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9 unterschiedliche Kaminöfen im Vergleich – finden Sie Ihren besten Kaminofen für eine wohlige Wärme zu Hause – unser Test bzw. Ratgeber 2021


Denise Metzner
Meine Empfehlung für Sie im Kaminofen-Vergleich: JUSTUS Island 7 Kaminofen

Kaminöfen können eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Sie erwärmen den Raum und sind mit einem Sichtfenster ausgestattet, das einen Blick auf die Flamme gewährt. Der Betrieb eines Kaminofens erfolgt mit Scheitholz, Holzbriketts oder Kohle. Erhältlich sind Kaminöfen in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Es gibt die Öfen in zahlreichen Designs und mit verschiedenen Heizleistungen und Ausstattungsmerkmalen. Ist ein passender Schornstein vorhanden, lässt sich ein Kaminofen normalerweise leicht nachträglich einbauen.

Der folgende Kaminofen-Vergleich stellt 9 Modelle von verschiedenen Herstellern vor. Im anschließenden Ratgeber stehen viele Informationen rund um das Thema Kaminofen zur Verfügung. Der Ratgeber verrät mehr über die Vor- und Nachteile von Kaminöfen, beschreibt relevante Kaufkriterien und informiert über gesetzliche Bestimmungen. Außerdem gibt der Ratgeber Tipps zum Betrieb eines Kaminofens und beantwortet die Frage, ob es einen Kaminofen-Test der Stiftung Warentest oder des Verbrauchermagazins Öko-Test gibt.

4 Kaminöfen mit Aschekasten im großen Vergleich

Rundes Design Platzhalter
Thermia München Kaminofen
Amazon-Bewertung
(72 Kundenbewertungen)
Gewicht
153 Kilogramm
Material
Stahl, Speckstein
zugelassene Brennstoffe
Scheitholz, Kohlebriketts
Heizleistung
7 Kilowatt
Holzfach
Aschekasten
Farbe
Grau
Maße (H x B x T)
117,7 x 53,3 x 47,5 Zentimeter
Maße Feuerraum (H x B x T)
41 x 27,3 x 28,5 Zentimeter
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon 839,00€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay 725,00€
Kompakt gebaut Platzhalter
acerto LAVA Ceramic rot Kaminofen
Amazon-Bewertung
(79 Kundenbewertungen)
Gewicht
56 Kilogramm
Material
Keramik, Stahl
zugelassene Brennstoffe
Scheitholz, Holzbriketts, Braunkohlebriketts
Heizleistung
8 Kilowatt
Holzfach
Aschekasten
Farbe
Rot
Maße (H x B x T)
82 x 44 x 35 Zentimeter
Maße Feuerraum (H x B x T)
Keine Angabe
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon 329,99€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay 329,99€ ManoMano 329,99€
Aus Stahl Platzhalter
Thermia Olympus E Kaminofen
Amazon-Bewertung
(7 Kundenbewertungen)
Gewicht
112 Kilogramm
Material
Stahl
zugelassene Brennstoffe
Scheitholz
Heizleistung
7 Kilowatt
Holzfach
Aschekasten
Farbe
Grau
Maße (H x B x T)
114 x 57,3 x 46,5 Zentimeter
Maße Feuerraum (H x B x T)
41 x 27,5 x 28,5 Zentimeter
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
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Amazon 629,00€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen
Mit Klasse A+ Platzhalter
JUSTUS Island 7 Kaminofen
Amazon-Bewertung
(3 Kundenbewertungen)
Gewicht
119 Kilogramm
Material
Stahl, Speckstein
zugelassene Brennstoffe
Scheitholz, Holzbriketts, Braunkohlebriketts
Heizleistung
6,5 Kilowatt
Holzfach
Aschekasten
Farbe
Grau
Maße (H x B x T)
116,6 x 60,4 x 49,7 Zentimeter
Maße Feuerraum (H x B x T)
37 x 35 x 33 Zentimeter
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
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Amazon 1532,74€ Idealo 1393,40€ Otto 1349,99€ Neckermann 1299,99€ yourhome 1299,99€ Hagebau 1349,00€ Ebay 1349,99€ Quelle 1349,99€
Abbildung
Rundes Design Platzhalter
Kompakt gebaut Platzhalter
Aus Stahl Platzhalter
Mit Klasse A+ Platzhalter
Modell Thermia München Kaminofen acerto LAVA Ceramic rot Kaminofen Thermia Olympus E Kaminofen JUSTUS Island 7 Kaminofen
Amazon-Bewertung
(72 Kundenbewertungen)
(79 Kundenbewertungen)
(7 Kundenbewertungen)
(3 Kundenbewertungen)
Gewicht 153 Kilogramm 56 Kilogramm 112 Kilogramm 119 Kilogramm
Material Stahl, Speckstein Keramik, Stahl Stahl Stahl, Speckstein
zugelassene Brennstoffe Scheitholz, Kohlebriketts Scheitholz, Holzbriketts, Braunkohlebriketts Scheitholz Scheitholz, Holzbriketts, Braunkohlebriketts
Heizleistung 7 Kilowatt 8 Kilowatt 7 Kilowatt 6,5 Kilowatt
Holzfach
Aschekasten
Farbe Grau Rot Grau Grau
Maße (H x B x T) 117,7 x 53,3 x 47,5 Zentimeter 82 x 44 x 35 Zentimeter 114 x 57,3 x 46,5 Zentimeter 116,6 x 60,4 x 49,7 Zentimeter
Maße Feuerraum (H x B x T) 41 x 27,3 x 28,5 Zentimeter Keine Angabe 41 x 27,5 x 28,5 Zentimeter 37 x 35 x 33 Zentimeter
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf
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Unsere Kaminöfen-Empfehlungen für Sie:

1. Thermia München Kaminofen mit Warmhaltefach – für Dauerbetrieb geeignet

Der Thermia München Kaminofen ist mit einem Korpus aus Stahl und einer Verkleidung aus Speckstein versehen. Er ist für die Brennstoffe Scheitholz und Kohlebriketts zugelassen und eignet sich für den Dauerbetrieb. Seine Nennwärmeleistung liegt bei 7 Kilowatt und sein Raumheizvermögen bei 200 Kubikmetern.

info

Was ist die Nennwärmeleistung? Die Nennwärmeleistung geben die Hersteller in Kilowatt an. Anhand des Wertes lassen sich verschiedene Kaminöfen miteinander vergleichen. Eine größere Nennwärmeleistung bedeutet, dass der Ofen einen größeren Wärmebedarf abdecken kann. Wer einen Kaminofen kaufen möchte, sollte vorab den Wärmebedarf berechnen lassen. Durch eine solche Berechnung lässt sich die Anschaffung eines zu großen oder zu kleinen Kaminofens verhindern. Schließlich sollte der Kaminofen den Raum nicht überheizen, sondern für eine angenehme Wärme sorgen.

Der Kaminofen verfügt über einen Aschekasten und ein rundes Design, durch das er sehr platzsparend ist. Im oberen Bereich befindet sich ein Warmhaltefach. Seine Sichtscheibe ist 32 Zentimeter breit und 43 Zentimeter hoch. Sein Feuerraum weist folgende Abmessungen auf: 41 Zentimeter Höhe, 27,3 Zentimeter Breite und 28,5 Zentimeter Tiefe. Beim Einbau des Kaminofens ist es wichtig, die notwendigen Mindestabstände vom Korpus zu brennbaren Bauteilen einzuhalten. Der Abstand zur Seite und nach hinten sollte 25 Zentimeter und der Abstand nach vorn 100 Zentimeter betragen.

  • Mit Warmhaltefach und Aschekasten
  • Für den Dauerbetrieb geeignet
  • Rundes Design und daher platzsparend
  • Ohne Holzlagerfach

FAQ

Wie groß ist der Thermia München Kaminofen?
Der Thermia München Kaminofen ist 117,7 Zentimeter hoch, 53,3 Zentimeter breit und 47,5 Zentimeter tief.
Wie schwer ist der Ofen?
Das Gewicht beträgt 153 Kilogramm.
Welchen Durchmesser hat der Abgasstutzen?
Der Abgasstutzen hat einen Durchmesser von 15 Zentimetern.
Welchen Wirkungsgrad weist der Thermia-Kaminofen auf?
Der Wirkungsgrad des Thermia-Kaminofens beträgt 80,21 Prozent.

2. acerto LAVA Ceramic rot Kaminofen – mit roten Keramikplatten

Der acerto LAVA Ceramic rot Kaminofen hat eine Sichtscheibe, die aus Sicherheitsglas gefertigt ist. Er hat eine Nennwärmeleistung von 8 Kilowatt und eignet sich für bis zu 30 Quadratmeter große Räume. Das Modell ist rechteckig geformt und den Herstellerangaben nach kompakt gebaut. Seine Abmessungen lauten: 35 Zentimeter Tiefe, 44 Zentimeter Breite und 82 Zentimeter Höhe. Ausgestattet ist der Kaminofen von acerto mit einem Aschekasten und einem Holzfach, das zur Lagerung von Holzscheiten dient. Er eignet sich zum Verbrennen von Scheitholz, Braunkohlebriketts und Holzbriketts.

success

Mit roten Keramikplatten: Der Kaminofen von acerto ist mit roten Keramikplatten versehen. Sie haben laut Hersteller sehr gute Wärmespeichereigenschaften. Falls sie einen Schaden aufweisen, besteht dem Hersteller zufolge die Möglichkeit, sie ohne Probleme auszutauschen.
  • Austauschbare Keramikplatten mit laut Hersteller sehr guten Wärmespeichereigenschaften
  • Laut Hersteller kompakt gebaut
  • Mit Holzlagerfach und Aschekasten
  • Vergleichsweise geringerer Wirkungsgrad von 74,6 Prozent

FAQ

Wie viel wiegt das Modell?
Der acerto LAVA Ceramic rot Kaminofen wiegt 56 Kilogramm.
Wie groß ist das Rohr?
Der Durchmesser des Rohrs beträgt 12 Zentimeter.
Welchen Wirkungsgrad hat der acerto LAVA Ceramic rot Kaminofen?
Der acerto-Kaminofen hat einen Wirkungsgrad von 74,6 Prozent.
Wie groß dürfen die Holzstücke sein?
Die Brennkammer des Kaminofens ist für bis zu 30 Zentimeter lange Holzstücke ausgelegt.

3. Thermia Olympus E – Kaminofen mit leichtem Stahlkorpus und abgerundeter Sichtscheibe

Der Thermia Olympus E Kaminofen ist mit einem laut Hersteller leichten Stahlkorpus ausgestattet und soll seine Betriebstemperatur schnell erreichen. Er hat eine Nennwärmeleistung von 7 Kilowatt und ein Raumheizvermögen von 148 Kubikmetern. Zugelassen ist der Ofen für das Verbrennen von Scheitholz. Er ist 114 Zentimeter hoch, 57,3 Zentimeter breit und 46,5 Zentimeter tief. Sein Gewicht beträgt 112 Kilogramm. Sein Wirkungsgrad liegt bei 80,3 Prozent.

info

Was ist der Wirkungsgrad? Der Wirkungsgrad gibt eine Auskunft darüber, wie viel der verwendeten Energie als Wärme verfügbar ist. Wenn der Wirkungsgrad eines Kaminofens bei 100 Prozent liegen würde, würde die komplette dem Ofen durch Holz oder Kohle zugeführte Energie in Wärme umgewandelt werden. Allerdings kommt es bei einem Kaminofen stets zu Wärmeverlusten. Deshalb ist ein Wirkungsgrad von 100 Prozent nicht machbar.

Der Thermia Kaminofen Olympus E ist mit einer abgerundeten Sichtscheibe versehen, die aus TÜV-zertifizierter Glaskeramik besteht. Die Sekundärluft soll dafür sorgen, dass das Sichtfenster weitgehend rußfrei bleibt. Weiterhin verfügt der Kaminofen von Thermia über eine selbstschließende Tür mit einer einfachen Türverriegelung. Er hat eine ovale Form und ist in Grau gestaltet. Zu seiner weiteren Ausstattung zählen ein Aschekasten und ein offenes Holzfach, das zur Lagerung von Scheitholz dient.

  • Selbstschließende Tür
  • Mit Aschekasten und Holzlagerfach
  • Abgerundete Sichtscheibe
  • Kaminofen-Verkleidungen aus Stahl haben keine guten Speichereigenschaften

FAQ

Wie groß ist die Sichtscheibe?
Die Sichtscheibe weist eine Breite von 33,2 Zentimetern und eine Höhe von 45 Zentimetern auf.
Woraus besteht die Verkleidung?
Der Thermia Olympus E Kaminofen hat eine Verkleidung aus Stahl.
Welche Maße hat der Feuerraum des Thermia Olympus E Kaminofens?
Der Feuerraum ist 41 Zentimeter hoch, 27,5 Zentimeter breit und 28,5 Zentimeter tief.
Wie groß müssen die Abstände zwischen dem Korpus und brennbaren Bauteilen sein?
Seitlich und nach hinten ist ein Abstand von 20 Zentimetern erforderlich. Der Abstand nach vorn sollte 80 Zentimeter betragen.
Welchen Durchmesser weist der Abgasstutzen auf?
Der Abgasstutzen hat einen Durchmesser von 15 Zentimetern.

4. JUSTUS Island 7 Kaminofen mit Mehrfachverriegelung und Warmhaltefach

Der JUSTUS Island 7 Kaminofen ist mit grauem Speckstein verkleidet. Er hat eine Nennwärmeleistung von 6,5 Kilowatt und ein Raumheizvermögen von 131 Kubikmetern. Weiterhin eignet sich der Ofen für das Verbrennen von Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts und ist für den Dauerbetrieb ausgelegt. Die Brennkammer eignet sich für bis zu 33 Zentimeter lange Holzscheite.

success

Mit Mehrfachverriegelung: Die Tür des JUSTUS-Kaminofens verfügt über eine Mehrfachverriegelung. Den Herstellerangaben nach wird dadurch das Verziehen der Tür bei hohen Temperaturen vermeiden. Außerdem soll die sehr gute Dichtigkeit dafür sorgen, dass keine ungewünschte Luftzufuhr eintritt. Auf diese Weise bleibt die Verbrennungsqualität laut Hersteller stabil.

Ein weiteres Ausstattungsmerkmal des Kaminofens von JUSTUS ist die Scheibenspülung. Dank ihr soll die Scheibeninnenseite von alleine sauber bleiben. Dem Hersteller zufolge verhindert ein Luftstrom, das sich Rauchgase an der Scheibe ablagern. Daneben verfügt das Modell von JUSTUS über ein Warmhaltefach und ein offenes Holzfach. Sein Feuerraum ist 37 Zentimeter hoch, 35 Zentimeter breit und 33 Zentimeter tief.

  • Mit Holzlagerfach, Aschekasten und Warmhaltefach
  • Scheibenspülung
  • Tür mit Mehrfachverriegelung
  • Für den Dauerbetrieb geeignet
  • Ohne Backfach

FAQ

Wie viel wiegt der Kaminofen von JUSTUS?
Das Gewicht des JUSTUS-Kaminofens beträgt 119 Kilogramm.
Wie groß ist das Modell?
Der JUSTUS Island 7 Kaminofen ist 116,6 Zentimeter hoch, 60,4 Zentimeter breit und 49,7 Zentimeter tief.
Aus welchem Material besteht der Korpus?
Der Korpus besteht aus Stahl.
Ist der Ofen mit einem Aschekasten versehen?
Ja, der Kaminofen von JUSTUS hat einen Aschekasten.
Welchen Wirkungsgrad hat der JUSTUS Island 7 Kaminofen?
Der Wirkungsgrad liegt bei 80 Prozent.
Welche Energieeffizienzklasse weist der Ofen auf?
Die Energieeffizienzklasse lautet A+.

5. LA NORDICA Gemma Forno – Kaminofen mit Backfach und Kochfeld

Der LA NORDICA Gemma Forno Kaminofen hat eine Nennwärmeleistung von 7,2 Kilowatt und ein Raumheizvermögen von 206 Kubikmetern. Zugelassen ist das Modell für das Verbrennen von Scheitholz und Holzbriketts. Das Sichtfenster des Feuerraums bietet einen Blick auf das Feuer. Es besteht aus Keramikglas und ist mit einem Scheibenreinigungssystem versehen. Das System verhindert laut Hersteller, dass sich Verschmutzungen an dem Fenster ablagern. Darüber hinaus hat der Kaminofen einen Aschekasten und ist mit einer selbstschließenden Tür ausgestattet.

success

Mit Backfach und Kochfeld: Der Kaminofen Gemma Forno von LA NORDICA verfügt über ein Backfach, das ein Fassungsvolumen von 19 Litern aufweist. Es ist wie ein Backofen einsetzbar und dient zur Zubereitung von Speisen. Auf der oberen Platte des Kaminofens befindet sich zudem ein Kochfeld.

Der LA NORDICA-Kaminofen ist mit Naturstein verkleidet. Seine obere Abdeckung besteht aus emailliertem Gusseisen. Ebenso sind die Türen des Backfachs und des Feuerraums aus diesem Material gefertigt. Die Energieeffizienzklasse des Ofens lautet A+. Das Modell wiegt 121 Kilogramm, hat einen Wirkungsgrad von 85,3 Prozent und weist folgende Abmessungen auf: 120,7 Zentimeter Höhe, 46 Zentimeter Breite und 49,5 Zentimeter Tiefe.

info

Was bedeutet emailliert? Emaille kommt als Schutzschicht auf Guss oder Metall zum Einsatz. Beispielsweise haben manche Töpfe und Badewannen eine emaillierte Oberfläche. Da der Werkstoff Emaille nicht brennbar ist, kann er außerdem sehr gut zur Beschichtung von Feuerstätten verwendet werden. Positiv ist, dass emaillierte Oberflächen schmutzabweisend und lichtecht sind. Außerdem weisen Emaillierungen eine hohe Lebensdauer auf.
  • Vergleichsweise höherer Wirkungsgrad
  • Mit Backfach und einem Kochfeld
  • Selbstschließende Tür
  • Sichtfenster des Feuerraums mit Scheibenreinigungssystem
  • Kohle nicht als Brennstoff nutzbar

FAQ

Aus welchem Material besteht die Feuerstelle?
Die Feuerstelle besteht aus Gusseisen.
Wie groß ist der Feuerraum des LA NORDICA Gemma Forno Kaminofens?
Der Feuerraum hat folgende Abmessungen: 22 Zentimeter Breite, 37 Zentimeter Höhe und 29 Zentimeter Tiefe.
Welche Abmessungen weist das Backfach auf?
Das Backfach ist 22,7 Zentimeter breit, 29,6 Zentimeter hoch und 29 Zentimeter tief.
Welche Temperatur hält die Sichtfenstertür aus?
Die Tür hält einer Temperatur von maximal 750 Grad Celsius stand.
Eignet sich Kohle als Brennstoff?
Nein, beim Gebrauch des LA NORDICA Gemma Forno Kaminofens eignet sich Kohle nicht als Brennstoff.

6. ORANIER Rota Tre – runder Kaminofen mit einem großen und zwei seitlichen Sichtfenstern

Der ORANIER Rota Tre ist ein runder Kaminofen. Er ist mit einem Korpus aus schwarzem Stahl versehen und eignet sich zur Verbrennung von Scheitholz. Seine Heizleistung liegt bei 5 Kilowatt und sein Raumheizvermögen bei 88 Kubikmetern. Weiterhin hat der Kaminofen einen Aschekasten und ein Holzfach, das zur Lagerung von Scheitholz nutzbar ist.

success

Mit zwei seitlichen Sichtfenstern: Neben der großen Glasscheibe in der Tür verfügt der Ofen von ORANIER über zwei seitliche Sichtfenster. So bietet das Modell fast einen Rundumblick auf das Feuer.
  • Mit Holzlagerfach und Aschekasten
  • Mit großer Glasscheibe und zwei seitlichen Sichtfenstern
  • Für den Dauerbetrieb geeignet
  • Ohne Warmhaltefach
  • Geringere Energieklasse als viele andere Modelle dieses Vergleichs

FAQ

Eignet sich der ORANIER Rota Tre Kaminofen für den Dauerbetrieb?
Ja, das Modell eignet sich für den Dauerbetrieb.
Welche Energieeffizienzklasse hat der Ofen?
Die Energieeffizienzklasse lautet A.
Ist das Holzfach offen?
Ja, der ORANIER Rota Tre Kaminofen verfügt über ein offenes Holzfach.
Aus welchem Material besteht die Abdeckplatte des ORANIER-Kaminofens?
Die Abdeckplatte besteht aus Stahl und ist schwarz.

7. JUSTUS Usedom 5 – Kaminofen mit Verkleidung aus hellem Sandstein

Der JUSTUS Usedom 5 Kaminofen hat einen Korpus aus schwarzem Stahl. Er weist eine runde Form und eine Nennwärmeleistung von 5,5 Kilowatt auf. Sein Raumheizvermögen beträgt 88 Kubikmeter. Zugelassen ist der Kamin für das Verbrennen von Scheitholz und Braunkohlebriketts. Er ist im Dauerbetrieb nutzbar und hat eine gusseiserne Tür. Die große Scheibe ist mit einer Scheibenspülung ausgestattet. Sie soll die Scheibe von innen sauber halten.

success

Mit Sandstein verkleidet: Der Kaminofen von JUSTUS ist mit hellem Sandstein verkleidet. Das Material kommt oft zur Kaminverkleidung zum Einsatz. Es überzeugt durch seine Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit. Optisch ähnelt Sandstein Marmor. Im Vergleich dazu, fühlt sich Sandstein allerdings weicher an.

Zur weiteren Ausstattung des JUSTUS-Kaminofens zählen:

  • Aschekasten
  • Holzfach
  • Röhrengriff

Das Holzfach dient zur Lagerung von Brennholz. Der Röhrengriff hat den Herstellerangaben nach eine ergonomische Form und ist luftdurchströmt. Die Luftzirkulation sorgt laut Hersteller für eine weitgehende Reduktion der Oberflächentemperatur.

  • Für den Dauerbetrieb geeignet
  • Scheibenspülung
  • Luftdurchströmter Röhrengriff mit laut Hersteller ergonomischer Form
  • Mit Holzfach und Aschekasten
  • Ohne Warmhaltefach
  • Kleinere maximale Holzscheitlänge als viele andere Modelle

FAQ

Welche Energieeffizienzklasse hat das Modell?
Der Kaminofen hat die Energieeffizienzklasse A+.
Welchen Wirkungsgrad weist der JUSTUS Usedom 5 Kaminofen auf?
Der JUSTUS Usedom 5 Kaminofen hat einen Wirkungsgrad von 80 Prozent.
Für welche Holzscheitlänge eignet sich der Ofen?
Der JUSTUS-Kaminofen eignet sich für bis zu 25 Zentimeter lange Holzscheite.
Wie groß ist der Kaminofen?
Das Modell ist 49,2 Zentimeter breit, 37,3 Zentimeter tief und 98,2 Zentimeter hoch.
Wie schwer ist der Ofen?
Das Gewicht des JUSTUS-Kaminofens beträgt 113 Kilogramm.
Wie hoch ist die Nennwärmeleistung beim Gebrauch von Braunkohlebriketts?
Beim Einsatz von Holz hat der Kaminofen eine Nennwärmeleistung von 5,5 Kilowatt. Beim Gebrauch von Braunkohlebriketts liegt die Nennwärmeleistung bei 5 Kilowatt.

8. CAMINOS Prestige 2.0 Kaminofen mit Aschekasten und selbstschließender Tür

Der CAMINOS Prestige 2.0 Kaminofen weist eine Heizleistung von 7 Kilowatt und ein Raumheizvermögen von 148 Kubikmetern auf. Er ist eckig und wiegt 187 Kilogramm. Seine Abmessungen lauten: 44 Zentimeter Tiefe, 56 Zentimeter Breite und 113,5 Zentimeter Höhe. Der Betrieb des Ofens erfolgt mithilfe von Scheitholz, Braunkohlebriketts oder Holzbriketts. Andere Ausstattungsmerkmale sind:

  • Korpus aus gussgrauem Stahl
  • Verkleidung aus grauem Speicherstein
  • Aschekasten
  • Selbstschließende Tür

Das Modell von CAMINOS ist ein Dauerbrandofen. Es hat die Energieeffizienzklasse A und einen Wirkungsgrad von 80 Prozent. Seine Sichtscheibe ist 32,5 Zentimeter breit und 41 Zentimeter hoch. Sein Feuerraum weist folgende Abmessungen auf: 26 Zentimeter Breite, 29 Zentimeter Tiefe und 32 Zentimeter Höhe.

info

Was ist ein Dauerbrandofen? Anders als die Zeitbrandöfen, sind die Dauerbrandöfen für den Kohlebetrieb optimiert. Dennoch eignen sie sich für den Betrieb mit Holz. Nach DIN EN 13240 muss ein Dauerbrandofen beim Einsatz von Scheitholz einen Abbrand von mindestens 90 Minuten und beim Einsatz von Braunkohlebriketts oder einem anderen mineralischen Brennstoff einen Abbrand von mindestens 240 Minuten ermöglichen. Da der Abbrand lang andauert, ist es nicht so oft notwendig, Holz oder Kohle nachzulegen.
  • Für den Dauerbetrieb geeignet
  • Mit Aschekasten
  • Selbstschließende Tür
  • Vergleichsweise hohes Gewicht

FAQ

Ist das Modell im Dauerbetrieb nutzbar?
Ja, der CAMINOS-Kaminofen eignet sich für den Dauerbetrieb.
Wie groß ist der Abgasstutzen?
Der Durchmesser des Abgasstutzens liegt bei 15 Zentimetern.
Ist der Aschekasten herausnehmbar?
Ja, der CAMINOS Prestige 2.0 Kaminofen verfügt über eine entnehmbare Aschelade.
Welche Türverriegelung hat der CAMINOS Prestige 2.0 Kaminofen?
Der Ofen ist mit einer zweifachen Türverriegelung versehen.
Wie groß dürfen die Holzscheite sein?
Die maximale Holzscheitlänge liegt bei 27 Zentimetern.

9. JUSTUS Reno R Kaminofen – für raumluftunabhängigem Betrieb geeignet

Der JUSTUS Reno R Kaminofen hat eine Heizleistung von 6 Kilowatt und ein Raumheizvermögen von 124 Kubikmetern. Er eignet sich für den Dauerbetrieb und ist mit grauem Speckstein verkleidet. Sein Korpus besteht aus Stahl. Das Modell ist ein Dauerbrandofen und lässt sich mit Scheitholz, Holzbriketts oder Braunkohlebriketts betreiben. Beim Betrieb mit Braunkohlebriketts kann der Ofen die Glut bis zu 12 Stunden lang halten.

warning

Unbehandeltes und möglichst trockenes Holz verwenden! Trockenes Holz verbrennt sauberer als feuchtes. Daher sollten sich in dem Brennholz weniger als 20 Prozent Wasser befinden. Wer die Restfeuchte des Holzes messen möchte, kann ein Holzfeuchtemessgerät verwenden. Zusätzlich sollte das Holz unbehandelt sein. Weitere Tipps zum Betrieb eines Kaminofens sind im Ratgeber verfügbar.

Der JUSTUS-Kaminofen Reno R verfügt über eine Automatikregelung. Durch sie soll dem Ofen immer eine sehr gute Dosis an Verbrennungsluft zugeführt werden. Die Brennraumtür des Ofens ist mit einem hydraulischen System versehen. Es hält die Tür dem Hersteller zufolge nachhaltig dicht und ist verschleißarm. Außerdem soll die Tür sehr geräuscharm schließen. Zur weiteren Ausstattung des Kaminofens von JUSTUS zählen:

  • Scheibenspülung
  • Holzlagerfach
  • Luftdurchströmter Griff
success

Mit DIBT-Zertifikat: Der Kaminofen von JUSTUS ist mit dem DIBT-Zertifikat versehen. Demnach eignet er sich für einen raumluftunabhängigen Betrieb.
  • Für raumluftunabhängigen Betrieb geeignet
  • Automatikregelung
  • Scheibenspülung
  • Mit Aschekasten und Holzlagerfach
  • Für den Dauerbetrieb geeignet
  • Wesentlich höheres Gewicht als viele andere Modelle
  • Ohne Warmhaltefach

FAQ

Ist der JUSTUS Reno R Kaminofen mit einem Aschekasten versehen?
Ja, das Modell verfügt über einen Aschekasten.
Wie viel wiegt der Ofen?
Der JUSTUS Reno R Kaminofen wiegt 216 Kilogramm.
Wie groß ist der Feuerraum?
Der Feuerraum ist 44 Zentimeter hoch, 35 Zentimeter breit und 29 Zentimeter tief.
Welche Abmessungen hat der Kaminofen von JUSTUS?
Die Abmessungen des JUSTUS-Kaminofens lauten: 103,6 Zentimeter Höhe, 55 Zentimeter Breite und 45,2 Zentimeter Tiefe.
Für welche Holzscheitlänge ist der Ofen ausgelegt?
Die Holzscheite dürfen bis zu 33 Zentimeter lang sein.
Welche Energieeffizienzklasse hat das Modell?
Der JUSTUS-Kaminofen hat die Energieeffizienzklasse A+.

Behagliche Wärme durch einen Kaminofen

Justus Kaminofen

Kaminöfen erfreuen sich in Deutschland einer großer Beliebtheit. Sie sorgen für behagliche Wärme und eine gemütliche Atmosphäre. Mit einem Kaminofen ist es möglich, die Flammen durch ein großes Sichtfenster zu beobachten und sich bei der angenehmen Wärme des Feuers in den eigenen vier Wänden zu entspannen.

Doch offenes Feuer im Wohnraum stand nicht immer für Luxus und Entspannung. Vielmehr zeugte es um die Mitte des 19. Jahrhunderts herum von Fortschritt und Wohlstand, auf Kamine und Öfen zum Heizen zu verzichten und stattdessen eine Warmwasserheizung installieren zu lassen. Dieses Privileg war zunächst Adeligen und Wohlhabenden vorbehalten.

Erst ab Anfang des 20. Jahrhunderts etablierte sich die Warmwasserheizung in den Privatwohnungen der allgemeinen Bevölkerung. Heute gehört eine Zentralheizung zum normalen Lebensstandard. Um es schön warm zu haben, bedarf es nicht mehr, als ein Thermostat aufzudrehen. In dieser Zeit kehrt der Kamin zurück und bringt das offene Feuer mit seiner behaglichen Wärme und seiner besonderen Atmosphäre wieder in die Wohnräume.

Viele Menschen entscheiden sich für einen Kaminofen. Er wird auch als Schwedenofen bezeichnet. Denn die ersten dieser Öfen stammten aus dem skandinavischen Raum. Der Kaminofen unterscheidet sich von einem offenen Kamin vor allem dadurch, dass er eine geschlossene Brennkammer hat und nicht fest eingebaut ist. Er wird vor oder neben dem Schornstein installiert und eignet sich für das Eigenheim ebenso wie für die Mietwohnung. Bei einem Umzug lässt er sich mitnehmen.

success

Der Kaminofen kommt heute meist als Ergänzung zur Zentralheizung zum Einsatz, um beispielsweise an kalten Winterabenden seine wohlige Wärme zu nutzen. Doch in Zeiten immer weiter ansteigender Energiekosten wird der Kaminofen auch eingesetzt, um Heizkosten einzusparen.

Wie arbeitet ein Kaminofen?

Damit ein Kaminofen arbeiten kann, bedarf es eines sogenannten Kamineffekts. Als Kamineffekt wird in der Physik eine Luftbewegung bezeichnet, die zu einem vertikalen Luftstrom führt. Durch den Kamineffekt werden die Abgase aus dem Kaminofen durch den Schornstein nach draußen transportiert. Gleichzeitig entsteht dadurch ein Unterdruck im Kamin. Durch ihn wird zur Aufrechterhaltung des Verbrennungsprozesses neue Luft angesaugt. Dem Kaminofen wird auf drei verschiedene Arten Luft zugeführt:

  1. Primäre Luftzufuhr
  2. Sekundäre Luftzufuhr
  3. Tertiäre Luftzufuhr

Die Primärluft wird dem Feuerraum von unten über den Feuerrost zugeführt. Sie ist für die Verbrennung der Brennstoffe zuständig. Die Sekundärluft wird dem Brennraum von oben zugeführt. Sie dient dazu, die Nachverbrennung der Heizgase sicherzustellen und ist ein wichtiger Bestandteil der Scheibenspülung. Die Tertiärluft wird dem Brennraum von hinten zugeführt. Ihre Aufgabe ist es, die Verbrennung noch weiter zu optimieren und für die effektive Nachverbrennung verbliebener Abgase zu sorgen.

Der Kamineffekt kommt in erster Linie dadurch zustande, dass warme Luft durch ihre geringere Dichte leichter ist als kalte Luft und daher nach oben steigt. Durch ihn wird das System von Luftabzug durch den Schornstein und Ansaugen frischer Luft während des Kaminofen-Betriebs aufrechterhalten. Das Prinzip wird als Zug des Kamins bezeichnet.

danger

Beim Betrieb des Kamins entstehen giftige Gase, wie Kohlenmonoxid. Der Kamineffekt sorgt dafür, dass die Gase über den Schornstein nach draußen abgeführt werden. Damit keine giftigen Gase aus dem Kamin in den Wohnraum entweichen können, ist es sehr wichtig, dass ein freier Abzug durch den Schornstein gewährleistet ist. Ein funktionierender Zug ist außerdem für die Effizienz des Kaminofens wichtig.

Die Heizleistung eines Kaminofens wird durch zwei Effekte hervorgerufen:

  • Durch den Verbrennungsprozess erhitzt sich der Korpus des Kaminofens. Er gibt Strahlungswärme an den Raum ab.
  • Der zweite Effekt, der zu einer Erwärmung der Umgebung führt, ist die Konvektionswärme. Dabei strömt Raumluft durch ein Kammersystem zwischen dem Korpus und der Verkleidung des Kaminofens. Die Luft wird erwärmt und wieder an den Raum abgegeben. Neue kühlere Luft strömt nach. Die Verkleidung des Kaminofens kann beispielsweise aus Speckstein, Stahl, Gusseisen, Granit oder Keramik bestehen.
info

Die Heizleistung des Kaminofens hängt unter anderem von dem verwendeten Material ab. Manche Verkleidungsmaterialien speichern die Warme besonders gut und geben so auch nach dem Ausbrennen des Feuers noch Wärme ab.

UnterschiedeVerschiedene Arten von Kaminen und Kaminöfen

Kamine und Kaminöfen gibt es in vielen Ausführungen. Dieser Ratgeber befasst sich mit den Kaminöfen, die eine Sichtscheibe haben und auch als Schwedenofen bekannt sind. Sie werden vorwiegend mit Holz, mitunter mit Kohle befeuert. Daneben gibt es einige andere Variationen von Kaminen und Kaminöfen:

  1. Offener Kamin: Der Klassiker ist der offene Kamin. Er unterscheidet sich vom Kaminofen insbesondere dadurch, dass er fest in dem Raum eingebaut ist. Meist hat er keine Glasscheibe, die den Feuerraum abtrennt. Als Brennstoff dienen normalerweise Holzscheite.
  2. Gaskamin: Ein Gaskamin ist an einem Gasanschluss angeschlossen. Der Betrieb erfolgt mittels Propangas aus Gasflaschen. Gaskamine haben eine gute Heizleistung. Sie gelten als umweltfreundlich.
  3. Elektrokamin: Der Elektrokamin ist kein Kamin im klassischen Sinne. Er funktioniert mit Strom und erzeugt lediglich optisch die Illusion eines offenen Feuers.
  4. Bioethanol-Kamin: Bioethanol-Kamine benötigen keinen Anschluss und keinen Schornstein. Bioethanol verbrennt ohne Rauch, Giftstoffe oder Abgase. Daher ist es möglich, die Kamine frei im Raum aufzustellen. Sie sind in vielen unterschiedlichen Designs erhältlich. Außerdem können die Bioethanol-Kamine den Raum sehr schnell aufheizen. Die Heizleistung ist jedoch nur sehr kurzfristig.

Anders als der offene Kamin, hat der Kaminofen eine geschlossene Brennkammer. Ein großes Sichtfenster in der Tür erlaubt meist einen Blick in den Brennraum. Somit besteht die Möglichkeit, den Anblick des prasselnden Feuers wie bei einem offenen Kamin zu genießen. Durch die geschlossene Brennkammer hat der Kaminofen eine höhere Effizienz als ein offener Kamin. Als Brennstoffe kommen Holzscheite und Braunkohlebriketts infrage. Einige Kaminöfen eignen sich auch für die Verbrennung von Steinkohle. In der Regel erfolgt der Einbau eines Kaminofens nicht fest. Falls ein geeigneter Schornstein vorhanden ist, ist ein nachträglicher Einbau leicht möglich.

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Die Sichtfenster in den Türen moderner Kaminöfen bestehen im Normalfall aus transparenter Glaskeramik. Das Material wurde in den 1970er Jahren entwickelt. Es ist bis zu etwa 700 Grad Celsius hitzeresistent.

Die beschriebenen Kaminarten unterschieden sich vor allem durch ihren Brennstoff. Zusätzlich ist es möglich, Kamine in folgende Varianten zu unterteilen:

  • Heizkamin
  • Speicherkamin
  • Wasserführender Kamin

Als Heizkamine werden alle Kaminsysteme bezeichnet, die sich zum Heizen von Räumen eignen. Speicherkamine verfügen über Speicherflächen, beispielsweise aus Keramik, die die Wärme des Kamins nachhaltig speichern. So gibt der Kamin auch Wärme ab, wenn der Brennvorgang nicht mehr stattfindet. Wasserführende Kamine sind mit einem Rohrsystem an den Kreislauf der Zentralheizung anschließbar. So können sie über ihre unmittelbare Heizleistung hinaus die gesamte Zentralheizung und Warmwasserbereitung unterstützen.

FragezeichenWas bedeuten Dauerbetrieb und Dauerbrand?

Wichtig zu unterscheiden, ist bei Kaminöfen außerdem zwischen Dauerbetrieb und Dauerbrand. Im Zusammenhang mit der Brenndauer ist der Begriff Dauerbetrieb maßgeblich. Er bezeichnet einen möglichen Betrieb des Kaminofens für 24 Stunden. Für einen Dauerbetrieb sollte jeder moderne und hochwertige Kaminofen ausgelegt sein. Sollten Beschränkungen über die Betriebsdauer des Kaminofens gelten, ist es ratsam, den Kaminofen nicht zu kaufen.

Der Begriff Dauerbrand stammt aus den Prüfungsvorgaben, die für Kohleöfen relevant sind. Bei einem Dauerbrandofen handelt es sich um einen Kaminofen, der über eine sogenannte Kohlezulassung verfügt und sich vorrangig für die Verbrennung von Kohle und weniger für die Verbrennung von Holz eignet.

Der Dauerbrandofen muss die Glut bei einer vorgegebenen Nennwärmeleistung für mindestens 4 Stunden halten können. Der Zeitraum, in dem die Kohlenglut gehalten wird, wird als Dauerbrand bezeichnet. Im Gegensatz dazu steht der Zeitbrandofen, der sich vorrangig für das Verbrennen von Holz eignet und nicht über eine Kohlezulassung verfügt. Der Zeitraum, über den er die Glut bei einer vorgegebenen Nennwärme halten muss, beträgt 45 Minuten.

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Ein Dauerbrandofen mit Kohlezulassung ist in der Regel daran erkennbar, dass im Boden der Brennkammer eine trichterförmige Vertiefung eingelassen ist. In der sogenannten Gussmulde wird die Kohle sehr gut abgebrannt. Bei Bedarf rutscht neue Kohle nach.

Welche Brennstoffe eignen für Kaminöfen?

Die Brennstoffe für einen Kamin können sehr unterschiedlich sein. Je nach Art des Kamins, kommen beispielsweise Gas oder Bioethanol infrage. Bei einem Kaminofen wird ausschließlich Holz oder Kohle verbrannt. Viele Kaminöfen sind nur für das Verbrennen von Holz zugelassen. Bei dem zu verbrennenden Holz handelt es sich in aller Regel um Scheitholz.

Zeitbrandöfen sind für das Verbrennen von Scheitholz ausgelegt. In der Regel ermöglichen sie zusätzlich eine Befeuerung mit Holzbriketts. Das Verbrennen von Kohle erfordert einen speziell darauf ausgerichteten Dauerbrandofen, der über eine entsprechende Kohlezulassung verfügt. Er ist mit einer anderen Brennkammer ausgestattet, in der sich eine Kuhle für die brennende Kohle befindet. Das sogenannte Nest gewährleistet, dass die Kohle sehr gut abbrennen kann und der Ofen die Glut entsprechend den Vorgaben halten kann. Ist die Kohle im Nest ausgebrannt, rutscht von oben neue Kohle nach. Dadurch befindet sich am Boden der Kuhle immer ein Glutnest.

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Ein Dauerbrandofen, der für das Verbrennen von Kohle zugelassen ist, ermöglicht in der Regel auch einen Betrieb mit Holz. Allerdings erreicht er in dem Fall keine optimalen Verbrennungswerte. Bei einem Zeitbrandofen, der für das Verbrennen von Holz ausgerichtet ist, ist ein Betrieb mit Kohle nicht erlaubt.

Kaminofen – welche Heizleistung sollte er haben?

Heizleistung vom Kaminofen

Die Heizleistung und das Raumheizvermögen spielen bei der Auswahl eines passenden Kaminofens eine große Rolle. Der Kaminofen soll den Raum angenehm erwärmen, jedoch nicht überheizen. Vor der Anschaffung eines Kaminofens ist es wichtig, den zukünftigen Zweck zu definieren.

Soll der Kaminofen in erster Linie zum Einsatz kommen, um an kalten Winterabenden eine gemütliche Atmosphäre zu erzeugen? Oder soll der Ofen die Zentralheizung unterstützen oder gar ersetzen? Je nach Einsatzzweck, Gebäude und Raumgröße, ist eine andere Heizleistung notwendig.

In vielen Fällen findet der Kaminofen im Wohnzimmer dazu Verwendung, die Heizung zu unterstützen und an kalten Tagen für eine gemütliche Atmosphäre und eine behagliche Wärme zu sorgen. Um die passende Heizleistung für diesen Zweck zu ermitteln, sind die Quadratmeterzahl des zu heizenden Raums und die Dämmung der Immobilie entscheidend. Die Dämmung des Gebäudes kann sehr unterschiedlich sein. In der Regel erfolgt die Berechnung je nach Alter des Gebäudes:

  • Für Gebäude, die vor 1978 gebaut wurden, werden etwa 120 bis 180 Watt pro Quadratmeter zugrunde gelegt
  • Für Gebäude, die nach 1978 gebaut wurden, werden etwa 80 Watt pro Quadratmeter zugrunde gelegt
  • Für Gebäude, die nach 1995 gebaut wurden, werden etwa 60 Watt pro Quadratmeter zugrunde gelegt
  • Für Neubauten, die weniger als 10 Jahre alt sind, werden etwa 45 Watt pro Quadratmeter zugrunde gelegt
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Bei sanierten und renovierten Gebäuden gilt jeweils der Zeitpunkt der Sanierungsmaßnahme.

Der entsprechende Wert in Watt pro Quadratmeter wird schließlich mit der Raumgröße in Quadratmetern multipliziert. Anschließend ist es notwendig, das Ergebnis mit dem Faktor 1,5 zu multiplizieren. Das dient zum Ausgleich von Wärmeverlusten.

Beispielrechnung für einen 35 Quadratmeter großen Raum in einem Neubau von 2012:

35 Quadratmeter x 45 Watt = 1.575 Watt = circa 1,5 Kilowatt
1,5 Kilowatt x 1,5 = 2,25 Kilowatt

bester Kaminofen

Für einen gleichgroßen Raum in einem unsanierten Gebäude des Baujahrs 1982 ergibt sich nach der Faustformel eine benötigte Heizleistung von 4,2 Kilowatt. Anhand der Formel ist es möglich, einen groben Richtwert zu errechnen. Beim Kauf eines Kaminofens kann er als Orientierung dienen. In der Praxis ist es notwendig, weitere Aspekte, wie die Bauweise und das lokale Klima, zu berücksichtigen.

Je kleiner der zu beheizende Raum ist, desto schwieriger ist es mitunter, den passenden Kaminofen zu finden. Die meisten Kaminöfen haben eine Heizleistung von 5 bis 7 Kilowatt. Damit sind sie für viele kleine Räume zu groß. Es besteht jedoch die Möglichkeit, den Kaminofen durch die maßvolle Zuführung von Brennholz mit einer niedrigeren Heizleistung zu betreiben und dadurch nicht in einer vollständig überhitzten Wohnung zu sitzen.

Ein weiterer wichtiger Wert hinsichtlich der Heizleistung ist der Wirkungsgrad. Er wird in Prozent angegeben und bezeichnet das Verhältnis zwischen der eingesetzten Energie und der Nutzenergie. Der Wert beschreibt also, wie viel Prozent der eingesetzten Energie tatsächlich als Wärme zur Verfügung steht. Bei einem Wert von 100 Prozent würde das bedeuten, dass die gesamte Energie, die dem Kaminofen in Form von Holz oder Kohle zugeführt wird, in Wärme umgewandelt wird. Ein solcher Wert ist jedoch niemals zu erreichen. Denn es gibt immer Verluste durch Abgase.

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Eine Ausnahme ist der Bioethanol-Kamin. Er kann es tatsächlich auf einen Wirkungsgrad von 100 Prozent bringen, da er abgasfrei verbrennt und keine Wärme durch den Schornstein verloren geht.

Wenn der Betrieb des Kaminofens mit Holz erfolgt, liegt der Wirkungsgrad in der Regel bei etwa 80 Prozent. Das bedeutet, dass 80 Prozent der eingesetzten Energie als Wärme zur Verfügung stehen und 20 Prozent über den Schornstein verloren gehen. In dem Zusammenhang spielt die Holzauflagenmenge eine wichtige Rolle. Sie sollte der maximalen Heizleistung des Kaminofens und der gewünschten Heizleistung entsprechen. Um die richtige Menge zu bestimmen, ist es wichtig zu wissen, wie groß die maximale Heizleistung des Kaminofens in Kilowatt ist.

Der zweite wichtige Faktor ist der Heizwert des Brennmaterials. Getrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von 15 Prozent hat einen durchschnittlichen Heizwert von 4 Kilowattstunden pro Kilogramm. Daher ist es ratsam, einen Kaminofen mit einer Heizleistung von 4 Kilowatt nicht mit mehr als einem Kilogramm Holz zu befüllen. Bei einer Heizleistung von 8 Kilowatt besteht die Möglichkeit, den Kaminofen mit bis zu 2 Kilogramm Holz zu befüllen. Die Werte sind jedoch nur Schätzwerte. Es kommt immer auf die Art und die Restfeuchte des Holzes an.

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Es ist wichtig, den Kaminofen niemals zu überladen. Die Öfen verwandeln sich durch zu viel Holz in wahre Abgasschleudern. Darüber hinaus besteht bei einer Überladung die große Gefahr, den Raum stark zu überhitzen.

Gesetzliche Bestimmungen rund um den Kaminofen

Vorteile

Umweltschutz spielt bei der Zulassung von Kaminöfen eine Rolle. Maßgeblich sind vor allem die Abgase und die Mengen an Feinstaub und Kohlenmonoxid, die der Ofen mit den Abgasen ausstößt. Geregelt wird der Ausstoß in der Bundesimmissionsschutzverordnung BImSchV. Die Verordnung legt die Grenzwerte für Kohlenmonoxidemissionen und Feinstaubemissionen fest. Alle neu errichteten Kamine und Kaminöfen müssen die vorgeschriebenen Grenzwerte einhalten.

Die Bundesimmissionsschutzverordnung trat im März 2010 mit der ersten Stufe in Kraft. Seitdem müssen Kamine und Kaminöfen eine Herstellerbescheinigung nachweisen, die die Einhaltung der Grenzwerte bestätigt. Mit dem 1. Januar 2015 trat die zweite Stufe der BImSchV in Kraft. Jedoch sind Kaminöfen, die die Vorgaben der ersten Stufe erfüllen, nicht von der zweiten Stufe betroffen. Sie dürfen weiterhin unbefristet betrieben werden. Für ältere Kaminöfen gilt seit 2010 ein Stufenplan. Nach dem Plan ist es notwendig, die Öfen abhängig von ihrem Alter bis zu einem bestimmten Stichtag nachzurüsten oder außer Betrieb zu nehmen.

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Wer einen Kaminofen kaufen möchte, sollte darauf achten, dass der Ofen den Bestimmungen der BImSchV Stufe 2 entspricht.

Kaminofen Test & Vergleich

Außerdem muss ein Schornsteinfeger den Kaminofen vor der ersten Inbetriebnahme abnehmen. Das gilt für alle neu installierten Feuerstellen sowie für Feuerstellen, an denen gravierende Änderungen vorgenommen wurden. Beim Einbau eines neuen Kaminofens und beim Austausch eines alten Ofens ist also eine Abnahme durch den Schornsteinfeger notwendig. Andernfalls kann es schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Im Zweifelsfall kommt beispielsweise die Versicherung nicht für Schäden auf.

Bei der Abnahme durch den Schornsteinfeger erfolgt unter anderem eine Prüfung des Kaminofen-Standorts, des Schornsteins und des ordnungsgemäßen Anschlusses. Außerdem misst der Schornsteinfeger den Wärmeverlust sowie die Rußmenge und prüft, ob die Vorgaben der BImSchV eingehalten werden.

Nach erfolgter Abnahme erhält der Besitzer einen Feuerstättenbescheid vom Schornsteinfeger. Es ist empfehlenswert, das Dokument sorgfältig aufzubewahren. Falls der Schornsteinfeger bei der Abnahme Probleme oder Mängel feststellt, ist es erforderlich, sie innerhalb einer festgesetzten Frist zu beheben. Geschieht das nicht, kann eine Geldbuße in Höhe von mehreren Tausend Euro die Folge sein.

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Nach der ersten Abnahme prüft der Schornsteinfeger den Kaminofen regelmäßig. Er säubert das Rauchrohr sowie den Schornstein und führt eine Abgasmessung durch. Je nach Alter des Kaminofens, findet die Prüfung alle 2 oder 3 Jahre statt.

Darauf sollten Sie achtenWorauf ist beim Betrieb eines Kaminofens zu achten?

Ein Kaminofen arbeitet mit offenem Feuer. Er kann im Betrieb sehr heiß werden. Im Brennraum können in der Glut Temperaturen von 1.000 Grad Celsius und mehr herrschen. Brennende Holzscheite bringen es auf Temperaturen von 500 bis 750 Grad Celsius. Aus Sicherheitsgründen ist es daher sehr wichtig, entsprechende Abstände zum Kamin einzuhalten, sodass nichts Feuer fangen kann.

Die Mindestabstände liegen meist bei 80 Zentimetern im Strahlungsbereich vorn und 20 bis 25 Zentimetern zu den Seitenwänden und zur Rückwand. Die genauen Zahlen für den eigenen Kaminofen stehen in der Bedienungsanleitung. Innerhalb des Radius dürfen sich keine brennbaren oder hitzeempfindlichen Materialien, wie Möbelstücke oder Vorhänge, befinden.

Des Weiteren gibt der Kaminofen Wärme nach unten ab. Ist der Fußboden mit einem brennbaren Belag, wie Holz, Teppichboden oder Laminat, ausgestattet, ist es notwendig, den Kaminofen auf eine spezielle Bodenplatte aus einem nicht-brennbaren Material zu stellen. Die Bodenplatte kann beispielsweise aus Stahlblech, Sicherheitsglas oder Fliesen bestehen. Sie muss an den Seiten mindestens 30 Zentimeter größer sein als die Grundfläche des Kaminofens. Vorn muss sie mindestens 50 Zentimeter über die Stellfläche hinausgehen. Das dient zum Schutz des Bodens vor Asche und Funkenflug.

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Unterschreitet die gemessene Bodentemperatur unterhalb des Kamins einen bestimmten Wert, ist es möglich, statt einer großen Bodenplatte kleinere Vorlegeplatten zu verwenden. Der Schornsteinfeger kann die Werte messen und entsprechend beraten.

Kaminofen Vergleich

Der Korpus eines Kaminofens kann ebenfalls sehr heiß werden. Daher ist es wichtig zu verhindern, dass kleine Kinder und Haustiere zu nah an den Ofen gelangen. Hierfür gibt es Schutzgitter, die sich vor dem Kaminofen aufstellen lassen. Eine weitere Gefahr beim Betrieb eines Kaminofens droht durch eine Kohlenmonoxidvergiftung. Im Normalfall ziehen die Abgase, darunter das tödlich giftige und geruchlose Kohlenmonoxid, durch den Schornstein ab.

Unter bestimmten Umständen kann es zu einer Störung des Abzugs kommen – beispielsweise wenn der Schornstein verstopft ist oder Dohlen ein Nest im Schornstein bauen. Die Abgase können nicht mehr durch den Schornstein abziehen und durch kleine Ritzen und Spalten im Ofen in die Raumluft gelangen. Der Schornstein sollte daher mit einem Dohlengitter versehen sein.

Doch auch eine unsachgemäße Nutzung des Kaminofens kann zu einer erhöhten Konzentration von Kohlenmonoxid führen. Im Abzugsrohr vieler Kaminöfen befindet sich eine Drosselklappe, die den Kaminzug reguliert. Wird sie nicht oder nicht weit genug geöffnet, können die Abgase nicht mehr über den Schornstein abziehen.

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Die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung ist bei einem ordnungsgemäß installierten und sachgerecht betriebenen Kaminofen äußerst gering. Allerdings ist das Gas geruchlos und kann tödliche Folgen haben. Aufgrund dessen ist es ratsam, in jedem Raum, in dem ein Kaminofen oder eine andere offene Feuerstätte betrieben wird, einen speziellen CO-Melder zu installieren.

Womit sind Kaminöfen ausgestattet?

Ausstattung vom Kaminofen

Moderne Kaminöfen verfügen über eine Reihe von Ausstattungsmerkmalen, die den Betrieb des Ofens einfacher machen oder ergänzen. Zu den wichtigsten gehören:

  • Scheibenspülung: Die meisten modernen Kaminöfen haben eine Scheibenspülung. Speziell geleitete Luftströme verhindern, dass sich Ruß und andere Ablagerungen von innen an der Sichtscheibe absetzen. Das erlaubt stets einen schönen Blick auf die Flammen.
  • Temperierter Türgriff: Ein temperierter Türgriff gehört ebenfalls zur Ausstattung vieler Kaminöfen. Er ermöglicht es, die Tür des Kaminofens während des Betriebs ohne einen Kaminhandschuh zu öffnen, um Holz nachzulegen.
  • Holzfach: Viele Kaminöfen sind mit einem Holzfach ausgestattet. Dort ist es möglich, Holzscheite zu stapeln. So liegt immer Holz zum Nachlegen bereit. Ein Holzfach spart, im Vergleich zu einem Holzkorb, Platz.
  • Wärmefach: Über der Brennkammer haben einige Kaminöfen ein Wärmefach. Es kann offen oder mit einer Glastür versehen sein und eignet sich beispielsweise zum Warmhalten von Tee.
  • Backfach: Manche Kaminöfen verfügen über ein Backfach. Es ist wie ein Backofen nutzbar und eignet sich zur Zubereitung von Speisen. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, die Wärme des Kaminofens zum Kochen zu verwenden.

Einen Kaminofen reinigen – Tipps und Tricks

Kaminofen Test

Ein Kaminofen braucht Wartung und Pflege, damit er gut funktioniert und eine lange Lebensdauer hat. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Rauchabzug. Einmal im Jahr sollte ein Schornsteinfeger den Schornstein prüfen und reinigen. Daneben gibt es einige weitere Aspekte zu beachten:

  • Wer den Kaminofen nach der Sommerpause wieder in Betrieb nehmen möchte, sollte kontrollieren, ob alle Abzüge frei sind, und sicherstellen, dass der Schornstein nicht durch ein Vogelnest oder Ähnliches verstopft ist. Ein entsprechendes Schutzgitter leistet hier gute Dienste. Gegebenenfalls ist es außerdem notwendig, bewegliche Teile und Scharniere zu ölen und lockere Schrauben nachzuziehen. Wichtig ist zudem, einen Blick in den Feuerraum zu werfen und sicherzustellen, dass dort alle Steine intakt sind.
  • Auch während der Heizperiode benötigt der Kaminofen ein wenig Aufmerksamkeit. Je nach Häufigkeit der Nutzung, ist eine regelmäßige Leerung des Aschekastens notwendig. Dabei ist darauf zu achten, dass die Asche gut erkaltet ist. Bei der Gelegenheit ist es sinnvoll, den Feuerraum auszufegen und den Rost von Asche zu befreien. Die Überprüfung des Rauchrohrs und der Heizgasumlenkung sollte etwa einmal im Monat erfolgen. Bei Bedarf ist eine entsprechende Reinigung erforderlich. Diese Arbeiten kann der Besitzer leicht selbst vornehmen. Hierzu ist es notwendig, die Abdeckung im Rauchrohr zu öffnen und den angesammelten Ruß mit einer Bürste in Richtung Schornstein oder Brennkammer abzubürsten.
  • Die Reinigung des Korpus von außen gelingt mit einem weichen Lappen und gegebenenfalls etwas Seifenwasser.
  • Nach der Heizperiode ist es sinnvoll, den Kaminofen gründlich zu reinigen, bevor er in die Sommerpause geht.
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Trotz Scheibenspülung kann es hin und wieder vorkommen, dass sich Verschmutzungen an der Innenseite der Scheibe festsetzen. Eine umgehende Entfernung ist ratsam, damit sich der Schmutz nicht einbrennt. In der Regel reicht zur Reinigung ein feuchter Lappen aus. Bei stärkeren Verschmutzungen ist ein spezieller Scheibenreiniger für Kaminöfen hilfreich.

Einen Kaminofen kaufen – wichtige Aspekte im Überblick

Kaminöfen werden immer beliebter, und das nicht ohne Grund. Sie haben viele Vorteile, doch auch einige Nachteile:

  • Der Kaminofen verbreitet wohlige Wärme und eine gemütliche Atmosphäre
  • Der Ofen eignet sich zum Heizen (dadurch lassen sich Heizkosten sparen)
  • Ein nachträglicher Einbau ist leicht möglich
  • Kaminöfen eignen sich auch für Mietwohnungen
  • Bei einem Umzug besteht die Möglichkeit, den Ofen abzubauen und mitzunehmen
  • Ein regelmäßiges Nachlegen von Holz ist notwendig
  • Die Räume kühlen schnell aus, wenn der Kamin nicht brennt
  • Der Kamin muss gepflegt und gewartet werden

Wer einen Kaminofen kaufen möchte, sollte darauf achten, dass das Modell zum entsprechenden Raum passt und den eigenen Anforderungen entspricht. Wichtig ist, dass die Heizleistung des Kaminofens und die Größe der zu heizenden Räume gut zueinander passen. Eine Anleitung zur Errechnung der passenden Wattzahl ist weiter oben in diesem Ratgeber zu finden. Soll der Kaminofen nur gelegentlich zum Einsatz kommen, um abends für eine gemütliche Stimmung zu sorgen, reicht meist die Hälfte der errechneten Wattzahl aus. Neben der passenden Größe des Kamins sind folgende Kriterien beim Kauf relevant:

Achtung: Das sollten Sie wissen!

  • Der Verriegelungsmechanismus der Ofentür: Die Ofentür sollte besonders gut schließen. Das verhindert eine ungewünschte Luftzufuhr. Außerdem können dadurch Rauch oder Abgase nicht durch Ritzen in der Tür in den Wohnraum gelangen. Eine Mehrfachverriegelung verhindert, dass die Tür durch hohe Temperaturen verzogen wird, und sorgt für eine besonders hohe Dichtigkeit. Einige Hersteller bieten spezielle hydraulische Verschlusssysteme und selbstverriegelnde Verschlussmechaniken an.
  • Die Zulassung gemäß der Bundesimmissionsschutzverordnung: Damit der Betrieb des Kaminofens in Deutschland möglich ist, muss er den Vorgaben der Bundesimmissionsschutzverordnung entsprechen. Beim Kauf ist darauf zu achten, das eine entsprechende Zulassung gemäß BImSchV Stufe 2 vorliegt.
  • Die Luftzufuhr: Insbesondere wenn der Kaminofen für ein modernes, sehr gut gedämmtes Gebäude gedacht ist, sollte der Ofen raumluftunabhängig sein. Solche Kaminöfen saugen die benötigte Frischluft von außen an. Damit verhindern sie, dass es zu einem Sauerstoffmangel und einer Überbelastung mit giftigem Kohlenmonoxid kommt.
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    Die Installation eines raumluftunabhängigen Kaminofens ist etwas aufwendiger. Denn neben dem Kaminanschluss ist ein Anschluss für den Frischluftstutzen erforderlich. Dazu ist in der Regel ein Wanddurchbruch nach draußen notwendig.
  • Die Ausstattung: Die Ausstattung des Kaminofens ist weitgehend Geschmackssache. Das betrifft die Verkleidung und die Form des Kaminofens sowie Ausstattungsmerkmale, wie ein Holzfach, ein Wärmefach oder ein Backfach. In kleineren Räumen sind runde Kaminöfen aufgrund der platzsparenden Stellfläche oft die bessere Wahl. Wer ein Auskühlen der Räume über Nacht verhindern möchte, sollte sich für einen Kaminofen mit einer wärmespeichernden Verkleidung entscheiden, der auch nach dem Ausbrennen des Feuers Wärme abgibt.

UnterschiedeKaminofen oder Pelletofen – was sind die Unterschiede?

Wer mit einem Kaminofen heizen möchte, benötigt Holz. Oft kommt Scheitholz zum Einsatz. Beim Gebrauch eines Pelletofens ist ebenfalls Holz erforderlich. Allerdings heizt ein solcher Ofen nicht mit Scheitholz, sondern mit sogenannten Pellets. Das sind aus Holzspäne und Holzabfällen zusammengepresste Stäbchen. Neben der Art des verwendeten Holzes unterscheiden sich Kaminöfen und Pelletöfen hinsichtlich verschiedener weiterer Aspekte, wie die Handhabung und das Flammenbild.

Der Kaminofen

Die Bedienung eines Kaminofens ist mit einem höheren Aufwand verbunden. Es ist nicht möglich, den Anheizvorgang zu programmieren oder eine exakte Temperatur festzulegen. Stattdessen ist es notwendig, den Ofen manuell anzufeuern und hin und wieder Holz nachzulegen. Die Regulierung der Temperatur gelingt mithilfe der Luftzufuhr. Weiterhin nimmt das Holz eine Menge Platz bei der Lagerung ein. Hinzu kommt, dass bei einem Kaminofen viel Asche anfällt und die Reinigung aufwändiger ist.

Von Vorteil ist, dass die Auswahl an Kaminöfen sehr groß ist. Es gibt die Öfen in vielen Ausführungen und unterschiedlichen Designs. Viele Kaminöfen haben ein ansprechendes Design. Außerdem bildet sich um den Ofen herum eine angenehme Wärme. Zudem kann ein Kaminofen dank des typischen Flammenbilds und durch das Knistern des Holzes für ein gemütliches Ambiente sorgen.

Der Pelletofen

Pelletöfen überzeugen vor allem durch die leichte Handhabung. Es ist möglich, den Ofen per Knopfdruck anzufeuern und die gewünschte Temperatur einzustellen. Der Pelletofen ist dazu in der Lage, den Raum eigenständig und gleichmäßig zu beheizen. Die Dosierung der erforderlichen Pelletmenge erfolgt durch den Ofen. Darüber hinaus benötigen Pellets weniger Platz als Scheitholz. Positiv ist zudem, dass Pellets ausschließlich mit Produktionsabfällen hergestellt werden.

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Zusätzlich findet eine beinahe komplette Verbrennung der Pellets statt. Hierdurch ist der Wirkungsgrad der Pelletöfen hoch. Außerdem ist dadurch die anfallende Aschemenge kleiner als bei einem Kaminofen.

Nachteilig ist, dass das Flammenbild bei einem Pelletöfen häufig unruhig ist. Auch hinsichtlich des Designs sind Pelletöfen den Kaminöfen oft unterlegen. Zudem ist die Auswahl an Designs bei Pelletöfen kleiner. Weitere Nachteile sind die generell höheren Anschaffungskosten und die Lautstärke, die durch die Pelletschnecke und das Gebläse zustande kommen. Zusätzlich ist für den Einsatz eines Pelletofens ein Stromanschluss in der Nähe notwendig.

Wussten Sie folgendes?Wie umweltfreundlich sind Kaminöfen?

Beim Gebrauch eines Kaminofens entstehen Schadstoffe. Dazu gehört zum Beispiel Feinstaub. Inzwischen zählen Kaminöfen zu den größten Quellen von Feinstaub. Beachten sollten Verbraucher, dass die Schadstoffe in das jeweilige Zimmer gelangen können – beispielsweise wenn die Tür des Kaminofens geöffnet wird. Um die Umwelt durch den Betrieb eines Kaminofens nicht allzu stark zu belasten, ist es ratsam, beim Kauf viel Wert auf Umweltfreundlichkeit zu legen.

Zusätzlich ist es aus Umwelt- und Gesundheitsgründen wichtig, den Kaminofen richtig zu benutzen. Durch einen falschen Betrieb und eine falsche Holzverbrennung können die Schadstoffemissionen steigen. Worauf beim Kauf und Betrieb zu achten ist, verraten folgende Tipps und Hinweise:

  • Der Kaminofen sollte möglichst effizient und emissionsarm sein. Wichtig ist, dass er eine automatische Verbrennungsluftzufuhr aufweist und mit einem Staubfilter versehen ist. Positiv ist zudem ein Blauer Engel-Siegel. Außerdem sollte die Heizleistung und die Größe des Ofens zum Bedarf des Wohnzimmers oder des Hauses passen.
  • Die regelmäßige Wartung des Kaminofens ist entscheidend. Es ist ratsam, die Auskleidung des Feuerraums hin und wieder zu kontrollieren. Dasselbe gilt für den Rost und die Türdichtung. Falls etwas kaputt ist, sollte ein sofortiger Austausch erfolgen. Außerdem sollte ein Schornsteinfeger regelmäßig den Kamin reinigen.
  • Wer einen Kaminofen besitzt, hat die Möglichkeit, ihn mit einem Staubfilter oder einem Staubabscheider nachzurüsten. Zusätzlich ist es möglich, einen vorhandenen Ofen mit einer Wassertasche nachzurüsten. Dadurch kann der Kaminofen zur Unterstützung der Zentralheizung zum Einsatz kommen.
  • Manchmal ist es erforderlich, einen alten Kaminofen auszutauschen. Falls der Kaminofen zwischen 1985 und 1994 in Betrieb ging und die geltenden Grenzwerte überschreitet, musste er bis 2020 ausgetauscht beziehungsweise stillgelegt werden. Wurde der Ofen zwischen 1995 und dem 21. März 2010 errichtet und hält die Grenzwerte nicht ein, ist ein Austausch bis 2024 notwendig.
  • Beim Betrieb eines Kaminofens sollte unbehandeltes Holz zum Einsatz kommen. Es sollte weniger als 20 Prozent Wasser enthalten beziehungsweise einen Feuchtegehalt von maximal 25 Prozent aufweisen. Das liegt daran, dass trockenes Holz sauberer als feuchtes Holz verbrennt. Aufgrund dessen ist es wichtig, dass das Brennholz vor dem Gebrauch etwa 2 Jahre lang trocken gelagert wurde. Zur Messung der Restfeuchte des Holzes ist ein Holzfeuchtemessgerät verwendbar.
  • Empfehlenswert ist es, Brennholz aus der Region zu verwenden. Denn ein weiter Transport belastet die Umwelt stärker.
  • Wer den Kaminofen anfeuern möchte, sollte kleinere Holzscheite nutzen. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, zügig die Temperatur zu erreichen, die für eine komplette Verbrennung erforderlich ist. Sobald das erste angezündete Brennholz gut brennt, kann weiteres Holz nachgelegt werden.
  • Das Anzünden der Holzscheite sollte nicht von unten, sondern von oben erfolgen. Das führt dazu, dass während des Anfeuerns weniger Schadstoffe ausgestoßen werden.
  • Zur Vermeidung von Feinstaub ist es ratsam, weder Karton noch Altpapier zum Anzünden zu verwenden.
  • Die korrekte Bedienung der Luftzufuhr ist für eine möglichst saubere Verbrennung ebenfalls entscheidend. Von Vorteil ist, wenn der Kaminofen mit einer elektronischen Verbrennungsluftregelung versehen ist.
  • Wenn der Kaminofen nicht verwendet wird, ist es sinnvoll, alle Abgasklappen und alle Luftzufuhrklappen zu schließen. Das verhindert, dass die Wärme aus dem Raum durch die Klappen entweicht.

Zu beachten ist außerdem, dass nicht jedes Material beim Betrieb eines Kaminofens zum Einsatz kommen sollte oder darf. Verschiedene Materialien sind umweltbelastend und gesundheitsschädlich. Zudem kann der Gebrauch von nicht zulässigen Materialien zu einem unangenehmen Geruch führen und eine negative Wirkung auf die Haltbarkeit des Schornsteins oder Kamins haben. Darüber hinaus ist das Verbrennen von unzulässigen Stoffen verboten. Zu den Materialien, mit denen nicht geheizt werden darf, zählen zum Beispiel Haushaltsmüll, wie Eierkartons oder Zeitungen, Euro-Paletten und lackiertes oder imprägniertes Holz.

Das sollten Sie sich merken!Häufig gestellte Fragen und Antworten zu Kaminöfen

Welches Zubehör gibt es für Kaminöfen?

Im Handel gibt es einiges an Zubehör für Kaminöfen. Dazu gehören unverzichtbare Teile, wie Rauchrohre oder Stutzen. Sie sind zur Installation des Kaminofens notwendig. Des Weiteren sind verschiedene Hitzeschutzplatten oder Funkenschutzgitter erhältlich. Darüber hinaus gibt es viele Accessoires rund um den Kaminofen, wie Kaminholzkörbe, Kaminbestecke und Blasebalge.

Welche Kaminofen-Hersteller gibt es?

Zu den Unternehmen, die Kaminöfen produzieren, zählen zum Beispiel:

  • JUSTUS
  • HAAS+SOHN
  • LA NORDICA
  • CAMINOS
  • acerto
  • ORANIER
  • HARK
  • WAMSLER
  • Thermia

Was kosten Kaminöfen?

Normalerweise liegen die Anschaffungskosten für Kaminöfen im drei- bis fünfstelligen Bereich. Wie hoch der Preis liegt, richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Dazu zählen zum Beispiel das Design und die Bauart. Neben dem Anschaffungspreis für den Ofen kommen meist noch weitere Kosten hinzu. Hierzu gehören die Kosten für den Einbau und die Kosten für die Abnahme des Kaminofens durch den Schornsteinfeger. Falls sich der Kaminofen nicht für den Gebrauch mit dem jeweiligen Schornstein eignet, könnte beispielsweise die Sanierung oder Verlängerung des Schornsteins erforderlich sein. Dadurch steigen die Kosten ebenfalls.

Wo sind Kaminöfen erhältlich?

Kaminöfen gibt es bei Baumärkten und in Fachhandelsgeschäften. Der Vorteil beim Kauf im lokalen Geschäft ist die persönliche Beratung. Wer einen Kaminofen online kaufen möchte, muss darauf verzichten. Dafür ist die Auswahl im Internet größer. Das könnte es erleichtern, ein passendes Modell zu finden.

Sind Kaminöfen in Mietwohnungen erlaubt?

Vor dem Einbau eines Kaminofens in eine Mietwohnung ist es wichtig, den Vermieter nach seiner Erlaubnis zu fragen. Am besten ist es, sich die Zustimmung schriftlich bestätigen zu lassen. Zusätzlich sollten Mieter vor dem Einbau zusammen mit ihrem Vermieter abklären, wer der Besitzer des Ofens ist und wer welche Kosten im Einzelfall trägt. Die vereinbarten Regelungen sollten schriftlich festgelegt werden.

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Neben der Erlaubnis des Vermieters ist die Zustimmung des Bezirksschornsteinfegers notwendig.

Wie sollte die Asche entsorgt werden?

Die Entsorgung der Asche kann über den Restmüll erfolgen. Wichtig ist, dass die Asche komplett kalt ist. Andernfalls könnten Brände in der Mülltonne entstehen. Um sicherzustellen, dass die Asche vollständig kalt ist, ist es wichtig, sie mindestens 48 Stunden lang auskühlen zu lassen. Für diesen Zweck ist ein feuerfester Metalleimer nützlich. Daneben gibt es einige weitere Aspekte im Umgang mit der Asche zu beachten:

  • Beim Transport der Aschelade zum Mülleimer ist es sinnvoll, einen Beutel oder eine andere Abdeckung zu nutzen. Das dient zur Vermeidung von Staub.
  • Wer die Asche aufsaugen möchte, sollte keinen gewöhnlichen Staubsauger nutzen. Stattdessen ist für diesen Zweck ein Aschesauger notwendig.
  • Ein paar Aschereste können das nächste Anfeuern erleichtern. Daher ist es ratsam, nicht die ganze Asche aus dem Kaminofen zu entfernen.
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Es ist nicht empfehlenswert, die Asche als Dünger im eigenen Garten zu nutzen. In der Asche können sich Rückstände von Schwermetallen befinden.

Kaminofen – welches Holz eignet sich gut als Brennstoff?

Das Brennholz hat einen Einfluss auf die Effektivität und die Brenndauer des Feuers. Außerdem beeinflusst es, wie eindrucksvoll das Feuer ist. Verwendbar sind unterschiedliche Holzsorten, wie Buche, Birke oder Eiche. Unterscheiden lassen sich die Holzsorten in leichte und schwere Arten. Leichtes Holz verbrennt zügiger, sodass das Nachlegen häufiger notwendig ist. Von Vorteil ist, dass das Anzünden von leichten Holzarten einfach möglich ist.

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Sinnvoll ist der Einsatz von leichten und schweren Holzarten. Mithilfe des leichten Holzes wird der Kaminofen angezündet. Das schwere Holz findet nach der Anheizphase zum Heizen Verwendung.

Ob neben Holz Braunkohlebriketts für den Betrieb des Kaminofens zugelassen sind, hängt von dem jeweiligen Modell ab. Ratsam ist es, sich vor dem Einsatz darüber zu informieren, welche Brennstoffe für den jeweiligen Kaminofen zulässig sind und welche nicht. Informationen dazu sind normalerweise in der Bedienungsanleitung verfügbar.

Tipps & HinweiseKaminofen-Test der Stiftung Warentest – das sind die Testsieger

Die Stiftung Warentest hat im Oktober 2011 einen Kaminofen-Test durchgeführt. Sie testete 14 Kaminöfen. Bei ihnen handelt es sich um Zeitbrandöfen ohne eine Kohlezulassung. Doch längst nicht alle Öfen im Test konnten die Warentester überzeugen. Nur zwei der getesteten Öfen schnitten mit dem Qualitätsurteil „Gut“ ab.

Beide Testsieger des Kaminofen-Tests lagen mit der Note 2,3 gleichauf. Es handelt sich um den 44 GT ECOplus1 von HARK und den Kaminofen Jena von HASE. Der Jena von HASE schnitt in Sachen Energieeffizienz und Sicherheit besser ab als der Kaminofen von HARK.

Mit dem Qualitätsurteil „Befriedigend“ bewertete die Stiftung sechs Kaminöfen von LEDA, HAAS+SOHN, WAMSLER, NIBE und ORANIER. Zwei Kaminöfen von Thermia und JUSTUS erreichten das Qualitätsurteil „Mangelhaft“. Alle Einzelheiten rund um den Kaminofen-Test der Stiftung Warentest sind hier verfügbar.

Da der Kaminofen-Test einige Jahre alt ist und sich nicht zuletzt aufgrund der Bundesimmissionsschutzverordnung Stufe 2 bei modernen Kaminöfen einiges geändert hat, haben viele Hersteller inzwischen neue Modelle auf den Markt gebracht. Sobald ein neuer Kaminofen-Test der Stiftung Warentest erscheint, werden an dieser Stelle nähere Informationen dazu zur Verfügung stehen.

Gibt es einen Kaminofen-Test von Öko-Test?

Bei Öko-Test gibt es aktuell keinen Kaminofen-Test. Sollte das Magazin in der Zukunft Kaminöfen testen, werden hier nähere Informationen zu den Testergebnissen oder Testsiegern verfügbar sein. Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat allerdings im Jahr 2017 einen Ratgeber über Kaminöfen veröffentlicht. In dem Ratgeber verrät Öko-Test, welche Aspekte beim Kauf eines Kaminofens relevant sind.

Glossar

Aschekasten
In dem Aschekasten sammelt sich die Asche, die sich während der Verbrennung bildet. Dank des Aschekastens besteht die Möglichkeit, die Asche leichter und sauberer zu entsorgen.
Braunkohlebriketts
Bei Braunkohlebriketts handelt es sich um Brennstoffe. Sie werden aus getrockneter Feinkohle hergestellt. Der Vorteil von Braunkohlebriketts ist, dass sie gleichmäßig und sehr langsam abbrennen. Allerdings ist Kohle kein unbegrenzt verfügbarer Stoff und stößt diverse Schadstoffe, wie Feinstaub und Schwefeldioxid, aus. Beachten sollten Verbraucher, dass sich nicht alle Kaminöfen für den Betrieb mit Braunkohlebriketts eignen und dass es regionale Verbrennungsverbote geben kann.
Dauerbetrieb
Wenn sich ein Kaminofen für den Dauerbetrieb eignet, lässt er sich 24 Stunden am Stück betreiben.
Energieeffizienzklasse
Die Energieeffizienzklasse gibt eine Auskunft über die Effizienz und Umweltfreundlichkeit. Die Skala reicht von A++ bis G. Die Energieklasse A++ ist die beste und die Energieklasse G die schlechteste. Jedoch sind ausschließlich moderne Pelletöfen dazu in der Lage, die beste Energieeffizienzklasse A++ zu erreichen.
Feuerraum
Der Feuerraum wird auch als Brennraum oder Brennkammer bezeichnet. In dem Raum wird der Brennstoff verbrannt. Die Auskleidung der Brennkammer dient zum Schutz des Feuerraums und zur Speicherung der Wärme.
Holzbriketts
Holzbriketts werden aus unbehandelten und trockenen Holzpartikeln, wie Sägemehl und Sägespäne, produziert. Hierzu wird das Holz mithilfe von hohem Druck maschinell in die entsprechende Form gepresst. Positiv ist, dass beim Gebrauch der Briketts eine niedrige Aschemenge anfällt und dass sich die Briketts leicht stapeln lassen.
Scheitholz
Als Scheitholz werden Stammholzabschnitte bezeichnet, die mit einer Axt oder einem Spalter in Längsrichtung gespalten wurden. Ein Holzscheit hat normalerweise eine Länge von 33 Zentimetern. Viele Kaminöfen sind hinsichtlich der Größe ihrer Feuerkammer auf dieses Maß ausgerichtet.
Speckstein
Zu den Hauptbestandteilen von Speckstein zählen Talk und Magnesit. Das Gestein weist eine äußerst hohe Dichte auf. Aufgrund dessen ist es dazu in der Lage, die Wärme gut zu speichern. Allerdings dauert das Erwärmen aufgrund der hohen Dichte länger.
Warmhaltefach
Manche Kaminöfen sind mit einem Warmhaltefach versehen. Es befindet sich oberhalb des Feuerraums und kann zum Beispiel zum Einsatz kommen, um eine Tasse Tee warmzuhalten, ein Körnerkissen aufzuwärmen oder dem Schlafanzug etwas Wärme zu verleihen.

Kaminofen-Liste 2021: Finden Sie Ihren besten Kaminofen

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