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8 unterschiedliche Induktionskochfelder im Vergleich – finden Sie Ihr bestes Induktionskochfeld für schnell zubereitete Speisen – unser Test bzw. Ratgeber 2021


Die meisten Profiköche sind längst auf Induktionsherde umgestiegen. Wer sich ein Bild davon machen möchte, muss nur seinen Fernseher einschalten: Ob Alfons Schuhbeck, Jamie Oliver oder Tim Mälzer – die Fernsehköche in den zahlreichen Kochsendungen bruzzeln ihre Sterne-Menüs nur noch auf praktischen Induktionskochfeldern. Äußerlich kaum von einem herkömmlichen Cerankochfeld zu unterscheiden, kommt dabei unter der Glaskeramikplatte eine ganz andere Technik zur Anwendung. Was die Profis schätzen, hilft auch allen anderen Menschen im Kochalltag: Induktion bedeutet reaktionsschnelles Kochen wie mit einem Gasherd.

Der folgende Induktionskochfeld-Vergleich stellt 8 aktuelle Modelle vor und vergleicht sie im Hinblick auf die Anzahl der Heizzonen, das Vorhandensein einer Kindersicherung und weiterer Funktionen. Der anschließende Kaufratgeber erklärt die Induktionstechnik und geht auf die verschiedenen Arten von Induktionskochfeldern ein, nennt wichtige Kaufkriterien und stellt wichtige Zusatzfunktionen vor. Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Induktionskochfelder gibt der FAQ-Bereich. Zum Abschluss folgen Informationen über Induktionskochfeld-Tests und Testsieger der Stiftung Warentest und von Öko-Test.

4 Induktionskochfelder mit Kindersicherung in der Vergleichstabelle

AEG IKB6430AMB Induktionskochfeld
Amazon-Bewertung
(1.444 Kundenbewertungen)
Maße
6,0 x 57,6 x 50,6 Zentimeter
Gewicht
9,19 Kilogramm
Spannung
220-240 Volt
Anschlusswert
7400 Watt
Autarkes Kochfeld
Anzahl Heizelemente
4
Automatische Topferkennung
Restwärmeanzeige
Kindersicherung
Farbe
Schwarz
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
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Amazon 291,80€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen
K&H Domino VIN-3420 Induktionskochfeld
Amazon-Bewertung
(365 Kundenbewertungen)
Maße
51,0 x 29,5 x 7,5 Zentimeter
Gewicht
5,0 Kilogramm
Spannung
220 bis 240 Volt
Anschlusswert
3.400 Watt
Autarkes Kochfeld
Anzahl Heizelemente
2
Automatische Topferkennung
Restwärmeanzeige
Kindersicherung
Farbe
Schwarz
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon 109,90€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay 108,90€
Bosch Serie 6 PIE631FB1E Induktionskochfeld
Amazon-Bewertung
(491 Kundenbewertungen)
Maße
59,2 x 52,2 x 5,1 Zentimeter
Gewicht
12,611 Kilogramm
Spannung
220 Volt
Anschlusswert
7.400 Watt
Autarkes Kochfeld
Anzahl Heizelemente
4
Automatische Topferkennung
Restwärmeanzeige
Kindersicherung
Farbe
Schwarz
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
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Amazon 349,00€ Idealo 319,99€ Otto Preis prüfen Ebay 399,90€ Netto 439,89€
AEG IKE64441XB Induktionskochfeld
Amazon-Bewertung
(218 Kundenbewertungen)
Maße
57,6 x 51,6 x 4,6 Zentimeter
Gewicht
10,88 Kilogramm
Spannung
220-240 Volt
Anschlusswert
7.350 Watt
Autarkes Kochfeld
Anzahl Heizelemente
4
Automatische Topferkennung
Restwärmeanzeige
Kindersicherung
Farbe
Schwarz
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
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Abbildung
Modell AEG IKB6430AMB Induktionskochfeld K&H Domino VIN-3420 Induktionskochfeld Bosch Serie 6 PIE631FB1E Induktionskochfeld AEG IKE64441XB Induktionskochfeld
Amazon-Bewertung
(1.444 Kundenbewertungen)
(365 Kundenbewertungen)
(491 Kundenbewertungen)
(218 Kundenbewertungen)
Maße 6,0 x 57,6 x 50,6 Zentimeter 51,0 x 29,5 x 7,5 Zentimeter 59,2 x 52,2 x 5,1 Zentimeter 57,6 x 51,6 x 4,6 Zentimeter
Gewicht 9,19 Kilogramm 5,0 Kilogramm 12,611 Kilogramm 10,88 Kilogramm
Spannung 220-240 Volt 220 bis 240 Volt 220 Volt 220-240 Volt
Anschlusswert 7400 Watt 3.400 Watt 7.400 Watt 7.350 Watt
Autarkes Kochfeld
Anzahl Heizelemente 4 2 4 4
Automatische Topferkennung
Restwärmeanzeige
Kindersicherung
Farbe Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf
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  Amazon 291,80€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen Amazon 109,90€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay 108,90€ Amazon 349,00€ Idealo 319,99€ Otto Preis prüfen Ebay 399,90€ Netto 439,89€ Amazon 516,20€ Idealo 424,00€ Otto Preis prüfen Media Markt 499,99€ Saturn 499,99€ Ebay 505,00€
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1. AEG IKB6430AMB Induktionskochfeld mit vier Kochfeldern

Das AEG IKB6430AMB Induktionskochfeld ist ein reaktionsschnelles Kochfeld, dass die Hitze nach Angaben des Herstellers direkt im Topfboden erzeugt. Das Induktionskochfeld hat vier Kochfelder. Eine integrierte Topferkennung soll dafür sorgen, dass das Kochfeld durch die Anpassung an den jeweiligen Topfdurchmesser Energie einspart. Die Oberfläche des Kochfelds ist laut Hersteller vollkommen eben und kratzfest. Spritzer sollen nicht einbrennen, sondern sich mit einem schnellen Abwischen entfernen lassen. Das Induktionskochfeld hat eine Leistung von 7.400 Watt und einen schwarzen Edelstahl-Look.

success

STOP+GO-Funktion: Mithilfe der STOP+GO-Funktion lässt sich der Garvorgang beim AEG IKB6430AMB Induktionskochfeld laut Hersteller jederzeit unterbrechen. Wird die Funktion aktiviert, schaltet die Kochzone in den Modus „Warmhalten“, bis sie wieder deaktiviert wird.

Das Induktionskochfeld hat eine Kindersicherung, eine Verriegelungsfunktion (Tastensperre), eine Abschaltautomatik und eine Restwärmeanzeige. Die Ansteuerung erfolgt über sogenannte touchControl-Berührungssensoren. Zur Eingabebestätigung ertönt AEG zufolge ein Signalton. Das Kochfeld ist autark mit obenliegenden Bedienelementen. Ein einstellbarer Timer bis maximal 99 Minuten, der auch als Kurzzeitwecker verwendet werden kann, soll die volle Kontrolle über den Garvorgang ermöglichen.

info

Was ist ein autarkes Kochfeld? Es ist ein vom Herd oder Backofen unabhängiges Kochfeld, das sich an jeder Stelle der Küche einbauen lässt, auch ohne Kochstelle. Eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Induktionskochfeldern gibt es im Ratgeber im Anschluss an die Produktbeschreibungen.

FAQ

Welcher Brenner ist eingebaut?
Das AEG IKB6430AMB Induktionskochfeld hat als Brennertyp eine integrierte Magnetspule.
Wie schwer ist das AEG IKB6430AMB Induktionskochfeld?
Es wiegt 9,19 Kilogramm.
Welche Stromspannung benötigt das Kochfeld?
Das elektrisch betriebene Induktionskochfeld benötigt einen klassischen 220- bis 240-Volt-Anschluss.
Wie groß ist das Induktionskochfeld?
Das Kochfeld aus dem Vergleich misst 50,6 Zentimeter Länge x 57,6 Zentimeter Breite x 6,0 Zentimeter Höhe.
Gibt es einen Schutzboden?
Nein, laut Hersteller lässt sich aber der Schutzboden des Typs PBOX-7IR8I für das Induktionsfeld als separates Zubehör erwerben.
Wie groß sind die einzelnen Kochfelder?
Die Kochzone vorn links hat einen Durchmesser von 21 Zentimetern, vorn rechts von 14,5 Zentimetern, hinten links von 18 Zentimetern, hinten rechts von 18,0 Zentimetern.

2. K&H Domino VIN-3420 Induktionskochfeld für kleine Küchen

Das K&H Domino VIN-3420 Induktionskochfeld ist ein autarkes, elektrisches Kochfeld mit zwei Heizelementen zum Aufheizen. Das Kochfeld bietet 17 Leistungsstufen und ist geeignet für Töpfe mit einem Durchmesser von 12 bis 26 Zentimetern. Das Kochfeld bietet sich für den Einbau in kleinen Küchen oder Wohnmobilen/Wohnwagen an. Es verfügt über eine automatische Topferkennung, einen Sicherheitsschalter zum Schutz vor Überhitzung und eine Restwärmeanzeige. Jede der beiden Kochzonen des Induktionskochfelds ist laut Hersteller mit einer Digitalanzeige und einer Timerfunktion von 0 bis 99 Minuten sowie einer Kindersicherung ausgestattet.

info

Einbaufähig und frei aufstellbar: Das K&H Domino VIN-3420 Induktionskochfeld ist laut Hersteller sowohl passgenau einbaufähig als auch frei aufstellbar. Für einen sicheren Stand verfügt es über Gummifüße, die zum Einbau entfernt werden können.

Die 3.400 Watt starke Induktionskochplatte wird über eine herkömmliche 220-Volt-Steckdose in Betrieb genommen. Das zugehörige Stromkabel hat eine Länge von 1,5 Metern. Das Kochfeld soll mit jeder Art von magnetischem Kochgeschirr kompatibel sein. Geliefert wird das Produkt nach Angaben des Herstellers in einer umweltfreundlichen Verpackung aus Wellpappe. Die Stand-by-Leistung soll bei weniger als einem Watt liegen. Die Maße des Induktionskochfelds betragen 51,0 Zentimeter x 29,5 Zentimeter x 7,5 Zentimeter (Länge/Breite/Höhe).

info

Woran lässt sich induktionstaugliches Kochgeschirr erkennen? Wer über den Kauf eines neuen Kochgeschirrs nachdenkt, sollte zuvor testen, ob das bereits vorhandene für Induktionsplatten geeignet ist. Das geht ganz einfach, indem ein Magnet an den Boden der Töpfe und Pfannen gehalten wird. Ziehen sich Magnet und Topf- oder Pfannenboden an, sollte das Kochgeschirr geeignet sein.

FAQ

Wie schwer ist das K&H Domino VIN-3420 Induktionskochfeld?
Es wiegt 5,0 Kilogramm.
Warum sind nur neun Temperaturstufen erkennbar, aber 17 angegeben?
Das liegt an den Zwischenstufen, die sich durch zweimaliges Betätigen der Taste aktivieren lassen.
Wie sieht das Bedienkonzept des Induktionskochfelds aus?
Die Bedienung des K&H Domino VIN-3420 Induktionskochfelds erfolgt über Touch-Sensoren an der Oberfläche.
Gibt es eine Anleitung?
Ja, laut Hersteller liegt eine Bedienungsanleitung für das Induktionsfeld in deutscher Sprache bei.

3. Bosch Serie 6 PIE631FB1E Induktionskochfeld mit zahlreichen Funktionen

Das Bosch Serie 6 PIE631FB1E Induktionskochfeld hat vier Highspeed-Kochzonen aus Glaskeramik mit Durchmessern von 18, 18, 14,5 und 21 Zentimetern. Das autarke Kochfeld bietet 17 verschiedene Leistungsstufen, die über die „DirectSelect“-Bedienung für jede einzelne Kochzone angewählt werden können. Die Temperaturregelung lässt sich über ein Touchdisplay an der Vorderseite für alle Kochzonen vornehmen. Das Einbau-Induktionskochfeld ist mit einer Digitalanzeige, einem Schnellstart-Modus, je einem Timer mit Abschaltfunktion pro Kochzone und einem Kurzzeitwecker ausgestattet. Es hat eine Leistung von 7.400 Watt.

success

PowerBoost-Funktion in jeder Kochzone: Jede der vier Kochzonen des Bosch Serie 6 PIE631FB1E Induktionskochfelds verfügt über eine sogenannte PowerBoost-Funktion, die mit 50 Prozent mehr Leistung für eine kürzere Ankochzeit sorgen soll.

Eine automatische Sicherheitsabschaltung aktiviert sich laut Hersteller, wenn über einen längeren Zeitraum keine Änderungen an den Einstellungen vorgenommen werden. Je nach Einstellung aktiviert sie sich nach einer bis 10 Stunden. Eine Wischschutzfunktion soll ein versehentliches Einschalten der Kochfelder bei der Reinigung verhindern. Das Induktionskochfeld von Bosch aus dem Vergleich bietet viele weitere Funktionen, unter anderem:

  • Programmierbarer Timer mit automatischer Abschaltung und Alarmfunktion
  • Kindersicherung
info

Ist eine Induktionsplatte besser als ein Cerankochfeld? Induktionsplatten haben im Vergleich zu einem Cerankochfeld einige Vorteile: Sie erhitzen Kochgut schneller. Das bedeutet einen geringeren Energieverbrauch und damit niedrigere Stromkosten. Kochen mit Induktion ist auch pflegeleichter, da keine Speisereste, die überkochen, in die Herdplatte einbrennen. Antworten auf weitere Fragen gibt es im FAQ-Bereich des Ratgebers im Anschluss an den Produktvergleich.

FAQ

Wie lange dauert der Wischschutz an?
Bei Aktivierung der Wischschutzfunktion wird das Bedienfeld für 35 Sekunden gesperrt und anschließend wieder automatisch entsperrt.
Wie groß ist das Bosch Serie 6 PIE631FB1E Induktionskochfeld?
Es misst 59,2 Zentimeter in der Länge, 52,2 Zentimeter in der Breite, 5,1 Zentimeter in der Höhe.
Wie schwer ist das Kochfeld?
Das Induktionskochfeld von Bosch wiegt 12,6 Kilogramm.
Hat das Kochfeld eine Topferkennung?
Ja, das Kochfeld kann laut Hersteller Töpfe erkennen, aber nicht deren Größe.
Hat das Induktionsfeld eine Gummidichtung?
Ja, eine entsprechende Dichtung ist eingebaut.
Schaltet die Platte automatisch ab, wenn Wasser überkocht?
Nein, eine automatische Abschaltung gibt es nicht.

4. AEG IKE64441XB Induktionskochfeld mit vier Kochzonen und Touchscreen

Das AEG IKB64411XB Induktionskochfeld ist ein autarkes Kochfeld mit vier Kochzonen. Sie haben folgende Daten:

  • Hinten links: 21 Zentimeter Durchmesser, 3.200 Watt Leistung
  • Vorn links: 21 Zentimeter Durchmesser, 3.200 Watt Leistung
  • Vorn rechts: 14,5 Zentimeter Durchmesser, 2.500 Watt Leistung
  • Hinten rechts: 18 Zentimeter Durchmesser, 2.800 Watt Leistung

Der Anschlusswert beträgt 7.350 Watt. Das Kochfeld hat einen Rahmen aus Edelstahl und lässt sich über einen Touchscreen bedienen. Die Oberfläche soll eben und kratzfest sein und sich leicht reinigen lassen. Außerdem gibt es eine Power Funktion mit Ankochautomatik.

success

Hob²Hood-Funktion: Das AEG IKB64411XB Induktionskochfeld kann über die sogenannte Hob²Hood-Funktion mit einer entsprechend ausgestatteten Dunstabzugshaube kombiniert werden. Das Gebläse beziehungsweise die Beleuchtung wird je nach Kochvorgang automatisch eingeschaltet.

Das Einbaukochfeld ist mit einem Öko-Timer, einem CountUp-Timer und einem Kurzzeitwecker ausgestattet. Es hat eine STOP+GO-Funktion, eine dreistufige Restwärmeanzeige, eine leistungsabhängige Abschaltautomatik, eine Verriegelungsfunktion und eine Kindersicherung. Dank der intelligenten Bridge-Funktion sollen sich mit einem Fingertipp zwei Kochzonen zu einer Doppelzone zusammenlegen und gemeinsam steuern lassen. Das Kochfeld ist auf Wunsch gegen einen Aufpreis als Set mit einem Dunstabzug ausgestattet.

info

Was ist eine Restwärmeanzeige? Die Restwärmeanzeige hat zwei Funktionen: Sie zeigt einerseits an, falls eine Einzelkochplatte noch über Restwärme verfügt und mindert damit die Gefahr von Verbrennungen. Zum anderen kann die Anzeige genutzt werden, um energiesparend zu kochen, indem die Restwärme genutzt wird. Einige Hersteller zeigen die Restwärme in mehreren Stufen an.

FAQ

Welche Maße hat das AEG IKB64411XB Induktionskochfeld?
Das Kochfeld ist 57,6 Zentimeter lang, 51,6 Zentimeter breit und 4,6 Zentimeter hoch.
Wie schwer ist das Kochfeld aus dem Vergleich?
Das AEG IKB64411XB Induktionskochfeld wiegt 10,88 Kilogramm.
Benötigt das Kochfeld einen Stromanschluss?
Ja, es reicht der Anschluss an eine herkömmliche 220-Volt-Steckdose.
Hat das Kochfeld eine automatische Topferkennung?
Ja, das Induktionsfeld ist mit einer solchen Funktion ausgestattet.
Welche Farbe hat das Kochfeld?
Es ist schwarz.

5. Bauknecht CTAI 9640C IN Induktionskochfeld mit vier Heizelementen

Das Bauknecht CTAI 9640C IN Induktionskochfeld hat vier elektronisch geregelte Kochzonen, die jeweils über eine Turbostufe verfügen. Zwei der Elektrokochfelder lassen sich zu einer Kombizone verbinden, um das Kochfeld zu erweitern. Die Kochzonen haben folgende Werte:

  • Vorn links: 14,5 Zentimeter Durchmesser, 1.200 Watt Leistung, 1.500 Watt Booster
  • Hinten links: 21 Zentimeter Durchmesser, 2.100 Watt Leistung, 2.500 Watt Booster
  • Hinten rechts: 18 Zentimeter Durchmesser, 1.800 Watt Leistung, 2.100 Watt Booster
  • Vorn rechts: 18 Zentimeter Durchmesser, 1.800 Watt Leistung, 2.100 Watt Booster

Die Booster-Funktion soll jedes Kochfeld innerhalb weniger Sekunden auf die gewünschte Temperatur bringen. Der Anschlusswert des gesamten Induktionskochfelds beträgt 7.200 Watt.

info

Kindersicherung per Tastendruck: Das Bauknecht CTAI 9640C IN Induktionskochfeld hat eine Kindersicherung. Sie blockiert die Elektronik per Tastendruck und soll verhindern, dass Voreinstellungen des Kochfelds verändert werden oder sich Kinder ihre Hände an der heißen Platte verbrennen.

Die Steuerung erfolgt elektronisch geregelt über Touch-Sensoren. Die Oberfläche der Induktionskochplatte besteht aus Keramik und soll leicht zu reinigen sein. Das Einbaukochfeld für den Einbauherd hat eine Einbauhöhe von 56 Millimetern, eine Ausschnittbreite von 56,0 Zentimetern und eine Ausschnitttiefe von 49,0 Zentimetern. Das Kochfeld hat einen Rahmen aus Edelstahl. Für jede Kochzone ist ein Timer zwischen einer und 99 Minuten mit Abschaltautomatik und eine Restwärmeanzeige vorhanden. Die eingestellte Leistung jedes Kochfelds wird digital angezeigt.

info

Wie gefährlich ist ein Induktionskochfeld? Induktionskochfelder arbeiten mit magnetischen Wellen und geben elektromagnetische Felder ab. Sie können bei einer gewissen Stärke elektrische Ströme erzeugen oder Nerven- und Muskelreizungen im menschlichen Körper verursachen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO weist jedoch darauf hin, dass die Stärke der elektromagnetischen Felder von Induktionsplatten knapp 50-mal unter dem bedenklichen Grenzwert liegt. Es gibt bislang keine Studien, die langfristige negative Auswirkungen von Induktionsherden auf die Gesundheit bestätigen.

FAQ

Wie viele Kombizonen hat das Bauknecht CTAI 9640C IN Induktionskochfeld?
Das Kochfeld hat eine Bräterzone, also eine Kombizone für größere Bräter.
Ist ein Stromkabel dabei?
Ja, ein passendes Stromkabel für den Anschluss des Bauknecht CTAI 9640C IN Induktionskochfelds an eine Steckdose ist vorhanden.
Hat das Gerät eine Topferkennung?
Ja, es schaltet sich nach einer gewissen Zeit ab, wenn die Platte keinen Topf mehr erkennt, kann aber die Größe des Topfs nicht automatisch erkennen.
Welche Farbe hat das Kochfeld?
Es hat eine schwarze Oberfläche aus Keramik.

6. Siemens EX645FXC1E iQ700 Induktionskochfeld mit flexiblen Kochzonen

Das autarke Induktionskochfeld Siemens EX645FXC1E iQ700 hat vier Induktionskochzonen, die jeweils mit einer PowerBoost-Funktion ausgestattet sind. Es bietet 17 Leistungsstufen und eine Schnellstart- sowie eine Restart-Funktion. Die sogenannte Vario-Induktion der Kochfelder soll es erlauben, das Kochgeschirr im gesamten Bereich der Kochzonen beliebig platzieren zu können. Das Kochfeld von Siemens bietet eine Anzeige des Energieverbrauchs, eine zweistufige Restwärmeanzeige für jede Kochzone, eine Abschaltautomatik und eine Kindersicherung.

success

Flexible Einstellung der Temperatur: Die Temperatur wird beim Siemens EX645FXC1E iQ700 Induktionskochfeld mithilfe der TouchSlider-Bedienung durch Antippen oder Entlangstreichen eingestellt. So soll sich das Kochfeld mit nur einem Finger steuern lassen.

Die Größe der Kochzonen soll sich flexibel einstellen lassen, die Arbeitsplatte hat aber immer eine Stärke von mindestens 16 Millimetern. Die Einbaumaße des Induktionskochfelds lauten 56 Zentimeter Breite und 50 Zentimeter Tiefe. Die Lieferung enthält ein 1,1 Meter langes Anschlusskabel. Die Oberfläche der Kochplatte besteht aus Keramik, der Rahmen aus Edelstahl. Der maximale Anschlusswert beträgt 7.400 Watt.

info

Was sind Vario-Kochzonen? Vario-Zonen lassen sich dem Hersteller zufolge variabel in der Mitte koppeln oder trennen, um so flexible Kochzonen zu erhalten. Im erstellten Bereich soll sich das Kochgeschirr beliebig platzieren lassen.

FAQ

Wie schwer ist das Siemens EX645FXC1E iQ700 Induktionskochfeld?
Es wiegt 13,87 Kilogramm.
Was ist die Restart-Funktion?
Falls sich die Induktionskochplatte aufgrund verschütteter Flüssigkeit ausschaltet, sorgt die Funktion laut Hersteller innerhalb von 4 Sekunden für einen automatischen Restart mit den getroffenen Einstellungen.
Was ist die Quickstart-Funktion?
Die Schnellstart-Funktion des Siemens EX645FXC1E iQ700 Induktionskochfelds erkennt laut Hersteller beim Einschalten des Kochfelds automatisch die Zone, auf der das Geschirr abgestellt wurde.
Wie hoch ist die maximale Powerstufe?
Jede Kochzone hat eine maximale Powerstufe von 3.700 Watt.

7. Neff TBT5820N Induktionskochfeld mit Rahmen aus Edelstahl

Das Neff TBT5820N Induktionskochfeld ist ein autarkes Induktionskochfeld, das über drei Kochzonen und eine Flex-Zone verfügt. Dank der Topferkennung bietet es laut Hersteller optimalen Platz für jede Art von Kochgeschirr. 17 Leistungsstufen und eine digitale Anzeige der Kochstufen sollen das Kochen sehr komfortabel und einfach gestalten. Das Kochfeld ist mit einer Kindersicherung ausgestattet und hat eine automatische Sicherheitsabschaltung. Zu den weiteren Funktionen der Induktionsplatten gehören eine zweistufige Restwärmeanzeige, ein CountUp-Timer, ein Kurzzeitwecker und eine Laufzeitanzeige.

success

Mit zwei speziellen Power-Stufen: Das Neff TBT5820N Induktionskochfeld verfügt über zwei spezielle Power-Stufen, einmal für Töpfe und einmal für Pfannen. Die „Power-Move-Funktion“ ermöglicht laut Hersteller, die Flex-Zone automatisch in drei Heizzonen aufzuteilen. So lässt sich das Kochgeschirr einfach von vorn nach hinten schieben, um zu kochen, zu köcheln oder warmzuhalten.

Die Bedienung erfolgt laut Hersteller intuitiv über ein sogenanntes TwistPad, das magnetisch ist und sich deshalb leicht von der Oberfläche aus Keramik abnehmen lässt. Die Kochstufen werden auf der Oberfläche digital angezeigt. Die Einstellung erfolgt durch Drehbewegungen an dem Drehregler. Es gibt das Kochfeld auch als flächenbündige Variante. Das Induktionskochfeld hat einen Anschlusswert von 7.400 Watt, das Anschlusskabel eine Länge von 1,1 Metern. Der Energieverbrauch des Kochfelds beträgt 177,5 Kilowattstunden. Es wiegt 15,8 Kilogramm.

danger

Warum sollte ich Kochlöffel aus Metall meiden? Metall ist ein Leitstoff und kann bewirken, dass Strom vom Induktionskochfeld über einen Metalllöffel in den eigenen Körper gelangt. Kochlöffel aus Holz oder Kunststoff haben keine Leitfähigkeit. Sie schonen zudem eine etwaige Beschichtung des Kochgeschirrs.

FAQ

Wie groß ist das Neff TBT5820N Induktionskochfeld?
Das Einbaukochfeld misst 51,7 Zentimeter in der Länge, 79,5 Zentimeter in der Breite und 5,5 Zentimeter in der Höhe.
Aus welchem Material besteht das Kochfeld?
Das Neff TBT5820N Induktionskochfeld hat einen Rahmen aus Edelstahl und eine Glaskeramikoberfläche.
Wie groß sind die Kochzonen?
Die drei kleinen Kochzonen haben einen Durchmesser von 18, 14,5 und 24 Zentimetern, die größere Kochzone misst 38,0 x 21,0 Zentimeter oder zweimal 21 Zentimeter im Durchmesser.
Wie stark ist die Arbeitsplatte?
Die Arbeitsplattenstärke liegt bei mindestens 16 Millimetern.

8. Sharp KH-9I26CT00-EU Induktionskochfeld mit STOP+GO-Funktion

Das Sharp KH-9I26CT00-EU Induktionskochfeld hat fünf Kochzonen, die jeweils mit einem sogenannten „Induction-Boost“ ausgestattet sind, der für maximale Leistung innerhalb von wenigen Sekunden sorgen soll. So werden ein schnelles Erhitzen und eine kürzere Kochzeit gewährleistet. Zwei Kochzonen haben einen Durchmesser von 16 Zentimetern, zwei weitere einen Durchmesser von 20 Zentimetern und eine Zone misst im Durchmesser 25 Zentimeter. Mit der STOP+GO-Funktion soll sich der Kochvorgang zu jedem Zeitpunkt unterbrechen und anschließend wieder aufnehmen lassen.

Das Induktionskochfeld verfügt laut Hersteller über bedienungsfreundliche Sensortasten. Es ist mit einer Tastensperre, einem Überhitzungsschutz, einer automatischen Abschaltung, einer Kindersicherung und einer Restwärmeanzeige ausgestattet. Auch ein Timer von einer bis 99 Minuten ist im Kochfeld integriert. Das Induktionskochfeld hat einen Anschlusswert von 10.800 Watt und wiegt 16,0 Kilogramm.

info

Welche Vorteile hat ein Induktionskochfeld? Ein Induktionskochfeld bietet unter anderem eine lange Lebensdauer, stellt verschiedene Kochzonen bereit und leitet Wärme effizient weiter. Es besteht eine geringe Verbrennungsgefahr und es wird knapp 20 Prozent weniger Strom verbraucht als bei anderen Kochfeldern. Weitere Vor- und Nachteile finden sich im Ratgeber im Anschluss an die Produktbeschreibungen.

FAQ

Welche Maße hat das Sharp KH-9I26CT00-EU Induktionskochfeld?
Es ist 52 Zentimeter lang, 89 Zentimeter breit und 5,6 Zentimeter hoch.
Hat das Kochfeld einen Rahmen?
Nein, das Sharp KH-9I26CT00-EU Induktionskochfeld ist ein rahmenloses Modell.
Hat das Kochfeld eine Topferkennung?
Ja, es ist mit einer solchen Funktion ausgestattet.
Welche Farbe hat das Induktionsfeld?
Die Induktionskochplatte hat ein schlichtes, schwarzes Farbdesign.

Was ist ein Induktionskochfeld?

autarkes KochfeldNach offizieller Definition ist ein Induktionskochfeld ein Kochfeld, bei dem das ferromagnetische Kochgeschirr durch induktiv erzeugte Wirbelströme und Ummagnetisierungsverluste erwärmt wird. Bei einem Induktionskochfeld besteht die Oberfläche in der Regel aus Glaskeramik. Anders als beispielsweise beim Ceranfeld befinden sich unterhalb der Oberfläche keine Heizspulen zum Beheizen, sondern Kupferdrahtspulen. Die Spulen erzeugen keine Hitze, sondern elektromagnetische Felder.

Befindet sich induktionsgeeignetes Kochgeschirr auf der entsprechenden Kochzone, interagiert der ferromagnetische Unterboden des Geschirrs mit den elektromagnetischen Wellen. Die Energie wird in Wärme und damit in Hitze umgewandelt. Das geschieht aber nicht auf der Herdplatte, sondern direkt im Kochgeschirr. Daher gelten Induktionskochfelder als sehr energiesparend und sicher, da sie nicht selbst erhitzt werden. Speisen können ebenfalls nicht auf dem Kochfeld anbrennen.

success

Geringe Verbrennungsgefahr: Da sich die Platte eines Induktionskochfelds nicht selbst erhitzt, ist die Verbrennungsgefahr geringer als bei herkömmlichen Elektro- oder Gasherden. Allein die Wärme, die die Töpfe selbst abgeben, birgt auch bei Induktionsplatten Gefahrenpotenzial. Wer die Töpfe an der falschen Stelle anfasst, kann sich die Finger verbrennen.

Aufbau und Funktionsweise eines Induktionskochfelds
Das Herzstück bildet eine aus feinen Drähten bestehende Magnetspule. Die Drähte der Spule sind miteinander verflochten und zu einer sogenannten Hochfrequenzlitze angeordnet. So entsteht bei einer elektromagnetischen Einwirkung eine Hochspannung durch die Induktionsspulen. Schalttransistoren und Kondensatoren erzeugen den für die Induktion notwendigen Wirbelstrom.

Sobald das Induktionskochfeld angeschaltet und die Magnetspule mit Strom versorgt wird, entsteht durch die Spule eine hochfrequente Spannung in einem Frequenzbereich von 25.000 bis 50.000 Hertz. Die Spannung ist veränderbar, was ein veränderliches Magnetfeld bewirkt, das sich auf das Kochgeschirr auswirkt. Die Energie wird in Form eines elektromagnetischen Wirbelstroms und Wechselfeldes auf den metallischen Boden des Topfes übertragen und in Wärme umgewandelt. Der Vorgang nennt sich auch elektromagnetische Induktion.

info

Funktioniert mit Kochgeschirr aus Stahl oder Gusseisen: Eine Erhitzung per Induktion funktioniert theoretisch zwar mit allen metallischen und elektrisch leitenden Töpfen, in der Kochpraxis eignen sich aber nur Töpfen und Pfannen aus Stahl oder Gusseisen, deren Boden aus ferromagnetischem Metall besteht. Das Wort „ferromagnetisch“ kommt vom lateinischen Begriff ferrum (zu Deutsch: Eisen). Wer aber zum Beispiel seinen kupfernen Lieblingstopf nicht ausmustern will, kann dazu auf eine eiserne Adapterplatte zurückgreifen. Sie erwärmt sich durch die Induktion und leitet die Hitze an das nicht oder wenig induktionsfähige Kochgeschirr weiter.

Induktionskochfeld Test und VergleichEin Fühler unter der Oberfläche aus Glaskeramik misst die Temperatur, um eine Überhitzung des Topfes beim Leerkochen zu vermeiden. Töpfe mit einer Aussparung in der Mitte des Bodens verschlechtern den Kontakt zum Fühler und sind deswegen weniger gut für die Induktion geeignet.

Der Teil einer Induktionsplatte, der aus der Wechselspannung die für das Erhitzen notwendige Frequenz generiert, heißt Umrichter. Seine Bauteile sind temperaturempfindlich und daher mit Temperatursensoren ausgestattet, die das Kochfeld bei zu hohen Temperaturen abschalten. Um das zu verhindern, haben viele Induktionskochfelder einen Lüfter. Beim Einbau des Kochfeldes muss darauf geachtet werden, den Sitz der Sensoren nicht zu verändern und die Luftein- und -auslassöffnungen des Lüfters nicht zu verdecken.

Welche Töpfe sind für Induktionskochfelder geeignet?

Unter Umständen sind die Töpfe, die in einem Haushalt bisher verwendet wurden, nicht für ein Induktionskochfeld geeignet. Töpfe und Pfannen aus Stahl oder Gusseisen eignen sich in der Regel für Induktionskochfelder. Hier ist der Boden ferromagnetisch und damit geeignet. Weniger ideal oder gänzlich ungeeignet sind Töpfe und Pfannen aus Kupfer und Aluminium – sie haben einen zu geringen elektrischen Widerstand, weshalb keine ausreichende Energie zur Wärmeerzeugung entsteht.

Bestimmte Töpfe aus Edelstahl sind explizit für die Nutzung auf Induktionskochfeldern ausgelegt. Am Wendel-Symbol lässt sich erkennen, ob sie für das Kochen auf einem Induktionskochfeld geeignet sind. Dieses Symbol befindet sich entweder auf der Verpackung oder am Boden des Kochgeschirrs.

Die Geschichte des Induktionskochfelds

Entdeckt wurde das Prinzip der Induktion bereits 1831 vom englischen Physiker Michael Faraday. Er fand heraus, dass Magnetfelder in der Lage sind, in gewissen Metallen Wirbelströme zu erzeugen und dass dabei Wärme entsteht. Bei den Metallen, bei denen die Wirbelströme durch Magnetfelder erzeugt werden können, handelt es sich um sogenannte ferromagnetische Metalle. Dazu gehören Nickel, Kobalt oder Eisen.

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Zunächst rein wissenschaftliche Forschung: Michael Faradays Entdeckung der elektromagnetischen Induktion hatte aber nichts mit dem Kochen zu tun – der Naturforscher Faraday, der 1833 zum Fuller-Professor für Chemie ernannt wurde, war einer der wichtigsten Experimentalphysiker und führte viele Untersuchungen und Experimente rund um die Elektrizität und den Magnetismus durch.

Induktionskochfeld TestFindige Tüftler begannen aber schnell damit, Geräte zu entwerfen, die das Prinzip der Induktion zum Kochen nutzten. So sind bereits vom Anfang des 20. Jahrhunderts aus England erste Patente für Kochherde bekannt, die nach dem Induktionsprinzip arbeiteten. Auf der Ausstellung World’s Fair in Chicago 1933 wurde ein Induktionsherd vorgestellt, Mitte der 1950er-Jahre verblüffte die amerikanische Firma Frigidaire auf einer Tour durch die Vereinigten Staaten ihr Publikum damit, dass eine Zeitung – platziert zwischen der Kochplatte eines Induktionsherds und dem Topf – kein Feuer fing, obwohl das Wasser im Topf zum Kochen gebracht wurde. Keines der Geräte brachte es aber zur Serienreife.

Zu Beginn der 1970er-Jahre stellte der amerikanische Westinghouse Konzern Induktionsherde her. Aufgrund des sehr hohen Anschaffungspreises von Kochstelle und passendem Kochgeschirr, der umgerechnet auf heutige Maßstäbe bei mehr als 8.000 US-Dollar lag, verkauften sich die Geräte kaum. Ab Ende der 1970er-Jahre begannen Induktionsherde dann zunächst in Frankreich die Großküchen zu erobern – auch heute noch wird in der professionellen Gastronomie viel mit Induktion gekocht. Lange Zeit blieb der Induktionsherd ein teurer Ausnahmeherd für Kochprofis, doch im Lauf der Zeit hielten die Induktionskochfelder auch in die Küchen der Privathaushalte Einzug.

Viele Faktoren wie beispielsweise die Globalisierung, der technische Fortschritt und verbesserte Herstellungsprozesse haben die Preise für Induktionskochfelder inzwischen deutlich sinken lassen, auch wenn sie noch immer über den Preisen herkömmlicher Kochfelder liegen. Den höheren Anschaffungskosten stehen aber sowohl eine Zeitersparnis als auch eine wesentlich bessere Energieeffizienz gegenüber. Selbst das Kochen wird durch Induktion erleichtert, da die Temperatur wesentlich besser regulierbar ist.

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Frankreich nach wie vor an der Spitze: Die Franzosen sind heute noch Spitzenreiter, was den Verkauf von Induktionskochflächen angeht. Der Marktanteil von Induktionskochfeldern betrug im Jahr 2017 – bezogen auf alle neu angeschafften Kochfelder in Frankreich – mehr als 55 Prozent.

Vor- und Nachteile eines Induktionskochfelds

  • Energieeffizient, spart dadurch Stromkosten
  • Punktgenaues Kochen
  • Schnell funktionsbereit und reaktionsschnell
  • Volle Leistung innerhalb weniger Sekunden
  • Reparaturanfällig
  • Reparaturkosten sind hoch
  • Oft Austausch des Kochgeschirrs notwendig

Unterschiede zwischen Induktionskochfeld, Cerankochfeld und Gaskochfeld

Wer sich einen neuen Küchenherd anschaffen möchte, hat die Auswahl zwischen einem Induktionskochfeld, einem Gaskochfeld und einem Kochfeld aus Ceran. Cerankochfeld und Induktionskochfeld unterscheiden sich optisch kaum voneinander, dafür aber in ihrer Wirkungsweise. Das Gaskochfeld unterscheidet sich in beiden Aspekten deutlich von den anderen Varianten und erfordert einen passenden Gasanschluss. Das Induktionskochfeld wurde bereits ausführlich vorgestellt, in den folgenden Absätzen geht es um die beiden Alternativen:

Das Cerankochfeld
Auf einem Ceranfeld befindet sich wie bei einem Induktionskochfeld eine Platte aus Glaskeramik. Glas hat die Eigenschaft, sowohl Wärme durchzulassen als auch zielgerichtet weiterzuleiten. Unterhalb der Glasplatte sitzt eine Heizspirale, die für eine Abstrahlung sogenannter Halogenheizstrahlen oder Infrarotstrahlen durch das Ceranglas auf das Kochfeld sorgt. Sie können eine Temperatur von bis zu 700 Grad Celsius erreichen. Um einen Topf mit 1,5 Liter Wasser zum Kochen zu bringen, benötigt ein Cerankochfeld 7 bis 10 Minuten.

Durch die bereits erwähnte Wärmedurchlässigkeit erhitzt das Cerankochfeld schnell und gleichmäßig. Sobald die Platte heiß wird, ist das an der rot leuchtenden Heizspirale zu erkennen. Sie zeigt auch an, ob und wie lange das Kochfeld noch aktiv ist oder nachglüht. Die Restwärme nach dem Abschalten lässt sich zum Warmhalten der Speisen nutzen. Im Vergleich zu älteren Massekochplatten benötigt ein Cerankochfeld bis zu 20 Prozent weniger Energie und spart damit Strom.

  • Für fast jedes Kochgeschirr geeignet
  • Lange Lebensdauer
  • Effiziente Weiterleitung der Wärme
  • Leichte Reinigung
  • Unterschiedlich große Kochzonen
  • Höherer Energieverbrauch als bei Induktionskochfeldern
  • Gewisse Verbrennungsgefahr durch Nachglühen

Das Gaskochfeld
Gasherde lassen sich nicht so einfach mit Ceranfeldern oder Induktionskochfeldern vergleichen. Zum einen benötigen sie als Voraussetzung einen Gasanschluss in der Küche, der wesentlich seltener vorhanden ist als Strom, oder eine separate Gasflasche zum Wechseln. Zum anderen wird mit einem Gasherd nicht auf einem variierbaren Kochfeld, sondern auf einzelnen, voneinander unabhängigen Flammen gekocht. Dadurch ist eine Wärmeverteilung wie bei Induktionsplatten oder Cerankochfeldern nicht möglich. Um einen Topf mit 1,5 Liter Wasser zum Kochen zu bringen, benötigt ein Gaskochfeld knapp 10 bis 15 Minuten.

Gaskochfelder werden sofort heiß, da es sich um offene Flammen handelt. Nach dem Abschalten der Kochfläche sind sie sofort wieder kalt, was zwar die Verbrennungsgefahr mindert, aber auch keine nutzbare Restwärme bereitstellt. Bei eingeschalteter Kochfläche ist die Verbrennungsgefahr zudem höher. Spezielles Kochgeschirr ist nicht erforderlich. Die Griffe des auf Gaskochfeldern verwendeten Kochgeschirrs können schnell sehr heiß werden.

  • Für fast jedes Kochgeschirr geeignet
  • Energieeffizient
  • Glühen nicht nach
  • Leiten Wärme effizient weiter
  • Gasanschluss oder -flasche erforderlich
  • Höhere Verbrennungsgefahr im Betrieb
  • Schlechtere Reinigung
  • Keine Warmhaltefunktion
  • Kleinere Vielfalt an Kochzonen

Verschiedene Arten von Induktionsplatten im Überblick

Induktionsplatten bieten die Wahl unter drei verschiedenen Varianten:

  1. Autarkes Induktionskochfeld: Ein autarkes Induktionskochfeld ist ein Kochfeld, das sich ohne Backofen verwenden lässt und flexibel einsetzbar ist. Beim Kauf muss keine Rücksicht auf Einbaumaße eines Herds genommen werden. Ein autarkes Induktionskochfeld kann an jeder Stelle eingelassen werden. Wer aber bereits einen Backofen sein Eigen nennt und ein autarkes Induktionskochfeld einbauen will, benötigt in der Regel zwei unterschiedliche Drehstromanschlüsse.
  2. Herdgebundenes Induktionskochfeld: Ein herdgebundenes Induktionskochfeld eignet sich ausschließlich für den Einbau über dem Backofen. Die Bedienung erfolgt über die Bedienelemente am Herd, der Einbau der Kochstelle erfolgt als Ganzes. Herdgebundene und autarke Induktionsplatten bieten den Vorteil verschiedener Kochfelder und Größen.
  3. Mobiles Induktionskochfeld: Ein mobiles Induktionskochfeld eignet sich für kleine Küchen oder für Campingausflüge. Es besteht in der Regel aus einer oder zwei Kochplatten, die über einen 220-Volt-Netzstecker-Anschluss betrieben werden. Nach Gebrauch lassen sich die Platten platzsparend verstauen. Wer aber oft und für viele Personen kocht, sollte zu einem Kochfeld mit vier oder fünf Platten greifen.

Wichtige Funktionen von Induktionskochfeldern

Induktionskochfeld VergleichEin modernes Induktionskochfeld sollte über folgende wichtige Ausstattungsmerkmale verfügen:

  • Timer und Eco-Timer: Ein Timer wird verwendet, um eine Garzeit einzustellen. Am Ende der Laufzeit ertönt ein Signalton. In vielen Modellen ist der Timer automatisch mit einer Abschaltautomatik verbunden, sodass sich die Kochfelder nach Ablauf der eingestellten Zeit automatisch abschalten. Ein Eco-Timer steuert den Kochprozess so, dass die noch verbliebene Restwärme energiesparend zum Garen verwendet wird.
  • Power-Boost-Funktion: Die Funktion ist auch als Boost-Funktion oder Booster bekannt. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal von Induktionskochfeldern, um die Temperatur kurzzeitig um 30 bis 50 Prozent bei gleichbleibend niedrigem Energieverbrauch zu erhöhen – beispielsweise um Wasser zu kochen oder Fleisch scharf anzubraten. Je nach Hersteller und Leistung ist es möglich, Wasser innerhalb von nur 2 Minuten zum Kochen zu bringen.
  • Move-Funktion: Dank der Move-Funktion lässt sich eine Flächeninduktionskochzone in drei Temperaturbereiche aufteilen. Nach dem scharfen Anbraten oder Ankochen mit hoher Temperatur in der vorderen Zone kann der Topf zunächst in die Mitte geschoben werden, wo die Speisen bei mittlerer Temperatur garen, und schließlich ganz nach hinten, wo sie bei niedriger Temperatur warmgehalten werden. Dank der automatischen Topferkennung arbeitet in der Move-Funktion immer nur der Bereich, auf dem sich der Topf gerade befindet.
  • Automatische Topferkennung: Die Topferkennung erkennt, wenn ein Topf auf die Kochzone gestellt wird und schaltet sich bei entsprechender Voreinstellung nach Bedarf an oder aus. Mit dem Prinzip arbeitet die zuvor erwähnte Move-Funktion. Die Topferkennung führt bei einigen Feldern dazu, dass die Kochzonen nicht mehr manuell aktivieren werden müssen. Mithilfe der Topfgrößenerkennung wird die Größe des Kochgeschirrs erkannt und das Magnetfeld innerhalb der auf dem Kochfeld markierten Kochzone nur dort aktiviert, wo das Kochgeschirr steht. Oft sind die Kochzonen mit einem Kreuz versehen, auf dem das Kochgeschirr mittig platziert werden sollte. Durch die Anpassung der Kochzone an die Topfgröße wird die Energie sehr effizient genutzt.
  • Sicherheitsabschaltung: Die automatische Sicherheitsabschaltung ist auch unter dem Begriff Überhitzungsschutz geläufig. Sie soll mögliche Schäden am Kochfeld oder an elektrischen Bauteilen infolge Überhitzung verhindern. Entsteht zu viel Hitze beim Kochen, schalten sich die Kochfelder automatisch ab.
  • Kindersicherung: Eine Kindersicherung verhindert, dass Kinderhände das Induktionskochfeld einschalten oder die vorgenommenen Einstellungen verändern. Bei modernen Induktionskochfeldern ist es meist ausreichend, einen Sensor einmal zu drücken, um die Kindersicherung ein- und auszuschalten.
  • Off-Sound-Control: Das ist eine Funktion, mit der sich die Töne optional ausschalten lassen. Viele Menschen empfinden die Signaltöne beim Ein- und Ausschalten oder der Programmwahl als störend und möchten das Gerät deshalb lieber ohne Sound verwenden.
  • Bedienfeldsperre: Die Bedienfeldsperre, Verriegelungsfunktion oder Wischschutzfunktion ist dazu gedacht, das Bedienfeld für einen kurzen Zeitraum zu sperren. Das ist sinnvoll, um beispielsweise die Oberfläche aus Glaskeramik zu reinigen. Nach 30 bis 60 Sekunden entriegelt sich das Kochfeld wieder von allein.
  • Hob2Hood: Die von AEG-Geräten als Hob2Hood bekannte automatische Regelung der Dunstabzugshaube regelt deren Einschalten und Intensität entsprechend der Intensität der Kochvorgänge. Der Vorteil besteht darin, dass die kochende Person beide Hände zum Kochen frei hat und sich nicht mit den Einstellungen der Abzugshaube beschäftigen muss.
  • Kleinteileerkennung: Eine Kleinteileerkennung verhindert, dass sich die Kochfelder ohne passendes Kochgeschirr aktivieren. Das gilt zum Beispiel für Fälle, in denen aus Versehen andere metallische Teile auf das Induktionskochfeld gelangen.
  • reStart und STOP+GO-Funktion: Mit einer reStart- oder STOP+GO-Funktion kann jede einzelne Kochzone mit einem Fingertipp in den Standby-Modus versetzt werden. Mit einem weiteren Fingerdruck wird der Kochvorgang mit den vorherigen Einstellungen fortgesetzt. Die Funktion ist auch zur schnellen Reinigung zwischendurch gut geeignet, um das Induktionskochfeld kurz auszuschalten, wenn beispielsweise etwas übergekocht ist und schnell über das Kochfeld gewischt werden muss.

Wichtige Kaufkriterien für Induktionskochfelder

Achtung: Das sollten Sie wissen!

  • Art des Induktionskochfelds: Die wichtigste Entscheidung vor dem Kauf eines Induktionskochfelds ist der geplante Einsatzort. Autark oder fest eingebaut über dem Backofen in der heimischen Küche, mobil für den Outdoor-Einsatz oder fest integriert in die Küche des Wohnmobils?
  • Anzahl der Funktionen: Die wichtigsten Funktionen eines Induktionskochfelds wurden weiter oben in diesem Ratgeber bereits erläutert. Eine Vielzahl der beschriebenen Eigenschaften gehört zu den Grundfunktionen eines Geräts. Vor dem Kauf sollte geklärt werden, welche anderen Funktionen womöglich sinnvoll sein könnten.
  • Größe: Die Größe ist in vielen Fällen vorgegeben, wenn die Einbauküche einen speziellen Ausschnitt für das Induktionskochfeld vorgibt. Es gibt kleine Induktionsplatten mit einer Breite von knapp 30 Zentimetern und nur ein bis zwei Kochfeldern, mittlere Modelle mit einer Breite von 60 Zentimetern und vier Kochfeldern und große Platten mit einer Breite von 80 bis 100 Zentimetern und teilweise mehr als vier Kochfeldern.
  • Leistung: Wer nicht professionell und beruflich kocht, ist mit einem Modell für passionierte Hobbyköche mit einer Leistung von 2.000 bis 2.500 Watt in der Regel ausreichend bedient. Die meisten Induktionsplatten auf dem Markt haben aber bereits einen deutlich höheren Leistungswert.
  • Sicherheit: Zwei der wesentlichen Sicherheitsfunktionen, die jedes Induktionskochfeld haben muss, sind die Abschaltautomatik beziehungsweise ein Überhitzungsschutz und die Kindersicherung. Was genau beide Funktionen bewirken, wird weiter oben im Abschnitt Funktionen ausführlich erklärt.
  • Passender Stromanschluss: Herkömmlicher 220-Volt-Schukostecker oder Starkstromanschluss – mit den beiden Varianten kann ein Induktionskochfeld mit Strom versorgt werden. Autarke Induktionskochfelder mit Schukostecker lassen sich einfach selbst anschließen. Zum Anschluss eines Induktionskochfelds, das Starkstrom benötigt, sollte hingegen ein Fachbetrieb mit dem Anschluss beauftragt werden.

4 Tipps für den richtigen Umgang mit einem Induktionskochfeld

  1. Bedienungsanleitung lesen: Gebrauchsanweisungen sind oft ein leidiges Thema, doch bei Induktionsplatten lohnt es sich, sie durchzulesen. Die Hersteller erklären in ihnen ausführlich alle vorhandenen Funktionen und geben Tipps für deren richtige Verwendung. Es finden sich auch Hinweise zur Verwendung des richtigen Kochgeschirrs und zum Einhalten des korrekten Abstands.
  2. Passendes Kochgeschirr verwenden: Um die Streuung der Magnetstrahlen zu verhindern, sollte das Kochgeschirr immer die passende Größe zur Kochzone haben. Das ist auch wichtig, um energiesparend zu kochen und keine Wärme zu verschwenden.
  3. Empfohlenen Abstand einhalten: Da Induktionsplatten mit elektromagnetischen Feldern arbeiten, sollte ein empfohlener Mindestabstand eingehalten werden. Für große Hitze sollten bevorzugt die hinteren Kochzonen verwendet werden. Der am häufigsten von den Herstellern empfohlene Mindestabstand von den Kochfeldern zum Körper beträgt 30 Zentimeter.
  4. Kochlöffel aus Holz oder Kunststoff: Kochlöffel aus Holz oder Kunststoff haben im Vergleich mit metallenen Löffeln keine Leitfähigkeit und schonen eine eventuelle Beschichtung des Kochgeschirrs.
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Einfluss auf Herzschrittmacher: Nach der bisherigen Forschung kann noch nicht eindeutig gesagt werden, ob und inwiefern die elektromagnetische Strahlung eines Induktionskochfelds die Funktion elektromagnetischer Implantate wie Herzschrittmacher beeinflusst. Die Verwendung von Induktionskochfeldern sollten betroffene Personen deshalb immer vorab mit dem behandelnden Arzt absprechen.

So funktioniert die Reinigung einer Induktionsplatte

Induktions Kochfeld TestHinsichtlich Pflege und Reinigung kann das Induktionskochfeld punkten, denn die Arbeiten gehen in der Regel sehr schnell von der Hand:

  • Solange nichts übergekocht ist, reicht es aus, die Oberfläche des Induktionskochfelds nach der Benutzung mit einem weichen, feuchten Tuch abzuwischen. Dazu eignen sich Mikrofasertücher.
  • Kocht etwas über, bieten viele Induktionskochfelder eine STOP+GO-Funktion, mit der sich die Kochzone kurz ausschalten lässt. Die übergekochten Speisen können mit einem feuchten Lappen gründlich abgewischt und der Kochvorgang danach fortgesetzt werden.
  • Befinden sich nach dem Kochen leichte Verschmutzungen auf dem Induktionskochfeld, lassen sie sich mit einem feuchten Lappen oder einem weichen, nicht scheuernden Schwamm und etwas Spülmittel wegwischen.
  • Hartnäckigere Verschmutzungen können vorsichtig mit einem Ceranfeldschaber entfernt werden.
  • Glänzend sauber wird das Glaskeramikkochfeld, wenn ein Glasreiniger zum Putzen verwendet wird.
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Essig und Zitronensaft: Das Induktionskochfeld lässt sich auch mit warmem Wasser und ein paar Spritzern Essig oder Zitronensaft reinigen. Das verhilft einer matten Oberfläche zu neuem Glanz. Alternativ werden im Handel spezielle Ceranfeldreiniger angeboten.

Zubehör für das Induktionskochfeld

VorteileDer Handel bietet vielfältiges Zubehör speziell für Induktionskochfelder an. An oberster Stelle steht induktionsfähiges Kochgeschirr. Es werden zahlreiche Töpfe, Pfannen, Bräter und anderes Kochgeschirr in verschiedenen Größen angeboten, das für die Nutzung mit einem Induktionskochfeld geeignet ist.

Ob sich die alten Töpfe und Pfannen weiterhin verwenden lassen, können Interessenten einfach mit dem Magnettrick prüfen. Haftet ein Magnet am Topfboden, sind Topf oder Pfanne induktionsfähig. Die besten Kochergebnisse erzielt speziell für die Induktion vorgesehenes Kochgeschirr. Es ist mit einem quadratischen Symbol mit drei Drahtwendeln gekennzeichnet.

Abgesehen von passendem Kochgeschirr gibt es ein großes Angebot an Zubehör, mit dem das Kochen noch mehr Spaß macht, noch sicherer und noch einfacher wird:

  • Adapterplatten: Mithilfe einer Adapterplatte lassen sich alle Töpfe und Pfannen induktionsfähig machen. Die Adapterplatte ist wenige Millimeter dick und hat einen Griff. Sie ist induktionsfähig und wird zwischen Topf und Induktionskochzone platziert. Sie erwärmt sich durch die Induktion und leitet die Hitze an das nicht induktionsfähige Kochgeschirr weiter.
  • Herdabdeckplatten: Herdabdeckplatten schützen das Induktionskochfeld bei Nichtgebrauch vor Kratzern und Verschmutzungen. Sie lassen sich bedenkenlos als zusätzliche Arbeitsfläche nutzen. Die Abdeckplatten bestehen meist aus Glas. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Designs.
  • Herdschutzgitter: Moderne Induktionskochfelder sind in der Regel mit einer Kindersicherung ausgestattet. Da die Platte an sich nicht heiß wird, ist das Verbrennungsrisiko im Vergleich zu herkömmlichen Herdplatten deutlich geringer. Dennoch besteht – nicht nur bei kleinen Kindern – immer die Gefahr, dass sie sich an einem heißen Topf oder einer Pfanne verbrennen oder einen Topf mit heißem Inhalt von der Kochstelle reißen. Ein Herdschutzgitter, das in vielen Formen und Größen im Handel erhältlich ist, verhindert, dass Kinder überhaupt unbefugt an die Töpfe oder Pfannen gelangen.
  • Spritzschutz: Steaks und andere Speisen müssen scharf angebraten werden. Soll dabei kein Deckel auf die Pfanne gesetzt werden, kommt es oft zu unschönen Fettspritzern auf dem Glaskeramikfeld. Eine Möglichkeit, das zu vermeiden, ist eine Blende, die um die Pfanne herum aufgestellt wird. Sie schützt das Induktionskochfeld, den Fliesenspiegel und alle anderen umliegenden Flächen vor Fettspritzern. Eine weitere Möglichkeit ist ein Spritzschutz in Form eines dampfdurchlässigen, flachen Deckels aus Metall oder Silikon, der auf Topf oder Pfanne gelegt wird.
  • Glasschaber: Ein Glasschaber zur Reinigung herkömmlicher Glaskeramik-Kochfelder leistet auch zur Reinigung und Pflege eines Induktionskochfelds gute Dienste. Bei der Benutzung sollte immer auf scharfe Klingen geachtet werden.
  • Wasserkessel: Wer bei einem modernen Induktionskochfeld nicht auf das altmodische Pfeifen eines Wasserkessels verzichten will, kann einen induktionsfähigen Wasserkessel kaufen. Dank der energieeffizienten Induktionstechnologie kocht das Wasser in dem Kessel meist schneller als im Wasserkocher.
  • Grillplatten: Grillen auf dem Induktionskochfeld? Kein Problem mit einer Grillplatte. Das Zubereiten von Speisen auf dem Flächengrill stammt aus Japan und nennt sich Teppan Yaki. Für die Nutzung einer Grillplatte auf dem Induktionskochfeld benötigen Grillmeister eine Flächeninduktionskochzone oder nutzen zwei hintereinander liegende Kochfelder. Dabei haben sie den Vorteil, dass sich die Grillplatte auf unterschiedliche Temperaturen erwärmen lässt.

Bekannte Hersteller und Marken im Überblick

  • AEG: AEG ist eine Marke für Elektrogeräte des schwedischen Unternehmens Electrolux. Sie geht auf den 1996 aufgelösten Elektronik-Konzern AEG zurück. Zur Produktpalette von AEG zählen Hausgeräte wie Herde, Kochfelder und Backöfen, aber auch Waschmaschinen, Staubsauger oder Trockner. Die Firma Electrolux mit Sitz in Stockholm beschäftigt nach eigenen Angaben knapp 58.000 Mitarbeiter.
  • Bosch: Die Robert Bosch GmbH wurde 1886 von Robert Bosch gegründet. Das heute in Stuttgart und Gerlingen ansässige Unternehmen mit vielen weltweiten Standorten ist unter anderem als Hersteller von Gebrauchsgütern und Industrietechnik sowie als Zulieferer für die Automobilindustrie aktiv. 2019 beschäftigte Bosch nach eigenen Angaben weltweit fast 400.000 Mitarbeiter, davon knapp 132.000 in Deutschland.
  • Bauknecht: Die Bauknecht Hausgeräte GmbH war seit ihrer Gründung 1919 einer der in Deutschland führenden Hersteller von Haushaltsgeräten. Heute ist Bauknecht eine Marke der US-amerikanischen Whirlpool Corporation mit Sitz in Benton Harbor im US-Bundesstaat Michigan. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 90.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet pro Jahr einen Umsatz von etwa 20 Milliarden US-Dollar.
  • Siemens: Siemens ist ein deutscher Mischkonzern mit Hauptsitz in München. Aktuelle Unternehmensschwerpunkte sind Digitalisierung in der Industrie, dezentrale Energiesysteme, Medizintechnik und Mobilitätslösungen für den Schienen- und Straßenverkehr. Siemens beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit knapp 300.000 Mitarbeiter.
  • Neff: Die Neff GmbH wurde 1877 von Carl Andreas Neff in Bretten (Baden-Württemberg) gegründet und hat ihren Hauptsitz heute in München. Neff ist einer der bekanntesten Hersteller von Einbau-Haushaltsgeräten. An seinem Produktionsstandort in Bretten beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 1.300 Mitarbeiter und produziert pro Jahr knapp 1,5 Millionen Geräte.

Darüber hinaus gibt es weitere bekannte Hersteller und Marken wie Rommelsbacher, Klarstein oder Sharp.

FAQ: Häufige Fragen rund um Induktionskochfelder

Welches ist das beste Induktionskochfeld?

Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort, da jeder Interessent andere Anforderungen an eine Induktionsherdplatte hat. Während ein Single-Haushalt mit einem kleinen, günstigen und mobilen Kochfeld zufrieden ist, schaut sich eine Großfamilie nach einem großen Kochfeld mit vielen Funktionen und Kochzonen um. Deswegen ist es wichtig, sich vor dem Kauf über die eigenen Anforderungen im Klaren zu sein.

Wie viel kostet ein Induktionskochfeld?

Der Preis für eine Induktionsplatte hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel der Art, der Größe und dem Hersteller. Kleine, mobile Induktionsplatten gibt es bereits ab einem Kaufpreis von 20 Euro. Autarke Induktionsplatten kosten etwa 80 bis 100 Euro, gute Markengeräte mit vielen Funktionen können bis zu 2.000 Euro und mehr kosten.

Wo gibt es Induktionskochfelder zu kaufen?
Für den Kauf eines Induktionskochfelds stehen verschiedene Möglichkeiten zur Wahl:

  • Der Onlinekauf bei einem Internethändler bietet eine breite Auswahl an Produkten, die sich auf einen Blick vergleichen lassen. Viele Versandhändler beantworten Produktfragen von Interessenten via E-Mail oder in Livechats. Im Internet besteht Zugriff auf zahlreiche Rezensionen anderer Kunden und der ganze Einkauf lässt sich zu jeder Uhrzeit vom heimischen Sofa aus erledigen.
  • Gute Anlaufstellen für den Kauf vor Ort sind Möbelhäuser, Multimedia-Handelsketten, Küchenfachgeschäfte oder Elektrofachgeschäfte. Vor dem Besuch sollten sich Interessenten informieren, ob das entsprechende Kaufhaus überhaupt Induktionsplatten im Sortiment führt. Der große Vorteil beim Kauf vor Ort ist eine persönliche Beratung durch ein zumeist geschultes Fachpersonal.

Was ist eine Flex-Induktion?

Die Flex-Induktion ist eine neue Technik, die automatisch die Größe und Position der Töpfe und Pfannen erfasst und sie nur an den vorgesehenen Stellen erhitzt. Das Kochgeschirr lässt sich flexibel auf der Flexzone positionieren und verschieben, was mehr Freiheit auf dem Kochfeld bietet. Ein synonymer Begriff ist die Bezeichnung automatische Topferkennung. Wenn also zum Beispiel ein Bräter auf das Kochfeld gestellt wird, erfolgt die Aktivierung mehrerer Kochzonen. Das nennt sich Brückenfunktion.

Was ist eine Vollflächeninduktion?

Bei der Vollflächeninduktion gibt es keine vorgeplante Kochzone. Stattdessen erkennen Sensoren unter der Kochfläche Form und Größe der Töpfe oder Pfannen sowie die Position des Kochgeschirrs. Die Vollfläche aktiviert die Mikroinduktoren nur dort mit einer Wärmestrahlung, wo der Topf oder die Pfanne aufliegt.

Gibt es einen Induktionskochfeld-Test der Stiftung Warentest?

FragezeichenDie Stiftung Warentest hat im Jahr 2015 einen Kochfeld-Test durchgeführt. Insgesamt wurden 19 Kochfelder getestet, darunter zehn Induktionskochfelder. Getestet haben die Experten die Kriterien Kochen, Stromverbrauch, Handhabung, Sicherheit und das Geräusch beim Ankochen. Vollständig überzeugen konnte im Test keines der getesteten Geräte. Beide Testsieger schnitten mit dem Qualitätsurteil „Gut“ und der Note 1,8 ab.

Alle Einzelheiten zum Induktionskochfeld-Test und Testsieger der Stiftung Warentest können Interessierte gegen eine geringe Gebühr hier nachlesen.

Hat Öko-Test einen Induktionskochfeld-Test mit Vergleichssieger durchgeführt?

Induktionskochfelder sind modern, effizient und energiesparend und fallen deswegen eigentlich in den Testbereich des renommierten Verbrauchermagazins Öko-Test. Die Öko-Tester haben aber bisher noch keinen Induktionskochfeld-Test durchgeführt und sich auch noch nicht mit anderen Kochfeldern in Tests beschäftigt. Auf der Webseite von Öko-Test findet sich immerhin ein Ratgeber für die Pflege von Ceranfeldern. Er kann hier beim Testmagazin abgerufen werden.

Glossar

Edelstahl
Edelstahl ist eine Bezeichnung für legierte und unlegierte Stähle mit einem besonderen Reinheitsgrad.
Kindersicherung
Die Kindersicherung an Induktionskochfeldern sorgt dafür, dass Kinder die Einstellungen der Platte nicht aus Versehen verändern oder den Herd unbeaufsichtigt einschalten können.
Timer
Ein Timer ist ein spezieller Uhrentyp, der zum Messen bestimmter Zeitintervalle verwendet wird.
Touch-Sensoren
Touch-Sensoren an der Oberfläche der Induktionsplatte sorgen dafür, dass sich das Kochfeld per Fingertipp-Steuerung am Feld selbst bedienen lässt.
Watt
Das Watt ist die internationale Einheit für die Leistung. Sie hat das Einheitenzeichen W und wurde nach dem schottischen Wissenschaftler James Watt benannt.

Induktionskochfelder-Liste 2021: Finden Sie Ihr bestes Induktionskochfeld

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1. AEG IKB6430AMB Induktionskochfeld 03/2021 291,80€ Zum Angebot
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3. Bosch Serie 6 PIE631FB1E Induktionskochfeld 03/2021 349,00€ Zum Angebot
4. AEG IKE64441XB Induktionskochfeld 03/2021 516,20€ Zum Angebot
5. Bauknecht CTAI 9640C IN Induktionskochfeld 03/2021 587,29€ Zum Angebot
6. Siemens EX645FXC1E iQ700 Induktionskochfeld 03/2021 514,00€ Zum Angebot
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