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Die besten 11 Kompressoren im Vergleich – für den perfekten Druck – 2018 Test und Ratgeber

In nahezu jeder Werkstatt, aber auch in vielen privaten Garagen, Hobbykellern oder Werkzeugschuppen findet man einen Druckluftkompressor. Die Geräte sind sehr vielseitig einsetzbar sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich und entsprechend viele unterschiedliche Modelle werden auf dem Markt angeboten. Wer einen Kompressor kaufen möchte, kann da durchaus den Überblick verlieren. Wir haben daher die wichtigsten Informationen rund um den Kompressor für Sie auf STERN.de zusammengefasst.

Was macht der Kompressor genau, wofür kann er verwendet werden und was macht einen guten Kompressor aus? Welchen Kompressor braucht man für welchen Verwendungszweck und worauf muss man beim Kauf eines Kompressors achten? In unserem ausführlichen Ratgeber auf STERN.de beantworten wir diese und weitere Fragen und stellen Ihnen die besten 11 Kompressoren im ausführlichen Vergleich vor.

Die 4 besten Kompressoren im Vergleich auf STERN.de

Güde Kompressor AIRPOWER 190/08/6
Gewicht
8,5 kg
Größe
34 x 31 x 33,5 cm
Leistung
1.100 W
max. Druck
8 bar
Ansaugleistung
ca. 190 l/min
Abgabeleistung
k. A.
Kesselvolumen
6 l
Ölfrei
Digitalanzeige
Flüstertechnologie
Transportrollen
Zum Angebot
Preisvergleich ca.
93€
ca.
96€
Black+Decker Kompressor ASI300, 11 bar/160PSI
Gewicht
2,76 Kg
Größe
30,5 x 17,2 x 21 cm
Leistung
115 Watt
max. Druck
11 bar
Ansaugleistung
k. A.
Abgabeleistung
k. A.
Kesselvolumen
ohne Kessel
Ölfrei
Digitalanzeige
Flüstertechnologie
Transportrollen
Zum Angebot
Preisvergleich ca.
60€
ca.
65€
Einhell Kompressor TH-AC 200/24 OF
Gewicht
21,3 Kg
Größe
27,2 x 60,4 x 60,6 cm
Leistung
1.100 Watt
max. Druck
8 bar
Ansaugleistung
140 l/min
Abgabeleistung
bis 110 l/min
Kesselvolumen
24 l
Ölfrei
Digitalanzeige
Flüstertechnologie
Transportrollen
Zum Angebot
Preisvergleich ca.
95€
ca.
91€
480W Silent Flüsterkompressor Druckluftkompressor
Gewicht
16,8 Kg
Größe
500 x 190 x 550 mm
Leistung
480W
max. Druck
8 bar
Ansaugleistung
89 l/min
Abgabeleistung
k. A.
Kesselvolumen
9 l
Ölfrei
Digitalanzeige
Flüstertechnologie
Transportrollen
Zum Angebot
Preisvergleich ca.
241€
ca.
241€
Abbildung
Modell Güde Kompressor AIRPOWER 190/08/6 Black+Decker Kompressor ASI300, 11 bar/160PSI Einhell Kompressor TH-AC 200/24 OF 480W Silent Flüsterkompressor Druckluftkompressor
Gewicht
8,5 kg 2,76 Kg 21,3 Kg 16,8 Kg
Größe
34 x 31 x 33,5 cm 30,5 x 17,2 x 21 cm 27,2 x 60,4 x 60,6 cm 500 x 190 x 550 mm
Leistung
1.100 W 115 Watt 1.100 Watt 480W
max. Druck
8 bar 11 bar 8 bar 8 bar
Ansaugleistung
ca. 190 l/min k. A. 140 l/min 89 l/min
Abgabeleistung
k. A. k. A. bis 110 l/min k. A.
Kesselvolumen
6 l ohne Kessel 24 l 9 l
Ölfrei
Digitalanzeige
Flüstertechnologie
Transportrollen
Preisvergleich Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
ca.
93€
ca.
96€
ca.
60€
ca.
65€
ca.
95€
ca.
91€
ca.
241€
ca.
241€

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1. Güde Kompressor AIRPOWER 190/08/6

Der Güde Kompressor AIRPOWER 190/08/6 ist mit einer maximalen Leistung von 1,1 Kilowatt ein kraftvoller kleiner Kompressor. Mit einem Kesselvolumen von 6 Litern bringt er nur 8,5 kg auf die Waage und ist daher trotz der fehlenden Transportrollen gut transportabel und flexibel einsetzbar. Der maximale Druck des Güde Kompressor AIRPOWER 190/08/6 beträgt 8 bar und damit ist das handliche und kleine Gerät durchaus auch geeignet, um beispielsweise Autoreifen aufzupumpen. Dafür ist im Lieferumfang ein Reifenfüller enthalten ebenso wie ein 5 m Spiralschlauch, eine Ausblaspistole, eine Ballfüllnadel sowie Adapter für Luftmatratzen und Fahrradventile.

Der Güde Kompressor AIRPOWER 190/08/6 ist mit einer Ansaugleistung von etwa 190 l pro Minute ein vielseitig einsetzbares, handliches Gerät, das vor allem für den privaten Gebrauch gut geeignet ist. Im Werkstattbetrieb sind ihm jedoch mit seinem Kesselvolumen von nur 6 Litern Grenzen gesetzt.

Der ölfrei betriebene Motor ist sehr wartungsfreundlich und spart außerdem Geld, denn das Kompressoröl, dass bei ölbetriebenen Geräten notwendig ist, ist um einiges teurer als herkömmliches Motoröl. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass der Güde Kompressor AIRPOWER 190/08/6 nicht über eine Flüstertechnologie verfügt und im Betrieb sehr laut ist.

2. Black+Decker Kompressor ASI300, 11 bar/160PSI

Klein, flexibel und mobil einsetzbar ist der Black+Decker Air Station Kompressor ASI300. Er lässt sich sowohl über die Steckdose mit 230 Volt Wechselstrom betreiben als auch über 12 Volt Gleichstrom mit der 12 V Buchse im Auto. Damit lässt sich das kleine Gerät, das eine Leistung von 115 Watt hat und mit nur 2,76 kg ein echtes Leichtgewicht ist, überall einsetzen, wo es gebraucht wird. Das geringe Gewicht resultiert vor allem daraus, dass bei dem Black+Decker Air Station Kompressor ASI300 komplett auf einen Tank verzichtet wurde, wodurch das Aufpumpen beispielsweise größerer Planschbecken durchaus zur Geduldsprobe werden kann. Mit einem maximalen Druck von 11 bar, der individuell eingestellt werden kann, ist der kleine Kompressor jedoch optimal geeignet, um die Reifen von Pkw, Fahrrad oder Rasentraktor aufzupumpen oder Luftmatratzen, kleine Schlauchboote oder Bälle mit Luft zu füllen.

Der handliche Kompressor verfügt über eine beleuchtete Digitalanzeige, so dass das Gerät auch problemlos bei Dunkelheit verwendet werden kann.

Der Black+Decker Air Station Kompressor ASI300 wird ölfrei betrieben und ist daher wartungsfrei. Er ist optimal für Urlaub und Freizeit geeignet und mit 84 Dezibel hält sich auch die Betriebslautstärke in Grenzen.

3. Einhell Kompressor TH-AC 200/24 OF

Der Einhell Kompressor TH-AC 200 stellt mit einem Kesselinhalt von 24 Litern eine ausreichende Luftreserve für kleinere Druckluftarbeiten zur Verfügung. Der Preis dafür ist jedoch ein Gewicht von etwa 20 Kilogramm. Damit der Einhell Kompressor TH-AC 200 dennoch flexibel und einfach zu transportieren ist, ist das Gerät mit einem Haltebügel und zwei großen Rädern ausgestattet. Der Arbeitsdruck lässt sich über einen Druckminderer zwischen 0 und 8 bar einstellen. Damit ist der Kompressor für viele unterschiedliche Aufgaben wie beispielsweise das Aufpumpen von Reifen, Bällen, Planschbecken oder Luftmatratzen oder aber auch für Ausblasarbeiten, Sandstrahlarbeiten oder zum Auftragen von Lacken und Farben geeignet.

Für einen sicheren Betrieb ist der Einhell Kompressor TH-AC 200 mit einem Rückschlagventil und einem Sicherheitsventil ausgestattet

Der Einhell Kompressor TH-AC 200 wird ölfrei betrieben und ist daher wartungsfrei. Kondensflüssigkeit aus dem Kessel kann bequem und einfach über einen Entwässerungshahn abgelassen werden. Mit einem Schallleistungspegel von 92 Dezibel ist das Gerät nicht gerade leise, doch der vibrationsdämpfende Standfuß reduziert die Geräuschentwicklung ein wenig.

4. 480W Silent Flüsterkompressor Druckluftkompressor

Der 480W Silent Flüsterkompressor Druckluftkompressor ist der Leisetreter unter den Kompressoren. Mit einer Betriebslautstärke von nur etwa 48 Dezibel, was sogar noch unter der Lautstärke eines normalen Gesprächs mit ca. 55 Dezibel liegt, trägt der Silent Flüsterkompressor seine Bezeichnung wirklich zu Recht. Auch technisch kann sich das Gerät durchaus sehen lassen, denn es ist mit einem 9 Liter Kessel ausgestattet, der innen und außen pulverbeschichtet ist, und hat einen maximalen Druck von 8 bar. Mit einer Leistung von 480 Watt und einer Ansaugleistung von 89 Litern pro Minute eignet sich der Kompressor sowohl zum Befüllen von Reifen, Luftmatratzen oder Bällen als auch für Lackierarbeiten, Airbrush oder Bodypainting. Darüber hinaus ist das Gerät geeignet zur Nutzung mit Silikonpistolen, Fettpressen oder Klammergeräten.

Dank der geringen Betriebslautstärke kann der 480W Silent Flüsterkompressor Druckluftkompressor überall dort eingesetzt werden, wo Lärm vermieden werden soll. So eignet er sich beispielsweise sehr gut für Renovierungen oder andere Arbeiten in Mehrfamilienhäusern, um die Nachbarn nicht zu stören.

Der 480W Silent Flüsterkompressor Druckluftkompressor wird ölfrei betrieben und verfügt über einen Motorschutz und eine Anlaufentlastung.

5. Güde 50077 Airpower 180/08 Kompressor

Der Güde 50077 Airpower 180/08 Kompressor ist ein kompakter tragbarer Kompressor. Das kleine Gerät bringt knapp sechs Kilo auf die Waage und ist mit einem praktischen Transportgriff ausgestattet, so dass es immer schnell und flexibel zum Einsatzort transportiert werden kann. Trotz des geringen Gewichts bringt es der kompakte Kompressor mit einer Leistung von 1,1 kW auf eine Ansaugleistung von 180 Litern pro Minute und eine effektive Liefermenge von 140 Litern pro Minute. Der maximale Druck beträgt 8 bar und damit ist der Güde 50077 Airpower 180/08 Kompressor gut geeignet zum Befüllen von Reifen, für Ausblasarbeiten, für Airbrush, als Nagler und vieles mehr.

Der Güde 50077 Airpower 180/08 Kompressor wird mit umfangreichem Zubehör wie beispielsweise einem 2,5 m Druckluftschlauch mit Schnellkupplung, einer Ausblaspistole, einem Reifenfüller, einer Ballfüllnadel, einem Fahrradventil und einem Luftmatratzenventil Adapter geliefert.

Der Kompressor verfügt über ein Sicherheitsventil und eine praktische Kondensat-Ablassschraube.
Er wird ölfrei betrieben und ist daher wartungsfrei.

6. Metabo Kompressor Basic 250-24 W OF

Mit einem Kesselvolumen von 24 Litern und einer Leistung von 1.500 Watt ist der Metabo Kompressor Basic 250-24 W OF ein kraftvoller und leistungsstarker Kompressor. Der maximale Druck beträgt 8 bar und das Gerät bringt es auf eine Ansaugleistung von etwa 200 Litern pro Minute und eine effektive Liefermenge von 100 Litern pro Minute. Damit eignet sich der Metabo Kompressor Basic 250-24 W OF ideal für alle Druckluftarbeiten im Bereich Hobby und Freizeit. Mit einem Gewicht von 24 Kilogramm ist er zwar nicht gerade ein Leichtgewicht, doch er ist mit gummierten Rädern und einem praktischen Handgriff ausgestattet, sodass er sich leicht transportieren lässt und trotz des recht hohen Gewichts mobil und flexibel eingesetzt werden kann.

Der leistungsstarke Kompressor verfügt über einen Druckschalter mit Entlastungsventil. Damit ist ein Kaltstart problemlos möglich und der Metabo Kompressor Basic 250-24 W OF ist jederzeit einsatzbereit.

Ein Überlastungsschutz sorgt dafür, dass der Motor vor Überhitzung geschützt wird und gewährleistet dadurch eine lange Lebensdauer. Der Metabo Kompressor Basic 250-24 W OF wird ölfrei betrieben und ist wartungsfrei. Mit knapp 100 Dezibel ist das Gerät jedoch nicht gerade leise.

7. KnappWulf Kompressor Modell KW1024

Gerade mal 69 Dezibel sind von dem KnappWulf Kompressor Modell KW1024 beim Betrieb zu hören. Das entspricht in etwa der Lautstärke eines Staubsaugers und damit ist der Kompressor um einiges leiser als viele andere Geräte. Der leistungsstarke Kompressor ist mit einem 24 l Kessel ausgestattet und hat bei einer Leistung von 750 Watt eine Druckleistung von 8 bar. Damit bringt er es auf eine Abgabeleistung von 140 Litern pro Minute. Der KnappWulf Kompressor Modell KW1024 ist für jeden Einsatz rund um Hobby und Freizeit gut geeignet. Sein Gewicht von etwa 25 kg kaschiert er durch einen robusten Griff und zwei stabile Räder, mit deren Hilfe er immer schnell an den Einsatzort gebracht werden kann.

Durch die geringe Betriebslautstärke ist der KnappWulf Kompressor Modell KW1024 auch gut zum Einsatz in Innenräumen geeignet.

Der KnappWulf Kompressor Modell KW1024 arbeitet ölfrei und er kann mit einer Vielzahl von Druckluftwerkzeugen wie beispielsweise Schlagschraubern oder Lackierpistolen genutzt werden.

8. Einhell Kompressor TE-AC 270/50/10

Einen 50 Liter Druckbehälter, eine Leistung von 1,8 kW und einen Druck von maximal 10 bar bringt der Einhell Kompressor TE-AC 270/50/10 mit und entpuppt sich damit als sehr leistungsstarker Kompressor. Er bringt ein Gewicht von 33 kg auf die Waage, doch dank zweier Gummiräder lässt er sich trotzdem gut transportieren und daher auch flexibel einsetzen. Durch seine Leistungsstärke ist der Einhell Kompressor TE-AC 270/50/10 besonders gut für den professionellen Einsatz in kleineren Werkstätten geeignet, aber auch ambitionierte Heimwerker und Hobbyschrauber werden ihre Freude an diesem Kompressor haben. Das Gerät verfügt über einen Druckschalter, ein Sicherheitsventil sowie ein Rückschlagventil und sorgte damit für eine sehr große Sicherheit. Auf zwei großen Manometern, die mit Schnellkupplungen versehen sind, werden der geregelte und der ungeregelte Kesseldruck angezeigt und der Kompressor ist mit einem Entwässerungshahn ausgestattet, mit dem Kondensflüssigkeit aus dem Kessel gelassen werden kann.

Anders als viele andere Kompressoren arbeitet der Einhell Kompressor TE-AC 270/50/10 nicht ölfrei. Es müssen daher regelmäßige Ölwechsel vorgenommen werden und das Gerät ist nicht geeignet für Lackierarbeiten.

Die Betriebslautstärke beträgt 94 Dezibel, was den Einhell Kompressor TE-AC 270/50/10 nicht gerade zu einem leisen Vertreter seiner Zunft macht.

9. Einhell Kompressor TC-AC 190/8 Kit

Der Einhell Kompressor TC-AC 190/8 Kit ist ein kompakter und leichter Kompressor. Er wiegt weniger als 6 kg und lässt sich daher ganz einfach und flexibel überall einsetzen. Mit einer Leistung von 1.100 Watt und einer Ansaugleistung von 190 Litern pro Minute sowie einem Maximaldruck von 8 bar hat das kleine Gerät trotzdem einiges zu bieten und der Kompressor lässt sich vor allem in den Bereichen Hobby und Freizeit vielseitig einsetzen. So eignet er sich beispielsweise sehr gut für Ausblasarbeiten oder zum Auffüllen von Reifen, Luftmatratzen oder Planschbecken.

Der Einhell Kompressor TC-AC 190/8 Kit hat ein praktisches Aufbewahrungsfach, in dem das mitgelieferte Zubehör aufbewahrt werden kann. Dazu gehören beispielsweise ein Reifenfüller, ein Reifenfüllschlauch, ein Adapterset und eine Ausblasdüse.

Der Einhell Kompressor TC-AC 190/8 Kit hat einen Schallleistungspegel von 97 Dezibel und ist damit kein leiser Kompressor. Da das Gerät ohne Kessel arbeitet, verfügt es außerdem nicht über eine Druckluftreserve und muss konstant angeschaltet bleiben, sodass es bei längerem Arbeiten durchaus zu einer Lärmbelastung kommen kann. Der Einhell Kompressor TC-AC 190/8 Kit wird ölfrei betrieben und ist daher besonders wartungsarm.

10. Einhell Kompressor TC-AC 190/6/8 OF

Der Einhell Kompressor TC-AC 190/6/8 OF hat eine Leistung von 1.100 Watt, einen Maximaldruck von 8 bar und eine Ansaugleistung von 185 Litern pro Minute. Mit einem Gewicht von weniger als zehn Kilogramm ist das Gerät leicht transportabel und flexibel einsetzbar. Ein Kesselvolumen von 6 Litern sorgt dafür, dass bei kleineren Arbeiten immer eine Druckluftreserve vorhanden ist. Erst wenn diese Reserve verbraucht ist, springt das Gerät wieder an, was bei einer Betriebslautstärke von 97 Dezibel allerdings nicht gerade geräuscharm ist. Für kleinere Arbeiten rund um Haushalt, Hobby und Freizeit wie beispielsweise Ausblasarbeiten oder das Aufblasen von Luftmatratzen oder Bällen ist das Gerät sehr gut geeignet.

Der Einhell Kompressor TC-AC 190/6/8 OF hat eine besonders ergonomische Bauform, die für einen sehr einfachen Transport des Geräts sorgt.

Der Kompressor ist mit einer Kabelaufwicklung, einem Manometer mit Schnellkupplung und einem praktischen Ablassventil für Kondensflüssigkeit ausgestattet. Das Gerät wird ölfrei betrieben und ist daher wartungsfrei.

11. Scheppach 5906102901 Kompressor HC53DC

Mit einer Leistung von 2.200 Watt und einem Kesselvolumen von 50 Litern ist der Scheppach 5906102901 Kompressor HC53DC ein sehr leistungsstarkes Gerät, das gut für den professionellen Einsatz in kleineren Werkstätten oder auf Baustellen geeignet ist. Aber auch Heimwerker und Hobbyschrauber, die viel mit Druckluft arbeiten, werden dieses Gerät zu schätzen wissen. Der Scheppach 5906102901 Kompressor HC53DC wiegt mehr als 40 Kilogramm, lässt sich aber durch zwei stabile Räder und einen Griff leicht bewegen und kann daher durchaus flexibel eingesetzt werden. Bei einem Maximaldruck von 10 bar kann der Scheppach 5906102901 Kompressor HC53DC mit einer Ansaugleistung von 412 Litern pro Minute und einer Abgabeleistung von bis zu 272 Litern pro Minute aufwarten. Er ist somit für alle Druckluftarbeiten gut geeignet. Mit einer Betriebslautstärke von knapp 100 Dezibel ist er jedoch kein leises Gerät.

Der Scheppach 5906102901 Kompressor HC53DC ist sehr vielseitig für nahezu alle Druckluftarbeiten geeignet. Eine Ausnahme besteht jedoch bei Lackierarbeiten, da das Gerät nicht ölfrei betrieben wird und somit Öl in die Druckluft gelangt und die Farbe verunreinigt wird.

Zum Lieferumfang gehören der 50 l Tank, ein Manometer, zwei praktische Schnellkupplungen und ein Druckminderer.

Wozu braucht man einen Kompressor?

Kompressoren werden für sehr viele unterschiedliche Zwecke eingesetzt und sind sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich nutzbar. In einer Werkstatt, in der mit Druckluftwerkzeugen gearbeitet wird, ist ein Kompressor unverzichtbar, aber auch im privaten Bereich leistet beispielsweise ein Kompressor für Autoreifen gute Dienste. Da Druckluft für viele verschiedene Gelegenheiten genutzt werden kann und viele Arbeiten erleichtert, lässt sich ein guter Kompressor sehr vielseitig einsetzen. Unter anderem können Sie ihn für die folgenden Arbeiten nutzen:

  • Reifen von Auto, Fahrrad, Rasentraktor oder anderen Fahrzeugen aufpumpen
  • Aufblasen von Freizeitartikeln wie Bällen, Luftmatratzen, Planschbecken oder Swimmingpools
  • Betrieb verschiedener Druckluftwerkzeuge wie beispielsweise Schlagschrauber oder Druckluftnagler
  • Sandstrahlarbeiten
  • Lackierarbeiten
  • Ausblasarbeiten zum Reinigen
  • Airbrush

Nahezu jeder, der ein Fahrrad, ein Auto oder einen Garten hat, wird also den ein oder anderen Verwendungszweck für einen Kompressor finden, wobei im reinen Freizeitbereich oftmals nur ein Mini Kompressor benötigt wird. Heimwerker, Hobbyschrauber und gewerbliche Werkstattbetreiber kommen um einen größeren Druckluftkompressor mit Druckluftbehälter allerdings meist nicht herum. Je nachdem, wofür und in welchem Umfang der Luftkompressor genutzt werden soll, müssen jedoch unterschiedliche Kriterien beachtet werden, wenn man einen Kompressor kaufen möchte. So sollte beispielsweise ein Airbrush Kompressor andere Eigenschaften mitbringen als ein Kompressor, der in einer Werkstatt für den Betrieb eines Schlagschraubers genutzt wird und ein Kompressor, der nur im Freizeitbereich zum Aufblasen von Planschbecken und Ähnlichem benötigt wird, wird noch einmal anderen Anforderungen genügen müssen. Es ist daher wichtig, den Kompressor immer dem zugedachten Verwendungszweck entsprechend auszuwählen.

Verschiedene Kompressoren, verschiedene Verwendungszwecke

bester KompressorDrucklufttechnik wird in sehr vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt und Kompressoren gibt es daher für unterschiedliche Verwendungszwecke. So gibt es beispielsweise längst nicht nur den klassischen Kompressor für Druckluft, sondern auch den Klimakompressor, den Kühlkompressor oder einen Kompressor, der die Effizienz eines Verbrennungsmotors verbessert.

So unterschiedlich die Einsatzgebiete und Verwendungszwecke sind, so haben alle Kompressoren doch eins gemeinsam: Sie sind Verdichter, die verschiedene Gase durch Zusammendrücken komprimieren und verdichten. Bei diesem Prozess werden die Dichte und der Druck des Gases erhöht, was beispielsweise eine Veränderung des Aggregatzustandes zur Folge haben kann oder zur Erwärmung des komprimierten Gases führt. Während für industrielle Zwecke und beispielsweise beim Klimakompressor oder Kühlkompressor auch andere Gase wie Stickstoff oder Erdgas verdichtet werden, arbeitet der Druckluftkompressor nur mit normaler Luft. Doch auch bei den Druckluft Kompressoren gibt es viele unterschiedliche Geräte und beim Kauf eines Kompressors ist es wichtig, das passende Gerät für den geplanten Verwendungszweck auszuwählen.

Dabei haben Sie unter anderem die Wahl zwischen folgenden Varianten:

  • Tragbarer Kompressor
    Ein kompakter, tragbarer Kompressor ist vor allem für den Freizeitbereich gut geeignet. Ob zu Hause, im Garten, auf dem Campingplatz, auf Reisen oder am Baggersee, ein tragbarer Kompressor ist flexibel und überall einsetzbar. Soll das Gerät auf Reisen mitgenommen oder beispielsweise am Badesee zum Aufblasen von Schlauchbooten oder Luftmatratzen genutzt werden, ist es ratsam, sich für einen 12 V Kompressor zu entscheiden, der auch über die Autobatterie betrieben werden kann. Mit einem solchen Kompressor können auch Reifen aufgefüllt werden, sodass er beispielsweise auch für Radsportler interessant ist oder bei einer Reifenpanne helfen kann. Anstelle eines 12 V Kompressors ist auch ein Akku Kompressor eine gute Wahl, wenn das Gerät ohne direkte Stromquelle betrieben werden soll.
  • Kompressor ohne Kessel
    Kleine, kompakte, tragbare Kompressoren arbeiten in der Regel ohne einen Kessel. Der Verzicht auf den Druckluftkessel trägt zu einer erheblichen Gewichtsreduzierung bei und macht die Kompressoren klein und handlich. Wird der Kompressor nicht häufig benötigt und beispielsweise nur im Garten eingesetzt, um für die Sommersaison das Planschbecken oder den Pool aufzupumpen sowie Bälle und Fahrradreifen mit Luft zu füllen, ist ein Kompressor ohne Kessel in der Regel ausreichend, auch wenn das Füllen größerer Swimmingpools durchaus eine Weile dauern kann. Auch zum Ausblasen von PCs oder zur Reinigung anderer Geräte ist ein Kompressor ohne Kessel gut geeignet. Wird das Gerät nur zu Hause genutzt, reicht die normale Stromversorgung über die Steckdose aus und es wird kein Kompressor mit 12 V Anschluss oder Akku benötigt.
  • Kompressor mit Druckluftkessel
    Für häufigeren und längeren Gebrauch im Privat- und Hobbybereich sowie für den professionellen Einsatz ist ein Kompressor mit Druckluftkessel notwendig. Je größer das Kesselvolumen, desto schneller lassen sich beispielsweise Reifen von Pkws und Nutzfahrzeugen aufpumpen und auch für den Betrieb von Druckluftwerkzeugen ist in der Regel ein Kompressor mit Druckluftkessel erforderlich.

Vor dem Kauf eines Kompressors sollte der zukünftige Einsatzbereich des Kompressors daher möglichst genau eingegrenzt werden, um sich für das richtige Gerät entscheiden zu können.

So arbeitet der Kompressor

Wichtig für die Entscheidung für den richtigen Kompressor sind auch die technischen Details. Bevor wir näher darauf eingehen, was es mit den verschiedenen Fachbegriffen rund um den Kompressor auf sich hat und worauf man besonders achten muss, werfen wir jedoch zunächst einen Blick darauf, wie der Kompressor arbeitet.

Bei den Druckluft Kompressoren müssen vor allem zwei Arten unterschieden werden:

  1. Der Kolbenkompressor oder Kolbenverdichter
    Innerhalb der Kolbenkompressoren muss wiederum zwischen Hubkolbenkompressoren und Drehkolbenkompressoren unterschieden werden. Während die Luft bei einem Hubkolbenkompressor von einem sich hin- und herbewegenden Kolben angesaugt und wieder ausgestoßen wird, arbeitet der Drehkolbenkompressor mit Schlitzen, durch die die Luft angesaugt und ausgestoßen wird. Die Verdichtung erfolgt durch die sich drehenden Kolben, die bei ihrer Bewegung jeweils die Ansaug- und Ausstoßschlitze freigeben oder verschließen.
  2. Der Schraubenkompressor oder Schraubenverdichter
    Beim Schraubenkompressor werden zwei Rotoren zur Verdichtung genutzt, die mit einer schraubenartigen Verzahnung ineinandergreifen. Die einströmende Luft legt sich schlauchförmig um die Rotoren und wird dort durch die Drehungen verdichtet, da sie in immer kleiner werdende Kammern gepresst wird. Ist der erforderliche Druck erreicht, wird die verdichtete Luft freigegeben.

Als Faustregel lässt sich sagen, dass der Schraubenkompressor immer dann die richtige Wahl ist, wenn die Druckluft kontinuierlich und über längere Zeiträume gebraucht wird. Nur so erreicht der Schraubenkompressor, der auf den Dauerbetrieb ausgerichtet ist, seine Betriebstemperatur und kann effizient arbeiten. Er ist daher eher für den professionellen Bereich und die Industrie geeignet.

Der Kolbenkompressor hingegen kommt gut damit klar, wenn er immer wieder kurzzeitig eingesetzt und oft gestoppt und neu gestartet wird. Für den Freizeit- und Hobbybereich ist daher in der Regel der Kolbenkompressor die bessere Wahl.

Ansaugleistung und Abgabeleistung

Kompressor VergleichEin wichtiges Kriterium bei der Auswahl des richtigen Druckluftkompressors ist die Ansaugleistung. Sie bezeichnet die Menge an Luft, die der Kompressor ansaugen kann, und wird in der Regel in Liter pro Minute angegeben. Das Ansaugvolumen ist immer höher als das Ausgabevolumen, da die Luft im Inneren des Kompressors verdichtet wird und sich das Volumen dadurch verringert. Natürlich kann der Kompressor aber nur mit der Luft arbeiten, die er vorher angesaugt hat, sodass das Ansaugvolumen einen guten Überblick über die Leistungsfähigkeit des Geräts gibt. Je mehr Luft der Kompressor ansaugen kann, desto mehr verdichtete Luft kann der Kompressor ausstoßen, wobei das Ausgabevolumen auch immer vom Grad der Verdichtung abhängig ist. So hat die angesaugte Luft bei einem Druck von 5 bar ein höheres Volumen als die gleiche Menge Luft bei 8 bar und die Abgabeleistung ist damit ein relativer Wert. Die Ansaugleistung bildet daher einen guten Vergleichswert, um die Leistung verschiedener Kompression zu vergleichen. Für den Betrieb von Druckluftwerkzeugen ist hingegen oft nur die Abgabeleistung von Bedeutung.

Eine hohe Ansaugleistung ist daher nicht pauschal ein Merkmal eines guten Kompressors, denn Ansaugleistung und Abgabeleistung müssen immer zum jeweiligen Verwendungszweck des Kompressors passen. So verbraucht beispielsweise eine Airbrush Pistole weit unter 100 Liter Luft pro Minute während bei Arbeiten wie dem Sandstrahlen mehrere 100 Liter pro Minute benötigt werden. Hinsichtlich der optimalen Ansaug- und Abgabeleistung muss also auch wieder der künftige Verwendungszweck des Kompressors berücksichtigt werden.

Ölfrei oder nicht?

Druckluftkompressoren gibt es in ölfreien und ölgeschmierten Variationen. Beim Kauf eines neuen Kompressors müssen Sie daher entscheiden, welche Variante für Sie besser geeignet ist. In einigen Bereichen wird Ihnen diese Entscheidung von vornherein abgenommen, denn für manche Anwendungsbereiche sind nur ölfreie Kompressoren geeignet. Im Hobby- und Freizeitbereich ist das vor allem bei diesen Anwendungsgebieten der Fall:

  • Airbrush
  • Lackierarbeiten und Malerarbeiten
  • Ausblasarbeiten an elektronischen Geräten

Gut geeignet sind ölfreie Kompressoren außerdem für folgende Zwecke:

  • zum Aufpumpen von Reifen
  • zum Aufblasen von Bällen und anderen Freizeitartikeln wie Planschbecken oder Luftmatratzen
  • zum Sandstrahlen

Im gewerblichen Bereich sind ölfreie Kompressoren unter Umständen sogar gesetzlich vorgeschrieben, beispielsweise bei folgenden Nutzungen:

  • in der Dentalmedizin
  • im Labor
  • in der Umweltschutz-Messtechnik
  • in der Chemie- und Pharmaindustrie
  • in der Elektrotechnik
  • in der Getränke- und Lebensmittelindustrie

Kompressor TestGrund dafür ist, dass bei einem ölgeschmierten Kompressor Öl in die ausgestoßene Druckluft gelangt, was unweigerlich zu Verunreinigungen führt. Ölfrei betriebene Kompressoren haben darüber hinaus den Vorteil, dass sie wartungsarm sind, da keine Ölkontrollen und Ölwechsel durchgeführt werden müssen. Mit einem ölfreien Kompressor lässt sich außerdem auch noch Geld sparen, da das Kompressoröl um einiges teurer ist als herkömmliches Motoröl.

Auf der anderen Seite sind ölfreie Kompressoren jedoch nicht für alle Anwendungsgebiete geeignet. So müssen beispielsweise die meisten Druckluftwerkzeuge mit ölgeschmierten Kompressoren betrieben werden, da diese höhere Drehzahlen und damit eine höhere Ausgangsleistung erzielen, die für viele Druckluftwerkzeuge notwendig ist. Druckluftbohrer und andere Druckluftwerkzeuge brauchen beispielsweise Ausgangsleistungen von 150 bis 200 Litern pro Minute, die von ölfreien Kompressoren aufgrund der deutlich niedrigeren Drehzahlen nicht geliefert werden können.

Viele Druckluftwerkzeuge benötigen außerdem die Ölpartikel in der ausgestoßenen Luft, damit sie ihrerseits geschmiert werden und reibungslos laufen können. Zwar gibt es Druckluft Zubehör zu kaufen, mit dem eine solche Ölschmierung von Druckluftwerkzeugen über die Luft auch bei ölfreien Kompressoren ermöglicht werden kann, doch die Handhabung ist nicht sehr praktisch, da sie immer wieder nachgefüllt werden müssen. Für die ölgeschmierten Kompressoren spricht außerdem die längere Lebensdauer.

Auch hier bestimmt also zu großen Teilen der zukünftige Verwendungszweck des Kompressors die Auswahl.

Welches Kesselvolumen ist das Richtige?

FragezeichenMit Ausnahme der kleinen tragbaren Kompressoren arbeiten alle Kompressoren mit einem Drucklufttank oder Kessel. Diese Kessel haben unterschiedliche Größen von beispielsweise 6 l, 24 l oder 50 l und je größer der Kessel, desto schwerer wird der Kompressor. Grund dafür ist der Druck, den der Kessel aushalten muss. Je größer der Kessel, desto größer ist der Druck und somit muss die Wandstärke des Kessels entsprechend angepasst werden. Während ein kleiner tragbarer Kompressor mit weniger als 6 kg Gewicht auskommen kann, kommen daher bei einem Kompressor mit 50 l Kesselvolumen schnell 20 kg und mehr zusammen. Bei größeren Kompressoren mit einem Kesselvolumen von 80 l kann das Gewicht sogar auf mehr als 50 kg ansteigen.

Bei Kompressoren mit einem großen Kesselvolumen und einem entsprechenden Gewicht sollten Sie immer darauf achten, dass das Gerät mit Reifen und einem handlichen Griff ausgestattet ist. So lässt sich der Kompressor auch bei hohem Gewicht leicht an seinen Einsatzort bewegen.

Die Vorteile des Druckluftkessels liegen auf der Hand. Im Kessel wird immer eine gewisse Menge an Druckluft gespeichert und erst wenn diese Luft verbraucht ist, springt der Kompressor an und verdichtet weitere Luft. Je größer also der Kessel ist, desto größer ist auch die Reserve an Druckluft, die abgerufen werden kann. Das hat mehrere Vorteile:

  • wird eine größere Menge Druckluft benötigt, beispielsweise beim Auffüllen von Pkw Reifen oder einem großen Planschbecken oder Swimmingpool, geht die Arbeit deutlich schneller vonstatten, wenn eine große Menge an Druckluft im Kessel zur Verfügung steht
  • je größer der Kessel ist, desto mehr Luft kann verbraucht werden, ohne dass der Motor neu anspringen muss. Auf diese Weise wird der Motor geschont und das Gerät hat eine längere Lebensdauer
  • die Lärmbelastung ist durch das seltenere Anspringen des Motors deutlich geringer

Doch für welches Kesselvolumen sollen Sie sich entscheiden? Sie werden es schon ahnen, denn maßgeblich ist natürlich wieder der geplante Verwendungszweck des Kompressors. Ein kleiner Kompressor mit einem Kesselvolumen von 6 bis 20 Litern ist durchaus geeignet, wenn damit beispielsweise Autoreifen, Fahrradreifen, Bälle, Luftmatratzen oder kleine Planschbecken befüllt werden sollen. Sollen hingegen Druckluftwerkzeuge betrieben werden, die eine hohe Abgabeleistung benötigen, sollte ein Kompressor mit einem entsprechend großen Kesselvolumen gewählt werden.

Die Lautstärke des Kompressors

Auch die Lautstärke ist ein wichtiger Punkt bei der Auswahl des richtigen Kompressors. Der Motor eines Kompressors kann sehr laut sein, was es oft unmöglich macht, das Gerät in Innenräumen zu nutzen. Eine hohe Lärmbelastung durch den Kompressor kann außerdem dauerhaft zu Gehörschäden führen und auch die Nachbarn können sich durch das Gerät belästigt fühlen.

Die Betriebslautstärke sollte daher beim Kauf immer berücksichtigt werden. Oftmals liegt der sogenannte Schalldruckpegel bei Kompressoren etwa um 90 bis 100 Dezibel. Das entspricht in etwa der Lautstärke einer Kreissäge, einer Kettensäge oder eines Kammerkonzerts. Wird ein Kompressor mit einem solchen Schalldruckpegel regelmäßig genutzt, sollte auf jeden Fall ein geeigneter Gehörschutz getragen werden, denn Lärm kann sich durchaus negativ auf die Gesundheit auswirken.

Während der Betrieb lauter Maschinen und Werkzeuge auf einer Baustelle oder im Umfeld einer Werkstatt in der Regel als normal empfunden wird, werden es jedoch die Nachbarn im Garten, auf dem Campingplatz oder in der Mietwohnung eher nicht begrüßen, wenn ein solch ein lautes Gerät, das sogar die Lautstärke eines Benzinrasenmähers übersteigt, regelmäßig betrieben wird. Überall da, wo ein leiser Kompressor zum Einsatz kommen soll, können Sie daher auf einen Flüsterkompressor zurückgreifen. Diese Kompressoren sind mit einer besonderen Technologie ausgestattet und arbeiten deutlich leiser als ihre lärmenden Verwandten. Die leisesten Kompressoren mit Flüstertechnologie bringen es nur auf einen Schalldruckpegel von etwa 45 Dezibel, während andere leise Kompressoren einen Schalldruckpegel von etwa 50 bis 70 Dezibel erzeugen. Als Vergleichswert eignet sich hier ein Fernseher, der auf Zimmerlautstärke läuft und mit etwa 60 Dezibel zu Buche schlägt.

Wie hoch sollte der maximale Druck des Kompressors sein?

VorteileDer Kompressor verdichtet die Luft und erzeugt damit einen gewissen Druck. Dieser Druck wird in bar gemessen und kann bei den meisten Geräten über ein Manometer abgelesen werden. Wie hoch der maximale Druck des Kompressors sein sollte, hängt auch wiederum davon ab, wie das Gerät eingesetzt werden soll. So brauchen beispielsweise verschiedene Druckluftwerkzeuge verschiedene Drücke, um ordnungsgemäß zu arbeiten. Wichtig beim maximalen Druck ist es, dass der regelmäßig benötigte Arbeitsdruck unter diesem maximalen Druck liegt, da der Kompressor ansonsten schnell überlastet werden kann, wenn er immer in Maximalbetrieb arbeiten muss. In der Regel liegen die Drücke eines Kompressors für den privaten Bereich zwischen 6 und 10 bar.

Darauf müssen Sie beim Kauf eines Kompressors achten

Darauf sollten Sie achtenBei der Vielzahl der Angebote auf dem Markt lässt sich leicht der Überblick verlieren, wenn man einen Druckluftkompressor kaufen möchte. Braucht man einen Kompressor mit Druckkessel oder ohne, muss der Kompressor 10 bar Maximaldruck haben oder reicht weniger, welche Rolle spielen Lautstärke und Gewicht und für welchen Kompressor soll man sich nun entscheiden? In unserem Ratgeber auf STERN.de finden Sie viele Informationen rund um den Kompressor und die wichtigsten Kaufkriterien haben wir hier noch einmal übersichtlich für Sie zusammengefasst.

Im ersten Schritt müssen Sie jedoch entscheiden, ob und für welchen Zweck Sie einen Kompressor kaufen möchten. Die Vor- und Nachteile des Geräts im privaten Freizeit- und Hobbybereich sehen Sie hier auf einen Blick:

  • sehr vielseitig verwendbares Gerät
  • zum Reifen Aufpumpen müssen Sie nicht mehr extra zur Tankstelle fahren
  • schweißtreibendes Aufpumpen von Luftmatratzen, Planschbecken oder Badeinseln ist nicht mehr notwendig
  • mit einem Kompressor lassen sich leicht auch Ausblasarbeiten an elektronischen Geräten wie dem PC oder auch an anderen Werkzeugen durchführen
  • Hobbyschrauber und Heimwerker können mit einem Kompressor viele Druckluftwerkzeuge betreiben
  • mitunter sehr laut
  • für nur sehr gelegentlichen Einsatz gegebenenfalls eine überflüssige Anschaffung
Für den Kompressor spricht also vor allen Dingen seine Vielseitigkeit. Nachteile gibt es abgesehen von der Lautstärke kaum, soll jedoch nur einmal im Jahr das Planschbecken aufgepustet werden, sollten Sie sich überlegen, ob sich dafür die Anschaffung eines Kompressors lohnt.

Haben Sie sich für den Kauf eines Kompressors entschieden, müssen Sie beim Kauf Folgendes beachten:

  1. Die Leistung
    Die benötigte Leistung Ihres Kompressors ist abhängig von der späteren Nutzung. Wichtige Werte sind hier vor allem die Wattzahl und die Abgabeleistung in Litern pro Minute. Soll der Kompressor nur im Freizeitbereich zum Aufpumpen von Reifen und dem Befüllen von Luftmatratzen, Planschbecken, Bällen und Ähnlichem genutzt werden, ist eine Abgabeleistung von 50 Litern pro Minute bei einem Arbeitsdruck von 6 bar ausreichend. Für Lackierarbeiten werden hingegen in der Regel mindestens 300 Liter pro Minute benötigt und zum Sandstrahlen sogar 500 Liter pro Minute. Möchten Sie Druckluftwerkzeuge mit dem Kompressor betreiben, sollten Sie sich bei der Leistung nach dem Bedarf der Werkzeuge richten.
  2. Das Kesselvolumen
    Das benötigte Kesselvolumen ist vor allem von der Einsatzdauer des Kompressors abhängig. Je größer das Fassungsvermögen des Kessels ist, desto zuverlässiger kann der Kompressor einen stabilen Luftdruck über längere Zeit gewährleisten. Möchten Sie mit dem Kompressor nichts weiter tun, als beispielsweise Fahrradreifen oder Bälle aufzupumpen und gelegentlich einmal eine Luftmatratze mit Luft zu füllen, reicht auch ein tragbarer Kompressor ohne Kessel aus.
    Da der Kompressor ohne Kessel über keinerlei Luftreserven verfügt, läuft der Motor konstant. Das kann zum einen zu einer kürzeren Lebensdauer des Motors führen und zum anderen ist die Lärmbelästigung deutlich erhöht.
    Für gelegentliche kleinere Arbeiten ist auch ein Kompressor mit einem 6 Liter Kessel geeignet. Diese Mini Kompressoren sind aufgrund ihres geringen Gewichts immer noch sehr flexibel und können leicht getragen werden. Möchten Sie den Kompressor im privaten Einsatz regelmäßig nutzen, um beispielsweise Fahrzeugreifen aufzupumpen oder andere kleine Druckluftarbeiten durchzuführen, ist ein Kompressor mit einem 24 Liter Kessel gut geeignet. Für einen 50 Liter Kessel sollten Sie sich entscheiden, wenn Sie den Kompressor als Hobbyschrauber, ambitionierter Heimwerker oder in einer kleineren Werkstatt nutzen wollen. Größere Kompressoren mit einem Kesselvolumen von 100, 200 oder 500 Litern werden im privaten Bereich in der Regel nicht benötigt, sie kommen eher in großen Werkstätten oder in der Industrie zum Einsatz. Zu beachten ist im Zusammenhang mit dem Kesselvolumen auch immer das Gewicht des Kompressors. Je größer das Kesselvolumen, desto schwerer ist auch der Kompressor. Bei einem Kompressor mit einem Kesselvolumen von 24 oder mehr Liter sollten Sie daher darauf achten, dass das Gerät über Transportrollen und einen robusten Griff verfügt, damit es leicht an seinen Einsatzort gebracht werden kann. Achten Sie bei einem Kessel außerdem darauf, dass er eine leicht erreichbare Ablassschraube hat, über die Kondenswasser aus dem Kessel abgelassen werden kann.
  3. Der maximale Druck
    Kompressoren für den privaten Bereich haben meist einen Maximaldruck zwischen 6 und 10 bar. 8 bar sind für den Privatgebrauch im Freizeitbereich in der Regel völlig ausreichend. Hobbyschrauber und ambitionierte Heimwerker, die auch Druckluftwerkzeuge betreiben möchten, sollten sich jedoch eher für einen Kompressor mit 10 bar entscheiden.
  4. Ölfrei oder ölgeschmiert
    Ölfreie Kompressoren bringen einige Vorteile mit sich. Sie gewährleisten eine ölfreie Druckluft, die beispielsweise zum Airbrushen, für Lackierarbeiten und für Ausblasarbeiten notwendig ist. Auch zum Aufpumpen von Reifen und zum Befüllen verschiedener Freizeitartikel wie Luftmatratzen, Planschbecken oder Bälle sind ölfreie Kompressoren gut geeignet. Sie sind außerdem wartungsfrei, da weder Ölstandskontrolle noch Ölwechsel vorgenommen werden müssen. Möchten Sie jedoch vorrangig Druckluftwerkzeug mit dem Kompressor betreiben, ist ein ölgeschmierter Kompressor in der Regel die bessere Wahl. Er erreicht höhere Drehzahlen und dadurch eine höhere Abgabeleistung als ein ölfreies Gerät und versorgt darüber hinaus durch die ölhaltige Luft die Druckluftwerkzeuge mit dem notwendigen Schmiermittel. Ölgeschmierte Kompressoren haben einen höheren Wartungsbedarf, da regelmäßig der Ölstand kontrolliert werden muss und etwa einmal jährlich ein Ölwechsel vorgenommen werden muss. Das kann auch etwas ins Geld gehen, denn das dazu benötigte Kompressor Öl ist teurer als herkömmliches Motoröl. Ölgeschmierte Kompressoren haben dafür oft eine längere Lebensdauer als ölfreie Geräte, sie sind jedoch meist auch etwas lauter.
  5. Die Lautstärke
    Auch die Lautstärke muss beim Kompressor Kauf beachtet werden. Mit 90 bis 100 Dezibel sind die meisten Geräte lauter als ein Rasenmäher. Soll der Kompressor eher leise laufen, sollten Sie sich für ein Gerät mit Flüstertechnologie entscheiden, das mit etwa 45 bis 70 in Dezibel nicht lauter ist als ein Fernseher in Zimmerlautstärke.
  6. Der Stromanschluss
    Die meisten Kompressoren für den privaten Gebrauch laufen über eine herkömmliche 230 Volt Steckdose. Große Kompressoren mit einem Kesselvolumen von 100 und mehr Litern, die gewerblich eingesetzt werden, brauchen hingegen oftmals einen Starkstromanschluss. Möchten Sie unabhängig von der heimischen Stromversorgung sein und das Gerät beispielsweise mit auf Ausflüge an den Badesee nehmen oder auch für eine Reifenpanne gewappnet sein, empfiehlt sich ein Gerät, das sich mit 12 Volt über die Autobatterie betreiben lässt. Möchten Sie völlig stromunabhängig sein, gibt es auch die Möglichkeit eines akkubetriebenen Kompressors.

Kompressor Test der Stiftung Warentest

FragezeichenDie Stiftung Warentest spielt bei der Kaufentscheidung vieler Verbraucher eine große Rolle. Grund genug also, bei den Warentestern nach einem Kompressor Test und einem Kompressor Testsieger zu suchen. Leider bleibt die Suche jedoch erfolglos, denn die Stiftung Warentest hat noch keinen Kompressor Test durchgeführt. Sollte ein solcher Test in der Zukunft durchgeführt werden, werden wir ihn hier auf STERN.de veröffentlichen und natürlich auch den Testsieger bei den Kompressoren vorstellen.

Kompressor Test von ÖKO Test

Auch Öko-Test ist eine beliebte Anlaufstelle für Verbraucher, die sich dort über die Testergebnisse informieren. Ein Kompressor Test lässt sich jedoch auch bei ÖKO Test nicht finden. Sollte das Verbrauchermagazin in der Zukunft einen Kompressor Test durchführen, werden wir natürlich die Testergebnisse und den Kompressor Testsieger hier auf STERN.de veröffentlichen.

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  • Güde Kompressor AIRPOWER 190/08/6