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Dispokredit Vergleich 2023 – jetzt Kreditangebote vergleichen und günstigen Dispokredit mit Niedrigzins für Ihr Konto sichern


Wenn in einem Gespräch der Begriff „Kredit“ fällt, kommen zunächst große Anschaffungen, wie ein Haus oder ein Auto, und gewaltige Geldsummen in den Sinn, die dabei fließen. Monatliche Raten, die über Jahre oder gar Jahrzehnte zurückzuzahlen sind, springen ebenfalls schnell ins Gedächtnis. Doch nicht alle Kreditarten sind als langfristige Investition angedacht. Es gibt eine weitere Form des Kredits, die viel weiterverbreitet ist, als es einem zunächst erscheinen mag. Die Rede ist vom Dispositionskredit, der auch als Dispokredit oder als Dispo bekannt ist. Millionen Deutschen steht der auf Girokonten gewährte Überziehungskredit zur Verfügung, ein wesentlicher Teil dieser Personen hat den Dispo schon einmal genutzt.

DispokreditDas Darlehen unterscheidet sich in vielen Aspekten von normalen Krediten. So lässt sich der geduldete Dispokredit mehrfach bis zur von der Bank gesetzten Kreditlinie nutzen, solange das Geld inklusive Zinsen rechtzeitig und vollständig zurückgezahlt wird. Das geschieht allerdings nicht, indem eine feste Rate abgebucht wird. Kunden tilgen den Dispokredit durch den Gehaltseingang oder regelmäßige Einzahlungen auf das Girokonto. So ist es den Kunden mit einem Girokonto unbürokratisch möglich, mit ihrem Konto „ins Minus zu rutschen“. Für das hohe Maß an Flexibilität, die der Kreditnehmer bei einem Dispokredit erhält, muss er allerdings sehr hohe Sollzinssätze in Kauf nehmen. Der Überziehungszins beziehungsweise der Dispozinssatz ist bei der Kontoüberziehung deutlich höher als der Durchschnittszins bei einem anderen Kreditvertrag. Daher ist ein Dispokredit nur in seltenen Fällen eine echte Option.

Da es sehr leicht ist, mit einem Dispositionskredit in die Schuldenfalle oder Dispofalle abzurutschen und sich immer noch viele Mythen um diese Finanzierungsalternativen ranken, soll dieser Ratgeber erklären, was ein Dispokredit ist, wann ihn Direktbanken gewähren und wann er sich für den „Ottonormalbürger“ anbietet. Darüber hinaus ist erklärt, wie sich mit dem hier aufgeführten Kreditrechner schnell und unkompliziert ein teurer Dispositionskredit mit einem Ratenkredit ablösen und sich so der Weg aus der Schuldenfalle finden lässt. Zuletzt sind im bekannten FAQ-Bereich weitere wichtige Fragen beantwortet, die Verbraucher hinsichtlich der Thematik stellen.

Was ist ein Dispokredit?

Ein Dispositionskredit ist vor allem dazu geeignet, finanzielle Engpässe für eine kurze Zeit zu überbrücken, denn die Überziehungsmöglichkeit wird von den meisten Filialbanken jeden Monat geduldet. Für längerfristige Investitionen ist der Abrufkredit in keinem Fall geeignet. Dabei ist der geduldete Dispokredit stets an ein Girokonto gebunden, auf welchem regelmäßige Geldeingänge – etwa das monatliche Gehalt – eingehen müssen, damit die Bank überhaupt eine Kreditlinie einräumt. Ein Dispokredit gewährt die Überziehung des Kontos über das verfügbare Guthaben hinaus, sodass der Kredit sofort und dauerhaft in einem bestimmten Verfügungsrahmen erhältlich ist. Während bei anderen Krediten typische Wartezeiten anfallen, können Kontoinhaber auf den Dispo sofort zurückgreifen.

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In den meisten Fällen gewähren Banken etwa das Ein- bis Dreifache des regelmäßigen monatlichen Gehalteingangs zur Überziehung.

Wie bereits angedeutet, muss der Kontoinhaber den Dispokredit nicht jedes Mal neu beantragen, wenn er ihn nutzen will. Stattdessen räumt die Bank den Kreditbetrag einmalig ein, der Bankkunde kann ihn dann nach Abgabe einer Willenserklärung nach eigenem Bedarf jederzeit nutzen – allerdings nur bis zu einem festgelegten Betrag, der von der Bank festgelegten Kreditlinie. Es ist weder ein Verwendungszweck festgelegt noch gibt es klar geregelte Rückzahlungsmodalitäten, wie sie etwa bei einem Ratenkredit gang und gäbe sind. Stattdessen kann der Dispokredit in Teilen oder im Ganzen zurückgezahlt werden.

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Solche Flexibilität hat natürlich ihren Preis. Banken rufen bei Dispokrediten häufig sehr hohe Dispozinsen auf, die nicht selten im zweistelligen Bereich liegen und sich nach den Leitzinsen beziehungsweise dem Referenzzinssatz richten. Wer einen Dispo aufnimmt, sollten also sicherstellen, den Kredit schnell zurückzahlen zu können. Ansonsten können Nutzer die Zinsen schnell im Geldbeutel spüren. In der Regel buchen die Geldinstitute die Dispozinsen vierteljährlich (quartalsweise) vom Konto ab, abhängig vom Kontomodell und den Voraussetzungen, die für den Dispobereich gelten.

Die zentralen Vor- und Nachteile dieses Kredittyps sind also:

  • Hohe Flexibilität hinsichtlich Nutzung und Tilgung
  • Einmalige Einräumung, anschließend nach Bedarf nutzbar
  • Keine Zweckbindung
  • Schnelle Verfügbarkeit
  • Einfache Beantragung
  • Keine weiteren Sicherheiten notwendig
  • Bei Tilgung fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an: Variable Rückzahlung ist also möglich
  • Extrem hohes Zinsniveau
  • Nicht jede Kredithöhe geduldet, vom Einkommen abhängig
  • Durch hohe Dispozinsen nicht für längerfristige Anschaffungen geeignet
  • Für dauerhafte Nutzung nicht empfehlenswert

Wann gewähren Banken einen Dispositionskredit?

In vielen Fällen überprüft die Bank die Bonität, also die Kreditwürdigkeit, ihrer Aktivkunden, bevor sie einen Dispokredit auf einem Girokonto oder Premiumkonto einräumt. Meistens geschieht das mittels einer Abfrage bei der SCHUFA, der größten deutschen Wirtschaftsauskunftei. Falls die Bank also einen Dispositionskredit verwehrt hat, liegt das womöglich daran, dass negative Einträge bei der SCHUFA existieren. Es kann sich daher durchaus lohnen, diese Einträge einzusehen, zu kontrollieren und wenn nötig zu korrigieren. Die SCHUFA gewährt allen Verbrauchern mindestens einmal im Jahr Einblick in ihre Aufzeichnungen.

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Abgesehen von der Bonitätsprüfung verlangen Banken bei der Einräumung eines Dispos meist keine weiteren Sicherheiten. Das liegt daran, dass sich die meisten Banken in den AGB ein Pfandrecht gegenüber dem Kunden einräumen. So können Kreditinstitute bei Nichtzahlung auf andere bei der Bank unterhaltene Konten zugreifen, etwa Tagesgeldkonten oder Wertpapierdepots, sofern sich Tagesgeldkonto und Depots bei der selben Bank befinden.

Zudem wird der Dispokredit zumeist ohne einen formellen Kreditantrag gewährt. Lediglich die Kontoeröffnung eines Girokontos oder ein Kontowechsel sind erforderlich, sollte bei der Bank der Wahl noch kein Konto bestehen. Gegebenenfalls fallen Kontoführungsgebühren an oder der Finanzdienstleister gewährt dem Kontoinhaber im Gegensatz zu den Gebühren für die Kontoführung ein Startguthaben auf die Eröffnung des neuen Kontos. Banken können den Dispokredit jederzeit kürzen oder gar komplett kündigen. Die Disposchulden müssen die Kunden dennoch weiter und ununterbrochen abbezahlen.

Dispokredit vs. Kontokorrentkredit: Die Unterschiede

UnterschiedeRein technisch gesprochen ist ein Dispokredit nichts Anderes als eine Unterform des Kontokorrentkredits, der in diesem Ratgeber bereits ausführlich analysiert wurde. Die beiden Begriffe werden landläufig aber so verwendet, dass der Dispokredit die Überziehungslinie auf einem privat geführten Konto darstellt, während der Kontokorrentkredit geschäftlich genutzte Konten betrifft. Der Einfachheit halber und um die Dinge nicht zu kompliziert zu machen, ist der Ratgeber an dieser Stelle an diese Deutung der Begriffe angepasst.

Ob Dispokredit oder Kontokorrentkredit, privat oder geschäftlich: Das Prinzip ist gleich! Die Inhaber der Konten erhalten eine dauerhaft eingeräumte Kreditlinie auf dem Girokonto bis zu einem bestimmten, festgelegten Betrag, dem Dispolimit. Dennoch gibt es einige zentrale Unterschiede zwischen Dispo- und Kontokorrentkredit, wie wir in folgender Tabelle aufgezeigt ist:

KontokorrentkreditDispokredit
GeschäftlichPrivat
Voraussetzung: durchschnittlich planbare UmsätzeVoraussetzung: regelmäßiger Geldeingang
Höhe: individuell abstimmbarHöhe: ein- bis dreifacher Gehaltseingang
Gewährung nur nach Prüfung der Bonität und der betriebswirtschaftlichen GesamtsituationGewährung meist ohne zusätzliche Sicherheiten oder Prüfungen
Ermöglicht die Einhaltung wichtiger VerbindlichkeitenDient zur kurzfristigen Überbrückung von finanziellen Engpässen

Alles zu den Dispokreditzinsen

Wussten Sie folgendes?Wie bereits erwähnt, sind die Dispozinsen beim Dispokredit im Vergleich zu anderen Kreditformen sehr hoch und das trotz der derzeitigen Niedrigzinsphase. Derzeit liegen die Dispozinsen bei Dispokrediten zwischen 6,0 und 13,0 Prozent, während Kontoinhaber für einen normalen Ratenkredit im Normalfall nicht mehr als 5,0 Prozent Zinsen zahlen. Dabei gilt es zu bedenken, dass es eher die Ausnahme ist, dass Banken nur 7 Prozent oder gar 13 Prozent Zinsen verlangen – die meisten Anbieter liegen bei etwa 10 Prozent. Anhand eines Rechenbeispiels können Kontoinhaber sich also leicht ausrechnen, welchen Einfluss die Zinshöhe beziehungsweise der Zinssatz auf die Kreditkosten hat und bis zu welchem Betrag es finanziell zu stemmen ist, wenn Kontoinhaber den Dispokredit voll ausschöpfen.

Die Spanne bei den Zinsen ist sehr hoch. Der Hauptgrund dafür ist die hohe Flexibilität des Kredits, der zu jeder Zeit beziehungsweise in jedem Monat aufgenommen werden kann. Diese lassen sich die Banken in hohen Zinssätzen bezahlen. Ein weiterer Grund ist zudem, dass Banken nicht wissen können, wann der Kunde den Dispo aufnimmt, wann und ob er ihn in Zukunft zurückzahlen wird. Die Banken behalten sich zwar ein Pfandrecht vor, sichern sich aber mit hohen Zinsen gegenüber diesem zusätzlichen Risiko ab.

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Sonderkündigung bei Zinserhöhungen: Grundsätzlich sind Banken dazu berechtigt, jederzeit die Zinsen eines laufenden Dispokredits anzupassen und sie zu erhöhen. Erhöht die Bank die Zinsen allerdings tatsächlich, steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu. Dann lässt sich der Dispokredit innerhalb der nächsten 6 Wochen kündigen. Die Zinserhöhung tritt in diesem Fall nicht in Kraft. Wer aber den Disporahmen in Teilen oder ganz beansprucht hat, muss den Kredit mit der Kündigung ebenfalls vollständig abbezahlen.

Darlehen mit Dispokredit-Rechner ablösen: Der Weg aus der Schuldenfalle

Bei einem Dispokredit fallen im Normalfall sehr hohe Zinsen an, weswegen der Dispo eine teure Option darstellt, Geld zu leihen. Kreditnehmer sollten einen Dispositionskredit grundsätzlich nur dann in Anspruch nehmen, wenn sie sich sicher sind, den Kredit in absehbarer Zeit zurückzahlen zu können. Sonst können die hohen Zinsen schnell in die Schuldenfalle treiben.

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Für Verbraucher besteht bei einem Dispo die reelle Gefahr, in einen echten Teufelskreislauf zu rutschen. Decken sie den Dispokredit etwa zu Monatsbeginn mit dem eingehenden Gehalt, bleibt weniger Geld für den restlichen Monat. Das bedeutet, dass der Kunde womöglich wieder auf den Dispo zurückgreifen muss, um über die Runden zu kommen. So beginnt der Kreislauf wieder von vorne und zieht in einer nicht endenden Abwärtsspirale nach unten. Der Dispobereich sollte also nur im Notfall zum Einsatz kommen, Verbraucher sollten immer die Kontoauszüge im Blick behalten, bevor sie Geld abheben!

Wer einen Dispo in Anspruch genommen hat und dessen Zinsen nicht zurückzahlen kann, sollte schnell handeln! Eine Umschuldung mithilfe eines Kreditrechners ist eine sehr gute Option, um sich langfristig wieder aus der Schuldenfalle zu befreien. Mit einer Umschuldung lassen sich unnötige Zinskosten vermeiden und der Kreditnehmer erhält eine bessere Kostenkontrolle, wenn er den Dispokredit mit dem hohen Zinssatz beispielsweise zu einem Ratenkredit umgeschuldet hat. Wie sich mit dem Dispokredit-Rechner in nur wenigen Schritten ein Ratenkredit aufnehmen lässt, um so den Dispositionskredit abzulösen, ist im Folgenden erklärt:

Schritt 1: Dispokredit-Rechner nutzen

DispositionskreditIm ersten Schritt gilt es, zunächst einen Blick auf den Kreditrechner zu werfen, der stets oben auf der Webseite verankert ist. Um sich in nur wenigen Sekunden eine Vielzahl an Angeboten, beispielsweise von der Targobank, 1822 direkt, Fidor oder der Skatbank anzeigen zu lassen und so eine optimale Marktübersicht zu genießen, sind nur folgende Eingaben nötig:

  • Erforderliche Kreditsumme
  • Gewünschte Laufzeit
  • Verwendungszweck (in diesem Fall: „Umschuldung“)

Anschließend muss der Antragsteller nur noch auf den Button „Kredit berechnen“ klicken. Er wird nun automatisch auf die Angebotsseite weitergeleitet, wo er die Angebote vergleichen kann.

Schritt 2: Angebote vergleichen

Nun sind zahlreiche Angebote von verschiedenen Banken zu sehen, mit denen sich der teure Dispokredit umschulden lässt. Ein Tipp: Es lohnt sich, ein wenig Zeit zu investieren, um den passenden Kredit für die individuellen Bedürfnisse zu finden. Die Tipps aus diesem Ratgeber können bei der Orientierung helfen. Lieber an dieser Stelle ein paar Minuten mehr investiert, statt später auf einem teuren Ratenkredit zu sitzen, den der Kunde womöglich gleich wieder umschulden muss.

Wer sich am Ende für ein Angebot entscheidet und auf den Button „Zur Bank“ klickt, wird vom Rechner nun auf die Webseite des Anbieters weitergeleitet, womit Schritt 2 ebenfalls erledigt ist.

Schritt 3: Ratenkredit aufnehmen und Dispo mit hohem Zinssatz ablösen

Das sollten Sie sich merken! Antragsteller können nun direkt online den Kreditantrag auf der Webseite des Anbieters stellen. Meist müssen sie dafür einige Angaben bezüglich der Person und der aktuellen Arbeits- und Wohnsituation tätigen. Der Antrag sollte in jedem Fall vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt sein! Anschließend lassen sich die Informationen direkt online an die Bank übermitteln oder der Antrag lässt sich ausdrucken und ganz klassisch per Post versenden, was allerdings ein wenig länger dauert.

Bevor die Bank den Kredit jetzt gewähren oder ablehnen kann, muss der Antragsteller gegenüber dem Kreditinstitut die Identität nachweisen. Dafür stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • VideoIdent-Verfahren: Das einfachere Verfahren, bei dem der Kunde nach dem Antrag direkt zu einem Video-Chat mit einem Bank-Mitarbeiter geleitet wird. Er benötigt hierfür nur eine funktionierende Webcam und sollte den Personalausweis bereithalten, damit der Mitarbeiter ihn identifizieren kann.
  • PostIdent-Verfahren: Alternativ lässt sich der Antrag ausdrucken und der Antragsteller kann damit und mit dem Personalausweis in die nächste Filiale der Deutsche Post gehen. Dort übernimmt ein Post-Mitarbeiter als Stellvertreter der Bank die Identifikation.

Sobald alle Dokumente vorliegen, wird die Umschuldung veranlasst. Es wurden erfolgreich alle Schritte absolviert!

Alternativen zum Dispositionskredit

Dispokredit RechnerViele Verbraucher sind aufgrund der hohen Sollzinssätze beim Dispokredit auf der Suche nach einer günstigeren Alternative. Dazu eignen sich vor allem die folgenden Kreditvarianten:

  • Kreditkarte: Anbieter von Kreditkarten erheben oftmals keine Sollzinssätze, wenn Der Kunde die Voraussetzungen erfüllt und den eingeräumten Kreditrahmen in Anspruch nimmt, falls das Darlehen direkt im Folgemonat wieder ausgeglichen wird. Daher liegt hier das höchste Einsparungspotenzial beim Zinssatz vor.
  • Rahmenkredit: Bei einem Rahmenkredit erhalten Antragsteller einen festen Kreditrahmen, allerdings zu günstigeren Konditionen beziehungsweise Sollzinssätzen. Dieser Kredit wird ebenfalls einmal gewährt und kann vom Kunden wiederholt beansprucht werden, sofern er die Voraussetzungen erfüllt und die Rate pro Monat bedienen kann.
  • Ratenkredit: Ein Ratenkredit, wie er im STERN-Kreditrechner zu finden ist, wird dagegen einmalig gewährt und dann ausgezahlt. Die Rückzahlung erfolgt in gleichbleibenden, monatlichen Raten. Die Zinsen sind hier vergleichsweise gering, dafür sind Kunden mit diesem Darlehen weniger flexibel.

FAQ: Die wichtigsten Fragen kompakt beantwortet

Im FAQ-Bereich sind wichtige Fragen aufgeführt, die von Verbrauchern hinsichtlich der Thematik immer wieder gestellt werden. Hier sind kompakte Antworten auf diese Fragen zu finden.

Wie wird die Dispokredit-Höhe festgelegt?

Banken orientieren sich bei der Höhe des Dispokredits zum einen an der Höhe des kontinuierlich eingehenden Gehalts, was eine Voraussetzung für den Dispobereich ist, und zum anderen an der Bonität beziehungsweise der Kreditwürdigkeit des Kontoinhabers. Im Normalfall erhalten Privatpersonen, die ein Konto führen, einen Dispo in Höhe von einem bis drei Monatsgehältern.

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Um sicherzugehen, dass der Kunde den Dispo vollständig und rechtzeitig zurückzahlen kann, holt sich die Bank Informationen über die Bonität bei Auskunfteien wie der SCHUFA ein. Darauf basiert die Höhe der geduldeten Kreditlinie.

Was passiert, wenn Inhaber des Kontos den Dispo einen Monat überziehen?

FragezeichenEine Überziehung des Dispos für einen Monat ist bei vielen Banken gar nicht erst möglich beziehungsweise wird nicht geduldet. Sollte es in einem Fall aber dazu kommen, werden Überziehungszinsen fällig, das sind noch einmal deutlich höhere Sollzinssätze als beim sowieso schon sehr hohen Dispozins. Daher sollten Kontoinhaber eine Überziehung des Überziehungskredits beziehungsweise des Dispobereichs unbedingt vermeiden.

Kann die Bank den Dispositionskredit fristlos kündigen?

Ja, Banken können laufende Dispositionskredite fristlos kündigen – etwa, wenn sie der Meinung sind, dass das Risiko eines Zahlungsausfalls bei einem Kunden zu hoch ist beziehungsweise über die Zeit zugenommen hat. Es kann passieren, dass der Kunde dann die Voraussetzungen für den Dispobereich nicht mehr erfüllt und die Überziehung von der Bank nicht mehr geduldet wird. Das kann etwa bei Arbeitslosigkeit oder Privatinsolvenz der Fall sein. In allen anderen Fällen gilt jedoch eine Kündigungsfrist von 30 Tagen taggenau, in welcher der Kredit dann zurückgezahlt werden muss.

Was sind die Folgen einer Kontopfändung?

Kommt es in letzter Konsequenz zu einer Kontopfändung, kann grundsätzlich der Dispokredit für die Pfändung herangezogen werden, allerdings nur die bis zur Kreditgrenze freien Geldmittel. Entsprechende Rechte räumen sich alle Banken in den AGB ein. Außerdem muss der Kunde diese freien Geldmittel abrufen, damit die Pfändung greifen kann.

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Es gilt immer: Nicht in Anspruch genommene Beträge können nicht von der Bank gepfändet werden.

Gibt es einen Dispokredit-Test der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat sich bereits mehrfach mit Dispozinsen auseinandergesetzt, zuletzt im Juni 2023. Die Erkenntnis zu diesem Zeitpunkt: Innerhalb eines Jahres hat es einen steilen Anstieg der durchschnittlichen Dispozinsen gegeben – von 9,43 Prozent auf 11,22 Prozent. Die Verbraucherorganisation hat in ihrem Test Angebote und Konditionen von 1.127 Banken, Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken verglichen. Alle Details zu diesem Test und den Konditionen der Banken finden sich auf der Webseite der Stiftung Warentest an dieser Stelle.