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Wenn in einem Gespräch der Begriff „Kredit“ fällt, denken die meisten Leute direkt an große Anschaffungen, wie ein Haus oder ein Auto, und an gewaltige Geldsummen, die dabei fließen. Auch monatliche Raten, die über Jahre oder gar Jahrzehnte zurückzuzahlen sind, springen schnell einmal ins Gedächtnis. Doch nicht jeder Kredit ist auch als langfristige Investition angedacht. Es gibt auch eine weitere Form des Kredits, die viel weiter verbreitet ist, als es der Laie vielleicht denken mag. Die Rede ist natürlich vom Dispositionskredit, der auch als Dispokredit oder einfach nur als Dispo bekannt ist. Millionen Deutschen steht dieser auf Girokonten gewährte Überziehungskredit zur Verfügung und ein wesentlicher Teil dieser Personen hat den Dispo auch schon einmal genutzt.

DispokreditDas Darlehen unterscheidet sich in vielen Aspekten von normalen Krediten. So kann der Dispokredit etwa mehrfach bis zur von der Bank gesetzten Kreditlinie genutzt werden, solange das Geld inklusive Zinsen rechtzeitig und vollständig zurückgezahlt wird. So wird es den Kunden mit einem Girokonto unbürokratisch ermöglicht, mit ihrem Konto „ins Minus zu rutschen“. Für das hohe Maß an Flexibilität, die der Kreditnehmer bei einem Dispokredit erhält, muss er allerdings auch extrem hohe Zinsen zahlen. Aus diesem Grund ist ein Dispokredit auch nur in seltenen Fällen eine echte Option.

Da es sehr leicht ist, mit einem Dispositionskredit in die Schuldenfalle abzurutschen und sich immer noch viele Mythen um diese Darlehensform ranken, haben wir diesen Ratgeber erstellt. Hier erklären wir Ihnen, was ein Dispokredit ist, wann ihn Banken gewähren und wann er sich für den „Ottonormalbürger“ anbietet. Darüber hinaus erklären wir Ihnen, wie Sie mit unserem Kreditrechner schnell und unkompliziert einen teuren Dispositionskredit mit einem Ratenkredit ablösen können und so den Weg aus der Schuldenfalle finden. Zuletzt gehen wir in unserem bekannten FAQ-Bereich auf weitere wichtige Fragen ein, die Verbraucher hinsichtlich der Thematik immer wieder stellen.

Was ist ein Dispokredit?

Ein Dispositionskredit ist vor allem dazu geeignet, finanzielle Engpässe für eine kurze Zeit zu überbrücken. Für längerfristige Investitionen ist er in keinem Fall geeignet. Dabei ist der Dispokredit stets an ein Girokonto gebunden, auf welchem regelmäßige Geldeingänge – etwa das monatliche Gehalt – eingehen müssen, damit die Bank überhaupt eine Kreditlinie einräumt. Ein Dispokredit gewährt die Überziehung des Kontos über das eigentlich verfügbare Guthaben hinaus aus, sodass der Kredit sofort und dauerhaft verfügbar ist. Während bei anderen Kredit typische Wartezeiten anfallen, können Sie auf den Dispo sofort zurückgreifen.

In den meisten Fällen gewähren Banken etwa das ein- bis dreifache des regelmäßigen monatlichen Gehalteingangs zur Überziehung.

Wie wir bereits angedeutet haben, muss der Dispokredit nicht jedes Mal neu beantragt werden, wenn Sie ihn nutzen wollen. Stattdessen räumt die Bank den Kredit einmalig ein, der Bankkunde kann ihn dann nach eigenem Bedarf jederzeit nutzen – allerdings nur bis zu einem festgelegten Betrag, der von der Bank festgelegten Kreditlinie. Es ist weder ein Verwendungszweck festgelegt noch gibt es klar geregelte Rückzahlungsmodalitäten, wie sie etwa bei einem Ratenkredit Gang und Gebe sind. Stattdessen kann der Dispokredit in Teilen oder im Ganzen zurückgezahlt werden.

Solche Flexibilität hat natürlich ihren Preis. Banken rufen bei Dispokrediten häufig extrem hohe Zinsen an, die nicht selten im zweistelligen Bereich liegen. Wenn Sie einen Dispo aufnehmen, sollten Sie also sicherstellen, den Kredit schnell zurückzahlen zu können. Ansonsten können die Zinsen schnell auf den Geldbeutel schlagen.

Um Ihnen die zentralen Vor- und Nachteile dieses Kredittyps noch einmal klar zu zeigen, haben wir Ihnen diese in folgender Übersicht dargestellt.

  • Hohe Flexibilität hinsichtlich Nutzung und Tilgung
  • Einmalige Einräumung, anschließend nach Bedarf nutzbar
  • Keine Zweckbindung
  • Schnelle Verfügbarkeit
  • Einfache Beantragung
  • Keine weiteren Sicherheiten notwendig
  • Bei Tilgung fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an: Variable Rückzahlung ist also möglich
  • Extrem hohe Zinsen
  • Limitierte Kredithöhe (vom Einkommen abhängig)
  • Nicht für längerfristige Anschaffungen geeignet
  • Für dauerhafte Nutzung nicht empfehlenswert

Wann gewähren Banken einen Dispositionskredit?

In vielen Fällen überprüft die Bank die Bonität, also die Kreditwürdigkeit, ihrer Kunden, bevor sie einen Dispokredit auf einem Girokonto einräumt. Meistens geschieht das mittels einer Abfrage bei der Schufa, der größten deutschen Wirtschaftsauskunftei. Falls die Bank Ihnen also einen Dispositionskredit verwehrt hat, liegt das womöglich daran, dass fehlerhafte Einträge in Ihrer Schufa-Datei existieren. Es kann sich daher durchaus lohnen, diese Einträge einzusehen, zu kontrollieren und wenn nötig zu korrigieren. Die Schufa gewährt allen Verbrauchern mindestens einmal im Jahr Einblick in ihre Schufa-Datei.

Abgesehen von der Bonitätsprüfung verlangen Banken bei der Einräumung eines Dispo eigentlich keine weiteren Sicherheiten. Das liegt daran, dass sich die meisten Banken in den AGBs ein Pfandrecht gegenüber dem Kunden einräumen. So können Kreditinstitute bei Nichtzahlung auf andere bei der Bank unterhaltene Konten zugreifen, etwa Tagesgeldkonten oder Wertpapierdepots.

Zudem wird der Dispokredit zumeist ohne einen formellen Kreditantrag gewährt. Banken können den Dispokredit auch jederzeit kürzen oder gar komplett kündigen. Die Disposchulden müssen die Kunden dennoch weiter abbezahlen.

Dispokredit vs. Kontokorrentkredit: Die Unterschiede

UnterschiedeRein technisch gesprochen ist ein Dispokredit nichts Anderes als eine Unterform des Kontokorrentkredits, den wir im folgenden Ratgeber bereits ausführlich analysiert haben. Die beiden Begriffe werden landläufig aber so verwendet, dass der Dispokredit die Überziehungslinie auf einem privat geführten Konto darstellt, während der Kontokorrentkredit geschäftlich genutzte Konten betrifft. Der Einfachheit halber und um die Dinge nicht zu kompliziert zu machen, wollen wir uns an dieser Stelle an diese Deutung der Begriffe anpassen.

Ob Dispokredit oder Kontokorrentkredit, privat oder geschäftlich: Das Prinzip ist eigentlich gleich! Die Inhaber der Konten erhalten eine dauerhaft eingeräumte Kreditlinie auf dem Girokonto bis zu einem bestimmten, festgelegten Betrag. Dennoch gibt es einige zentrale Unterschiede zwischen Dispo- und Kontokorrentkredit, wie wir Ihnen in folgender Tabelle aufzeigen wollen:

KontokorrentkreditDispokredit
GeschäftlichPrivat
Voraussetzung: Durchschnittlich planbare UmsätzeVoraussetzung: Regelmäßiger Geldeingang
Höhe: Individuell abstimmbarHöhe: ein- bis dreifacher Gehaltseingang
Gewährung nur nach Prüfung der Bonität und der betriebswirtschaftlichen GesamtsituationGewährung meist ohne zusätzliche Sicherheiten oder Prüfungen
Ermöglicht die Einhaltung wichtiger VerbindlichkeitenDient zur kurzfristigen Überbrückung von finanziellen Engpässen

Alles zu den Dispokredit Zinsen

Wussten Sie folgendes?Wie wir bereits ein paar Mal erwähnt haben, liegen die Zinsen beim Dispokredit im Vergleich zu anderen Kreditformen sehr hoch und das trotz der derzeitigen Niedrigzinsphase. Derzeit liegen die Zinsen bei Dispokrediten irgendwo zwischen 6,0 und 13,0 Prozent, während Sie für einen normalen Ratenkredit im Normalfall nicht mehr als 5,0 Prozent Zinsen zahlen. Dabei müssen Sie bedenken, dass es eher die Ausnahme ist, dass Banken nur sieben Prozent oder gar 13 Prozent Zinsen verlangen – die meisten Anbieter liegen irgendwo bei um die zehn Prozent.

Sie sehen also schon: Die Spanne bei den Zinsen ist sehr hoch. Der Hauptgrund dafür ist die hohe Flexibilität des Kredits, der von Ihnen zu jeder Zeit aufgenommen werden kann. Diese lassen sich die Banken in hohen Zinsen bezahlen. Ein weiterer Grund ist zudem, dass Banken nicht wissen können, wann Sie den Dispo aufnehmen und wann und ob Sie ihn in Zukunft zurückzahlen werden. Die Banken behalten sich zwar ein Pfandrecht vor, sichern sich aber mit hohen Zinsen gegenüber diesem zusätzlichen Risiko ab.

Sonderkündigung bei Zinserhöhungen

Grundsätzlich sind Banken dazu berechtigt, jederzeit die Zinsen eines laufenden Dispokredits anzupassen und auch, sie zu erhöhen. Erhöht die Bank die Zinsen allerdings tatsächlich, steht Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu. Dann können Sie den Dispokredit innerhalb der nächsten sechs Wochen kündigen. Die Zinserhöhung tritt für Sie dann nicht in Kraft. Sollten Sie aber den Disporahmen in Teilen oder ganz beansprucht haben, müssen Sie den Kredit mit der Kündigung ebenfalls vollständig abbezahlen.

Darlehen mit Dispokredit Rechner ablösen: Der Weg aus der Schuldenfalle

Bei einem Dispokredit fallen im Normalfall extrem hohe Zinsen an, weswegen der Dispo eine teure Option darstellt, Geld zu leihen. Sie sollten einen Dispositionskredit grundsätzlich nur dann in Anspruch nehmen, wenn Sie sich sicher sind, den Kredit auch in absehbarer Zeit zurückzahlen zu können. Sonst können die hohen Zinsen Sie schnell in die Schuldenfalle treiben.

Für Verbraucher besteht bei einem Dispo die reelle Gefahr, in einen echten Teufelskreislauf zu rutschen. Decken Sie den Dispokredit etwa zu Monatsbeginn mit Ihrem eingehenden Gehalt, bleibt Ihnen weniger Geld für den restlichen Monat. Das bedeutet, dass Sie womöglich wieder auf den Dispo zurückgreifen müssen, um über die Runden zu kommen. So beginnt der Kreislauf wieder von vorne und zieht Sie in einer nicht endenden Abwärtsspirale nach unten. Nutzen Sie den Dispo daher nur im absoluten Notfall!

Haben Sie einen Dispo in Anspruch genommen und können dessen Zinsen nicht zurückzahlen? Nun heißt es schnell handeln! Eine Umschuldung mit Hilfe unseres Kreditrechners ist eine sehr gute Option, um sich langfristig wieder aus der Schuldenfalle zu befreien. Mit einer Umschuldung lassen sich unnötige Zinskosten vermeiden und der Kreditnehmer erhält eine bessere Kostenkontrolle. Wie Sie mit unserem Dispokredit Rechner in nur wenigen Schritten einen Ratenkredit aufnehmen können, um so den Dispositionskredit abzulösen, haben wir Ihnen im Folgenden erklärt:

Schritt 1: Dispokredit Rechner nutzen

DispositionskreditIn Schritt 1 sollten Sie zunächst einen Blick auf unseren Kreditrechner werfen, der stets oben auf der Webseite verankert ist. Um sich in nur wenigen Sekunden eine Vielzahl an Angeboten anzeigen zu lassen und so eine optimale Marktübersicht zu genießen, müssen Sie nur folgende Eingaben tätigen:

  • Erforderliche Kreditsumme
  • Gewünschte Laufzeit
  • Verwendungszweck (in diesem Fall: „Umschuldung“)

Anschließend müssen Sie nur noch auf den Button „Kredit berechnen“ klicken. Sie werden nun automatisch auf die Angebotsseite weitergeleitet, wo Sie die Angebote vergleichen können. Damit liegt Schritt 1 auch schon hinter uns.

Schritt 2: Angebote vergleichen

Nun sehen Sie zahlreiche Angebote von verschiedenen Banken, mit denen Sie Ihren teuren Dispokredit umschulden können. Unser Tipp: Nehmen Sie sich gerne ein wenig Zeit, um den Ihrer Meinung nach passenden Kredit für Ihre Bedürfnisse zu finden. Orientieren Sie sich dabei an den Tipps, die wir Ihnen in unseren Ratgebern gegeben haben. Denn wie sagen wir so gerne: Lieber an dieser Stelle ein paar Minuten mehr investiert, statt später auf einem teuren Ratenkredit zu sitzen, den Sie womöglich gleich wieder umschulden müssen.

Entscheiden Sie sich am Ende für ein Angebot und klicken Sie auf den Button „Zur Bank“. Der Rechner leitet Sie nun auf die Webseite des Anbieters, womit Sie Schritt 2 ebenfalls erledigt haben.

Schritt 3: Ratenkredit aufnehmen und Dispo ablösen

Das sollten Sie sich merken!Sie können nun direkt online den Kreditantrag auf der Webseite des Anbieters stellen. Meist müssen Sie dafür einige Angaben bezüglich Ihrer Person und Ihrer aktuellen Arbeits- und Wohnsituation tätigen. Füllen Sie den Antrag in jedem Fall vollständig und wahrheitsgemäß aus! Anschließend können Sie die Informationen direkt online an die Bank übermitteln oder den Antrag ausdrucken und ganz klassisch per Post versenden, was allerdings ein wenig länger dauert.

Bevor die Bank den Kredit jetzt gewähren oder ablehnen kann, müssen Sie gegenüber dem Kreditinstitut noch nachweisen, dass es auch wirklich Sie waren, der/die den Online-Antrag gestellt hat. Dafür stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • VideoIdent-Verfahren: Das einfachere Verfahren, bei dem Sie nach dem Antrag direkt zu einem Video-Chat mit einem Bank-Mitarbeiter geleitet werden. Sie benötigen hierfür nur eine funktionierende Webcam. Halten Sie bitte Ihren Personalausweis bereit, damit der Mitarbeiter Sie identifizieren kann.
  • PostIdent-Verfahren: Alternativ können Sie den Antrag auch ausdrucken und damit und mit Ihrem Personalausweis in die nächste Filiale der Deutsche Post gehen. Dort übernimmt ein Post-Mitarbeiter als Stellvertreter der Bank die Identifikation.

Sobald alle Dokumente vorliegen, wird die Umschuldung veranlasst. Sie haben erfolgreich alle Schritte absolviert!

Alternativen zum Dispositionskredit

Dispokredit RechnerViele Verbraucher sind aufgrund der hohen Zinsen beim Dispokredit auf der Suche nach einer günstigeren Alternative. Dazu eignen sich vor allem die folgenden Kreditvarianten:

  • Kreditkarte: Anbieter von Kreditkarten erheben oftmals keine Zinsen, wenn Sie den eingeräumten Kreditrahmen in Anspruch nehmen, falls das Darlehen direkt im Folgemonat wieder ausgeglichen wird. Daher liegt hier das höchste Einsparungspotenzial vor.
  • Rahmenkredit: Auch bei einem Rahmenkredit erhalten Sie einen festen Kreditrahmen, allerdings zu günstigeren Konditionen. Dieser Kredit wird ebenfalls einmal gewährt und kann vom Kunden wiederholt beansprucht werden.
  • Ratenkredit: Ein Ratenkredit, wie Sie ihn in unserem Kreditrechner finden, wird dagegen einmalig gewährt und dann ausgezahlt. Die Rückzahlung erfolgt in gleichbleibenden, monatlichen Raten. Die Zinsen sind hier vergleichsweise gering, dafür sind Sie mit diesem Darlehen weniger flexibel.

FAQ: Ihre wichtigsten Fragen kompakt beantwortet

Im FAQ-Bereich gehen wir auf wichtige Fragen ein, die von Verbrauchern hinsichtlich der Thematik immer wieder gestellt werden. Hier finden Sie kompakte Antworten auf diese Fragen.

Wie wird die Dispokredit Höhe festgelegt?

Banken orientieren sich bei der Höhe des Dispokredits zum einen an der Höhe des kontinuierlich eingehenden Gehalts und zum anderen an der Bonität (Kreditwürdigkeit) des Kontoinhabers. Im Normalfall erhalten Privatpersonen einen Dispo in Höhe von einem bis drei Monatsgehältern.

Um sicherzugehen, dass Sie den Dispo auch vollständig und rechtzeitig zurückzahlen können, holt sich die Bank Informationen über Ihre Bonität bei Auskunfteien wie der Schufa ein. Darauf basiert auch die Höhe der Kreditlinie.

Was passiert, wenn Sie den Dispo überziehen?

FragezeichenEine Überziehung des Dispo ist bei vielen Banken gar nicht erst möglich. Sollte es in Ihrem Fall aber dazu kommen, werden Überziehungszinsen fällig, welche noch einmal deutlich höher sind als der sowieso so schon extrem hohe Dispozins. Daher sollten Sie eine Überziehung des Überziehungskredits unbedingt vermeiden.

Kann die Bank den Dispositionskredit fristlos kündigen?

Ja, Banken können auch laufende Dispositionskredite fristlos kündigen – etwa, wenn sie der Meinung sind, dass das Risiko eines Zahlungsausfalls bei einem Kunden zu hoch ist bzw. über die Zeit zugenommen hat. Das kann etwa bei Arbeitslosigkeit oder Privatinsolvenz der Fall sein. In allen anderen Fällen gilt jedoch eine Kündigungsfrist von 30 Tagen, in welcher der Kredit dann zurückgezahlt werden muss.

Was sind die Folgen einer Kontopfändung?

Kommt es in letzter Konsequent zu einer Kontopfändung – entsprechende Rechte räumen sich quasi alle Banken in den AGBs ein – kann grundsätzlich auch der Dispokredit für die Pfändung herangezogen werden, allerdings nur die bis zur Kreditgrenze freien Geldmittel. Außerdem muss der Kunde diese freien Geldmittel abrufen, damit die Pfändung auch greifen kann.

Es gilt immer: Nicht in Anspruch genommene Beträge können auch nicht von der Bank gepfändet werden.