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Private Haftpflichtversicherung Vergleich – Jetzt besten Tarif auf STERN.de finden

Die private Haftpflichtversicherung gehört zu den wirklich wichtigen Versicherungen, die trotz ihrer hohen Bedeutung eher wenig kostet. Jeder Moment der Unachtsamkeit kann enorme Folgen und einen langfristig wirksamen finanziellen Schaden mit sich bringen, weil gesetzlich stets der Schadensverursacher für einen entstandenen Schaden haftet. Wenn sogar Menschen zu Schaden kommen, können die Forderungen mehrere Millionen Euro betragen. Auch in diesem Fall springt die Privathaftpflicht ein. Darüber hinaus kann die Privathaftpflichtversicherung als eine Art Rechtsschutzversicherung aufgefasst werden, zumindest in dem Sinne, dass sie gegebenenfalls für die Abwehr unberechtigter Ansprüche sorgt. Mithilfe unseres kostenlosen Vergleichsrechners können Sie den Haftpflichtversicherung Vergleich schnell und unverbindlich durchführen. Was Sie dabei berücksichtigen sollten, haben wir von Stern für Sie im Folgenden erläutert.

Was bedeutet private Haftpflichtversicherung?

Die Bedeutung von Haftpflicht lässt sich so recht vollständig beschreiben. In § 823 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) wurde für die Haftpflicht Folgendes festgelegt: Wer vorsätzlich beziehungsweise fahrlässig Leben, Körper, Gesundheit, Freiheit oder Eigentum eines anderen Menschen verletzt, ist zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet. Die Privathaftpflichtversicherung, kurz Privathaftpflicht, ist dabei eine spezielle Form der Haftpflichtversicherung. Sie sichert private Versicherungsnehmer einschließlich ihrer Familien (und eventueller Hausangestellter) bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme vor Forderungen Dritter ab. So gesehen gewährleistet die private Haftpflicht außerdem den oben erwähnten „passiven Rechtsschutz“, der als Ergänzung des aktiven Rechtsschutzes durch eine zusätzliche Rechtsschutzversicherung aufgefasst werden kann.

Die private Haftpflichtversicherung ist, anders als die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung, keine Pflichtversicherung, sondern eine freiwillige Versicherung. Im deutschen Recht ist keine Begrenzung der Haftung von Privatpersonen vorgesehen. Aus diesem Grunde haben die Privathaftpflichtversicherung und die Anpassung der Versicherungssumme eine so hohe Bedeutung.

Fakt ist, ohne Privathaftpflichtversicherung kann schon eine kleine Unachtsamkeit den finanziellen Ruin bedeuten. Auch ein Radfahrer oder Fußgänger kann einen folgenschweren Verkehrsunfall verursachen. Wenn dabei Personen zu Schaden kommen, können sich horrende Ausgaben für Schmerzensgeld, medizinische Betreuung, Rehabilitationsmaßnahmen sowie zur Kompensation von Verdienstausfällen aufsummieren. Wenn sich ein unberechtigter Anspruch auf Schadensersatz zu einem Rechtsstreit ausweitet, trägt diesen für Sie das Versicherungsunternehmen aus. Als „passiver Rechtsschutz“ übernimmt die private Haftpflicht die Kosten für das Verfahren.

Aufbau einer Privathaftpflichtversicherung

Private Haftpflichtversicherung Vergleich: Jetzt besten Tarif findenIm Schadensfall haftet der Verursacher mit seinem gesamten (Privat)Vermögen. Da insbesondere bei Personenschäden die Forderungen ins Unermessliche wachsen können, lastet dann eine lebenslange Zahlungsverpflichtung auf Ihren Schultern, was jede weitere Lebensplanung ad absurdum führt. Eine private Haftpflichtversicherung übernimmt aber derartige Schäden und befreit Sie und Ihre Familie von einer solchen erdrückenden Belastung.

Basisschutz der Privathaftpflicht

Die private Haftpflichtversicherung deckt Sach-, Vermögens- und Personenschäden bis zur Höhe der vertraglich vereinbarten Versicherungssumme ab. Beim Haftpflicht Vergleich ist vor allem die sogenannte Deckungssumme zu berücksichtigen, die insbesondere bei Personenschäden von gravierender Bedeutung ist.

  1. Sachschäden
    Gemeint sind hiermit vor allem auch kleinere Schäden, die sich zum Beispiel wegen eines auf den Teppich verschütteten Glases Rotwein oder durch das Berühren eines parkenden Kraftfahrzeugs mit einem schweren Einkaufswagen ergeben können. Als Beispiel für mögliche größere Schäden, die ebenfalls von einer privaten Haftpflichtversicherung übernommen werden, wird gern der sich entzündende Weihnachtsbaum herangezogen, der sogar einen Abbrand der Nebenwohnungen mit verursacht.
  2. Vermögensschäden
    Beim Begriff des Vermögensschadens treten oftmals Missverständnisse zutage. Ein Vermögensschaden liegt dann vor, wenn Sie bei einer anderen Person einen finanziellen Nachteil beispielsweise dergestalt verursacht haben, dass die Person einen wichtigen geschäftlichen Termin nicht wahrnehmen kann. Sie könnten der Person zum Beispiel eine Verletzung zugefügt haben, sodass die Person nicht zur Arbeit gehen kann.
  3. Personenschäden
    Die Verursachung eines Personenschadens möchten wir Ihnen wieder an einem Beispiel erläutern: Ein Motorradfahrer muss Ihnen ausweichen, weil Sie versehentlich plötzlich bei roter Ampel eine Straße überqueren. Der Motorradfahrer stürzt dabei unglücklich und erleidet eine Querschnittslähmung. In diesem Fall haften Sie für den Personenschaden, der in der Folge aus diesen Facetten besteht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
    – Medizinische Betreuung
    – Reha-Maßnahmen
    – Behindertengerechter Wohnungsumbau
    – Kompensation von Verdienstausfall
    – Schmerzensgeld

Es wird daher empfohlen, die Deckungssumme für Personenschäden nicht zu niedrig anzusetzen. Zehn Millionen Euro ist hierbei die übliche Wahl.

Zusatzleistungen bei einer privaten Haftpflicht

Die Basisleistungen der privaten Haftpflichtversicherung können je nach individueller Lebenssituation um verschiedene Zusatzleistungen ergänzt werden. In diesem Zuge können zum Beispiel diese Risiken abgefangen werden:

  • Deliktunfähige Kinder
    Wenn Kinder im Spiel sind, bleibt der Geschädigte oftmals auf seinem Schaden sitzen, aber das muss nicht sein. Kinder unter sieben Jahren haften nämlich grundsätzlich nicht für durch sie angerichtete Schäden. Im Straßenverkehr liegt diese „Freigrenze“ sogar bei zehn Jahren. Die Eltern haften stellvertretend nur, wenn Ihnen eine Verletzung ihrer Aufsichtspflicht nachgewiesen werden kann, was in der Regel schwer ist. Wenn Sie es möchten, dass Schäden durch Ihre private Haftpflichtversicherung auch dann beglichen werden, wenn rechtlich eigentlich kein Haftungsanspruch gegen Sie erhoben werden kann, sollten Sie dies so im Tarif vermerken. Sinnvoll kann das sein, wenn Sie lebhafte Kinder haben und beispielsweise regelmäßig mit einer befreundeten Familie verreisen oder diese in deren Haus besuchen.
  • Schlüsselverlust
    Wenn Sie (oder ein Familienmitglied) dazu neigen, zuweilen etwas unaufmerksam zu sein, und schon häufiger Ihren Schlüsselbund verloren haben, so können Sie auch dieses Risiko extra versichern, denn der Verlust beispielsweise des Spezialschlüssels einer Schließanlage eines größeren Wohnkomplexes kann sehr kostspielig werden. Eine ähnliche Problematik kann beim Bürogebäude des Arbeitgebers vorliegen.
  • Gefälligkeitsschäden
    Jeder hat schon mal bei einem Umzug geholfen. Dabei kann es passieren, dass Ihnen die teure Mingvase aus der Hand rutscht. Wenn Sie derartige Fälle versichern möchten, müssen Sie dies dem Anbieter Ihrer Privathaftpflichtversicherung anzeigen und bezahlen dafür eine etwas höhere Prämie.
  • Mietsachschäden
    Im Tarif der Privathaftpflichtversicherung können Mietsachschäden mitversichert werden. Dazu gehören auch Schäden zum Beispiel in einem Hotel oder an ausgeliehenen Gegenständen.
  • Forderungsausfalldeckung
    Unter bestimmten Voraussetzungen zahlt Ihre Privathaftpflicht Ihren eigenen Schaden, wenn der Verursacher nicht in der Lage ist, dafür aufzukommen.
  • Ehrenamt
    Wenn Sie ehrenamtlich tätig sind, macht es Sinn, dass Ihre Privathaftpflicht auch sämtliche Sach- und Personenschäden abdeckt, die im Zuge Ihrer freiwilligen Tätigkeit entstehen könnten.

Wann die private Haftpflichtversicherung nicht greift

Bei Eigenschäden, darunter werden Schäden verstanden, die sich der Versicherte oder seine mitversicherten Familienangehörigen selbst zufügen oder sogar vorsätzlich verursachen, geht die Privathaftpflicht nicht in die Leistung. Für Schäden, die Ihr Haustier oder Pferd verursacht, ist extra eine Tierhalterhaftpflicht vorgesehen, die Privathaftpflicht ist dafür nicht zuständig. Wenn die Jagd Ihr Hobby ist, sollten Sie eine spezielle Jagdhaftpflichtversicherung abschließen. Ihre Privathaftpflicht übernimmt in diesem Zusammenhang keine Schäden.

Für Kraft-, Luft- und Wasserfahrzeuge müssen spezielle Haftpflichtversicherungen abgeschlossen werden, daher wird in diesen Fällen eine Privathaftpflichtversicherung nichts bezahlen. Für kleinere Modellfahrzeuge oder Drohnen gibt es im Rahmen der Privathaftpflicht die sogenannten Premiumtarife, die derartig verursachte Schäden in begrenzter Höhe mit absichern.

Wissenswertes über die private Haftpflicht

Das Thema Haftpflicht beziehungsweise private Haftpflicht ist ziemlich komplex. Die vielen damit verbundenen Fragen möchten wir von Stern Ihnen im Kontext mit dem Vergleich der Haftpflichtversicherungen gern erläutern. Der so oft zitierte Haftpflichtversicherung Test ist gespickt von eher künstlich konstruierten, statistisch ermittelten Pauschalfällen, die zwar sehr gut zu Max Mustermann passen, aber gewiss gar nichts mit Ihrer konkreten Lebenssituation zu tun haben. Betrachten wir dazu sogleich diese Frage etwas näher:

Lohnt sich bei der privaten Haftplicht ein Selbstbehalt?

Lohnt sich ein Selbstbehalt im Schadensfall?Ein leistungsstarker Tarif zu besonders kleinem Preis hat nun mal seinen Preis, soll heißen, dass der Versicherte die Bereitschaft (und Fähigkeit) einer Selbstbeteiligung bei kleinen Schäden signalisiert mit der Folge, dass ihm dafür das Versicherungsunternehmen einen deutlichen Rabatt einräumt, so in etwa, wie es viele von der Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung kennen.

Eine solchen „Selbstbehalt“ können Sie als Option im Zuge des Abschlusses der Privathaftpflicht festlegen. Im Schadensfall übernehmen Sie dann höchstens diesen vertraglich fixierten Eigenanteil. Alles, was darüber hinaus an Schaden entstanden ist, übernimmt die Privathaftpflicht. Die folgenden zwei recht gegensätzlichen Beispiele sollen die Situation etwas plausibel machen:

  1. Sie überqueren eine Straße und bemerken nicht den herannahenden Motorradfahrer. Beim Bremsen und Ausweichen stürzt dieser so unglücklich, dass nicht nur das Motorrad einen Totalschaden hat, sondern der Fahrer lange im Krankenhaus behandelt werden muss. Reha-Maßnahmen schließen sich noch an, ganz zu schweigen von dem Verdienstausfall, den der Top-Manager zurecht zu beklagen hat. In diesem Fall müssen Sie die vereinbarten 150 Euro Selbstbeteiligung bezahlen, den darüber hinausgehenden Millionenschaden übernimmt die Versicherung.
  2. Beim gemeinsamen Grillen stoßen Sie versehentlich den neuen Elektrogrill Ihres Freundes vom Tisch, der dabei stark beschädigt wird. Den Grill zu ersetzen, kostet 65 Euro. Da Ihr Selbstbehalt 150 Euro ausmacht, bezahlen Sie diesen Schaden allein in seiner vollen Höhe.

Durch Ihre Bereitschaft zu einer Selbstbeteiligung erhalten Sie augenscheinlich eine ziemlich günstige Haftpflichtversicherung. Dennoch sollte man zunächst einen Vergleich der Haftpflichtversicherungen durchführen, um sicherzustellen, ob es nicht sogar andere Anbieter gibt, die bei in etwa gleich niedriger Prämie auf die Selbstbeteiligung verzichten.

Haftpflicht für die ganze Familie

Bei der privaten Haftpflichtversicherung ist eine Police zugleich für die gesamte Familie des Versicherungsnehmers gültig. Gerade Kinder können beim Spielen zuweilen etwas quirlig sein und schon ist die schwere Kristallschale der Nachbarin vom Tisch gefallen. Eine extra Haftpflichtversicherung für Kinder ist nicht vorgesehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Ihre leiblichen Kinder oder um eine Patchwork-Familie handelt. Die privaten Haftpflichtversicherungen setzen dabei in der Regel allerdings voraus, dass die Kinder jünger als 18 Jahren und noch nicht berufstätig sind. Außerdem müssen sie in der häuslichen Gemeinschaft leben. Wenn sich volljährige, unverheiratete Kinder in ihrer ersten Ausbildung befinden, sind auch diese noch mitversichert.

Bei einem sogenannten „Single-Tarif“ sind der Lebenspartner und die Kinder nicht automatisch mitversichert, was aber jederzeit (nachträglich) geändert werden kann. Beim Neuabschluss der privaten Haftpflichtversicherung können Sie wählen zwischen Tarifen für Paare ohne oder mit Kindern oder einem Single-Tarif mit Kind.
Je mehr Zusatzleistungen mitversichert werden, also je mehr Risiken die Haftpflichtversicherung abdeck

en soll, desto höher wird die Prämie sein, das ist logisch. Ebenfalls verständlich ist es, dass eine Haftpflichtversicherung umso teurer ist, je mehr Personen mitversichert sind. Daher sind Single-Tarife meistens relativ günstig. Beim Haftpflichtversicherung Vergleich müssen daher stets genau die individuellen Voraussetzungen berücksichtigt werden.

Eine private Haftpflichtversicherung gewährt weltweiten Schutz

Wer beispielsweise im Urlaub im Ausland einen Schaden anrichtet, hat ebenfalls Rückendeckung durch seine Privathaftpflichtversicherung. Aber Sie sollten in diesem Zusammenhang unbedingt die Geltungsdauer der privaten Haftpflichtversicherung beachten.

Die meisten Policen gelten für befristete Auslandsaufenthalte. Wer sich ohne Unterbrechung länger als ein Jahr im Ausland aufhält, könnte diesbezüglich ein Problem kriegen. Wenn Ihr Kind im Ausland studiert, ist es für maximal 12 Monate über Ihre Familienpolice haftpflichtversichert. Kehrt aber der Versicherungsnehmer beziehungsweise die mitversicherte Person zwischenzeitlich zurück, startet die Geltungsdauer neu.

Besonderheiten beim Versicherungsvergleich Haftpflicht

Rentner weisen rein statistisch ein deutlich geringeres Haftpflichtrisiko auf. Das wirkt sich natürlich auf ihre Haftpflichtbeitragssätze günstig aus. Beamten sowie Angestellten im öffentlichen Dienst wird von den meisten Versicherungsgesellschaften ein Sonderrabatt eingeräumt.

Übliche Deckungssummen bei privaten Haftpflichtversicherungen

Die Leistungen der Privathaftpflicht sind durch die Deckungssumme limitiert, was diese Zahl so immens wichtig macht. Sie gibt die maximal mögliche Entschädigungsleistung pro Schadensfall an und wird im Zuge des Abschlusses des Versicherungsvertrages zwischen Ihnen und der Versicherungsgesellschaft festgelegt. Beim Haftpflichtversicherung Vergleich muss fairerweise immer dieselbe Deckungssumme eingetragen werden.

Die Privathaftpflicht deckt übrigens im Vergleich zu den meisten anderen Versicherungsarten eine besonders große Schadensvielfalt ab. Dies bildet sich natürlich in der Deckungssumme, die im Allgemeinen zwischen eine und zehn Millionen Euro angesetzt wird, ab. Wenn Sie sich für eine relativ hohe Deckungssumme entscheiden, werden Sie bemerken, dass dies nur eine sehr geringfügige Auswirkung auf Ihre Beitragszahlung hat, deshalb empfehlen wir, die Deckungssumme bei einer Privathaftpflicht nicht unter drei Millionen Euro anzusetzen. Wir haben ja oben den Hinweis darauf gegeben, wie schnell bei Personenschäden Kosten in Millionenhöhe zustande kommen können. Alle anfallenden Kosten, die in einem Schadensfall über die Deckungssumme hinausreichen, müssen Sie selbst persönlich tragen.

Die Bandbreite einer Privathaftpflicht ist groß. Sie können dabei von einer (billigen) minimalen Grundabsicherung bis zum teuren Rundumsorglospaket mit allen Bausteinen der Risikoabsicherung alles vereinbaren.

Dabei gilt aber, dass die günstige Haftpflichtversicherung nicht allein an der zu zahlenden Prämie festzumachen ist. Eine für Sie günstige Haftpflichtversicherung haben Sie dann gefunden, wenn diese möglichst viele Risiken, die in Ihrem Leben eine Rolle spielen könnten, zu einem möglichst niedrigen Preis absichert. Umgekehrt gilt, dass eine besonders teure private Haftpflichtversicherung im Test nicht unbedingt die beste Haftpflichtversicherung für Sie darstellt. Wie bei so vielen Dingen in unserem Leben kommt es auch bei der privaten Haftpflichtversicherung auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis an und genau darauf zielt der Haftpflichtversicherung Vergleich ab.

Das Einfamilienhaus als Verursacher eines Schadens

Schäden durch Glatteis übernimmt die HaftpflichtEin typisches Beispiel für Schäden, die Dritten durch das selbst genutzte Einfamilienhaus entstehen können und durch die Privathaftpflichtversicherung abgesichert sind, ist der Postbote, der im Winter auf der Zuwegung zu Ihrem Haus ausrutscht und sich verletzt, weil der Weg nicht ausreichend gestreut wurde, was ja Ihre Plicht ist. Ein anderer Zufall, der in Ihre Verantwortung fällt, könnte der herabfallende Dachziegel sein, der auf ein parkendes Kraftfahrzeug fällt. In derartigen Fällen ersetzt die private Haftpflichtversicherung die entstandenen Schäden.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erklärt dazu, dass eigentlich die Gemeinden dafür verantwortlich sind, dass auch im Winter die Gehsteige gefahrlos benutzt werden können. Nun stehlen sich aber die meisten Kommunen aus dieser Haftpflicht, indem sie die Verantwortung für Bürgersteige an die Eigentümer der unmittelbar angrenzenden Grundstücke übertragen mit der Folge, dass ein Geschädigter Schadenersatz von dem Hauseigentümer verlangen kann, vor dessen Grundstück die Räum- und Streupflicht vernachlässigt wurde. Beim Gebäudeeigentümer reguliert dann entweder die Gebäudehaftpflichtversicherung oder die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht, beim Mieter ist es dessen Privathaftpflichtversicherung, sofern die Räum- und Streupflicht zuvor (schriftlich) vom Vermieter auf den Mieter übertragen wurde.

Wie geht die private Haftpflichtversicherung im Fall eines Schadens vor?

Wenn etwas passiert ist, woran Sie augenscheinlich einen maßgeblichen ursächlichen Anteil haben, sollten Sie es dennoch erst einmal vermeiden, ein Schuldeingeständnis zu formulieren, denn das deutsche Versicherungsrecht ist unergründlich. Tatsächlich gehört es zu den Leistungen der privaten Haftpflichtversicherung, jede Angelegenheit dahin gehend zu prüfen, ob überhaupt ein eindeutig schuldhaftes Verhalten vorliegt, das einen Schadensersatz rechtfertigt. Erst bei „positivem Ergebnis“ dieser Prüfung übernimmt die Versicherung die Kosten. Erweisen sich die Forderungen aber als unberechtigt, werden sie gegebenenfalls sogar vor Gericht abgewehrt, wobei die Versicherungsgesellschaft alle gerichtlichen sowie außergerichtlichen Kosten trägt.

Wenn ein Familienmitglied der Schadensverursacher ist, zahlt die Privathaftpflichtversicherung nur dann, wenn dieses Familienmitglied nicht im versicherten Haushalt lebt.

Wenn Sie der Verursacher eines Haftpflichtschadens sind, gehen Sie am besten so vor:

  1. Den Schaden der Versicherungsgesellschaft melden. Die meisten Versicherer stellen online Schadensformulare zur Verfügung.
  2. Den Vorfall wahrheitsgemäß und detailliert beschreiben.
  3. Dem Geschädigten gegenüber weder ein Schuldbekenntnis geben (auch nicht indirekt) noch irgendeine (An)Zahlung leisten.
  4. Falls es bereits so weit gekommen ist, dass der Geschädigte einen Mahnbescheid auf den Weg gebracht oder Klage eingereicht hat, sollte der Haftpflichtversicherer umgehend informiert werden, wobei Sie in diesem Zuge alle vorhandenen Schriftstücke zur Verfügung stellen.

Wie läuft ein Haftpflichtversicherung Vergleich ab

Vergleichen Sie die vielen Tarife der privaten HaftpflichtversicherungDen Haftpflicht-Rechner können Sie leicht bedienen. Die Suchmaske startet mit der Abfrage, wer zu versichern ist. Zur Auswahl stehen dabei:

  • Ein Single-Haushalt
  • Eine ganze Familie
  • Ein kinderloses Paar
  • Ein Single mit Kindern

Unmittelbar nach der Entscheidung für eine dieser Optionen können Sie den Button Vergleichen anklicken. Sogleich werden Sie zu den nächsten Abfragen weitergeleitet, wo es um Ihren Geburtstag, eine eventuelle Tätigkeit im Öffentlichen Dienst und die gewünschte Versicherungssumme geht. Danach können Sie sich direkt die Suchergebnisse anzeigen lassen.

In einem nächsten Schritt haben Sie noch die Möglichkeit, die Höhe Ihrer Selbstbeteiligung, eine Vertragsmindestlaufzeit und Ihre bevorzugte Zahlweise zu regeln. Wenn Sie danach Tarife vergleichen anklicken, wird ein entsprechender Detailvergleich durchgeführt.

Wenn Sie auf diese Weise eine Police gefunden haben, die Ihren Vorstellungen entspricht, kommen Sie mit Online Antrag zu der Stelle, wo Sie genau diese Haftpflichtversicherung direkt online innerhalb weniger Minuten abschließen können. Durch Betätigung des Buttons Angebot erreichen Sie, dass Ihnen zunächst das unverbindliche Angebot per E-Mail und per Post zugesandt wird, wodurch Sie noch etwas Bedenkzeit gewinnen.

Wechsel einer bereits bestehenden Haftpflichtversicherung

Da die meisten Verträge auf ein Jahr mit automatischer Verlängerung abgeschlossen werden, liegt das Ende der Laufzeit im Falle einer Kündigung oftmals nur wenige Monate in der Zukunft. Allerdings gilt sehr oft eine dreimonatige Kündigungsfrist, die auf jeden Fall einzuhalten ist. Bei Beitragserhöhungen genießen Sie übrigens Sonderkündigungsrecht, was bedeutet, dass in diesem Moment die vereinbarte Kündigungsfrist ausgehebelt ist.

Zur Durchführung einer Kündigung stellen wir Ihnen ein kostenloses Formular, das Sie ausgefüllt und unterschrieben per Fax oder Post zu Ihrem bisherigen Versicherer senden, zur Verfügung. Zwar wird manchmal auch eine Kündigung per E-Mail akzeptiert, aber da kann man sich nie sicher sein.

Es liegt ganz in Ihrem Sinne, dass bei Antragstellung alle Angaben wahrheitsgemäß nach bestem Wissen und Gewissen gemacht werden. Wenn Sie zum Beispiel Vorschäden verschweigen, kann dies zum Verlust des Versicherungsschutzes bei dem neuen Anbieter führen.

Anzustreben ist bei einem Wechsel der Haftpflichtversicherung stets ein nahtloser Übergang, das heißt, die neue Versicherung sollte genau dann beginnen, wenn der alte Vertrag endet. Eine Überlappung in dem Sinne, dass Sie eine Zeit lang sogar doppelt versichert sind, macht überhaupt keinen Sinn, weil Sie im Schadensfall prinzipiell nur von einer Versicherung geschützt werden.

Fazit: Eine Haftpflichtversicherung privat abzuschließen, kann viel Nerven und Geld sparen. Die Versicherung für die Haftpflicht ist im Vergleich zu anderen Versicherungsarten relativ kostengünstig und dennoch bietet sie einen recht umfangreichen Schutz. Mithilfe unseres Vergleichsrechners können Sie den Haftpflichtversicherung Vergleich schnell durchführen, ohne mühevoll einen komplexen Privathaftpflicht Test durchexerzieren zu müssen. Nachdem Sie eine günstige Haftpflichtversicherung gefunden haben, können Sie direkt online das Antragsformular dafür ausfüllen. Zwar kann eine private Haftpflichtversicherung nicht alle Gefahren, die das Leben zu bieten hat, abwehren, aber immerhin kann sie Sie gegen berechtigte und auch unberechtigte Forderungen schützen.