muskatnussschale, einem Hauch Süßholz und fruchtigen Zitruszesten. Zesten sind fein geschnittene Schalen der Zitrusfrüchte. Eine geheim gehaltene Blüte soll dem Gin eine zart-nussige Note und die einzigartige Farbe verleihen. Weitere Zutaten sollen den Geschmack abrunden.

success

Mit optischer Illusion in Form wechselnder Farben: Der Gin zeigt in der Flasche ein sattes Blau, das sich mit Tonic oder säuerlich-fruchtigen Fillern gemischt in ein sanftes Hellrosa verwandelt. Filler sind in dem Zusammenhang Flüssigkeiten zum Auffüllen und Komplettieren von Cocktails und Longdrinks.

Laut Hersteller entsteht die Spirituose in der ersten Brennanlage, die zunächst mit handgefertigten Laborglaskühlern ausgestattet war. Heute ist die Anlage mit einem Pot Still aus Kupfer deutlich größer geworden. Der Illusionist Dry Gin soll ein komplexes Aroma bieten, in dem sich die floralen Noten aus 16 Botanicals intensiv entfalten. Der Alkoholgehalt des Gins liegt bei 45 Volumenprozent. Die Steingutflasche ist mit einem Jugendstil-Etikett versehen und wird manuell abgefüllt. Die weiteren Bestandteile des Gins auf einen Blick:

  1. Wasser
  2. Zucker
  3. Kohlensäure
  4. Zitronensäure = zugelassener Zusatzstoff mit der Nummer E330
  5. Natürliches Aroma
  6. Ascorbinsäure = Vitamin C
  7. Aroma Chinin

Das Thomas Henry Tonic Water ist ein sehr chininhaltiges Getränk in Kombination mit leicht floralen Zitrusaromen. Dem Hersteller zufolge schmeckt das Tonic leicht bitter und fruchtig-süß. Er soll mit mild fruchtigen und würzigen Gins harmonieren und auch zu Spirituosen wie Rum oder Wodka passen. Das Thomas Henry Tonic Water wurde mehrfach prämiert wie zum Beispiel mit dem Great Taste Award. Diese Auszeichnung gilt als der Oscar der Lebensmittelbranche. Den Great Taste Award erhalten Speisen und Getränke, die im Geschmack und Aroma eine Fachjury überzeugen konnten.

info

Was sind Botanicals? Damit sind alle pflanzlichen Zutaten gemeint, die in einem Gin enthalten sind und ihm sein individuelles Aroma verleihen. Zu den häufigsten Botanicals gehören Früchte, Samen, Rinde, Beeren, Fruchtschalen sowie Wurzeln, Gewürze und Kräuter. Jeder Gin hat eine eigene Geheimrezeptur, die aus der Basis und den Botanicals besteht. Wacholderbeeren verleihen der Spirituose ihren charakteristischen Geschmack. Die Zugabe von Wacholder zum Gin ist gesetzlich vorgeschrieben.

FAQ

Wie gehe ich vor, damit der The Illusionist Dry Gin seine Farbe wechselt?
Sobald Tonic auf diesen Gin trifft, wechselt die Spirituose ihre Farbe von Blau in Rosa: Zuerst den Gin über die Eiswürfel gießen, anschließend das Tonic Water. Die Farbe verändert sich mit der Zugabe säuerlich-fruchtiger Filler.
Wie verschließe ich die Ginflasche?
Die Flasche lässt sich mit einem Korken aromadicht verschließen.
Hat das Getränk Bio-Qualität?
Ja, die verwendeten Botanicals des The Illusionist Dry Gin und die Basis aus Weizendestillat haben eine 100-prozentige Bio-Qualität.
Wo wird der Gin hergestellt?
Die Destillerie hat ihren Firmensitz in München.

2. Bombay Sapphire London Dry Gin mit Paradieskörnern, Angelica, Schwertlilie und Zimtkassie

Der Bombay Sapphire London Dry Gin hat laut Hersteller einen ausbalancierten und sanften Geschmack. Bombay Sapphire gibt es als Marke seit 1987. Ausgehend vom Etikett liegt der heutigen Rezeptur ein Londoner Rezept aus dem Jahr 1761 zugrunde. Dem Hersteller geht es nach eigenen Angaben um saubere, frische und helle Aromen, die sich als Pendant für Mixgetränke anbieten. Der Gin kommt in einer 1-Liter-Flasche mit 40 Prozent Alkohol.

success

Mit Paradieskörnern: Paradieskörner gehören zur Familie der Ingwergewächse aus Westafrika. Sie sind auch als Guineapfeffer bekannt. Der pikant scharfe Geschmack soll nicht brennen und mit einem angenehm würzigen Aroma einhergehen. Zudem gehören die Paradieskörner zu einem der entscheidenden Botanicals des originalen Bombay Sapphire. Diese und alle weiteren genannten Zusätze sollen die typische Wacholdernote mildern und den Gin leichter machen.

Ivano Tonutti ist der Master of Botanicals bei Bombay. Laut Hersteller reiste er durch die gesamte Welt und hat die 10 Botanicals für diesen Gin persönlich ausgewählt. Der Alkohol wird demnach schonend durch ein Dampfinfusionsverfahren destilliert. In der Fachsprache ist von der Schleppdestillation die Rede, bei der die Kräuter in einem Kupferkorb über dem Alkohol hängen und der Dampf die Aromen aufnimmt. Dem Hersteller zufolge stammt das zugesetzte Wasser für den Gin aus dem Lake Vyrnwy in Wales. Das sind die 10 Botanicals in diesem London Dry Gin:

  • Zitrone
  • Mandel
  • Wacholder
  • Süßholz
  • Schwertlilie
  • Koriander
  • Angelica
  • Zimtkassie
  • Kubebenpfeffer
  • Paradieskörner

Angelica/Angelikawurzel bezeichnet den Arznei-Engelwurz und gehört zur Familie der Doldenblütler. Mit den Früchten der Angelica lassen sich Wermutweine und Gin aromatisieren. Die Schwertlilie ist eine mehrjährige krautartige Pflanze mit auffälligen Blüten. In der heutigen Zeit findet der wohlriechende Wurzelstock Einsatz in der Aromatherapie oder als Botanical in Gin. Zimtkassie ist ein chinesischer Zimtbaum aus der Gattung der Lorbeergewächse. Die getrocknete Rinde oder der gemeine Zimt findet häufig Verwendung als Gewürz. Zimtkassie ist etwas bitter, aromatisch, süß und erwärmend.

info

Was bedeutet der Alkoholgehalt? Der Alkoholgehalt oder der Alkoholgrad bezeichnet den Anteil des reinen Alkohols in der Gesamtmenge gemessen. Alkohol hat eine geringere Dichte als Wasser, somit ist die Volumenprozentzahl höher als die Gewichtsprozentzahl. Die Angabe des Alkoholgehalts erfolgt in Volumenprozent oder abgekürzt % Vol.

FAQ

Ist die Flasche blau oder der enthaltene Gin?
Der Bombay Sapphire London Dry Gin ist klar wie Wasser. Die Flasche hat eine blaue Farbe. Das Flaschendesign ist markentechnisch geschützt.
Wie erfolgt die Lieferung der Flasche?
Sie kommt in einem normalen Versandkarton.
Passt der Bombay Sapphire London Dry Gin zu Rosmarin?
Ja, nach Angaben eines Amazon-Verkäufers passt dieser Gin zu allen Aromen.
Ist das Getränk vegan?
Ja, laut Verkäufer bei Amazon eignet sich die Spirituose für Veganer.

3. Edinburgh Gin Rhubarb & Ginger mit Rhabarber und fruchtig exotischem Geschmack

Der Edinburgh Gin Rhubarb & Ginger hat laut Hersteller einen ausgewogenen Geschmack aus natürlichen Aromen. Die Kombination mit dem wacholderlastigen London Dry Edinburgh Gin Classic verspricht demnach ein geschmeidiges Finish. Dieser Gin kommt aus dem schottischen Edinburgh. Er hat einen Alkoholgehalt von 40 Volumenprozent (% Vol).

success

Erfrischend fruchtiger Geschmack: Diese Edition wurde mit Ingwer und Rhabarber aromatisiert. Neben den dominanten Botanicals verwendet der Hersteller nach eigenen Angaben schottische Wacholderbeeren, Pinie, Mariendistel und Heidekraut. Die Aromastoffe und der Geschmack sollen mild, zurückhaltend und zugleich exotisch, erfrischend und fruchtig sein.

Der Hersteller des Edinburgh Gin Rhubarb & Ginger ist die Spencerfield Spirit Company, die sich als eine der führenden Destillerien Schottlands beschreibt. Ursprünglich hatte sich der Hersteller der Whiskyproduktion verschrieben und blickt auf eine 250-jährige Geschichte zurück. Das Rezept des Edinburgh Gins soll das gleiche Alter haben. Der Master Distiller bei Edinburgh Gin ist David Wilkinson. Er hat diesen Gin dem Hersteller zufolge auf Basis einer Rezeptur aus 14 Botanicals entworfen.

Die Spencer Spirit Company stellt diesen Wacholder-Rhabarber-Gin in einem selbstgebauten Copper Pot Still her. In Schottland wird traditionell zweifach destilliert. Die Ernte des Rhabarbers für diese Spirituose findet im Frühjahr statt, bei der Verarbeitung erfolgt die Mazeration von Zitronen und Ingwer. Der Gin kann nach Informationen des Herstellers pur oder zusammen mit Soda, Tonic oder Champagner getrunken werden. Er soll sich für einen Longdrink mit Limonade und als Zutat für zahlreiche Cocktailvarianten eignen.

info

Was macht ein Master Distiller? Ursprünglich sorgte der Master Distiller für die gleichbleibende Qualität der Spirituosen. In seinen Zuständigkeitsbereich in den Destillen fielen die Überwachung der Rohstoffe und der Herstellungsprozesse in den Pot Stills. In der heutigen Zeit gehört die Qualitätsüberwachung zu den Hauptaufgaben der Master Distiller beziehungsweise Brennmeister. Die meisten Herstellungsprozesse in den größeren Destillerien führen mehrere erfahrene Mitarbeiter durch. Das bedeutet, Master Distiller müssen nicht den gesamten Tag die Prozesse überwachen. Ihnen obliegt als Chef der Brennerei der Einkauf der Rohstoffe, die Verwaltung und die Qualitätskontrolle.

FAQ

Wie kann ich den Edinburgh Gin Rhubarb & Ginger trinken?
Der Hersteller empfiehlt das Trinken des Gins pur auf Eis, um den Rhabarber zu schmecken. Das Eis soll die Ingwer- und Wacholdernoten zur Geltung bringen. In Kombination mit Tonic soll der Gin seine mediterranen und exotischen Nuancen entfalten.
Wie viel Gin enthält eine Flasche?
Eine Flasche enthält 0,7 Liter des Rhubarb & Ginger Gins.
Welche Farbe hat der Gin?
Die Spirituose der Marke Edinburgh Gin ist leicht Rosa gefärbt.
Zu welcher Sorte gehört der Gin?
Das Produkt ist ein Infused Gin, das heißt, er wurde mit Aromen versetzt, die neben dem Geschmack meist auch die Farbe des Getränks beeinflussen.

4. Fieldfare Diemel Dry Gin aus hessischer traditioneller Manufaktur mit 21 Botanicals

Laut Hersteller kommen in den Fieldfare Diemel Dry Gin Wacholderbeeren, die eigens in den Kalkmagerrasen des Diemeltals gesammelt wurden. Die Destillation des Gins erfolgt in einem klassischen Pot-Still-Verfahren, in dem das gewonnene Destillat mit dem mineralisierten Ostheimer Quellwasser auf einen Alkoholgehalt von 45 Volumenprozent (% Vol) verdünnt wird.

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Gin aus hessischer Manufaktur: Die Abfüllung, die Etikettierung und die Konfektionierung erfolgen manuell. Vor Ort in der eigenen Destillerie in Liebenau-Ostheim destilliert der Hersteller nach eigenen Angaben den Gin und füllt ihn ab. Eine ehemalige Schmiede dient als Produktionsstandort, die sich seit Generationen in Familienbesitz befindet. Das kleine Unternehmen hat die Schmiede in Eigenleistung saniert und erstellt bis heute die Flaschen in Manufakturarbeit.

Aus dem süßlich-kräftigen Wacholder und Aromen aus Zitrus, Orange und Grapefruit entstehen dem Hersteller zufolge eine kräftige Basis und der feinkomplexe Charakter der Spirituose. Zu den ausgefallenen Zutaten zählen unter anderem eine atlantische Alge und Sanddorn. Auf dem Etikett der Flaschen sind handschriftlich die Flaschennummer und die Abfüllung notiert.

Im Herbst 2015 entstand im nördlichen Zipfel von Hessen in einer mittelgebirgsgeprägten Landschaft am Fluss Diemel die Idee zu dieser Spirituose. Das Tal ist laut Hersteller klimatisch begünstigt. Der Wacholder soll dort seit Jahrhunderten am Wacholderhain auf dem Kalkmagerrasen ähnlich wie in der Toskana wachsen.

info

Wie wird Gin destilliert? Zu Beginn der Ginherstellung wird ein Neutralalkohol destilliert. Dafür kommen vorzugsweise Melasse oder Getreide zum Einsatz. Daraus erfolgt die Gewinnung von Ethylalkohol mit einem Alkoholgehalt von 96 Prozent, der in der weiteren Destillation Verwendung findet. Durch die Mazeration oder das Durchlaufverfahren werden die Botanicals dem Neutralalkohol beigefügt. Nur der Gin, der durch Mazeration gewonnen wird, darf sich „distilled gin“ nennen. Bei der Destillation reduzieren die Hersteller den Neutralalkohol durch die Zugabe von Wasser auf ungefähr 40 bis 45 Volumenprozent, um ihn in die vorbereiteten Brennblasen abzufüllen.

FAQ

Wie viele Botanicals enthält der Fieldfare Diemel Dry Gin?
Neben der Verwendung der regionalen Wacholderbeeren kommen weitere 21 Botanicals zum Einsatz.
Wie verschließe ich die Flasche?
Die Ginflasche hat einen Korkverschluss.
Was passiert beim Pot-Still-Verfahren?
Es handelt sich bei den Pot Stills um große Kupfergefäße, in denen die Destillate zweimal oder dreimal destilliert werden. Der Alkohol verdunstet aus der vergorenen Flüssigkeit und kondensiert danach in flüssiger Form.
Wie viel Gin enthält eine Flasche?
Eine Flasche enthält 0,5 Liter Fieldfare Diemel Dry Gin.

5. Monkey 47 Schwarzwald Sloe Gin von Black Forest Distillers aus handverlesenen Schlehen

Den Monkey 47 Schwarzwald Sloe Gin hat die Brennerei Black Forest Distillers 2013 in ihr Sortiment aufgenommen. Wie beim Dry Gin erfolgt die Produktion laut Hersteller zum überwiegenden Teil händisch in kleinen Chargen. 47 regionale und ungewöhnliche Botanicals werden durch Mazeration in Neutralalkohol und bei der Destillation durch die Dampfinfusion verarbeitet. Die von Hand gesammelten Schlehenbeeren mazeriert der Hersteller anschließend in dem Destillat. Der Sloe Gin ruht danach 3 Monate in Steingutgefäßen. Dann erfolgt die ungefilterte Abfüllung.

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Roter Schlehen-Gin mit intensivem Aroma: Die rote Farbe und den Geschmack verdankt der Monkey 47 den handverlesenen Schlehen. Der Hersteller beschreibt das Aroma als süß-herb mit der Note fruchtiger Schlehen. Der Schwarzwald Sloe Gin soll die blumigen Noten von Lavendelblüten und Wacholderbeeren entfalten. Die roten Beeren und der Mandelgeschmack sollen diesem Destillat zudem einen erdig-nussigen Geschmack verleihen. Der Gin wird pur oder in einem Cocktail getrunken.

Da der Gin größtenteils aus Schlehdorn besteht, trägt er den Namen Sloe Gin. Schlehdorn ist eine Pflanzenart der Gattung Prunus. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse. Zur der Produktion verwendet der Hersteller nach eigenen Angaben frischen Schlehdorn. Die frischen Zutaten sollen dem Gin zu seiner geschmacklichen Fülle verhelfen. Der Gin hat eine trübe, intensiv rote Farbe, da der Hersteller auf einen ausgiebigen Prozess der Filtration verzichtet, um den Geschmack nicht zu beeinflussen.

Der Gin wird in 0,5-Liter-Apothekerflasche aus Weißglas abgefüllt. Die Flasche hat einen kurzen Hals mit einer breiten Lippe. Als Verschluss dient Naturkorken mit einem Ring aus Metall und einer Prägung. Das große Etikett auf der Vorderseite sieht aus wie eine Briefmarke. Im Mittelpunkt ist ein Wappen mit einer Krone und „Max the Monkey“ zu sehen. Auf der Rückseite der Flasche befindet sich ein kurzer Infotext zum Gin, das Abfülldatum, die Flaschennummer und die Signatur des Master Distillers.

info

Wie trinke ich Gin? Ein hochwertiger Gin wird pur oder mit Eiswürfeln getrunken. Die besten Aromen versprechen Master Distiller bei Zimmertemperatur. Gin eignet sich zudem für viele Cocktails wie für den Gin Fizz, den Negroni oder den Martini Dry. Der Gin-Klassiker unter den Longdrinks ist der Gin Tonic. Der Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich führt verschiedene Cocktailrezepte mit Gin auf.

FAQ

Wie lauten die Flaschenmaße des Monkey 47 Schwarzwald Sloe Gin?
Die Flasche hat eine Höhe von 19,5 Zentimetern und einen Durchmesser von 7,5 Zentimetern.
Ist der Gin von Black Forest Distillers für den Martini Dry geeignet?
Ja, laut Amazon-Kunden ist es möglich, den Gin mit Martini Dry zu mixen.
Welchen Alkoholgehalt hat die Spirituose?
Der Monkey 47 Schwarzwald Sloe Gin hat einen Alkoholgehalt von 29 Prozent.
Erhalte ich die Flasche in einer Holzkiste verpackt?
Nein, die Flasche geht bei Black Forest Distillers in einem gesicherten Karton in den Versand.

6. The Bonner Premium Dry Gin aus Bonn mit klassischem Wacholdergeschmack und Servierempfehlung

The Bonner ist ein Premium Dry Gin, der laut Hersteller mit einem vollmundigen beziehungsweise klassischen Geschmack einhergeht. Der Alkoholgehalt liegt bei 41 Volumenprozent. Der Gin ist in eine nostalgische braune Flasche abgefüllt – laut Hersteller eine Hommage an die Heimat. Die Geschmacksnoten setzen sich nach Herstellerangaben aus Wacholder, Koriander und einer leichten Zitrusnote zusammen.

success

Mit klassischem Wacholdergeschmack und traditionellen Botanicals: Der Hersteller verspricht, auf Überflüssiges zu verzichten und den klassischen Wacholdergeschmack sowie traditionelle Botanicals in die Flasche zu bringen.

Mit dem Ziel, etwas Eigenes in Handarbeit zu produzieren, wurde die Bonner Manufaktur gegründet. Das Ergebnis ist laut Hersteller ein Gin, der nach traditionellen Herstellungsverfahren entsteht. Der Gin wird pur oder als Longdrink mit einem guten Tonic getrunken. Die Servierempfehlung des Herstellers: ein Longdrinkglas mit Eis, 5 Zentilitern beziehungsweise 50 Millilitern Gin und Tonic befüllen. Eine Zitronen- oder Orangenzeste soll das Aroma intensivieren.

info

Wie mache ich Zesten? Typisch für einen Gin Tonic ist eine Limetten-, Zitronen-, oder Orangenzeste im Glas. Für die Verwendung empfehlen sich ungewachste und unbehandelte Zitrusfrüchte möglichst aus Bio-Anbau. Die Früchte sollten vor der Verarbeitung gewaschen und abgetrocknet werden. Die anschließende Herstellung der Zesten gelingt am einfachsten mit einem Zestenreißer, der in der Fachsprache Zesteur heißt. Das kleine Küchenwerkzeug hat eine Seite mit scharfkantigen Löchern. Alternativ ist es möglich, mit einem gewöhnlichen Sparschäler dünne Scheiben aus der Schale zu schneiden. Auf einem sauberen Schneidebrett lassen sich diese Scheiben mit einem Kochmesser in feine Streifen schneiden.

FAQ

Wie viel Gin enthält eine Flasche?
Eine Flasche Premium Dry Gin von The Bonner beinhaltet 0,5 Liter.
Welche Farbe hat der Gin?
Der Gin hat eine klare Farbe. Er ist nicht eingefärbt oder parfümiert.
Woraus besteht der Verschluss?
Der Premium Dry Gin The Bonner ist mit einem Korken verschlossen, der aus Kork und Holz besteht.
Kann ich den The Bonner Premium Dry Gin zum Mixen von Cocktails und Longdrinks verwenden?
Laut Hersteller spricht nichts dagegen.

7. Hendrick’s Gin von Edinburgh Gin aus zwei Brennblasen mit Nuancen von Gurke und Rosenblüten

Der Hendrick’s Gin stammt laut Hersteller aus einer ungewöhnlichen Destillation und bringt einen außergewöhnlichen Geschmack mit. Die Spirituose wird in kleinen Chargen von 500 Litern gefertigt und von der Master Distiller Miss Lesley Gracie überwacht. Dieser Gin der Edinburgh Gin Distillery basiert auf elf Botanicals aus aller Welt, die dem Getränk einen intensiven und komplexen Geschmack verleihen sollen. Dazu gehören

  • Zitronenschale
  • Schafgarbe
  • Engelwurz
  • Kamille
  • Kümmel
  • Koriander
  • Wacholder
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Klassische Aromen treffen Gurkennuancen: Das harmonische Mischverhältnis aus klassischen Aromen wie Koriander und Wacholder mit den milden Nuancen frischer Gurke und Rosenblüten soll den geschmacklichen Reiz dieses Gins ausmachen. Die Gurke gehört für viele Genießer in einen Gin Tonic. Das frische, grüne Aroma der Gurke harmoniert mit den meisten Gins sehr gut.

Nach Herstellerangaben verbinden sich zwei unterschiedliche Destillate aus zwei Brennblasen zum Hendrick’s Gin. Die Verbindung aus der Bennett- und der Carter-Head-Brennblase ergibt demnach einen geschmeidigen Gin mit einer feinen Balance. Die Bennett-Brennblasen sollen bei der Destillation einen geschmacksintensiven und kräftigen Gin generieren. Laut Hersteller gibt es für diesen Gin unzählige Cocktailrezepte.

info

Was ist Kaltfiltrierung? Die Kaltfiltrierung von Spirituosen wie Gin, Whisky oder Obstbränden erfolgt nach der Fassreifung. Dadurch soll der Gin nicht mehr eintrüben, selbst wenn sich die Temperaturen verändern und Wasser hinzukommt. Die Spirituose kühlt unter den Gefrierpunkt ab, wodurch Trübstoffe und Fettsäuren ausfallen und sich mittels eines speziellen Filters entfernen lassen.

FAQ

Wie viel Gin enthält eine Flasche Hendrick’s Gin?
In der Flasche sind 0,7 Liter enthalten.
Wo findet die Destillation dieser Spirituose der Edinburgh Gin Distillery statt?
Die Destillation des Hendrick's Gin erfolgt in Schottland.
Wie hoch ist der Alkoholgehalt?
Der Alkoholgehalt beträgt 44 Volumenprozent.
Entsteht die Spirituose von Hand?
Ja, bis heute erfolgt die Destillation laut Hersteller in den Brennblasen der Edinburgh Gin Distillery in kleinen Chargen zum großen Teil von Hand.

8. BVB-Gin 09 für Borussen-Fans und Genießer – mit Relieflackierung und aus der Region

Der BVB-Gin 09 ist eine Spirituose für Fans des gelb-schwarzen Fußballvereins und Sympathisanten der Stadt Dortmund. Laut Hersteller erfolgt eine mehrfache Filtration ausgewählter Zutaten, die aus der Region stammen. Am besten soll der Gin mit einem klassischen Tonic Water, einer Zitronenscheibe und Kräutern wie Thymian und Basilikum schmecken. In dieser Flasche sind 0,5 Liter enthalten mit einem Alkoholgehalt von 43 Volumenprozent. Die Herstellung des Gins erfolgt in Deutschland.

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Sammlerstück für BVB-Fans mit Relieflackierung: Das Highlight ist das Design dieser Flasche mit dem exklusiven Etikett und dem Relieflack. Das macht den BVB-Gin zum Sammlerstück und zu einem geeigneten Geschenk. Die Relieflackierung veredelt allgemein Druckprodukte und hebt vereinzelte Bereiche dreidimensional hervor. Die glänzende Lackierung ist erhaben gedruckt, was für spürbar haptische Effekte sorgen soll.

Die Zusammensetzung der neun verwendeten Botanicals macht sich dem Hersteller zufolge in einem intensiv fruchtigen Geschmack bemerkbar. Die enthaltene Limette und Orange sollen für angenehme Aromen sorgen, das Limousinholz gibt dem Destillat die gelbe Farbe. Für den originalen Borussen-Gin hat der Hersteller im Jahr 2019 eine Silbermedaille bei der International Spirits Challenge erhalten, die jedes Jahr Spirituosen von hoher Qualität aus der ganzen Welt auszeichnet. Der Gin setzt sich geschmacklich aus diesen Botanicals zusammen:

  1. Wacholder
  2. Orange
  3. Zitrone
  4. Limousinholz
  5. Kaffir-Limette
  6. Limette
  7. Zitronengras
  8. Orangenschalen
  9. Süßholz
info

Was sind Kaffir-Limette und Limousinholz? Die Kaffir-Limette gehört zur Gattung der Zitruspflanzen. Sie ist eine Heil- und Gewürzpflanze. Der kleinwüchsige Baum oder Strauch hat dornige Zweige, die kleinen Limetten weniger Saft als herkömmliche Limetten. In der Küche kommen vor allen Dingen die frischen Blätter zum Einsatz. Limousinholz ist holzig-warmes Räucherwerk von der Steineiche aus Frankreich. In der Konsistenz ist es hart und hat einen weichen balsamischen Duft. Es kommt als aromaneutraler Zusatzstoff in Wein, Öl oder Essig zum Einsatz. Limousinholz hat einen hohen Anteil an Gerbstoffen.

FAQ

Wie sollte ich den BVB-Gin 09 trinken?
Amazon-Kundenangaben zufolge passt ein klassisches Tonic Water am besten dazu.
Wie schwer ist die Flasche?
Eine Flasche BVB-Gin 09 wiegt 1,3 Kilogramm.
Wie lange ist der Gin haltbar?
Nach Anbruch ist der Gin in den folgenden 360 Tagen aufzubrauchen.
Wie verschließe ich die Flasche?
Anstelle eines Schraubverschlusses verwendet der Hersteller einen Korken mit einem breiten Griff, um die Aromen zu schonen.

Gin TestWas ist Gin und wie wird er hergestellt?

Gin steht für das Französische Genévrier, was Wacholder bedeutet. Die klare Spirituose mit Wacholder ist ein Hauptbestandteil zahlreicher Cocktails und Longdrinks. Viele Liebhaber des Getränks trinken ihn pur oder auf Eis. Laut Experten entfaltet hochwertiger Gin bei Zimmertemperatur sein Aroma am besten.

Im deutschen Sprachraum ist bei Gin vom Wacholderschnaps die Rede. Der botanische Name des Wacholders lautet Juniperus, die englische Übersetzung Juniper Berries. Im Niederländischen heißt das Vorläufergetränk Genever.

Keinem Gin sollte der typische Wacholdergeschmack fehlen. Neben der Hauptzutat Wacholder sind die verschiedenen Ginsorten mit unterschiedlichen Aromen ausgestattet. Die meisten werden mit sechs bis zehn Botanicals veredelt, also pflanzlichen Inhaltsstoffen. Die trendigen Gins weisen noch mehr Zutaten auf, teilweise kommen über 40 Botanicals zum Einsatz. Die Hersteller geben in der Regel nicht die komplette Zusammensetzung preis.

info

Was ist Genever? Genever oder Jenever ist ein niederländischer Wacholderschnaps mit einem Alkoholgehalt von mindestens 35 Volumenprozent. In vielen traditionellen Rezepturen ist der Genever als Vorläufer des Gins überliefert. Die Städte Schiedam in Holland sowie Hasselt in Belgien sind bekannt für die Herstellung des Destillats. Der Name ist von dem niederländischen oder französischen Begriff für Wacholder abgeleitet.

Die Herstellung von Gin

Für die Herstellung von Gin ist Agraralkohol erforderlich, der aus kohlenhydrathaltigen Ausgangsstoffen gebrannt wird. Agraralkohol ist hochprozentig und besteht aus in der Landwirtschaft erzeugten Rohstoffen wie Getreide, Obst, Kartoffeln oder Zuckerrüben. Die Basisrohstoffe des Gins sind meist Melasse oder Getreide. Den charakteristischen Geschmack bekommt der Gin durch die Aromatisierung mit verschiedenen Pflanzen und Gewürzen beziehungsweise Botanicals, zu denen Koriandersamen und Wacholderbeeren gehören.

Andere Bestandteile im Gin sind abhängig vom Hersteller. Dazu können Orangenschalen, Muskat, Ingwer oder Paradiesapfelkerne zum Abseihen gehören. Insgesamt gibt es über 100 verschiedene Zutaten, Wirkstoffe und Aromen in der Ginherstellung. Das führt zu einer facettenreichen Auswahl an Spirituosen, die spannende Geschmackserlebnisse versprechen. Während der Destillation oder danach erfolgt die Aromatisierung des Gins. In Abhängigkeit von dem Aromaträger lassen sich zwei Destillationsverfahren unterscheiden. Sie kommen entweder nebeneinander oder gleichzeitig zur Anwendung:

  1. Bei der Dampfinfusion leitet der Hersteller die Alkoholdämpfe über die Gewürze, sodass der Alkohol die Aromen aufnehmen kann.
  2. Die Gewürze werden direkt in den Rohalkohol eingelegt und zusammen destilliert. Hier ist von der Mazeration die Rede.
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Der passende Alkoholgehalt: Die europäische Union sowie die Schweiz schreiben bei der Destillation einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 Volumenprozent vor. Viele Abfüllungen sind deutlich stärker. Bei einem sinkenden Alkoholgehalt kann es aufgrund der Gewürzaromen zu einem unharmonischen Geschmacksbild kommen.

Die Hauptkomponenten des Gins auf einen Blick

  1. Achtung: Das sollten Sie wissen!Grundstoff: Gin lässt sich aus jedem Neutralalkohol herstellen. Die Basis bilden Getreide und Kartoffeln. Neuartige Sorten verwenden zur Herstellung Trauben und andere Obstarten, wobei der Grundstoff eine untergeordnete Rolle spielt.
  2. Botanicals: Viele Feinschmecker bezeichnen den Gin als Parfüm der Spirituosen. Das mag an seinem vielfältigen Geschmack liegen. Der Geschmack des Gins basiert auf Botanicals. Dazu zählen Früchte, Samen, Rinde, Beeren, Gewürze, Wurzeln, Kräuter oder Fruchtschalen. In jedem Gin sind Wacholderbeeren enthalten. Zu den beliebten Zutaten gehören Kardamom, Zitronen- und Orangenschalen. In einem späteren Abschnitt gehen wir ausführlicher auf die Botanicals ein.
  3. Destillation: Früher brannten die Menschen ihren Gin in Badewannen. Das war der größte Behälter, den die Leute zu Hause hatten. Die Wanne wurde mit Alkohol befüllt, in die anschließend die Botanicals eingelegt wurden. Heute geht das sauberer und raffinierter. Das Einlegen der Botanicals heißt Mazeration. Der Gin wird in modernen Destillationsanlagen destilliert beziehungsweise gebrannt und verfeinert.

Wie wird Gin destilliert?

Die Ginherstellung startet mit der Destillation des Neutralalkohols aus Getreide oder Melasse. Aus diesen Zutaten erfolgt die Gewinnung von Ethylalkohol, der einen Alkoholwert von mindestens 96 Volumenprozent hat. Anschließend kommen die Aromen in die Spirituose. Mithilfe zweier Methoden ist es möglich, die Botanicals mit dem Neutralalkohol zu verbinden:

  1. Der Mazeration oder des Kaltauszugs
  2. Der Perkulation oder des Durchlaufverfahrens

Der Brennmeister entscheidet über die angewendete Methode. Der Gin, der im Zuge der Mazeration ersteht, erhält den Zusatz „distilled gin“. Bei beiden Destillationsarten reduziert die Zugabe von Wasser den Neutralalkohol bis auf etwa 40 bis 45 Volumenprozent. Danach wird der Alkohol in die Kupferbrennblasen gefüllt. Je nach Bedarf sind die Botanicals vorzubereiten, zum Beispiel durch Trocknung oder Zerkleinern.

Mazeration versus Perkulation

Bei der Mazeration kommen die geschmackstragenden Stoffe zum Neutralalkohol in die Brennblase, um mindestens 36 Stunden aufzuweichen. Nicht selten dauert dieser Prozess auch mehrere Wochen. Die Naturstoffe geben ihre Aromen an den Alkohol ab. Deutlich beschleunigen lässt sich dieser Prozess durch eine leichte Erhitzung. Das heißt in der Fachsprache Digeration. In diesem Vorgang entscheidet der Brennmeister, wie oft die entstandene Flüssigkeit beim Destillieren abzuschöpfen und neue Extraktionsflüssigkeit hinzuzugeben ist. Das beeinflusst den Grad der Aromatisierung.

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Was passiert bei der Perkulation? Bei der Perkulation kommen die aromagebenden Stoffe indirekt mit dem Alkohol in Berührung. Die Botanicals werden in einen dünnen Korb oder in Siebeinsätze gefüllt – Geistkörper genannt. Die Körbe befinden sich über der Blase. Der Alkoholdampf steigt bei der Destillation auf und zieht durch die Kugel oder die Siebe. Die darin befindlichen Pflanzenteile sorgen für die Aromatisierung. Alle Ginsorten, die per Perkulation destilliert wurden, haben einen sanfteren Geschmack, der weniger stark aromatisiert erscheint. Im Gegensatz dazu weist Gin, der per Mazeration entsteht, intensivere Aromen auf.

Die Schwierigkeit der Destillation besteht in der Vermeidung geschmacklich minderwertiger oder gesundheitsschädlicher Aromen, außerdem muss ein bestimmtes Zeitfenster eingehalten werden. Der Vorlauf oder der sogenannte „Forshot“ ist an seinem beißenden Geruch erkennbar. Es können gesundheitsgefährdende Stoffe entstehen, wie Methanol oder Ethylacetat. Der „Feint“ ist der Nachlauf, der weniger schädlich als der Vorlauf ist, aber durch den hohen Anteil von Fuselölen das Aroma zerstören kann. Dem Brennmeister obliegen Entscheidung und Auswahl des begehrten Mittellaufs, der die Bezeichnung „Heart of the run“ oder „Middle run“ trägt.

Die einzelnen Ginsorten unterscheiden sich nicht in der Destillation, sondern in der Herstellungsmethode. Es ist entscheidend, ob alle Botanicals gemeinsam destilliert oder einzeln und im Nachhinein vermischt werden. Laut EU ist der Zuckergehalt des Gins ebenfalls ein offizielles Unterscheidungskriterium.

Eine kurze Zeitreise – wie entstand der heutige Gin?

Gin VergleichDie ältesten Quellen führen auf einen Wacholderschnaps – den Genever – und einen Arzt namens Franciscus Sylvius zurück, der im 17. Jahrhundert lebte. 1689 kam der Genever mit der Thronbesteigung Wilhelms III. von Oranien-Nassau aus seiner Heimat nach England. Der König stellte die Produktion des Wacholderschnapses steuerfrei, während auf französischen Importen hohe Steuern lagen.

Zahlreiche englische Soldaten brachten aus dem holländisch-spanischen Krieg den Wacholderschnaps auf die britischen Inseln, wo sich in dieser Zeit der Name Gin festigte. Einem Erlass aus dem Jahr 1690 zufolge durfte Gin nur aus englischem Getreide produziert werden.

1769 produzierte die Gordon Co. mit Firmensitz im Norden von London einen dreifach gebrannten Gin, der innerhalb der britischen Marine sehr verbreitet war. Unter der Bezeichnung Gin destillierten die Hersteller in dieser Zeit sehr viele harte Brände mit unterschiedlichem Alkoholgehalt.

Mit der Zunahme der Anbaugebiete in Nordamerika und den größeren Anbauflächen für Getreide wurde der Alkohol günstiger, die Preise sanken. Der hochprozentige und billigere Gin schaffte es in die unteren Gesellschaftsschichten und nahm an Beliebtheit zu. Zudem trat schon nach wenigen Drinks ein Rauschzustand ein. Das führte zu einem derartigen Anstieg des Ginkonsums, dass sich die Regierung gezwungen sah, einzugreifen. Verschärfte Qualitätskontrollen und hohe Steuern machten den Gin in der Folge teurer.

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Der Aufstieg und die Weiterentwicklung des Gins: 1791 kam es zum sogenannten Gin Act und das Destillat wurde auch in der Oberschicht sehr beliebt. Damals tüftelten die Experten in den zahlreichen Destillerien im Londoner Bloomsbury-Viertel und im Vorort Finsbury an der Methode der Destillation und an der richtigen Rezeptur. In Finsbury entwickelte sich eine Vierfach-Destillation mit klarem Quellwasser im Kupferkessel. So wurde ein trockener und runder Geschmack erreicht. Der Old Tom Gin ist eine Spirituose, die im 18. und 19. Jahrhundert populär und zum Mixen von Longdrinks verwendet wurde.

Welche Ginsorten gibt es?

UnterschiedeNach dem Lebensmittelrecht der Verordnung EU 2019/787 gibt es die Kategorien destillierter Gin, Gin und London (Dry) Gin. Dazu kommen der Old Tom Gin und der fassgereifte Gin. Diese beiden Kategorien sind lebensmittelrechtlich nicht genauer definiert. Steinhäger und Genever gehören nicht zum Gin, sondern zu den Wacholder-Spirituosen. Der englische Sloe Gin ist kein Gin, sondern ein Likör.

London Gin

Der London Gin macht den geringsten Aufwand in der Herstellung. In der EU-Verordnung von 2008 ist der London Gin ein destillierter Gin, der die folgenden Eigenschaften mitbringt:

  • Gewinnung aus Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs
  • Gewinnung des Aromas mit erneuter Destillation des Ethylalkohols in den Destilliergeräten und mit Zusätzen pflanzlicher Stoffe
  • Gehalt süßender Erzeugnisse nicht über 0,1 Gramm Zucker je Liter
  • Keine zugesetzten Farbstoffe
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Nur Pflanzen und Wasser: Im London Gin dürfen nur die pflanzlichen Stoffe und keine weiteren Zutaten außer Wasser enthalten sein. Der Mindestalkoholgehalt liegt bei 37,5 Volumenprozent.

Eine Auswahl der bekanntesten London-Gin-Sorten:

  • Tanqueray ist ein sehr trockener Gin einer Destillerie, die 1830 gegründet wurde. Sie trägt noch heute mit Charles Tanqueray den Namen des Gründers. Der Gin in der klassischen Rezeptur wird in eine grüne Flasche gefüllt, die im Design einem englischen Hydranten nachempfunden ist. Seit 2000 gibt es den Gin No. 10. Das ist eine spezielle Abfüllung in einer nostalgischen Art-Deco-Flasche. Bis heute ist No. 10 der einzige Gin aus frischen Früchten und Kräutern, die in einem Kessel gebrannt werden, um zu einem intensiven Aroma zu gelangen. Beide Ginsorten haben einen Alkoholgehalt von 47,3 Volumenprozent. Seit 2006 gibt es mit dem Tanqueray Rangpur eine neue Abfüllung mit kräftigeren Gewürzen sowie Rangpur-Früchten, wodurch der Gin leicht gesüßt wird. Dominant sind die Noten aus Zitronengras und Ingwer. Das Design und die Typografie verweisen auf die Anfänge der Geschichte von Tanqueray.
  • Bombay Saphire ist die klassische Abfüllung eines Gins mit einem Alkoholgehalt von 47 Volumenprozent und einem nicht allzu ausgeprägten Wacholderaroma. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem trockenen alkoholischen Geschmack. In Deutschland gab es von 2004 bis 2017 nur die Gin-Variante mit dem reduzierten Alkoholgehalt von 40 Volumenprozent. Heute sind beide Abfüllungen als 40-Prozent- und als 47-Prozent-Variante erhältlich.
  • Beefeater Crown Jewel ist in eine dunkelviolette Flasche abgefüllt und hat einen weichen Geschmack mit einer starken Würze. Der Alkoholgehalt liegt bei 50 Volumenprozent.
  • Gordon’s ist eine der bekanntesten Ginsorten mit einem Alkoholgehalt von 37,5 Volumenprozent. Der Hersteller hat in den letzten Jahren vermehrt auf neue Botanicals und Einfärbungen gesetzt.

Destillierter Gin

Bei dieser Ginart werden verschiedene Botanicals noch vor der Destillation dem Gin beigegeben. Durch die erneute Destillation des Ethylalkohols entstehen die Spirituosen mit Wacholdergeschmack. Das Aroma soll dominant bleiben.

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Was ist Dry Gin? Der Zusatz Dry ist ein Hinweis des Herstellers, dass das Fertigerzeugnis in der Flasche maximal 0,1 Gramm Zucker je Liter enthält. London Gin ist immer ein Dry Gin.

Sloe Gin

Dieser Gin ist ein Likör, der durch die Mazeration von Schlehen und den Zusatz von Schlehensaft entsteht. Der Mindestalkoholgehalt bei dem Schlehenlikör liegt bei 25 Prozent. Für die Destillation sind natürliche Aromen und Aromaextrakte zugelassen. In der Verkehrsbezeichnung auf der Flasche müssen die Hersteller den Zusatz Likör ergänzen. Das geht aus der EU Spirituosenverordnung Nummer 110/2008 hervor.

Inoffizielle Ginsorten

  • New Western Dry Gin: Diese Spirituosen orientieren sich am klassischen Gin, weichen aber geschmacklich davon ab. Die Hersteller produzieren neue Variationen und unterliegen keinen Restriktionen, was die Zugabe von Botanicals betrifft. Die Basis bleibt der Wacholder. Angesichts der dominanteren Botanicals kann er deutlich in den Hintergrund treten. New Western Dry Gin eignet sich für Cocktails.
  • Old Tom Gin: Das ist der urtümliche Vorgänger des Gin, wie wir ihn heute kennen. Der starke Alkoholgehalt und sein Aroma machen ihn nur schwer genießbar. Das Problem lösten die Hersteller, indem sie den Gin mit Zucker versetzten. Heute ist der Old Tom Gin vor allem in der Londoner Barszene immer noch sehr beliebt und findet bei der Cocktailherstellung Verwendung.
  • Genever: Das ist der Gin, der vor allem in Belgien und in den Niederlanden beliebt ist. Der größte Unterschied besteht in der Herstellung. Basis ist der Malt Wine, eine Maische aus Getreide. Der Hersteller vermengt die Maische nach langer Lagerung mit einem Destillat und fügt eine Art Gin hinzu. Dieser wird aus Ethylalkohol gewonnen und geht auf Kartoffeln und Weizen zurück. Bei einigen Sorten kommen Äpfel und Weintrauben zum Einsatz.
  • Reserve Gin/Barrel aged Gin: Die Basis dieses Destillats bildet der London Dry Gin oder der klassische Dry Gin. Nach seiner Herstellung erfolgt die Lagerung dieser Spirituose in Holzfässern, die bei der Herstellung von Whisky und Brandy Verwendung finden. So nimmt der gelagerte Gin die Aromen des Fasses auf und eine goldgelbe bis braune Farbe an. Das ist ein Grund, warum der Reserve Gin auch Yellow Gin genannt wird.
  • Compound Gin: Die Destillation von Compound Gin ist weniger komplex, denn die Botanicals werden einfach in den Alkohol eingelegt. Dieser Gin kann mit einem passenden Gin-Set zu Hause hergestellt werden. Der direkte Kontakt der Botanicals mit dem Alkohol kann den Gin verfärben.
  • Cream Gin: Dieser Gin geht auf Zutaten wie Zucker und Sahne zurück. Die Basis ist der London Dry Gin. Die Zugabe von Zucker und Sahne erfolgt im Prozess der Destillation. Heute ist der Cream Gin ein einzigartiges Produkt, das von den Masters of Malt hergestellt wird.

Kaufberatung – was muss ich bei der Auswahl des Gins beachten?

Beim Kauf und bei der Verkostung von Gin ist auf einen runden Geschmack zu achten. Zu den gängigsten Ginsorten in den meisten Bars gehört Gordon’s London Dry Gin. Sehr günstige, stumpfe oder oberflächliche Gins mit einem bitteren Geschmack finden, wenn überhaupt, für Cocktails Verwendung. Die wichtigsten Ginsorten mit ihren speziellen Aromen wurden bereits im Vergleich weiter oben beschrieben, um eine mögliche Geschmacksvorstellung zu bieten.

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Gut zu wissen: Die Herstellung sowie die Zutaten und verwendeten Botanicals beeinflussen wesentlich den Geschmack eines Gins. In einem der folgenden Abschnitte wird näher darauf eingegangen.

Es lohnt sich immer, an einem Gin mit geschlossenen Augen zu riechen. Je mehr Aromen in die Nase steigen, desto komplexer sind Herstellung und Qualität zu bewerten. Ein guter Gin sollte laut Kennern pur getrunken werden. Zudem eignet er sich für die Zubereitung von Gin Tonic. Ein Produkt mit einer hohen Aromadichte kommt für Cocktails und Longdrinks zum Einsatz. Es sollte jedoch nicht zu dominant im Geschmack sein.

Was sind die Vor- und Nachteile von Gin?

  • Charakteristischer Geschmack
  • Mit vielen Cocktails und Longdrinks kompatibel
  • Zahlreiche Botanicals für verschiedene Geschmacksrichtungen
  • Einfache Zubereitung
  • Solides Niveau zu einem günstigen Preis verfügbar
  • Nicht geeignet für Sahnecocktails
  • Herb-bitterer Geschmack bei hohem Alkoholgehalt

Der beste GinWie schlägt sich das Herstellungsverfahren im Geschmack nieder?

Eine hohe Konzentration von Alkohol, Wacholderbeeren und Botanicals gehört zu den Geschmacksstoffen des Gins. Ausschlaggebend für den Geschmack ist die Mazeration. Ebenfalls wichtig sind die Dauer und die Temperatur der Destillation, die genaue Zusammensetzung der Zutaten sowie der Alkoholgehalt.

Ein hochwertiger Gin sollte laut Experten am besten pur genossen werden. Einige Ginsorten wurden speziell für Cocktails entwickelt, um unterschiedliche Geschmacksrichtungen zu ergänzen. Die meisten Gin-Gläser sind für Cocktails und Longdrinks gedacht. Damit ein Gin seinen Geschmack voll entfalten kann, sollte ein Gin-Glas bauchig und nicht zu groß sein.

Die Flüssigkeit im Glas hat dadurch eine größere Oberfläche. Wer ein Glas mit verengender Öffnung nutzt, sorgt für konzentrierte Duftstoffe. Zudem kommen die Fruchtnoten besser zur Geltung.

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Wie schmeckt guter Gin? Das Mundgefühl und der Geschmack von Gin ist von entscheidender Bedeutung, wenn es um die Qualität geht. Ein guter Gin schmeckt weder süß noch scharf. Im Fokus steht das Wacholderaroma, das niemals in den Hintergrund rücken sollte. Limette und Pinie gelten als markante Geschmackskomponenten. Gemüsearomen oder eine ausgesprochene Süße sind ein schlechtes Zeichen für einen Gin.

Wichtig für die Geschmacksbeurteilung des Gins sind der Abgang und dessen Dauer. Farbe, Geschmack, Geruch, Abgang und Weichheit müssen harmonieren, um von den Feinschmeckern Bestnoten zu bekommen. Bezogen auf den Geschmack gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  1. Bei den wacholderbetonten Gins steht das Wacholderaroma im Mittelpunkt. Die Hersteller konzentrieren sich auf die Ursprünge der Spirituose.
  2. Bei den Gins mit Zitrus- und Fruchtnoten geht es um die Frische im Destillat. In fast allen Destillationen kommen frische oder getrocknete Zitrusschalen zum Einsatz. In manchen Fällen geben die Hersteller ganze Früchte hinzu.
  3. Andere Hersteller experimentieren mit pfeffrigen Noten wie Koriander, Ingwer, Kubebenpfeffer oder Muskat. Sie sollen den Gin abrunden und das alkoholische Brennen vermeiden. Häufig ist es gar nicht mehr möglich, die einzelnen Aromen aus dem fertigen Produkt herauszuschmecken. Die Pfeffernoten steigen vielmehr in die Nase und tauchen am Gaumen im Abgang auf.
  4. Die floralen Gins sind gekennzeichnet von einem weichen, abgerundeten Geschmack und mit Botanicals wie Rosen, Lavendel oder Holunder versetzt. Diese Destillate sind nicht mit einem klassischen Gin zu vergleichen.
Beim Gin hat der Barkeeper die Möglichkeit, fast jeden zu erreichen. Für Liebhaber klassischer Gins gibt es London Dry Gin, dem nach der Destillation maximal 0,1 Gramm Zucker pro Liter hinzugefügt werden darf. „Wer auf fruchtige Noten steht, nimmt einen mit Himbeernote oder einen Sloe Gin, der als Gegenspiel zur Bitternote der Schlehe etwas Süße hat“, sagt Eric Bergmann, Barkeeper und Geschäftsführer der Bar „Jigger & Spoon“ in Stuttgart.Redaktion Kölner Stadtanzeiger

Unter den extravaganten Gins gibt es einige, die besondere Botanicals enthalten, dazu zählen zum Beispiel Paradieskörner, Limousinholz oder „geheime“ Blüten. Gin kann verschiedenartige Ausprägungen haben, wie beispielsweise mit Aromen von Bärwurz, Rosmarin oder Thymian. In der World Gin Map sind mehr als 500 Ginsorten aus aller Welt zu finden. Gin ist eine sehr vielfältige Spirituose mit zahlreichen Geschmacksrichtungen.

Die Botanicals

Botanicals sind natürliche, pflanzliche Aromen, die dem Gin in der Destillation beigefügt werden. Sie sorgen für die Geschmacksunterschiede und ein individuelles Aroma. Für jeden Gin gibt es eine eigene Rezeptur und Zusammensetzung, die in ihrer Gesamtheit streng geheim ist. Zu den Klassikern gehören Zitrone und Orange sowie Koriander. Neben den bereits genannten Botanicals werden zum Beispiel heimische Wildpflanzen wie Brennnessel, Kratzdistel und Zirbenzapfen oder Exoten wie Zuckertang verwendet.

Es ist nicht möglich, den besten Gin mit der schmackhaftesten Rezeptur zu benennen. Die Rezepte wurden von vielen Gin-Herstellern über Jahre entwickelt und modifiziert. Die Unterschiede in der Zusammensetzung der Botanicals fallen sehr unterschiedlich aus und den Geschmack beurteilt vermutlich jeder anders.

Eine Übersicht der am häufigsten verwendeten Botanicals

  • Wacholder
  • Orange
  • Zitrone
  • Anis
  • Kümmel
  • Fenchelsamen
  • Kreuzkümmel
  • Zimt
  • Lakritze
  • Lavendel
  • Engelwurz
  • Ingwer
  • Kardamom
  • Kubebenpfeffer
  • Mandeln
  • Bohnenkraut
  • Rosmarin
  • Muskat
  • Iriswurzel
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Tipp: Die aufwändige Gewinnung des Alkohols ist den Profis überlassen. Doch im Handel gibt es mittlerweile Gin-Sets, sodass jeder aus einem neutralen Alkohol seinen persönlichen Gin selbst machen kann. Ein Beispiel für die Ginherstellung findet sich in diesem Video.

Was passiert bei der Kaltdestillation?

In Abhängigkeit vom Luftdruck der Umgebung variiert der Siedepunkt einer Flüssigkeit. Auf Meereshöhe liegt der Siedepunkt des Wassers bei 100 Grad Celsius, Alkohol siedet bei ungefähr 78 Grad Celsius – in Abhängigkeit von der Zusammensetzung. Mit zunehmender Höhe sinkt der Luftdruck und gleichzeitig der Siedepunkt der Flüssigkeiten. Das ist für die Ginherstellung interessant, weil die Destillation bei einem niedrigen Luftdruck mit geringeren Temperaturen stattfinden kann.

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Gefahr unerwünschter Bestandteile durch Überhitzung: Im herkömmlichen Destillationsverfahren entsteht in der Brennblase der sogenannte Sumpf. Das ist ein Gemisch aus Alkohol und aromatisierten pflanzlichen Zutaten. Das Destillat muss auf mehr als 80 Grad Celsius erhitzt werden, um das Gemisch zum Sieden zu bringen. Das kann schnell zu einer Überhitzung der Botanicals führen. Im Englischen sprechen die Fachleute in diesem Fall von overboiling. Dadurch kann das Destillat unerwünschte Bestandteile wie zum Beispiel Tannine enthalten. Das gibt dem Getränk einen unausgewogenen und harten Geschmack.

Vakuumdestillation bei eiskalten Temperaturen

Gin bestellenIn der Destillation sollten die oben genannten unangenehmen Nebenwirkungen vermieden werden. Sinkt der Druck und damit der Siedepunkt innerhalb der Brennblase, werden unerwünschte Bestandteile reduziert. Es entsteht ein sauberer Gin. Die Destillation müsste allerdings auf dem Mount Everest stattfinden, um den notwendigen niedrigeren Druck zu erreichen. Deshalb gibt es die Vakuumdestillation, die mithilfe modernster Technologien innerhalb der Brennblase ein Vakuum erzeugt und die Siedetemperatur des Sumpfes absenkt.

Die Destillation von Gin im Hochvakuum ist bei Temperaturen von -5 Grad Celsius möglich. In diesem Zusammenhang ist nicht mehr von einer Brennblase die Rede. Die Moleküle im Sumpf lösen sich unter null Grad Celsius leichter, da der Luftdruck sie nicht zusammenpresst. Es ist weniger Energie notwendig, um den gewünschten Siedepunkt zu erreichen.

Nach dem Verdampfen wird die Flüssigkeit auf Temperaturen von -100 Grad Celsius gekühlt. Das erfordert einen erheblichen technischen Aufwand, was die Destillation und die Ausstattung der Maschinen betrifft. In der Kaltdestillation ist es möglich, verschiedene pflanzliche Aromen hinzuzufügen, ohne eine Überhitzung zu riskieren. Zumeist sind die kalt destillierten Ginsorten aufgrund des hohen technischen Aufwands sehr hochpreisig.

Beliebte Cocktails und Longdrinks mit Gin

TippsOb als Cocktail, im Longdrink mit Tonic oder pur: Seine vielen Facetten machen das Genussmittel zu einem der beliebtesten Getränke in Bars. Standard ist der Dry Gin. Zu einem einfachen Gin können weitere Aromen hinzukommen – das ist Geschmackssache. Ein Cognac, der im Fass reift, wird hingegen seltener mit anderen Zutaten kombiniert.

Wie Wodka findet Gin in vielen Cocktailrezepten Verwendung. Im Vergleich zum russischen Klassiker ist ein Gin mit mehr Nuancen und einer größeren Aromavielfalt ausgestattet. Die meisten Dry-Gin-Rezepte spielen mit Säure, einer herben Note und Frische. Wir haben einige Klassiker und deren Zubereitung zusammengestellt:

  • Gin Tonic: Der Klassiker unter den Longdrinks besteht aus Tonicwater und Gin. Je nach Vorliebe kommen Orangen- und Zitronenzesten, Rosmarinzweige oder Wacholderbeeren dazu. Eiswürfel gehören in jeden Gin Tonic. Zu den beliebtesten Geschmackskomponenten und Zutaten gehören Gurkenscheiben, die dem Gin noch mehr Frische und Tiefe verleihen sollen. Die Konzentration oder das Verhältnis von Gin und Tonic variiert. Einige bevorzugen für ihren Gin Tonic ein sehr starkes Verhältnis von 1:1.
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    Vorsicht: Schwangere sollten nicht nur Alkohol meiden. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung ist Tonic aufgrund seines Chiningehalts ebenfalls schädlich für das Ungeborene.
  • Gin Fizz: Zwei Teile Zuckersirup, fünf Teile Gin, drei Teile Zitronensaft und Eis werden in einem Cocktailshaker geschüttelt. Das Glas anschließend mit Sodawasser auffüllen. Der Cocktail schmeckt leicht bitter.
  • Bombay Sapphire Gin Tonic: Für die Zubereitung kommen 50 Milliliter Gin, 100 Milliliter Tonic, Eis und eine Limettenscheibe in ein Glas.
  • Dry Martini: Einen Teil Wermut und sechs Teile Gin mit Eis und einer Zitronenscheibe anrichten – und dieser Barklassiker ist fertig. Für einen guten Dry Martini gehört außerdem eine grüne Olive in das Glas. Es gibt eine Abwandlung dieses Cocktails, indem statt Gin Wodka zum Einsatz kommt.
  • Negroni: Er besteht aus 25 Milliliter Gin, 25 Milliliter Martini Rosso Vermouth, 25 Milliliter Martini Bitter, einer Orangenscheibe und Eis.
  • Gin Basil Smash: Dieser beliebte Cocktail kommt in ein flaches Glas. Gin, frische Basilikumblätter, Zuckersirup, Zitronensaft und Eiswürfel sind die Zutaten.
  • Gin Mule: Zu den Zutaten gehören 45 Milliliter Gin, 20 Milliliter Limettensaft, 30 Milliliter Zuckersirup und 30 Milliliter Ginger Beer sowie 6 Blätter Minze. Hinzu kommen Eiswürfel sowie eine Limettenscheibe und ein Minzezweig als Garnitur. Ginger Beer ist eine charakteristische Ingwerlimonade, die eine pikante Schärfe aufweist.

FragezeichenFAQ – häufige Fragen zum Gin

Wie schmeckt Gin Tonic?

Die Aromen des Wacholders treffen im Gin Tonic auf die süß-bittere Note des Tonic Waters. In Abhängigkeit vom Mischungsverhältnis verändern sich der Eigengeschmack und die Süße. Die Rezepte für Gin Tonic unterscheiden sich je nach verwendetem Alkohol und Tonic. Zahlreiche Hersteller drucken das Mischungsverhältnis und Rezeptvorschläge mit unterschiedlichen Tonicsorten und Geschmacksrichtungen direkt auf die Flasche und die Umverpackung. Wichtig: Gin Tonic beim Genießen nicht zu viel umrühren!

Welcher Gin passt zu Tonic?

Diese Frage beantwortet vermutlich jeder Barkeeper unterschiedlich, denn es kommt auf den persönlichen Geschmack an. Das klassische Tonic-Wasser nimmt die dominanten Wacholdernoten sehr gut auf und ist mit einer kräftigen Süße ausgestattet. Es sollte mit unterschiedlichen Tonics und Ginsorten experimentiert werden, um dem persönlichen optimalen Geschmackserlebnis Stück für Stück näher zu kommen.

Wo kann ich guten Gin kaufen?

Spirituosenabteilungen von Supermärkten bieten häufig eine gute Auswahl an Ginsorten. Das Sortiment der einzelnen Marktketten ähnelt sich oft. Wer nach kleinen Destillerien und hochwertigen Ginsorten sucht, sollte sich in einem Feinkostladen oder in einem Spirituosenfachgeschäft beraten lassen. Das Internet bietet den Vorzug, die bekannten Marken mit Neueinsteigern und eher unbekannten Ginsorten zu vergleichen.

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Bitte beachten: Eine Online-Bestellung ist unkompliziert, aber an eine Altersüberprüfung gebunden.

Bei welcher Temperatur wird ein Gin verkostet?

Gin wird am besten in Räumen verkostet, die eine Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius aufweisen. Wenn die Räumlichkeiten zu warm oder zu kalt sind, können sich die Aromen nicht so gut entfalten.

Was kostet ein guter Gin?

Gins Test und VergleichSehr günstige Ginsorten gibt es schon unter 10 Euro. Abstriche müssen die Kunden in der geschmacklichen Tiefe und Intensität machen. Die sehr günstigen Ginsorten sind für Cocktails und Longdrinks geeignet.

Aufwändige Destillate und Herstellungsverfahren sowie Beimischungen zahlreicher Botanicals führen zu einem höheren Preis. Limitierte Kollektionen und saisonale Angebote sind in der Auswahl beschränkt und ebenfalls teurer. Ein solcher Gin wird häufig zum Sammlerstück. Er hat auf Jahre einen festen Platz in der eigenen Bar und gewinnt an Wert.

Gibt es Alternativen zum Gin?

Die Spirituosen Genever, Wacholderlikör oder Schlehenschnaps ähneln dem Gin im Geschmack. Eine Alternative zum Mixen von Cocktails und Longdrinks ist Wodka. Wodka ist eindimensionaler und klarer im Geschmack, harmoniert aber mit unzähligen Rezepten, die mit wenigen Zutaten umsetzbar sind. Alle Spirituosen, die Wacholder als dominante Geschmackskomponente enthalten, sind eine geschmackliche Alternative zum Gin.

Wie viele Gins gibt es auf der Welt?

Der Ginmarkt wächst unaufhaltsam. Mittlerweile gibt es in Deutschland rund 700 unterschiedliche Gins, Tendenz steigend. Allein aus Großbritannien kommen über 1.700 Ginsorten. Kein Wunder, dass Gin das Lieblingsgetränk von Queen Elizabeth II sein soll. Amerika belegt mit über 702 Gins im weltweiten Ranking Platz 2, Deutschland liegt direkt dahinter. Weitere europäische Länder bieten mittlerweile viele Marken und Ginarten, wie beispielsweise Spanien und Belgien mit über 400 Gins. Auf dieser Seite findet sich eine Infografik mit den Ländern und der Anzahl der Ginsorten.

Gibt es einen Gin-Test auf dem Portal der Stiftung Warentest?

Tipps & HinweiseBis zum heutigen Tag haben die Experten der Stiftung Warentest keinen Gin-Test durchgeführt. Dabei wäre es interessant zu erfahren, welche Inhaltsstoffe in welcher Konzentration in der Flasche landen und wie die Destillation abläuft. Sollte die Stiftung Warentest einen Gin-Test durchführen, wird an dieser Stelle darüber berichtet.

Hat Öko-Test einen Gin-Test durchgeführt?

Auf dem Portal von Öko-Test ist kein Gin-Test zu finden. Das Verbrauchermagazin ist bekannt dafür, die Herstellungsprozesse von Produkten zu überprüfen. Im Labor spüren die Tester gefährliche Inhaltsstoffe und Beigaben auf. Sie informieren im besten Fall darüber, was tatsächlich in der Flasche landet, woraus die Verpackung besteht und wie nachhaltig und fair die Produktion erfolgt. Sobald sich bei Öko-Test aktuelle Informationen zu Ginsorten ergeben, werden die Testergebnisse auf dieser Seite zusammengefasst.

Glossar

Brennblase
Eine Brennblase ist ein Hohlkörper und besteht häufig aus Kupfer. Sie kommt zur Destillation beziehungsweise zum Brennen von Alkohol zum Einsatz.
Chinin
Chinin ist ein Bitterstoff, der in Erfrischungsgetränken und Spirituosen enthalten sein kann. Er kommt in der Rinde des südamerikanischen Chinarindenbaums vor und ist der Gruppe der Alkaloide zuzuordnen. Isoliert ist Chinin ein kristallines Pulver mit einem sehr bitteren Geschmack. Mit bis zu 100 Milligramm pro Liter kann Chinin als Aroma in nicht-alkoholischen und alkoholischen Getränken enthalten sein.
Destillat
Das Destillat ist das Ergebnis beziehungsweise das Produkt einer Destillation.
Destillation
Das Verfahren der Destillation dient der Reinigung, Gewinnung oder Konzentrationserhöhung eines bestimmten Bestandteils. Es ist ein thermisches Trennverfahren, das flüssige Gemische trennt und anschließend die gelösten Stoffe wieder auffängt. Die Destillation von Alkohol steht für das Brennen trüber Flüssigkeiten zu Spirituosen.
Ethylalkohol
Andere Bezeichnungen sind Ethanol, Äthylalkohol oder Spiritus. Damit ist umgangssprachlich reiner Alkohol gemeint, der in diesem Zustand eine stechend riechende und farblose Flüssigkeit mit einem brennenden Geschmack ist. Ethylalkohol entsteht bei der Herstellung alkoholischer Getränke.
Filtration
Hochprozentige Destillate und Obstbrände können Trübstoffe enthalten. Temperaturschwankungen oder eine Herabsetzung der Trinkstärke können das Destillat trüben. Erst die Filtration erzielt ein klares Destillat.
Kubebenpfeffer
Kubeben-Pfefferkörner sehen den schwarzen Pfefferkörnern sehr ähnlich. Sie haben einen kleinen Stilansatz, weshalb sie Stielpfeffer heißen. Die Klettersträucher sind in Indonesien und Sri Lanka zu Hause und erreichen bis zu 6 Meter Höhe. Der Pfeffer schmeckt mild und soll weniger scharf und wärmer als schwarzer Pfeffer schmecken. Sein eukalyptusartiges und leicht bitteres Aroma soll zu einem leichten Prickeln auf der Zunge führen.
Mazeration
Mazeration steht für das Lösen eines Stoffes in Flüssigkeit. Im Prozess der Lösung bleiben die Stoffe erhalten und die chemische Zusammensetzung unverändert. Bei der Mazeration in der Ginherstellung erfolgt das Einlegen von Gewürzen und Kräutern über mehrere Stunden bis Wochen in Rohalkohol. Das soll für ein stärkeres Aroma des Getränks sorgen. Ethanol gilt als Lösungsmittel, um organische Stoffe wie Öle gut aufzunehmen und in Wasser zu lösen.
Pot Still
Die Brennblase heißt im Englischen Pot Still und kommt für die Destillation von Alkohol zur Verwendung. Pot Stills gehören zum Herzstück einer Destillerie. Durch die Destillation in Chargen kann der Hersteller neue Aromen und Zusätze hinzufügen. Der Copper Pot Still ist ein Kupferbrennkessel. Die kupfernen Brennblasen sind typisch für die Herstellung der Destillate in Irland und Schottland. Kupfer hat eine gute Wärmeleitfähigkeit und soll sich positiv auf den Geschmack auswirken.
Süßholz
Das echte Süßholz gehört zur Gruppe der Schmetterlingsblütler und der Familie der Hülsenfrüchtler. Die Gewinnung der Süßigkeit Lakritze erfolgt aus der Süßholzwurzel und hat die Pflanze sehr bekannt gemacht. Süßholz kann in vielen Produkten enthalten sein, auch in alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken. Süßholzextrakte sind Bestandteil einiger Spirituosen wie zum Beispiel des französischen Anisschnapses Pastis.
Wacholder
Wacholder gehört zur Pflanzengattung der Zypressengewächse. Es lassen sich 70 Arten unterteilen. In Mitteleuropa gibt es den gemeinen Wacholder und den Sadebaum. Die Beeren des Wacholders sind ein gefragter Rohstoff für Alkoholika. Aus einer Mischung von Wacholderbeeren und Alkohol entwickelte Franciscus Sylvius im 17. Jahrhundert den Wacholderschnaps Gin.

Gins-Liste 2021: Finden Sie Ihren besten Gin

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