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Minikredit Vergleich 2022 – Jetzt Mini-Kredite ohne SCHUFA und mit sofortiger Auszahlung finden


Nicht jeder Kredit soll ein teures Auto oder eine Immobilie finanzieren. Oftmals sind nur einige Hundert Euro nötig, um wichtige Anschaffungen zu tätigen, unvorhergesehene Rechnungen zu begleichen oder sich einfach etwas Schönes zu leisten, ohne lange darauf sparen zu müssen. Für diesen Zweck gibt es Minikredite mit schneller Auszahlung und kurzen Laufzeiten. Die Kreditanfrage lässt sich in wenigen Minuten stellen und wird vom Anbieter umgehend beantwortet. So haben Kreditnehmer noch am selben Tag Gewissheit darüber, ob ihr Kredit bewilligt wird. Bei vielen Minikrediten geht die Auszahlung so schnell, dass der Darlehensbetrag schon am nächsten Tag auf dem Gehaltskonto des Kreditnehmers verfügbar ist.

Wer kurzfristig einen geringen Geldbetrag benötigt, findet in einem Minikredit eine schnelle und einfache Lösung. Der folgende Ratgeber enthält alle Informationen, die Kreditsuchende vor der Auswahl des passenden Kreditgebers benötigen. Welche Darlehensbeträge sind mit einem Minikredit möglich, wie hoch sind die Zinsen, welche Minikredit-Anbieter gibt es, wie lässt sich ein Minikredit möglichst schnell beantragen und ist das auch ohne SCHUFA möglich? Anschließend hilft der Minikreditrechner dabei, schnell und einfach einen Kleinkredit zu beantragen.

Was ist ein Minikredit?

Minikredit Vergleich: Aktuelle Angebote vergleichen auch ohne SCHUFAEin Kredit ist eine vertragliche Übereinkunft zwischen einem Finanzdienstleister sowie einer Privatperson oder einem Unternehmen. Gegenstand beim Kreditvertrag ist die Auszahlung eines bestimmten Geldbetrags, der in festgelegten Raten zuzüglich Zinsen abbezahlt wird.

Minikredite haben geringe Kreditsummen zwischen 500 und 5.000 Euro sowie kurze Laufzeiten zwischen 15 Tagen und 6 Monaten. Ein Unterschied zu den Verbraucherkrediten Autokredite und Immobilienkredite ist, dass Anträge für die Wunschkredite Mini-Kredite meistens online zu finden sind und in kurzer Zeit bis hin zur Annahme des Kreditvertrags abgewickelt werden. Ebenso gibt es in der Regel keine Restschuldversicherung für diese Finanzspritze, da sich diese mit Blick auf den geringen Betrag der Restschuld nicht lohnt. Eine Restschuldversicherung wird bei größeren Darlehensbeträgen abgeschlossen, um die Abzahlung der Restschuld mit der Restschuldversicherung abzusichern.

Bezeichnungen wie „Expresskredit“, „Blitzkredit“, „Kurzzeitkredit“ oder „Eilkredit“ sind als Synonyme zu verstehen. Nicht jeder Finanzdienstleister nutzt dieselben Begriffe für schnelle, kurzfristige Kredite mit geringen Kreditsummen im Kreditvertrag.

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Kleinkredite für Gewerbetreibende: Ob ein Geldbetrag groß oder klein ist, liegt im Auge des Betrachters. Was für Privatleute eine große Geldsumme darstellt, ist für Unternehmen oft nur ein kleiner Gesamtbetrag. Es gibt Minikredite mit Darlehensbeträgen von 10.000 Euro oder mehr, die sich nicht an Privatleute, sondern an Unternehmen richten.

Ideal für kleinere Ausgaben und kurzfristige Engpässe – wofür eignet sich ein Minikredit?

Wer kurzfristig einen dreistelligen oder mittleren vierstelligen Geldbetrag benötigt, kann mit einem Minikredit von einer schnellen und unkomplizierten Abwicklung profitieren. Die meisten Mini-Darlehen für Verbraucher sind nicht zweckgebunden. Kreditnehmer dürfen frei über das ausgezahlte Geld verfügen. Anzumerken ist, dass viele Kreditgeber betonen, dass ihre Minikredite nicht für den Kauf von Konsumgütern vorgesehen sind. Minidarlehen sind primär dafür gedacht, kurzfristig unerwartete Kosten zu decken. Beispiele für die Notwendigkeit der Darlehen:

  • Notwendige Autoreparatur
  • Nachzahlung für Heizkosten, Stromkosten oder Nebenkosten
  • Dringend benötige Anschaffungen wie ein neuer Kühlschrank oder eine neue Waschmaschine
  • Wohnungsumzüge
  • Notwendigen Reisen
  • Sonstige unerwartete Notlagen oder Zusatzkosten
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Minikredit von Ferratum (Xpresscredit), Vexcash oder Cashper und Co. unter 500 Euro Gesamtbetrag: In Deutschland gibt es nicht viele Anbieter, die Minikredite über Darlehenssummen von weniger als 500 Euro anbieten. Teilweise finden sich Angebote von unseriösen Kreditgebern, die zum Beispiel dadurch zu erkennen sind, dass Kreditnehmer schon im Vorfeld aufgefordert werden, eine Zahlung zu leisten. Wer einen kleinen Minikredit über einen Gesamtbetrag von weniger als 500 Euro benötigt, kann sich für seinen Wunschbetrag an Anbieter wenden, die sich auf Kleinstkredite spezialisiert haben. Dazu zählen zum Beispiel Ferratum, Vexcash oder Cashper.

In Zeiten dauerhaft niedriger Zinssätze wird immer weniger gespart. Wenn Kapital vorhanden ist, ist es oftmals langfristig festgelegt, damit es eine nennenswerte Rendite einbringt. Wird nun eine unvorhergesehene Ausgabe notwendig, lassen sich Vermögenswerte häufig nicht schnell genug in Geld umwandeln. Zudem ist das Freimachen von fest angelegtem Geld mit Kosten, Gebühren und Renditeverlusten verbunden. Ein entsprechendes Mindesteinkommen vorausgesetzt, ist es in den meisten Fällen problemlos möglich, einen Minikredit über einen Gesamtbetrag von 500 Euro, 1.000 Euro, 3.000 Euro oder sogar 5.000 Euro aufzunehmen, der mit einer kurzen Kreditlaufzeit im Kreditvertrag wieder getilgt wird.

FAQ

Ist ein Kleinkredit bei Arbeitslosigkeit möglich?
Ja, Kredite sind trotz Arbeitslosigkeit möglich. Arbeitssuchende, die Arbeitslosengeld 1 erhalten, können einen Minikredit beantragen und haben bei entsprechender Bonität eine reelle Chance auf Bewilligung. Für Personen, die von Arbeitslosengeld 2, Hartz4 oder anderen Sozialleistungen leben, ist eine Bewilligung unwahrscheinlich. In diesem Fall kommt ein privater Kredit infrage.
Ist es möglich, mehrere Minikredite aufzunehmen?
Ja, es ist möglich, mehrere Kredite in Anspruch zu nehmen. Ob und wie viele Kreditanfragen gewährt werden, ist bonitätsabhängig und hängt auch von der Selbstauskunft/dem Finanzcheck ab. Jeder Kredit, der in Anspruch genommen wird, ist ein Kostenfaktor und verringert damit die Bonität.
Ist ein Minikredit ohne Gehaltsnachweis möglich?
Nein, Kredite werden ohne Gehaltseingang-Nachweis nicht bewilligt. Für die Bewilligung eines Minikredits muss aber kein hohes Einkommen nachgewiesen werden. Schon ab einem monatlichen Einkommen von 500 Euro sind Kleinkredite möglich, insofern eine positive Bonität vorliegt.
Ist das Geld nach der Beantragung des Minikredits sofort auf dem Konto?
Bei einem Kleinkredit mit Sofortauszahlung überweist der Kreditgeber den Betrag unmittelbar nach der Bewilligung des Antrags auf das Konto des Kreditnehmers. Wer die Antragsstellung eines solchen Sofortkredits beziehungsweise Express-Minikredits werktags zu früher Stunde vornimmt, verzeichnet den Geldeingang aus dem Onlinekredit eventuell noch am selben Tag beziehungsweise innerhalb weniger Stunden per Blitzüberweisung der Partnerbank auf seinem Konto.

Welche Vorteile und Nachteile hat ein Minikredit?

Passt er zur finanziellen Situation, kann ein Kleinkredit viele Vorteile haben. Kreditnehmer können unerwartete Kosten decken, ohne eine langfristige finanzielle Verpflichtung eingehen zu müssen. Da es nicht um große Beträge geht, bewilligen viele Anbieter Minikredite auch ohne SCHUFA-Abfrage oder bei geringem SCHUFA-Score. Zudem setzten Kreditgeber kein so hohes Einkommen voraus, wie es für einen Auto– oder Hauskredit der Fall ist. Weitere Vorteile liegen in der einfachen Abwicklung. Ein Kleinkredit lässt sich in wenigen Schritten online beantragen, wird vom Anbieter umgehend beantwortet und häufig direkt am folgenden Werktag ausgezahlt.

Der größte Nachteil des Minikredits liegt in den hohen Zinssätzen, die nicht selten im zweistelligen Bereich liegen und zu einer immer weiterführenden Schuldenfalle führen können. Durch eine kurze Laufzeit lassen sich die Gesamtzinsen aber niedrig halten. Ebenfalls als Nachteil anzumerken ist, dass Neukunden bei vielen Finanzdienstleistern auf geringe Kreditsummen von maximal 500 oder 1.000 Euro beschränkt sind. Erst nach erfolgreicher Abwicklung des Erstkredits ohne Mahnung und Mahngebühren sind Beträge in einer größeren Kredithöhe möglich.

Das sind die Vorteile und Nachteile des Minikredits auf einen Blick:

  • Keine langfristige finanzielle Verpflichtung
  • Ohne SCHUFA-Prüfung oder bei niedrigem SCHUFA-Score erhältlich
  • Schnell und einfach per Online-Antrag
  • Bei geringem Einkommen möglich
  • Schnelle Beantwortung des Kreditantrags
  • Schnelle Auszahlung nach positivem Antrag-Bescheid
  • Höhere Zinskosten als bei klassischem Ratenkredit oder Rahmenkredit
  • Geringe Kreditsummen für neue Kreditkunden

Was ist der Unterschied zwischen Ratenkredit und Kurzzeitkredit?

TippsDie Kreditoptionen „Raten-Kredit“ und „Kurzzeitkredit“ werden oft synonym verwendet oder unter der Bezeichnung „Minikredit“ zusammengefasst. Doch es gibt gewisse Unterschiede in Bezug auf die Art der Rückzahlung, den Zeitrahmen der Rückzahlung, mögliche Sondertilgungen und den Kreditrahmen. Wo die Unterschiede im Detail-Vergleich genau liegen, erklärt der folgende Abschnitt.

Ratenkredit

Ratenkredite mit geringen Darlehensbeträgen werden im Vergleich zum Minikredit überwiegend von gewöhnlichen Banken angeboten und stellen die klassische Variante des Minikredits dar. Der Kreditbetrag wird bei dieser Kreditart über einen vorher definierten Zeitraum (bis 36 Monate) in festen Monats-Raten zurückgezahlt. Die Monatsraten enthalten sowohl den Tilgungsanteil (Rückzahlung des Kredits) als auch den Zinsanteil (Kosten des Kredits). Es sind Kreditsummen von bis zu 10.000 Euro über den Raten-Kredit mit unterschiedlicher Ratenhöhe möglich. Sondertilgungen sind ebenfalls meist möglich. Ob diese Sondertilgungen die Zinsen beeinflussen, steht meist in den AGB und Angeboten des Ratenkredits. Ebenso stehen im Kreditvertrag mitunter vereinbarte Ratenpausen.

Kurzzeitkredit

Kurzzeitkredite werden in der Regel von Online-Finanzdienstleistern angeboten. Die Kreditsummen bei diesem Angebot liegen selten über 1.500 Euro und werden innerhalb von 30 bis 60 Tagen an den Geldgeber zurückgezahlt. Aufgrund der geringen Darlehensbeträge gibt es kaum Banken, die Kurzzeitkredite anbieten und einen Kreditberater dafür zur Verfügung stellen. Ausnahmen stellen Minikredite über 1.500 Euro dar, die über 12 Monate zurückgezahlt werden können, wie beispielsweise bei der Targobank. Die Zinssätze fallen im Vergleich zu klassischen Ratenkrediten oft höher aus. Aufgrund der kurzen Laufzeiten sind die Gesamtkosten meistens geringer.

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Was ist der Unterschied zwischen einer Bank und einem Online-Finanzdienstleister? Der Definition nach ist eine Bank „ein Kreditinstitut, das entgeltliche Dienstleistungen für den Zahlungs-, Kredit- und Kapitalverkehr anbietet“ – unter anderem Kredite oder das Führen von Bankkonten. Das Tätigkeitsfeld eines Finanzdienstleisters ist weniger klar umrissen. In diese Kategorie zählen neben Banken und Direktbanken auch Versicherer, Finanzvermittler/Kreditvermittler oder reine Darlehensgeber. In der Praxis liegen die wesentlichen Unterschiede zwischen Banken und Online-Finanzdienstleistern im Angebot (zum Beispiel keine Bankkonten) und der Tatsache, dass reine Online-Anbieter für das Darlehen keine örtlichen Filialbanken haben.

In fünf Schritten zum Minikredit – so funktioniert der Online-Kreditantrag.

Tipps & HinweiseEin Kleinkredit lässt sich online innerhalb von wenigen Minuten beantragen. Welche Schritte dafür erforderlich sind, zeigt die folgende Übersicht:

  1. Kreditbedarf feststellen: Als Erstes gilt es, den Kreditbedarf zu prüfen. Das beinhaltet sowohl das Festlegen des benötigten Kreditbetrags als auch das Kalkulieren einer verkraftbaren Monatsrate. Ein Minikredit lohnt sich nur, wenn er die anfallenden Kosten vollständig deckt und mit Monatsraten von weniger als 10 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens zu begleichen ist.
  2. Kreditangebote vergleichen: Die Konditionen für einen Minikredit fallen je nach Kreditgeber verschieden aus. Deshalb lohnt es sich, vor der Beantragung verschiedene Minikredit-Angebote zu vergleichen. Ist der Bedarf festgelegt, hilft der Mini-Kreditvergleichsrechner auf STERN.de dabei, um über den Kreditrechner in unserem Vergleichsportal schnell einen geeigneten Kreditgeber mit passendem Angebot nach dem Kreditvergleich zu finden.
  3. Konditionenanfrage stellen: Die Kreditkonditionen variieren je nach Gesamtbetrag, Laufzeit, Einkommen und Bonität. Sobald ein geeigneter Minikredit-Anbieter über den Kreditvergleich gefunden ist, gilt es, eine Anfrage zu stellen, um zu erfahren, welche Konditionen der Kreditgeber unter Berücksichtigung aller Faktoren anbieten kann. Konditionsanfragen sind SCHUFAneutral und haben keinen Einfluss auf den Score.
  4. Minikredit beantragen: Ist der geeignete Kreditnehmer aus dem Vergleich mit den Konditionen einverstanden, kann er seinen Kreditantrag vervollständigen. Dazu ist es nötig, die entsprechenden Nachweise zur Person sowie den Einkommensverhältnissen und Lebensumständen zu erbringen.
  5. Minikredit abschließen: Ist der Kreditantrag gestellt, gilt es nur noch, die Bestätigung des Kreditgebers abzuwarten. Fällt die Kreditentscheidung positiv aus, gilt es, die Angaben zur eigenen Person zu legitimieren (Echtheit der Identität nachweisen), was in der Regel per Postident oder Videoident erfolgt. Im Anschluss überweist der Kreditgeber den Darlehensbetrag auf das Konto des Kreditnehmers, was bei einem Minikredit selten länger als einen bis 3 Werktage dauert.
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Minikredit schnell und einfach online beantragen: In der Regel lässt sich der gesamte Beantragungsprozess eines Minikredits online am Computer, Smartphone oder Tablet bewerkstelligen. Wer sich als Legitimationsmethode für das Postident entscheidet, muss lediglich einen Besuch in der örtlichen Postfiliale einplanen. Für die Legitimation per Videoident sind ein Computer oder ein mobiles Endgerät mit Webcam erforderlich. Einzureichende Unterlegen wie Einkommensnachweise oder Ausweisdokumente lassen sich digital abfotografieren oder einscannen und per Mail an den Anbieter übermitteln. Somit läuft die Aufnahme des Wunschkredits volldigital ab.

Welche Voraussetzungen gibt es für den Minikredit?

UnterschiedeDamit Verbraucher einen Kleinkredit beantragen können, müssen einige allgemeine Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu zählen:

  • Vollendung des 18. Lebensjahrs
  • Hauptwohnsitz in Deutschland
  • Deutsches Bankkonto
  • Nachweis über ein regelmäßiges Einkommen
  • Eine dem Kreditantrag entsprechende Bonität

Durch die geringen Darlehensbeträge setzen Kreditgeber für einen Minikredit kein hohes monatliches Einkommen voraus. Je nach Kreditsumme vergeben einige Finanzdienstleister Mini-Darlehen schon ab einem monatlichen Einkommen von 500 Euro. Das heißt, Minikredite kommen auch für Schüler, Studenten oder Auszubildende sowie für Rentner infrage. Gleiches gilt für Selbständige und Freiberufler in Sachen Mini-Darlehen.

Welche Unterlagen sind für den Minikredit erforderlich?

Im Rahmen der Konditionsanfrage fragt der Kreditgeber persönliche und wirtschaftliche Daten ab. Minikredite ohne Einkommensnachweis und den dazugehörigen Papierkram sind nicht möglich. Folgende Angaben sind erforderlich, um die Bonität des Antragstellers einzuschätzen und ein konkretes Kreditangebot zu stellen:

  • Persönliche Daten: Name, Vorname, Wohnsitz, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Geburtsdatum und Telefonnummer.
  • Wirtschaftliche Daten: Arbeitgeber, Arbeitsstelle, Status des Arbeitsverhältnisses (unbefristet, befristet), monatliches Einkommen (Lohn, Rente oder Einkommen aus selbständiger Arbeit), monatliche Ausgaben (Miete, Versicherung, Strom, etc.), Vermögen und Verbindlichkeiten (andere Kredite oder Bürgschaften).
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Welche Dokumente sind als Einkommensnachweise erforderlich? Angestellte werden meistens dazu aufgefordert, eine aktuelle Gehaltsabrechnung und Kontoauszüge der letzten drei Monate als Nachweis für den Eingang der Gehaltszahlungen einzureichen. Bei Selbstständigen dient als Einkommensnachweis die Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA), die den Gewinn und damit die wirtschaftliche Stärke eines Unternehmens ermittelt.

Minikredit aufnehmen – was gibt es bei der Nutzung des Minikreditrechners auf STERN.de zu beachten?

Wer einen Minikredit aufnehmen möchte, wird mit vielen Fragen konfrontiert, die einer Entscheidung bedürfen. Der Minikreditrechner führt Kreditsuchende Schritt für Schritt zum vollständigen Kreditantrag bis zur Kreditaufnahme. Damit die Beantragung so schnell und unkompliziert wie möglich vonstattengeht, zeigt der folgende Abschnitt alle Kriterien auf, die dabei eine Rolle spielen.

Darlehensbetrag

In erster Instanz fragt der Minikreditrechner die Rahmenbedingungen des Kredits ab. Dazu zählen der Nettodarlehensbetrag, die Kreditlaufzeit und der Verwendungszweck. Im Hinblick auf die Kreditsumme gilt: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Immerhin zahlen Kreditnehmer auf jeden Euro Zinsen. Wer einen geringen Betrag von bis zu 1.500 Euro benötigt, kann einen Kurzzeitkredit aufnehmen und innerhalb von 30 bis 60 Tagen zurückzahlen. Für Beträge über 1.500 Euro eignet sich ein klassischer Ratenkredit. Bei Darlehensbeträgen von weniger als 500 Euro ist oft von Mikrokrediten die Rede.

Die Laufzeit

Die Laufzeit beeinflusst die Höhe der Kreditrate und den Zinssatz. Allgemein gilt es als sinnvoll, eine möglichst kurze Kreditlaufzeit anzustreben. Im Minikreditrechner auf STERN.de lässt sich die Laufzeit zwischen 12 und 120 Monaten auswählen.

Der Verwendungszweck im Kreditrechner

Wer einen festen Verwendungszweck angibt, hat bessere Chancen, trotz negativer SCHUFA-Einträge einen Minikredit zu erhalten. Bei positiver Bonität besteht bei zweckgebundenen Krediten die Möglichkeit, einen besseren Zinssatz zu erhalten. Wer einen Minikredit für einen bestimmten Zweck (außer dem Kauf von Konsumgütern) benötigt, sollte das im Rahmen des Kreditantrags angeben. Im Mini-Kreditrechner sind folgende Verwendungszwecke wählbar:

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Nicht jeder Verwendungszweck hat die gleichen Auswirkungen: Je nach Verwendungszweck kann der positive Einfluss auf die Konditionen mehr oder weniger spürbar sein. Bei dem Verwendungszweck „Immobilien“ sind etwa bessere Konditionen zu erwarten als bei einem Minikredit für einen Urlaub. Bei einem Immobilienkredit erwirbt der Kreditnehmer einen Sachwert, der im Falle von Zahlungsunfähigkeit als Sicherheit für den Kreditgeber dient.

Der Zinssatz

Der Vergleichsübersicht des Minikreditrechners auf STERN.de lassen sich für jeden Anbieter zwei Zinssätze entnehmen: der Sollzins und der effektive Jahreszins. Der Sollzins spielt im Kreditvergleich eine untergeordnete Rolle. Er gibt nur den prozentualen Betrag an, den Kreditnehmer an Zinsen zahlen. Neben Kreditzinsen fallen bei einem Kredit auch Bearbeitungsgebühren an. Um Kreditsuchenden aufwendiges Nachrechnen zu ersparen, gibt es den Effektivzins, der alle Gebühren für den Minikredit beinhaltet und es erlaubt, die Kreditkosten genau auszurechnen.

Die Zinssätze geben Kreditanbieter immer in einer Prozentspanne an – zum Beispiel von 1,49 bis 12,39 Prozent. Das liegt daran, dass Kreditinstitute jedem Antragsteller einen individuellen Zinssatz entsprechend der Bonität sowie der Einkommensverhältnisse und Lebensumstände anbieten. Der tatsächliche Zinssatz beläuft sich bei den meisten Minikrediten auf 7 bis 15 Prozent.

Die im Vergleich hohen Zinssätze lassen zunächst vermuten, dass für einen Minikredit hohe Kosten anfallen. Durch die kurzen Laufzeiten sind die Kreditkosten im Verhältnis zum Darlehensbetrag aber überschaubar. Das zeigt die folgende Übersicht im Vergleich.

Kreditsumme

Laufzeit Zinsen bei einem Zinssatz von 13,9 Prozent effektiver Jahreszins
100,- Euro 15 Tage 0,58 Euro
100,- Euro 90 Tage 3,48 Euro
300,- Euro 15 Tage 1,74 Euro
300,- Euro 90 Tage 10,43 Euro
500,- Euro 15 Tage 2,90 Euro
500,- Euro 90 Tage 17,38 Euro
1.000,- Euro 15 Tage 5,80 Euro
1.000,- Euro 90 Tage 34,75 Euro
2.000,- Euro 15 Tage 11,59 Euro
2.000,- Euro 90 Tage 69, 60 Euro
3.000,- Euro 15 Tage 17,38 Euro
3.000,- Euro 90 Tage 104,26 Euro
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Wann sind die Zinsen für einen Minikredit fällig?Die Zinsen berechnen die Kreditgeber nach Ablauf eines Jahres auf alle gezahlten Kreditraten. Der Jahreszins wird meistens auf die anfallenden Monatsbeiträge aufgeteilt. Dazu folgendes Beispiel gemäß §6a PAngV (Preisangabenverordnung) für einen Minikredit über 2.000 Euro mit einem Effektivzins von 7 Prozent, einer Laufzeit von 12 Monaten und einem Monatsabschlag von 166,60 Euro: Bei einem Zinssatz von 7 Prozent beträgt der Effektivzins inklusive aller Finanzierungsgebühren 140 Euro pro Jahr, die bei einer Laufzeit von 12 Monaten gleichzeitig die Gesamtkosten des Kredits darstellen. Der Gesamtzins teilt sich auf in zwölf zusätzliche Monatsabschläge von 11,66 Euro auf, woraus sich ein monatlicher Abschlag in Höhe von 178,26 Euro ergibt.

Persönliche Angaben

Wussten Sie folgendes?Kreditinstitute sind nach dem Geldwäschegesetz GwG § 10 Absatz 1 dazu verpflichtet, die Identität eines potenziellen Kreditnehmers zu erheben und zu überprüfen. Dazu sind ein gültiges Ausweisdokument und die Legitimation per Postident oder Videoident erforderlich. Zu den weiteren persönlichen Angaben, die Kreditgeber vor der Vergabe eines Minikredits benötigen, zählen:

  • Angaben zur Anzahl der Kreditnehmer: Nicht nur Einzelpersonen können einen Minikredit aufnehmen. Personengruppen wie Geschäftspartner, eingetragene Lebenspartner oder Ehepartner haben die Möglichkeit, einen gemeinsamen Kreditantrag zu stellen. Um die Bonität einzuschätzen, braucht der Kreditgeber die persönlichen Angaben von allen Kreditnehmern.
  • Wohnverhältnis: Die Wohnverhältnisse haben einen Einfluss auf die Konditionen. Zu den notwendigen Angaben zählen die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen, die Wohnkosten und die Art der Wohnung (Eigentum oder Miete). Eigenheimbesitzer können mit besseren Konditionen rechnen.
  • Berufsgruppe: Kreditgeber bewilligen Kreditanträge nur, wenn Antragsteller ein regelmäßiges Einkommen nachweisen können. Durch die geringen Kreditsummen von Minikrediten ist nicht immer ein Arbeitsplatz in Vollzeit nötig. Eine feste Beschäftigung kann sich aber positiv auf die Konditionen auswirken. Auch die Berufsgruppe hat einen Einfluss auf die Höhe des Zinssatzes. Angestellte mit einem planbaren Einkommen erhalten oft bessere Konditionen als Selbstständige, deren Einnahmen sich nicht voraussehen lassen.
  • Ausgaben: Entscheidend für die Kreditvergabe ist das frei verfügbare Einkommen nach allen Ausgaben. Ein geringes Einkommen lässt sich durch geringe Ausgaben ausgleichen. Während einmalige Ausgaben keinen Einfluss auf den Kreditantrag haben, erhöhten dauerhafte Verbindlichkeiten wie Versicherungsgebühren, Kosten für die Altersvorsorge, Mitgliedsbeiträge, Ratenzahlungen oder Unterhalt für Kinder das Risiko für eine Ablehnung der Kreditanfrage. Miet- oder Kfz-Kosten gelten als SCHUFA-neutral. Das heißt, sie haben keinen Einfluss auf die Bonität.

Auszahlungstermin und Einzug der Rate

Die meisten Kreditsuchenden benötigen einen Minikredit sofort – also mit möglichst schneller Auszahlung. Meistens ist die Auszahlung auf den nächstmöglichen Termin festgesetzt – häufig innerhalb von einem bis 3 Werktagen. Optional besteht die Möglichkeit, selbst einen Auszahlungstermin festzulegen. Der Einzug der Kreditraten erfolgt meistens am ersten oder 15. des Monats.

Wer bietet Minikredite an?

Minikredite werden sowohl von Banken als auch von Online-Finanzdienstleistern vergeben. Die bekanntesten Minikredit-Anbieter finden sich in der folgenden Übersicht.

Banken mit Minikredit-Angeboten:

Online-Finanzdienstleister mit Minikredit-Angeboten:

Minikredit trotz SCHUFA-Eintrag

Minikredit ohne SCHUFA: Möglich auch mit sofortiger Auszahlung aufs KontoEin schneller Kredit ohne SCHUFA? Das ist nur in Einzelfällen möglich. Bei geringer Bonität lehnen viele Banken das Kreditgesuch ab. Auch bei einem Minikredit führen viele Kreditinstitute eine SCHUFA-Abfrage durch, um die Bonität des Antragstellers zu prüfen. Viele Verbraucher möchten die SCHUFA-Abfrage vermeiden. Einen Minikredit sofort ohne SCHUFA-Abfrage bewilligt und ausgezahlt zu bekommen, ist jedoch nicht immer möglich. Können Kreditsuchende ein entsprechendes Einkommen nachweisen, gibt es Minikredit-Anbieter, die auf die Bonitätsprüfung verzichten. Kreditnehmer müssen in diesem Fall mit höheren Zinsen rechnen.

Je niedriger die Kreditsumme und je kürzer die Laufzeit ist, umso höher ist die Chance, einen Minikredit trotz negativem SCHUFA-Eintrag bewilligt zu bekommen. Einige Finanzdienstleister verzichten zwar nicht auf die SCHUFA-Abfrage, vergeben Minikredite jedoch auch bei mittlerer Bonität (SCHUFA-Score unter 95)

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SCHUFA-Score prüfen: Wer Bedenken hat, dass seine Bonität für einen Kleinkredit nicht ausreicht, kann sich vor der Beantragung selbst einen Einblick in seine SCHUFA-Einträge verschaffen. Einmal pro Jahr ist eine kostenlose SCHUFA-Abfrage möglich. Bei einem SCHUFA-Score von über 97,5 geht die SCHUFA von einem geringen Risiko für Zahlungsausfälle aus. Eine mittelmäßige Bonität liegt bei einem Score zwischen 90 und 95 vor. Hier geht die SCHUFA bereits von einem erhöhten Ausfallrisiko aus. Bei einem SCHUFA-Score von unter 90 geht die SCHUFA von einem deutlich erhöhten Risiko zum korrekten Tilgen aus. Hier ist die Kreditvergabe in der Regel nur mit einer Bürgschaft möglich.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Minikrediten

Wird ein Minikredit sofort ausgezahlt?

FragezeichenViele Minikredit-Angebote sind mit dem Hinweis „Sofortzusage“ oder „Sofortauszahlung“ versehen. Bei einem Kredit mit Sofortzusage garantiert der Kreditgeber eine schnelle Prüfung der Kreditanfrage. Viele Kleinkredite werden nach wenigen Minuten bewilligt. Bei einer Sofortauszahlung garantiert der Anbieter die unmittelbare Überweisung nach erfolgreichem Abschluss des Kreditantrags. So kann der Kreditbetrag noch am selben Tag beim Kreditnehmer eintreffen.

Lassen sich Minikredite vorzeitig zurückzahlen?

Für Kreditgeber ist eine vorzeitige Rückzahlung der Kreditsumme nicht erstrebenswert. Es würden Zinsen verlorengehen. Deshalb ist die vorzeitige Rückzahlung nicht immer möglich. Falls doch, berechnet der Kreditgeber eine Vorfälligkeitsentschädigung. Das ist eine anteilige Zinszahlung, die sich auf höchstens ein Prozent des vorzeitig zurückgezahlten Betrag belaufen darf.

Gibt es bei Minikrediten ein Widerrufsrecht?

Ja, nach § 355 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) haben Kreditnehmer das Recht, bis zu 14 Tage nach Unterzeichnung vom Kreditantrag zurückzutreten. In diesem Fall ist der Kreditbetrag umgehend zurückzuzahlen.

Gibt es Alternativen zum Minikredit?

Eine Alternative zum Minikredit ist der Dispokredit, der sich über ein bestehendes Girokonto abwickeln lässt. Von einem Girokonto mit Dispokredit lässt sich auch ohne Deckung Geld abheben. Das Konto weist durch das Überziehen eine negative Deckung auf. Sobald das Konto wieder eine positive Deckung aufweist, zieht die Bank den Dispokredit automatisch inklusive Zinsen (meistens mehr als 10 Prozent) ein. Der Dispositionskredit ist unkomplizierter als der Kreditabschluss eines Minikredits, geht aber meistens mit höheren Dispozinsen einher.

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Wer verleiht privat Geld? Häufig benötigen Kreditsuchende nur geringe Beträge zwischen 100 und 300 Euro. Viele Kreditinstitute vergeben Minikredite erst ab 500 Euro. Eine Alternative zum Minikredit sind private Kreditgeber, die sich auf verschiedenen Online-Plattformen finden lassen. Hier lassen sich kleine Beträge ohne SCHUFA-Auskunft leihen. Die Zinsen für die Kleinkredite ohne SCHUFA-Auskunft betragen meistens über 10 Prozent, unabhängig von verschiedenen Faktoren und dem Betrag, der geliehen wird.

Wie bekomme ich schnell 100, 500 oder 1.000 Euro?

Wer schnell einen geringen Geldbetrag für die Begleichung von unerwarteten Kosten benötigt, sollte sich zunächst im privaten Umfeld umhören. Ein privater Kredit ohne Zinsen ist immer die beste Lösung. Falls diese Möglichkeit nicht besteht, lässt sich eventuell eine Ratenzahlungsvereinbarung treffen. Ist auch das nicht möglich, kommen Mini- oder Mikrokredite infrage.

Gibt es einen Minikredit-Test von Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat sich bislang mit keinem Test mit den Minikrediten auseinandergesetzt. Sollte sich dies ändern, wird an dieser Stelle ausführlich über die Ergebnisse aus dem möglichen Test informiert. Immerhin gibt es aber bei der Stiftung Warentest einen Test allgemeine Informationen zu Krediten. Diese finden sich an dieser Stelle.

Glossar

Bonität
Als Bonität beziehungsweise Kreditwürdigkeit wird die zu erwartende Fähigkeit einer Person oder eines Unternehmens bezeichnet, aufgenommene Schulden zu begleichen. Bei einer guten Bonität besteht kein hohes Risiko für Zahlungsausfälle. Bei einer schlechten Bonität gibt es ein hohes Ausfallrisiko oder ein hohes Risiko der Überschuldung oder gar Privatinsolvenz.
Bürgschaft
Eine Bürgschaft ist eine vertragliche Übereinkunft, mit der sich der Bürge dazu verpflichtet, im Falle von Zahlungsunfähigkeit für die Verbindlichkeiten eines Dritten (Kreditnehmer) gegenüber einem Dritten (Kreditgeber) aufzukommen.
Kreditgeber
Als Kreditgeber wird jede Privatperson oder Institution bezeichnet, die die Geldleihe vornimmt. Kreditgeber von Minikrediten sind nicht nur Banken, sondern auch verschiedene Online-Finanzdienstleister.
Kreditnehmer
Als Kreditnehmer werden eine Privatperson, eine Gruppe von Privatpersonen (zum Beispiel Eheleute oder eingetragene Lebenspartner) oder ein Unternehmen bezeichnet, das eine Kreditanfrage stellt und bewilligt bekommt.
Postident
Das Postident-Verfahren wird von der Deutschen Post AG durchgeführt und dient zur Identifikation von Personen. Nach Überprüfung des Personalausweises bescheinigt ein Mitarbeiter der Deutschen Post AG die Identität, was für den Abschluss von Online-Verträgen oft erforderlich ist.
SCHUFA
Die SCHUFA Holding AG (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist ein privates Unternehmen. Es schätzt die Kreditwürdigkeit von Personen sowie Unternehmen ein und bewertet die Bonität anhand von zahlreichen Daten. Anhand des SCHUFA-Scores von 1 bis 100 lässt sich die Kreditwürdigkeit auf einen Blick erkennen. Je höher der Wert ist, umso besser ist die Bonität.
Videoident
Das Videoident-Verfahren dient zur Identifikation von Personen. Es wird per Videochat über die Webcam eines Smartphones oder Computers durchgeführt. Dabei wird ein Personalausweis in die Kamera gehalten und von einem Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens mit den personenbezogenen Daten abgeglichen.
Zinsen
Kreditgeber haben ein finanzielles Interesse am Verleihen von Geld. Die Zinsen sind der Betrag, den ein Kreditgeber am Geldverleih verdient. Der Gesamtzins setzt sich aus der Laufzeit, der Kreditsumme, dem Zinssatz in Prozent und den Bearbeitungsgebühren des Kreditgebers zusammen.