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Unser aktueller Handyversicherung Vergleich auf STERN.de

  • Premium-Absicherung
  • Hohe Deckungssummen
  • Inklusive Diebstahlschutz
  • Ohne Wartezeit

Handyversicherung Vergleich 2019 – Jetzt aktuelle Smartphone-Versicherungen auf STERN.de vergleichen und online abschliessen

Moderne Smartphones bedeuten für die meisten von uns ein Tor in die weite Welt. Wer so ein Alleskönner und Alleswisser mal verloren hat, befand sich unversehens in einer Art Isolationshaft und überdies ist damit das ausgelagerte Gedächtnis für immer verloren. Der Verlust der so wichtigen Daten kommt einer schweren Amnesie gleich. Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter und im Alltag inzwischen unverzichtbar geworden. Was den Deutschen lieb und teuer ist, versichern sie und deshalb musste die Smartphone Versicherung beziehungsweise die Handyversicherung entwickelt werden. Ein gutes Smartphone kostet heute deutlich mehr als 500 Euro, ein Betrag, den bei Verlust nicht jeder so ohne Weiteres verschmerzen kann. Wer es aber rechtzeitig erwogen hat, sein Handy zu versichern, muss zumindest den materiellen Schaden nicht fürchten. Doch knifflige Tarife zur Smartphone Versicherung gibt es viele, einige haben sich sogar als Kostenfalle erwiesen. Um demgegenüber gewappnet zu sein, hat sich der Handyversicherung Vergleich als außerordentlich hilfreiches Tool herausgestellt.

Die Handyversicherung mit Bedacht abschließen

HandyversicherungDa das Smartphone für viele auch ein Statussymbol darstellt, werden dafür bereitwillig hohe Preise bezahlt. Die Geräte der Spitzenklasse von Samsung oder Apple kosten schon mal 800 Euro und mehr. Daher ist der Abschluss einer Handyversicherung absolut nachvollziehbar. Vor Abschluss des Vertrages sollten Sie allerdings klären, wann überhaupt die Versicherung für das Handy zum Zuge kommt und welche Kosten damit verbunden sind. Aus diesem Grunde raten Verbraucherschützer dazu, die Handyversicherung noch nicht direkt beim Kauf des Geräts abzuschließen.

Warum verschiedene Bezeichnungen für Handyversicherungen?

Es gibt keinen Unterschied zwischen einer Handyversicherung, einer Smartphone Versicherung oder einer iPhone Versicherung. Allein aus technischer Sicht gibt es sehr wohl Unterschiede zwischen diesen Geräten, die schnell erklärt sind:

Das Handy verfügt über die wichtigsten Grundfunktionen wie Telefonieren und das Versenden einer SMS. Im Grunde handelt es sich um ein relativ einfaches, handliches, solides Telefon.

Ein Smartphone ist bereits ein kleiner, mobiler Computer. Neben der obligatorischen SMS- und Telefonfunktion können E-Mails gelesen und geschrieben werden, Sie können im Internet surfen und in hoher Pixelauflösung fotografieren, abgesehen von den vielen „Apps“ (steht für application = Anwendung), also die zusätzlichen Software-Module, die Sie sehr einfach auf das Smartphone herunterladen können. Das kann eine Taschenlampenfunktion, ein Kompass, ein Navi oder ein Seismometer sein. Täglich kommen weitere Apps hinzu, die ebenfalls auf das Smartphone aufgespielt werden können.

Das iPhone ist im Prinzip ein Smartphone, allein sein Hersteller ist das US-Unternehmen Apple. Dieses Marken-Produkt hat auf dem Markt eingeschlagen wie eine Bombe, daher verwenden viele die Bezeichnung iPhone, wenn sie eigentlich ganz allgemein ein Smartphone meinen. Das ist vergleichbar mit dem berühmten Tesafilm, was ein ganz bestimmtes Markenprodukt ist, aber als Bezeichner für alle durchsichtigen Klebestreifen dieser Welt herhalten muss. Wir können also festhalten:

  • „Jedes iPhone ist ein Smartphone, aber nicht jedes Smartphone ist ein iPhone.“

Ganz egal, ob von einer Smartphone Versicherung oder einer iPhone Versicherung die Rede ist, schlussendlich wird stets eine Handyversicherung abgeschlossen.

Sollte die Versicherung für das Handy gleich beim Kauf abgeschlossen werden?

Handyversicherung VergleichGerade auch in Großmärkten wird man versuchen, Sie beim Kauf eines Smartphones zum Abschluss einer Handyversicherung zu überreden. Die Stiftung Warentest stellte dazu fest, dass solche Policen oftmals überteuert sind. Zwar ist es bequem, die Versicherung gleich beim Kauf mit zu erledigen, zumal der freundliche Verkäufer einen so kompetenten Eindruck macht, aber er kann in der Regel nicht alle klein gedruckten Regelungen innerhalb der Smartphone Versicherung in ihren Konsequenzen wirklich überblicken. Lassen Sie sich also nicht von so einem „Rundum-sorglos-Paket“ blenden und verführen. Im Schadensfall ist dann ausgerechnet der Wasserschaden oder der Diebstahl nicht mit drin in der Handyversicherung. Es sind gerade diese unüberlegten Schnellschuss-Abschlüsse einer Handyversicherung, die am Ende dazu führen, dass die Sinnhaftigkeit einer Versicherung für das Handy im Grundsatz in Zweifel gezogen wird, wenn nicht sogar in Verruf gerät.

Es ist viel besser, wenn Sie die verschiedenen Tarife der Handyversicherungen in aller Ruhe im Internet vergleichen und erst danach mit einer inneren Überzeugung sogleich bequem online abschließen. Zwar sind die online angebotenen Tarife nicht grundsätzlich viel besser als jene, die Ihnen im Laden angeboten werden, da zum Beispiel ganz ähnliche Ausschlüsse in den Vertragsbedingungen formuliert sind, aber der gezielte, vorherige Handyversicherung Vergleich ermöglicht eine wirklich fundierte Entscheidung für den in Ihrem Falle optimalen Tarif. Wie auch immer Sie sich entscheiden, unser Vergleichsportal entbindet Sie nicht von der mühseligen Arbeit, die verklausulierten Versicherungsbedingungen im Einzelnen herunterzuladen, zu lesen und zu versuchen, diese inhaltlich zu verstehen. In dieser Welt hat sich offensichtlich eine Wahrheit durchgesetzt: je kleiner und länger das Kleingedruckte, desto größer die formal-juristische Bedeutung.

Finanz- und Versicherungsexperten empfehlen, eine Handyversicherung stets getrennt vom Handyvertrag abzuschließen, nachdem die verschiedenen Tarife verglichen worden sind.

Anbieter von Versicherungen für das Handy

UnterschiedeEs sind eher weniger die großen, klassischen Versicherungsgesellschaften, die Versicherungen für Handys in ihrem Portfolio haben. Das trägt nicht gerade zu einer guten Übersichtlichkeit bei. Einige Tarife der Hausratversicherung bieten die Möglichkeit, die Smartphone Versicherung darin zu integrieren. Aber noch werden die meisten Handyversicherungen im Zuge der Anschaffung eines Smartphones gleich mit verkauft. Typicherweise bieten Elektronikfachmärkte wie Saturn, Media Markt und Mobilfunkprovider wie o2 solche Versicherungen für das Handy gleich mit an. Auch der Online-Händler Amazon hat inzwischen die Handyversicherung in sein Programm mit aufgenommen.

Es ist wohlgemerkt nicht der Verkäufer der Versicherung, an den man sich im Schadensfall wenden kann. Von ihm ist keinerlei Unterstützung zu erwarten, denn die Smartphone Versicherung wird mit Unternehmen wie ACE, EWP oder auch Allianz abgeschlossen. Wer die Handyversicherung online abschließt, geht zum Beispiel einen Vertrag mit „Schutzklick“ oder „Friendsurance“ ein. Letztlich steckt aber auch hinter solchen eher unbekannten Namen ein größerer Versicherungskonzern.

Was leistet eine Smartphone Versicherung im Schadensfall?

Wenn die Handyversicherung hält, was sie verspricht, deckt sie die folgenden Schäden ab:

  • Diebstahl
  • Raub
  • Display-Bruch
  • Stoß-Schäden

Die Unterschiede zwischen Raub und Diebstahl ergeben sich aus den §§ 242 und 249 StGB (Strafgesetzbuch). Dazu gibt es Leitsätze dergestalt, dass

  1. Zwischen der Drohung beziehungsweise dem Einsatz von Gewalt in Verbindung mit der Entwendung beim Raub eine direkte Verknüpfung bestehen muss. Wenn die Nötigungshandlung nicht zum Zweck einer Entwendung vorgenommen wird, der Täter also seinen Entschluss zur Entwendung erst nach Abschluss seiner Handlung fasst, dann ist die vorausgesetzte Verknüpfung nicht gegeben.
  2. Der Angeklagte seinen Entschluss zur Entwendung bereits vor der Gewaltanwendung gefasst haben muss. Wenn lediglich die Wirkungen eines eingesetzten Nötigungsmittels ohne Wegnahme-Absicht andauern, was der Täter für sich ausnutzt, liegt nicht der Tatbestand des Raubes vor.

Bei den meisten Anbietern sind darüber hinaus auch Schäden durch Flüssigkeiten abgedeckt. Gleiches gilt für Überspannungsschäden und Schäden durch Bedienfehler. Der Schutz im Ausland muss explizit in der Versicherung für das Handy aufgenommen sein. Im sogenannten Handyschutzbrief sind alle relevanten Leistungen aufgeführt. Hierin ist festgelegt, in welchen Fällen die Handyversicherung den Schaden übernimmt. Technische Fehler am Gerät werden hingegen durch die Garantieleistungen abgedeckt. Wer das Handy so versichern kann, hat dennoch ein Problem mit den verlorenen, gespeicherten Daten. Diese lassen sich in der Regel ohnehin nicht mit Geld ersetzen. Eine wirklich gute Versicherung für das Handy können Sie eigentlich nur mithilfe eines Handyversicherung Vergleichs finden.

Wenn Ihr Handy durch eine andere Person beschädigt wird, muss deren private Haftpflichtversicherung in Anspruch genommen werden. Wenn diese Person keine Privathaftpflicht-Versicherung abgeschlossen hat, muss sie für den Schaden aus eigener Tasche aufkommen. Die Handyversicherung kann in diesem Fall nicht beansprucht werden.

Handyversicherungen im Vergleich

Tipps & HinweiseWer sein Handy versichern möchte, sollte sich im Vorfeld gut über die Leistungen der jeweiligen Versicherungsgesellschaft informieren. Wenn die wahrscheinlichsten Schadensfälle nicht versichert sind, können Sie auf eine solche nutzlose Handyversicherung verzichten. Hinsichtlich der abgedeckten Schäden ähneln sich die verschiedenen Tarife allerdings recht weitgehend. Bei allen Tarifen werden zum Beispiel Sturzschäden, Netzteilschäden, Feuer und Kurzschluss oder Diebstahl abgesichert. Was aber dann erst im konkreten Schadensfall sichtbar wird, ist, dass zum Beispiel Diebstahl oder Displaybruch von Versicherung zu Versicherung ziemlich unterschiedlich, ja zuweilen eigentümlich, interpretiert wird. Weiterhin unterscheiden sich die Verträge zum Teil sehr deutlich mit Blick auf:

  • Die Mindestlaufzeit
  • Die Kosten
  • Die Anzahl der Schadensursachen
  • Die Höhe der Selbstbeteiligung
  • Die Art und Weise der Regulierung

So gesehen sollte sich jeder mehrere Angebote anzusehen, insbesondere auch die theoretisch möglichen Fallstricke dabei beachten, damit die Versicherung des Handys am Ende den persönlichen Ansprüchen genügt. Wenn Sie also den Handyversicherung Vergleich durchführen, sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Sturz- und Bruchschäden:
    Bei mehr als drei Vierteln aller gemeldeten Handyschäden handelt es sich um einen Displayschaden. Das ist in der Tat schnell passiert, wenn so ein empfindliches elektronisches Gerät zum Beispiel aus der Jackentasche auf den Boden fällt. Auch wenn nicht gleich das ganze Display gebrochen ist, sind zumindest eine oder mehrere Touchscreen-Einheiten betroffen, sodass das Gerät unbrauchbar wird. Allein schon ein Riss im Display bedeutet eine große Einschränkung bei der Nutzung des Smartphones. Weil die Reparatur beziehungsweise der Austausch eines Displays bis zu 200 Euro kosten kann, sollte diese Leistung unbedingt in der Handyversicherung enthalten sein.
  • Brandschäden:
    Das Samsung Galaxy Note 7 hat eine traurige Berühmtheit erlangt durch seinen defekten Akku, der dazu führte, dass viele dieser Geräte wie von Geisterhand Feuer fingen. Aber auch Kurzschlüsse im Netzteil oder an defekten Kabeln kommen als Brandursache nicht selten infrage.
  • Flüssigkeitsschäden:
    Wasser ist in unserer Umwelt allgegenwärtig und manchmal kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Handys gerne schwimmen gehen oder sogar Kaffee trinken. Doch Wasser ist schnell durch das Gehäuse eingedrungen und führt auf der Platine unmittelbar zu Elektrolyseprozessen und unumkehrbaren Verätzungen. Auch wenn Wasserschäden mitversichert sind, sollten Sie sehr genau hinschauen, welche Art von Wasserschäden im Tarif ein- und ausgeschlossen ist. Wetterschäden zum Beispiel durch Starkregen werden oftmals nicht beglichen. Weniger zimperlich stellen sich die Smartphone Versicherungen beim umgekippten Getränk an, wobei aber wieder unterschieden wird, ob eine Teetasse auf dem Tisch oder eine Trinkflasche im Rucksack ausgelaufen ist.
  • Bedienfehler:
    Smartphones sind heute mit vielen komplexen Funktionen ausgestattet und täglich kommen weitere Apps hinzu. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie beim Anwenden der vielen Programme Fehler machen, die sogar schwerwiegende technische Folgen nach sich ziehen können. Ist dann eine Reparatur erforderlich, sollte die Smartphone Versicherung die Kosten dafür übernehmen. Dies geschieht aber nur, wenn der Bedienfehler explizit im Leistungsumfang genannt ist.
  • Wackelkontakte:
    Bei gut fünf Prozent aller gemeldeten Schadensfälle spielen Wackelkontakte eine Rolle. Sie können rein mechanisch schnell am Mikrofon oder an der Lade- und Kopfhörerbuchse entstehen.
  • Akkuschaden:
    Es ist fast die Regel, dass bei einem Smartphone zuerst der Akku kaputtgeht. Das wissen auch die Versicherer und scheuen deshalb davor zurück, den Akku-Schutz in die Handyversicherung einzubeziehen. Dennoch gibt es Tarife, die den Akkuausfall und sogar dessen signifikant sinkende Kapazität mitversichern.
Der Bruch des Displays ist gemäß einer Studie der Versicherungsbranche der mit Abstand häufigste Schaden am Smartphone. Danach folgen der Flüssigkeitsschaden und die Beschädigung durch Andere, womit auch Haustiere gemeint sind. Wer zuweilen zu etwas Ungeschicklichkeit neigt, dem kann es sogar öfter passieren, dass Zucker (Softdrinks) oder Salz (Meerwasser) ins Gehäuse eindringt, was jedes Mal fatale Folgen hat. In diesem Fall ist eine Handyversicherung eine wertvolle Hilfe.

Die Smartphone Versicherung tritt bei Diebstahl in die Leistung ein

Smartphone VersicherungHandys sind bei Dieben sehr beliebt. Bei fünf Prozent der Schadensmeldungen wird Diebstahl beklagt. Aber Vorsicht: Die meisten Versicherungen zahlen nur bei Raub oder Einbruchdiebstahl. Wenn Ihnen der Langfinger in der Enge der Straßenbahn das Handy unbemerkt aus der Tasche zieht, ist das für die Versicherung noch lange kein Diebstahl. Ärger ist auch dann vorprogrammiert, wenn das Handy aus dem verschlossenen Auto entwendet wird. Auf jeden Fall sollten Sie den Dieb darum bitten, das Handy nicht nachts zwischen 22 und 6 Uhr zu klauen, weil diese nächtliche Ruhezeit von der Handyversicherung nicht akzeptiert wird. Die Smartphone Versicherung unterscheidet zwischen drei Diebstahl-Arten:

  1. Einbruch-Diebstahl:
    Hierbei geht es um den Diebstahl privaten Eigentums aus geschlossenen Räumen, das kann zum Beispiel die Wohnung oder das Fahrzeug sein. Einbruchspuren an Fenstern oder Türen werden hier als Beweis anerkannt.
  2. Raub:
    Wie oben bereits ausgeführt, stellt der Raub eine besonders schwere Form des vorsätzlichen Diebstahls dar, weil hierbei noch der Tatbestand von Gewaltanwendung oder zumindest deren Androhung zu beklagen ist.
  3. Einfacher Diebstahl:
    In diesem Fall hat der Dieb kaum Hindernisse zu überwinden. Das Handy wird zum Beispiel aus der Jackentasche, also aus Ihrem persönlichen sicheren Gewahrsam, entwendet, während Sie dicht gedrängt in einem Bus stehen.

Die genaue Wortwahl bei der Schilderung des Diebstahls sollten Sie auf die Goldwaage legen, denn viele Smartphone Versicherungen verweigern die Leistung, wenn sie Anhaltspunkte dafür erkennen, dass Ihr Handy nicht ausreichend gesichert war. Wenn Sie Ihr Jackett mit dem Handy im Restaurant über der Stuhllehne hängen lassen, während Sie zur Toilette gehen und dies auch noch in höflicher Ehrlichkeit so schildern, wird Ihre Handyversicherung mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht für den Schaden aufkommen. Und überhaupt weigern sich viele Versicherer grundsätzlich, bei Handy-Diebstahl zu bezahlen.

Den Diebstahl Ihres Handys müssen Sie bei einer Polizeidienststelle ganz offiziell zur Anzeige bringen. In diesem Zuge geben Sie eine genaue, schriftliche Schilderung des Schadenshergangs ab, die in der Regel innerhalb von nur drei bis sieben Tagen der Handyversicherung vorzulegen ist. Benötigt werden dazu die Versicherungsnummer, die Diebstahlanzeige sowie die „IMEI-Nummer“ des entwendeten Handys. Am besten, Sie notieren sich diese Nummer gleich beim Kauf des Gerätes.

Lesen Sie sich also die Versicherungsbedingungen Ihrer Versicherung für das Handy genau durch, denn einfacher Diebstahl oder nur Verlust durch Vergesslichkeit ist in aller Regel nicht in der Handyversicherung enthalten, es sei denn, Sie schließen gezielt einen entsprechenden Premium-Tarif ab. Normalerweise gilt, dass sich Ihr Handy in Ihrem persönlichen Gewahrsam befinden muss, wobei die vorausgesetzte Sorgfaltspflicht nicht verletzt sein darf. Das typische Beispiel ist hier die im Restaurant entwendete Jacke mit dem Smartphone, das sich in diesem Fall eben nicht in Ihrem persönlichen Gewahrsam befand.

Abgesehen von dem Schaden durch das entwendete Smartphone entstehen oftmals direkt mit dem Diebstahl verbundene Folgekosten. Dies geschieht zum Beispiel dann, wenn der Dieb Ihr Smartphone noch eine ganze Zeit lang für verschiedene Verwendungen nutzt. Bei einigen Tarifen, aber eben nicht bei allen, sind auch derartige Folgeschäden mit versichert. Allerdings variiert die vereinbarte maximale Schadenssumme. Falls Ihr Smartphone eine (begrenzte) Prepaid-Karte enthält, bleiben solche Folgeschäden überschaubar und müssen nicht unbedingt versichert sein.

Manche Versicherungen bieten an, das „verlustige“ Handy orten zu lassen. Zu diesem Zweck wird das Gerät in eine entsprechende Online-Datenbank eingetragen. Die Ortung kann aber nur so lange funktionieren, wie sich noch die SIM-Karte darin befindet.

Wann Handyversicherungen NICHT zahlen

Versicherung HandyEigentlich steht das alles drin in den Versicherungsbedingungen für Ihre Handyversicherung. Was Ihre Smartphone Versicherung nicht mag, das ist fahrlässiges oder gar vorsätzliches Handeln, das zum Verlust oder zu einem Schaden an Ihrem Smartphone führt. Dazu gehört auch der unsachgemäße Gebrauch. Die meisten Versicherungen zahlen nicht bei:

  • (Einfachem) Diebstahl
  • Liegenlassen oder vergessen
  • Verlieren

Einen Schaden können Sie nur dann geltend machen, wenn Sie Ihr Handy in sicherer Weise mitgeführt haben. Die Beweislast liegt übrigens bei Ihnen. Außerdem kommt die Handyversicherung nicht für witterungsbedingte Schäden und für die Alterung einzelner elektronischer Komponenten auf. Dies betrifft insbesondere die üblicherweise nachlassende Akku-Leistung. Falls sich Ihr Handy einen Computer-Virus einfängt und dadurch unbrauchbar wird, zahlt die Handyversicherung ebenso nicht wie im Falle eines Software-Fehlers. Wird eine Reparatur unsachgemäß ausgeführt, lehnt die Versicherung eine Schadensregulierung ab.

Diese Hinweise vor Augen, sollten Sie vor einem Vertragsabschluss unbedingt einen Handyversicherung Vergleich anstellen. In den Vertragskonditionen müssen die Leistungsausschlüsse explizit angegeben werden. Typische Ausschlüsse sind:

  • Sturz- und Bruchschäden, die durch Dritte verursacht werden.
  • Feuchtigkeitsschäden, die durch Witterungseinflüsse verursacht sind.
  • Diebstahl, der durch eigene Unachtsamkeit provoziert wurde.
  • Bedienfehler bei unsachgemäßer Nutzung.
Falls in einem Schadensfall eine Reparatur durchgeführt werden soll, sollten Sie zuvor das Einverständnis beziehungsweise die Erklärung zur Kostenübernahme durch Ihre Handyversicherung abwarten.

Wissenswertes über Handyversicherungen

Wann sollte man die Handyversicherung abschließen?

Achtung: Das sollten Sie wissen!Sofortigen Versicherungsschutz erreichen Sie, wenn Sie die Handyversicherung gleich beim Kauf des Smartphones abschließen. Es gibt aber auch Anbieter, bei denen der Versicherungsschutz erst etwas verzögert innerhalb der ersten 14 Tage nach dem Kauf eintritt. Wer die Smartphone Versicherung erst nach dem Einkauf des Handys separat abschließt, ist in der Regel mit einer Wartezeit konfrontiert, ähnlich, wie wir es von der privaten Krankenversicherung kennen. Diese Wartezeit kann sich bis zu sechs Wochen nach dem Abschlussdatum der Handyversicherung erstrecken. Tritt der Schadensfall schon während dieser Phase ein, erhalten Sie keinerlei Leistung von der Versicherungsgesellschaft.

Viele Handyversicherungen gehen jedenfalls von dem grundlegenden Bedürfnis aus, dass ihre Kunden nur neue Geräte versichern möchten. Schon nach drei Monaten gehört ein Smartphone nach diesem Kalkül zum „alten Eisen“, das nicht mehr versicherbar ist. Es gibt aber einzelne Anbieter, die sogar bei halbjährigen Geräten noch ein Auge zudrücken. Alle diese vielen Feinheiten finden beim Handyversicherung Vergleich ihre Berücksichtigung. Dieser gibt Ihnen indirekt auch eine Antwort darauf, ob es überhaupt sinnvoll ist, Ihr Handy zu versichern. Der zuvor schon erwähnte freundliche Verkäufer bietet Ihnen gewiss gern eine günstige Handyversicherung an, allein, wenn diese im Schadensfall nicht bereit ist zu zahlen, ist die Handyversicherung so überflüssig wie ein Kropf.

Sinnvoll ist der Abschluss einer Handyversicherung eigentlich nur innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Neukauf, solange sich der Zeitwert des Geräts noch nicht zu weit vom Neuwert entfernt hat. Die Handyversicherung ist auf jeden Fall für sehr teure, exklusive Smartphones anzuraten.

Wie hoch ist die Deckungssumme bei einer Smartphone Versicherung?

Grundlage für die Deckungssumme ist der Brutto-Verkaufspreis. Ein aufgrund eines Vertrages „subventioniertes“ iPhone für, sagen wir mal, 50 Euro, ist über eine iPhone Versicherung in der Tat nur mit 50 Euro versichert. Während die Herstellergarantie bei Smartphones meistens zwei Jahre währt, hat Apple die Garantiezeit auf zwölf Monate zusammengeschmolzen. Bei einer separat abgeschlossenen iPhone Versicherung kann aber eine beliebige Laufzeit festgelegt werden. Ein älteres Handy zu versichern, was übrigens relativ teuer ist, kann sich kaum lohnen, weil ja im Schadensfall bestenfalls dessen Listenwert erstattet wird, das heißt, die Deckungssumme sinkt stets mit dem Alter des Geräts.

  • Merke: Eine Smartphone Versicherung ist keine Neuwertversicherung!
Im Schadensfall erstattet eine Smartphone Versicherung nur im ersten Jahr den vollen Kaufpreis, im zweiten Jahr reduziert sich die Erstattung auf 80 Prozent davon, im dritten Jahr auf 60 Prozent. Es handelt sich aber nie um eine Überweisung frischen Geldes auf Ihr Konto, sondern lediglich um die direkte Übernahme von Reparaturkosten beziehungsweise des Kaufpreises für das neue Smartphone.

Für den Ersatz bei Diebstahl oder Totalschaden haben sich die Versicherer recht unterschiedliche Konditionen ausgedacht. Die Erstattungen schwanken hier zwischen 60 und 100 Prozent des Neuwertes beziehungsweise des Zeitwertes. Beim Handyversicherung Vergleich sollten Sie insbesondere auf diesen Punkt achten.

Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen

Bei einem neuen Smartphone beträgt die Laufzeit der Handyversicherung in der Regel mindestens 24 Monate. Bei derart langer Vertragslaufzeit liegt die Kündigungsfrist normalerweise bei drei Monaten. Es gibt aber auch Tarife, die man unmittelbar kündigen kann. Falls Sie Ihr Handy versichern möchten, könnte vielleicht gerade dieser Aspekt Ihr besonderes Interesse wecken.

Eine Smartphone Versicherung verlängert sich nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit automatisch. Bevor dies passiert, sollten Sie erneut einen Handyversicherung Vergleich durchführen. Sollte sich dabei herausstellen, dass Sie die Versicherung lieber wechseln möchten, müssen Sie Ihren alten Vertrag unbedingt aktiv kündigen. Bedenken Sie aber auch, dass die Fortsetzung der Versicherung des Handys nach zwei Jahren wegen dessen schnellen Wertverlustes selten lohnend ist.

Meistens ist eine Handyversicherung ohne Selbstbeteiligung besser

Bevor Sie sich dazu entschließen, Ihr Handy zu versichern, sollten Sie bedenken, dass die meisten Anbieter ganz selbstverständlich von einer Selbstbeteiligung ausgehen. Das kann ein Festbetrag sein oder ein (relativer) Betrag, der auf den Wert des Handys bezogen ist. In der Praxis läuft das dann darauf hinaus, dass Sie bei Reparatur oder Neukauf zwischen 20 und 150 Euro selbst zu tragen haben. Wenn Sie die Wahl haben, sich für einen Tarif mit oder ohne Selbstbeteiligung zu entscheiden, wählen Sie besser eine Handyversicherung ohne Selbstbeteiligung.

Eine seriöse Smartphone Versicherung sieht gar keine Selbstbeteiligung vor. Damit folgen diese Unternehmen dem Rat der Verbraucherschutzverbände.

Was kostet eine Handyversicherung monatlich?

Die monatlichen Kosten für eine Smartphone Versicherung bewegen sich im Bereich zwischen zwei und zehn Euro. Was eine Handyversicherung monatlich kostet, ist abhängig vom Wert des Smartphones, von der Höhe der Selbstbeteiligung sowie von der vereinbarten Versicherungsleistung. Da sich die Prämie der Handyversicherung monatlich am Wert des Gerätes ausrichtet, bezahlen Sie eben für ein iPhone X deutlich mehr als für ein Nokia 3310. Die iPhone Versicherung ist in der Regel etwas teurer als für ein günstiges Smartphone. Eine Daumenregel besagt, dass die Jahresprämie in etwa auf zehn Prozent des Anschaffungswertes anzusetzen ist. Will man die Absicherung gegen Diebstahl einbeziehen, kommen noch gut 30 Prozent dazu.

Bei nur wenigen Anbietern von Smartphone Versicherungen wie Friendsurance gibt es einen Bonus auf Schadensfreiheit. Das bedeutet, dass Sie bei völliger Schadensfreiheit zum Jahresende einen Teil der Beiträge zurückerstattet bekommen. Auch diese Auskunft erteilt der Handyversicherung Vergleich.

Seien Sie gewiss, dass die Billig-Anbieter unter den Handyversicherungen sicher nicht den kompletten Leistungsumfang abliefern werden. Deshalb kommt man um einen Handyversicherung Vergleich gar nicht herum. Bedenken Sie aber stets, dass ja bereits durch die Hersteller-Garantie bestimmte Schäden abgesichert sind. Es macht doch keinen Sinn, dieselben Eventualitäten nochmals durch eine Smartphone Versicherung abzudecken. Wer eine Smartphone Versicherung haben möchte, die fast alle denkbaren Schadensfälle übernimmt, muss bereit sein, gewisse Kosten dafür zu tragen. Die Kosten bestimmenden Größen sind auf diesem Felde:

  • Versicherungsgesellschaft
  • Leistungsumfang
  • Wert des Smartphones
  • Höhe der Selbstbeteiligung
Eine Smartphone Versicherung ist in Bezug auf den zugrunde liegenden Wert des zu versichernden Gerätes prinzipiell relativ teuer. Die Jahresprämien belaufen sich immerhin auf Werte zwischen 10 und 20 Prozent des Kaufpreises. Weil dies so ist, geht es bei der Versicherung für das Handy um relativ viel Geld und deshalb ist im Vorfeld des Vertragsabschlusses der Handyversicherung Vergleich so wichtig.

Wenn der Handy-Besitzer noch minderjährig ist

Wenn der Besitzer des Smartphones noch nicht volljährig ist, muss ein Erziehungsberechtigter den Vertrag für die Smartphone Versicherung abschließen und sich als die dafür verantwortliche Person eingetragen lassen. Sobald der Handy-Besitzer dann volljährig wird, kann der Vertrag unkompliziert auf ihn übertragen werden.

Und so wird der Handyversicherung Vergleich gemacht

  • Nicht das eigentliche Handy-Modell ist entscheidend, sondern lediglich der Kaufpreis.
  • Bei Selbstbeteiligung NEIN anklicken.
  • Vergleichen Sie die Prämien beim Diebstahlschutz, indem Sie diesen einmal mit einbeziehen und ein zweites Mal ausklammern.
  • Der Neuwert sollte über die gesamte Vertragslaufzeit ersetzt werden.
  • Wählen Sie 24 Monate bei der Vertragslaufzeit, weil kürzere Laufzeiten nur unnötig teurer werden.
  • Gibt es irgendeine Art von Rabatt auf Schadensfreiheit?
  • Handelt es sich um einen weltweiten Versicherungsschutz oder ist das alles nur auf Deutschland beschränkt?
  • Vergleichen Sie mal gezielt die Tarifmerkmale eines besonders teuren und billigen Tarifs. Dies kann die Augen für die eigenen Prioritäten öffnen.
  • Die Art und Weise der Schadensmeldung, telefonisch oder nur online?
  • Unbedingt alle Versicherungsbedingungen aufmerksam lesen und die Ausschlüsse vermerken.

Vorgehensweise im Schadensfall

  • Zunächst dokumentieren Sie den Schaden schriftlich und belegen ihn möglichst auch mit Fotos. Diese Informationen senden Sie unverzüglich an die Versicherungsgesellschaft unter Angabe der Vertragsnummer.
  • Wenn es um einen Diebstahl geht, ist, wie weiter oben ausgeführt, unbedingt eine Anzeige bei der Polizei erforderlich, denn die Versicherer verlangen derartige formale Belege.
  • Warten Sie zunächst eine Rückmeldung der Versicherung ab und richten Sie sich dann nach deren Vorgaben. Wahrscheinlich sind auch noch Fragen zu beantworten. Bewahren Sie auf jeden Fall Geduld, denn jeder Schaden wird individuell geprüft und nimmt daher geraume Zeit in Anspruch.
  • Bei einer notwendigen Reparatur warten Sie deren Freigabe durch die Versicherung ab. Falls eine Einsendung des Handys gefordert wird, ist dies nicht mit Extrakosten für Sie verbunden.
Wenn die Smartphone Versicherung den Ausgleich eines Schadens verweigert, besteht immer die Möglichkeit, zunächst einen sogenannten Ombudsmann zu konsultieren. Darauf wird auch schon im Vertrag hingewiesen. Die Beurteilung des Ombudsmanns ist für beide Parteien aber nicht bindend.

Das Wichtigste zur Smartphone Versicherung kurz zusammengefasst

FragezeichenHandyversicherungen sind mit Blick auf die Vor- und Nachteile ein „zweischneidiges Schwert“. Einerseits können Sie damit in der Tat Ihr teures Smartphone versichern, andererseits hat eine wirkliche Versicherung einen stolzen Preis. Für alle Menschen, die so ein empfindliches Gerät täglich hochfrequentiert einsetzen, gerade im Arbeitsalltag, kann eine Smartphone Versicherung sehr sinnvoll sein. Insbesondere lohnt sich die iPhone Versicherung bei sehr hochwertigen Geräten. Wenn Sie aber Ihr Smartphone eher nur gelegentlich nutzen und auch sehr pfleglich damit umgehen, ist eine Smartphone Versicherung nicht unbedingt erforderlich.

Wenn Sie sich für ein gutes, seriöses Versicherungsunternehmen entschieden haben, das sich im Schadensfall nicht grundsätzlich aus seiner Leistungsverpflichtung herauszuwinden versucht, kann eine Handyversicherung eine wirklich lohnende Angelegenheit sein. Mithilfe des Handyversicherung Vergleichs können Sie solch einen fairen Anbieter leicht finden, wenn Sie dabei nicht allein die Höhe der Prämie in den Vordergrund stellen, sondern auch den Leistungsumfang genauer studieren.

Nicht bewährt haben sich hohe Selbstbeteiligungen, weil ein Smartphone viel zu schnell seinen Wert verliert. Wählen Sie daher besser eine Handyversicherung ohne Selbstbeteiligung. Bei der Mindestvertragslaufzeit sollten Sie auf besonders kurze Bindungsfristen achten, um bei Bedarf die Smartphone Versicherung flexibel und unmittelbar wechseln zu können. Eine günstige Handyversicherung ist grundsätzlich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gekennzeichnet. Dies finden Sie bequem online beim Handyversicherungen Vergleich heraus.