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Handy mit Vertrag 2019 – Jetzt auf STERN.de vergleichen und neuen Handyvertrag mit Handy sichern

Handys mit Vertrag sind für viele Menschen ein zweischneidiges Schwert. Denn häufig zahlen sie hier mehr, als beim Barkauf des gleichen Gerätes. Häufig ist aber nicht immer. Es gibt also auch lohnenswerte Angebote. Um diese zu finden, müssen Sie allerdings auf einiges achten.

Im folgenden Beitrag möchten wir Ihnen die wichtigsten Dinge an die Hand geben, damit Sie sich bei der Vielfalt der Handys und Handyverträge zurechtfinden können. Dabei gehen wir sowohl auf die Kriterien ein, die Sie bei Vertragsabschluss beachten sollten, als auch auf wichtige Faktoren beim Handy-Kauf. Zum Schluss beantworten wir Ihnen noch einige Fragen, die im Zusammenhang mit Handys und Handyverträgen häufig aufkommen. Wir hoffen, dass wir Ihnen den Entscheidungsprozess so etwas erleichtern können.

Handys mit Vertrag

In Deutschland gibt es laut Angabe der Bundesnetzagentur über 131 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Es sind also mehr SIM-Karten im Umlauf, als es Einwohner gibt. Dabei nutzt fast jeder sein Handy mit Vertrag: Nur jeder Dreizehnte nutzt einen Tarif, der nicht vertraglich geregelt ist.

Zusammengefasst werden im Mobilfunkbereich Umsätze in Milliarden-Höhe gemacht. Ungefähr 25 bis 30 Milliarden Euro werden von den Kunden jedes Jahr in mobiles Telefonieren und Surfen investiert.

Es gilt aber auch: Wer seinen Handyvertrag in den letzten 2 oder 3 Jahren nicht mehr überprüft hat, zahlt höchstwahrscheinlich mehr als erforderlich. Denn in den letzten Jahren unterbieten sich die einzelnen Mobilfunkanbieter immer wieder mit besonders günstigen Angeboten. Davon können aber zum Großteil nur Neukunden profitieren. Als ein treuer, langjähriger Kunde müssen Sie selbst aktiv werden und bessere Konditionen herausschlagen.

Welche Arten von Handyverträgen gibt es eigentlich?

Handy mit VertragHeutzutage unterscheiden wir grundsätzlich zwischen drei gängigen Arten von Handyverträgen: Prepaid-, Paket- und Allnet-Vertrag. Der Allnet-Vertrag findet zwar mit Abstand die meisten begeisterten Nutzer, jedoch können auch die anderen beiden Varianten in bestimmten Situationen sinnvoll sein.

  • Prepaid-Vertrag:
    Wer sich für die Prepaid-Variante entscheidet, schließt lediglich einen Vertrag über die Rahmenbedingungen zur Nutzung des jeweiligen Mobilfunknetzes ab. Feste Kosten sind nicht vertraglich geregelt, wodurch der Nutzer den Vorteil einer optimalen Kostenkontrolle hat. Für Telefon-Flatrates oder mobiles Internet gibt es Pakete zu pauschalen Preisen – Sie bleiben also vernetzt.
  • Paket-Vertrag:
    Bei einem Paket-Vertrag gehen Sie mit dem Anbieter Ihrer Wahl eine Vertragsbindung über feste monatliche Pakete für Telefonie und mobiles Internet ein. Sobald diese verbraucht sind, zahlen Sie pauschale Preise pro Megabyte, Minute oder SMS.
  • Der Allnet-Vertrag:
    Mit einem Allnet-Vertrag können Sie jederzeit gebührenfrei in alle Mobilfunknetze telefonieren und haben oft beträchtliche Mengen an Datenvolumen zur Verfügung. Dafür sind Allnet-Verträge jedoch auch mit Abstand am kostspieligsten.

Welcher Vertrag ist der richtige für mich?

Welche Art des Handyvertrags für Sie am besten ist, können Sie nur selbst entscheiden. Denn dies ist maßgeblich von den Anforderungen abhängig, die Sie an Ihren neuen Vertrag stellen. Tätigen Sie nur selten selbst Anrufe mit Ihrem Handy? Kommen Sie auch mit wenig Datenvolumen über den Monat? Dann könnte ein Prepaid-Vertrag interessant sein. Denn mit diesem können Sie langfristig einiges an Geld sparen. Wenn Sie ohnehin nicht viel Wert auf maximale Leistung legen, wird Ihnen wahrscheinlich auch nichts fehlen.

In unserem Tarifvergleich finden Sie auch viele Prepaid-Verträge. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob diese zu Ihnen passen, können Sie es völlig ohne Risiken ausprobieren. Denn meist bekommen Sie Ihre Prepaid-SIM bereits für weniger als 10 Euro und können, falls Sie sich doch mehr Leistung wünschen, einfach auf einen vertraglich geregelten Tarif umsteigen. Schließlich unterliegt die Laufzeit eines Prepaid-Tarifs keinerlei Vertragsbindung.

Telefonieren Sie nur sehr wenig, wollen sich im Notfall aber auf Ihren Vertrag verlassen können? Dann könnte ein Paket-Vertrag sinnvoll sein. So haben Sie bei minimalen Kosten trotzdem die Sicherheit eines vertraglich geregelten Tarifs. Wenn Sie Ihr Smartphone sehr häufig nutzen oder vielleicht sogar geschäftlich benötigen, ist immer eine Allnet-Flat ratsam. Diese sind heute schon verhältnismäßig günstig zu haben und eröffnen Ihnen die gesamten Weiten des mobilen Internets und der deutschen Mobilfunknetze.

Für wen lohnt sich überhaupt ein Handy mit Vertrag?

Wer sich für ein Handy mit Vertrag entscheidet, spart vor allen Dingen Zeit. Denn es ist nur eine Bestellung erforderlich und Sie bekommen Ihre SIM-Karte und Ihr Handy in einem Paket. Die eigentliche Zeitersparnis zeigt sich jedoch erst nach längerer Vertragsnutzung, wenn es wieder Zeit für ein neues Handy wird.

Wenn Sie sich für einen Handyvertrag mit Handy entscheiden, können Sie sich bei den meisten Anbietern alle 2 Jahre über ein neues Gerät freuen – zu besonders günstigen Kondition.

Außerdem bietet ein Handyvertrag mit Handy bei mangelndem Budget oft die einzige Möglichkeit, an ein neuwertiges Gerät zu kommen. Häufig bezahlen Sie bei Abschluss eines Vertrags nämlich nur einen symbolischen Preis von 1 Euro. Der eigentliche Preis des Gerätes wird dann über die monatliche Handyrechnung bezahlt.

Das sollten Sie sich merken!Natürlich gibt es auch nachvollziehbare Gründe einen Handyvertrag ohne Mobiltelefon zu bevorzugen. Denn es gibt auch viele Menschen – vor allem aus der älteren Generation – die froh sind, dass sie mit Ihrem jetzigen Gerät überhaupt zurechtkommen. Junge Menschen vergessen oft, dass ältere Semester, die in den 70-er Jahren geboren sind, häufig nicht das gleiche Verständnis für die moderne Technik und das Internet mitbringen, da sie nicht damit aufgewachsen sind.

Darüber hinaus ist ein Handyvertrag mit Smartphone finanziell nicht immer sinnvoll, da es auch trügerische Angebote gibt. Wenn Sie ein neues Handy zu Ihrem Vertrag möchten, sollten Sie unbedingt die monatlichen Gebühren auf die Gesamtlaufzeit hochrechnen und diesen Betrag mit dem aktuellen Neupreis des jeweiligen Gerätes vergleichen.

Ratenzahlungen für das Handy

Heutzutage kosten Hightech-Smartphones weit mehr als 1.000 Euro. Da kann es für das Portmonee hilfreich sein, das Handy in Raten zu bezahlen. Sie holen sich Ihr neues Smartphone sozusagen auf Kredit – nur, dass Sie nicht wissen, wie es mit den Zinsen aussieht. Wenn Sie also nicht die Angebote der Mobilfunkanbieter vergleichen, haben Sie kaum eine Möglichkeit genau abzuschätzen, wie hoch die „Zinsen“ bei Ihrem neuen Vertrag überhaupt sind.

Manchmal ist es sogar möglich, einen „Negativzins“ zu bekommen. Denn mit kostengünstigen und subventionierten Modellen versuchen die Anbieter immer wieder, ihre Kunden langfristig an sich zu binden.

Handynetze in Deutschland

Handyvertrag mit HandyWenn Sie nach einem günstigen Handyvertrag suchen, sollten Sie natürlich auch die verfügbaren Handynetze vergleichen, damit Sie wissen, welches Mobilfunknetz den besten Empfang hat. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen den Netzen der drei großen Anbieter:

  • Telekom (D1)
  • Vodafone (D2)
  • Telefónica (E-Netz)

Hier lässt sich aber keine allgemeingültige Aussage treffen. Denn die Netzabdeckung der einzelnen Anbieter ist nicht in jeder Region gleich. Daher raten wir Ihnen, sich direkt bei Ihrem Anbieter der Wahl zu informieren, wie es in Ihrer Region um die Netzabdeckung bestellt ist.

Wenn Sie wissen wollen, welches Netz für Sie am besten geeignet ist, können Sie es auch einfach selbst testen. Dazu benötigen Sie nur eine Prepaid-Karte, mit der Sie die Netzabdeckung in Ihrer Region an verschiedenen Standorten überprüfen.

Egal ob Sie sich für ein Handy mit oder ohne Vertrag entscheiden: Die Netzabdeckung spielt immer eine wichtige Rolle. Denn was bringt Ihnen ein hervorragender Handyvertrag mit guten Leistungen und günstigen Konditionen, wenn Sie damit nirgends Empfang haben? Damit auf Ihrem Telefon immer alle Balken voll sind, sollten Sie bei Vertragsabschluss auf die folgenden Faktoren achten:

  • Wie leistungsstark ist der Handyempfang in Städten und in ländlichen Regionen?
  • Wie gut ist der Empfang, wenn Sie mit dem Zug oder dem Auto unterwegs sind?
  • Wie sieht es mit der LTE-Abdeckung aus?
  • Ermöglicht das Handynetz auch innerhalb von Gebäuden einen guten Empfang?
  • Ist schon Voice over LTE (VoLTE) vorhanden, dass die Verzögerungszeit bei der Internet-Telefonie verkürzt und eine bessere Sprachqualität ermöglicht?

UnterschiedeDie Handynetze werden regelmäßig von diversen Fachzeitschriften bewertet und auch die Stiftung Warentest hat die Mobilfunkanbieter schon mehrmals genauer unter die Lupe genommen. Dabei stellt sich immer folgende Frage: Welches Netz ist das Beste? Oder: Welches Handynetz hat die bessere Übertragung von Daten und eine höhere Sprachqualität?

Um das herauszufinden, wurden schon häufiger Tester im gesamten Land herumgeschickt, um Funklöcher zu finden und festzustellen, wie es um die Netzqualität in Deutschland bestellt ist. In unserem Beitrag zu günstigen Handytarifen haben wir uns etwas genauer mit dem Mobilfunknetz-Test der Stiftung Warentest beschäftigt.

Welches Handynetz ist das beste?

Nicht ganz ungerechtfertigt wirbt die Telekom stets damit, über das beste Mobilfunknetz zu verfügen. Das bestätigen auch verschiedene unabhängige Institutionen. Diese belegen, dass Sie bei der Telekom und bei Vodafone am besten aufgestellt sind, wenn Ihnen ein zuverlässiger Empfang und eine schnelle Internetverbindung wichtig sind.

Allerdings hat auch o2 in den letzten Jahren stark aufgeholt. Das sogenannte E-Netz ist mittlerweile durchaus besser aufgestellt, weist allerdings vor allem in den ländlichen Regionen noch viele Funklöcher auf. Einschätzungen von Experten sind allerdings eher als Tendenzen zu verstehen. Es kann also auch sein, dass o2 in Ihrer Region am besten dasteht.

Wenn Sie nur gelegentlich telefonieren wollen und sich nicht um die Empfangsqualität sorgen, können Sie grundsätzlich jeden Anbieter nutzen. Denn der für Telefonate erforderliche GSM-Standard ist bei allen Anbietern in fast allen Regionen vorhanden. Die Stiftung Warentest hat eine 99-prozentige Verfügbarkeit dieses Standards ermittelt.

Als Kunde müssen Sie jedoch in Kauf nehmen, dass es im E-Netz deutlich häufiger zu Verbindungsabbrüchen kommt als bei den D-Netzen. Auch die Rufaufbauzeit – die Dauer vom Wählen bis zum eigentlichen Anruf – ist merklich länger als bei der Telekom und bei Vodafone.

Über welche Handynetze telefoniere ich bei den kleineren Anbietern?

Auf dem Mobilfunkmarkt tummeln sich unzählige Drittanbieter, wie zum Beispiel Otelo, congstar oder Fonic. Diese sind allerdings nicht im Besitz von eigenen Handynetzen, sondern mieten sich in die der großen Mobilfunkanbieter ein. Falls Sie einen der günstigeren Anbieter ins Auge gefasst haben, müssen Sie auch wissen, in welchem Netz Sie dort telefonieren:

  • D1: Penny Mobile, congstar
  • D2: Otelo, Fyve, GMX, Web.de, Lidl Connect, Maxxim, ProSieben
  • E-Netz: Fonic, Blau.de, NettoKom, DiscoTel, Base, GMX, Web.de, Netzclub, WhatsAppSim, Maxxim, Aldi Talk, Simply, Tchibo
Bei den Anbietern Web.de, GMX und MAXXIM sollten Sie sich direkt über das jeweilige Angebot informieren. Denn diese laufen sowohl über Vodafones D2-Netz, als auch über o2's E-Netz.

Lohnt sich der Vertragsabschluss bei einem der Drittanbieter?

Die vielen kleinen Anbieter haben häufig sehr attraktive Angebote parat – vor allem preislich. Was die Leistungen angeht, lassen sie aber oft zu wünschen übrig. Denn Zusatzfunktionen wie WiFi-Calling oder Multi-SIM sind in den meisten Fällen nicht vorhanden. Außerdem können Sie die LTE-Technologie bei den meisten Drittanbietern nicht nutzen. Sie surfen also über den etwas langsameren 3G-Standard. Falls Sie keinen hohen Wert auf schnelles Internet oder spezielle Zusatzfunktionen legen, können Sie getrost zu einem der kleineren Anbieter greifen. Wenn Sie bei Ihrem Handyvertrag allerdings sehr viel Wert auf die Leistungen legen, raten wir Ihnen zu den drei Platzhirschen Telekom, Vodafone und o2.

FAQ

Was bedeutet Multi-SIM?

Die Bezeichnung Multi-SIM meint zwei SIM-Karten, die im Mobilfunknetz allerdings unter der gleichen Telefonnummer registriert sind. So können Sie das mobile Internet Ihres Handyvertrags auch auf Ihrem Notebook oder Tablet nutzen.

Was ist WiFi-Calling?

Unter WiFi-Calling verstehen wir eine spezielle Technologie, die von den Mobilfunk-Riesen Telekom, Vodafone und o2 angeboten wird. Diese Technik ermöglicht weltweite Telefongespräche über das Internet – ohne zusätzliche Gebühren. Außerdem können Sie auch in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung telefonieren, solange eine Internetverbindung besteht.

Gibt es Handyverträge für zwei Personen?

Häufig haben die Provider auch Tarife im Angebot, bei denen Sie zwei SIM-Karten mit unterschiedlichen Telefonnummern bekommen. Dabei nutzen allerdings beide Karten die Leistungen von einem Tarif. Sie teilen also Ihre Freiminuten und Ihr Datenvolumen. Dementsprechend sollte ein derartiger Vertrag deutlich höhere Leistungen besitzen, als ein Tarif, den Sie nur alleine nutzen.

Gibt es Handyverträge für Kinder?

Auch für Kinder haben die Telekom, Vodafone und o2 einiges im Angebot. Meist handelt es sich um etwas abgespeckte Tarife mit Drittanbietersperre, damit Ihr Nachwuchs keine versehentlichen Kosten verursachen kann. Außerdem lässt sich häufig eine Sperre für nicht jugendfreie Inhalte im Internet einrichten.

Wie viel Datenvolumen brauche ich?

Wenn Sie sich für einen Handyvertrag mit Handy entscheiden, ist es naheliegend, dass Sie dieses auch ausgiebig nutzen möchten. An dieser Stelle gibt es vor allem ein Ärgernis, dass bei allen Smartphone-Nutzern mehr als verhasst ist: Die Drosselung der Surfgeschwindigkeit.

Wenn Sie Ihr Datenvolumen aufgebraucht haben, wird dieses meist auf 65 Kilobyte pro Sekunde gedrosselt. Das reicht gerade noch so, um einfache Webseiten aufzurufen oder Nachrichten zu empfangen. Nur beim Anbieter o2 haben Sie den Vorteil, dass die Surfgeschwindigkeit lediglich auf 1 Megabyte pro Sekunde gedrosselt wird.

Der Drosselung Ihrer Surfgeschwindigkeit können Sie nur aus dem Weg gehen, wenn Sie schon vor Vertragsabschluss wissen, wie viel Datenvolumen Sie eigentlich brauchen. Dazu kann es sinnvoll sein, einfach über mehrere Wochen das eigene Nutzungsverhalten zu überprüfen. Wenn Sie lediglich hin und wieder etwas im Netz recherchieren wollen, kommen Sie mit 500 Megabyte vollkommen aus. Falls Sie Ihr Handy unterwegs aber gerne zum Fernseher umfunktionieren, online Musik hören oder Spiele spielen, sollten Sie mindestens 3 Gigabyte auswählen.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Handy mit Vertrag achten

Achtung: Das sollten Sie wissen!Nun möchten wir Ihnen einen möglichst guten Überblick darüber geben, was es beim Vertragsabschluss zu beachten gilt, wenn Sie sich für einen Tarif mit Handy entscheiden. Zu den wichtigen Punkten zählen:

  1. Die Gebühren für das Smartphone
  2. Das Mobilfunknetz
  3. Die Leistungen (Telefon und Internet)
  4. Zusatzleistungen

Die Gebühren für das Smartphone

Bevor Sie sich für einen bestimmten Vertrag mit Handy entscheiden, sollten Sie zuerst überprüfen, ob das Angebot finanziell überhaupt attraktiv ist. Vergleichen Sie den Tarif dazu am besten mit Verträgen, bei denen kein Smartphone dabei ist. Außerdem sollten Sie ausrechnen, wie viel Sie für Ihr Smartphone insgesamt bezahlen. Denn häufig kommen Sie beim Barkauf des gleichen Smartphones etwas günstiger weg.

Wenn Sie bei Vertragsabschluss keine Anzahlung oder nur einen symbolischen Preis von ein paar Euro bezahlen, müssen Sie davon ausgehen, dass Sie für Ihr Smartphone insgesamt etwas mehr bezahlen.

Das Mobilfunknetz

Noch wichtigster als günstige Konditionen oder starke Leistungen ist die Wahl des richtigen Mobilfunknetzes. Vor allem, wer in ländlichen Gebieten heimisch ist, sollte hier lieber zweimal prüfen. Wie bereits erwähnt, haben Sie bei der Telekom im Durchschnitt die besten Karten. Volle Klarheit haben Sie jedoch erst, wenn Sie sich direkt beim Anbieter informieren oder die Netzqualität selbst überprüfen.

Die Leistungen in Bezug auf Telefon und Internet

Wie bereits erwähnt, sind die passenden Leistungen vor allem davon abhängig, welche Anforderungen Sie an Ihren Handyvertrag stellen. Hier müssen Sie also selbst einschätzen, wie Ihr persönliches Nutzungsverhalten ausfällt. Falls Sie jedoch gar keinen Anhaltspunkt haben: Ein günstiger Allnet-Vertrag mit 2 oder 3 Gigabyte Datenvolumen passt für fast jeden.

Falls Sie mit der Zeit feststellen, dass Sie doch gerne mehr Datenvolumen hätten, können Sie das meist nachträglich bei Ihrem Anbieter beantragen. Das Datenvolumen zu reduzieren, ist allerdings schwieriger und meist mit Kosten verbunden.

Die Zusatzleistungen

Mit Zusatzleistungen sind vor allem Vergünstigungen für Bestandskunden gemeint. Sobald Sie nach 2 Jahren erstmalig Ihren Vertrag verlängern, stufen viele Anbieter nicht selten Ihre Leistungen etwas herauf – bei gleichen Kosten. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind Rabatte auf neue Smartphones.

Worauf sollte ich bei der Auswahl meines Smartphones achten?

Handyvertrag mit Handy VergleichAuch die Auswahl Ihres neuen Smartphones sollten Sie ausgiebig überdenken, damit sie später gut mit Ihrem neuen Gerät zurechtkommen und nicht schon nach kurzer Zeit ein gezwungener Neukauf ansteht. Grundsätzlich sollten Sie wissen, dass die großen Handy-Hersteller wie Apple, Samsung oder Sony einmal im Jahr ein neues Smartphone auf den Markt bringen. Nennenswerte Innovationen sind dabei allerdings nicht jedes Jahr zu verzeichnen. Features, wie die Entsperrung per Gesichtserkennung oder die abgerundeten Bildschirmecken bei den neusten Flaggschiffen von Apple und Samsung, sprechen nicht jeden Nutzer an.

Was im Vergleich zur Handy-Generation aus dem Vorjahr allerdings einen beträchtlichen Unterschied macht, ist der Preis. Daher schlagen wir vor, alle Handys in folgende Kategorien zu unterteilen:

  • Einsteiger-Handys bis 150 Euro
  • Mittelklasse-Handys 150 bis 500 Euro
  • Handys aus der aktuellen Generation ab 500 Euro

Diese Unterteilung ist für Ihre Auswahl deshalb sinnvoll, weil die Unterschiede in der Leistung, Ausstattung und Software innerhalb dieser drei Kategorien relativ gering sind. Wenn Sie erst einmal wissen, was Ihnen bei Ihrem neuen Smartphone wichtig ist, wird die Auswahl des richtigen Herstellers zur reinen Formsache.

Einsteiger-Smartphone

Haben Sie nur sehr geringe Ansprüche an Ihr neues Smartphone? Nutzen Sie zum Fotos schießen ohnehin lieber Ihre Kamera? Dann können Sie getrost zu einem der günstigsten Handys greifen. Diese bieten Ihnen immer noch ein verhältnismäßig aktuelles Betriebssystem, Internetzugang sowie unzählige nützliche Apps. Die Qualität des Displays, der integrierte Speicher sowie die Kameraqualität lassen aber meistens etwas zu wünschen übrig.

Mittelklasse-Handy

Sie möchten ein leistungsfähiges Handy, haben aber nur ein begrenztes Budget zur Verfügung? Dann ist ein Handy aus der Mittelklasse vermutlich die beste Lösung. Selbst wenn Sie in diesem Bereich eines der günstigeren Geräte auswählen, wird es den Smartphones aus der aktuellen Generation nur in ein paar Kleinigkeiten nachstehen. In 1 oder 2 Jahren Entwicklungszeit kommen in der Regel keine bahnbrechenden Entwicklungen auf den Markt. Die Unterschiede sind schwindend gering und machen in der alltäglichen Nutzung kaum einen Unterschied.

Handys aus der aktuellsten Generation

Wenn Sie sich für eines der aktuellsten Handys interessieren, sollten Sie gut überlegen, aus welchen Gründen Sie genau dieses Gerät möchten und ob Sie den Preis für gerechtfertigt halten. Denn wer sich jedes Jahr das neuste Smartphone seines favorisierten Herstellers kauft, investiert schnell ein kleines Vermögen – und das für nur sehr kleine Unterschiede. Rein rational betrachtet sind Handys aus der aktuellsten Generation also meist weniger sinnvoll. Falls Smartphones jedoch so etwas wie ein Hobby für Sie geworden sind, ist dagegen natürlich nichts einzuwenden.

Wer ist der richtige Hersteller?

Die Auswahl des richtigen Herstellers ist in der Regel eine Frage der Sympathie und des eigenen Bauchgefühls. Natürlich gibt es viele weniger gelungene Modelle. Das ist aber bei jedem Hersteller der Fall. Suchen Sie sich also den Hersteller aus, der Ihnen persönlich am meisten zusagt und recherchieren Sie dann einige Erfahrungsberichte zu den Smartphones Ihrer Wahl. So lässt sich vermeiden, dass Sie sich ausgerechnet für eines der schwarzen Schafe des jeweiligen Herstellers entscheiden.

Darum sollten Sie unseren Handy-mit-Vertrag-Preisvergleich nutzen

Wenn jemand Handyverträge mit Handy sucht, der mit dem Internet noch nicht so vertraut ist, führt ihn sein Weg meistens zuerst in den nächsten Handy-Shop. Bedenken Sie jedoch, dass die Berater fast immer auf Provisionsbasis vergütet werden und dementsprechendes Interesse daran haben, Ihnen einen möglichst kostspieligen Handyvertrag zu verkaufen.

Offline-Shops sind meistens auf einen der großen Mobilfunkanbieter sowie einige Drittanbieter beschränkt. Der einzige Vorteil ist der persönliche Kontakt und die Beratung, die sich allerdings sehr schnell in ein Verkaufsgespräch verwandelt.

In unserem Handyvertrag-mit-Handy-Vergleich hingegen, finden Sie Angebote von allen großen Providern sowie den dazugehörigen Drittanbietern. Sie können Ihren neuen Tarif bequem vom Sofa aus bestellen und haben dabei sogar optimale Möglichkeiten, Preise und Leistungen zu vergleichen. Diesen Vorteil haben Sie im Internet jedoch nicht nur bei Handyverträgen, sondern bei fast allen anderen Produkten.

Vermeiden Sie unnötige Kosten

Überall, wo Verträge abgeschlossen werden, sind schwarze Schafe unterwegs – so auch beim Handyvertrag. Denn auch hier gibt es viele Stolpersteine, die Ihnen beim Öffnen Ihrer nächsten Handyrechnung einen kalten Schauer über den Rücken jagen können. Wenn Sie auf die folgenden Kriterien achten, können Sie die verschiedenen Kostenfallen jedoch sehr leicht umgehen.

Zu hohe Gebühren für Ihr Smartphone

Gerade, wenn Sie auf der Suche nach einem Handy mit Vertrag sind, besteht ein recht hohes Risiko, dass Sie unter dem Strich mehr zahlen, als eigentlich notwendig ist. Das ist besonders bei neuen Smartphones ohne Zuzahlung der Fall – wer Geld sparen möchte, sollte hier unbedingt aufpassen.

Sind Sie ein echter Schnäppchenjäger? Die besten Konditionen finden sich meist bei Handyverträgen mit Mittelklasse-Smartphones. Wenn Sie hier eine Zuzahlung tätigen, bekommen Sie Ihr Smartphone häufig sogar günstiger als beim Barkauf.

Sonderrufnummern

Handyverträge mit HandyBei Sonderrufnummern handelt es sich um kostenpflichtige Telefonnummern, die Sie leicht an der Vorwahl erkennen können. Wollen Sie eine Telefonnummer mit der Vorwahl 01805, 0900 oder 01377 wählen? Besser nicht, denn hier können Gebühren von bis zu 2,85 Euro pro Minute anfallen.

Wirklich ungünstig ist jedoch, dass Sie diese Sonderrufnummern nur bedingt umgehen können. Denn bei vielen Anbietern wird auch der Kundenservice unter einer kostenpflichtigen Nummer betrieben, sodass Sie kaum um zusätzliche Kosten herumkommen, wenn Sie vor einem unlösbaren Problem mit Ihrem Tarif stehen. Dieser Kostenfalle können Sie also nur aus dem Weg gehen, wenn Sie sich bereits vor Abschluss Ihres Handyvertrags mit Handy über den Kundenservice des Anbieters Ihrer Wahl informieren.

Anrufe ins Ausland

Was die Kosten für Gespräche ins Ausland angeht, gibt es eine erfreuliche Erneuerung. Denn am 15. Juli 2017 wurden die Roaming-Gebühren für Gespräche innerhalb der Europäischen Union nun vollständig abgeschafft. Im EU-Inland können Sie also völlig sorgenfrei telefonieren.

Telefonieren können Sie innerhalb der EU zwar ohne Gebühren, die gebührenfreie Nutzung des Internets ist jedoch auf ein bestimmtes Datenvolumen beschränkt. Hierbei handelt es sich nicht um den Wert, der in Ihrem persönlichen Tarif festgelegt ist, sondern um einen Wert, die für alle Kunden eines Anbieters gilt und von diesem festgelegt wird: Die Fare-Use-Regelung, die es den Providern ermöglicht, nach dem Verbrauch eines bestimmten Datenvolumens horrende Kosten auf die Internetnutzung zu erheben.

Falls Sie einen Urlaub außerhalb der EU planen, beispielsweise in Asien oder den Vereinigten Staaten, sollten Sie die Kommunikation nach Hause auf das Internet beschränken. Denn in diesem Fall können immer noch enorme Kosten entstehen.

Die Kündigungsfrist

Die meisten Nutzer sind sich darüber im Klaren, dass sie nach Vertragsabschluss für 24 Monate an ihren neuen Handyvertrag gebunden sind. Was viele jedoch vergessen ist, dass der Vertrag spätestens 3 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt werden muss. Wer das versäumt, muss mindestens noch ein weiteres Jahr mit seinem alten Vertrag vorliebnehmen und verwehrt sich die Möglichkeit, auf einen möglicherweise günstigeren Tarif mit besseren Leistungen umzusteigen.

Wenn Sie schon bei Vertragsabschluss wissen, dass Sie Ihren neuen Vertrag nicht länger nutzen werden, als es die Vertragslaufzeit vorgibt, können Sie diesen auch direkt nach dem Abschluss vorauswirkend kündigen. So ist ausgeschlossen, dass Sie die Kündigungsfrist versäumen und im besten Fall unterbreitet Ihnen Ihr Provider kurz vor Vertragsende sehr attraktive Angebote, um Sie als Kunde nicht zu verlieren.

Abonnements

Handy mit Vertrag PreisvergleichSeien Sie vorsichtig, wenn Sie sich im Internet auf zwielichtigen Seiten bewegen. Auch viele kostenlose Apps bieten Ihnen häufig verlockende Leistungen wie zum Beispiel Bilder, Videos oder Klingeltöne, die in Wahrheit jedoch nur ein Köder sind, der Sie in eine teure Abofalle locken soll. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie bei Ihrem Anbieter eine sogenannte Drittanbietersperre einrichten lassen. Im Normalfall reicht es aber auch, vorsichtig zu sein und immer das Kleingedruckte zu lesen. Denn diese Abonnements sind nicht illegal. Sie weisen im Kleingedruckten genau auf die entstehenden Kosten hin, hoffen durch die kurze Aufmerksamkeitsspanne im Internet jedoch darauf, dass es nur die Wenigsten lesen.

Die Datenautomatik

Wenn Sie dringend schnelles und mobiles Internet benötigen, kann die Datenautomatik sehr nützlich sein. In den meisten Fällen hat der Nutzer jedoch sein Datenvolumen deutlich zu gering angesetzt und bucht automatisch dreimal pro Monat die Datenautomatik.

Beispiel: Für 2,99 Euro gewährt Ihnen Ihr Provider weitere 500 Megabyte Datenvolumen. Im Monat kommen wir also auf knapp 9 Euro – auf das Jahr hochgerechnet etwas mehr als 100 Euro. Bei Vertragsabschluss hätten Sie die 1,5 Gigabyte pro Monat allerdings deutlich günstiger bekommen. Darum ist es so wichtig, dass Sie schon vor Vertragsabschluss wissen, wie viel Datenvolumen Sie wirklich benötigen. Anderenfalls kann es teuer werden.

Häufig gestellte Fragen zu Handyverträgen mit Handy

FragezeichenZum Schluss haben wir noch einige Fragen aufgelistet, die häufig im Zusammenhang mit Handyverträgen gestellt werden. Wir hoffen, dass Ihnen die Antworten Ihre Kaufentscheidung und die Nutzung Ihres Handys erleichtern werden.

Bekomme ich bei Vertragsverlängerung ein kostenloses Handy?

Das kann sein. Hier spielen die aktuellen Angebote und Aktionen Ihres Anbieters eine Rolle. Fest steht, dass Ihnen die meisten Provider bei Vertragsverlängerung starke Vergünstigungen für Ihr neues Smartphone gewähren. Das ist einer der größten Vorteile von Handys mit Vertrag.

Was bedeutet SIM-Lock?

Mit der SIM-Lock-Funktion sperren die Betreiber Smartphones, die sie im Paket mit einem Handyvertrag verkaufen vor der Nutzung mit anderen Mobilfunkanbietern. Dadurch wird vermieden, dass die Geräte direkt nach Vertragsabschluss verkauft werden – schließlich gehört Ihnen das Smartphone erst wirklich, sobald Sie den Gesamtpreis über Ihre Telefongebühren beglichen haben.

In der Regel können Sie Ihr Handy auch für alle Anbieter freischalten lassen. Das ist allerdings meistens mit Kosten verbunden.

Warum bekomme ich keinen Handyvertrag mit Handy?

Für einen Handyvertrag mit Handy fallen insgesamt höhere Kosten an, weshalb die Anbieter eine höhere Bonität voraussetzen. Geringverdiener, Berufseinsteiger und Schuldner bekommen oft nur ein Smartphone, wenn das Gerät bar bezahlt oder ein Großteil des Gesamtpreises als Anzahlung hinterlegt wird.

Wenn Sie sich vorerst für einen Vertrag ohne Handy entscheiden, haben Sie bei Vertragsverlängerung oft die Möglichkeit, ein neues Gerät auszusuchen.

Wie lange dauert es, bis ich meinen Handyvertrag mit Handy nach der Bestellung im Internet erhalte?

Auf den Tag genau kann Ihnen natürlich niemand sagen, wie lange der Versand dauern wird. Üblicherweise ist Ihr Handy inklusive SIM-Karte bereits 3 bis 5 Werktagen nach der Bestellung bei Ihnen.

Beachten Sie, dass Sie Ihre SIM-Karte und den dazugehörigen PIN-Code niemals in dem gleichen Schreiben erhalten. Dadurch wird gewährleistet, dass Ihre Daten nicht missbraucht werden können.

Gibt es auch Prepaid-Angebote mit Handy?

Früher waren Bundles bestehend aus einer Prepaid-SIM und einem Handy gang und gäbe. Heutzutage gibt es sie zwar auch noch, allerdings nur selten. In den meisten Fällen haben wir hier wieder das Problem mit dem SIM-Lock. Da die dazugehörigen Smartphones meist nicht wesentlich günstiger sind, ist dies also in der Regel keine sehr sinnvolle Option.