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Die besten 7 Homepage-Baukästen im Vergleich – Homepage erstellen für Anfänger – 2019 Test und Ratgeber

Ein Homepage-Baukasten ist eine anwenderfreundliche Drag-and-drop-Lösung, die es auch Internet-Neulingen ohne Programmierkenntnisse ermöglicht, mit vergleichsweise geringem Zeitaufwand eine professionelle Website zu erstellen. Mit ihm bringen Sie Inhalte, wie beispielsweise Textblöcke, Bildergalerien und Videos, mit wenigen Klicks an die gewünschte Stelle auf der Seite.

Viele dieser Editoren geben dem Nutzer einen Hinweis, wenn er diese Elemente außerhalb eines definierten Design-Rahmens und somit außerhalb der Sichtbarkeit platziert. Diese Maßnahmen sichern die responsive Darstellbarkeit auf verschiedensten Endgeräten.

Wir haben die Angebote von sechs Homepage-Baukästen unter die Lupe genommen und verglichen. Dazu zählen bekannte Anbieter wie Jimdo, 1&1 und einige mehr. Danach folgt ein umfassender Ratgeber, der darüber aufklärt, was Homepage-Baukästen zu bieten haben und worauf Sie bei der Auswahl eines Angebots achten sollten.

Die 4 besten Homepage-Baukästen im Vergleich auf STERN.de

WIX
Preis pro Monat
0 bis 24,50 €
Speicherplatz in GB
0,5 bis ∞
Bandbreite in GB
1 bis ∞
Support per Telefon
Nur US-Hotline
Webmail Funktionalität
Bei eigener Domain
SEO-Tools
Ja
Webshop-Unterstützung
ab Tarif eCommerce
Vertragslaufzeit
1, 12, 24 Monate
Zum Angebot
Erhältlich bei
0,00€
Jimdo
Preis pro Monat
0 bis 35 €
Speicherplatz in GB
0,5 bis ∞
Bandbreite in GB
2 bis ∞
Support per Telefon
Nein
Webmail Funktionalität
Ja
SEO-Tools
ab Tarif Business
Webshop-Unterstützung
ab Tarif Business
Vertragslaufzeit
12 Monate
Zum Angebot
Erhältlich bei
0,00€
site123
Preis pro Monat
0 bis 26,70 €
Speicherplatz in GB
0,5 bis 10
Bandbreite in GB
1 bis 135
Support per Telefon
Nein
Webmail Funktionalität
ab Tarif Advanced
SEO-Tools
Ja
Webshop-Unterstützung
Ab Tarif Professional
Vertragslaufzeit
3, 12, 24, 36 Monate
Zum Angebot
Erhältlich bei
0,00€
GoDaddy
Preis pro Monat
1 bis 14,99 €
Speicherplatz in GB
Bandbreite in GB
Support per Telefon
Ja
Webmail Funktionalität
Ja
SEO-Tools
Ja
Webshop-Unterstützung
Ja
Vertragslaufzeit
1, 12 Monate
Zum Angebot
Erhältlich bei
1,00€
Abbildung
Modell WIX Jimdo site123 GoDaddy
Preis pro Monat
0 bis 24,50 € 0 bis 35 € 0 bis 26,70 € 1 bis 14,99 €
Speicherplatz in GB
0,5 bis ∞ 0,5 bis ∞ 0,5 bis 10
Bandbreite in GB
1 bis ∞ 2 bis ∞ 1 bis 135
Support per Telefon
Nur US-Hotline Nein Nein Ja
Webmail Funktionalität
Bei eigener Domain Ja ab Tarif Advanced Ja
SEO-Tools
Ja ab Tarif Business Ja Ja
Webshop-Unterstützung
ab Tarif eCommerce ab Tarif Business Ab Tarif Professional Ja
Vertragslaufzeit
1, 12, 24 Monate 12 Monate 3, 12, 24, 36 Monate 1, 12 Monate
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
0,00€ 0,00€ 0,00€ 1,00€

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Testsieger: Die Baukasten-Lösung von WIX

Sowohl in puncto Vielfalt und Qualität der Vorlagen und Inhaltsbausteinen als auch hinsichtlich der Bedienbarkeit erreicht der israelische Homepage-Baukasten-Anbieter WIX in unserem Test die Höchstpunktzahl von fünf Punkten. Als sehr positiv empfanden wir, dass Nutzern beim ersten Starten ein Tutorial-Video eingeblendet wird, das die einzelnen Bedienelemente erklärt und so für einen komfortablen Start in die Seitenerstellung sorgt.

Besonderheit

Die Vielfalt an verfügbaren Templates, Bausteinen und Widgets ist von der Konkurrenz unerreicht. WIX lässt problemlos einzigartige, lebendig wirkende Online-Auftritte entstehen.

Im ersten Moment könnte manch ein unerfahrener Nutzer ein wenig eingeschüchtert sein von der üppigen Vielfalt an Menüs und Optionen. Aber er wird schnell merken, dass die Aufteilung logisch ist und sich intuitiv bedienen lässt. WIX bietet sehr viel mehr Freiheiten, Auswahl und Individualität hinsichtlich der Gestaltung als die Konkurrenz. Derzeit ist der Speicherplatz auf großzügige 20 Gigabyte begrenzt. Positiv sticht zudem die ausführliche Backup-Funktion ins Auge, mit der Nutzer frühere Bearbeitungsstände bei Bedarf wiederherstellen.

Negativ fällt hier nur auf, dass ein einmal gewähltes Template später nicht mehr gewechselt werden kann. Nutzer sollten sich daher für die Auswahl genügend Zeit nehmen. Im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten bietet WIX außerdem nicht die Möglichkeit, die Seite auch über ein mobiles Gerät zu bearbeiten. Die Bearbeitung erfolgt ausschließlich auf einem Desktop-PC. Als ausbaufähig erachten wir auch den Telefonsupport: Bisher gibt es ihn nicht in deutscher Sprache und er ist nur zu unkomfortablen Zeiten zu erreichen.

Der Homepage-Baukasten von Jimdo

Jimdo überzeugt mit zwei sehr einfach bedienbaren Baukasten-Systemen: Der Dolphin– und der Creator-Baukasten. Letzterer ist das klassische und etablierte System. Er vereint eine sehr große Funktionspalette mit einfacher Bedienbarkeit, sodass auch Anfänger mit Leichtigkeit gute Ergebnisse erreichen. Ein recht neuer Ansatz ist das zweite System namens Dolphin: Es handelt sich um ein in der Funktionalität leicht abgespecktes System, das einen Bedien-Assistenten mitbringt. Dieser fragt während der Ersterstellung wichtige Eckdaten ab. Dadurch ist der Werbespruch „die erste Webseite in drei Minuten“ nicht einmal übertrieben.

Besonderheit

Das Baukasten-Produkt von Jimdo ist das einzige im Test, das dem Nutzer die Wahl aus zwei verschiedenen Lösungen anbietet: Einen klassischen Baukasten namens Creator und einen neuen Baukasten namens Dolphin, der einen Assistenten beinhaltet, viele Arbeiten abnimmt und die Erstellungszeit somit drastisch verkürzt.

Jimdo inkludiert zudem eine Online-Shop-Funktion, sodass der Website-Betreiber gegebenenfalls seine Waren und Dienstleistungen seinem Kunden feilbieten kann. Die Hamburger Firma bietet eines der einfachsten Baukasten-Systeme auf dem Markt. Kritik gibt es nur daran, dass der Unterschied zwischen den zwei Baukasten-Varianten und die aus der Auswahl resultierenden Folgen nur unzureichend erklärt werden. Auch wäre neben dem bereits vorhandenen Kontaktformular für Supportanfragen eine Telefonhotline wünschenswert.

SITE123: Mindeststandard an Funktionalität und Layout durch Designkonzept

Der Homepage-Baukasten des israelischen Anbieters überzeugt mit einer strukturierten und einfachen Bedienung. Interessenten können das Angebot kostenfrei testen, müssen dabei aber einige Funktionseinschränkungen hinnehmen. Weitergehende Features wie eine Domain, mehr Speicherplatz und Bandbreite, ein E-Mail-Postfach sowie Werbefreiheit sind erst in den Premium-Tarifen enthalten.

Besonderheit

Der Anbieter verzichtet bewusst auf das Prinzip maximaler Flexibilität, um garantiert ein stimmiges Gesamtergebnis zu erzielen. Das zeigt sich beispielsweise darin, dass Nutzer die Website-Elemente nicht an jeder beliebigen Stelle platzieren können, sondern aus knapp über 30 Layouts wählen. Bei diesem breiten Angebot fühlen sie sich trotzdem nicht allzu sehr eingeschränkt. Vielmehr überwiegt der Vorteil, am Ende der Erstellungsarbeit eine Website zu erhalten, die zuverlässig den ästhetischen und funktionalen Ansprüchen gerecht wird.

In den vorgegebenen Layouts ist die Gestaltung denkbar einfach: Nutzer wählen aus einer Reihe von Branchen beziehungsweise Anwendungszwecken. Das System erstellt ein Startseitenlayout und fügt Unterseiten mit passenden Themen hinzu. Für die dort verfügbaren Elemente trifft der Anbieter eine themenbasierte Vorauswahl, Nutzer haben aber die Möglichkeit, deren Reihenfolge zu verändern, einzelne Elemente zu löschen oder neue hinzuzufügen. Insgesamt werden Nutzern auf diesem Wege Gestaltungsoptionen aufgezeigt, was den Prozess und den Zeitaufwand, bis eine Seite online gehen kann, abgekürzt. Positiv ist, dass Nutzer so nicht durch eine Fülle an Funktionen erschlagen werden; das intelligente und kompakt gehaltene Bedien- und Bausteinmenü überrascht positiv.

Einen kleinen Kritikpunkt stellt die Tatsache dar, dass die Integration eines Webshops ausschließlich in den Tarifen Professional und Gold möglich ist.

GoDaddy: Intuitiv und günstig, aber nicht für Alle geeignet

Der Anbieter GoDaddy aus den USA betreibt einen Homepage-Baukasten, der auch Anfängern durch einen praktischen Erstellungsassistenten den Bau einer professionellen Website ermöglicht. Auch die Vielzahl von Funktionen und Templates vermag zu überzeugen.

Besonderheit

GoDaddy bietet das kleinste Paket „Personal“ bei jährlicher Abrechnung für einen sehr günstigen Preis von nur einem Euro pro Monat an.

Interessierte können das Angebot 30 Tage kostenlos testen. Eine Domain kostet 12,99 Euro im Jahr. Support erhalten Hilfesuchende über eine Telefonhotline im deutschen Festnetz, die montags bis freitags zwischen 8:00 und 20:00 Uhr geschaltet ist.

Nutzer, die eine Website geschäftlich betreiben möchten, müssen sich aufgrund des US-amerikanischen Unternehmenssitzes und der weltweit verteilten Servern genau über Datenschutzbestimmungen, DSGVO und Auftragsdatenverarbeitung informieren. Möglicherweise ist für diese Nutzergruppe ein anderer Anbieter anzuraten, der Unternehmenssitz und Server in der Europäischen Union betreibt.

Weebly: Vielfalt an passenden Templates, aber ärgerliches Provisionssystem im Webshop

Weebly bietet ebenfalls einen Homepage-Baukasten an, der besonders Anfängern die einfache Seitenerstellung ermöglicht. Allerdings empfanden wir die Bedienung der Baukästen von WIX, Jimdo und 1&1 IONOS als noch ein wenig intuitiver. Die Vielfalt der Templates ist beachtenswert – nur bei WIX ist sie noch größer. Wie bei fast allen Anbietern gibt es ein kostenfreies Probepaket, das allerdings mit den branchenüblichen Nachteilen einhergeht: So stehen lediglich 500 Megabyte Speicherplatz zur Verfügung, und der Anbieter schaltet Werbung – auch in der Domain, unter der Kunden den Webauftritt erreichen.

Besonderheit

Eine besondere Eigenart ist, dass der Anbieter an den Verkäufen aus dem Online-Shop mitverdienen möchte. So berechnet Weebly in den Tarifen „Starter“ und „Pro“ eine Provision von drei Prozent auf alle Verkäufe. Nur der „Business“-Tarif ist davon befreit. Zudem gibt es nur in Letzterem keine Limitierung der Produktanzahl. Ansonsten ist bei 10 beziehungsweise 25 verschiedenen Produkten Schluss.

Ein weiterer negativer Punkt und gleichzeitig ein Alleinstellungsmerkmal ist die Tatsache, dass die Nutzung einer E-Mail-Adresse nicht im Preis enthalten ist. Möchten Anwender diese Funktion benutzen, liegt der Aufpreis für bis zu 30 E-Mail-Adressen bei etwa vier US-Dollar im Monat.
Praktisch ist die Möglichkeit, die Ansicht im Editor zwischen der Desktop- und der Mobil-Ansicht umzuschalten. So sehen Hompage-Ersteller sofort, wie ihr Website-Projekt auf mobilen Geräten aussehen würde.

Ein großer Unterschied zu anderen Baukasten-Systemen: Die Bearbeitung auf mobilen Geräten ist sowohl über eine App, als auch über den Browser möglich. Erstere Variante ist dabei etwas benutzerfreundlicher. Telefonsupport stellt Weebly ausschließlich über eine US-amerikanische Hotline bereit. Diese ist daher mit hohen Kosten verbunden und durch die Zeitverschiebung schlecht erreichbar. Das Kontaktformular steht Hilfesuchenden hingegen rund um die Uhr und in deutscher Sprache bereit.

one.com: Viel Speicherplatz und unbegrenzte Bandbreite

Kunden, die sich im Impressum des Anbieters one.com umsehen, sind zunächst irritiert: In Dänemark gegründet, der Unternehmenssitz befindet sich inzwischen aber in Dubai? Keine Sorge, als langjähriger Dienstleister hat sich der Anbieter einen seriösen Ruf erarbeitet und gehört mit knapp anderthalb Millionen Kunden auf der ganzen Welt zu den größeren Anbietern.

Besonderheit

Ärgerlich ist, dass bei one.com erst in der teuersten Tarifstufe die Möglichkeit besteht, einen Online-Shop zu integrieren. Dementsprechend müssen selbst Benutzer, die nur wenige Produkte über den Shop verkaufen möchten, tief in die Tasche greifen.

Eine kostenlose Testnutzung bietet one.com im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten nicht an. Derzeit (Stand März 2019) läuft ein Angebot, in dem der Tarif „Starter“ im ersten Jahr komplett kostenfrei ist. Lediglich die Domaingebühr von knapp 20 Euro fällt während der zwölfmonatigen Probezeit an. Positiv: Der Anbieter verzichtet in allen Tarifen darauf, Werbung einzublenden. Eine Domain ist in allen Paketen inkludiert. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten verzichtet one.com darauf, die Anzahl der im Shop gelisteten Produkte zu beschränken oder eine Verkaufsprovision zu verlangen. Die Anzahl der Funktionen bleibt im Vergleich zu den getesteten Lösungen der Konkurrenz zurück.

beepworld: Einfache Bedienung, dünne Funktionspalette

Auch der deutsche Anbieter beepworld hat ein Homepage-Baukasten-System im Portfolio. Auch seine Bedienung ist intuitiv und einfach. Bei einigen Lösungen der Konkurrenz fällt sie allerdings noch eine Spur leichter.

Besonderheit

Support wird Bezahlkunden ausschließlich über ein Kontaktformular angeboten. Das ist negativ zu bewerten, da Kunden mit technischen Problemen meist eine Telefonhotline vorziehen, um alles unkompliziert im Rahmen eines Telefonats zu lösen.

Die Vielfalt der über 200 Designvorlagen überzeugt. In puncto Funktionen steht der Anbieter allerdings ebenfalls hinter einigen Konkurrenten, die teilweise deutlich mehr Optionen anbieten (beispielsweise Jimdo, WIX). Positiv: Alle Bezahl-Pakete inkludieren eine eigene Webmail-Funktionalität. Dementsprechend können Nutzer E-Mails von Adressen ihrer eigenen Domain senden und empfangen (etwa vorname.nachname@beispiel.de). Die Beschränkung auf 15 beziehungsweise 500 Produkte im Shop ist ein weiterer Nachteil, den es bei den meisten anderen Anbietern so nicht gibt. Eine Bearbeitung der Website auf Smartphones oder Tablets war in unserem Test nicht möglich. Dies muss scheinbar auf einem Desktop-Computer beziehungsweise Laptop geschehen. Durch die responsive Anpassung ist die Seite auch auf mobilen Geräten gut darstellbar. Als äußerst positiv ist die vergleichsweise kurze Vertragslaufzeit von sechs Monaten zu bewerten. So können Unentschlossene den Service erst einmal in Ruhe austesten. Die Konkurrenz wartet teilweise mit Mindestlaufzeiten von einem Jahr auf.

Was ist ein Homepage-Baukasten?

Vorteile

Viele Privatleute und Unternehmer wünschen sich eine eigene Homepage, haben aber einen gewissen Respekt vor der Komplexität und dem zeitlichen Aufwand, den sie hinter der Website-Erstellung vermuten. Sie haben vielleicht schon angefangen, sich in die Thematik einzulesen, aber aufgrund von Fachbegriffen wie Templates, Webtypografie, CSS oder HTML resigniert.

Den Einstieg in das Kreieren eigener Homepages können sie aber auch ohne entmutigende Fachliteratur und um einiges einfacher gestalten: Homepage-Baukästen bieten Anwendern die Möglichkeit, mit der Website-Erstellung zu beginnen, ohne zuvor irgendwelche Software auf ihrem Computer installieren oder in umständlichen Quellcode-Editoren herumprogrammieren zu müssen. Stattdessen erfolgt die Bedienung plattformunabhängig über einen Internet-Browser. Nutzer sparen sich bei einem solchen Baukasten nicht nur die Installation, auch das Updaten der Software übernimmt der Anbieter. Der Vorteil für den Kunden: Er nutzt automatisch immer die aktuelle Version mit den neuesten Funktionen – ein enormer Zeitvorteil. Außerdem können Interessenten sofort mit dem Bau der Website beginnen. Das Einfügen der gewünschten Inhalte geht dabei ungeahnt intuitiv von der Hand.

In unserem Text fokussieren wir uns auf diese Online-Homepage-Baukästen. Sie können als stark vereinfachte Form eines Content-Management-Systems (CMS) bezeichnet werden. In den Baukästen werden alle technischen Funktionen in einer grafischen Oberfläche zur anfängerfreundlichen Bedienung gruppiert bereitgestellt. Die Nutzung erfolgt plattformunabhängig über einen Internet-Browser.

Eigener Internetauftritt unverzichtbar geworden

Die Art und Weise, wie sich Menschen über Unternehmen und deren Produkte und Dienstleistungen informieren, hat sich stark gewandelt. Wurden früher auf lokaler Ebene Tipps per Mundpropaganda weitergetragen oder die regionalen Gelben Seiten zur Suche herangezogen, so spielen Internet-Suchmaschinen wie Google heutzutage eine immer größere Rolle. Mit den wachsenden Mobilitätsanforderungen, denen sich vor allem die junge Generation ausgesetzt sieht, sind häufige Ortswechsel und Umzüge verbunden. Deshalb informieren sich diese Personen häufiger online über Angebote in für sie unbekannter Umgebung. Händler und Dienstleister ohne Internetauftritt werden daher schlichtweg nicht wahrgenommen, was sich mittelfristig negativ auf den Umsatz auswirkt.

Bei deutschen Unternehmen herrscht Nachholbedarf

Trotz der eigentlich eindeutig gegebenen Notwendigkeit hatte nach Zahlen des Branchenverbandes Bitkom im Jahre 2013 eines von fünf klein- und mittelständigen Unternehmen noch keine eigene Homepage. Bei Selbstständigen dürfte diese Zahl sogar noch höher ausfallen. Auch sehr kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe verschenken in dieser Hinsicht großes Potential. Dabei wäre die Reichweite des eigenen Unternehmens vergleichsweise günstig zu erweitern.

Ein Homepage-Baukasten hilft Anwendern bei der Erstellung eines professionellen Internetauftritts. Website-Bauherren sollten dabei auf die Qualität ihres Werkes achten: Rechtschreibung und Grammatik der zu vermittelnden Inhalte müssen möglichst fehlerfrei sein, um einen seriösen Eindruck zu vermitteln.

Vorteile der Homepage-Baukasten-Systeme

Noch vor einigen Jahren war die Erstellung einer Internetpräsenz eine kleine Wissenschaft für sich. Diejenigen, die sich nicht selbst an die Programmierung trauten, griffen in der Vergangenheit meist auf eine Internet-Agentur zurück, um eine Website programmieren zu lassen. Diese Aufträge lassen sich die dort arbeitenden Web-Designer allerdings gut bezahlen, was für kleine und mittlere Unternehmer schnell unerschwinglich wurde. Außerdem ist nicht für jedes Projekt ein solch vergleichsweise großer Aufwand nötig.

Für alle Anwender, die für ein Projekt von moderater Größe keine Preise von exorbitanter Höhe zahlen wollen, haben sich geschickte Marketing-Strategen das Konzept des Homepage-Baukastens einfallen lassen. Bei diesem System werden die einzelnen Gestaltungselemente, Apps und Widgets in eine im Browser bedienbare Oberfläche gefasst. Ähnlich wie bei einem Spielzeug-Baukasten verbinden Nutzer die einzelnen Steine, also die verschiedenen Funktionen, miteinander und erstellen ein großes Ganzes: die fertige Homepage. Dank der vordefinierten Elemente erreichen Anwender auf jeden Fall ein Resultat von ordentlicher Qualität, das Professionalität vermittelt – ein klarer Vorteil gegenüber Websites, die ohne ein solches System erstellt werden. Gleichzeitig sorgt die Varianz innerhalb eines Baukastens dafür, dass immer neue Seiten entstehen können. Zudem ist bei den Homepage-Baukästen – ähnlich wie bei den Pendants im Kinderzimmer – ein gewisser Spaßfaktor inklusive: Es darf so lange getüftelt werden, bis ein stimmiges Gesamtergebnis entsteht. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Anbieter hinsichtlich des kreativen Freiraumes, den sie Kunden ermöglichen.

Größter Vorteil: Einfach sofort loslegen

Von dem Moment an, in dem Anwender sich für eines der Anbieter-Pakete entschieden haben, können sie ohne Verzögerungen damit beginnen, die Seiten mit Gestaltungs-Elementen und Texten zu füllen. Da die Bedienung direkt über einen der gängigen Internet-Browser Microsoft Edge, Mozilla Firefox oder Google Chrome erfolgt, entfällt die mitunter aufwendige Programminstallation. Da es sich um ein Online-System handelt, ist das Betriebssystem irrelevant. Eine bestehende Internetverbindung vorausgesetzt, ist das Arbeiten weltweit unabhängig vom Standort und auch in Arbeitsgruppen möglich.

Ein weiteres Merkmal des Homepage-Baukasten-Systems – neben der einfachen und nutzerfreundlichen Bedienung – ist die hohe tarifliche Flexibilität: So buchen Nutzer je nach den gegebenen Anforderungen verschiedene Pakete hinzu und kündigen diese beziehungsweise wechseln sie, sobald sich der Bedarf ändert. Die Flexibilität bleibt durch meist einmonatige Kündigungsfristen voll erhalten: Wächst das Projekt, haben Kunden jederzeit die Möglichkeit, das Funktionspaket durch Aufstocken um neue Features, etwa einen Webshop, mehr Speicherplatz oder Analyse-Tools, zu erweitern. Befindet der Anwender hingegen, dass er die neuen Funktionen nicht mehr benötigt oder die getroffenen Maßnahmen nicht zu seiner Zufriedenheit beitragen, kann er einzelne Pakete kurzfristig kündigen beziehungsweise zu einem kleineren Paket downgraden.

Keine technischen Voraussetzungen beim Einpflegen

Mussten Homepage-Ersteller früher eher komplizierte Content-Management-Systeme zum Einpflegen der Inhalte benutzen oder die Dateien gar händisch mittels eines FTP-Programmes auf einen Webserver laden, entfallen diese Schritte beim Baukasten-Modell. Die Homepage-Baukasten-Anbieter setzen voll auf Benutzerfreundlichkeit: die Oberflächen erinnern deshalb oftmals an vertraute Office-Anwendungen. Die User setzen die Inhalte ganz einfach per Drag-and-drop an die Stelle auf der Seite, an der sie später tatsächlich erscheinen soll. Auch das nachträgliche Überarbeiten oder Verschieben von Inhalten wird auf diese Weise stark vereinfacht. Das spielt vor allem technisch weniger versierten Neulingen in die Hände: Mussten sie sich zuvor in die Programmierung der Seite und die Übertragung von Content einarbeiten, haben sie jetzt Zeit, sich auf das Wesentliche zu fokussieren – das eigene Webseiten-Projekt mit relevanten Inhalten zu füllen. Viele Anbieter stellen Hilfslinien zur Verfügung, um Textblöcke, Bilder und andere Apps einheitlich auszurichten.

Trotz Monatsgebühren langfristig günstiger

Stellt der Nutzer die monatlich anfallenden Kosten eines Homepage-Baukastens den einmaligen Gebühren, die ein Webdesigner berechnet, gegenüber, könnte man meinen, dass letztere Variante aufgrund der lediglich einmal fälligen Rechnungsgebühr günstiger wäre. Eine Website-Designer berechnet schnell über 1.000 Euro für die reine Erstellung einer Homepage. In diesen Kosten sind noch keine Pflege- und Update-Services enthalten. Bei angenommenen Monatsgebühren zwischen 5 und 25 Euro je nach Tarif können User mehrere Jahre einen Homepage-Baukasten-Tarif abonnieren und sich bei Unklarheiten vom Kundenservice unterstützen lassen.

Zusätzlich müssen Anwender in diese Rechnung mit einfließen lassen, dass sie bei vielen Homepage-Baukasten-Anbietern kostenlos das Template ändern beziehungsweise das Design anpassen können. Eine solche Umstellung lässt sich ein Webdesigner in einer Internet-Agentur wiederum teuer bezahlen.

Daher sind die Verwendung eines Homepage-Baukastens und die Zahlung der monatlichen Nutzungsgebühr mitnichten in jedem Fall teurer. Zudem deutet die inzwischen größtenteils sehr hohe Qualität der auf diese Weise erstellten Websites darauf hin, dass die Selfmade-Homepages den professionell durch Internet-Agenturen erstellten nicht mehr nachstehen. Zum Erfolg einer Webseite tragen im hohen Maße regelmäßige Aktualisierungen bei. Eine regelmäßig mit neuen Inhalten bestückte, selbst entworfene Seite ist ziemlich wahrscheinlich erfolgreicher als eine vor Jahren beauftragte und selten bis nie aktualisierte, gekaufte Website.

Späterer Wechsel bei geänderten Wünschen möglich

Falls die Homepage-Betreiber zu einem späteren Zeitpunkt mit der selbst erstellten Homepage nicht mehr zufrieden sein sollten, ist es möglich, diese von einem Webdesigner nachbauen zu lassen. Die weitere Verwendung bestimmter Templates ist hingegen nicht in allen Fällen möglich, da diese teils für die exklusive Verwendung bei den Baukästen-Anbietern konzipiert wurden und Nutzer diese daher nicht zu einem neuen Anbieter portieren können.

Die verschiedenen Baukasten-Varianten eignen sich daher perfekt als Einstieg in das Internet-Zeitalter. Sowohl Privatpersonen als auch kleine und mittlere Unternehmen gelangen mit ihrem Projekt auf diese Weise einfach und schnell ins World Wide Web.

Grundfunktionen und Extras

Mithilfe eines Homepage-Baukastens bringen kleine und mittelgroße Betriebe, Freiberufler und Privatpersonen ihre Homepage kostengünstig und zeitsparend ins World Wide Web. Dabei ist zwischen den Grundfunktionen, die in so gut wie jedem Paket enthalten sind, und Extra-Funktionen, die die Nutzer durch Zubuchung eines größeren Tarif-Pakets erhalten, zu unterscheiden.

Basis-Features

Neben den Extrafunktionen, die einen netten Zusatz darstellen, um die Website noch individueller anpassen zu können, gibt es eine Reihe an essentiellen Grundfunktionen, die alternativlos sind: ohne sie lässt sich keine professionelle Seite erstellen.

Erstellung und Implementierung von Inhalten

Eine der wichtigsten Funktionen eines Homepage-Baukastens ist die Möglichkeit, Inhalte wie Texte, Bilder und Videos benutzerfreundlich per Drag-and-drop an der gewünschten Stelle auf der Webseite zu platzieren. Die WYSIWYG-Funktion garantiert, dass das Element später exakt an der Stelle auftaucht, an der Nutzer es einfügen.

Responsivität: Mehr Freunde an mobilen Endgeräten

Zudem ist selbst bei kleinen Website-Projekten eine responsiv arbeitende Seite sehr wichtig. Dadurch ist garantiert, dass sie sich automatisch der optimalen Auflösung des abrufenden Gerätes anpasst. Das ist von wachsender Bedeutung, weil sich das Nutzerverhalten geändert hat: Immer mehr Menschen rufen Internetseiten auch über mobile Geräte wie Smartphones und Tablets ab. Fällt die Bedienung aufgrund einer sich nicht anpassenden Webseite unkomfortabel aus, verlassen potenzielle Interessenten sie vorzeitig.

Freiheit bei der Design-Gestaltung

Ein wichtiger Faktor dafür, ob eine Website grafisch ein Alleinstellungsmerkmal darstellen kann, hängt von der Frage ab, wie viele Templates der Anbieter zur Verfügung stellt und welche gestalterischen Individualisierungsmöglichkeiten die Designvorlagen bieten. Je größer diese ausfallen, desto unwahrscheinlicher ist es, dass das fertige Produkt anderen Webseiten ähnelt. So schaffen die Ersteller eine Themenseite mit hohem Identifikations- und Wiedererkennungswert.

Sehr hilfreich sind auch Vorlagen, welche die Anbieter auf spezielle Branchen anpassen: Sie halten die Anwender dazu an, wichtige Elemente wie ein Impressum oder eine Anfahrtsskizze einzufügen. Für Homepages, die über einen Online-Shop verfügen, bietet sich beispielsweise zusätzlich eine Übersicht über die Lieferkonditionen an. Einsteigern fällt die Gestaltung einer Webseite generell leichter, wenn sie die Möglichkeit haben, die einzelnen Inhalte per Drag-and-drop einzufügen, neu zu positionieren oder zu löschen. Ein guter Tipp ist immer die Verwendung eigener Bilder als Seitenhintergrund. Auf diese Weise erreichen Anwender stilistisch ein individuelles Gesamtbild.

Die Templates ermöglichen eine sehr große Flexibilität: Sie können Textblöcke etwa ein-, zwei- oder dreispaltig erscheinen lassen und mit Bildern, Mediaelementen oder Videos unterfüttern. Das wirkt auflockernd auf den Lesefluss und ermuntert im Vergleich zu einem Text in Blocksatz weit eher dazu, weiterzulesen. Lange Textblöcke hingegen wirken ermüdend; die Wahrscheinlichkeit, dass Seitenbesucher einen Text zu Ende lesen, ist hier geringer.

Bearbeitung über mobile Geräte

Im schnelllebigen digitalen Zeitalter kann es vorkommen, dass Änderungen auf der Webseite kurzfristig und auch mobil von unterwegs notwendig sind. Die Bedienung auf Smartphones und Tablets ist zwar aufgrund der geringeren Auflösung unbequemer als auf einem Desktop-PC oder Laptop, dennoch ist die Möglichkeit, schnell kleine Korrekturen vornehmen zu können, vielen Anwendern sehr wichtig. Eine eigene App für solche Änderungsmöglichkeiten bieten in unserem Test vier von sechs Anbietern, namentlich WIX, Jimdo, 1&1 und Weebly. Hier sehen Anwender zudem detaillierte Besucherstatistiken ein. Eine mobile Bearbeitung über die Webseite ist bei den allermeisten Systemen unkomfortabel oder schlicht gar nicht möglich.

Grundfunktionen reichen meist nicht aus

Kunden sollten von den günstigen beziehungsweise Gratis-Paketen keine Wunder in puncto Speicherplatz und verfügbarem Traffic erwarten. Ist der beinhaltete Speicherplatz aufgebraucht, können Anwender keine neuen Inhalte mehr auf der Seite platzieren. Eine unerwartet hohe Besucherzahl auf der Homepage kann verantwortlich dafür sein, dass Besucher nur noch sehr langsam durch die einzelnen Homepage-Bereiche navigieren. In einigen Fällen ist es sogar möglich, dass die Website zeitweise nicht mehr erreichbar ist. Spätestens dann ist es an der Zeit für die Betreiber, sich nach einem anderen Tarifpaket umzusehen. Einige Anbieter haben Modelle mit unlimitiertem Speicherplatz und ungedrosselter Bandbreite im Portfolio.

Extrafunktionen: Ausschlaggebende Kleinigkeiten

Neben den Grundfunktionen, die jeder Homepage-Baukasten aufweisen muss, legen die Anbieter verschiedene Schwerpunkte bei den Zusatzfunktionen, die Besucher motivieren können, länger auf der Seite zu bleiben oder regelmäßiger vorbeizuschauen. Dies kann sich in einem gesteigerten Bedienungskomfort, einem Plus an Zusatzinformationen oder einem regelmäßig aktualisierten Blog begründen. Ein Standard-Webauftritt beinhaltet die wichtigsten Informationen, beispielsweise die Dienstleistungspalette, Kontaktinformationen oder eine Wegbeschreibung. Zudem existieren aber viele darüber hinaus gehende Möglichkeiten, eine Homepage multimedial zu gestalten und die Beliebtheit einer Seite zu steigern und so eine Markenbindung aufzubauen. Auch zusätzliche Service-Funktionen sind denkbar. Die Möglichkeiten für Webseitenbetreiber sind unglaublich vielfältig.

Kontaktformular

Ein Kontaktformular ist ein moderner Kommunikationsweg, auf dem Webseitenbesucher die zuständige Person beziehungsweise das Unternehmen erreichen, ohne auf Öffnungszeiten oder Mitarbeiterkapazitäten achten zu müssen. Auch ein mitten in der Nacht verfasstes Anliegen oder eine zu Spitzenzeiten eingereichte Nachricht erreicht den Empfänger und wird bearbeitet, sobald Kapazitäten frei sind. Ein großer Vorteil, etwa gegenüber einer Telefonhotline, die in solchen Fällen schlicht nicht erreichbar ist. Im Gegensatz zu einer E-Mail müssen Anwender kein gesondertes Programm wie Outlook öffnen, sondern tippen ihr Anliegen einfach in ein bereitgestelltes Formular.

Soziale Netzwerke

Eine weitere zeitgemäße Kontaktmöglichkeit besteht über soziale Netzwerke, wie Twitter, Google+ oder Facebook. Follower und Freunde sorgen zudem für eine höhere Wahrnehmung des Unternehmens oder Projektes innerhalb des Netzwerkes. Hierzu fügen Webseiten-Ersteller entsprechende Buttons auf ihrer Webseite ein.

Lageplan oder Routenplaner

Zunächst einmal ist es für potenzielle Kunden von Interesse, wo im Web vertretene Unternehmen oder Vereine ihren Sitz haben. Noch angenehmer wird es für Kunden, wenn zusätzlich eine Anfahrtsskizze beigefügt ist. Der Königsweg ist die Einbindung eines Routenplaners, etwa durch Google Maps. Auf diese Weise haben Besucher die Möglichkeit, den genauen Standort einzusehen oder direkt eine Anfahrtsroute zu erstellen.

Online-Shop vergrößert Kundenkreis

Ein Online-Shop sorgt dafür, dass die Produkte des Anbieters von einem deutlich größeren Kundenkreis wahrgenommen und auch gekauft werden können.

Blog? Treue Leserschaft!

Ein Blog ist das ideale Tool, um Kunden über Neuigkeiten zu informieren und sie dazu zu animieren, die Homepage bald erneut zu besuchen. Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt: Ein Blog hilft bei der Suchmaschinenoptimierung. Werden sie regelmäßig mit neuem, qualitativ hochwertigem Content gefüllt, werten Suchmaschinen das positiv. Das sortiert die Seite im Google-Ranking höher ein, was sich wiederum in einer höheren Sichtbarkeit und üppigeren Besucherzahlen auswirkt.

SEO-Tools zeigen Verbesserungspotenziale auf

Webseiteninhaber können Tools zur Besucheranalyse einsetzen, um Daten wie die Quelle des Links, die Verweildauer der Besucher auf den einzelnen Unterseiten und potenzielle Online-Shop-Aktivitäten zu messen. Anhand dieser Daten drehen die Inhaber an den Stellschrauben der Seite, damit die Reichweite und der Umsatz weiter steigen.

Zudem gibt es bei den unterschiedlichen Anbietern eine Vielzahl an App und Widgets, die die Ersteller auf ihren Seiten einbinden können. Das sind kleine grafische Elemente, die entweder für zusätzliche Informationen oder auch der Bedienung per Maus, Tastatur oder Touch-Display dienen. Beispiele für solche Anwendungen sind:

  • Foto-, Video- oder Dokumentenbereich
  • Newsletter-Anmeldungsfeld
  • Login-Kästen zur Anmeldung in einen geschlossenen Bereich
  • Lagerbestandsanzeige
  • Kalender mit Reservierungsfunktion
  • Kundenbewertungs-Tool
  • Banner mit Werbeanzeigen

Welche Tarife eignen sich für die jeweiligen Anwender?

Je nach Art des Projektes, technischen Anforderungen und Anzahl der erwarteten Webseitenbesucher kommen verschiedene Pakete in Betracht. Die Anbieter haben nicht nur ein Modell im Angebot, sondern offerieren verschiedene Pakete, die in abgestufter Form weitere Leistungen wie ein Mehr an Speicherplatz, Bandbreite oder Extra-Funktionen enthalten. Generell gilt: Je mehr Funktionen der Benutzer wünscht, desto tiefer muss er in die Tasche greifen. Daher lohnt sich der Vergleich.

Kostenloses Paket: Eher zum Ausprobieren

Viele Anbieter der Homepage-Baukästen bieten kostenlose Pakete an. Diese sind allerdings mit einer Reihe von Nachteilen behaftet und eignen sich daher eigentlich nur zum Ausprobieren der Services.

Vor allem bieten die kostenfreien Varianten nur einen Bruchteil des Speicherplatzes und der Bandbreite der Bezahltarife. Dadurch kann es schnell passieren, dass kein Platz für neue Inhalte bleibt oder dass die Website aufgrund zu vieler gleichzeitiger Zugriffe überlastet ist und für Besucher nicht mehr erreichbar ist.

Ein noch gravierender Nachteil: Alle Anbieter schalten in den kostenlosen Tarifen Werbung. Das kann in Form von Werbebannern geschehen, die Anzeigen für eigene oder externe Produkte enthalten. Ein weiteres Problem: Nutzer haben in der Regel nicht die Möglichkeit, eine eigene Domain zu verbinden. Sie müssen in diesem Fall mit einer Subdomain vorliebnehmen, die Anbieterwerbung enthält (etwa themen-homepage.beispiel.de). Eine solche Adresse sieht nicht nur unprofessionell aus und ist für Kunden schwer zu erinnern, sie kann aufgrund des Namenszusatzes auch nicht zu einem neuen Anbieter mitgenommen werden. Nach einem zufriedenstellenden Test solcher kostenlosen Versionen ist allerdings jederzeit eine Aufstockung in eines der höheren Pakete möglich und sollte auch in Betracht gezogen werden. Die kostenlosen Pakete dienen lediglich dem Reinschnuppern, sind aber aufgrund ihrer Beschränkungen für die gewerbliche Zwecke nicht geeignet.

Basis-Tarife: Günstig und mit allen Grundfunktionen

Die günstigen Bezahltarife sind hingegen in nahezu allen Fällen werbefrei. Zudem besteht meist die Möglichkeit, eine neue, werbefreie Domain zu buchen oder eine bestehende Domain zum neuen Anbieter mitzunehmen. Es handelt sich dabei in der Regel also um Angebote, die

  • das günstigste Preisniveau abbilden,
  • dabei komplett auf Werbung verzichten und
  • die Benutzung einer eigenen Domain ermöglichen.

Diese Tarife eignen sich daher in der Regel für kleine und mittelgroße Projekte und Unternehmen, die keine speziellen Anforderungen an ihre Website haben. Geeignet ist diese Lösung damit für kleinere Handwerksbetriebe, Selbstständige, Blogger und kleine bis mittelgroße Unternehmen, die ihre Firma und das Geschäftsfeld vorstellen möchten.

Größere Tarife bei speziellen Wünschen oder großem Kundenstrom

Mittleren und großen Unternehmen, die eine große Anzahl an Website-Besuchern erwarten und in denen mehrere Mitarbeiter die Homepage gleichzeitig betreuen, empfiehlt sich die Buchung eines der größeren Pakete. Dafür erhalten Kunden sehr viel oder sogar unbegrenzt Speicherplatz und Bandbreite, um auf einen Ansturm auf die Homepage gerüstet zu sein. Bei einigen Anbietern enthalten die teureren Tarife zudem einen bevorzugten Support, etwa indem gesonderte Telefon-Hotlines geschaltet werden oder auch zusätzliche Service-Zeiten bereitstehen. Bei technischen Problemen kann sich dieser Service rentieren. Zudem sind oftmals Tools zur SEO-Optimierung enthalten. Das sind Programme, mit deren Hilfe Potenziale zur Verbesserung des Rankings in Suchmaschinen wie Google aufgezeigt werden. Denn: Je „höher“ die Webseite in einer Suchliste erscheint, desto größer ist die Reichweite und desto mehr Kunden beauftragen potenziell eine Dienstleistung oder kaufen Ware aus dem Online-Shop.

Diesen Anwendern geht es also größtenteils darum, dass genug Speicherplatz für alle Inhalte und Produkte im Webshop vorhanden ist und die Server auch großen Nutzerlasten standhalten können.

Ausblick: Baukasten, Content-Management-Software oder Webdesigner

Charakteristika von Homepage-Baukasten-Systemen (etwa Jimdo, Wix, Weebly)

  • Keine Installation notwendig, Nutzung plattformübergreifend über einen Browser
  • Simple, grafikbasierte Bedienoberfläche
  • Einfache Usability: Drag-and-drop-Funktionen und WYSIWYG-Editor
  • Umzug zu einem anderen Anbieter in den meisten Fällen nicht möglich
  • Experteneinstellungen, etwa zu Caching nicht ohne Weiteres nutzbar
  • Meist Programmoberfläche und Hosting sowie Domain aus einer Hand
  • Bis zu einem gewissen Grad individualisierbar
  • Programm- und Sicherheitsupdates seitens des Betreibers automatisch eingepflegt

CMS – Unterschiede zu einem Homepage-Baukasten

Ein Content-Management-System (CMS) ist eine sehr beliebte, weil enorm breit gefächerte und für jegliche Website geeignete Lösung. Mit einem solchen System realisieren Nutzer mit entsprechender Fachkenntnis jede erdenkliche Art von Online-Auftritt. Zwar gibt es auch hier diverse Möglichkeiten, die Bedienung grafisch zu vereinfachen, allerdings benötigt es im Vergleich zum Homepage-Baukasten ein Vielfaches an Eingewöhnungszeit, um sich im Programm zurechtzufinden und die Fülle an Möglichkeiten so einzugrenzen, dass die Auswahl sich für das jeweilige Projekt eignet. Zudem erlaubt eine solche Software, Content auch mit mehreren Benutzern gemeinsam auf Websites einzupflegen, zu ändern und dementsprechend einfacher zu organisieren.

Einer der Hauptunterschiede eines CMS im Vergleich zu einem Homepage-Baukasten: Die Kunden können das Aussehen, die Menüstruktur und das Layout der Seite im Gegensatz zu den Templates der Homepage-Baukästen uneingeschränkt individuell gestalten. Der Kreativität sind bei der CMS-Lösung also keine Grenzen gesetzt.

CMS weisen allerdings auch eine Reihe von Nachteilen auf: Im Gegensatz zum Baukasten muss ein Content-Management-System für gewöhnlich auf einem mit der Software kompatiblen Betriebssystem installiert werden. In der Regel handelt es sich dabei um einen Server, auf dem diese Software gehostet wird und laufen muss, bevor überhaupt Inhalte einstellbar sind. Manchmal sind für die Installation eines derartigen Systems bereits Programmierkenntnisse notwendig. Diese Form der Website-Gestaltung erfordert zudem ein größeres Maß an Zeit- und Wartungsaufwand: Die Anwender müssen sich hier selbst um die korrekte Installation und um regelmäßige Programmupdates kümmern. Bei Homepage-Baukästen übernimmt diesen Schritt hingegen der Anbieter. User benutzen jeweils automatisch die aktuelle Programmversion. Während also bei den Homepage-Baukästen alle Services aus einer Hand kommen, müssen sich Anwender um weitere Faktoren, wie

  • Hoster,
  • Webspace,
  • eine kompatible Datenbank und
  • gewünschte Templates

selbst kümmern.

Andererseits bringt die Verwendung auch immense Vorteile mit sich: Während Nutzer eines Homepage-Baukastens aufgrund verschiedener Beschränkungen, etwa bei den verfügbaren Templates, Inhalte nicht ohne Weiteres zu einem anderen Anbieter portieren können, ist dies bei der Verwendung eines Content-Management-Systems in der Regel möglich. Beim CMS transferieren Nutzer im Falle eines Umzugs die Administratoroberfläche (das Backend), die Design-Struktur und sämtliche Inhalte in Gänze zum neuen Anbieter. Anschließend stehen ihnen bei dem neuen Hosting-Anbieter wieder alle gewohnten Homepage-Funktionen zur Verfügung. Zudem sind bei dieser Technik Experten-Einstellungen, beispielsweise bezüglich des „Cachings“ möglich. Das ist bei den Baukasten-Modellen in der Regel nicht möglich.

Vorteile Nachteile
Deutlich mehr Gestaltungsfreiheit in puncto Seitenstruktur Oftmals die Beherrschung einer Programmiersprache nötig
Arbeit mit vielen Benutzern möglich Arbeit mit vielen Benutzern möglich Programm muss entsprechend des Betriebssystems korrekt installiert werden
Experten-Einstellungen, etwa zum Caching möglich Regelmäßige Programmupdates notwendig
Umzug in der Regel einfacher möglich als beim Baukasten-System Nutzer muss sich selbst um einen Hoster kümmern

Eine dritte Möglichkeit: Beauftragung einer Internet-Agentur

Nutzern, die sich einen eigenen Internetauftritt wünschen, sich aber weder die Erstellung per Content-Management-Software noch per Homepage-Baukasten zutrauten, bleibt die Möglichkeit, einen Webdesigner mit der Programmierung zu beauftragen. Dieser berücksichtigt auch spezielle Kundenwünsche hinsichtlich einer professionellen Website. Die Variante bedeutet zwar die geringste Arbeit für die Auftraggeber, ist aber auch mit den höchsten Kosten verbunden. Im Vergleich zu den anderen Erstellungs-Möglichkeiten ist es die aufwendigste, aber für den Nutzer gleichzeitig auch einfachste Lösung, da er die Verantwortung für das Projekt komplett aus der Hand gibt.

Das haben alle Varianten gemein

In zwei Punkten unterscheiden sich die Lösungen allesamt nicht: Über das Frontend, also die für den Besucher sichtbare fertige Seite, können Besucher nicht erkennen, mit welcher der Varianten eine Homepage erstellt wurde. Auch auf die Sichtbarkeit bei einer Google-Suche hat die Wahl bei entsprechend professionell ausgeführten Suchmaschinenoptimierungs-Maßnahmen keinen Einfluss.

Homepage-Baukästen-Liste 2019: Finden Sie Ihren besten Homepage-Baukasten

PlatzierungProduktDatumPreisShopping
1. WIX 03/2019 0,00€ Zum Angebot
2. Jimdo 03/2019 0,00€ Zum Angebot
3. site123 06/2019 0,00€ Zum Angebot
4. GoDaddy 06/2019 1,00€ Zum Angebot
Unser Tipp:

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  • WIX